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Umfrage
Verarbeitung vom Sennheiser HD 650
1. überragend, weil ..... (8.7 %, 2 Stimmen)
2. sehr gut, weil ..... (73.9 %, 17 Stimmen)
3. gut, weil ..... (8.7 %, 2 Stimmen)
4. zufriedenstellend, weil ..... (4.3 %, 1 Stimmen)
5. mangelhaft, weil ..... (4.3 %, 1 Stimmen)
(Die Umfrage ist beendet)

Verarbeitung vom Sennheiser HD 650

+A -A
Autor
Beitrag
HifiMark
Stammgast
#1 erstellt: 01. Mai 2006, 13:47
Hallo zusammen,

wie beurteilt ihr den Kopfhörer Sennheiser HD 650 hinsichtlich seiner Verarbeitung?

Regeln zur Umfrage:
1. Bitte nur abstimmen, wenn man auch selbst Besitzer des HD 650 ist.
2. Nach Möglichkeit die Stärken oder Schwächen in der Verarbeitung nennen. Dabei sollten solche Punkte wie Stabilität, einstellen auf Kopfgröße, verwendetes Material, Lackierung, Kabel, Abnutzungserscheinungen, Polster usw. berücksichtigt werden.

Ich finde die Verarbeitung des HD 650 ist hervorragend.
Der metallverstärke Kunststoff des Kopfbügels ist flexibel und dennoch sehr stabil. Die Hörerkapseln bestehen aus sehr hartem stabilem Kunststoff und sind nach außen mit einem Edelstahlgitter abgedeckt. Das Einstellen der Hörerkapseln auf die jeweilige Kopfgröße erfolgt über stabile Raster, wodurch die Kapseln sicher in der gewählten Position bleiben. Alle Teile des KH sind abgerundet. Die allgemein gut haftende Lackierung ist unempfindlich gegen Kratzer und sehr gleichmäßig aufgetragen. Das sehr flexible, reißfeste Kabel ist ist zweiseitig steckbar und kann somit leicht ausgetauscht werden. Die Polster bestehen aus sehr weichem samtigem Velours.

Gruß
HifiMark
RichterDi
Inventar
#2 erstellt: 01. Mai 2006, 15:27
zufriedenstellend weil ...

... das Plastik aussieht wie Türgriffe einer preiswerten Küche und insbesonders am Bügel auch Spritzgußreste vorhanden sind.

... das Kopfhörerkabel deutliches Verbesserungspotenzial aufweist.

... der Anpressdruck am Anfang wie bei einer Schraubzwinge ist und nach ein paar Wochen deutlich nachläßt, woraus ich schließe, dass der Metallbügel eines Tages ausleiern wird.

Viele Grüße, Reiner
SRVBlues
Inventar
#3 erstellt: 01. Mai 2006, 15:52
Ich stimme Reiner gleich mal zu. (Habe schon überlegt ob man den Bügel nachkaufen kann.)
Dazu hätte ich noch zu bemängeln, dass beim abnehmen meine Haare in dem Übergang Metallbügel/KH-Muschel hängen bleiben. *autsch*

Ob die Verarbeitung wirklich was taugt, werde ich aber wohl erst in ein/zwei Jahren sagen können, wenn er dann hoffentlich immer noch so aussieht wie heute.

Chirs


[Beitrag von SRVBlues am 01. Mai 2006, 15:55 bearbeitet]
Musikaddicted
Inventar
#4 erstellt: 01. Mai 2006, 15:54
Ich glaube der gesteigerte Komfort liegt primär in den Polstern begründet, denn mein recht alter HD600 weist noch keinerlei "Ausleierungsanzeichen" auf.
HifiMark
Stammgast
#5 erstellt: 01. Mai 2006, 17:34

RichterDi schrieb:
zufriedenstellend weil ...

... das Kopfhörerkabel deutliches Verbesserungspotenzial aufweist....
... der Anpressdruck am Anfang wie bei einer Schraubzwinge ist und nach ein paar Wochen deutlich nachläßt, woraus ich schließe, dass der Metallbügel eines Tages ausleiern wird....


Viele Grüße, Reiner


Hallo Reiner, was sollte denn an dem Kabel verbessert werden?
Das Mit dem Bügel kann ich nicht nachvollziehen. Bei mir hat der Anpressdruck nach einigen Wochen lediglich minimal nachgelassen, was ich durchaus als positiv empfinde. Der Bügel ist übrigens bei den Modellen HD 580, HD 600 und HD 650 identisch. Beim HD 650 wurde nur der Anpressdruck etwas erhöt, indem die Metallbügel mehr gebogen wurden. Bisher konnte ich bei keinem dieser Modelle ein ausleiern der Bügel feststellen.

Gruß
HifiMark


[Beitrag von HifiMark am 01. Mai 2006, 17:45 bearbeitet]
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 01. Mai 2006, 17:41
die kabel sind mir zu dick. dieses zugeständniss an die voodoo-gemeinde hätte ich gerne gegen ein etwas flexibleres kabel eingetauscht.

ansonsten habe ich keine klagen.
HifiMark
Stammgast
#7 erstellt: 01. Mai 2006, 17:51

SRVBlues schrieb:
....Dazu hätte ich noch zu bemängeln, dass beim abnehmen meine Haare in dem Übergang Metallbügel/KH-Muschel hängen bleiben..... Chirs


Ich nehme mal an, dass du etwas längere Haare hast, denn bei mir (Kurzhaarschnitt) sind bisher noch keine Haare hängen geblieben.

Gruß
HifiMark
Musikaddicted
Inventar
#8 erstellt: 01. Mai 2006, 17:53

MusikGurke schrieb:
die kabel sind mir zu dick. dieses zugeständniss an die voodoo-gemeinde hätte ich gerne gegen ein etwas flexibleres kabel eingetauscht.

Dann kauf dir nie nen Grado
SRVBlues
Inventar
#9 erstellt: 01. Mai 2006, 18:07

HifiMark schrieb:
Ich nehme mal an, dass du etwas längere Haare hast, denn bei mir (Kurzhaarschnitt) sind bisher noch keine Haare hängen geblieben.

Gruß
HifiMark

Sind doch eher kurz als lang. Genau richtig, um dort hängen zu bleiben. (extra gemessen 4cm)

Chris
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 01. Mai 2006, 18:15

Dann kauf dir nie nen Grado


Musikaddicted
Inventar
#11 erstellt: 01. Mai 2006, 18:22
Ich hab übrigens lange Haare und bin noch nie am 600 oder 650 hängen geblieben.
RichterDi
Inventar
#12 erstellt: 01. Mai 2006, 19:56

HifiMark schrieb:

RichterDi schrieb:
zufriedenstellend weil ...

... das Kopfhörerkabel deutliches Verbesserungspotenzial aufweist....
... der Anpressdruck am Anfang wie bei einer Schraubzwinge ist und nach ein paar Wochen deutlich nachläßt, woraus ich schließe, dass der Metallbügel eines Tages ausleiern wird....


Viele Grüße, Reiner


Hallo Reiner, was sollte denn an dem Kabel verbessert werden?
Das Mit dem Bügel kann ich nicht nachvollziehen. Bei mir hat der Anpressdruck nach einigen Wochen lediglich minimal nachgelassen, was ich durchaus als positiv empfinde. Der Bügel ist übrigens bei den Modellen HD 580, HD 600 und HD 650 identisch. Beim HD 650 wurde nur der Anpressdruck etwas erhöt, indem die Metallbügel mehr gebogen wurden. Bisher konnte ich bei keinem dieser Modelle ein ausleiern der Bügel feststellen.

Gruß
HifiMark


Nun, ohne eine riesige Diskussion vor den Zaun zu brechen (Blindtest rauf, Blindtest runter). Kabel wie das Silver Dragon oder auch das Oehlbach lassen beim HD 650 eine ganze Stufe mehr an Details durch. Sprich, das Kabel ist mir nicht hochwertig genug.

Viele Grüße, Reiner
_Scrooge_
Inventar
#13 erstellt: 01. Mai 2006, 20:18
Hervorragend...

Weil...

Ich nehme den HD650 immer ganz normal im Rucksack mit...
Schon ein halbes Jahr...

Und???

Nichts... Alles perfekt...

Ich kenne Kopfhörer, die hätten das keine zwei Wochen ausgehalten...

Und vom Klang her, wird der HD650 immer besser und besser...


_Scrooge_
m00hk00h
Inventar
#14 erstellt: 03. Mai 2006, 16:13
Ich hab den HD650 nicht, bilde mir aber ein, mir ein ausreichendes Bild machen zu können.´

Und er bekommt von mir nur ein "sehr gut", weil er kien Beyerdynamic ist!


Preis/Leistung stimmt jedenfalls.

m00h
Matthias_Klein
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 06. Mai 2006, 09:59
hi
wird der 650 eigendlich noch in der holzbox ausgeliefert?
kann mich dunkel an eine verpackung aus holz erinnern. meiner wurde aber in einer schachtel aus pappe geliefert. und die nicht 100% entgratung des bügels habe ich auch.

evtl. gibt es ja zwei versionen. was die preisunterschiede erklären würde auf die man so stösst.

mfg
Matthias Klein
Musikaddicted
Inventar
#16 erstellt: 06. Mai 2006, 10:08
Der 650 wurde meines Wissens nach genau wie schon der 580Jubilee, 600 und HE60 in einer Pappschachte (aber eine der besten die ich kenne) ausgeliefert. Nur der HE90 wird in Holz verpackt.
Entgratet ist er bei mir allerdings komplett.
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 06. Mai 2006, 16:18
pappschachtel. ok, recht stabile pappe, möglicherweise auch sperrholz.

entgratet ist mein hd auch komplett. wenn man die verarbeitung z.B. mit grado vergleicht...
Musikaddicted
Inventar
#18 erstellt: 06. Mai 2006, 16:41

MusikGurke schrieb:
wenn man die verarbeitung z.B. mit grado vergleicht... :cut

hehe *nocomment*

P.S.: It's all about the music
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 06. Mai 2006, 16:57
"einweg kopfhörer" wäre vermutlich eine böse umschreibung.

mal im ernst: erst beim 400 euro uvp modell wird metall verbaut?
Musikaddicted
Inventar
#20 erstellt: 06. Mai 2006, 17:16
Naja ne so kann man das nun auch nicht sehen: Das Kopfband und die Halterungen sind auch schon beim Einteigermodell aus Metall. Und das verwendete Plastik hält auch schon was aus. Aber gerade beim Entgraten ist man bei Grado extrem faul.
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 06. Mai 2006, 17:21
bei meinen probehörsessions ist in sehr regelmäßigen abständen einer der ohrabdeckungen vom bügel gefallen. klanglich mögen die dinger sehr edel sein, aus haptischer sicht... nun, mich hat es irgendwie schon abgeschreckt.

wenn man bei head-fi etwas länger liest, scheinen die wenigsten plastikmodelle von grado länger als 2 jahre zu leben.

mein hd 650 hat auch schon draufsetzen ohne murren über sich ergehen lassen. da wir über den gleichen marktpreis reden, finde ich es verständlich, dass hier im forum andere marken lieber genannt werden.
Musikaddicted
Inventar
#22 erstellt: 06. Mai 2006, 17:45
Die Preise hier sind jenseits von Gut und Böse - das ist klar. Allerdings konnte mir bisher kein anderer KH das bieten, was z.B. der HF1 kann. Von daher würd ich mich wieder für Grado entscheiden - geh ich halt vorsichtiger damit um.
Harry.loves.DTS
Stammgast
#23 erstellt: 06. Mai 2006, 17:47
weiß gar nicht genau wie lange ich meinen 650er habe; nur weiß ich, das er grade auf den Markt kam und ich tatsächlich die 449Euro hingelegt habe..


Aber seit dem läuft er und läuft, keine Macke dran, nix knirrscht. Haptisch immernoch wie neu.

Bin schwer begeistert von dem KH. Allerdings fand auch ich den Anpressdruck am Anfang bissl gewagt. Beim Testen ist es nicht so aufgefallen, aber nach längerem Hören mußte ich die Ohren immer wieder ausm Kopf rausziehen

Ich war froh, das er nach einigen Wochen angenehmer zu tragen war. Er ist seit dem aber nicht weiter ausgeleihert.

Die Polster sind sehr gut, wie neu. Die Lackierung 1A und die Schaniere top ...etc..etc..

Ein wirklich gelungener KH.

Vorher hatte ich einen HD535, der hats 10 Jahre getan, dann hab ich ihn noch für 80Euro verkaufen dürfen (!).

Dann wollte ich nochmal eine deutliche Steigerung, hab alle (!) Modelle ausführlich hochgetestet und bin dann beim 650er gelandet.
Ausstellungsstück, aus der Vitrine. Erster KH der Serie bei uns gewesen.
Der Verkäufer hat sich damals voll "pissig" angestellt als ich ihn bat, mir das schöne Stück zum Probehören zu rauszugeben. Naja..ich wollte ihn dann haben, sonst wäre ich so wieder rausgegangen.

Lg, Harry
Musikaddicted
Inventar
#24 erstellt: 06. Mai 2006, 18:00
Ich hab ihn auch damals auf einer Messe gehört, als er noch garnicht offiziell auf dem Markt war und obwohl ich einen HD600 zur Verfügung hatte wusste ich es muss der 650 sein. Ab da hab ich gespart bis ich ihn mir zusammen mit einem KHV leisten konnte.
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 06. Mai 2006, 18:18

Allerdings konnte mir bisher kein anderer KH das bieten, was z.B. der HF1 kann


find die kleinen grados nicht übel. klingen gut, dank geringem gewicht recht bequem. von den "großen" war ich nicht so überzeugt.

in der preisklasse gibts imho wenig was mit dem hd 650 vergleichbar ist.
Andeas
Stammgast
#26 erstellt: 06. Mai 2006, 20:10
Hallo zusammen,

ich kann zwar noch keine Wertung abgeben, aber bald,bald-habe HD 650 bestellt.
Jetzt muss ich mal schauen was ich mit HD595 machen werde...

Ich wollte die Besitzer von HD650 mal was fragen:
1. Wie gut sind die Polster? Soll ich sicherheitshalber gleich die Ersatzpolster bestellen. Irgendwann wird diese ja nicht mehr geben.
2. Wie robust/anfällig ist der Kabel?
Ich habe nicht vor ihn durch 100€ zu ersetzen.
Aber ich könnte noch den Originalkabel als Ersatz auch jetzt sicherheitshalber mitbestellen.
Oder gibt es andere preiswertere Kabel <= 50/60€?

Ich habe vor HD 650 mindetens 10 Jahre zu betreiben.

Danke!


[Beitrag von Andeas am 06. Mai 2006, 20:27 bearbeitet]
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 06. Mai 2006, 20:31

Wie gut sind die Polster? Soll ich sicherheitshalber gleich die Ersatzpolster bestellen. Irgendwann wird diese ja nicht mehr geben.


bezüglich des ersatzteilservice von sennheiser muss man sich imho wenig sorgen machen. bisher sind bei mir die poster noch in gutem zustand - aber 10 jahre haben sie natürlich noch nicht aufzuweisen.


Wie robust/anfällig ist der Kabel?


massiv, dick, schwer. etwas unbequem in der handhabung, aber sicher recht zuverlässig in puncto stabilität.


Oder gibt es andere preiswertere Kabel <= 50/60€?


für den hd 6x0? für die kopfhörer gibts hunderte tuning kabel von den verschiedensten herstellern.
Andeas
Stammgast
#28 erstellt: 06. Mai 2006, 20:35

MusikGurke schrieb:


Oder gibt es andere preiswertere Kabel <= 50/60€?

für den hd 6x0? für die kopfhörer gibts hunderte tuning kabel von den verschiedensten herstellern.

Damit ich diesen Thread nicht "kaputtmache"- könntest Du mir bitte vielleicht ein Paar Links geben oder kurz aufklären?
Danke!


[Beitrag von Andeas am 06. Mai 2006, 20:35 bearbeitet]
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 06. Mai 2006, 20:40
behalt die orginalkabel.

mir fallen auf anhieb die namen ölbach und cardas für special-strippen ein. der klangliche gewinn ist nur außerhalb von blindtesten zu hören...

solltest du zu den kabelklanggläuben gehören, mach hier am besten nen thread dazu auf.

unter http://www6.head-fi.org/forums/index.php wirst du mit englischkentnissen sicherlich eine menge zu dem thema finden.
george
Stammgast
#30 erstellt: 06. Mai 2006, 22:18
Die Verarbeitung in Konstruktion/Material wurde in diesem Stile mit dem HD580 begonnen, Abdeckbleche, Lackierung etc. wurden mehrfach modifiziert, aber prinzipiell eine starke Verwandschaft.
Verarbeitungsfehler (Grate und Passungen) sind durchaus vorhanden, ein wenig mehr Metall hätte ebenfalls nicht geschadet, selbst der teuerste KH in dieser Familienbande, der HE60, glänzt hier nur durch Klang, nicht durch Haptik und Materialqualität.
Das Band leiert meines Erachtens nicht aus, es ist aus Stahl. Allerdings musste ich es bei neuen Geräten stehts etwas "weiten", danach verhält es sich aber auch nach vielen Jahren stabil.
Die Kabel reagieren (wie wohl alle) auf Zugbelastung empfindlich, ich habe schon zwei Sätze über den Jordan befördert (die vom HE60 sind besser).

Ich würde dem HD650 ein "gut" geben, die Konkurrenz stellt es nur selten vernünftiger an (K701, Beyer).

Wer "überragende" Verarbeitung bei einem Kopfhörer sehen möchte, der sehe sich einmal den HE90 (Orpheus) an, wie von einer anderen Welt.

Die Gründe sind recht simpel, zuerst verscherbelte man seine Kunstoff-Spritzgussfabrikation und wich auf (billigere) Zulieferer zurück um kurz darauf die Montage komplett in Irland durchzuführen (die Kapseln kommen aus Wedemark?) - Outsourcing, Billigfertigung, alles altbekannte kurzsichtige Schemata mit ebenso bekannten Folgen. Der Kunde ist aber am Ende auch häufig selbst daran Schuld, wenn er billigerer Konkurrenz den Vorrang lässt, verschlechtert er damit langfristig auch die Qualität der höherpreisigen Produkte. Resultat ist ein Preiskampf, in dem es nur Verlierer gibt.


[Beitrag von george am 06. Mai 2006, 22:21 bearbeitet]
Deukalion
Inventar
#31 erstellt: 09. Mai 2006, 16:02
hallo!
Auch ich habe mit "sehr gut" abgestimmt, weil ich an der Verarbeitungsqualität des HD 650 absolut nichts auszusetzen habe. Dies v. a. auch deswegen, weil der Hersteller mit dem HD 650 endlich ein früheres Sennheiser- Problem anscheinend in den Griff bekommen hat! Ich meine die Stabilität der Steckverbindung zwischen Hörer und Kabel. Bei den Steckkontakten früherer Modelle trat früher oder später regelmäßig ein Wackelkontakt auf!! Ich weiss wovon ich rede, hab´ gerade mal nachgezählt, der 650 ist inzwischen mein 5. Senn-KH.


RichterDi schrieb:
zufriedenstellend weil ...

... das Kopfhörerkabel deutliches Verbesserungspotenzial aufweist....


Na gut - das ist aus meiner Sicht Sennheiser nicht vorzuwerfen: Mit einem hochwertigeren Kabel wäre der KH 100 Euro teurer!
... eher ein Vorteil: Durch die Auswechselbarkeit des Kabels kann jeder User nach eigenem Gusto tunen und noch einige 100Euro drauflegen.
Gruß
Hartmut


[Beitrag von Deukalion am 09. Mai 2006, 16:55 bearbeitet]
e.lurch
Inventar
#32 erstellt: 09. Mai 2006, 17:37
das Preis/Leistungsverhaltnis stimmt.
Der Anpassdruck das Prädikat hervorragend nicht verdient.
In den Höhen nicht aggressiv ist ( besonders wichtig bei älteren CD´s)
RichterDi
Inventar
#33 erstellt: 10. Mai 2006, 17:36

Deukalion schrieb:


RichterDi schrieb:
zufriedenstellend weil ...

... das Kopfhörerkabel deutliches Verbesserungspotenzial aufweist....


Na gut - das ist aus meiner Sicht Sennheiser nicht vorzuwerfen: Mit einem hochwertigeren Kabel wäre der KH 100 Euro teurer!
... eher ein Vorteil: Durch die Auswechselbarkeit des Kabels kann jeder User nach eigenem Gusto tunen und noch einige 100Euro drauflegen.
Gruß
Hartmut


Hallo, kann ich nicht nachvollziehen. Schon mit einem relativ preiswerten Oehlbach wird die Transparenz und Räumlichkeit erheblich gesteigert. Das ganze wäre also für ca. 10 Euro mehr zu realisieren. Da ist einfach am falschen Ende gespart worden.

Viele Grüße, Reiner
Towny
Inventar
#34 erstellt: 10. Mai 2006, 17:50
habe meinen HD650 vor ca. 2 Stunden erhalten *sabber*...

kurzum: habe für "sehr gut" gestimmt, weil:

-auf den ersten Blick filigraner als der HD595..beim näheren Hinsehen denke ich man kann sich draufsetzen und es würde nix passieren (mach ich natürlich nicht )
-das Kabel empfinde ich schon als sehr ordentlich, keine Bruchgefahr meiner Meinung nach
-tolle Verpackung (nebensächlich)
-kleines Manko, welches sich vielleicht noch gibt: die Rastereinstellung am Bügel ist sehr schwerfällig; man muß schon ganz schön Kraft aufwenden bevor er "ausrastet"

PS: auf dem Bügel steht "Made in Ireland"


[Beitrag von Towny am 10. Mai 2006, 17:57 bearbeitet]
Andeas
Stammgast
#35 erstellt: 10. Mai 2006, 18:06
Hallo,
Ich habe meinen HD650 ebenso vor etwa 4 Stunden erhalten...
... und werde ebenso für sehr gut zustimmen.

Das Kabel ist meiner Meinung nach auch okay.
Besser als bei HD 595.
Und wenn man mehr will, kann man ja Kabel austauschen.

Ich stimme dem Vorredner zu: die Rastereinstellung am Bügel ist schon ziemlich schwerfällig. Allerdings empfinde ich das eher positiv.

<offtopic>
Zum Klang: ich denke, dass ich unbedingt HD650 auf einem KHV anhören muss-denn er klingt sogar lauter als A900(!) am KH-Ausgängen meines Verstärkers bzw. CD-Players...und macht eher einen basslästigen Eindruck-ich musste source direkt ausschalten und die Tiefen noch mehr reduzieren...
Werde wohl warten müssen bis CORDA HEADFIVE ausgeliefert wird...
</offtopic>

P.S.

Towny schrieb:

PS: auf dem Bügel steht "Made in Ireland" :?

@Towny. Und was wundert dich? Was sollte dort stehen?->made in ... China?
Auf meinem steht auch "Made in Ireland"

Viele KH von Sennheiser werden meines Wissens in Ireland produziert (fertiggestellt).
Noch meinHD 595 z.B. auch...


[Beitrag von Andeas am 10. Mai 2006, 18:10 bearbeitet]
Musikaddicted
Inventar
#36 erstellt: 10. Mai 2006, 19:31
Alle etwas höherwertigen Modelle von Senn werden in Irland zusammengesteckt - kein Grund zur Sorge
Deukalion
Inventar
#37 erstellt: 10. Mai 2006, 20:13
Richter Di schrieb:

Deukalion schrieb:


RichterDi schrieb:
zufriedenstellend weil ...

... das Kopfhörerkabel deutliches Verbesserungspotenzial aufweist....



Na gut - das ist aus meiner Sicht Sennheiser nicht vorzuwerfen: Mit einem hochwertigeren Kabel wäre der KH 100 Euro teurer!
... eher ein Vorteil: Durch die Auswechselbarkeit des Kabels kann jeder User nach eigenem Gusto tunen und noch einige 100Euro drauflegen.
Gruß
Hartmut


Hallo, kann ich nicht nachvollziehen. Schon mit einem relativ preiswerten Oehlbach wird die Transparenz und Räumlichkeit erheblich gesteigert. Das ganze wäre also für ca. 10 Euro mehr zu realisieren. Da ist einfach am falschen Ende gespart worden.

Viele Grüße, Reiner


Da weisst du mehr als ich! Von dem Oehlbach- Kabel hab´ ich schon öfter gehört. Hat es wohl früher bei Jan Meier gegeben. Kennst du eine aktuelle Bezugsquelle? Die Oehlbach HP hat so viel mit Surround- Sound zu tun, da ist für KH- Austausch- Kabel kein Platz!

Ach - und bei Kabel- Tuning hatte ich eher an diese Teile gedacht, die sind für 10 Euro aber wohl nicht zu haben :
http://www.zucable.com/mobiussenn/price.html
http://www.moon-audio.com/
http://www.headphile.com/page17.html

Viele Grüße
Hartmut
stereo-leo
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 11. Mai 2006, 04:30
Hier wirds wohl Zeit für eine "Kabel-Diskussion"?

Sinn und Unsinn von Kabeln, deren Preis den des KHs weit übersteigen, sind jedenfalls auf Head-Fi schon mehrfach diskutiert worden.
Mich würden da ja Blindtest-Ergebnisse mal brennend interessieren!

An der Verarbeitung der Senns habe ich nix auszusetzen, auch nicht am Kabel.
Allenfalls der Anpressdruck ist in der Tat reichlich hoch.
Nach kurzer Zeit sind die Ohren platt.

Gibt sich hoffentlich.
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 11. Mai 2006, 15:04

Mich würden da ja Blindtest-Ergebnisse mal brennend interessieren!


hier wäre einer...

http://www.hifi-foru...read=1053&postID=1#1

wobei man sagen muss, dass die strippen für kopfhörer sehr viel weniger leistung transportieren, damit sehr viel unkritischer sind als die von lautsprechern.

das auflösungsvermögen der dort erwähnten boxen hat mich persönlich auch nach dem hören einer stax anlage absolut überzeugen können.

PS: anpressdruck wird sehr viel besser, ich habe mir nen glaskopf zur aufbewahrung geholt. das hat geholfen.


[Beitrag von MusikGurke am 11. Mai 2006, 15:05 bearbeitet]
stereo-leo
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 11. Mai 2006, 15:56
@ MusikGurke:

Den Thread kenne ich (natürlich), meine Frage nach Blindtest-Ergebnissen war auch eher rhetorisch.

Nun könnte man ja aber (vielleicht theoretisch) einen Unterschied sehen zwischen Lautsprecher- und KH-Kabeln.

Es ist jedenfalls auffallend, wie sich die Kabelklang-Anhänger auf Head-Fi ausgebreitet haben.
Die eigentlichen Diskussionen finden ja nur im Kabel-Forum statt- wenn überhaupt.

Im allgemeinen Forum aber wird stets so getan, als wäre es allgemeingültige und selbsverständliche Erkenntnis, daß man einen HD650 nur mit einem 300$-Kabel betreiben kann.

Wer da seinen Senn mit "stock cable" (igitt!) betreibt, der wird doch nur noch mitleidig angeguckt, und sofort entsprechend belehrt.
Ganz zu schweigen von denjenigen, die ihren Senn dadurch verstümmeln, daß sie die Abdeckung der Treiber ("foam") runterreissen, weil ja nur das der richtige Weg zum "Hi-End" sein kann.

Ich würde mir wünschen, daß dieser Voodooismus in diesem Forum nicht genauso um sich greift, bzw dann auch nicht unwiedersprochen bleibt, um hier nicht als "allgemeingültige und unbestrittene Erkenntnis" durchzugehen.
Ab dann ist es dann jedermanns Sache, was er mit seinem Geld tut.

Towny
Inventar
#41 erstellt: 11. Mai 2006, 16:03
es ist mir bei der Lektüre im HeadFi-Forum aufgefallen, dass viele, die den 650 wegen schlechtem Klang "pimpen" KEINEN KHV benutzen...
stereo-leo
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 11. Mai 2006, 16:35

Towny schrieb:
es ist mir bei der Lektüre im HeadFi-Forum aufgefallen, dass viele, die den 650 wegen schlechtem Klang "pimpen" KEINEN KHV benutzen...


Das mag richtig sein, aber soo einfach ist es nun auch nicht...


Das sind vielfach auch Leute, die mindestens fünf hochwertige KHV ihr eigen nennen -

für jedes Kabel den "passenden"...
Towny
Inventar
#43 erstellt: 11. Mai 2006, 16:36
e.lurch
Inventar
#44 erstellt: 11. Mai 2006, 16:38
Hi


es ist mir bei der Lektüre im HeadFi-Forum aufgefallen, dass viele, die den 650 wegen schlechtem Klang "pimpen" KEINEN KHV benutzen...


aus dieser Aussage folgt: ein KVH ist zwingend notwendig?
Habe ich das richtig verstanden?
Towny
Inventar
#45 erstellt: 11. Mai 2006, 16:44
[OT an]

damit aus dem 650 Musik raus kommt braucht man keinen KHV...soll er aber sein Potential ausschöpfen führt kein Weg an einem KHV vorbei (meine Meinung)

wozu nen Geländewagen für die 30er-Zone?

[OT aus]


[Beitrag von Towny am 11. Mai 2006, 16:48 bearbeitet]
Musikaddicted
Inventar
#46 erstellt: 11. Mai 2006, 16:53

Towny schrieb:
wozu nen Geländewagen für die 30er-Zone? ;)

Weils cool und Trend ist. Warum ein schweineteuren iPod für iBuds
Towny
Inventar
#47 erstellt: 11. Mai 2006, 17:11

Weils cool und Trend ist.


und das ist ja die Hauptsache

so, nun noch was zum Thema:

ich hatte ja die feste Rasterung am Bügel leicht kritisiert...diese Meinung muß ich revidieren, denn ist die ideale Einstellung einmal gefunden dann bleibt diese auch bestehen...


[Beitrag von Towny am 11. Mai 2006, 17:12 bearbeitet]
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 11. Mai 2006, 20:09

Den Thread kenne ich (natürlich), meine Frage nach Blindtest-Ergebnissen war auch eher rhetorisch.


ok


Im allgemeinen Forum aber wird stets so getan, als wäre es allgemeingültige und selbsverständliche Erkenntnis, daß man einen HD650 nur mit einem 300$-Kabel betreiben kann.


das zitat stammt von forenmitglied haltepunkt:

Im amerikanischen Marlboro-Forum ist die Ansicht weit verbreitet, dass Rauchen nicht gesundheitschädlich wäre.


Ich würde mir wünschen, daß dieser Voodooismus in diesem Forum nicht genauso um sich greift, bzw dann auch nicht unwiedersprochen bleibt, um hier nicht als "allgemeingültige und unbestrittene Erkenntnis" durchzugehen.


jep, diese esoterik fängt stellenweise richtig an zu nerven.


aus dieser Aussage folgt: ein KVH ist zwingend notwendig?
Habe ich das richtig verstanden?


ich behaupte das gegenteil. hochohmige kopfhörer sind relativ unkritisch. ein gewisses niveau bei der klinke vorrausgesetzt.
_Scrooge_
Inventar
#49 erstellt: 12. Mai 2006, 10:04
Ich denke auch nicht, daß man für den HD650 unbedingt einen KHV braucht, wenn man eine Anlage hat, die brauchbare Klinken vorweißt...

Ich habe bei mir sogar festgestellt, daß er an miesen Quellen, meine anderen Kopfhörer noch mehr deklassiert...

Am G99 ist zwischen dem HD650 und HD590 ganz subjektiv 15 % unterschied und zwischen dem HD650 und Philips HP1000 etwa 10 %

Aber z.B. direkt am PC-Boxenset (Z2200), was man ja nun wirklich nicht als gute Quelle bezeichnen kann, ist der Unterschied 20-30 %


Für mich steht jedenfalls fest, je länger ich mit dem HD650 höre (spiele den nicht alleine ein, sondern mit meinen Ohren zusammen, halt das für wichtig), um so mehr liebe ich ihn...
Ein wirklich geiler Kopfhörer, ob mit oder ohne KHV...



_Scrooge_
e.lurch
Inventar
#50 erstellt: 12. Mai 2006, 10:33
Hi Gurke,Scrogge

das Thema können wir rauf und runter diskutieren
Ich weise nur darauf hin, dass Jan Meier von Audio-Meier hier eine ganz andere Meinung vertritt. Sinngemäß hat er in diesem Forum geschrieben, dass der Senn HD 650 für niederohmige Lasten entwickelt worden sei... und die findet man eben nur an den Klinken der KHV.
christianxxx
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 12. Mai 2006, 10:36
Ich hoffe das artet hier nicht in einer riesengrossen Voodoo schlägerei aus Aber meine Erfahrung ist das man einen guten KHV & KH erst auch mit guter Quelle zu schätzen weiss. Ich bezweifel das dies zb bei dir Scrooge der Fall ist, zumindest nachdem was in deinem Profil steht.
Als ich damals den Aria hatte war ich ein wenig enttäuscht, hatte ihn aber nur über den internen DAC betrieben. Jeder KHV kann auch nur das Signal verstärken das er bekommt und wenn es daran schon scheitert bringt auch der "beste" KHV keine grosse Verbesserung gegenüber unverstärkt.

Und das gut nicht teuer sein muss sieht man z.b. am Zhalou DAC.

Ich hab sicher keine goldenen Ohren kann aber zwischen 2 Arten von Quellen unterscheiden; guten und schlechten Zu den schlechten zähle ich mp3 player, soundkarten (ausnahme evt die lynx, aber noch nicht gehört), cd player bis 300€ (sag ich mal so pauschal) usw.

Hier mal ein Quote von musikgurke aus nem Lautsprecher thread den ich sehr passend finde:


wenn man keine worte zum beschreiben braucht, weil die sängerin einfach vor einem steht - wenn man sich beim musikhören gelegentlich fragt, seit wann da eigenzlich zwei boxen vor einem stehen - dann passt es.


Genau DAS unterscheidet gute von schlechten Quellen.
Ein guter KHV (der auch nicht viel kosten muss) wäre dann das I tüpfelchen darauf.


[Beitrag von christianxxx am 12. Mai 2006, 10:37 bearbeitet]
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