Cinch Umschalter gesucht

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honda99
Stammgast
#1 erstellt: 22. Feb 2026, 16:42
Hallo
Ich habe vor einen Cinch Ausgang auf 2 Verstärker zu verteilen. Zur Situation. Mein Sony MDS-JB 930 dient als DA-Wandler zwischen TV und Verstärker. Jetzt will ich noch meinen 2. Verstärker, mittels Umschalter, in die Kette integrieren.
Kann mir da jemand was empfehlen? Ich wollte max.100 Euro investieren.
Vielen Dank
Gruß
andi
Rabia_sorda
Inventar
#2 erstellt: 22. Feb 2026, 16:48
Moin,

Versuche es doch erst mit zwei "Y-Cinch-Adapter".
Möglich sind dabei aber evtl. Verzerrungen oder Pegeleinbrüche. Daher einfach mal ausprobieren.

Ansonsten gibt es Cinch-Umschalter in jeglichen Bauarten und Preisen.
Ob nun passiv oder aktiv, manuell oder mit Fernbedienung umschaltbar.


[Beitrag von Rabia_sorda am 22. Feb 2026, 17:01 bearbeitet]
honda99
Stammgast
#3 erstellt: 22. Feb 2026, 16:55
Hallo
Danke für deine schnelle Antwort. Ja, über einen Y-Adapter habe ich schon nachgedacht.
Ein Umschalter wäre mir persönlich lieber. Es gibt diese Umschaltboxen ja schon für ca. 20 Euro. Aber was taugen die.
Ich will auch immer nur einen Verstärker eingeschaltet betreiben. Der andere Amp. ist dann ausgeschaltet
Rabia_sorda
Inventar
#4 erstellt: 22. Feb 2026, 17:00

Es gibt diese Umschaltboxen ja schon für ca. 20 Euro. Aber was taugen die


Einen noch günstigeren hatte ich gute 20 Jahre in Betrieb und Probleme gab es nicht.


Ich will auch immer nur einen Verstärker eingeschaltet betreiben. Der andere Amp. ist dann ausgeschaltet


Dies kann bei Y-Adaptern sogar u.U. zu größeren Problemen führen ....... ausprobieren!
dacander100
Stammgast
#5 erstellt: 25. Feb 2026, 23:29
Probleme hatte ich meißtens bei mechanischen Druckumschaltern. Gingen zwar am Anfang, aber irgendwann ging es los. Bei Drehumschaltern so gut wie nie Probleme. Einen habe ich noch, ist schon mehr als 10 Jahre alt und geht noch.

Bei elektronischen Umschaltern weiß man aber auch nicht, woran man ist. Funktionieren in der Regal immer, eventuell aber nur in eine Richtung, wie bei meinem. Den habe ich mal anders rum angeschlossen, um die Signale umgekehrt zu verteilen, was nicht ging. Das heißt, das die Signale über Halbleiter verlaufen und nicht über ein Relais.

Mit Y-Verteilern hatte ich im Grunde noch nie Probleme. Vielleicht könnte es mal Impedanzprobleme geben, ja, war bei mir aber noch nie der Fall. Ich habe im Moment sogar drei Verteiler an einem Ausgang. Man darf nur nicht die ganz billigen mit dünnen Kabeln und den rot/weißen Stecker/Buchsen nehmen. Auch nicht diese fest gekapselten. Die haben früher oder später irgendwann mal Kontaktprobleme.
honda99
Stammgast
#6 erstellt: 11. Mrz 2026, 00:50
Hallo
Ich habe mir jetzt diesen bestellt
Lieferung dauert allerdings ein paar Tage.
https://ibb.co/4ZbXMbyG
https://ibb.co/m5FQVDfb
https://ibb.co/ycywM2Lr

Der geht auch in beide Richtungen. Ich brauche auch nur Audio


[Beitrag von honda99 am 11. Mrz 2026, 12:40 bearbeitet]
Kunibert63
Inventar
#7 erstellt: 11. Mrz 2026, 03:13
Meiner ist der

https://amzn.eu/d/0d8lsGGz

Der funktioniert in beide Richtungen. Als eine Vorstufe und zwei Endstufen parallel. Man kann tatsächlich zwei Tasten einrasten. Oder vier Vorstufen jeweols natürlich einzeln an einer Endstufe. Drinnen sind nur Kabel, keine Elektronik.
Al1969
Inventar
#8 erstellt: 11. Mrz 2026, 12:41
Und warum nicht gleich direkt verlinkt? Solupeak S1
honda99
Stammgast
#9 erstellt: 14. Mrz 2026, 18:43
Kurze Rückmeldung
Der Solupeak S1 ist eingetroffen und auch schon angeschlossen. Der Umschalter ist sehr wertig verarbeitet. Der Drehknopf hat in jeder Schaltstufe einen spürbaren handschweren Widerstand, was gut ist. Mal schauen wie er sich langfristig schlägt.
Gruß
andi
DB
Inventar
#10 erstellt: 14. Mrz 2026, 20:18
Eine kleine Schachtel, ein Drehschalter mit zwei oder drei Ebenen und ein Knopf, sechs Buchsen. Keinerlei Grund zur Veranlassung, etwas Fertiges zu kaufen.


MfG
DB
honda99
Stammgast
#11 erstellt: 15. Mrz 2026, 01:33
Sicher. Für Leute die sich so etwas selbst basteln können, bestimmt nicht. Für mich ist das aber keine Option.
dacander100
Stammgast
#12 erstellt: 19. Mrz 2026, 00:40
Meiner Meinung nach tun die Hersteller auch zu wenig um ein Signal wenigstens auf zwei Geräten verteilen zu können. Bei mir waren es sogar drei Geräte. Wenn ich ehrlich bin mag ich diese Cinchverteiler auch nicht. Nicht weil vielleicht dadurch der Klang leiden könnte, sondern wegen des Kabelgewirrs, man muß aufpassen das nicht rechts und links vertauscht wird.

Ich hatte mal vor mehr als 20 Jahren einen externen DAC, der damals hoch gehandelt wurde, und zwei Stereoausgänge hatte. Warum? Weil die Ausgänge einfach parallel geschaltet wurden. Wie bei einem Y-Verteiler. Es geht also.

Manche Verstärker haben auch einen Rec- Out, der die Misere lindern kann.

Ich würde mir von der Industrie hierfür mehr Kreativität wünschen.
gst
Inventar
#13 erstellt: 19. Mrz 2026, 12:56

dacander100 (Beitrag #12) schrieb:

...
Manche Verstärker haben auch einen Rec- Out, der die Misere lindern kann.
Ich würde mir von der Industrie hierfür mehr Kreativität wünschen.


Leider sind diese Zeiten mit dem Rec-Out vorbei, da kaum noch Cassetten Decks oder gar Bandmaschinen verkauft werden, die von diesen Anschlüssen als erstes profitieren würden.
Al1969
Inventar
#14 erstellt: 19. Mrz 2026, 17:34
Genau, niemand (für Massenfertigung relevanter) nimmt mehr auf.
Früher hatten alle besseren Verstärker einen Rec-Selector für ein, zwei und manchmal auch drei Decks. Monitor für Hinterbandkontrolle gab es obendrein.
Rabia_sorda
Inventar
#15 erstellt: 19. Mrz 2026, 18:39

Früher hatten alle besseren Verstärker einen Rec-Selector für ein, zwei und manchmal auch drei Decks. Monitor für Hinterbandkontrolle gab es obendrein.


Wobei es da dann ein "entweder-oder" gab.
Wenn ein Rec-Selector existierte dann erübrigte sich ein zusätzlicher Monitor-Schalter (und umgekehrt).
Al1969
Inventar
#16 erstellt: 19. Mrz 2026, 21:37
Bei irgendeiner Kenwoodvorstufe hatte ich zwei unabhängige Recselector in der Matrix. Mit beiden konnte man auf Tape1 und Tape2 jeweils unterschiedliche Eingänge routen während man einen anderen Eingang hörte.
Also war Platten auf Tape1 und Radio auf Tape2 aufnehmen während man CD hörte überhaupt kein Problem.
Die Recselectors waren also eigentlich Eingangswahlschalter für die Rec-Outs.
Das Monitoring war so weit ich mich erinnern kann über den Eingangswahlschalter gelöst.
gst
Inventar
#17 erstellt: 19. Mrz 2026, 22:53
Yamaha hatte eine Zeitlang den Modus "Zone2" im Programm seiner Receiver. Damit konnte man ähnlich wie beim Kennwood eine Quelle an "Zone2" schicken, eine andere konnte über "Rec-Out" beispielsweise aufgenommen und die dritte Quelle konnte normal über "Input" wiedergegeben werden.
Das war schon interessant, wenn man etwas aus dem Radio aufnehmen wollte (zeitlicher Stress) und parallel etwas anderes auf dem anderen Gerät und der normale Input lief weiter.
Heutzutage, wo man den Abspielzeitpunkt praktisch aller Quellen frei wählen kann und keine Hinterbandkontrolle mehr gängig ist, sind solche Features Relikte aus der alten Zeit (die ich fallweise gerne benutze).


[Beitrag von gst am 19. Mrz 2026, 22:54 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#18 erstellt: 20. Mrz 2026, 11:23

Al1969 (Beitrag #16) schrieb:
Bei irgendeiner Kenwoodvorstufe hatte ich zwei unabhängige Recselector in der Matrix. Mit beiden konnte man auf Tape1 und Tape2 jeweils unterschiedliche Eingänge routen während man einen anderen Eingang hörte.
Also war Platten auf Tape1 und Radio auf Tape2 aufnehmen während man CD hörte überhaupt kein Problem.
Die Recselectors waren also eigentlich Eingangswahlschalter für die Rec-Outs.
Das Monitoring war so weit ich mich erinnern kann über den Eingangswahlschalter gelöst.


So kenne ich es auch.
Wobei es bei einigen Verstärkern aber auch mal zu einem Übersprechen kam und man dann hinterher auf der Aufnahme leise das andere, abgespielte Signal hören konnte. Zumindest habe ich noch eine LP-Aufnahme eines Kumpels auf Kassette hier, der mir mal eine Aufnahme auf seiner Fisher-Anlage tätigte und dabei hörte er definitiv Radio
dacander100
Stammgast
#19 erstellt: 21. Mrz 2026, 01:26
Das man einen Rec-Out heute nicht mehr findet stimmt nicht ganz. Die neuen Advance Xi 50 oder Xi 75 haben einen Rec-Out, der nichts mit einem Tape-Anschluß zu tun hat. Ich habe auch schon bei anderen diversen Geräten gesehen, das der Cinc-Eingang manchmal wieder auf einen Ausgang durchgeschleift wird. Das gute an den Advance Modellen ist, das man in Stand by gehen kann, womit die Endstufe keinen Strom mehr bekommt, die Vorstufe mit dem Rec-Out aber weiter in Takt ist.


[Beitrag von dacander100 am 21. Mrz 2026, 01:30 bearbeitet]
gst
Inventar
#20 erstellt: 21. Mrz 2026, 13:13
ein echter Rec-Out ist unabhängig von dem gewählten Input und nicht "durchgeschleift". Das wäre hier wohl zuviel verlangt.
dacander100
Stammgast
#21 erstellt: 23. Mrz 2026, 22:49
Zeigt auch nur das sich manche Hersteller eben Gedanken machen. Egal was ich mit dem Ausgang dann mache.


[Beitrag von dacander100 am 23. Mrz 2026, 22:52 bearbeitet]
gst
Inventar
#22 erstellt: 24. Mrz 2026, 11:33
naja, dann sollte man es lieber "Pre-Out" als "Rec-Out" nennen, aber angesicht vieler Geschwurbel-Aktion ist das wohl schon spitzfindig.
dacander100
Stammgast
#23 erstellt: 26. Mrz 2026, 00:08
Es ist kein Pre-Out, sondern ein Line-Out. Einen Pre-Out haben die Advance aber auch. Advance hat es vielleicht unglücklicherweise Rec-Out genannnt. Was ein echter Rec-Out ist weiß ich auch. Ich habe ja schon geschrieben das es nichts mit einem Tapeanschluss zu tun hat. Ich verstehe nicht wie man sich daran so festnageln kann. Advance ist halt Mist.
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