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HiFiMAN Sundara

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sealpin
Inventar
#51 erstellt: 06. Apr 2018, 11:22
So, hier die Messung nach ca. 50 Stunden permanenter Nutzung, davon ca. 45 Std. rosa Rauschen der Rest div. Musik:

Sundara Burn-In 50 Hours

Farbe lila ist die aktuelle Messung von heute - diejenigen, die beim Sundara an Burn-In glauben können sich die Kurve gerne aus der Grafik selber raussuchen.

Für mich ist das Thema Burn-In beim Sundara derzeit erledigt.

Da ich das Messequipment habe und es so gut wie keinen Aufwand macht, dass auch zu benutzen, werde ich sicherlich irgendwann in der Zukunft den Sundara nochmal messen und dann mit diesen Kurven vergleichen.

Aktuell hat aber das Thema Burn-In beim Sundara für mich keine Relevanz mehr.

Und da das Wetter perfekt ist gehe ich jetzt Joggen und danach in den Garten ...

ciao
sealpin

P.S.
falls jemand passende dickere Polster, egal was für welche, für den Hifiman Sundara kennt, bitte gerne posten oder als PM mit Link/Quelle.
cyfer
Inventar
#52 erstellt: 06. Apr 2018, 12:06
@sealpin

Wie schon woanders geschrieben: Wenn der Sundara immer noch das gleiche Ringsystem wie die älteren Modelle benutzt, kann man sich die alten Kunstleder- oder Velourpolster von HiFiMan kaufen, also die, die für HE-500 usw. gedacht sind. Bei diesen kann man den Ring herausnehmen und einfach für andere Polster verwenden. Dann kann man natürlich alle möglichen Polster probieren: die ganzen HM5 Variationen, Shure SRH1540 Polster, Beyerdynamic DT 990 Polster usw. Was davon gut klingt weiß man natürlich bei so einem neuen Kopfhörermodell nicht, da müsstest du experimentieren.
Maexchen79
Ist häufiger hier
#53 erstellt: 06. Apr 2018, 13:52
Kauf dir doch einfach die Fokuspads vom HE-560 die sind deutlich dicker als vom Sundara
n8w
Ist häufiger hier
#54 erstellt: 06. Apr 2018, 13:57
Hat jemand, der den Sundara hat, einen LCD-X?? Würde mich extrem interessieren, wie die sich unterscheiden..

Ev. auch im Vergleich mit dem Sine.

Mich reizt der irgendwie als Ergänzung.. müsste sich aber klanglich schon etwas unterscheiden, sonst bringt die Übung schlicht nichts.
user712
Ist häufiger hier
#55 erstellt: 06. Apr 2018, 14:53
Ich kenne den Sundara nicht (deshalb wird dir meine Antwort auch nicht viel nutzen ) aber der LCD-X (den habe ich) wird sehr schwer zu toppen sein. Ich besitze noch den HE 400 und den HE6. Beide haben keine Chance gegen den LCD-X, wobei HE 6 und LCD-X sich klanglich ähneln. Der LCD-X hat eine phantastische Auflösung und keinerlei nervige Klanganteile. Ich kann mit ihm jede Musik, ob gut oder schlecht gemastert entspannt anhören, nur der Tragekomfort ist zugegebenermaßen bescheiden. Sorry für die Themaabschweifung.
hacki2560
Stammgast
#56 erstellt: 06. Apr 2018, 18:01

user712 (Beitrag #55) schrieb:
.... nur der Tragekomfort ist zugegebenermaßen bescheiden.


Wäre bei mir schon raus. Geht null.... ein Kopfhörer muß für mich einen guten bis sehr guten Tragekomfort haben, da kann der noch so gut wiedergeben.
sealpin
Inventar
#57 erstellt: 06. Apr 2018, 18:34
Verarbeitung am Sundara:
Die Naht an den Ohrpads ist minimal versetzt zwischen den beiden, aber nichts, was ich monieren würde.

Was mir jetzt nach 2 Std. Hören aufgefallen ist: das Kopfband drückt genau mittig auf meine Birne, das wird dann auf Dauer unangenehm.
Diesen Effekt habe ich z.B. beim M1060 nicht, da der ein gepolstertes Kopfband hat.

Zum Klang: was mir auffällt, der Tiefton im untersten Bereich (<35Hz) ist beim M1060 für mich bässer.
Ansonsten ist der Sundara für mich bis weit in den Stimmbereich super linear.

Da ich generell den Beyerdynamic Sound mag habe ich keine Probleme mit dem Hochton des Sundara.
Da deklassiert der Sundara den M1060 deutlich.

Eine Merkwürdigkeit fällt mir beim Sundara aber auf:
Vorbemerkung: ich höre generell bei KH recht wenig von einer "Bühne", zumindest was die räumliche Tiefe angeht. Selbst ein HD800 oder HD800S, mit angeblich super "Bühnenabbildung" baut nicht wirklich vor mir den Sound auf.

Aber so "1-dimensional" wie beim Sundara hatte ich das noch nicht.
Ich habe das Gefühl, dass die Instrumente wie auf einem Blatt Papier gemalt wirken, nix mit "Instrument X steht hinter Y oder so.
Dafür aber absolut genau positioniert.

Schön zu hören bei z.B. "Scattering Poems" vom "Julia Hülsmann Trio fest. Rebekka Bakken".

Bei meinem aktuellen Favoriten KH dem DT1990 wirkt das ganze plastischer.

Weiterhin sind bei anderer Musik, besonders Klassik, die Instrumente recht links- und rechtslastig. Ein "Raum" vor mir will sich nicht bilden.

Ich kann noch nicht sagen, ob der Sundara mein aktuell bevorzugter Hörer wird. Was mir auffällt, ich verspüre nicht den Wunsch den zu entzerren. Für mich spielt der passend ohne EQ. Das ist beim DT1990 nicht so, da fehlt es an Tiefbass und die Höhen nehme ich etwas zurück.
Beim M1060 habe ich noch keine perfekte EQ Linie (mit APO EQ) gefunden, die mir im HT und beim Peak um 4Khz auf Dauer zusagt.

soweit mal zunächst von meiner Seite.

ciao
sealpin
burki111
Stammgast
#58 erstellt: 06. Apr 2018, 20:07
Das hört sich recht ernüchternd an, wobei (beim HD800 habe ich auf jeden Fall eine große dreidimrnsionale Bühne) jeder etwas anders hört.
Apropos Polster: Ich meine die Standard-Velourpolster (kosten m.W. 24€, was im Vergleich js schon gerade billig ist) von Hifiman. Ob diese tiefer/dicker sind und dir (habe auch recht große Ohren und mir taugen sie) passen, kann ich allerdings nicht sagen.
Der_∆siate
Stammgast
#59 erstellt: 06. Apr 2018, 20:34
Ich habe meinen HE 500
mit angewinkelten Brainwavz ausgestattet.
Wow , das war mein Gefühl als ich ihn dann das erste Mal
auf hatte, erstmal sehr bequem, kein Vergleich zu den originalen Polstern.
Ich wage mich zu behaupten, dass sich durch die starke
Anwinklung der Treiber die Bühne verändert hat und tatsächlich realer ist,
einfach weiter vorne, tatsächlich hab ich dann wirklich gemerkt was Tiefe ist.

Klanglich sage ich nicht's denn ich hab nicht soo viel verglichen,
aber mir gefällt es definitv besser, besonders den Teil mit der Bühne nehme
ich persönlich stark wahr.
Flöff
Stammgast
#60 erstellt: 06. Apr 2018, 20:53

sealpin (Beitrag #51) schrieb:
So, hier die Messung nach ca. 50 Stunden permanenter Nutzung, davon ca. 45 Std. rosa Rauschen der Rest div. Musik:

Sundara Burn-In 50 Hours

Farbe lila ist die aktuelle Messung von heute - diejenigen, die beim Sundara an Burn-In glauben können sich die Kurve gerne aus der Grafik selber raussuchen.

Für mich ist das Thema Burn-In beim Sundara derzeit erledigt.

Da ich das Messequipment habe und es so gut wie keinen Aufwand macht, dass auch zu benutzen, werde ich sicherlich irgendwann in der Zukunft den Sundara nochmal messen und dann mit diesen Kurven vergleichen.

Aktuell hat aber das Thema Burn-In beim Sundara für mich keine Relevanz mehr.

Und da das Wetter perfekt ist gehe ich jetzt Joggen und danach in den Garten ...

ciao
sealpin

P.S.
falls jemand passende dickere Polster, egal was für welche, für den Hifiman Sundara kennt, bitte gerne posten oder als PM mit Link/Quelle.


Ist die Messung kompensiert? Wenn das die Raw Messung wäre müsste der ziemlich dunkel/Dumpf klingen. Lese aber von viel Hochton, das würde nicht zusammenpassen.^^
DoctorPro
Ist häufiger hier
#61 erstellt: 06. Apr 2018, 20:57
Wenn ich das Handbuch vom miniDSP EARS richting verstanden habe, ist die kompensierte Messung mit z.B. denen von InnerFidelity vergleichbar. Neutral ist in dem Fall ein abfallender Pegel im Hochton. Ungefähr -12dB von 1 kHz auf 20 kHz.


[Beitrag von DoctorPro am 06. Apr 2018, 20:58 bearbeitet]
Huo
Inventar
#62 erstellt: 06. Apr 2018, 21:22
Ja, ist kompensiert. Aber schlecht kompensiert. Die RAW-Messung auf IF lässt einen hell klingenden Hörer vermuten.
Flöff
Stammgast
#63 erstellt: 06. Apr 2018, 21:39
Warum müssen die Leute überhaupt kompensieren? Raw Messungen sind doch viel aussagekräftiger. Vorallem kompensieren auch noch alle anders wodurch vergleichen nicht möglich ist....
Rollensatz
Stammgast
#64 erstellt: 06. Apr 2018, 22:32

sealpin (Beitrag #57) schrieb:


Aber so "1-dimensional" wie beim Sundara hatte ich das noch nicht.
Ich habe das Gefühl, dass die Instrumente wie auf einem Blatt Papier gemalt wirken, nix mit "Instrument X steht hinter Y oder so.
Dafür aber absolut genau positioniert.




Dieses "Eindimensional" erreiche ich reproduzierbar, wenn ich die Frequenzen von 2000hz-5000hz auf ein gewisses Maß (um wie viel dB genau, hängt vom jeweiligen Kopfhörer ab) erhöhe. Das erzeugt bei mir einen "Dosensound" der alles platt werden lässt - ich kann´s nicht ausstehen .

Kannst ja mal testen und per EQ die Frequenzen um ein paar dB verringern.

Beim LCD2C fehlen genau die paar mehr dB bei den genannten Frequenzen.
sealpin
Inventar
#65 erstellt: 06. Apr 2018, 23:45
Zum Thema Kompensieren gibt es recht viele Infos und Meinungen im Web, warum und wie.
Ich nutze die kompensierten Cal-Files von miniDSP.
Ich habe auch die RAW Messung, aber kann diese nicht so recht interpretieren.

@Der_∆siate
Zu den Brainwavez Polstern: sind die nicht oval?
Welche genau hast Du genutzt?

@Rollensatz: kann ich mal versuchen. Aber "dosig" klingt der Sundara nicht wirklich.
DoctorPro
Ist häufiger hier
#66 erstellt: 07. Apr 2018, 01:44
Sollte nicht allzu schwer sein, die Kompensation umzuschrieben, dass das Ziel ein flacher Verlauf ist.
Rollensatz
Stammgast
#67 erstellt: 07. Apr 2018, 11:08

sealpin (Beitrag #65) schrieb:


@Rollensatz: kann ich mal versuchen. Aber "dosig" klingt der Sundara nicht wirklich.


Nein, der Sundara klingt nicht dosig, das stimmt. Ist insgesamt auch ein sehr guter Hörer für den Preis.
Gibt jedoch Lieder, die eh schon sehr mittenlastig sind - das ist mir dann zu viel "Mitte".

Für mich ist diese Anhebung dieser Frequenzen aber "gefährlich". Das erinnert mich immer an mein altes 20€ Radio mit dem kleinem Lautsprecher - der konnte nur Mitten wiedergeben. Seit dem habe ich eine regelrechte "Aversion" sobald die Mitten zu sehr angehoben werden.

Das ist mein Empfinden, andere Leute (z.B. mein Kollege) mag es wenn die Mitten getont werden. Ist halt sehr subjektiv. Ich glaube, gerade der Mittenbereich ist sehr individuell, gerade weil der Mensch diese Frequenzen besonders gut hören kann. Also erzeugt eine dortige Frequenzanpassung schnell zu einer einer Klangänderung die einem gefällt oder eben nicht.

Bei den Höhen empfinde ich das nur halb so schlimm, die sind entweder zu viel oder nicht und mMn gewöhnt man sich schnell, wenn die Höhen nicht so ausgeprägt sind.

Höre ich z.B. ein Lied mit dem Stax 407 und danach mit dem LCD2C dauert es nur ein paar Sekunden bis sich alles wieder sehr gut anhört.
cyfer
Inventar
#68 erstellt: 07. Apr 2018, 11:14
Ich verstehe Rollensatz da. In audiophilen Kreisen wird immer gerne über zu viel Bass oder zu schrille Höhen gemeckert, dabei klingen zu stark betonte Mitten auch bescheiden, halt dosig, topfig, telefon-artig.


[Beitrag von cyfer am 07. Apr 2018, 11:14 bearbeitet]
Der_∆siate
Stammgast
#69 erstellt: 07. Apr 2018, 12:04
@sealpin

Also ich hab die hier, das sind die ganz normalen angewinkelten Brainwavz.

Man muss sie mit etwas Gewalt über die Ringe stülpen,
sie passen sich dann der runden Form an,
hier ein Bild.

IMG_20180407_114807
Ghoster52
Stammgast
#70 erstellt: 07. Apr 2018, 12:27
Wer etwas warten kann, wird in Asien fündig, dort gibt es günstig "Ersatzohrkissen"
https://www.ebay.de/...2QnADc7Z2AKwu96JPPqw
Optimal finde ich hier die "schwarz halb Flanell", ich mag diese Hybridschluffen
Rollensatz
Stammgast
#71 erstellt: 07. Apr 2018, 12:33

cyfer (Beitrag #68) schrieb:
Ich verstehe Rollensatz da. In audiophilen Kreisen wird immer gerne über zu viel Bass oder zu schrille Höhen gemeckert, dabei klingen zu stark betonte Mitten auch bescheiden, halt dosig, topfig, telefon-artig.


Telefonartig trifft auch sehr gut zu :). Wenn ich da an die alten Telefone denke, die konnten auch nur die Mitten wiedergeben .

Ich denke das ist mitunter auch ein Grund, warum viele Menschen die V-Shape Signatur mögen. Bass mögen sehr viele und leicht angehobene Höhen, können die meisten auch noch gut ertragen - es fördert (suggeriert) die Durchhörbarkeit, Details, Brillanz, Klarheit. Das V-Shape setzt aber eben auch die Mitten im Verhältnis zum Rest, herunter. Und bewusst oder unbewusst mögen es viele, wenn die Mitten nicht so präsent sind.

Der HE 560 ist für mich auch so ein "Mittending" - ganz ehrlich, wenn ich den geschenkt bekommen würde, würde ich den unausgepackt direkt verkaufen. Einmal ein Wochenende mit dem verbracht. Das hat mir total gereicht. Die Hifimänner haben aber alle, die ich bis jetzt gehört habe, mehr oder weniger diese leichte bis nervige Betonung auf den Mitten, weshalb ich insgesamt mit Hifiman nicht viel anfangen kann.

Der Sundara und He-1000 (V2) und HE-6 mit leichten Abstrichen HE5(LE) bilden hier Ausnahmen. Auch der HE400i ist nicht so "nervig".

Das gilt aber für meine Ohren - also nicht falsch verstehen - Hifiman sind KEINE Telefonhörer oder Dosendinger.


[Beitrag von Rollensatz am 07. Apr 2018, 12:40 bearbeitet]
sealpin
Inventar
#72 erstellt: 09. Apr 2018, 17:33
so, nochmal ein (subjektives) Feedback von mir:


Material, Verarbeitung, Haptik:
eigentlich passt alles. Ich habe keine offensichtlichen Verarbeitungsfehler gefunden.
Die Naht der beiden Polster ist jetzt unten bei den Anschlüssen um ca. 4mm versetzt, aber das würde ich nicht als Mangel ansehen.
Die Verstellung geht etwas schwer, aber noch ok.
Bewegungen des Bügels knarzt etwas, aber nur bei mutwilligem Verdrehen.
Etwas unglücklich ist es, dass die Hörer selber sich auch etwas schwergängig drehen. Das stört ein wenig bei Aufsetzen. Ich muss immer die Hörer etwas an meinen Kopf drücken - aber das ist Leiden auf hohem Niveau.


Lieferumfang, Kabel:
naja, der Lieferumfang besteht aus dem aller notwendigsten: Hörer, Kabel, Adapter, Box.
Das Kabel ist mit ca. 1,3m recht kurz, aber am Schreibtisch stören mich lange Kabel sowieso.
Schön wäre es gewesen, wenn zus. ein längeres Kabel begelegt worden wäre.
Ein Traum wenn es auch ein Kabel für symmetrischen Betrieb zusätzlich gäbe (hier sei mal der Lieferumfang eines Focal Clear als positives Beispiel genannt...aber klar, deutlich andere Preisliga).

Was mir am Kabel auffällt: die 2.5mm Klinkenstecker an der Kopfhörerseite sind 3-polig. Ich kannte bisher nur die 2-poligen.
Frage an die Wissenden: kann man ggf. auch ohne Probleme ein Kabel mit 2-Poligen 2,5mm Klinkensteckern am Sundara nutzen?

Was mir positiv am Kabel auffällt: absolut keine Störgeräusche (Mikrofonie). Das kenne ich auch deutlich anders.


Tragekomfort:
Es hat sich bewahrheitet: bei mir wird das Kopfband am Auflagepunkt in der Mitte meines Kopfes nach spätestens 90 Minuten unangenehm.
Da muss ich mir noch was ausdenken (Polstern).
Weiterhin stoßen meine Ohren innen am Kopfhörer an. Ich habe mal ein paar andere Polster bestellt und checke mal, wie die sich machen.
Interessenten des Sundara sollten den KH definitv mal länger auf dem Kopf tragen, bevor eine endgültige Entscheidung gefällt wird.


Klang:
Ich tue mich schwer mit Klangbeschreibungen, daher vergleiche ich mal den Sundara mit meinen anderen KH.
Grundsätzlich verweise ich mal auf meinen Post ein paar Posts früher.

Ergänzend: ich mag den Sound vom Sundara durchaus. Derzeit habe ich kein Verlangen zum EQ zu greifen.
Ja, der Sundara klingt für mich nicht so "hell" wie ein Beyerdynamic DT1990 (out of Box, ohne EQing) aber der Sundara ist "heller als ein Sennheiser HD600 oder ein M1060.
Der Sundara spielt auch tiefer als DT1990 und HD600 aber der M1060 ist im Tiefton für mich noch packender.

Mangels fehlender "Badewanne" ist der Sound nicht direkt anspringend. Es fehlt halt der Loundnesscharakter.
Das wirkt aber bei längerem Hören durchaus angenehm.

"Bühne" ist für mich eher Flach und recht L & R lastig, dafür sind aber die Instrumente wie festgepinnt und gefühlt exakt lokalisierbar.


Konklusio:
Im Stillen habe ich gehofft, mit dem Sundara einen finalen KH gefunden zu haben, aber das ist leider für mich nicht so.
Es gibt ein paar Punkte (Tragekomfort, Klang, Bühne) die dazu führen, dass meine Suche noch nicht zu Ende ist.
Aber der Sundara ist für mich ein guter KH, der mir out of Box ohne EQing schon recht gut gefällt.
Er wird daher (zunächst) bleiben.


Next Steps:
Audeze, Stax und Focal im Preissegment zwischen €1000 und €1700 sind meine nächsten Kandidaten, die ich mir anhören werde.
Vom Bauchgefühl würde mir ein Focal Clear gefallen, aber das ist stark vorbelastet durch div. positive Reviews.


Info:
Falls jemand im Raum Lüneburg Interesse hat den Sundara zu hören --> PM.
(ein Forumsmitglied war neulich hier und hatte sich den DT1990 und andere KH angehört...da hatte ich den Sundara aber noch nicht.)

so long und
ciao
sealpin
Mickey_Mouse
Inventar
#73 erstellt: 09. Apr 2018, 17:49

sealpin (Beitrag #72) schrieb:
Next Steps:
Audeze, Stax und Focal im Preissegment zwischen €1000 und €1700 sind meine nächsten Kandidaten, die ich mir anhören werde.
Vom Bauchgefühl würde mir ein Focal Clear gefallen, aber das ist stark vorbelastet durch div. positive Reviews.

ich habe das ganze jetzt nicht komplett verfolgt, was hast du dir denn bisher angehört?
das was du schreibst würde mich auf den HD800 bringen. Der "ohne S" gefällt mir persönlich sogar noch besser als der "mit".
sealpin
Inventar
#74 erstellt: 09. Apr 2018, 17:59
@Mickey_Mouse

nur die KH, die ich selber (noch) habe:

Sundara
HE4xx(verkauft, war nicht meins)
DT1990
DT880
DT990
Avinity (Beyerdynamic Clone)
M1060
HD600
MSR7
Fidelio X2
VModa M100
Lasmex


Dann noch ältere Philipse und ein CIEM basierend auf einem UE Tripple FI 10 (klingt für mich ziemlich perfekt...ist aber ein InEar und der dämpft die Außenwelt doch sehr stark (>25dB).


Gehört habe ich vor einiger Zeit den HD800, aber der hat bei mir den Nachteil gehabt, dass ich den nicht im Liegen hören kann...der verrutscht und dann ändert sich der Klang bei mir.

Aber generell würde ich dem HD800 (mit und ohne "S") durchaus noch eine Chance geben.
Mickey_Mouse
Inventar
#75 erstellt: 09. Apr 2018, 18:32
ich habe Hut/Helm Größe 63 und damit weniger Probleme mit dem Verrutschen
bei den Beyer passen z.B. die Ohrpolster nur haarscharf über die Lauschlappen und bei längerem Tragen verrutschen die immer so, dass die Ohren irgendwo anstoßen, das stört mich auf Dauer dann doch und beim HD800 (oder K812) habe ich das nicht.

wenn ich mir deine Liste ansehe, dann passt das so ganz grob auch auf meinen Geschmack.
der Beyer Peak beim DT990 und DT880 ist mir zu sehr ausgeprägt. Den 1990 kenne ich nicht aber habe selber den T1 und da passt das.
der HD600 ist mir zu "langweilig" aber immer noch besser als der 650. Der HD700 ist nach meinem Geschmack im Bass zu "blubbernd" (Bass ist da, nicht zu dominant aber irgendwie einfach viel zu unpräzise).
der HD800 vereint dann alles was ich an einem KH liebe, sehr breite Bühne aber trotzdem hat jedes Instrument seinen exakt definierten Platz, Tragekomfort zwar nicht perfekt aber immer noch gut bis sehr gut.
ich hätte mir auch ohne mit der Wimper zu zucken einen Stax SR-009 für 5k€ plus dem dann noch nötigen KHV gekauft, WENN ich der Meinung gewesen wäre, dass der wirklich besser ist, für mich ist das aber maximal ein Patt.
von den Hifiman hat mich bis zum HE1000 keiner begeistert und den Susvara habe ich mir gar nicht erst angehört.
bei den Audeze sieht es noch schlimmer aus, ein LCD3 klingt meiner Meinung nach schlechter als ein HD600 und ist vom Komfort eine absolute Katastrophe, wie man für sowas mehr als 300€ ausgeben kann ist mir ein komplettes Rätsel aber wohl in erster Linie Geschmacksache (obwohl ich das doch mehr auf den Hype und den "Stolz" so einen "extravaganten" KH zu haben zurück führe und wenige rauf den Klang udn schon gar nicht den Komfort).
master030
Inventar
#76 erstellt: 09. Apr 2018, 18:57
Und wie oft willst du das noch erwähnen

Wir haben es schon verstanden das du alle Kopfhörer ausser den HD800 schlecht findest.


[Beitrag von master030 am 09. Apr 2018, 18:58 bearbeitet]
Maexchen79
Ist häufiger hier
#77 erstellt: 09. Apr 2018, 21:41
Jeder hat halt nen anderen Geschmack Ich kann mit überbreiten Bühnen nichts anfangen, weil ich es nicht zu breit einfach authentischer finde.
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