skalierbare 18" Subwoofer Selbstbau

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AmokX
Stammgast
#1 erstellt: 17. Jan 2013, 18:07
Ich möchte gerne bis zu 8 18" Subwoofer bauen. Sie müssten folgende Stichpunkte erfüllen:

- singel einsetzbar
- abfallender frequenzgang erst unter 40Hz
- direkt ankoppelbar an Topteile ohne zusätzliche Kickbassbox
- gespielt werden soll house/electro, es kann aber auch mal zu techno oder dubstep kommen. kein rock/live
- eine Box sollte von zwei Mann ohne Probleme Treppen hochgetragen werden können
- Grundfläche möglichst nicht über 80x60cm (Europalette)

Bis jetzt habe ich 4 Superscooper und 2 HD15. Die sollten möglichst ersetzt werden.

Ausgeben will ich ca 3000€ mit Multiplex, Warnex und Gitter (bei frontloadet Hörnern nicht nötig). Bei 8 Subs wird der Preis da schon eng. Amping werden 2 Proline 3000.


Bis jetzt fällt mir dazu nur der JM‐sub118H (MBH18) ein. Der sprengt mit dem Faital bei 8 Stück aber schon das Budget. Vielleicht reichen auch erstmal 6, da als Topteil vorerst nur das JL‐sat212 (LMT-212) zur Verfügung steht.
MBiber
Stammgast
#2 erstellt: 17. Jan 2013, 19:21
Für 2 LMT-212 wirst du mit 6 MBH-118 sicher hinkommen, du kannst den MBH statt mit dem Faital aber auch einfach mit den RCF bauen, dann bist du bedeutend günstiger.

aus 6 MBH mit Faital wird nicht mehr rauskommen als aus 8 oder 10 mit den RCF
gibson81
Stammgast
#3 erstellt: 17. Jan 2013, 22:29
Das Amping passt ganz gut mit 2 3000er.
Der MBH-118 ist doch der Hybrid von Jobst, oder?
Ich bezweifele mal, dass der bis 40Hz ohne einbruch spielt. Das tun die meißten am Markt befindlichen pseudo Infras nicht. Schon gar nicht ohne Controller.

Ich gehe davon aus, dass du die Tops bei 100-120Hz koppelst.
So weit kommt ein 18ner eigentlich nicht rauf ohne einbußen beim Sound.
Jedoch ist eine Frequenzlücke von 90-110Hz völlig unbedenklich, das sage ich aus eigener erfahrung.

(OT: letzten Sommer wurden auf den stadtplatz eine Frequenzlücke von 53-180Hz gefahren, Musikrichtung Top Forty, Das System war eine Meyersound Melody PA, der Sound war etwas ungewöhnlich, aber keinesfalls schlecht ... was ich damit sagen will, du wirst keinen Bass finden der von 40-100Hertz ohne Einbrüche spielt, zumindest nicht in der Preisklasse, eine kleine Frequenzlücke ist unbedenklich bevor man sein system quält)
bockseb
Stammgast
#4 erstellt: 17. Jan 2013, 22:52
Ich würde einen einfachen BR empfehlen, wenn man skalierbar bleiben will. Was Richtung Achenbach 18 oder LMB118 wäre sicher eine Überlegung wert.

8x 200€ für den B&C wären zB ja sicher im Rahmen.Da würde ich dann entscheiden, was günstiger für dich ist, entweder etwas tiefer und spielt nicht so schön hoch, oder eben den LMB118, der ja angeblich auch ganz gut hoch trennbar sein soll...
Jobsti
Inventar
#5 erstellt: 19. Jan 2013, 12:06

Ich bezweifele mal, dass der bis 40Hz ohne einbruch spielt. Das tun die meißten am Markt befindlichen pseudo Infras nicht. Schon gar nicht ohne Controller.

http://www.jobst-aud...e/jm-sub118h-fg1.jpg
Single und 4er Stack.
Bis 40 Hz F0 schafft er's net ganz, 43 is aber drinne.
Buckel obenrum verschwinden ja durch korrekte Trennung (ohne weitere Eingriffe)

Ankopplung bei 120Hz akustisch ist absolut kein Problem, klingt da sogar noch 1A.
Vor allem mit dem Faital sind 140-150Hz auch absolut kein Problem klanglich.

Wir haben mit dem RCF bestückt auch schon akustische 165Hz ohne Loch
an Horntops gemacht, geht ohne Loch. Xover hierfür sind 90Hz 12dB, das zieht obenrum schön flat,
braucht hier dann aber noch kleinen Low-Shelf.
Klanglich war's noch ok sage ich mal, geht also, muss aber net unbedingt sein ;-)


Den Großteil der 18er BRs und Hybriden kann man bei 100-120Hz akustisch ankoppeln.
Um so schwerer die pappe oder auch um so tiefer die Kiste kommt, je nach Chassis
und Konstrukt, um so unsauberer wird's normal obenrum.

Wenn bei 18" akustische 120Hz Ankopplung zum Topteil net möglich sind,
muss es schon nen reiner Infra sein oder ne super schwere Pappe,
oder was Richtung Bandpass etc.
Das sind dann aber auch alles Konstrukte, welche für sowas auch net ausgelegt sind,
sondern andere Einsatzbereiche haben.

Ob und wie, hilft ein erster Blick auf die dafür 3 interessanten Messungen,
passen diese, muss das Ohr entscheiden.

Ich sage mal, wenn der Bass laut Messungen bei gewünschter Übergangsfrequenz
einsetzbar wäre, aber es klingt nicht, liegt's in 90% der Fälle an falschen Controllersettings (Filter-Art, Steilheit, Frequenz und Delay)



Ich würde einen einfachen BR empfehlen, wenn man skalierbar bleiben will. Was Richtung Achenbach 18 oder LMB118 wäre sicher eine Überlegung wert.

Ginge ebenfalls, aber mit LMB-118 wird er sicher net Glücklich, da er net tief genug runter kommt,
bzw. auch net so fett klingt. F0 liegt hier 11Hz höher.

@AmokX
Wenn du korrekt spielende Scooper mit HD15 nutzt und das ganze klingt.
Dann stelle dich drauf ein, dass du mit einem Weg im Bassbereich weniger Tiefgang
und schwächeren Kickbassbereich bekommst.
bei "gleicher" Bassanzahl wird's dir auch leiser und weniger Druckvoll vorkommen, da du weniger Luftverschiebung hast.

Egal was man miteinander vergleicht, kein 1-Weg-Bass kann nen 2-wege Bass klanglich ersetzen.
(Außer die Settings waren vorher für die Füße, oder der Qualitative Unterschied/Level ist recht groß)


[Beitrag von Jobsti am 19. Jan 2013, 12:19 bearbeitet]
gibson81
Stammgast
#6 erstellt: 20. Jan 2013, 00:37
Jobsti:

OK, die spielen wirklich die 40Hz auf einer recht hohen Sensivity.
Respekt wenn die so hoch rauf kommen. Welchen RCF habt ihr da verbaut.
Meine föön hlc muss ich obenrum ordentlich entzerren um sie bei 140Hz trennen zu können.
Dafür sind sie im auch bis 20hz betreibbar. Sind aber wohl nicht im Budget, außer man findet sie gebraucht.

In der regel sollen die 35Hz, die mit dem MBH Bass anscheiend problemlos möglich sind reichen.
Wenn er obenrum keine Probleme macht dann ist er sehr interessant. Der Preis stimmt ja.

Ich habe aber schon einige 18ner aus der Mittelklasse gehört die mir obenrum gar nicht gefallen.
Beispiel wäre hier der 8003er, der ist eigentlich nur mit der 80hz trennung brauchbar. Das wäre auch ein Bassreflex.
Jobsti
Inventar
#7 erstellt: 20. Jan 2013, 10:44
Da ist der altbewährte L18S800/801 drinne, in den Neuen 18HP1040,
also beides sehr leichte Pappen.
Entsprechend klingt die Kiste net so super fett wie der Frequenzgang vermuten lässt,
dafür flott, direkt und hoch ankoppelbar, grad für Live recht fein.

Das lustige ist, dass der Faital vor allem untenrum richtig was aushält und hier einiges lauter als
der RCF kann, bei mancher Musik aber etwas dünner als der RCF klingt

Beim 8003er liegt vermutlich aber mehr am Konstrukt als am Chassis
gibson81
Stammgast
#8 erstellt: 20. Jan 2013, 23:46
Ich kann mir aber gar nicht vorstellen dass die Entwickler von RCF aus dem rießen Gehäuse nur einen 60-70Hz Bass rausbringen. Das ist ja ein Reflex mit einem ordentlichen Chassi.
Jedoch habe ich mal was von 700W Programm der Endstufe gehört. Vielleich liegt hier der Fehler.
Lukas-jf-2928
Inventar
#9 erstellt: 21. Jan 2013, 00:18
Den 8003 beim T und hier in HH gehört, beide male empfand ich den auch als Dröhnkiste.
Die neodym variante im kleinen Achenbach hingegen klingt fein, Tiefreichend und ausgewogen.
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