32 Ohm vs. 16 Ohm Es ist unglaublich!

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tylerdirtn
Neuling
#1 erstellt: 12. Feb 2008, 02:28
Kann mir mal jemand sagen, warum viele Geräte für 32Ohm Impedanz Hörer ausgelegt sind, aber gleichzeitig kein qualitativ hochwertiger 32Ohm Kopföhrer auf dem Markt zu finden ist.
Ich suche einen InEar Hörer wie den Creative 630, nur scheints da nichts zu geben. Die 16 Ohm Reihe rauscht wie und pfeifft wie sau!
Hab mir schon überlegt Impedanzen vor den 16Ohm zu koppeln, das würde aber den Sound verzerren, auch wenn dann die Störgeräusche weg wären.
Das kann ja wohl nicht wahr sein!

Kenn jemand einen guten InEar Plug mit 32 Ohm?

Danke!
Narsil
Inventar
#2 erstellt: 12. Feb 2008, 02:37
Wenn du einen Regelbaren Wiederstand davor schaltest verzerrt mit Sicherheit nichts, weis nicht wie du darauf kommst.

http://www.ohrdio.de...me-Control::216.html
Radiologe
Inventar
#3 erstellt: 12. Feb 2008, 03:04

Die 16 Ohm Reihe rauscht wie und pfeifft wie sau!


Kopfhörer rauschen und pfeiffen ja nicht einfach so
Das Problem wird die Elektronik sein,an der der Kopfhörer hängt.Diese scheint doch sehr "wählerisch" zu sein,denn normalerweise sollte es keine derartigen Probleme geben.
Man könnte das Problem also auf einen "minderwertigen" Zuspieler schieben.

Gruß Markus
bearmann
Inventar
#4 erstellt: 12. Feb 2008, 03:14

tylerdirtn schrieb:
Kann mir mal jemand sagen, warum viele Geräte für 32Ohm Impedanz Hörer ausgelegt sind, aber gleichzeitig kein qualitativ hochwertiger 32Ohm Kopföhrer auf dem Markt zu finden ist.


Nein, weil das Schmarn ist. Die Impedanz sagt NICHTS über die Qualität eines Kopfhörers aus! Es gibt qualitativ hochwertige KHs und IEMs mit jeglicher Impedanz - von 16 bis 600 Ohm. Weiterhin ist es nur seltenst (eigentlich nur im DIY-Bereich) der Fall, dass ein KHV/Zuspieler für eine einzige Impedanz ausgelegt ist. Weiterhin macht sich das erst bei großen Impedanz-Unterschieden bemerkbar... und nicht bei 16 Ohm.



Ich suche einen InEar Hörer wie den Creative 630, nur scheints da nichts zu geben. Die 16 Ohm Reihe rauscht wie und pfeifft wie sau!


Wie Radiologe Markus schon angemerkt hat: Was da rauscht ist nicht der KH, sondern dein Zuspieler!


Kenn jemand einen guten InEar Plug mit 32 Ohm?


Mit einem besseren In-Ear wird es auch potentiell mehr rauschen! Das "Problem" bei In-Ears und schlechten Zuspielern ist, dass der In-Ear aufgrund seines extrem hohen Wirkungsgrads (iVm. der niedrigen Impedanz) jedes noch so kleine Störgeräusch wiedergibt.

Good night and good luck.
bearmann
tylerdirtn
Neuling
#5 erstellt: 12. Feb 2008, 03:26
Erstaml Danke für eure Antworten!

Die Impedanz sagt sehr wohl was über die das Rauschverhalten des KH aus (nicht über die Qualität, das stimmt und hab ich auch nicht behauptet).
Jede kleine Verstärkerschaltung, wie sie in den meisten
Zuspielern verbaut ist, hat ein leichtes Rauschen (ich geh mal nicht näher darauf ein, woher und warum das so ist).
Bei einem empfindlicheren KH (niedrige Impedanz)hört man diese besser als bei einem höherohmigen.

Ein regelbarer Widerstand würde nichts bringen, da ja das gesamte Spektrum gedämpft wird, d.h. Störungen sowie Audio (Musik). Folglich dreht man die Quelle lauter und hat wieder das gleiche Problem.

Die Geräusche lassen Sich nur mit Wechselstromwiderständen (Impedanzen) eleminieren. Bei einem 16Ohm werden die geringen Stör Spg. in rel. große Ströme im KH auf Grund des geringen Widerstands gewandelt (I = U x R)
Bei einem 32 Ohm betragen die Ströme nur noch die Hälfte.

Langer Eintrag, sorry.

Altes Problem: Ich brauch 32OHM KH


[Beitrag von tylerdirtn am 12. Feb 2008, 03:29 bearbeitet]
Narsil
Inventar
#6 erstellt: 12. Feb 2008, 03:35
Von dem Technischen kauderwelsch versteh ich wenig allerdings weis ich wie es mit dem Shure in der Praxis ausschaut.
Kumpel von mir, selbes Proble und zwar permantes Rauschen mit seinen EP630 und siehe da mit dem Poti ließ es sich prima beseitigen.
Gibts im übrigen auch viele hier im Forum von.

Alte Antwort: Shure Wiederstand kaufen und die blöde idee vom neuen Kopfhörer streichen.
Radiologe
Inventar
#7 erstellt: 12. Feb 2008, 03:51
Nein,die Impedanz des KH hat rein garnichts mit der Empfindlichkeit und Rauschverhalten zu tun.Das ist leider Irrglaube.

Was stimmen würde ist,dass der Zuspieler bei einem 16 Ohm Kopfhörer theoretisch mehr Leistung abgeben könnte als mit 32 Ohm Typ.Das hat aber wiederum keinen nennenswerten Einfluss auf das Rauschverhalten.

Wenn also ein 32 Ohm Kopfhörer weniger rauschen sollte,dann liegt das nicht an seinen 32 Ohm ,sondern daran das er einen geringeren Wirkungsgrad (Empfindlichkeit) besitzt.

Gruß Markus

Nachtrag:Da Du ja nicht näher darauf eingehen wolltest:
Das was da bei den (Vermutung) "Handquetschen" so rauscht sind die schlechten DSP´s.Vor/in diesen sitzt dann auch noch die Digitale Lautstärkeregelung.Das Rauschen geht also immer schön durch,obwohl die Lautstärke auf Minimum steht.
In Ears,die ja,wie der Name schon sagt im Ohr stecken,bringen das Rauschen dann noch deutlicher zu Tage als normale KH´s


[Beitrag von Radiologe am 12. Feb 2008, 04:17 bearbeitet]
m00hk00h
Inventar
#8 erstellt: 12. Feb 2008, 04:24

tylerdirtn schrieb:
Ein regelbarer Widerstand würde nichts bringen, da ja das gesamte Spektrum gedämpft wird, d.h. Störungen sowie Audio (Musik). Folglich dreht man die Quelle lauter und hat wieder das gleiche Problem.


Also wenn du lauter machst und es trotzdem noch rauscht, ist das Rauschen auf der Aufnahme!
Oder dein Player ist Mist.

Ansonsten rauscht die Verstärkersektion und zwar unabhängig von der Lautstärke.


tylerdirtn schrieb:
Die Geräusche lassen Sich nur mit Wechselstromwiderständen (Impedanzen) eleminieren. Bei einem 16Ohm werden die geringen Stör Spg. in rel. große Ströme im KH auf Grund des geringen Widerstands gewandelt (I = U x R)
Bei einem 32 Ohm betragen die Ströme nur noch die Hälfte.


Hast du dir mal das Ersatzschaltbild einer Spule angeschaut? Da kommt in Serie mit der Induktivität ein normaler Ohmscher Widerstand. Dem entsprechend kannst du mit einem normalen Widerstand die Impedanz verändern.

Desweiteren ist das Rauschen kein Problem des Stromes, sondern der Spannung. Strom ist nur die Folge letzterer.
Bildlich kann man sich das so vorstellen: Bei einer hohen Impedanz fallen die sehr geringen Spannungspegel des Rauschens am ohmischen Widerstand der Schwingspule ab und werden daher kaum noch wiedergegeben.
Und jetzt kommt der Wirkungsgrad (Kennschalldruck) ins Spiel. Ist der nämlich bei dem hochohmigen höher als bei dem niederohmigen Hörer, reichen bildlich gesprochen dem hochohmigen Hörer auch die letzten Fitzen Rauschen, die nicht über dem ohmschen Widerstand abgefallen sind um trotzdem zu Rauschen.
Nur so viel zum Thema Impedanz, Wirkungsgrad und Rauschen. Was du brauchst ist ein vernünfiter Player und ein wirkungsgradarmer Hörer. Wobei InEars schon allein wegen der starken Isolation und der extremem Nähe zum Trommelfell problematisch sind.


tylerdirtn schrieb:
Altes Problem: Ich brauch 32OHM KH


...siehe oben.

m00h
Apalone
Inventar
#9 erstellt: 12. Feb 2008, 10:18

tylerdirtn schrieb:
Bei einem empfindlicheren KH (niedrige Impedanz)hört man diese besser als bei einem höherohmigen.


Nein, stimmt so nicht! Der Wirkungsgrad ist erstmal unabhängig von der Impedanz!

Rauschen tut ein KH niemals, da passives Bauteil!
akrde
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 15. Sep 2008, 14:48
Vielleicht kann mir hier ja jemand helfen:

Ich habe ein Dell Notebook (Inspiron 9300) und mir hierfür einen In-Ear Kopfhörer gekauft, nämlich den Sennheiser CX-55.

Dieser hat aber am Notebook angeschlossen ein starkes Hintergrundrauschen, was angeblich daran liegen soll, das der Sennheiser eine Impedanz von 16 Ohm hat, der Kopfhörerausgang am Dell aber vermutlich nur für höhere Impedanzen ausgelegt ist.

Ist das so richtig und lässt sich hier trotzdem etwas machen, damit ich den Kopfhörer ohne Rauschen an diesem Dell Notebook betreiben kann?

Danke für die Infos im Voraus!!!
m00hk00h
Inventar
#11 erstellt: 15. Sep 2008, 17:05

akrde schrieb:
Ist das so richtig und lässt sich hier trotzdem etwas machen, damit ich den Kopfhörer ohne Rauschen an diesem Dell Notebook betreiben kann?


...wenn du dieses Thema gelesen hättest, wüsstest du, dass das eben nicht stimmt.

Du kannst den Rauschabstand vergrößern, indem du einen Vorwiderstand (Lautstärkeregelung) verwendest, der verzerrt die aber den Frequenzgang. Ich denke das wirst du kaum merken.

m00h
akrde
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 15. Sep 2008, 17:38
Ich habe das Thema gelesen, aber wohl nicht alles so richtig verstanden, da fehlt mir einfach das Fachwissen...sorry!

Aber die Aussage, das es an der niedrigen Impedanz (16 Ohm) des Kopfhörers liegt und an der dazu "nicht-kompatiblen" Impedanz des Kopfhörerausgangs am Notebook habe ich von einem Sennheiser-Techniker bekommen.

Müssten die es nicht eigentlich am besten wissen?

Da ich jetzt nicht irgendwas basteln will und eventuell sowieso der Kauf eines neuen (Dell-) Notebooks ansteht:

Auf was muss ich achten, damit ich meinen Sennheiser ohne Rauschen an so einem Gerät betreiben kann?

P.S.: Wußte gar nicht, das ein "einfacher" Kopfhörer-Kauf in solch eine Wissenschaft ausarten würde... :-(
m00hk00h
Inventar
#13 erstellt: 15. Sep 2008, 18:22

akrde schrieb:
Aber die Aussage, das es an der niedrigen Impedanz (16 Ohm) des Kopfhörers liegt und an der dazu "nicht-kompatiblen" Impedanz des Kopfhörerausgangs am Notebook habe ich von einem Sennheiser-Techniker bekommen.

Müssten die es nicht eigentlich am besten wissen?


Die wissen es auch besser, aber zwischen Wissen und es dir auch erzählen, sprich dazu motiviert sein, sind zwei verschiedene Dinge.
Dazu kommt, dass der dir eher erzählt, was du hören möchtest, als die Wahrheit.

Dazu kommt, dass er ja nicht gelogen hat, er hat "lediglich" unterschlagen. Denn wenn er beigefügt hätte "bei selber Empfindlichkeit", würde es stimmen, dass die Impedanz der Übeltäter ist. Aber alle Hörer haben unterschiedliche Empfindlichkeiten, das macht das ganze ja so schwer.

Rauschen ist immer eine Kombination von Impedanz UND Empfindlichkeit (Kennschalldruck).

Und ansonsten werden bei Notebooks keine technischen Daten angegeben, auf die man achten könnte. Zumal die hohe Integrität der Systeme auf einem Notebookmainboard (und der damit zusammenhängende Fremdspannungsabstand) von vorn herein schlechte Bedingungen für InEars jeder Art sind.

Kauf dir einfach ein Verlängerungskabel mit Lautstärkeregler und mach dafür am Notebook lauter.

m00h
akrde
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 15. Sep 2008, 20:14
Kannst du mir denn noch sagen, wieso z.B. mein AKG K 271 Studio in keinster Weise rauscht am selben Notebook und am selben Kopfhörerausgang?
m00hk00h
Inventar
#15 erstellt: 15. Sep 2008, 20:28

akrde schrieb:
Kannst du mir denn noch sagen, wieso z.B. mein AKG K 271 Studio in keinster Weise rauscht am selben Notebook und am selben Kopfhörerausgang?


Der rauscht auch, du hörst es nur nicht mehr.
Der Kopfhörer ist weit weniger empfindlich als ein InEar, hat eine höhere Impedanz und noch dazu ist die Entfernung zwischen Schallerzeuger und Trommelfell etwa doppelt so weit...

m00h
Chris_LEV
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 15. Sep 2008, 22:29
Also mit meinen Super.fi5eb hab ich auch ein seeeehr
viel extremeres Rauschen vernommen als mit meinen alten
JBL Reference220. Also liegt es einfach daran, wie
empfindlich die Hörer sind und wie hoch das Grundrauschen
des Zuspielgerätes ist! Ich hab nen Sony Walkman Player.
Da hab ich mit DEN SELBEN INEARS mal das Grundrauschen
des Sony und des Ipod Nano3 von nem Kumpel verglichen
und der Unterschied ist wirklich massiv! Das Selbe hab
ich auch am PC vernehmen können, nämlich über die normale
Sound-On-Board Variante und dann mal mit ner x-fi Karte!!!

Sprich Empfindlichkeit des InEars und Grundrauschen des Zuspielgerätes sind hier relevant zur Klärung des Problems!
SRVBlues
Inventar
#17 erstellt: 18. Sep 2008, 20:48

Narsil schrieb:
Wenn du einen Regelbaren Wiederstand davor schaltest verzerrt mit Sicherheit nichts, weis nicht wie du darauf kommst.

http://www.ohrdio.de...me-Control::216.html

Leider beeinflusst das Teil negativ den Klang. Ich muss das Ding verwenden, da mir die iPods viel zu laut sind. Aber besser wäre es ohne. Ich suche noch eine bessere Lösung.

Chris
*FuXx*
Neuling
#18 erstellt: 29. Dez 2008, 23:15
Guten Tag!

Bevor irgendwer etwas sagt, ja ich hab mir den thread durchgelesen, wurde aber nicht wirklich schlau daraus, aufgrund der widerlegung einiger aussagen die dann wieder widerlegt wurden oder so.

wahrscheinlich antwortet sowieso keiner (alter thread), aber ich hab trotzdem ein problem. ich würde gerne full size kopfhörer an meinem mp3 player betreiben. hab ich probiert. ist zu leise. der meiner freundin hingegen hat genug saft. einfache frage:
worauf (welche technische daten) muss ich achten, wenn ich beim kauf von KH und player sicher sein möchte dass genügend schall aus den KH kommt.

was auch interessant wäre: kennt jemand hersteller von playern die für den betrieb mit full size KH geeignet sind?

vielen dank schonmal!

MFG!


[Beitrag von *FuXx* am 29. Dez 2008, 23:21 bearbeitet]
McMusic
Inventar
#19 erstellt: 29. Dez 2008, 23:19

*FuXx* schrieb:
Guten Tag!

Bevor irgendwer etwas sagt, ja ich hab mir den thread durchgelesen, wurde aber nicht wirklich schlau daraus, aufgrund der widerlegung einiger aussagen die dann wieder widerlegt wurden oder so.

wahrscheinlich antwortet sowieso keiner (alter thread), aber ich hab trotzdem ein problem. ich würde gerne full size kopfhörer an meinem mp3 player betreiben. hab ich probiert. ist zu leise. der meiner freundin hingegen hat genug saft. einfache frage:
worauf (welche technische daten) muss ich achten, wenn ich beim kauf von KH und player sicher sein möchte dass genügend schall aus den KH kommt.

vielen dank schonmal!

MFG!


Den Wirkungsgrad.
*FuXx*
Neuling
#20 erstellt: 29. Dez 2008, 23:23
Aha

also ist der wirkungsgrad als vergleichbarer wert angegeben und sollte für gute lautstärke möglichst hoch sein. ist das richtig so?
chessmichi
Stammgast
#21 erstellt: 29. Dez 2008, 23:25
hi

wiederstand hat was mit rauschen zu tun???

ich bin ein wenig vom fach aber das höre ich zum ersten(und bestimmt auch zum letzten)mal.

wenns rauscht liegt das an schlechten verstärkerschaltungen. sollten die bei zu wenig impedanz überlastet sein gibts verzerrung und kein rauschen. da kann man das ohmsche gesetz(was bei impedanzen - hallo - scheinwiederstand!!!) eh nix zu sagen hat zitieren bis man grün wird.

gruss
micha
McMusic
Inventar
#22 erstellt: 29. Dez 2008, 23:27

*FuXx* schrieb:
Aha

also ist der wirkungsgrad als vergleichbarer wert angegeben und sollte für gute lautstärke möglichst hoch sein. ist das richtig so?


Richtig. Wird auch als Kennschalldruck oder Empfindlichkeit bezeichnet.
Wird meist in dB/mW oder dB/V angegeben.
*FuXx*
Neuling
#23 erstellt: 29. Dez 2008, 23:29
KK! vielen dank für die schnelle antwort!
chessmichi
Stammgast
#24 erstellt: 29. Dez 2008, 23:33

*FuXx* schrieb:
Aha

also ist der wirkungsgrad als vergleichbarer wert angegeben und sollte für gute lautstärke möglichst hoch sein. ist das richtig so?



hi

der wirkungsgrad gibt an wieviel dezibel bei(in der regel - bei kopfhörern muss ich kucken - bei bayerdynamic hab ich auf die schnelle nix gefunden ) bei 1o milliwatt(lautsprecher: 1watt) hinten raus kommen.
um so mehr - um so lauter bei gleicher leistung.

gruss
micha
m00hk00h
Inventar
#25 erstellt: 30. Dez 2008, 01:51
a) Der Player sollte eine möglichst hohe Ausgangsleistung haben. Blöder Weise wird hier oft nur die Maximalleistung an den mitgelieferten Stöpseln angegeben.
b) Die Kopfhörer sollten in der Kombination sowohl niederohmig, als auch hoch empfindlich sein. Der "Wirkungsgrad" (Kennschalldruck) wird aber auch von verschiedenen Herstellern nach verschiedenen Methoden gemessen und dazu noch zu allem Überfluss oft in verschiedenen Einheiten angegeben.
c) Kann man diese Werte in Praxis kaum überprüfen. Schummelei dürfte, wenn wir nicht gerade von 200€+ sprechen, Gang und Gebe sein.

Ergo: 100%ig Sicherheit gib es nicht, nur von den Zahlen her. Am besten selbst ausprobieren. Und ja, ich weiß, wie blöd das klingt.

m00h
blauescabrio
Stammgast
#26 erstellt: 14. Apr 2011, 23:15
Ich buddele mal diesen Thread wieder aus weil mich zur Zeit genau dieses Thema beschäftigt und man muss ja für's gleiche Thema nicht noch einen Thread aufmachen.

Ich habe also Kopfhörer mit 60, 250 und 600 Ohm. Dass nicht der Kopfhörer rauscht, sondern nur die Quelle, ist mir vollkommen klar. Dass das Rauschen mit dem 600 Ohm Kopfhörer nicht weg ist, sondern einfach nur unhörbar, auch. Trotzdem ist es in der Praxis so, dass ich an meinem Fernseher nur den 600 Ohm Kopfhörer betreiben kann, weil es mit den niederohmigen Modellen

a) bei geringen Lautstärken extrem rauscht
b) mir der Ton selbst bei geringen Lautstärken schon viel zu laut ist.

Wie kann ich in der Praxis meine niederohmigen Kopfhörer anpassen? Soweit ich das verstanden habe, meint "Widerstand" den Gleichstromwiderstand und "Impedanz" den Wechselstromwiderstand. Wird durch das einfache Zwischenschalten eines Widerstandes eine korrekte Impedanzanpassung durchgeführt?

Wenn ich mit dem hochohmigen Kopfhörer weniger ungewolltes Signal (das Rauschen) höre, höre ich dann auch nicht weniger gewolltes Signal (die Musik/Sprache) im Vergleich zum niederohmigen Kopfhörer? Oder verbessere ich (bildlich gesprochen) nur den Abstand von gewollten zu ungewolltem Signal? Oder noch anders ausgedrückt: filtere ich mit dem hochohmigen Kopfhörer wirklich NUR das Rauschen weg oder auch einen Teil der Musik/Sprache?

So wie ich es bis jetzt verstanden habe, verbessere ich tatsächlich das Rauschverhältnis und habe keine Einbussen des Musik/Sprachsignals. Haben de facto hochohmige Kopfhörer also ein besseres signal-to-noise ratio oder ist das so auch nicht richtig formuliert?

Sind in der Praxis dann nicht hochohmige Kopfhörer vorzuziehen und niederohmige nur dort zu verwenden, wo es wegen spannungsschwacher Quellen nicht anders geht?

Grüße
Stefan
m00hk00h
Inventar
#27 erstellt: 15. Apr 2011, 00:01

blauescabrio schrieb:
Wie kann ich in der Praxis meine niederohmigen Kopfhörer anpassen? Soweit ich das verstanden habe, meint "Widerstand" den Gleichstromwiderstand und "Impedanz" den Wechselstromwiderstand. Wird durch das einfache Zwischenschalten eines Widerstandes eine korrekte Impedanzanpassung durchgeführt?


Ja - und nein. Bitte weiter lesen.


blauescabrio schrieb:
Wenn ich mit dem hochohmigen Kopfhörer weniger ungewolltes Signal (das Rauschen) höre, höre ich dann auch nicht weniger gewolltes Signal (die Musik/Sprache) im Vergleich zum niederohmigen Kopfhörer?


Völlig richtig.


blauescabrio schrieb:

Oder verbessere ich (bildlich gesprochen) nur den Abstand von gewollten zu ungewolltem Signal?


Im Normalfall kann man einfach die Lautstärke erhöhen und so das Nutzsignal deutlich über den Rauschpegel bringen. Eben den Signal-Rauschabstand vergrößern.
Das geht aber nur, wenn einerseits eine Lautstärkeregelung vorhanden ist, die noch ausreichend Spiel nach oben hat, und wenn andererseits das Rauschen unabhängig von der eingestellten Lautstärke ist.


blauescabrio schrieb:
Oder noch anders ausgedrückt: filtere ich mit dem hochohmigen Kopfhörer wirklich NUR das Rauschen weg oder auch einen Teil der Musik/Sprache?


Also filtern ist etwas anderes. Was der Widerstand macht, ist dämpfen. Und zwar alles. Sowohl ungewollte, als auch gewollte Anteile, eben das gesamte Signal.


blauescabrio schrieb:
So wie ich es bis jetzt verstanden habe, verbessere ich tatsächlich das Rauschverhältnis und habe keine Einbussen des Musik/Sprachsignals.


Wie gesagt, nur dann, wenn du auch gleichzeitig den Pegel des Nutzsignal erhöhst (/ erhöhen kannst).


blauescabrio schrieb:
Haben de facto hochohmige Kopfhörer also ein besseres signal-to-noise ratio oder ist das so auch nicht richtig formuliert?


Von der Vorstellung her stimmt das schon, auch wenn es nicht richtig formuliert ist. Aber es stimmt eben nur, so lange das Rauschen unabhängig von der Lautstärke ist und man überhaupt noch lauter machen kann.


blauescabrio schrieb:
Sind in der Praxis dann nicht hochohmige Kopfhörer vorzuziehen und niederohmige nur dort zu verwenden, wo es wegen spannungsschwacher Quellen nicht anders geht?


Das stimmt, aber nicht ausschließlich aus diesem Grund. Ich würde sogar sagen, dass dieser Grund eine sehr untergeordnete Rolle spielt, denn die meisten Ausgänge für Kopfhörer, die innerhalb der Spezifikation betrieben werden, rauschen nicht hörbar.

Was du aber bei all dem nicht vergessen solltest ist, dass der Wirkungsgrad ("Kennschalldruck") bei den Überlegungen sehr schnell einen Strich durch die Rechnung machen kann.

Zu deinem Problem:
In deinem Fall würde ich einen kleinen, günstigen KHV kaufen und per Cinch (notfalls mit SCART-Adapter) an den Fernseher hängen. Dann hast du eine rauscharme und in der Lautstärke regelbare, flexible Lösung.

m00h
*JFL*
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 15. Apr 2011, 00:11
ein widerstand davor verändert vielleicht die gesamtimpedanz Z, allerdings wohl kaum die phasenverschiebung die durch spulen/kondensatoren verursacht wird. letztendlich ist ein ohmscher widerstand eben nur das, der hat im wechselstromkreis denke ich eher weniger wirkung auf kopfhörer.

die widerstände im ersatzschaltbild der spule rühren daher dass eben der kupferdraht selbst ein ohmscher widerstand ist und durch die wicklung wird erst die induktivität der spule erzeugt.

wenn die impedanz Z groß ist, gilt S=Z*I°

wenn die leistung durch die karte zB vorgegeben ist und der widerstand ebenso fest ist, verändert sich eben nur der strom und damitm die spannung / amplitude des signals, und die amplitude übersetzt glaube ich in lautstärke.

irgendwie so
blauescabrio
Stammgast
#29 erstellt: 15. Apr 2011, 00:34

m00hk00h schrieb:


blauescabrio schrieb:
So wie ich es bis jetzt verstanden habe, verbessere ich tatsächlich das Rauschverhältnis und habe keine Einbussen des Musik/Sprachsignals.


Wie gesagt, nur dann, wenn du auch gleichzeitig den Pegel des Nutzsignal erhöhst (/ erhöhen kannst).


blauescabrio schrieb:
Haben de facto hochohmige Kopfhörer also ein besseres signal-to-noise ratio oder ist das so auch nicht richtig formuliert?


Von der Vorstellung her stimmt das schon, auch wenn es nicht richtig formuliert ist. Aber es stimmt eben nur, so lange das Rauschen unabhängig von der Lautstärke ist und man überhaupt noch lauter machen kann.



Das sind für mich die beiden ausschlaggebenden Punkte:

1. Ich kann das Nutzsignal nahezu endlos erhöhen. Der Fernseher geht von 0 bis 100 und bereits bei 10 ist der 60 Ohm-Hörer so laut, dass ich Ohrenschmerzen bekomme. Auf 10 ist der 600 Ohm Hörer grade noch angenehm. Prämisse also erfüllt.

2. Es ist ein "Grundrauschen", das zwar immer da ist, sich aber mit zunehmender Lautstärke nicht weiter erhöht. Prämiosse 2 auch erfüllt. Also sollte da doch was zu machen sein oder?

Zum KHV; ich wollte mir demnächst sowieso einen kaufen, gerne mit eingebautem DAC um ihn optimal (d. h. ohne zwischengeschaltete Soundkarte) am PC betreiben zu können. Ich erhoffe mir einfach, dass der DAC des KHV besser auf diesen abgestimmt sein möge oder einfach besser ist, als der der Soundkarte. Das aber nur am Rande. Wenn ich nun diesen KHV an den Fernseher anschließe, verstärkt der KHV dann nicht auch das Grundrauschen mit? Ich müsste in nämlich an genau dem Kopfhörerausgang anschließen, der jetzt rauscht weil der Fernseher keine Cinch-Ausgänge hat und die einzige Scart-Buchse ist bereits belegt.

Und nochmal nebenbei: Bei einem hochohmigen Kopfhörer soll bauartbedingt die bewegte Masse geringer sein, was in einem besseren Impulsverhalten resultieren soll. Wenn man jetzt alles zusammenfasst und vereinfacht ausdrückt, ist der hochohmige Kopfhörer in der Praxis ja doch irgendwo vorteilhafter. Vorausgesetzt natürlich, die Quelle kann die nötigen "hohen" Spannungen liefern, was bei MP3-Playern meist nicht der Fall ist. Jetzt ärgere ich mich fast, dass ich keinen 600 Ohm Hörer gekauft habe.

Deine Erklärungen sind übrigens ganz klasse und toll verständlich.


Grüße
Stefan
audiophilanthrop
Inventar
#30 erstellt: 15. Apr 2011, 00:36

blauescabrio schrieb:
Ich habe also Kopfhörer mit 60, 250 und 600 Ohm. Dass nicht der Kopfhörer rauscht, sondern nur die Quelle, ist mir vollkommen klar. Dass das Rauschen mit dem 600 Ohm Kopfhörer nicht weg ist, sondern einfach nur unhörbar, auch. Trotzdem ist es in der Praxis so, dass ich an meinem Fernseher nur den 600 Ohm Kopfhörer betreiben kann, weil es mit den niederohmigen Modellen

a) bei geringen Lautstärken extrem rauscht
b) mir der Ton selbst bei geringen Lautstärken schon viel zu laut ist.

Ja, typischer Fall von zuviel Spannungsverstärkung. Wahrscheinlich ist die KH-Buchse bei einer Lautsprecher-Rauschbombe mit angeklemmt. Der übelste mir bekannte Chip ist der TDA2822, da muß ich wirklich meinen unempfindlichsten 600-Öhmer zücken.

Wie kann ich in der Praxis meine niederohmigen Kopfhörer anpassen?

Z.B. mit einem Abschwächer / Dämpfungsglied, wie dem von UE - elektrisch ein Spannungsteiler.

So wie ich es bis jetzt verstanden habe, verbessere ich tatsächlich das Rauschverhältnis und habe keine Einbussen des Musik/Sprachsignals. Haben de facto hochohmige Kopfhörer also ein besseres signal-to-noise ratio oder ist das so auch nicht richtig formuliert?

Bei gegebener Rauschspannung stimmt das so. Wobei die Impedanz nicht die einzige Größe ist, die in die Empfindlichkeit des Hörers eingeht, sondern auch der Kennschalldruck. Siehe Magnetostaten - die bekommt man gar nicht ohne weiteres über den zweistelligen Ohmbereich, dabei sind sie aber tendenziell ziemlich unempfindlich.

Sind in der Praxis dann nicht hochohmige Kopfhörer vorzuziehen und niederohmige nur dort zu verwenden, wo es wegen spannungsschwacher Quellen nicht anders geht?

Das trifft es ganz gut. Gibt dann auch weniger Ärger mit dem Einfluß des Ausgangswiderstands auf den Klang.

Man sollte es natürlich nicht übertreiben, so ein richtig unempfindlicher 600-Öhmer braucht u.U. schon mal ein paar Veff (der alte AKG K340 war da etwas berüchtigt). Irgendwann wird's dann einfach unpraktisch. Extradünner Schwingspuldraht ist auch nicht eben die beste Voraussetzung für größtmögliche Robustheit, mechanisch wie thermisch. Ich denke, 600 Ohm ist wirklich das sinnvolle Maximum.

In der Kopfhörer-Frühzeit hat man teilweise Hörer mit bis zu 2 kOhm Nennimpedanz gebaut, um sie genügend unempfindlich für den direkten Anschluß an Lautsprecherverstärker zu bekommen (ich habe noch einen HD424, der übrigens durchaus lauter spielt als mein unempfindlichstes 600-Ohm-Modell). Aber wenn's nicht sein muß...
blauescabrio
Stammgast
#31 erstellt: 15. Apr 2011, 01:00

audiophilanthrop schrieb:

blauescabrio schrieb:
Ich habe also Kopfhörer mit 60, 250 und 600 Ohm. Dass nicht der Kopfhörer rauscht, sondern nur die Quelle, ist mir vollkommen klar. Dass das Rauschen mit dem 600 Ohm Kopfhörer nicht weg ist, sondern einfach nur unhörbar, auch. Trotzdem ist es in der Praxis so, dass ich an meinem Fernseher nur den 600 Ohm Kopfhörer betreiben kann, weil es mit den niederohmigen Modellen

a) bei geringen Lautstärken extrem rauscht
b) mir der Ton selbst bei geringen Lautstärken schon viel zu laut ist.

Ja, typischer Fall von zuviel Spannungsverstärkung. Wahrscheinlich ist die KH-Buchse bei einer Lautsprecher-Rauschbombe mit angeklemmt. Der übelste mir bekannte Chip ist der TDA2822, da muß ich wirklich meinen unempfindlichsten 600-Öhmer zücken.

Wie kann ich in der Praxis meine niederohmigen Kopfhörer anpassen?

Z.B. mit einem Abschwächer / Dämpfungsglied, wie dem von UE - elektrisch ein Spannungsteiler.



Kann ich sowas selber irgendwie als Zwischenstück zusammenlöten oder benutze ich in der Praxis ganz einfach den vorhandenen 600 Ohm Hörer (AKG K240 Monitor) und bin zufrieden damit? Ich meine, ich muss ja nicht unbedingt den Beyer auch als TV-Hörer nutzen können. Ich habs heute nur mal probieren wollen und dabei ist mir die Problematik aufgefallen.



So wie ich es bis jetzt verstanden habe, verbessere ich tatsächlich das Rauschverhältnis und habe keine Einbussen des Musik/Sprachsignals. Haben de facto hochohmige Kopfhörer also ein besseres signal-to-noise ratio oder ist das so auch nicht richtig formuliert?

Bei gegebener Rauschspannung stimmt das so. Wobei die Impedanz nicht die einzige Größe ist, die in die Empfindlichkeit des Hörers eingeht, sondern auch der Kennschalldruck.

Jetzt sagt aber http://www.beyerdynamic.de/service/faqs/kopfhoerer/kopfhoererimpedanzen.html
dass sich bei (ähnlichen) Kopfhörern unterschiedlicher Impedanz der Kennschalldruckpegel (trotzdem) auf demselben Niveau bewegt. Das bedeutet doch, dass es dem Kopfhörer wurscht ist, ob er eine bestimmte Leistung nun über eine hohe Spannung oder einen dicken Strom erzeugt oder?



Siehe Magnetostaten - die bekommt man gar nicht ohne weiteres über den zweistelligen Ohmbereich, dabei sind sie aber tendenziell ziemlich unempfindlich.

Sind in der Praxis dann nicht hochohmige Kopfhörer vorzuziehen und niederohmige nur dort zu verwenden, wo es wegen spannungsschwacher Quellen nicht anders geht?

Das trifft es ganz gut. Gibt dann auch weniger Ärger mit dem Einfluß des Ausgangswiderstands auf den Klang.

Man sollte es natürlich nicht übertreiben, so ein richtig unempfindlicher 600-Öhmer braucht u.U. schon mal ein paar Veff (der alte AKG K340 war da etwas berüchtigt). Irgendwann wird's dann einfach unpraktisch. Extradünner Schwingspuldraht ist auch nicht eben die beste Voraussetzung für größtmögliche Robustheit, mechanisch wie thermisch. Ich denke, 600 Ohm ist wirklich das sinnvolle Maximum.

In der Kopfhörer-Frühzeit hat man teilweise Hörer mit bis zu 2 kOhm Nennimpedanz gebaut, um sie genügend unempfindlich für den direkten Anschluß an Lautsprecherverstärker zu bekommen (ich habe noch einen HD424, der übrigens durchaus lauter spielt als mein unempfindlichstes 600-Ohm-Modell). Aber wenn's nicht sein muß...


So, jetzt habe ich mir vor ein paar Wochen einen Kopfhörer in 250 Ohm gekauft. Muss ich mich jetzt ärgern und wäre das gleiche Modell in 600 Ohm nicht doch besser gewesen?

Grüße
Stefan
audiophilanthrop
Inventar
#32 erstellt: 17. Apr 2011, 18:14

blauescabrio schrieb:


Wie kann ich in der Praxis meine niederohmigen Kopfhörer anpassen?

Z.B. mit einem Abschwächer / Dämpfungsglied, wie dem von UE - elektrisch ein Spannungsteiler.


Kann ich sowas selber irgendwie als Zwischenstück zusammenlöten

Klar kannst du. In dem UE-Teil ist auch nur pro Kanal 100 Ohm in Serie, gefolgt von 15 Ohm nach Masse, also parallel zum Hörer. Könnte hier bald ein bißchen niederohmig sein, 220 plus 47..100 Ohm tun's vielleicht auch.

Jetzt sagt aber http://www.beyerdynamic.de/service/faqs/kopfhoerer/kopfhoererimpedanzen.html
dass sich bei (ähnlichen) Kopfhörern unterschiedlicher Impedanz der Kennschalldruckpegel (trotzdem) auf demselben Niveau bewegt. Das bedeutet doch, dass es dem Kopfhörer wurscht ist, ob er eine bestimmte Leistung nun über eine hohe Spannung oder einen dicken Strom erzeugt oder?

So ist es. Wobei die 32-Ohm-Systeme etwas schwerer und die 600-Öhmer etwas leichter sein sollen, womit der Kennschalldruck wohl doch nicht so ganz konstant ist.

So, jetzt habe ich mir vor ein paar Wochen einen Kopfhörer in 250 Ohm gekauft. Muss ich mich jetzt ärgern und wäre das gleiche Modell in 600 Ohm nicht doch besser gewesen?

So groß ist der Unterschied auch wieder nicht. Der 32-Öhmer unterscheidet sich deutlich stärker vom 250er als der 600er.


[Beitrag von audiophilanthrop am 17. Apr 2011, 18:17 bearbeitet]
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 18. Apr 2011, 12:14
Hallo,


blauescabrio schrieb:
Jetzt sagt aber http://www.beyerdynamic.de/service/faqs/kopfhoerer/kopfhoererimpedanzen.html
dass sich bei (ähnlichen) Kopfhörern unterschiedlicher Impedanz der Kennschalldruckpegel (trotzdem) auf demselben Niveau bewegt. Das bedeutet doch, dass es dem Kopfhörer wurscht ist, ob er eine bestimmte Leistung nun über eine hohe Spannung oder einen dicken Strom erzeugt oder?


Das scheint nur bedingt zu stimmen. Ich habe mittlerweile den DT-880 in 250 Ohm und in 600 Ohm, und zumindest an meinem portablen Player (einem Colorfly) geht der 600 Ohmer deutlich leiser als der 250 Ohmer, aus welchen Gründen auch immer.

Viele Grüße,
Markus
ZeeeM
Inventar
#34 erstellt: 18. Apr 2011, 12:23

Bad_Robot schrieb:
Das scheint nur bedingt zu stimmen.


Was soll daran nur bedingt stimmen?
Wenn der Wert 96dB bei 1mW beträgt, steht da nix, wie sich das Produkt aus Strom und Spannung zusammensetzt.
Reicht bei einem Amp/Reglerstellung die Ausgangsspannung/Strom nicht aus um das Produkt von 1mW zu erreichen, dann ists halt leiser als wenn es passt.

Das heisst in der Praxis, das die Wirkungsgradangaben ohne Kenntnis des Amps an dem er betrieben wird,kaum brauchbar ist.
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 18. Apr 2011, 12:30
Hallo,


ZeeeM schrieb:
Das heisst in der Praxis, das die Wirkungsgradangaben ohne Kenntnis des Amps an dem er betrieben wird,kaum brauchbar ist.


Das meinte ich mit "bedingt stimmen". Danke für die Korrektur bzw Erklärung.

Viele Grüße,
Markus
audiophilanthrop
Inventar
#36 erstellt: 18. Apr 2011, 14:17
Der theoretische Unterschied zwischen 250 und 600 Ohm bei gleichem Kennschalldruck beträgt 3,8 dB an niederohmiger Quelle. Kannst ja mal prüfen, ob das in etwa hinhaut...
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 18. Apr 2011, 14:19
Ja, haut hin! Ich hätte jetzt nach Gefühl/nach Gehör "etwas unter 5dB" geschätzt.

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 18. Apr 2011, 14:20 bearbeitet]
blauescabrio
Stammgast
#38 erstellt: 18. Apr 2011, 18:30

Bad_Robot schrieb:
Hallo,


blauescabrio schrieb:
Jetzt sagt aber http://www.beyerdynamic.de/service/faqs/kopfhoerer/kopfhoererimpedanzen.html
dass sich bei (ähnlichen) Kopfhörern unterschiedlicher Impedanz der Kennschalldruckpegel (trotzdem) auf demselben Niveau bewegt. Das bedeutet doch, dass es dem Kopfhörer wurscht ist, ob er eine bestimmte Leistung nun über eine hohe Spannung oder einen dicken Strom erzeugt oder?


Das scheint nur bedingt zu stimmen. Ich habe mittlerweile den DT-880 in 250 Ohm und in 600 Ohm, und zumindest an meinem portablen Player (einem Colorfly) geht der 600 Ohmer deutlich leiser als der 250 Ohmer, aus welchen Gründen auch immer.

Viele Grüße,
Markus


Im Gegenteil, das bestätigt nur die Aussage von Byerdynamic
http://www.beyerdynamic.de/service/faqs/kopfhoerer/kopfhoererimpedanzen.html
oder arbeitet Dein portabler Player mit Spannungen um 15 bisw 18 Volt?

Grüße
Stefan
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 18. Apr 2011, 18:36

blauescabrio schrieb:
Im Gegenteil, das bestätigt nur die Aussage von Byerdynamic


Stimmt, falsch verstanden.


blauescabrio schrieb:
oder arbeitet Dein portabler Player mit Spannungen um 15 bis 18 Volt?


Nein.

Viele Grüße,
Markus
blauescabrio
Stammgast
#40 erstellt: 18. Apr 2011, 19:02
Ich find die ganze Thematik ja doch recht umfangreich und technisch-theoretisch obwohl ich ja eigentlich nur Musik hören will.
Ich hab's für mich persönlich vereinfacht um es mir als Faustformel wie folgt merken zu können:

- portabel = niederohmig für hohe Lautstärken trotz geringer Versorgungsspannung
- daheim = hochohmig für höheren Rauschabstand und besseres Dynamikverhalten

Lässt wahrscheinlich noch ein paar Parameter außer acht, dürfte aber so als Faustformel hinkommen.

Grüße
Stefan
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