T.Amp 1050 Speakon und Klemme gleichzeitig?

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derbasti1896
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 17. Mai 2010, 23:49
Hallo, ich habe ne Frage zum T.Amp 1050.
Ich werde so einen am Montag auf einer Veranstaltung benutzen. Werde ihn aber dort auch das erste mal zu Gesicht bekommen. Ebenso die Lautsprecher, bei denen ich weiß, dass ein Paar über speakon verfügt und ein weiteres Paar über Litzen angeschlossen wird. Jetzt frage ich mich, ob ich einfach im Stereobetrieb das eine Paar an z. B. den linken speakon-Ausgang und das andere Paar an die rechten Lautsprecherklemmen anschließen kann, oder ob es da Komplikationen gibt?

Die Bedienungsanleitung gibt leider nichts her.

Danke für die Hilfe!

MfG


[Beitrag von derbasti1896 am 17. Mai 2010, 23:58 bearbeitet]
Ralle14
Inventar
#2 erstellt: 17. Mai 2010, 23:51
Solange du die zulässige Gesamtimpedanz von 4 Ohm nicht unterschreitest, wird es da keine Probleme geben.
derbasti1896
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 18. Mai 2010, 00:01
Öhm...also laut *klick* ist das Teil 2-Ohm-stabil!
Oder verstehe ich was falsch?
An@log
Inventar
#4 erstellt: 18. Mai 2010, 07:36

derbasti1896 schrieb:
Öhm...also laut *klick* ist das Teil 2-Ohm-stabil!
Oder verstehe ich was falsch?


Normalerweiße schaltet das Ding ab wenn du sie mit 2 Ohm prügelst.
Somit maximal 4 Ohm auf Dauer.
thwandi
Inventar
#5 erstellt: 18. Mai 2010, 08:09
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen das die TA 1400 im bridged mit 4ohm belastet auch ohne mucken weiterläuft, auch wenn man sie prügelt... aber garantie darauf gib ich nicht, spiegelt nur meine erfahrung wieder^^

Lg
An@log
Inventar
#6 erstellt: 18. Mai 2010, 09:44
Bei meiner TA 1400 (aber die MKII) geht das auch.
Allerdings wird sie im 2 Ohm Betrieb schon sehr warm...

Auf Dauer geht das nicht gut, zudem bricht die Bassperformance noch mehr ein...


[Beitrag von An@log am 18. Mai 2010, 09:45 bearbeitet]
derbasti1896
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 20. Mai 2010, 17:39
Danke für die Antworten.
Das bedeutet also, dass er 2 Ohm Last aushält, aber es nicht gut ist.
Gesetz dem Falle, ich belaste ihn damit. Was passiert im schlimmsten Fall? Schaltet er ab oder kann er dem Hitzetod erliegen?
Woran merke ich, falls ich ihn tatsächlich mit 2 Ohm quäle, dass es zu viel des Guten ist, bevor etwas passiert?
Sind die 2 Ohm Last nur schlecht, wenn ich die Endstufe am oberen Ende des Lautstärkereglers betreibe? Will heißen, gehts nicht wenn ich nur halbe Last fahre?

Danke für die Hilfe!
DB
Inventar
#8 erstellt: 25. Mai 2010, 10:19
Hallo,


derbasti1896 schrieb:
Danke für die Antworten.
Das bedeutet also, dass er 2 Ohm Last aushält, aber es nicht gut ist.

propagiert es der Hersteller? Nein? Na also. Damit sollte das Thema durch sein. Aber ...


derbasti1896 schrieb:
Gesetz dem Falle, ich belaste ihn damit. Was passiert im schlimmsten Fall? Schaltet er ab oder kann er dem Hitzetod erliegen?

Damit betreibst Du das Gerät außerhalb seiner Spezifikationen.
Reifenhersteller geben für ihre Produkte auch keine Gewährleistung und / oder Garantie bei Rekordversuchen auf ausgetrockneten Salzseen.


derbasti1896 schrieb:
Woran merke ich, falls ich ihn tatsächlich mit 2 Ohm quäle, dass es zu viel des Guten ist, bevor etwas passiert?

Evtl. gar nicht.


derbasti1896 schrieb:
Sind die 2 Ohm Last nur schlecht, wenn ich die Endstufe am oberen Ende des Lautstärkereglers betreibe? Will heißen, gehts nicht wenn ich nur halbe Last fahre?


Nun. Du mußt hier verschiedene Dinge unterscheiden. Es kann Ungemach von zwei Seiten drohen.
B-Verstärker haben ihr Verlustleistungsmaximum bei einem Aussteuerungsgrad von 2/Pi, mithin also 0,63. Bei Vollaussteuerung mit Musik, die schön komprimiert ist, wird man vermutlich dort in der Nähe landen und bald gibt es einen neuen Thread, der mit "Wääähh meine Endstufe ist kaputtgegangen" anfängt.
Die zweite Sache liegt in den Transistoren selbst begründet, evtl. erreicht man im 2-Ohm-Betrieb das Gebiet des 2. Durchbruches. Folgethread s.o.

Eine dritte Sache: Jahrzehntelang mußten Verstärker keinen 2-Ohm-Betrieb können, weil man sich Gedanken um den Einsatz der Geräte machte, die Technik teuer war (und das war gut so) und demzufolge auch pfleglich behandelt wurde.
Man hielt sich einfach an die Herstellervorgaben und so unverständlich sind die vom großen T doch nun nicht abgefaßt. Es werden Brückenleistungen an 8 Ohm propagiert, somit sieht jeder Endverstärkerkanal 4 Ohm.

MfG
DB


[Beitrag von DB am 25. Mai 2010, 10:26 bearbeitet]
derbasti1896
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 26. Mai 2010, 12:38
Danke für die ausführlichen Erklärungen.
Mich wunderte nur, dass im Benutzer"handbuch" die 8 und 4 Ohm Belastung abgehandelt wird, in dem von mir eingefügten Link die 2 Ohm Tauglichkeit angepriesen wird und dieser extra auf der Herstellerseite nicht nur verlinkt, sondern sogar zur Verfügung gestellt wird.
Ist aber nun eh wurscht. Ich habe ihn mit 4 Ohm belastet und wie zu erwarten lief alles glatt.
Dank euch!


[Beitrag von derbasti1896 am 26. Mai 2010, 12:39 bearbeitet]
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