beyerdynamic DT 770 Pro und 1770 Pro

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Midland0505
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 24. Sep 2018, 21:02
Hallo,
ich habe mir vor einigen Tagen zunächst alle 770 Pros bestellt (also 32, 80 und 250 Ohm) und habe da schon keinen wirklichen Unterschied bemerkt. Dann habe ich mir noch den 1770 Pro bestellt, um auch mal in den reinzuhören. Aber auch bei dem finde ich jetzt nicht, dass er sich extrem besser anhört als die 770er. Das einzige, was man merkt, ist, dass er trotz den 250 Ohm auch an einem Handy betrieben werden kann - er ist ungefähr so laut wie der 32 Ohm 770 Pro.
Jedenfalls würde mich mal interessieren, ob das vielleicht ein meinem Ausgangspunkt, meinem PC liegt. Verbaut ist eine Creative Soundblaster Z und die hat auch genug Power um den 250 Ohmer zu bepowern. Ansonsten könnten da noch meine Ohren sein, aber das hoffe ich doch, bezweifeln zu können...
Ich bitte um Vorschläge hinsichtlich der Dinge, die ich tun kann/sollte.
Danke schon einmal für jede Antwort!
Gruß
Midland0505
Basstian85
Inventar
#2 erstellt: 24. Sep 2018, 22:11
Was genau willst du denn wissen?

Der 1770 hat Teslatreiber und einen höheren Wirkungsgrad, deswegen ist der leichter auf Lautstärke zu bekommen wie die 770/250ohm. Du brauchst anscheinend Geschlossene KHs(?)

Ansonsten meine Meinung:
Der DAC hat Heutzutage idR nahezu keinen bzw. garkeinen Einfluss IMAO. KHVs können Unterschiede machen, die halten sich aber idR in Grenzen und können je nach Kopfhörer so gering ausfallen, dass sie garnicht hörbar sind. Probiere das aber am Bestens selbst aus.

Die "qualitativen Unterschiede" werden idR immer geringer, je weiter man in höhere Preisbereiche vordringt. Vor einigen Jahren gab es so teure Kopfhörer kaum, technisch hat sich auch nicht Allzuviel getan. Hörerfahrung ist teilweise auch von Vorteil - Ich hatte mal auf Youtube ein Video gesehen, in dem Hifi-uninteressierte "Laien" 5 Kopfhörern Preise zuordnen sollten, das ging teilweise total daneben (finde das Video leider nicht mehr). Die Musik ist auch nicht ganz unwichtig - gute Aufnahmen. KHs sind eine sehr subjektive Angelegenheit - Teurer heisst nicht gleich besser, unter Umständen gefällt dir so mancher günstiger Hörer auch besser als ein anderer Teurer.

Höre die KHs am Besten über mehrere Tage und gewöhne dich an ihre Klangsignaturen. Wenn dir der Aufpreis zum 1770 nicht wert ist, dann ist das eben so.
Ugdalf
Neuling
#3 erstellt: 25. Sep 2018, 00:47
Hallo,
also die Unterschiede der beiden KH Generationen sind schon gut hörbar.
Besonders deutlich wird dies bei einem ordentlichen KHV. Ich kenne deinen Anwendungszweck nicht, aber statt des 1770 würde ich immer zum 1990 raten.
sarah.10.03
Stammgast
#4 erstellt: 25. Sep 2018, 07:54

Ugdalf (Beitrag #3) schrieb:
Ich kenne deinen Anwendungszweck nicht, aber statt des 1770 würde ich immer zum 1990 raten.


Die Ironie Deiner Aussage ist Dir schon bewusst, oder?

Zum OP würde ich sagen, dass es schon einen hörbaren Unterschied zwischen DT770 und 1770 gibt (geben sollte?). An der Quelle sollte das aber nicht liegen, denn gerade der 32er 770 und auch der DT1770 spielen selbst am Handy i.d.R. problemlos.
Das heißt aber ja lange noch nicht, dass der DT770 Dir nicht besser gefallen darf, nur weil der günstiger ist.
JackA$$
Stammgast
#5 erstellt: 25. Sep 2018, 09:38
Ich sehe das Ganze wie Basstian.
Ich habe vieles getestet u.A. auch DACs mit Kopfhörerverstärker bis 200€, mein absoluter Favorit kostet dabei 35€ und ist ein USB Interface (man muss nur darauf achten, dass der verbaute Kopfhörerverstärker genug Power für die eigenen Kopfhörer liefert).
Zu den Kopfhörern (und das ist jetzt rein subjektiv, da jeder Geschmack anders ist und es geht auch rein um den Klang, nicht um die haptische Qualität), Ich habe u.A. nen DT 770 Pro mit 250 Ohm, nen AHP-967 (modifizierter DT 880) mit 250 Ohm und nen T70P mit 32 Ohm. Vom Klang sind sie recht unterschiedlich zu einander, was aber hauptsächlich von der Bauform (geschlossen, offen, halboffen) und Bedämpfung abhängig ist, denn vergleicht man klanglich den AHP-967 mal mit einem Omnitronic SHP-600, dann klingen die beiden verblüffend ähnlich, haben aber auch die gleiche Bauform und Bedämpfung (bei einem UVP Unterschied von 350€ zu 40€)
Der DT 770 Pro hat mir am wenigsten gefallen, er bringt zwar schön die Details, ist aber sonst unspektakulär. Ich habe ihn dann mit einem ungefähr gleich teuren Sony MDR-1A verglichen, wo der Sony schon deutlich mehr Spaß macht. Da Ich auch gerne Geheimtipps ausprobiere, habe Ich hier auch noch gegen den Takstar Pro 82 verglichen und dagegen sieht der DT 770 und MDR-1A kein Land und der Takstar kostet mal eben weniger als die Hälfte.
Große Aha-Momente blieben aber aus und wenn man mal viele nennenswerte dynamische Kopfhörer ausprobiert hat, kommt man iewann ans Zweifeln, ob die Technik dahinter nicht schon ausgereizt ist und es einfach nicht besser geht, weswegen schon 40€ Kopfhörer sehr guten Klang abliefern. Natürlich gibts unterschiedliche Klangfarben und auch genügend Hersteller, die immer noch nicht wissen, wie nen dynamische Kopfhörer aufgebaut werden muss, damit guter Klang raus kommt, aber richtige Qualität-Sprünge hörte Ich keine zu den etablierten 100-200€ Kopfhörern im Vergleich zu Geheimtipp 20-60€ Kopfhörer (Superlux, Takstar). Es gibt auch Forenbeiträge, wo der Frequenzgang vom HD681 z.B. so abgewandelt wird, dass er sich klanglich mit nem Sennheiser HD650 messen könnte.

So und dann kam Tesla (T70p)... Ich ging an die Sache sehr objektiv, aber bereits beim ersten Track hörte Ich sofort den Unterschied. Schnell und Präzise. Das ist das, was Tesla macht, es ist zwar immer noch ein dynamischer Kopfhörer mit Neodym-Magnet, aber durch die andere Bauweise des Magneten und das dadurch resultierende stärkere Magnetfeld (dadurch kann die Schwingspule verkleinert werden, wodurch sie schneller reagiert, da sie auch leichter ist und was auch die Energieeffizienz steigert, dadurch leichter anzutreiben), reagiert die Membrane schneller bei Klangänderungen und ist präziser bei der Darstellung. Je nach Track hört man das besser oder so gut wie garnicht. Wo Ich es deutlich hörte ist hier (auch wenn YT Videos eher mau sind für Klangtests): https://www.youtube.com/watch?v=MtuK-wiYNIw


[Beitrag von JackA$$ am 25. Sep 2018, 09:46 bearbeitet]
Midland0505
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 01. Okt 2018, 20:00
Danke auf jeden Fall für alle eure Antworten!


JackA$$ (Beitrag #5) schrieb:
Wo Ich es deutlich hörte ist hier (auch wenn YT Videos eher mau sind für Klangtests): https://www.youtube.com/watch?v=MtuK-wiYNIw

Wenn ich ehrlich bin, habe ich auch da nicht wirklich einen Unterschied gehört. Also eigentlich höre ich schon noch ganz gut...
Ich habe auch interessanterweise in einem Musikladen an einem SPL 2Control zwischen dem 32 und 250 Ohm 770 Pro nahezu keinen Unterschied gehört. Vielleicht sollte ich ja wirklich mal zum Ohrenarzt gehen, oder woran könnte das liegen?


[Beitrag von Midland0505 am 01. Okt 2018, 20:04 bearbeitet]
JackA$$
Stammgast
#7 erstellt: 01. Okt 2018, 23:03
Was hattest du vorher für Kopfhörer? manche Gewohnheiten sind versaut. Wenn du dann mal 2-4 Wochen ne Detailschleuder gehört hast und wieder auf den alten Kopfhörer zurück gehst, dann merkste normal nen krassen Unterschied.
Midland0505
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 01. Okt 2018, 23:58
Ich hatte vorher ein Corsair Void Pro. Meine Meinung nach dürfte er gar nicht so schlecht gewesen sein, im Vergleich zu anderen "Gaming Headsets".
Du hast aber durchaus recht: Als die Kopfhörer bei mir ankamen, hatte ich kurz davor über Apples EarPods gehört. Ich war zum Einen leicht "erschüttet", als ich sie seit langem wieder mal aufsaß, und zum Anderen schon fast froh, als ich dann die selbe Musik gescheit hören konnte.
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