AKG K530 vs K702 vs K712

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Ischi
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 09. Jul 2017, 12:20
Hallo zusammen,

ich habe, nachdem meine lange benutzen und ziemlich günstigen K530 leider langsam auseinander fallen, eine kleine Testflotte Kopfhörer vor mir liegen. Diese stecke ich gerade immer wieder hin und her, um den Besten für mich zu finden. Diese bewegen sich im Preisrahmen von 150-230€. Das kleine Problem, ich habe irgendwie eine rießige Steigerung zu meinen alten K530 erwartet...nur irgendwie bleibt das aus. Ich habe hier liegen:

-der alte AKG K530
-AKG K702
-AKG K712Pro
-Bayer DT880Pro
-Bayer DT990Pro

jeweils an einer Asus Xonar Essence mit KHV und der nach der Impendanz eingestellten Verstärkung.

Entweder ich habe absolut schlechte Ohren, aber wenn ich jetzt die Kopfhörer im Blindtest identifizieren müsste, keine Ahnung ob ich einen richtig tippen würde. Nicht falsch verstehen, die Kopfhörer klingen gut, keine Frage, aber ich tue mich sehr schwer die Unterschiede festzustellen. Zumal ich das Gefühl habe, dass mein alter K530 sogar den deutlichsten Bass hat.

Liegt das am Einspielen? Kann man den AKGs über den KHV der Soundkarte auch noch etwas mehr Verstärkung zutrauen? Die Schwelle liegt laut Software bei <64Ohm, 64-300Ohm, >300Ohm. Die Bayers habe ich bei der mittleren Einstellung laufen, die AKGs bei der schwächsten. Equalizer ist wie schon immer auf absolut neutral.

Also, bin ich taub, habe kein analytisches Gehör, oder sollte ich für die Musikrichtung Metal (Thrash, Death, Progressive, gerne auch mit klassischen Einflüssen) bis 250€ noch etwas anders probieren, um eine deutliche Verbesserung zu erreichen? Vom Sitzgefühl sagen mir die Bayer übrigens gar nicht zu.

Vielen Dank


[Beitrag von Ischi am 09. Jul 2017, 12:21 bearbeitet]
cyfer
Inventar
#2 erstellt: 09. Jul 2017, 18:50
Gerade der DT 990 sollte ganz anders klingen, mit seiner Badewannenabstimmung. Wenn du wirklich so wenig Unterschied hörst, kannst du dir ja auch einfach einen Superlux HD681b kaufen. Der klingt für das Geld echt spitze, auf keinen Fall schlechter als der K530.
Philios
Stammgast
#3 erstellt: 10. Jul 2017, 13:40
Alternativ auch gerne den MDR-1A von Sony probieren oder den vielempfohlenen ATH-M50X bzw. den ATH MSR7. U.U. auch mal in den Meze 99 Classics Neo.

Bei Beyerdynamic kannst du dir gerne auch alternativ mal den Custom One Pro oder Custom One Studio anhören. Beides ziemlich gute Allround-Hörer.

Als weiteren Hersteller kann man die noch ans Herz legen: Sennheiser mit einem reduzierten HD600, wenn du noch einen findest oder einem der neueren Modelle H599 bspw. Der sitzt schön leicht und macht meiner Erachtens nach auch vieles richtig.

Beim Preis bis 250€ (wäre auch mein Rahmen) könnte bei einem Angebotspreis auch der Philips Fidelio X2 in Betracht kommen.

Jetzt hast du noch etwas Futter zur Verwirrung. :-)
Ischi
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 15. Jul 2017, 22:16
So, jetzt bin ich mal zum intenstiver hören gekommen. Ihr habt recht, den DT990 habe ich ehrlich gesagt erstmal links liegen lassen und nur den teureren DT880 gehört. Der DT990 hat gut Wums, aber die Höhen sind mir zu krass. Mittlerweile finde ich den DT880 einen ziemlich guten Kompromiss zwischen DT990 und den AKGs (zwischen denen ich immernoch keinen wirklichen Unterschied höre). Diese finde ich halt bequemer...hmm.

Danke für die weiteren Tipps, vielleicht werde ich mit nochmal eine Runde mit dem DT880 und den genannten anderen Hörern starten. Gibt es eigentlich wirklich keinen Klanglichen Unterschied zwischen der DT880 Pro und Edition Version? Angeblich ist ja nur das Kabel und der Bügel anders, dafür aber einiges günstiger?

Vielen Dank für die Hilfe.
Philios
Stammgast
#5 erstellt: 17. Jul 2017, 09:03
Naja ... du hast es ja selbst zusammen gefasst. Kabel und Materialien. Warum der Preisunterschied dennoch so groß ist, kann dir wohl nur Beyerdynamic erklären. :-)
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