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Sennheiser HD 660 S

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civicep1
Inventar
#101 erstellt: 05. Feb 2018, 22:57
So habe heute endlich die bestellten Polster von Sennheiser bekommen. Einen wirklichen Unterschied kann ich nicht feststellen, außer dass die Polster neu und etwas fester sind. Großartig anders oder gar größer sehen die mir nicht aus.
John22
Inventar
#102 erstellt: 17. Feb 2018, 00:12
In der neuen c't ist ein Kurztest von dem KH:

https://www.heise.de...D-660-S-3966673.html

Kurzfassung: beim A/B-Vergleich marginale Unterschiede zum HD600 und HD650, durch halbierten Widerstand um etwa 4 dB lauter, bequemer Sitz, saftiger Aufpreis im Verhältnis zu den anderen KH.


[Beitrag von John22 am 17. Feb 2018, 00:13 bearbeitet]
bartzky
Inventar
#103 erstellt: 05. Mrz 2018, 17:57
Huo hat sich den HD 660 S noch einmal ausführlicher vorgenommen: headflux.de/sennheiser-hd-660-s/

Sennheiser-HD-660-S-3
Flöff
Stammgast
#104 erstellt: 06. Mrz 2018, 00:08
Sehr schöne Review wobei mich wundert das der Schleier beim HD 650 vom Verstärker abhängen soll. Also an sich stimmt das, man bräuchte dann aber doch einen KHV mit einer recht hohen Ausgangsimpedanz.


Um abplatzenden Lack muss man sich dieses Mal nicht sorgen.


Die beste Nachricht wie ich finde. Hauptgrund für mich für den Verkauf von meinem HD 650 waren nämlich die zahlreichen Berichte über abplatzenden Lack auch wenn das sicher ein paar Jahre gedauert hätte.

Bzgl. Bass, mich würde mal interessieren wie der sich mit einem digitalem Equalizer schlägt. Es wurde dazu zwar was gesagt aber was mir immer aufgefallen ist war, das ich keinen Kopfhörer der keinen Bass Standard drauf hat, per Equalizer vernünftig nachregeln konnte. Das traf auf den T5p 1 gen zu, auf das MMX300 gen. 2, auf den HD 650 und z. B. auf den Beyerdynamic DT 770 mit 250 OHM. Wobei bei letzterem eher das Problem von extremen nachschwingen vorlag. Der Hörer, grade ca. 30 bis 80 HZ Töne haben sich angehört wie von einem Subwoofer, ka. ob bei meinem Model die Treiber defekt waren. Das war ohne Anhebung schon krank.

Daher mal grob gefragt, wie weit kann man den im Tiefbassbereich im Verhältnis zum Rest hochdrehen? Also vom Spektrum 40 bis 80 HZ? Verändert sich der Punch dadurch? Bei meinen getesteten Hörern hat sich eigentlich immer nur die Quantität verändert, nicht aber wirklich die Qualität. Sprich ein flacher Bassschlag von z. B. meinem T5p blieb auch flach, auch wenn er bei der Wiedergabe lauter war. Bei meinem DT 1770 dagegen klingt ein geiler Punch auch nach EQ Eingriff immer noch genial, egal ob ich im Verhältnis anhebe oder absenke.

Gruß

Stefan
Huo
Inventar
#105 erstellt: 06. Mrz 2018, 01:15
Berechtigte Fragen!

Also wegen des Schleiers hat mich bartzky auch gefragt. Ich habe dabei auf den Röhrenverstärker Bottlehead Crack hingewiesen, der mir eine Möglichkeit geboten hatte den 650 vom Schleier zu befreien. Ohne das jetzt nachträglich genauer untersuchen zu können, wäre ihm nach Klirr eine mögliche Erklärung. So treten mehr (ungewollte) Töne u.a. in die obere Mitten auf, was speziell beim HD 650 genau dazu führen könnte. Und berühmt sind Röhrenverstärker ja nicht gerade für niedrige Verzerrungen.

Zum Bassmonster bekommt man den HD 660 S garantiert nicht gebogen. Auch wenn man bis ans Limit geht, bekommt keine bedrohliche Atmosphäre hin. Es klingt nachwievor eher luftig und leicht. Ist jetzt die Frage wieviel Bass man braucht. Mir persönlich reicht es gerade noch so ohne EQ und mit EQ bin ich relativ zufrieden. Aber nach Audeze oder Hifiman klingt das ganz bestimmt nicht. Ich glaube das liegt aber unter anderem auch an der Bauform und den Polstern. Die Sennheiser sind schon sehr offen. Mit Druck ist da nicht viel.
Ich habe bei 40 Hz +6 dB angehoben. Damit bin ich auf der sicheren Seite, auch wenn ich etwas lauter hören wollte. Mit dem Getöse vom DT 770 kann man das aber nicht vergleichen.
Flöff
Stammgast
#106 erstellt: 06. Mrz 2018, 01:45

Also wegen des Schleiers hat mich bartzky auch gefragt. Ich habe dabei auf den Röhrenverstärker Bottlehead Crack hingewiesen, der mir eine Möglichkeit geboten hatte den 650 vom Schleier zu befreien.


Ah ok, Röhren bringen es da aufjedenfall. Kollege hat seine Teufel Lautsprecher damit echt hell werden lassen. Hat sich nen eigenen Röhrenverstärker gebaut, echt coole Sache. Und der Klang passt halt perfekt.

Röhren ändern ja bekanntlich den Klang, damit kann man was erreichen, es muss nur am Ende passen und wirklich Sinnvoll finde ich es eigentlich nur außerhalb vom PC wenn man keine Möglichkeiten hat einen EQ zu verwenden, aber gut. Jeder wie er will.


Ich habe bei 40 Hz +6 dB angehoben. Damit bin ich auf der sicheren Seite, auch wenn ich etwas lauter hören wollte. Mit dem Getöse vom DT 770 kann man das aber nicht vergleichen.


Mich hat das beim DT 770 echt gewundert, das Teil klang wie ein Subbwoofer im Tiefbassbereich. Der Druck hat sich so gewaltig angefühlt das sich meine Ohren bei Tiefbass so angefühlt haben, als wenn die erdrückt werden, mein DT 1770 ist da deutlich kontrollierter. Schade das der HD 660s nicht zum Bassmonster umgemodet werden kann, aber auf der anderen Seiten will man das vielleicht auch garnicht, wer weiß, evtl. ist die überwiegend neutrale Abstimmung bis auf den kleinen Ausreißer im 2 bis 3 KHZ Bereich ja nur möglich indem man auf den Tiefbass verzichtet hat. Insgesamt aber sicher ein sehr guter Hörer genau wie der HD 650 nur diesmal scheinbar besser verarbeitet.
hacki2560
Stammgast
#107 erstellt: 06. Mrz 2018, 08:55
Wenn ihr die Möglichkeit habt, hört euch mal von Hans Zimmer - Why So Serious ab min. 3:27 an.... das ist mit einem DT 770 schon krass.
Maexchen79
Ist häufiger hier
#108 erstellt: 06. Mrz 2018, 12:53
Es mag auch Leute geben die soviel BASS gar nicht brauchen
n8w
Stammgast
#109 erstellt: 29. Mrz 2018, 17:47
Hier noch ein weiterer Test:

http://www.connect.d...-s-test-3198301.html

Kann das nur bestätigen. Bin absolut begeistert von dem Teil!
Alternativeshoeren
Hat sich gelöscht
#110 erstellt: 01. Apr 2018, 10:22

Röhren ändern ja bekanntlich den Klang


http://www.elektronikinfo.de/strom/roehrenirrtum.htm
milio
Stammgast
#111 erstellt: 01. Apr 2018, 13:20

Alternativeshoeren (Beitrag #110) schrieb:

Röhren ändern ja bekanntlich den Klang


http://www.elektronikinfo.de/strom/roehrenirrtum.htm

Ein guter Text, der aber trotz oder gerade wegen seines technisch/physikalischen Hintergrunds von den vom Autor sogenannten "Röhren-Talibans" weder gelesen noch (im Falle dass doch) verstanden werden wird.

Und so ist es leider mit einigen Dingen im Audio- und noch mehr im "HiFi"-Bereich.

Danke für den Link.
Alternativeshoeren
Hat sich gelöscht
#112 erstellt: 01. Apr 2018, 13:46
Aber man muss eingestehen, dass ein Transistorgitarrenverstärker schlechter klingt als ein Marshall. Der HD660 klingt deshalb etwas weniger "veiled" als ein HD650, weil der Präsenzbereich weniger ausgeprägt ist, was mehr Breitbandigkeit wahrnehmen lässt.


Und so ist es leider mit einigen Dingen im Audio- und noch mehr im "HiFi"-Bereich.


Das ist allen Bereichen so. Auch die 100 Oktan Tanker sind fest davon überzeugt, dass der Wagen nun besser fährt und das nur sehr teure Additive für Langlebigkeit des Motors verantwortlich sind. Versuche mal, diese Dogmen in den entsprechenden Foren durch Aufklärung zu brechen. Fäkaliensprache ist da noch harmlos.
n8w
Stammgast
#113 erstellt: 05. Jun 2018, 20:21
baalmeph
Stammgast
#114 erstellt: 06. Jun 2018, 10:51
Und wieder einer den Niemand braucht: "...Klangakrobat aus der Wedemark..." Muahahaha

Jeder Test aus einer Quelle die das aus monetären Gründen macht war bisher Mist. Im Audio Bereich ist das extrem. Da lassen sich Leute aber auch die größten Bären aufbinden.

Nicht falsch verstehen. Der HD660 ist mit Sicherheit kein schlechter Hörer und den will ich gar nicht in Misskredit ziehen. Nur diese Tests braucht doch eigentlich wirklich niemand. Das Testobjekt auf diesen Seiten ist immer irgendwie ein Knaller und es finden sich genug blumige aber nichtssagende Satzkreationen.
kopflastig
Inventar
#115 erstellt: 06. Jun 2018, 11:18

fairaudio.de schrieb:
Umso mehr überrascht mich der HD 660 S mit seiner grundlegend abweichenden Abstimmung. Mir bietet sich ein vollkommen anderes Klangbild als ich es vom HD 650 her kenne.

Subjektive Wahrnehmung in Ehren, aber das ist einfach ein großer Haufen .
housemeister1970
Stammgast
#116 erstellt: 06. Jun 2018, 11:19

baalmeph (Beitrag #114) schrieb:
Und wieder einer den Niemand braucht....Nur diese Tests braucht doch eigentlich wirklich niemand. Das Testobjekt auf diesen Seiten ist immer irgendwie ein Knaller und es finden sich genug blumige aber nichtssagende Satzkreationen.

Da bin ich anderer Meinung.
NIEMAND kann nicht zutreffend sein. Oder bist Du der Meinung dass sich alle Kopfhörerinteressierten in einschlägigen Foren ewig "herumtreiben" um sich schlau zu machen? Nicht jeder ist Freak in Sachen Kopfhörer etc.
Für unser eins mögen Testberichte in Fachzeitschriften eher fragwürdig sein und belächelt werden.
Für den Otto-Normal-Interessent, der sich einen ordentlichen Kopfhörer leisten will und keine Lust hat sich durch viele Threads in Foren zu lesen, ist es auf jeden Fall eine Hilfestellung.
Und mal ganz ehrlich.....wird er hier oder in anderen Foren wirklich schlauer
Glaube ich nicht wirklich.

Gruss
Ralph
baalmeph
Stammgast
#117 erstellt: 06. Jun 2018, 13:44
Na gut, wenn man sich an der Bedeutung des Wortes Niemand aufhängen will geb ich dir Recht. Das war schon ein wenig polemisch.

Aber ob diese Zeitschriften jemanden wirklich helfen, halte ich dennoch für fraglich. Was will ich auf denn auf einer Seite bei der jedes getestete Produkt ein Knaller ist? Was hilft es mir wenn ein Tester den einen KH als super und den anderen als toll beschreibt?
Klar ein par tatsächliche zutreffende Detail-Informationen finden sich in den Tests meist wirklich. Aber gerade der weniger Interessierte weiß doch nicht was davon jetzt für voll zu nehmen ist und was nicht.
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