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Warm klingender Röhren KHV

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Nickchen66
Inventar
#1 erstellt: 06. Dez 2005, 11:22
Zur Zeit ist es eher noch wissenschaftliche Neugier, aber mit einem schlachtreifen aber ansonsten sinnlosen Bausparvertrag im Hintergrund kann sich das sehr plötzlich ändern:

Welcher KHV bis ~500€ bietet Eurer Meinung nach den wärmsten, weichsten und "röhrigsten" Klang? Nicht daß mir Detaillierung **völlig** unwichtig ist, aber zum "Sezieren" habe ich ja bereits die mir ausreichende Combo DT880 & meinen Elko-B-Tech.

Nach einigen dutzend PMs zwischen Gurke und mir könnte ich die Frage auch stärker eingrenzen: Gibt es da überhaupt etwas, was dem Earmax Pro in dieser Hinsicht annähernd das Wasser reichen könnte?



[Beitrag von Nickchen66 am 06. Dez 2005, 11:24 bearbeitet]
Revoxaner
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 06. Dez 2005, 18:56

Nickchen66 schrieb:
Zur Zeit ist es eher noch wissenschaftliche Neugier, aber mit einem schlachtreifen aber ansonsten sinnlosen Bausparvertrag im Hintergrund kann sich das sehr plötzlich ändern:


Falls das noch ein relativer alter Vetrag mit hoher Verzinsung ist würde ich den solange wie möglich behalten, auch wenn kein Haus oder keine Wohnung gekauft werden soll. Zurzeit bekommt man nirgends so hohe und sichere laufende Zinsen wie mit so einem Vertrag. Hat mir mir vor kurzem ein Bauspar-Spezi erzählt.

Gruß Revoxaner
audiomax
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 06. Dez 2005, 19:03

Nickchen66 schrieb:
Zur Zeit ist es eher noch wissenschaftliche Neugier, aber mit einem schlachtreifen aber ansonsten sinnlosen Bausparvertrag im Hintergrund kann sich das sehr plötzlich ändern:

Welcher KHV bis ~500€ bietet Eurer Meinung nach den wärmsten, weichsten und "röhrigsten" Klang? Nicht daß mir Detaillierung **völlig** unwichtig ist, aber zum "Sezieren" habe ich ja bereits die mir ausreichende Combo DT880 & meinen Elko-B-Tech.

Nach einigen dutzend PMs zwischen Gurke und mir könnte ich die Frage auch stärker eingrenzen: Gibt es da überhaupt etwas, was dem Earmax Pro in dieser Hinsicht annähernd das Wasser reichen könnte?


Jo Nickchen,

das mit dem Röhren = warm & weich, also ich bin da etwas skeptisch mit der Pauschalisierung. Ich glaube, das ist fast so etwas wie eine urban legend geworden, die ursprünglich eher damit zu tun hat, dass die meisten (aber eben nicht alle) Röhrenverstärker einen Ausgangsübertrager haben, der den Klang viel stärker in diese Richtung beeinflusst als die eigentliche Röhre. Einen solchen Übertrager hat der EMP bekanntlich nicht. Es gibt daher auch manche, die sagen, der EMP klinge aus eben diesem Grunde gerade nicht wie eine typische Röhre.

Wie auch immer. Ich finde, dass er in der Tat sehr warm und weich spielt, das ist wunderschön und hat zunächst einmal einen hohen Genusswert. Ein bißchen Psychologie ist auch immer dabei. Wenn man Musik hört und dabei auf drei heimelig glimmende Röhren schaut, bleibt das nicht ohne Auswirkung auf die Hörempfindung.

Trotzdem habe ich mein Exemplar enttäuscht zurückgeben müssen, das permanente Netzbrummen im Hintergrund fand ich unerträglich. 500 € und Brummen? No way. Offenbar ist das wohl eine bekannte Einschränkung der darin verwendeten Schaltungstechnik, die erst mit der Anniversary Edition behoben wurde. Zumindest habe ich die Antwort des Händlers, der auf mein Bitten bei Herrn Brocksieper nachgefragt hatte, so verstanden (hatte ich glaub ich auch hier gepostet). Offenbar äußert es sich auch von Modell zu Modell unterschiedlich stark oder es wird von Hörer zu Hörer sehr unterschiedlich empfunden. Mir der Reihe nach zwölf Stück schicken zu lassen, und das am wenigsten brummende Exemplar zu behalten, war mir dann doch zu blöd. Aber es gibt genug Leute, die mit ihrem EMP offenbar mehr Glück hatten.

Mit Bausparverträgen hab ich hingegen keine Erfahrungen. :)
Beste Grüße
M
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 06. Dez 2005, 19:54

das permanente Netzbrummen im Hintergrund fand ich unerträglich.


das ding hat einen passiven filter, vermutlich der grund dafür. ich habe schon eine menge röhren gurus gehört, die der meinung waren, die dreckeffekte würden hörpsychologisch als angenehm empfunden.

naja, wenn das netz nicht völlig ist.

naja, das exemplar was ich hören durfte war in dieser hinsicht eigentlich ok.


das mit dem Röhren = warm & weich, also ich bin da etwas skeptisch mit der Pauschalisierung. Ich glaube, das ist fast so etwas wie eine urban legend geworden, die ursprünglich eher damit zu tun hat, dass die meisten (aber eben nicht alle) Röhrenverstärker einen Ausgangsübertrager haben, der den Klang viel stärker in diese Richtung beeinflusst als die eigentliche Röhre.


liegt auch ein bißchen am dämpfungsfaktor (zumindest bei lautsprechern) und am klirr. aber selbstverständlich kann man auch eine schrille röhre bauen... alles in allem klingen röhren gerade an lautsprechern meist etwas... "breiiger" als transen.


Welcher KHV bis ~500€ bietet Eurer Meinung nach den wärmsten, weichsten und "röhrigsten" Klang?


kann es sein, dass es bei headfi 5 solcher threads gibt...?
Nickchen66
Inventar
#5 erstellt: 06. Dez 2005, 20:31
@ Audiomax, Deinen enttäuschten "Brummthread" habe ich längst gelesen - ich hoffe mal, daß ich mehr Glück habe. Außerdem würde der Earmax bei mir mit sehr hochohmigen KH laufen.

@all: Eure Beiträge in Sachen Ausgangsübertrager und Passivfilter überschreiten meine Auffassungsgabe bei weitem - macht nix, ich hab's eher mit Hemingway als mit Newton . Es bleibt anscheinend dabei, daß der EMP tatsächlich das geeignetste für mich wäre.

@Revoxaner: Deine Querdenkerei ehrt Dich, der BSP ist aber von ~1994 und ohnehin in den nächsten Monaten reif (spätestens April).


kann es sein, dass es bei headfi 5 solcher threads gibt...?
Ja, war das eine Scheiße, und dann krieg' ich von diesem bekannten Pariser Otwin-Fresser auch noch eine verbraten, ich sollte mich gefälligst auf hifi-forum.de beschränken, wenn mir was nicht paßt...ein Loblied auf UNSERE Forum-Software, wo man Mehrfach-Beiträge auch wieder löschen kann, falls die WAN-Kommunikation mal gesponnen hat...
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 06. Dez 2005, 20:59

Passivfilter


der strom aus der steckdose ist keine sinusspannung. dank tausender falsch angeschlossener microwellen, kühlschränken, pc netzteilen von minderbemittelten deutschen ist das stromsignal völlig versifft.

es gab versuche röhren voll auszureizen. da wurden extra generatoren genommen um die anlagen sauber mit strom zu versorgen. im moment werden teilweise nur noch sehr einfache filter eingesetzt, da das angeblich zum echten röhren klang gehört.


Ausgangsübertrager


ein transformator. er soll quasi das was direkt aus den endstufen kommt so transformieren, dass die lautsprecher das signal receiceln können.

hochohmige boxen (oder kopfhörer) kann man theoretisch direkt an die endstufen hängen, niederohmiges braucht halt einen ausgangsübertrager.

dazu kommt das übliche problem: alle frequenzen möglich gleich an komplexen lasten abgeben...


Ja, war das eine Scheiße, und dann krieg' ich von diesem bekannten Pariser Otwin-Fresser auch noch eine verbraten, ich sollte mich gefälligst auf hifi-forum.de beschränken, wenn mir was nicht paßt...ein Loblied auf UNSERE Forum-Software, wo man Mehrfach-Beiträge auch wieder löschen kann, falls die WAN-Kommunikation mal gesponnen hat...


muss ich irgendwie übersehen lassen...? ein sauerer pariser? denen sollte man die agrar subventionen streichen...


[Beitrag von MusikGurke am 06. Dez 2005, 21:01 bearbeitet]
Nickchen66
Inventar
#7 erstellt: 06. Dez 2005, 21:53
Danke, Gürkchen.

Wenn ich Dich schonmal mit Einstein in Flagranti erwische: Hat jedes dahergelaufene Transengerät auch solche Filter, oder brauchen Transen sowas nicht mehr?
saint.panda
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 06. Dez 2005, 21:56
Ich fand den PPX3 etwas besser als den EMP. Mit den entsprechenden Röhren hat der PPX3 auch die Wärme, die du suchst und auf jeden Fall einen volleren Bass als der EMP. Allerdings ist der EMP natürlich unglaulich handlich und man kann ihn direkt aus Deutschland beziehen. Das Brummen habe ich beim EMP nicht gehört, auch nicht mit niederohmigen Kopfhörern wie Grados oder Sony CD3000. Persönlich bin ich momentan vor allem am Radii HAP-03 interessiert, da angeblich die Zusammenarbeit mit dem HD 650 sehr gut sein soll.
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 06. Dez 2005, 21:58
es gibt auch zu diversen verstärkern threads, dass diese geräte an schlechten stromnetzen verrecken.

theoretisch lässt sich da auch was mit industriefiltern machen... (z.b. bei reichelt, sogar halbwegs bezahlbar)... manche amps oder high end steckdosen haben sowas auch eingebaut... aber um deine frage zu beantworten: ja, es gibt solche probleme auch bei sandamps.
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 06. Dez 2005, 22:00

Ich fand den PPX3 etwas besser als den EMP. Mit den entsprechenden Röhren hat der PPX3 auch die Wärme, die du suchst und auf jeden Fall einen volleren Bass als der EMP. Allerdings ist der EMP natürlich unglaulich handlich und man kann ihn direkt aus Deutschland beziehen. Das Brummen habe ich beim EMP nicht gehört, auch nicht mit niederohmigen Kopfhörern wie Grados oder Sony CD3000. Persönlich bin ich momentan vor allem am Radii HAP-03 interessiert, da angeblich die Zusammenarbeit mit dem HD 650 sehr gut sein soll.


sind das alles leicht in deutschland erhältliche amps? wenn ja... preise...? thx im vorraus...
Nickchen66
Inventar
#11 erstellt: 06. Dez 2005, 22:13
Danke, saint panda,

das hat natürlich Gewicht, so eine Aussage von Dir. Etwas Sorge macht mir der Passus "mit den entsprechenden Röhren", ich wittere da Zusatzkosten, die die angepeilte 500€-Grenze schnell pulverisieren könnten.

Habe den Earmax ins Auge gefaßt, weil er schon von Werk aus diesen warmen Röhrensound haben soll - nach einer angemessenen Phase der finanziellen Erholung sollen ja auch hier Telefunkenröhren oder entsprechende kryptische Russen angeblich kleine Wunder in Sachen der nur mittelmäßigen Detaillierung vollbringen. Diese ist mir ja, wie gesagt, nicht ganz so wichtig wie die Klangfarbe.

Edit: Hab' mal ein bißchen gegoogelt, nicht uninteressant. Muß ich morgen mal tiefer rein in das Thema PPX3, vor allem die Aussage, daß Austauschröhren recht preiswet sein sollen. Die 550$ wäre ja in etwa gleich wie der EMP...


[Beitrag von Nickchen66 am 06. Dez 2005, 22:24 bearbeitet]
Nickchen66
Inventar
#12 erstellt: 07. Dez 2005, 10:56
Macht immer wieder Spaß, vom Hölzchen auf's Stöckchen zu kommen.

Habe gerade mal eine Mail an Singlepower Audio über den PPX3 geschickt. Bin mal gespannt, welchen Preis sie machen, und ob sie sich darauf einlassen, direkt die entsprechenden warm klingenden Austauschröhren einzubauen oder mitzuschicken.

Die Datenlage über Beschaffbarkeit des Radii HAP-03 hingegen ist bis auf einige (noch nicht gelesene) head-fi-Besprechungen vergleichsweise dünn. Macht nix, der EMP und der PPX3 sind hinreichend heiße Kandidaten.

Edit Macht einen guten Eindruck, die Philosophie von Singlepower. Hoffe, daß der PPX3 auch mit 230V zurechtkommt, weil Zusatzkosten von ~200€ für einen 230V --> 110V Bempel ihn für mich wohl aus dem Rennen kicken würden.


[Beitrag von Nickchen66 am 07. Dez 2005, 11:29 bearbeitet]
saint.panda
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 07. Dez 2005, 14:38
Ich glaube Singlepower hat ihre Preise in letzter Zeit erhöht. Der PPX3, den ich gehört habe hat damals noch $500 gekostet. Jetzt kostet er sicherlich mehr als das. 230V sollten kein Problem sein.

Nichtsdestotrotz würde ich zum diesem Thema lieber das Headfi Forum konsultieren, da die Leute dort zu diesem Thema doch ziemlich kompetent sind. Außerdem gibt es wirklich eine Fülle von anderen guten tube amps wie z.B. WooAudio oder Eddie Current. Einige Headfier zum Beispiel finden die Eddie Current amps besser als die gleich teuren Singlepower Konkurrenzprodukte.


MusikGurke schrieb:
sind das alles leicht in deutschland erhältliche amps? wenn ja... preise...? thx im vorraus...

Die amps können nur von singlepower direkt bestellt werden und Preise gibt es nur auf Anfrage.

Der Radii HAP-03 hat ewig lange Fertigungs- und Lieferzeiten (45 Tage) und kostet $525 inklusive Versand, da ich gerade letzte Woche nachgefragt habe. http://www.radaudio.com/
Nickchen66
Inventar
#14 erstellt: 07. Dez 2005, 15:25
Werde ich alles mal brav nachgoogeln und "headfien". Betrüblich mit den erhöhten Preisen bei Singlepower.

Der Preis für den HAP-03 ist ja ganz ansprechend! Dem Radaudio-Link bin ich mal hinterhergesurft, aber dieser Webauftritt ist (vorsichtig ausgedrückt) eher für generelle Internet-Skeptiker hin optimiert worden. Hat echt gedauert, den HAP-03 dort aufzutreiben.

Zu Deinem Rat in Sachen head-fi: Ein entschiedenes vielleicht. Sind zwar Myriaden mehr User und entsprechendes Wissen bei head-fi, meine Erfahrung ist aber, daß dieser desolate Haufen hier häufig mehr geregelt bekommt. Head-fi ist toll für Newbees und toll für Überflieger. Wenn Du keiner dieser Gruppen zuzuordnen bist, herrscht oft Schweigen im Äther. Aber durch schieres Mitlesen und Suchen fördert man ja auch dort bekanntlich Schätze zutage.


[Beitrag von Nickchen66 am 07. Dez 2005, 15:40 bearbeitet]
Nickchen66
Inventar
#15 erstellt: 07. Dez 2005, 17:24
Antwort von Singlepower:

The PPX3-Slam is an excellent headphone amplifier for your headphones. It provides a sound that is superior to the Earmax Pro in most aspects. The soundstage is much wider, mid-range is much better, and power output is four times greater. The bass response, and tonal characteristics is one of the best possible in the headphone amplifier market.

>Is it possible to order the stock PPX3 together with the warm sounding tubes as a bundle?
Yes, we can provide a set of tubes with the amplifier that are warmer sounding. The RCA type tubes are the warmest for this amplifier.

>As pricier alternative, what about a scenario without stock tubes and already built-in warm sounding tubes?
Yes, we can do this. The price different would be $50.

>How much would be the total price inclusive shipping? What are your payment procedures in cases like these? What are your experiences in respect >of European customs duty?
The PPX3-Slam in the 6SN7 version, which is the warmer type, is $889. We can provide the best sounding tubes in this unit for a package price of $919. We usually have no issues with customs in Europe. You will most likely not have to make additional payment for this, as we have had excellent expereince with this matter.

We make the PPX3 version for international voltages set at 230v. This is an excellent power supply for your voltage, and you need nothing else; just plug into the mains wall outlet.


Schade. Schlicht zu teuer. Aber vielleicht kriegt ja ein Mitleser Appetit.
morbo667
Stammgast
#16 erstellt: 07. Dez 2005, 17:37
Appetit auf einen PPX3 Slam hab ich schon seit längerem ... war mir nur halt immer zu riskant aus den USA zu bestellen wegen Zoll und eventuell teurer Rückgabe.

Werde ihn aber bald probehören können und dann sehen, ob Röhren überhaupt etwas für mich sind =)
saint.panda
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 07. Dez 2005, 22:03

Nickchen66 schrieb:
Aber durch schieres Mitlesen und Suchen fördert man ja auch dort bekanntlich Schätze zutage.

Absolut. Das Archiv ist eine riesige Fundgrube an Wissen.

Schade, dass die Singlepower amps so teuer geworden sind. Wie gesagt, Wooaudio und Eddie Current sind sicherlick starke Alternativen.

Wenn du den tube amp eh nur ab und zu benutzen willst und weniger Geld ausgeben möchtest, dann wäre der MG Head OTL vielleicht auch eine Alternative. Sicher nicht auf dem gleichem Niveau wie der EMP, aber dafür kann man ihn manchmal recht günstig bei ebay finden. Ich hab damals 120 Euro für einen OTL MKII bezahlt. Mit entsprechenden Röhren (z.B. Telefunken ECC82) klingt er noch recht euphonisch warm.

An deiner Stelle würde ich verstärkt in Richtung Eddie Current schauen. Persönlich hole ich mir recht sicher einen Radii HAP-03 als 2. amp neben meinem solid state amp.

Eine interessante Alternative ist natürlich der M3 mit seinen Mosfet Ausgangsstufen. Mit den Opa637B opamps soll der M3 wirklich warm angenehm und trotzdem detailliert klingen. Einen sehr guten M3 kann man schon für $300-400 bekommen und viele sehr erfahrere headfier haben mir den M3 sehr stark empfohlen.
Nickchen66
Inventar
#18 erstellt: 08. Dez 2005, 10:53
Nachdem ich Singlepower bedauernd "abgesagt" habe, kam noch mal eine weitere Antwort:

We do have a demo unit that can have the transformer changed to an international unit. The standard PPX3 unit is also very good, and has a nice tubey presentation. This would fit your budget at $540. I was thinking more along the lines of the best unit in the PPX3 catagory from your first Email, but the standard PPX3 is a very good choice as well.

Netter Laden. Aber so auf die Schnelle werde ich dann doch nicht zuschlagen. Es gibt noch zu viel, was gegengeprüft werden muß an Alternativen ( saint.panda).

Vermutlich ist es vernünftiger, sich weiterhin in den viel zu kurzen Mittagspausen zu informieren, und den Kauf dann erst mittelfristig zu tätigen. Meine Frau wäre zumindest dafür...

Also, falls jemand, z.B. Morbo, kurzfristig Lust auf der oben erwähnten PPX3 bekommt und ihn mir vor der Nase wegschnappt, habe ich halt Pech gehabt...


[Beitrag von Nickchen66 am 08. Dez 2005, 12:51 bearbeitet]
Nickchen66
Inventar
#19 erstellt: 08. Dez 2005, 21:56
Das dauert alles ein bißchen, viel zu tun im Büro (wo ich umsonst surfe), aber dammig hohe Telefonrechnung zu Hause (ISDN-Highspeed-Geldvernichtung, bisweilen >100€)

Saint Pandas Hausaufgaben Teil 1: Der MG Head OTL

Da bin ich doch sehr schnell fündig geworden bei head-fi, da gibt es ja sogar einen der gewohnt aussagekräftigen Reviews vom Meister selbst. Andere Leute sind auch sehr angetan, ab & an wird die Verarbeitung angemeckert. Jede Menge Tips, mit welchen Röhren man welches Klangbild herbeibastelt (Beispiel). Als Spielerei anscheinend noch die Möglichkeit, zwischen Röhren- und Transenbetrieb hin- und herzuschalten. Zwischen 300 und 400€ scheinen für ein Neugerät realistisch zu sein (gebraucht entsprechend weniger).

Quintessenz:
Ich bezweifel mal, daß ich als überzeugter Midfier mehr Röhre als den MG Head OTL brauchen werde. Da gibt's den schönen warmen und breiigen Röhren-Klang und eine ausgezeichnete Downbeat-Electronica-Performance (womit wir schon 70% meiner KH-Musik abgedeckt hätten). Am besten gefiel mir die Stelle, als Saint Panda schrieb ""Thin" is pretty much the polar opposite of how this amp sounds". Daß er bei feiner ziselierter Klassik und ebensolchen Jazz nicht so glänzt (die restlichen 30%) schreckt mich wenig, das läuft eh' meist Lo-fi über Boxen. Daß er Rock ein bißchen weichspült, interessiert mich nicht die Bohne.

Gurke, das ist definitiv keine Röhre für Dich.

Jetzt gibt es eigentlich nur noch eine Frage: Warum stellt Saint Panda am 29.9. diesen doch sehr gewogenen Beitrag ins Netz, um Ihn bereits Ende Oktober wieder zu veräußern? Naja, hat vermutlich mit Devisen und Radii zu tun...


Demnächst Teil 2 - WooAudio
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 08. Dez 2005, 22:11

Gurke, das ist definitiv keine Röhre für Dich.


du unterschätzt mich

grund:


Als Spielerei anscheinend noch die Möglichkeit, zwischen Röhren- und Transenbetrieb hin- und herzuschalten.


also ganz untinteressant finde ich das nicht...
Nickchen66
Inventar
#21 erstellt: 09. Dez 2005, 21:25
Das hier mutiert anscheinend vom Thread zum Blog. In diesem Sinne, weiter geht's...

Saint Pandas Hausaufgaben Teil 2: WooAudio

Mann, das hier war gar nicht so leicht, bei 95% der Beiträge hauen sich die Jungs nur gegenseitig Röhrenbezeichnungen um die Ohren, so von wegen "wie krieg' ich da noch mehr Detail in den Sound?" Seltsam, daß sich da niemand traut "Kauf Dir 'ne Transe" zu antworten...


Aber letztlich hab' ich ihn dann doch noch gefunden, einen wunderschönen Review über den Wooaudio WA-1. Schon allein wegen des Bildmaterials lohnt sich das schon.



Sehr schön auch, daß hier oft auf den bereits abgehandelten MG Head bezug genommen wird, den er in den meisten Disziplinen wohl ziemlich in die Schranken verweist "...it is heads and shoulders above the MG Head which sounds thin in comparison". Es handelt sich bei dem zum Vergleich herangezogenen MG Head allerdings nicht um ein Standardmodell, sondern um eines mit Telefunkenröhren und Gedöns - sprich, der Standard MG Head würde hier sicher noch älter aussehen.

Dieser verbesserte MG Head hat auf jeden Fall leichte Vorteile beim Kickbass und bei schnellen Übergängen, aber muß sich wohl in allen anderen Disziplinen geschlagen geben, auch beim Tiefbass. Gut gefällt mir die Schilderung, daß der WA-1 bei Mitten und Höhen einigermaßen zurückhaltend werkelt - das klingt schön weich dann.

Weitere Vorteile des WA-1 liegen in größerer Detailliertheit und Räumlichkeit, und natürlich ist es auch ganz nett, daß er mit niedrigohmigen KH zurechtkommt. Das vieldiskutierte "Tuberolling" ist ähnlich wie beim PPX3 von Singlepower erfreulich preiswert. Bin nicht ganz sicher, aber Basteln am MG Head scheint etwas teurer zu sein.

Apropos teuer: Der Hersteller gibt sich mit wohl mit 390.-$ zufrieden. Ja, das ist doch ein Wort!

Fazit: Nach jeder Hausaufgabe denke ich, der wird's bestimmt . So auch wieder hier. Aber mal im Ernst: Als Neugerät bisher die beste Bang-for-the-Buck Relation. Wenn mir allerdings ein günstiger MG Head bei Ebay begegnete, würde ich trotzdem mitbieten und das auch ernst meinen.


Demnächst Teil 3: Eddie Current


[Beitrag von Nickchen66 am 10. Dez 2005, 00:08 bearbeitet]
Nickchen66
Inventar
#22 erstellt: 10. Dez 2005, 21:36
Saint Pandas Hausaufgaben Teil 3: Eddie current HD25



Bildschönes Gerät. Wenn es ja nur um die Optik ginge...but things ain't that simple.

Hersteller-Link

Hiermit sind wir schnell fertig. Anscheinend eine ähnlich gelagerte Kiste wie der Singlepower PPX3 - ein Amp der Superlative, der sich nahezu in perfekter Weise darstellt. Und natürlich auch entsprechend kostet (595$). Im Vergleich zum PPX3 Slam zwar fast ein Sonderangebot, aber so lange es Alternativen wie den Wooaudio WA1 gibt, für mich als Neugerät eher uninteressant.

Denke, der HD25 und der PPX3 kämen, wenn überhaupt, nur als Gebrauchte für mich in Frage. Auch der Earmax Pro sieht z.Zt. aus den selben Gründen ziemlich blass aus. Nein, nein, falls sich der Wind nicht noch gewaltig dreht, wird es ein WA1 - oder ich hab' mal wieder soviel Sahne wie mit der Basis für meinen B-Tech (8€ Ebay).


Demnächst Teil 4: M3


[Beitrag von Nickchen66 am 10. Dez 2005, 21:44 bearbeitet]
Nickchen66
Inventar
#23 erstellt: 11. Dez 2005, 12:42
Saint Pandas Hausaufgaben Teil 4: M3



Jetzt wird's etwas exotisch.
Der M3 ist weder ein Tubeamp noch -normalerweise- einfach so von der Stange zu kaufen. Es ist ein DIY-Projekt mit vielen begeisterten Anhängern, und als Endprodukt hätten wir dann einen außergewöhnlich warm klingenden Transenverstärker - aber sicher nichts, was detailverliebte AKG 501 Musik-Sezierer in hellste Begeisterung versetzen würde.

Man kann ihn sich aber auch bauen lassen, was sich dann zwischen 350 und 550$ bewegt.

Fazit:
Sicherlich netter Opamp-Verstärker auf denkbar höchsten Qualitätsniveau, für mich persönlich aber uninteressant, aus unsachlichen wie auch aus sachlichen Erwägungen: Da glüht keine Röhre vor sich hin, und ich befürchte, daß sich der Klang in diesem Fall nicht genügend von meinem umgelöteteten B-tech abheben würde, um solch einen Kauf zu rechtfertigen.

Jetzt fragt sich halt nur, wann ich das Geld für einen neuen WA1 oder einen gebrauchten Wasweißich zusammengekratzt habe. Es gibt zwar immer noch den BSP, aber angesichts kurzfristig und unerfreulich aufzubringender 150€ Reparaturkosten für meine stehengebliebene Handaufzugsuhr wird das Szenario "auf den Verstärker sparen" jetzt doch immer wahrscheinlicher...
aphro1
Stammgast
#24 erstellt: 11. Dez 2005, 14:14
Nickchen66

erst einmal vielen Dank für Deine Arbeit mit den hilfreichen Links !
Bin z.Zt. selber am Suchen nach einem Verstärker für meinen übermorgen kommenden K701. Da ich ebenfalls immerschon von Röhren fastziniert war, hab ich Deinen Thrad mit Begeisterung verfolgt.
Hab mir jetzt erstmal einen Meier Aria bestellt, hätte jedoch auch einem Röhren-Amp starkes Interesse.
Vielleicht können sich ja ein paar leute für eine Sammelbestellung zusammenfinden.

Liebe Grüße
Markus
saint.panda
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 11. Dez 2005, 14:19
Ein weiterer interessanter kommerzieller tube amp ist der Musical Fidelity X-Can v3.

Meine kurzen Eindrücke vom MG Head sind im Nachhinein gesehen etwas zu überschwänglich gewesen. Wenn Du ihn für unter 200€ finden kannst, ist er sicherlich nicht schlecht, aber viel mehr würde ich für den MG Head nicht ausgeben.

Ich glaube Eddie Current hat auch ein paar neue Verstärker im Angebot, DM-1 and DM-2 und ein paar noch teuere Alternativen. Ich würde vielleicht mal eine Email an Eddie Current schicken.

Zum EMP: Es gibt auch einen Morgan Jones tube amp, der oft auch EMP Klon genannt wird. Ich glaube zwar eher, dass der EMP auf dem Morgan Jones amp basiert (Schaltpläne gibts auf headwize.com), aber genau weiß ich das auch nicht. Es gibt sicherlich DIYer die ihn bauen könnten.

(Und auf die Gefahr hin mich zu wiederholen, zu diesem Thema gibt es unglaublich viele headfier, die sich verdammt gut auskennen und ein thread title wie "wooaudio wa1 or ppx or hd 25 or..." würde sicherlich eine interessante Diskussion auslösen.)
Nickchen66
Inventar
#26 erstellt: 11. Dez 2005, 15:18
@ aphro 1:
Nette und auch angemessene Idee mit der Sammelbestellung.
Aber wenn ich "K701" und "Meier Aria" lese, habe ich doch starke Zweifel, ob es bei Dir auch auf einen Midfi-Amp bis 400$ hinausläuft. Meinst Du nicht, daß die Kampfklasse Eddie Current oder PPX3 eher Deinem Niveau entspricht!?

@Saint Panda:
Danke für die neuen Hausaufgaben! Und selbstverständlich werde ich später, wenn auch mit Skepsis, irgendwann noch einen "I've narrowed it down to..."-Thread bei Headfi aufmachen. Aber Dank Deiner Hilfe bin ich ja schon "so" sehr gut munitioniert mittlerweile.


Demnächst Teil 5: Musical Fidelity X-Can v3
Nickchen66
Inventar
#27 erstellt: 11. Dez 2005, 16:34
Saint Pandas Hausaufgaben Teil 5: Musical Fidelity X-Can v3



Hersteller
Review

Ein hell klingender Tubeamp (dem man seine Röhren nicht von außen ansieht), in einem schmucken Hingucker-Gehäuse, ideal für dunkel klingende Senn HD 6**. Er hat viele Anhänger, scheint mir, aber für mich persönlich gebricht es ihm ein bißchen an Existenzberechtigung (ähnlich wie dem chinesische Little Dot). Wozu ein Röhrenamp mit brilliant-hellem Transenklang? Da hat man m.E. doch nur das schlechte aus 2 Welten miteinander vereinigt.

Hinzu kommt, daß er wohl bisweilen Qualitätsprobleme an Röhren und Transen zu haben scheint, dies aber wegen der geschlossenen Bauform nicht auf die Schnelle abgestellt werden kann. Also: Gehäuse auf, Tuberolling und Transenaustausch. Also, ich weiß ja nicht...dann doch lieber Creek, Amity, Meier oder wie sie alle heißen.

Keine Ahnung, was er kostet, schätze mal knapp unter 500$.


Demnächst Teil 6: Morgan Jones Tube Amp


[Beitrag von Nickchen66 am 11. Dez 2005, 16:38 bearbeitet]
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 11. Dez 2005, 16:44
du gestattest, dass ich mich faul zurücklehne und mich einfach berieseln lasse?
Nickchen66
Inventar
#29 erstellt: 11. Dez 2005, 16:54
Saint Pandas Hausaufgaben Teil 6: Morgan Jones Tube Amp

Oh nee, Kinders, das ist mir zu schwierig. Eine reine DIY-Geschichte für Leute, die genug Grips haben für SOWAS:



Die Datenlage bei Headfi ist auch äußert dünn. lassen wir das...

Demnächst Teil 7: Vincent KHV11 (Gurkes Anregung)
Nickchen66
Inventar
#30 erstellt: 11. Dez 2005, 18:14
Hausaufgaben Teil 7: Vincent KHV 111

Hersteller



Erstaunlich dünn, die Datenlage. Headfi gibt nicht viel mehr her als "Ja, gibt es, kostet 449€ (Stand 2003)", also ist unsere einzige Quelle das Stereoplay-PDF, das Gurke irgendwo rausgekramt hat.

Mit hochohmigen Hörern wie etwa dem Highlight HD 650 von Sennheiser konnte kein Verstärker dieses Testfelds so opulente, schwelgerische Klangbilder malen und so überzeugend sonor das „Holz“ eines Kontrabasses vermitteln. Nicht ganz universeller Verstärker, der erst an hochohmigen Kopfhörern aufblüht. Der KHV 111 ist kein Meister der Luftigkeit, begeistert aber mit opulenten Klangfarben und voluminösem Bass.


Naja, ich weiß nie so recht, was ich von Höreindrücken der "Profis" halten soll. Sicher ein guter Amp auf Augenhöhe mit dem PPX3, würde ich annehmen. Die getrennte Lautstärke für jeden Kanal ist im Dauerbetrieb bestimmt eher nervig. Der Preis hat sich seit 2003 bestimmt in Richtung 600€ bewegt. Mit einem Review davon könnte man sich bei Headfi sicher mächtig einschmeicheln.

Demnächst: Wheatfield HA-1

EDIT Aphro 1 informiert mich gerade, daß so eine bei Ebay günstig verscherbelt wird (Danke!). Da ich aktuell nicht flüssig bin, stelle ich es hier rein, aber die Auktion läuft gleich ab!
http://cgi.ebay.de/V...QQrdZ1QQcmdZViewItem


[Beitrag von Nickchen66 am 11. Dez 2005, 20:14 bearbeitet]
Nickchen66
Inventar
#31 erstellt: 11. Dez 2005, 18:44
Hausaufgaben Teil 8: Wheatfield HA1

http://www.pmillett.com/Wheatfield/images/ha1front.JPG

Hersteller

Bevor wir hier weitermachen, lasst uns erstmal festhalten, daß der Wheatfield HA1 nicht mehr produziert wird. Besonders traurig müssen wir darüber wohl nicht sein, denn er muß eine wirklich grottige Performance abgeliefert haben (Typischer Kommentar:The HA-1's overwhelming leanness, honky midrange, lack of slam and dynamics, and its plasticy tone was something I couldn't live with.). Daß sich das dann in Preisregionen über 500$ abgespielt haben muß und sogar der preiswerte MG Head hoffnungslos überlegen war, bessere Röhren schwer zu bekommen und teuer waren, schlägt dem Fass den Boden aus. Dieser Beitrag wirklich nur aus wissenschaftlichem Interesse.


Demnächst: HeadRoom Desktop Millett Hybrid Amp
---------------------------------------------------------
EDIT Ich hätte Euch ja auch gerne mit einem Bild versorgt (toll sieht er nicht aus), aber unsere Forums-Software (oder mein Firefox 1.07) macht gerade aus einem [I M G] automatisch ein [url], selbst wenn man das 12 mal von Hand wieder zu [I M G] zurückändert (selbst in diesem Kommentar kann ich das nicht mehr korrekt eingeben, daher die Leerzeichen)

[url] <-- hier hatte ich jetzt explizit "img" getippt, diesmal mit dem IE 6.0.29

Nervig sowas (***Zwinker zu Admin***)


[Beitrag von hifi-privat am 12. Dez 2005, 13:03 bearbeitet]
Nickchen66
Inventar
#32 erstellt: 12. Dez 2005, 17:47
Nachtrag: Welcher kann wieviel Ohm an KH verkraften - das hatte ich vergessen, mitzurecherchieren, weil's mir persönlich egal war.

Nicht ganz unwichtig für den Betrieb von Grados, A900s, K240S, ...

WooAudio: 30-600 Ohm
Eddie Current HD25: 20-600 Ohm
MG Head: ? (eher nicht Grado-geeignet, glaube ich)
X-Can V3: ?
PPX3: 16-2000 Ohm
Earmax Pro: Nix genaues gefunden, wird aber auch zwischen 30 und 600 Ohm liegen [Zitat: für dynamische Kopfhörer mit geringer Impedanz oder niedrigem Wirkungsgrad]
Vincent: ? ["Bricht bei niederohmiger Last etwas ein]


[Beitrag von Nickchen66 am 12. Dez 2005, 17:54 bearbeitet]
Nickchen66
Inventar
#33 erstellt: 13. Dez 2005, 12:49
Hausaufgaben Teil 9: HeadRoom Desktop Millett Hybrid Amp



Hersteller-Link

Irgendwie ist mein Interesse direkt erlahmt, als ich was von 649$ gelesen habe. Die paar Threads, die ich -sehr diagonal- bei Headfi gesichtet habe, sind auch voll des Lobes. Ein ausführlicher Review wird für irgendwann in den nächsten Tagen dort erwartet. Ich gehe davon aus, daß bei dem Preis 30 Ohm KH nicht so das Problem sein sollten.
Es gibt diesen Amp anscheinend aber auch als Selbstbau-Projekt, ähnlich wie Earmax Pro vs Morgan Jones.

Grundsätzlich finde ich es betrüblich, daß die Klasse bis 450$ so dünn besetzt ist bei Tubeamps.


Demnächst: Bada PH12
Nickchen66
Inventar
#34 erstellt: 26. Dez 2005, 12:53
Hausaufgaben Teil 10: Bada PH 12

http://www.ecnet.cn/upload/qyprodu/bph/200507/197704.jpg

Hersteller-Kontakt: orders@cattylink.com
Review

Ein sogenannter "Hybrid-Amp" aus chinesischer Produktion, Kostenpunkt >1000$. Soll die speziellen Tugenden eines Röhrenamps in idealer Weise mit der Detailliertheit von Transen verbinden. Das sollte man bei dem Preis auch erwarten können. Angesichts des Preises und des unbreiigen Klangs sicher kein heißer Kandidat für mich persönlich.

Demnächst nix mehr, je länger meine Recherchen andauern, desto unpassender und durchgeknallter werden die Probanden im Sinne der ursprünglichen Fragestellung. Aber Spaß gemacht hat's schon...


Jetzt heißt es in den nächsten Monaten SPAREN, SPAREN, SPAREN, und im Bereich April / Mai kann ich dann hoffentlich Vollzug melden.


[Beitrag von Nickchen66 am 26. Dez 2005, 12:57 bearbeitet]
Nickchen66
Inventar
#35 erstellt: 26. Dez 2005, 19:45
Eigentlich wollte ich ja nix mehr schreiben, hier aber ein kurzer Nachtrag zum Thema Eddie Current und der von Saint.Panda erwähnten Neumodelle DM1 und DM2.

Gerade kam eine knappe Antwort von Eddie Current rein:

I will not be offering the DM-1, and the DM-2 will be $900.00.


Damit hätten wir das auch geklärt...
sean-xenos
Stammgast
#36 erstellt: 26. Dez 2005, 20:31

Nickchen66 schrieb:
Saint Pandas Hausaufgaben Teil 4: M3



Jetzt wird's etwas exotisch.
Der M3 ist weder ein Tubeamp noch -normalerweise- einfach so von der Stange zu kaufen. Es ist ein DIY-Projekt mit vielen begeisterten Anhängern, und als Endprodukt hätten wir dann einen außergewöhnlich warm klingenden Transenverstärker - aber sicher nichts, was detailverliebte AKG 501 Musik-Sezierer in hellste Begeisterung versetzen würde.

Man kann ihn sich aber auch bauen lassen, was sich dann zwischen 350 und 550$ bewegt.

Fazit:
Sicherlich netter Opamp-Verstärker auf denkbar höchsten Qualitätsniveau, für mich persönlich aber uninteressant, aus unsachlichen wie auch aus sachlichen Erwägungen: Da glüht keine Röhre vor sich hin, und ich befürchte, daß sich der Klang in diesem Fall nicht genügend von meinem umgelöteteten B-tech abheben würde, um solch einen Kauf zu rechtfertigen.

Jetzt fragt sich halt nur, wann ich das Geld für einen neuen WA1 oder einen gebrauchten Wasweißich zusammengekratzt habe. Es gibt zwar immer noch den BSP, aber angesichts kurzfristig und unerfreulich aufzubringender 150€ Reparaturkosten für meine stehengebliebene Handaufzugsuhr wird das Szenario "auf den Verstärker sparen" jetzt doch immer wahrscheinlicher...


Hallo Nick,

da ich nun selbst einen M3 gebaut habe,
möchte ich Dich an ein paar Stellen korrigieren:

1. der M3 ist kein Opamp-Verstärker
2. die Verstärkung erfolgt in mehreren Stufen durch JFETs und MOSFETs und zwar als 3-channel-design,
d.h. rechts, links, Erde separat
3. zum M3 gehört auch ein high-end Netzteil, das STEPS von Tangentsoft, das hier gar nicht abgebildet ist
4. und klanglich dürfte dieser Amp so ziemlich alles in den Schatten stellen was DU hier empfiehlst,
aber wohlgemerkt nicht der typische Röhrensound (den ich auch nicht brauche)
Den M3 mit einem wie auch immer gemoddeten B-Tech gleichzusetzen geht ziemlich daneben.
5. und die passenden Links dazu:
http://www.amb.org/audio/mmm/
http://elvencraft.com/mmm/
http://headwize.com/ubb/showpage.php?fnum=3&tid=5863
http://www.tangentsoft.net/elec/teps/
6. Frage ich mich, wozu die Tour de force durch alle möglichen amps gut sein soll, die Du offenbar gar nicht alle gehört hast und deren Konzept Du offenbar auch nicht so recht verstehst...

Gruß,
Holger
pillemann
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 26. Dez 2005, 21:28
hi sean-xenos,

wieviel hast du für alle bauteile so ausgegeben? und wie lange hast du dazu gebraucht?

mfg
sean-xenos
Stammgast
#38 erstellt: 26. Dez 2005, 21:52
Hi pillemann,

ich habe inklusive Gehäuse so ungefähr 300 Euro ausgegeben.
Der Zusammenbau dauert vielleicht zwei Tage je nachdem wie geübt man im Löten von Bauteilen auf Platinen ist.
Am zeitraubendsten fand ich das Besorgen und Auswählen der Bauteile, da es nicht alles bei einem Versender gibt und auch verschiedene Varianten durchgerechnet werden müssen.
Nickchen66
Inventar
#39 erstellt: 26. Dez 2005, 23:45
Hallo Holger,

das sind sicher angemessene technische Korrekturen. Du hast vermutlich recht, nachdem mir klar wurde, daß der M3 nichts mit dem zu tun hat, warauf ich aus bin und nur eine "ordinäre Transe" ist, habe ich erheblich weniger gründlich recherchiert und das Gefundene auch viel unkonzentrierter gelesen als sagen wir mal beim Wooaudio WA1. Es ist aber meines Erachtens etwas überzogen, wenn das Deine Bastler- und Besitzerehre oder sonstige Empfindsamkeiten ernsthaft gekränkt hat. Daß ich jetzt meinerseits etwas beleidigt bin, ist vermutlich ähnlich daneben, aber...


Den M3 mit einem wie auch immer gemoddeten B-Tech gleichzusetzen geht ziemlich daneben.
Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Ich hab' niemals einen M3 gehört, Du aber vermutlich auch noch keinen umgelöteten B-Tech. Meine Gleichsetzung basiert auf der Annahme, daß beide gleichermaßen "unröhrig" klingen und somit in der grundsätzlichen Fragestellung "breiiger Röhrensound" gleichermaßen glatt durchfallen.


Frage ich mich, wozu die Tour de force durch alle möglichen amps gut sein soll, die Du offenbar gar nicht alle gehört hast und deren Konzept Du offenbar auch nicht so recht verstehst...
Nanana, bitte nicht so grimmig, Holger. Wohlgemerkt: Der Titel des Threads lautet nicht: Suche Highend KHV, der sean-xenos' Ansprüchen genügt. Welches Konzept und welches detaillierte Layout zum Einsatz kommt, ist mir ziemlich nachrangig.
Lies mal die Überschrift des Threads, eigentlich war mein ursprünglicher Wunsch, Wissen über warm klingende Röhrenamps abzugreifen statt welches zusammenzutragen. Da mir das weder hier noch bei headfi einfach auf dem Silbertablett serviert wurde, habe ich aus der Not eine Tugend gemacht und mir selbst was zusammengetragen. Ich habe keinen der Probanden gehört und das auch nirgends behauptet. Wenn sowas möglich wäre, gäbe es diesen Thread nicht.


...und klanglich dürfte dieser Amp so ziemlich alles in den Schatten stellen was DU hier empfiehlst
Das sei Dir ungenommen, aber reiß Dich trotzdem mal ein bißchen zusammen. Es geht nicht um gute Amps für die Allgemeinheit, sondern um warm klingende Amps für mich betagtes Holzohr. Niemandem außer mir selbst wird was empfohlen.
sean-xenos
Stammgast
#40 erstellt: 27. Dez 2005, 00:20
Hallo Nick,

ja Schwamm drüber, ich reagiere auch mal grantig wenn mir was nicht passt.

Der M3 klingt tonal eher neutral, nicht so warm wie manche Röhrenamps, insofern passt er nicht so ganz in die Auflistung.

Der B-Tech benutzt einen OPA2132 als einzige Verstärkungsstufe, der OPA2132 ist auch noch ein DualOpamp, dass heisst er muss beide Kanäle in einem Chip bearbeiten, maximale Ausgangstromstärke 40 mA (für Kurzschluss!) und das wars. Der Rest sind Sieb- oder Pufferkondensatoren und ein paar Widerstände, aus mehr besteht der B-Tech nicht.
Diese Schaltung hat einfach verdammt viele Grenzen, egal wie viele Elkos Du austauschst.
Deshalb kann der gemoddete B-Tech trotzdem gemessen am Preis gut klingen, ja und viele teure Geräte von Creek oder der Grado RA-1 sind auch nicht wirklich hochwertiger vom Aufbau her.


Holger
Nickchen66
Inventar
#41 erstellt: 27. Dez 2005, 10:32
Wieder Freunde.

Du hast Dich aber auch wirklich gut in das Thema Verstärker-Layout eingearbeitet. Ich gehe, auch Dank Deiner Zusatzinfos, davon aus, daß der M3 unter den Transenamps sicher schwer zu toppen ist. Kein Wunder bei 300€ reinen Materialkosten. Beim B-Tech bewegt sich das deutlich unter 10€ - 5er BMW und Fiat Panda.

Mein "Wissen" geht da (mal wieder) eher in die Breite als in die Tiefe, fürchte ich. Spezialist traf auf Generalist, da knallt's ja bekanntlich öfter.
SaschaS
Stammgast
#42 erstellt: 30. Dez 2005, 19:40

Nickchen66 schrieb:
Hausaufgaben Teil 7: Vincent KHV 111


Hab ihn heute bekommen und höre nun schon 2 1/2 Stunden über den Sennheiser HD-600 alles was meine Sammlung her gibt. Erstes Resüme: Toll
Gleich vorweg, ich höre hauptsächlich Pop (The Corrs, Joss Stone, Jewel...) und Metal mit klassischem, epischen, dramatischen Touch (Opeth, Epica, Leaves Eyes, Xandria).

Erster Soundtest war mit "Opeth - Blackwater Park". Gerade durch die teils schnellen und dann wieder ruhigen Passagen ein echter Härtetest. Für die schnellen Passagen ist der Vincent nicht wirklich geschaffen. Klingt alles etwas flach, was aber nicht heißen soll das es sich schlecht anhört. Nur im Vergleich zu den ruhigen Passagen merkt man doch einen deutlichen Unterschied, da die Stimme dort sehr klar und kraftvoll hervor sticht. Die Instrumente im Hintergrund tun ihr übriges. Betrachtet man die ganze CD dann kann man sagen das er zwar leichte Schwächen aufweist, aber es sich insgesamt doch sehr gut anhört.

Die zweite CD war "Leaves Eyes - Lovelorn". Diese CD besitzt einen hohen klassischen Anteil. Die Sängerin hat zwar eine tolle, ziemliche hohe Stimme aber gerade das war mit meinem alten Pioneer schwer ertragbar weil das "tsch" und "tss" doch ziemlich hart klingen. Der Vincent rundet das etwas besser ab, ist aber immer noch zu heftig bei hohen Lautstärken. Die Musik klingt dafür allerdings umso besser, sehr detailreich und mitreissend. Kommt auf dem Vincent auf jeden Fall ziemlich gut. Man darf aber leider nicht zu laut hören wegen der erwähnten Stimme bzw entsprechend schlechte Abmischung. Aber dafür kann der Vincent ja nix

CD drei war "Joss Stone - Mind, Body And Soul". Tja was soll ich sagen, der Bass haut einen um und die Stimme... man könnte denken sie steht neben einem. Ihre Stimme kommt so gut und detailreich rüber, das man der Musik eigentlich schon garnicht mehr zuhört. Sehr schön anzuhören. Leider ist die Enttäuschung groß wenn man die Augen aufmacht und merkt das man alleine im Zimmer ist

Danach kam dann noch "The Corrs - Borrowed Heaven". War mir vorher nie aufgefallen aber die Tonqualität der CD ist nicht gerade die Beste. Die eigentlich so schönen weiblichen irischen Stimmen klingen wie blech, die Geige ist unsauber und der Bass verzerrt. Kann ich kaum verstehen weil die alten CDs immer eine sehr gute Qualität hatten. Deshalb habe ich danach gleich "Talk On Corners" reingeschmissen und habe bei Track 5 "I Never Loved You Anyway" eine richtige Gänsehaut bekommen. Die Flöte, gepaart mit der Gitarre und der süßen Stimme von Andrea Corr, einfach traumhaft. Besonders die Gitarre stach deutlich und klar hervor. Kein Verzerren oder ähnliches. Die Stimme hat sich zwar auch sehr schön angehört, könnte aber etwas klarer klingen. Ok, mag wieder an der Abmischung liegen weil bei "So Young" war die Stimme schon etwas klarer. "Talk On Corners" kann man auf dem Vincent also mit ruhigem Gewissen empfehlen. Nur warum sich "Borrowed Heaven" so schlecht anhört, ich weiß es nicht.

Mehr habe ich bisher noch nicht geschafft. Ich hoffe aber das ich allen, die nicht nur Klassik und Jazz hören, etwas helfen konnte.
audiomax
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 30. Dez 2005, 20:44

SaschaS schrieb:

CD drei war "Joss Stone - Mind, Body And Soul".

Ist das die, wo sie vor jeder Zeile so überdeutlich schmatzt oder war das die andere?


SaschaS schrieb:

Danach kam dann noch "The Corrs - Borrowed Heaven". War mir vorher nie aufgefallen aber die Tonqualität der CD ist nicht gerade die Beste.

Ja, bei einer CD von denen ist mir das auch aufgefallen (weiß nicht, ob es tatsächlich diese war). Kompressor/Limiter bis zum finalen Knirschen. Ich dachte erst "au weia, mein Kopfhörer ist hinüber".

Sorry, diese Kommentare waren jetzt nicht sachdienlich.

Den Vincent hätte ich mir auch gerne mal gegönnt, das scheint ein reelles Angebot für Schönhörer zu sein, aber ich hab keinen Platz mehr.

Beste Grüße
M
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 30. Dez 2005, 20:48
der vincent sieht wirklich schnuckelig aus... aber 450 taler für einen khv der keine niederohmigen kh antreiben kann...?

naja, für besitzer von nur hochohmigen sicherlich kein hinderniss. viel spaß mit dem sehr hübschen gerät


[Beitrag von MusikGurke am 30. Dez 2005, 20:48 bearbeitet]
xxlMusikfreak
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 30. Dez 2005, 20:57

MusikGurke schrieb:
der vincent sieht wirklich schnuckelig aus... aber 450 taler für einen khv der keine niederohmigen kh antreiben kann...?

naja, für besitzer von nur hochohmigen sicherlich kein hinderniss. viel spaß mit dem sehr hübschen gerät :prost

Wenn man sich überlegt wieviele KHs man mit einem SRM-717 antreiben kann, dann ist die anzahl der verfügbaren hochohmigen KHs doch geradezu gigantisch
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 30. Dez 2005, 21:03
auch eine art der betrachtung
Nickchen66
Inventar
#47 erstellt: 30. Dez 2005, 21:42
@SaschaS:
Wun-der-bar, Dein Beitrag. Auf solche "privaten" Einschätzungen gebe ich viel mehr, als auf die der sogenannten Profis von stereoplay.

Dein alter Pioneer, den Du vergleichend erwähnst, ist ein Vollverstärker, nehme ich mal an. So alt, daß er noch gut an der KH-Buchse ist?

Wenn ich alles richtig aufgefasst habe, bist Du unterm Strich nicht völlig überzeugt von der Performance des Vincent, oder? Ist jetzt natürlich schade, daß Du so einen bei headfi fast unbekannten Exoten hast, da Du in Bezug auf "Tuberolling" dann gänzlich Neuland betreten müßtest. Versuchen würde ich das aber auf jeden Fall, sofern Einbrennerei die Symptomatik nicht noch deutlich mildert.

Schlechterer Sound bei hohen Lautstärken ist in meiner Vorstellung etwas, womit man global leben muß bei Röhrenamps - zumindest in der Klasse unter 500$.

Hättest Du auch noch irgendwelchen rumpelig-elektronischen Downbeat in Deinem Testparcours zur Hand? Von mir aus auch Yello, wenn's sein muß...Wenn er sich da ganz achtbar schlagen würde, könnte man ihn in eine Schublade zusammen mit dem MG Head stecken, der wohl angeblich auch schon mal aus dem Takt kommt, wenn es hektisch wird. Solche Performance würde mir aber u.U. reichen, sofern der Preis stimmt.

Apropos Preis: Was hast Du ausgegeben?
SaschaS
Stammgast
#48 erstellt: 31. Dez 2005, 00:43
@audiomax: Ich höre gerne Frauen schmatzen

Die anderen CDs die ich bisher angehört habe waren eigentlich alle ok.
Allerdings sind folgende CDs auch nicht zu empfehlen:
Flowing Tears - Razorbliss
Evanescence - Fallen
Within Temptation - The Silent Force
Alle qualitativ total versaut.

@MusikGurke: Danke Aber so viel hab ich ja nicht bezahlt

@nickchen: Ne, war müll. Sonst hätte ich mir bestimmt keinen KHV gekauft
Also schlecht ist der Sound bei hoher Lautstärke auf keinen Fall! Lediglich bei der einen CD weil die Abmischung etwas scharf geraten ist. Dafür kann der KHV aber nix, wie soll er daran auch groß was ändern...
Black Eyed Peas mit My Humps wäre mit das Einzige was von meiner gewohnten Musikrichtung abgeht. Da muss ich sagen, der im Vordergrund stehende Bass kommt sehr tief und präzise. Das der KHV im Bassbereich abfallen soll ist mir nicht aufgefallen.
Aus dem Takt kommen... kann ich noch nicht viel zu sagen. Opeth schlägt zwar teilweise ziemlich schnell aber zum Testen ist das auch nur bedingt geeignet. Werde mal schauen ob ich was geeignetes finde.

Da es ein gebrauchtes Gerät war, mit allerdings noch über 1 Jahr Garantie, bin ich mit rund 300€ inkl. davon gekommen. Finde den Preis ok.
SaschaS
Stammgast
#49 erstellt: 01. Jan 2006, 16:30
Auch nach gut 10 Stunden hören bin ich immer noch schwer begeistert. Allerdings habe ich so eine Vermutung. Röhren soll man ja vorwärmen lassen damit sie vernünftig klingen. Beim Vincent scheint mir das der volle Klang erst nach rund einer Stunde voll da ist. Finde das etwas lange. Aber sonst ist eigentlich alles bestens! Ausm Takt konnte ihn bisher auch noch nix bringen.
Nickchen66
Inventar
#50 erstellt: 01. Jan 2006, 16:39
Ich habe mittlerweile von Leuten gehört, die ihren Röhrenamp niemals ausmachen und "durchlaufen" lassen. Theoretisch ganz vernünftig, da Röhren Kaltstarts wie die Pest hassen. Nur der Stromverbrauch...Musikfreak erwähnte mal, daß sein X-Can da wohl so eine Art internem Standby zur Senkung der Stromkosten hätte, aber die Röhren trotzdem unter Dauerspannung lägen.


[Beitrag von Nickchen66 am 01. Jan 2006, 16:57 bearbeitet]
SaschaS
Stammgast
#51 erstellt: 01. Jan 2006, 18:01
Naja ich höre selten spontan Musik. Von daher ist das Problem nicht ganz so groß. Ich werde mal schauen was der an Strom verbraucht.
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