Kabel einseitig oder zweiseitig?

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Frenky9
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 09. Jun 2018, 19:09
Moin,

kann man sagen, dass eine von beiden Kabelführungen bei Kopfhörern die robustere ist? Z.B.: Bei einseitiger Führung muss das Signal durch den Bügel zum anderen Lautsprecher geführt werden, was für Defekte anfälliger macht als eine beidseitige Führung.
Oder umgekehrt?
Oder ist es eine Frage des Klanges?
Der Optik?
Der Handhabbarkeit?

VG
Frank
Soundwise
Inventar
#2 erstellt: 09. Jun 2018, 20:48
Ich denke, die einseitige Kabelführung kommt aus dem Studiobereich. Je weniger Kabel desto besser und desto geringer die Wahrscheinlichkeit, damit wo hängenzubleiben.
Für die Heimanwendung ist es eigentlich egal...
Frenky9
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 10. Jun 2018, 10:04
Also keine erhöhte Defektgefahr durch die Leitung im Bügel?
jehe
Inventar
#4 erstellt: 10. Jun 2018, 10:12
sicher nicht, schließlich gibt es an diesem Kabel die geringsten mechanischen Belastungen.
Basstian85
Stammgast
#5 erstellt: 10. Jun 2018, 10:17
Seh ich auch so. Da muss man höchstens ein wenig aufpassen falls man die an einen Haken hängt oder so... Bei den AKGs sind die Kabel auch noch versteckt geführt.

Ich habe mal gehört, dass eine 2-seitige Kabelführung aus irgendwelchen audiophilen Gründen (Gleiche Kabellänge / Kanalseparation) die Bessere sei. Viele teure Hi-end KHs halten das ja so...Ich stempel das aber mal unter Voodoo ab...


[Beitrag von Basstian85 am 10. Jun 2018, 10:18 bearbeitet]
jehe
Inventar
#6 erstellt: 10. Jun 2018, 10:23
ob die 25...30cm ein hörbaren Unterscheid machen, darf an dieser Stelle auch stark bezweifelt werden. Das ist vermutlich messtechnisch schon schwierig zu verifizieren.
Frenky9
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 10. Jun 2018, 13:10
Danke!
DoctorPro
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 10. Jun 2018, 14:55
Dreiadrige Kabel haben mehr Übersprechen. Bei einseitiger Kabelführung findet man die öfters vor.
Frenky9
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 13. Jun 2018, 06:40
Was ist Übersprechen?
milio
Stammgast
#10 erstellt: 13. Jun 2018, 08:48

DoctorPro (Beitrag #8) schrieb:
Dreiadrige Kabel haben mehr Übersprechen. Bei einseitiger Kabelführung findet man die öfters vor.

Das würde mich jetzt aber sehr wundern, wenn Du das schon einmal gehört hättest!
Ich jedenfalls nicht.
schraddeler
Inventar
#11 erstellt: 13. Jun 2018, 10:14
Das ist auch sehr schwer zu hören, denn man müßte ja eigentlich denselben Kopfhörer einmal mit 3-adrigem und einmal mit 4-adrigem Kabel im Vergleich hören.
Aber prinzipiell ist der gemeinsame Rückleiter bei dem Klinkenstecker schon der Flaschenhals, wir konnten durch das "verstärken" der Leiterbahn mit 2,5mm² Kupferkabel das Übersprechen in einem KH-Verstärker um ich glaube 3-4dB vermindern können (ist schon ewig her). Von der meßtechnischen Seite her ist also eine 4-adrige Verkabelung sinvoll, ob die jetzt aber einseitig oder zweiseitig erfolgt sollte egal sein.

gruß schraddeler
derSchallhoerer
Stammgast
#12 erstellt: 13. Jun 2018, 11:08
Jeder Kopfhörer, egal ob einseitig oder zweiseitig mit Kabel, ist insofern kein symmetrischer Stecker verwendet wird, immer mit einem 3-adrigen Kabel. Sprich, die Masse teilen sich die beiden Treiber grundsätzlich immer, egal ob ein oder zwei Kabel zum Hören führen. Bei einem Hörer mit einseitigem Kabel wird dann nur die zweite Masseleitung sowie die Signalleitung für den anderen Treiber über den Kopfbügel zum Treiber geführt.
schraddeler
Inventar
#13 erstellt: 13. Jun 2018, 11:32
Also ich habe schon Kopfhörer gesehen die für jeden Treiber ein 2-poliges Kabel hatten, also 2x2 Leiter. Es war jetzt vielleicht nicht ganz exakt von 3- oder 4-adrig zu Schreiben, gemeint war jedenfalls 3 oder 4 Leiter.
Und bei 3 Leitern wirkt sich halt der gesamte Widerstand des Rückleiters aus, bei 4 Leitern nur die gemeinsame Masse im KHV.

gruß schraddeler
Frenky9
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 14. Jun 2018, 05:57
Also könnte es - zumindest theoretisch - einen leichten Klangunterschied geben.
Dem vorher gesagten entnehme ich nun, dass dieser Unterschied, falls überhaupt vorhanden, doch ziemlich klein sein dürfte.
Wenn dann weiter keines der beiden Systeme Vor- oder Nachteile bei der Stabilität hat, ist für mich das einseitig geführte Kabel angenehmer zu tragen und liegt damit knapp vorn.
Danke für die Hinweise.
ZeeeM
Inventar
#15 erstellt: 14. Jun 2018, 07:35
Wenn man sich mal eine Ersatzschaltung incl. Amp aufmalt und berücksichtigt, das die Kabelwiderständen nicht ganz so klein ausfallen als man denkt, mit einem Milliohmmeter habe ich da schon knapp über ein Ohm gemessen, dann findet man, das dort ein Übersprechen stattfinden kann und nicht so gering ist.
Bei Kopfhörern ist das böse, bei Schallplatten egal.
n8w
Stammgast
#16 erstellt: 14. Jun 2018, 07:50
Gerade beim AKG K812 soll es ja div. Probleme geben, weil sie mit Kupferplättchen an den Gelenken der Hörmuschel die Signale weiterleiten. Das soll ja mit der Zeit kaputt gehen und die andere Seite fällt dann aus...

Daher finde ich es definitiv besser, wenn das Kabel beidseitig direkt in die Muschel reingeht!
Firschi
Stammgast
#17 erstellt: 14. Jun 2018, 07:50
bartzky (Niklas) von Headflux.de hatte das mal hier ausführlich beleuchtet: https://www.prof-x.de/forum/viewtopic.php?f=35&t=352 (Ich weiß, schon wieder ein externer Link....)


Für mich war der Versuch eindeutig. Ich kann also bestätigen, was Carsten hier über die Einflüsse bei Kopfhörern berichtet


[Beitrag von Firschi am 14. Jun 2018, 07:51 bearbeitet]
Krautmausch
Neuling
#18 erstellt: 14. Jun 2018, 12:06
Im Bezug auf balancierte/symmetrische Verbindungen habe ich den Eindruck, dass Kopfhörer mit beidseitigen Kabeln schlichtweg mehr Nachrüstpotenzial aufweisen.

Natürlich muss dafür im Allgemeinen vorausgesetzt werden, dass die Kabel abnehmbar sind (sofern man nicht die Muscheln öffnen und herumlöten will); und weiterhin gibt es eine sinnlose Fülle an Steckerstandards auf Kopfhörerseite, mit der man sich herumquälen muss; aber sobald man beidseitige abnehmbare Kabel hat, bedeutet das automatisch, dass man seine Kopfhörer mit einem nachgerüsteten Vierfachkabel ausbalancieren kann (passende Quellhardware vorausgesetzt). Auch so scheint die Auswahl an beidseitigen Kabeln schlicht größer zu sein, selbst wenn man kein Interesse am Ausbalancieren hat oder (noch) nicht die passende Quellhardware besitzt.

Bei einseitigen Kabeln hingegen scheinen weiterhin Dreifachanschlüsse am Kopfhörer vorzuherrschen (z.B. T50RP mit 3.5mm-TRS, und selbst AKGs spezielle Stecker haben nur drei Leitungen), und damit bleiben die Kopfhörer zwangsweise unbalanciert, sofern man nicht alles neu verdrahten will (z.B. ZMFs Planarmodelle, die zwar auf T50RP basieren, aber vollkommen neu beidseitig verkabelt werden und sich dann mit Audeze-Steckern behelfen). Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen, beispielsweise den T60RP mit 3.5mm-TRRS auf Kopfhörerseite, für den man ein balanciertes Kabel bei Fostex oder anderswo nachkaufen kann, oder weitere Modelle mit 3.5mm-TRRS, 2.5mm-TRRS oder eigenen Vierpinsteckern, aber Dreipin scheint immernoch die Norm zu sein. Auch die Auswahl an Drittanbietern für Kabel scheint für einseitige Anschlüsse nicht so groß zu sein wie für beidseitige Kabel. Auch hier könnte man selbst löten, wenn man es darauf anlegt, aber das ist vieler Leute Sache nicht.

Manch einer hält nicht viel vom Ausbalancieren, andere schwören darauf; meiner Meinung nach hat man schon viel gewonnen, wenn man überhaupt die Option hat, sollte man sich irgendwann mal umentscheiden oder auf einen geeigneten Verstärker umsteigen. Für den Heimgebrauch gibt es keinen Grund, sich gegen Kopfhörer mit beidseitigen Kabeln zu entscheiden.
Huo
Inventar
#19 erstellt: 14. Jun 2018, 12:27
Was meinst du denn mit "ausbalancieren"? Denkst du asymmetrisch ist der Ton links und rechts nicht im gleichen Pegel?

Was ist eigentlich aus "eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied" geworden? Wo kommt denn das "Nachrüstpotenzial" her bei abnehmbaren Kabeln? Nach der Steckverbindung zählt nicht mehr? Was wenn der Hersteller intern auf Silberverkabelung und Hokus Pokus verzichtet hat? Wie macht dann ein teures Kabel noch Sinn?
Krautmausch
Neuling
#20 erstellt: 14. Jun 2018, 12:44
Ich meine nicht, dass der Ton nicht im Pegel ist. Ich bewege mich nur hauptsächlich im englischsprachigen Internet (bzw. habe ich das im Bezug auf Audio bisher getan), und dort heißen die Dinger "balanced". Vermutlich, weil eben der Ton vollständig zwischen links und rechts getrennt ist und keine elektrischen Impulse über die gemeinsame Masse von der einen auf die andere Sache schwappen können. Bei der Übertragung ins Deutsche muss ich hin und wieder etwas herumrudern, was unfreiwillig komisch dadurch wird, dass Deutsch eigentlich meine Muttersprache ist. Wie heißt es denn nun im Deutschen? Symmetrisch?

Zum Thema Hokuspokus: Ich halte auch nichts von Schlangenölkabeln. Aber manch einer legt eben Wert auf symmetrische (?) Kabel, ein anderer muss kaputte Kabel ersetzen, teils kann man auch bereits vorhandene Kabel mit neuen Kopfhörern verwenden; manche finden auch bestimmte Standardkabel einfach grottig, was die Haptik angeht. Da ist es stets von Vorteil, Kabel mittels Steckverbindungen einfach austauschen zu können, statt löten zu müssen, und noch dazu bieten Kopfhörer mit beidseitigen Anschlüssen eben die Möglichkeit, bei der Gelegenheit gleich ein symmetrisches (?) Setup zu kreieren, wenn man Interesse hat. Mit beidseitigen Kabeln hat man schlicht mehr Optionen, und das ist exakt, was ich schon zu Beginn sagte.


[Beitrag von Krautmausch am 14. Jun 2018, 12:49 bearbeitet]
Huo
Inventar
#21 erstellt: 14. Jun 2018, 14:26
Ok, so kann man es stehen lassen. Natürlich ist es schön wenn man die Option hat ein Kabel auszutauschen, besonders wenn man es bunt mag oder meint die Stränge von bspw. Forza würden sich besser anfühlen. Falsch ist es anzunehmen, dass sich dadurch der Sound verbessern muss. Dafür rate ich auch sich eher in deutschsprachigen Audio-Foren aufzuhalten. Den Quatsch den man drüben manchmal liest, tut teilweise weh. Da wird man verspottet wenn man das Kabel nicht austauscht weil jede Veränderung, die Geld kostet, ganz neue Dimensionen eröffnet.

Bei manchen IEMs kann ich die Übersprechung hören, wenn ich es provoziere (und natürlich Crossfeed abschalte). Beim Oppo PM-3 werfe ich dann schon das Handtuch, denn um da auch am 3-poligen Kabel Crosstalk hören zu können, muss ich die Lautstärke so sehr erhöhen, dass ich nicht mehr weiß ob ich nicht doch die andere Seite höre, die ich nicht ganz abgedichtet bekomme. Teurer Selbstversuch. Was mache ich jetzt mit dem dicken und eher unpraktischen BAL-Kabel? 🤷‍♂️ Auch beim HD 660 S gibt es nicht das geringste Anzeichen für Verbesserungspotenzial.

Vielleicht sitzen ja manche in einer dicken Elektrosmog-Wolke, so dass sich nicht-symmetrische Kabel sonst was für Störungen einfangen. Dass es generell Veränderung, alleine schon durch veränderte Lautstärke und Ausgangsimpedanz gibt, ist klar. Aber inwiefern das immer "besser" sein muss, verstehe ich nicht.
sealpin
Inventar
#22 erstellt: 14. Jun 2018, 14:46
Bei mir habe ich einem Sundara ein symmetrisches Kabel spendiert. Grund: die Max. Lautstärke an dem kleinen FiiO Q1 Mark II ist dadurch etwas höher.
Dann ist das neue (von MLSensai) auf Maß gefertigte Kabel auch länger als die kurze Strippe die beim KH dabei war.
Last but not least sieht das gefertigte Kabel auch netter aus.

Das war's dann auch schon. Mehr Gründe gibt es nicht.
Klanglich tut sich da nix.

Und klar, das der Sundara zweiseitige Kabelführung hat, machte die Sache überhaupt erst möglich.

ciao
sealpin
n8w
Stammgast
#23 erstellt: 14. Jun 2018, 14:54

Huo (Beitrag #21) schrieb:
Dafür rate ich auch sich eher in deutschsprachigen Audio-Foren aufzuhalten. Den Quatsch den man drüben manchmal liest, tut teilweise weh. Da wird man verspottet wenn man das Kabel nicht austauscht weil jede Veränderung, die Geld kostet, ganz neue Dimensionen eröffnet.


Ach, kenne ein deutschsprachiges Forum, da ist es noch viel schlimmer wie über dem Teich! Da werden die Kabel sogar noch 200 Std. eingespielt und nachher steif und fest behauptet, klinge jetzt viel viel besser!

Frage mich da laufend, warum sie dort die Festplatten, Wifi usw.. nicht auch 1000 Std. einspielen!
Basstian85
Stammgast
#24 erstellt: 14. Jun 2018, 15:12
Ist es denn grundsätzlich mit jedem KH der 2-seitigen Kabelanschluss bietet möglich ihn symmetrisch zu betreiben? einfach symmetrisches Kabel dran und fertig? Hatte mal gelesen im Inneren muss auch irgendwas entsprechend verdrahtet sein (?)
sealpin
Inventar
#25 erstellt: 14. Jun 2018, 15:21
nein, das geht mit jedem KH, bei dem man getrennt zu den Treibern geht.
Frenky9
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 15. Jun 2018, 20:15

Krautmausch (Beitrag #18) schrieb:
Für den Heimgebrauch gibt es keinen Grund, sich gegen Kopfhörer mit beidseitigen Kabeln zu entscheiden.


Doch. Einseitige Kabel sind - meines Erachtens - deutlich praktischer.
DoctorPro
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 15. Jun 2018, 20:37
Nur wenn sie leicht sind. Das schwere Kabel vom alten T1 hätte ich nicht einseitig gewollt.
Krautmausch
Neuling
#28 erstellt: 16. Jun 2018, 13:18

Frenky9 (Beitrag #26) schrieb:

Krautmausch (Beitrag #18) schrieb:
Für den Heimgebrauch gibt es keinen Grund, sich gegen Kopfhörer mit beidseitigen Kabeln zu entscheiden.

Doch. Einseitige Kabel sind - meines Erachtens - deutlich praktischer.

Sehe ich nicht so. Ich weiß nicht, ob es vielleicht Menschen gibt, die mit großen Hifikopfhörern Yoga machen oder Pantomime üben, aber ich gehöre nicht dazu. Wenn man im Sessel oder am PC sitzt, ist es meiner Meinung nach herzlich egal, ob man ein oder zwei Kabel vor der Brust hat.
sealpin
Inventar
#29 erstellt: 16. Jun 2018, 13:32
Sehe ich auch so, mich stören nur deutlich zu lange Kabel. Und am PC Arbeitsplatz, an dem ich mich mit dem Stuhl schon einiges nach Links und Rechts bewege, finde ich so ein Spiralkanel, wie es beim DT1990 dabei war (nur als Beispiel) recht praktisch.
Frenky9
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 17. Jun 2018, 19:04

Krautmausch (Beitrag #28) schrieb:

Frenky9 (Beitrag #26) schrieb:

Krautmausch (Beitrag #18) schrieb:
Für den Heimgebrauch gibt es keinen Grund, sich gegen Kopfhörer mit beidseitigen Kabeln zu entscheiden.

Doch. Einseitige Kabel sind - meines Erachtens - deutlich praktischer.

Sehe ich nicht so. Ich weiß nicht, ob es vielleicht Menschen gibt, die mit großen Hifikopfhörern Yoga machen oder Pantomime üben, aber ich gehöre nicht dazu. Wenn man im Sessel oder am PC sitzt, ist es meiner Meinung nach herzlich egal, ob man ein oder zwei Kabel vor der Brust hat.


Ich laufe auch mal damit durch die Gegend und für mich (nur für mich! andere können ihre Meinung gern behalten!) ist ein einseitig geführtes Kabel angenehmer.
Krautmausch
Neuling
#31 erstellt: 19. Jun 2018, 12:35

Frenky9 (Beitrag #30) schrieb:
Ich laufe auch mal damit durch die Gegend und für mich (nur für mich! andere können ihre Meinung gern behalten!) ist ein einseitig geführtes Kabel angenehmer.


Absolut okay, ich hab auch nur meine Meinung geteilt. Andere sollen so viele Kabel an ihren Kopfhörern haben, wie sie für richtig halten.
TimBach97
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 23. Jun 2018, 13:01
Ich sehe das wie viele hier. Der eventuell vorhandene klangliche Aufschwung durch zweiseitige Führung ist mir eine noch eingeschränktere Bewegungsfreiheit nicht wert. Würde da definitiv auf einseitig setzen. Mal abgesehen davon, dass ich das faktisch bessere Hörerlebnis nicht wahrnehmen würde oder sogar anzweifel.

LG
M.K.
sealpin
Inventar
#33 erstellt: 23. Jun 2018, 13:51
Ich verstehe die eingeschränkte Beweglichkeit bei beidseitiger Kabelführung nicht. Meine beidseitigen Kabel laufen alle nach ein paar cm zusammen und sind dann nur noch ein Kabel.
Basstian85
Stammgast
#34 erstellt: 23. Jun 2018, 15:16
Die beiden Kabel sind aber gleichlang. So bleibt das Kabel dann immer in der Mitte und man kann es seitlich zB schlechter weglegen wenn man am PC Tisch sitzt (Kabel auf dem Tisch)... Mich stören beidseitige Kabel aber idR. auch nicht.


[Beitrag von Basstian85 am 23. Jun 2018, 15:17 bearbeitet]
TimBach97
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 23. Jun 2018, 16:06

sealpin (Beitrag #33) schrieb:
Ich verstehe die eingeschränkte Beweglichkeit bei beidseitiger Kabelführung nicht. Meine beidseitigen Kabel laufen alle nach ein paar cm zusammen und sind dann nur noch ein Kabel.


Ich muss zugeben, dass ich nur einseitige besitze und da ist mir gar nicht in den Sinn gekommen, wie absurd die Vorstellung ist, dass die zwei Kabel auch zwei bleiben. Mein Fehler.

LG
T.B.
Huo
Inventar
#36 erstellt: 24. Jun 2018, 13:26

sealpin (Beitrag #33) schrieb:
Ich verstehe die eingeschränkte Beweglichkeit bei beidseitiger Kabelführung nicht. Meine beidseitigen Kabel laufen alle nach ein paar cm zusammen und sind dann nur noch ein Kabel.

Ich bleibe mit dem HD 660 S beim Auf- und Absetzen ständig an der Brille oder am Ohr hängen. Mit einer Hand kann ich sie gar nicht aufsetzen. Sehr blöd wenn ich sie abnehmen möchte und nur eine Hand frei habe. Bei einseitiger Kabelführung ist das kein Problem.

Auch am Schreibtisch schränkt das Kabel nach dem Y-Split mehr ein, weil es mittig ausgerichtet ist. Da stört es auf jeden Fall. Auf dem Tisch quer über die Tastatur? Unter dem Tisch zwischen den Beinen?

Einseitig macht für mich viel mehr Sinn.
ZeeeM
Inventar
#37 erstellt: 24. Jun 2018, 14:10

Huo (Beitrag #36) schrieb:

Auch am Schreibtisch schränkt das Kabel nach dem Y-Split mehr ein, weil es mittig ausgerichtet ist. Da stört es auf jeden Fall. Auf dem Tisch quer über die Tastatur? Unter dem Tisch zwischen den Beinen?


DAS sind mal richtige Probleme ..
sealpin
Inventar
#38 erstellt: 24. Jun 2018, 14:17
Yo, echte first world problems...

Ich lege mir das Kabel, ob nun einseitig oder zweiseitig am Schreibtisch eh über die Schulter, weil mein KHV sowieso nicht vor mir steht sondern links hinter mir.

Und bie mobiler Nutzung (FiiO Q1/Handy oder Shanling M0) geht das kabel in die Tasche, in der der KHV steckt..

Am besten finde ich noch die Kabelführung meiner CIEM, die per Bügel über die Ohren nach hinten geführt werden.
Da ist das Kabel gänzlich aus dem Weg...und ja, diese Kabel sind zweiseitig
Huo
Inventar
#39 erstellt: 24. Jun 2018, 14:42

ZeeeM (Beitrag #37) schrieb:
DAS sind mal richtige Probleme ..

Ja, richtig. Aber wenn ich Produktdesigner wäre und an einem Kopfhörer arbeiten dürfte, würde ich mir schon darüber Gedanken machen.
Soundwise
Inventar
#40 erstellt: 24. Jun 2018, 22:00
Ich hatte mal vor sehr langer Zeit einen Kopfhörer (alter AKG ? weiss nicht mehr), bei dem bei einseitiger Kabelführung das Spiralkabel 10 cm unter dem Hörer begonnen hat. Damit war der Kopfhörer auf einer Seite deutlich schwerer und das Kabel hat den Hörer einseitig nach unten gezogen. So soll's nicht sein. JA. echte Probleme sind das
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