beyerdynamic DT880 vs. SONY MDR-CD3000

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WarBerserker
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 16. Mai 2007, 16:32
Hallo HiFi-Forianer,

habe einen DT880 und bin damit recht zufrieden. Da ich aber in letzter sehr oft das Modell MDR-CD3000 von SONY gelesen und gehört habe, wollte ich mal fragen, wie sich der DT880 im Vergleich mit dem MDR-CD3000 schlagen würde in den Bereichen:

- Klassik (z.B. Mozart, Beethoven, Wagner)

- Blues/Jazz/Swing (z.B. Louis Armstrong, John Lee Hooker, B. B. King)

- Rock (z.B. Led Zeppelin, Guns N' Roses, Van Halen)

- Metal (z.B. Slayer, Dream Theater, In Flames)

- Allgemein (z.B. Film, PC, andere Musikstile á la Pop)


Das soll keine Kaufempfehlung sein - um Gottes Willen. Einfach nur ein schlichter Vergleich. Ich persönlich konnte den MDR-CD3000 bis jetzt nur einmal für ca. 5 Minuten hören - für einen Vergleich oder gar einem Fazit zu wenig.

Der MDR-CD3000 wird ja teilweise in den Himmel gelobt: "Einer der besten dynamischen Kopfhörer, die man für bezahlbares Geld kaufen kann, etc.."

Der DT880 scheint ja hier Forumsliebling zu sein. Jetzt würde es mich mal interessieren, wie sich ein 250 € KH gegen einen ca. 1000 Mark KH schlägt.


Danke für Eure Posts schon mal im voraus.



MfG

WarBerserker
WarBerserker
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 17. Mai 2007, 11:01
Kennt etwa keiner von Euch dieses beiden Kopfhörer??
Silent117
Inventar
#3 erstellt: 17. Mai 2007, 11:25
Würde sagen die sind eher ähnlich , dt880 ~ cd3000. Nur abstimmung ist anders und der Dt880 hat klangliche vorteile aufgrund Offener Bauart.

D.h. Dt880 > cd3000

für mich sowieso. Weil der Cd3000 VIEL zu viel höhen für mich hat.
WarBerserker
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 17. Mai 2007, 11:58
Inwiefern hat eine (halb-) offene Bauweise gegenüber einer geschlossenen klangliche Vorteile??
NoXter
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 17. Mai 2007, 12:08
Wieso machst du nicht einfach einen neuen Termin bei deiner CD3000 quelle?
m00hk00h
Inventar
#6 erstellt: 17. Mai 2007, 12:19

Silent117 schrieb:
D.h. Dt880 > cd3000

für mich sowieso. Weil der Cd3000 VIEL zu viel höhen für mich hat.


Dem kann ich mich nur anschließen.

m00h
Peer
Inventar
#7 erstellt: 17. Mai 2007, 13:37

NoXter schrieb:
Wieso machst du nicht einfach einen neuen Termin bei deiner CD3000 quelle?

DAS Frage ich mich allerdings auch

Das ist schon der zweite Thread mit der gleichen Frage. Seltsam, dass die Antworten auch wieder die gleichen sind
WarBerserker
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 17. Mai 2007, 15:27

Wieso machst du nicht einfach einen neuen Termin bei deiner CD3000 quelle?

Würde ich auch gerne, aber den habe ich damals bei einem bekannten von meinem Vater in Manchester gehört. Leider kann ich nicht so ohne Weiteres mich ins Auto hocken und einfach nach England fahren (bin aber im Sommer wieder dort).
Aber ich würde den MDR-CD3000 zu gern mal ganz in Ruhe hören.

Ihr veranstaltet doch immer so einen KH-Meet oder so. Gibt es dort die Möglichkeit, evtl. einen MDR-CD3000 an geeigneten Equipment zu hören??


Von den "leicht" dominaten Höhen habe ich schon gelesen. Nur mich interessiert wie er sich allgemein im Gegensatz zum DT880 schlägt. In nur anhand der Höhen zu beurteilen wäre etwas flau.
WarBerserker
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 18. Mai 2007, 11:22
Wieviel wäre ein gut erhaltener MDR-CD3000 heute noch circa wert??
m00hk00h
Inventar
#10 erstellt: 18. Mai 2007, 12:57

WarBerserker schrieb:
Wieviel wäre ein gut erhaltener MDR-CD3000 heute noch circa wert??


500€ Minimum.

m00h
Chisum
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 18. Mai 2007, 14:30
Hi,

ich glaube, ich muß mal wieder die Fahne für den CD3000 hochhalten (m00h erzählt ja auch bei jeder Gelegenheit, wie schlecht er ihn findet )!

Wie ich bereits in diesem
http://www.hifi-foru...m_id=110&thread=4238

Thread schrieb, hatte ich beide KH über eine längere Zeit in Benutzung. Schließlich habe ich den Beyer verkauft, weil ich quasi nur noch mit dem CD3K gehört habe (und es bis heute nicht bereut)! Der DT-880 ist aber IMHO ebenfalls ein sehr guter KH, mit dem ich glücklich leben könnte.

Zum Thema "bester" Metal-KH stehe ich nach wie zu meiner Aussage:

Chisum schrieb:

Ich höre selber zu 95% Metal aller Arten, auch viel Death Metal. Hierfür ist er IMHO der perfekte KH!! Die Soundstage ist unvergleichlich und gigantisch (manche nennen sie "künstlich") und Kickdrums knallen Dir direkt in die Magengrube. Die Auflösung ist ebenfalls sehr gut, aber er ist meiner Meinung nach NICHT (ZU) HÖHENLASTIG oder gar schrill (zumindest nicht an meinem Meier Prehead MkII, und auch nicht an meinem Amity). Insgesamt würde ich ihn noch als relativ ausgewogen bezeichnen, er ist aber sicher eher ein "Spaß-" als ein "Analyse-KH". Ich habe meinen DT880 verkauft, weil ich nur noch mit dem Sony höre! Im Bassbereich geht er nicht ganz so tief in den Keller wie der Beyer, ist dafür aber auch nicht so schlank abgestimmt, sondern hat insgesamt mehr Wucht. Was Klassik angeht, kann ich ihn nicht beurteilen.
Chisum
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 18. Mai 2007, 14:32

WarBerserker schrieb:
Inwiefern hat eine (halb-) offene Bauweise gegenüber einer geschlossenen klangliche Vorteile??


Gar nicht. Ein Vorurteil aus alten Tagen. Es kommt immer auf den einzelnen Kopfhörer an!
Silent117
Inventar
#13 erstellt: 18. Mai 2007, 15:30
@Chisum

halboffen hat eine ganz andere räumliche darstellung , konzept bedingt aufgrund fehlender reflexionen im gehäuse. Ich kann das eher nicht leiden , aber 99% aller leute bevorzugen dieses gefühl...

Ansonsten ist der Cd3000 wirklich SEHR höhenlastig (aber wenn man höhen mag ist das eben genau richtig).
Chisum
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 18. Mai 2007, 17:07

Silent117 schrieb:
@Chisum
halboffen hat eine ganz andere räumliche darstellung , konzept bedingt aufgrund fehlender reflexionen im gehäuse. Ich kann das eher nicht leiden , aber 99% aller leute bevorzugen dieses gefühl...


Das sagt die Theorie. In der Praxis gibt es aber so viel unterschiedliche Designs, das man nicht von einem prinzipbedingten "klanglichen Vorteil" der offenen Bauweise per se sprechen kann.


Silent117 schrieb:

Ansonsten ist der Cd3000 wirklich SEHR höhenlastig.


Nein, ist er nicht! Ätschmann Bätschmann!
.
.
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.
.
.
OK, ich räume ein, daß ich mit meinen 37 Lenzen wahrscheinlich schon über einen eingebauten Höhen-Filter verfüge.
m00hk00h
Inventar
#15 erstellt: 19. Mai 2007, 00:30

Chisum schrieb:

Silent117 schrieb:
@Chisum
halboffen hat eine ganz andere räumliche darstellung , konzept bedingt aufgrund fehlender reflexionen im gehäuse. Ich kann das eher nicht leiden , aber 99% aller leute bevorzugen dieses gefühl...


Das sagt die Theorie. In der Praxis gibt es aber so viel unterschiedliche Designs, das man nicht von einem prinzipbedingten "klanglichen Vorteil" der offenen Bauweise per se sprechen kann.


Was man aber sagen kann ist, dass offene für das gleiche Geld besser klingen.

m00h
Peer
Inventar
#16 erstellt: 19. Mai 2007, 00:50


Was man aber sagen kann ist, dass offene für das gleiche Geld besser klingen.

Das lässt sich so nur bestätigen. Ganz egal, ob es möglich ist, gute Geschlossene zu bauen: bei Offenen ist das scheinbar leichter und kostet einfach nur vergleichsweise weniger.

BTW.: Der CD3K hat zu viele (zu scharfe) Höhen, er erinnert mich von der Klangsignatur fasst an den SA5000.
Chisum
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 19. Mai 2007, 11:17

p32r schrieb:
BTW.: Der CD3K hat zu viele (zu scharfe) Höhen.


HAT ER NICHT!!!

Entschuldigt mal bitte. Was zu viel ist, liegt ja wohl im Auge des Betrachters (bzw. im Ohr des Hörers). Wer z.B. mal einen DT831 gehört hat, weiß was "höhenlastig" wirklich ist...
Peer
Inventar
#18 erstellt: 19. Mai 2007, 11:28

Chisum schrieb:

Entschuldigt mal bitte. Was zu viel ist, liegt ja wohl im Auge des Betrachters (bzw. im Ohr des Hörers).

Das mag zunächst so sein, es ändert sich aber mit dem Zeitpunkt des ersten Vergleichs

Vielleicht hast du im Hochton tatsächlich eine Hörschwäche?
Chisum
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 19. Mai 2007, 15:10

p32r schrieb:
Vielleicht hast du im Hochton tatsächlich eine Hörschwäche?


Ist natürlich möglich. Habe in meiner Jugend mal in einer echt schlechten Trümmer-Combo gespielt. Da hat es bei den "Proben" sicher den einen oder anderen Hörnerv geplätted...
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