LAB Gruppen IPD 1200/2400, was ist davon zu halten?

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Lukas-jf-2928
Inventar
#1 erstellt: 28. Jul 2013, 15:02
Wir alle kennen Lab Gruppen ja als Hersteller guter und teurer Endstufen.
Jetzt bieten sie 1HE Digitalendstufen mit DSP für unter 1500€ an, meine Frage ist nun was ist davon zu halten?
Kann das was sein, oder sollte man lieber bei den erprobten "budget" Endstufen bleiben (SynQ etc)?
Eventuell hat ja schon wer Erfahrungen gesammelt.
*xD*
Moderator
#2 erstellt: 28. Jul 2013, 19:00
Hi

Naja warum nicht, die Dinger haben ja nicht allzuviel Leistung. Ich vermute daher mal, dass man auch hier gute Qualitätsarbeit aus Schweden und nicht irgendwelche Fremdfabrikationen aus Fernost bekommt.
Da das Ding sowieso schon "digital" arbeitet, kostet der DSP kaum ein paar Euros mehr - die Routinen für Tief- und Hochpassfilter sowie parametrische EQs sind seit langem bekannt und kein Hexenwerk.

Hochgerechnet auf die großen Modelle sind die kleinen LABs übrigens auch nicht unbedingt günstig - die Preisgestaltung bleibt konstant.


[Beitrag von *xD* am 28. Jul 2013, 19:01 bearbeitet]
#Dosenfutter#
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 28. Jul 2013, 19:24

*xD* (Beitrag #2) schrieb:
Da das Ding sowieso schon "digital" arbeitet, kostet der DSP kaum ein paar Euros mehr - die Routinen für Tief- und Hochpassfilter sowie parametrische EQs sind seit langem bekannt und kein Hexenwerk.


Das eine hat mit dem anderen absolut garnix zu tun! Der DSP kostet deswegen genausoviel wie in jedem anderen Gerät auch, das ist völlig unabhängig vom Amp-Teil.
*xD*
Moderator
#4 erstellt: 28. Jul 2013, 19:46
Sicher - da in einer Class D je nach Schaltungsdesign meistens sowieso ein Mikrocontroller nebst relativ kostspieligem AD-Wandler am Signal mitarbeitet, der in rein analogen Schaltungen nicht vorhanden ist (und hier somit die Fertigungskosten nach oben treibt - bei teuren Chips durchaus recht deutlich).

Ob der DSP jetzt nur eine Signalumformung vornimmt oder nebenbei noch ein paar Filter mitberechnet macht in der Fertigung keinen Cent Unterschied und die Entwicklungskosten halten sich daran ebenfalls in Grenzen.

Einen weniger aggressiven Ton würde ich übrigens begrüßen.
#Dosenfutter#
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 28. Jul 2013, 20:06

*xD* (Beitrag #4) schrieb:
Sicher - da in einer Class D je nach Schaltungsdesign meistens sowieso ein Mikrocontroller nebst relativ kostspieligem AD-Wandler am Signal mitarbeitet, der in rein analogen Schaltungen nicht vorhanden ist (und hier somit die Fertigungskosten nach oben treibt - bei teuren Chips durchaus recht deutlich).


Du hast ganz offensichtlich nicht verstanden, was an dem Schaltungsprinzip digital ist und was nicht. Erste Zeile lesen reicht hierbei, danach kannst Du ja auch mal in den deutschen Artikel reinschauen. Wenn Du das verstanden hast, weißt Du danach auch, wieso man damit keine Schaltungen einsparen kann.


*xD* (Beitrag #4) schrieb:
Einen weniger aggressiven Ton würde ich übrigens begrüßen.


Soll ich das wieder zurückgeben mit dem Hinweis auf Fachkenntnis?
scauter2008
Inventar
#6 erstellt: 28. Jul 2013, 20:26
ich kenne mit jetzt mit Mikrocontrollern gar nicht aus
es sollte aber möglich sein bei Voll digitalen AMP das DSP oder zumindest einen EQ im gleichen Controller unterzubringen/programmieren.
denke das wollte XD damit sagen.
*xD*
Moderator
#7 erstellt: 28. Jul 2013, 20:29
Diese grobe Vereinfachung des Schaltungsprinzips hat dafür absolut keine Gültigkeit - wenn man eine Class D-Ansteuerung einfach nur aus einem Dreiecksgenerator und einem Komparator (=OPA) zusammenbauen könnte könnte jeder Idiot einen Class D-Verstärker bauen. Um das richtige Ansteuerungssignal zu bekommen gehört noch etwas mehr dazu, was relativ große SMD-Einheiten nach sich zieht.
Anstatt der diskreten Variante mit komplizierter Ansteuerung bietet sich die digitale Variante doch an - dank FPGAs mit µC-Einheit lassen sich auch die Taktfrequenzen händeln, an entsprechenden PWM-Einheiten sollte es wohl auch nicht scheitern.
Ob das letztendlich auch so gelöst wird oder ein einfacher zusätzlicher Chip zu sonstiger diskreter PWM-Technik nicht die günstigere Lösung ist steht auf einem anderen Blatt, allerdings besteht die theoretische Möglichkeit.




*xD* (Beitrag #4) schrieb:
Einen weniger aggressiven Ton würde ich übrigens begrüßen.


Soll ich das wieder zurückgeben mit dem Hinweis auf Fachkenntnis? :.


Es hat nicht immer der recht, der am lautesten schreit. Bezüglich Fachkenntnis dürfte von dir dann jetzt wohl auch noch etwas anderes als ein Link auf Wiki-Artikel kommen?


scauter2008 schrieb:
es sollte aber möglich sein bei Voll digitalen AMP das DSP oder zumindest einen EQ im gleichen Controller unterzubringen/programmieren.


Es ist faszinierend zu sehen, was so ein µC bei intelligenter Programmierung alles "gleichzeitig" machen kann...


[Beitrag von *xD* am 28. Jul 2013, 20:34 bearbeitet]
#Dosenfutter#
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 28. Jul 2013, 21:37
Wenn tatsächlich eine digitale Verarbeitung des Signals vorliegt, dann gibt es keinen Dreiecksgenerator und auch keinen Komparator, weil das digital gemacht wird. Was hätte das denn für einen Sinn, das analog laufen zu lassen, wenn man es integrieren will? Völliger Quark also. Davon abgesehen, schaut halt mal in eine Lab Gruppen rein, die Amp-Teile sind servicefreundlich auf separaten Platinen untergebracht. Auch wenn ich die IPD noch nicht offen gesehen habe, es würde mich schon schwer wundern, wenn Lab davon abweichen würde und den DSP-Teil mit den Endstufen auf einmal verbinden würde.
Lukas-jf-2928
Inventar
#9 erstellt: 29. Jul 2013, 09:25
Nicht Streiten und danke für eure Meinungen


*xD* (Beitrag #2) schrieb:

Hochgerechnet auf die großen Modelle sind die kleinen LABs übrigens auch nicht unbedingt günstig - die Preisgestaltung bleibt konstant.


Komm nur darauf, da die "alten" fp auch noch für relativ gutes Geld weggehen, ähnliche Endstufen mit 2x 600W nur ohne diese DSP Ausstattung:
- Powersoft mit ihrer M20 D 1400€
- Dynacord LX 2200 1595€

etc.

daher verwundert, dass LAB Gruppen so eine 1HE Digitalendstufe mit gutem DSP, im Vergleich zu den anderen Modellen von LAB, die ja nun einfach wesentlich teurer sind als andere Modelle, so günstig anbietet.


[Beitrag von Lukas-jf-2928 am 29. Jul 2013, 09:26 bearbeitet]
*xD*
Moderator
#10 erstellt: 29. Jul 2013, 20:45

- Powersoft mit ihrer M20 D 1400€
- Dynacord LX 2200 1595€


Die Dynacord fällt da ja technisch imho schon aus, da das keine Class D ist (und dazu schon ein paar Jahre älter).
Die M20D ist doch mit der IPD 2400 vergleichbar - 200€ mehr für den DSP passen doch. Zur IPD 1200 passt die M14D - ebenfalls wieder ca. 200€ für den Controller. Passt doch alles?
bassgott
Inventar
#11 erstellt: 06. Aug 2013, 14:33
Die kleine wird schon für 1150 E angeboten, für eine LAB mit DSP schon ein recht guter Preis.

Mir fällt da spontan noch der Einsatz im Heimkino als Subendstufe ein.
Die großen Schwehrmembran-Langhuber haben eh meißtens 4 Ohm, voila 2 stück gut versorgt.

Kann jemand etwas zur Lüftersteuerung/Geräuschentwicklung sagen?
hippelipa
Inventar
#12 erstellt: 18. Okt 2013, 08:21
Hat das jetzt schon jemand in der Hand gehabt und nicht?
hippelipa
Inventar
#13 erstellt: 05. Nov 2013, 14:26
So.. habe gerade zwei neue IPD2400 hier und versuche mich einzuarbeiten.
Wer Fragen hat: Ab Morgen denke ich bin ich mit dem Ding halbwegs fit.
bassgott
Inventar
#14 erstellt: 05. Nov 2013, 15:32

bassgott (Beitrag #11) schrieb:


Kann jemand etwas zur Lüftersteuerung/Geräuschentwicklung sagen?


und:
wie geht sie am Woofer?
hippelipa
Inventar
#15 erstellt: 05. Nov 2013, 19:37
Heute habe ich erstmal ein Preset gebaut. Das war recht einfach. Einfach ans Computernetzwerk gehängt. Software aufgespielt und die Teile wurden sofort gefunden. Habe nur noch die Firmware der Geräte aktualisiert und konnte dann loslegen.
Sehr schön, dass man den Limiter einfach über die Watt definieren kann. Muss man nicht rumrechnen. Geplant ist mit jeweils einer ein Top und ein Basschasie anzutreiben. Dafür bräuchte ich IN 1&2 = Out 1 (Bass) IN 2 = Out 2 Top. Kann man über einen Mixer regeln und war kein Problem. Nur der aktivierbare 2-Weg Modus war dafür nicht zu gebrauchen. Einfach "Stereo" lassen und so aufbauen.

Lüfter sind also heute nur beim Einschalten kurz gelaufen. Danach war Ruhe. Im Leerlauf ohne Lüfter nicht mal handwarm geworden.

Am Bass erwarte ich keinerlei Probleme da ich nur 2x 300W@16Ohm benötige. Das wird zwar schon eng bei 1200W@4 aber ich hatte gestern eine deutlich schwächere und der Kunde war begeistert, obwohl erst sehr große Skepsis aufgrund der sehr kleinen Lautsprecher vorhanden waren.
Angetrieben werden Funktion-One F101 und MB212 für ein "Tanzlokal"
BBFREAK
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 07. Dez 2013, 16:30
Hallo =)
wie gut ist diese IPD Endstufe, ist die wirklich LAB qualität oder eher Billigschrott ?
Hat es ein Delay vom Ein zum Ausgang ?
ich meine damit wenn das DSP Delay auf null gestellt ist,
macht das Dsp ein Delay durch dem Rechenvorgang oder nicht ?
Hat die auch wirklich 1200 Watt und ist Stromstabil ?
Ich wollte so ein Teil als EBass Endstufe kaufen bin mir aber nicht sicher.
Ein Delay wäre z.B. gar nicht gut und der Power wäre halt auch wichtig =)
Es gibt ja vieles wo 2KW draufsteht wenn man es abrufen will knickt das Zeug ein. Ich benutze Dinge wie der Moog MF101, der macht extreme bässe
und verlangt einer Endstufe ziemlich was ab.

Danke =)

Gruss BBfreak
(kann nicht gut tippen hand lädiert)
hippelipa
Inventar
#17 erstellt: 07. Dez 2013, 17:33
Jeder DSP hat Delay. Berechnungen dauern nun mal etwas.
Wie stabil die jetzt ist kann ich nicht sagen. In der Installation tut die gut. Allerdings treiben die Stufen nur mit einer Seite Bass an und die benötigten 450 Watt@8 kommen offensichtlich ganz gut rüber.

Natürlich habe die Endstufen nicht die Qualität wie PLM oder FP-Serie. Aber das Preis-Leistungsverhältnis empfinde ich als gut und der Support ist Spitze!
BBFREAK
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 08. Dez 2013, 10:39

hippelipa (Beitrag #17) schrieb:
Jeder DSP hat Delay. Berechnungen dauern nun mal etwas.
Wie stabil die jetzt ist kann ich nicht sagen. In der Installation tut die gut. Allerdings treiben die Stufen nur mit einer Seite Bass an und die benötigten 450 Watt@8 kommen offensichtlich ganz gut rüber.

Natürlich habe die Endstufen nicht die Qualität wie PLM oder FP-Serie. Aber das Preis-Leistungsverhältnis empfinde ich als gut und der Support ist Spitze!


Klar hat es Delay, die Frage ist wie viel.
Hypex spricht von 6 Milisekunden, das ist definitiv zu viel.
Lab sagte 5 Mikrosekunden, 0.5µs wäre super, aber ist das auch möglich ?
Kann man sich darauf verlassen das solche Angaben stimmen ?

Es ist halt schon ein Unterschied wenn man mit einem Instrument
dran hängt. je mehr delay um so mehr wird es indirekt zum spielen, wenn man von de Box weg geht ist es ja das selbe und kummuliert dann.

600W ist bei einem guten Mosfet etwas knapp, daher
würde wohl die 2400W 1 Kanalig an 1 x 4 ohm oder and 2 x 8 ohm laufen lassen. Leider kann man die ja nicht bridgen. sonst würde es die 1200 werden. ich bin einfach skeptisch mit dem Delay und der Kraft.
Die Wattzahl scheinen öftersmal inflation zuhaben, wenn es un einen Pulsweiten Modulations Verstärker geht.
Vor ein paar Jahren habe ich selber gehört was da alles an Oberwellen fehlt,
das ware ein Powersoft Modul in einem Blackcat von Tecamp.
Die Power war gut aber der Klang war schrecklich.
the_flix
Inventar
#19 erstellt: 08. Dez 2013, 13:17
6 ms wären ca. 2m, das würde ich als grenzwertig einschätzen (bin selber Bassist), aber alles was im µs-Bereich liegt, sollte absolut unkritisch sein.

Von einem Systemamp eines anderen Herstellers kenne ich den Wert von 0,3µs, von daher kann ich mir nicht vorstellen, dass das Delay der LAB stören würde.

Ich verstehe deinen Post so, dass du den DSP gar nicht brauchst und dich die Endstufe interessiert, weil sie von einem renomierten Hersteller stammt?
Welche Endstufe setzt du bisher ein und welche Lautsprecher befeuerst du denn damit? Wenn dir 2x600W/4Ohm nicht reichen, würde ich erst mal da ansetzen. Schließlich ist die Backline ja nur zur Bühnenbeschallung da.
BBFREAK
Schaut ab und zu mal vorbei
#20 erstellt: 08. Dez 2013, 13:48

Nö das DSP wird sicher auch benutzt werden, um ganz unten sauber zu bleiben und die kummulierte aggressive bündelungs Nasen bei ca. 800Hz von 4 x 10 Zöllern zu bändigen, der para eq ist dafür perfekt.

Um ein ein tiefes H so rüber zu bringen das es immer noch schön voll klingt muss der amp schon ziemlich was leisten.
Transienten bei einem Ebass sind auch nicht ohne. Eine Eden (Mosfet) auf 1200watt gebrückt eigentlich extra für Bass ausgelegt kommt nicht wirklich mit. Von daher ist es immer ratsam zuviel also zu wenig power zu haben. es geht ja nicht um Lautstärke sondern um ein Sauberes signal.
Es klingt mit 2 KW nun mal besser als mit 0.5, zumindest ist das mit
konventioneller Netzteil / Mosfet oder sowas wie einer Crest CA der Fall.
von da her würde mich halt vorallem Interessieren wie gut und natürlich die klingen wie stabil die ist. Wenn es wirklich mikrosekunden sind ist das natürlich sehr gut.
Die Box hat sicher genug Schalldruck javascript:insert
Manchmal gibts es auch keine PA.


[Beitrag von BBFREAK am 08. Dez 2013, 15:05 bearbeitet]
the_flix
Inventar
#21 erstellt: 08. Dez 2013, 15:27
Da wird dich wohl nur ein Test weiter bringen, ich glaube kaum, dass hier jemand Erfahrungen mit der Endstufe in deiner Anwendung hat.

Ich bin trotzdem der Meinung, dass in Sachen Wiedergabe der H-Saite und Transienten die üblichen Bassboxen viel mehr "falsch" machen, als jede Endstufe. Was hilft dir die doppelte Leistung, wenn deine Box die theoretischen 3dB mehr nur in Kompression und Klirr umsetzt? Die meisten Bassboxen sind darauf optimiert, das Signal ab der ersten Harmonischen richtig wiederzugeben. Will man die tiefen Grundtöne haben, kommt man aus meiner Sicht kaum um Mehrwegekontrukte herum. Und damit meine ich nicht die üblichen Winzhochtöner für etwas Geklacker oben rum.

Nur so aus Interesse:
Die Eden-Endstufe (WT1250?) war dir nicht stark genug, hattest du denn schon mal eine Endstufe, die dir ausgereicht hat und welche war das?
Ich spiele selber über eine Vor/Endstufen-Kombi. Da mein Rack zur Zeit noch zu Hause steht, ist da eine Samson Servo 500 drin, für den Proberaum will ich die ersetzen, auch aus Gewichtsgründen. Die Lab ist weit außerhalb meines Preisbereichs, ich denke eher an eine ALTO APX 1500 oder Red Rock Modus 4.5 (gebraucht). Und meine 410er soll dann in absehbarer Zeit auch durch eine Kombination aus 12er + 12/6er im Selbstbau ersetzt werden.
BBFREAK
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 08. Dez 2013, 16:07

the_flix (Beitrag #21) schrieb:
Da wird dich wohl nur ein Test weiter bringen, ich glaube kaum, dass hier jemand Erfahrungen mit der Endstufe in deiner Anwendung hat..

Schade ich wüsste nur gerne ob die nicht einknickt wenn mal was deftiges kommt und wie natürlich die oben rum Klingt.
Es hat bei ClassD oft HF Filter die zu tief angesetzt sind und Obertöne wegfiltern und dann klingt es eben sehr tot.
Z.B. ein Klavier kann man über so was nicht lange aushalten.

the_flix (Beitrag #21) schrieb:

Ich bin trotzdem der Meinung, dass in Sachen Wiedergabe der H-Saite und Transienten die üblichen Bassboxen viel mehr "falsch" machen, als jede Endstufe. Was hilft dir die doppelte Leistung, wenn deine Box die theoretischen 3dB mehr nur in Kompression und Klirr umsetzt? Die meisten Bassboxen sind darauf optimiert, das Signal ab der ersten Harmonischen richtig wiederzugeben. Will man die tiefen Grundtöne haben, kommt man aus meiner Sicht kaum um Mehrwegekontrukte herum. Und damit meine ich nicht die üblichen Winzhochtöner für etwas Geklacker oben rum.
.


Ja das ist mir auch klar ich meinte auch nicht 32 Hz. sonden eher so 60.


the_flix (Beitrag #21) schrieb:

Nur so aus Interesse:
Die Eden-Endstufe (WT1250?) war dir nicht stark genug, hattest du denn schon mal eine Endstufe, die dir ausgereicht hat und welche war das?
Ich spiele selber über eine Vor/Endstufen-Kombi. Da mein Rack zur Zeit noch zu Hause steht, ist da eine Samson Servo 500 drin, für den Proberaum will ich die ersetzen, auch aus Gewichtsgründen. Die Lab ist weit außerhalb meines Preisbereichs, ich denke eher an eine ALTO APX 1500 oder Red Rock Modus 4.5 (gebraucht). Und meine 410er soll dann in absehbarer Zeit auch durch eine Kombination aus 12er + 12/6er im Selbstbau ersetzt werden.


Ne, es ist eine WT 1000 allerdings ist es ein 1993 Namm Prototyp, der in Boston in meiner Ausbildungszeit ergattert wurde.
Es steht 1200 hintendrauf und im direkten Vergleich zu einer WT1000 von etwa 2000 klingt der sehr viel besser.
Es reicht so knapp kommt aber schon stark ins schwitzen wenn man Gas gibt. das Netzteil ist halt 2 x 600 und nicht 1x 1200 das bedeutet weniger reserven würd ich mal schätzen.
Ich mach halt schon sehr Basslastiges zeug und eben der Moog MF101 macht halt ziemlich Druck.
wie gesagt es geht nicht um dauerlärm sondern reserver die finde ich extrem wichtig sonst ist das immer matschig im sound und spielgefühl auch.
Eben die transienten.

Class D mit Schaltnetzeil ist eigentlich sehr gut, der power steht wie bei einer Röhre sehr direkt zur Verfügung, aber es gibt eben auch nicht so gute.
man findet praktisch keine User berichte, niemand sagt Wow die ist super niemand sagt totaler Mist, könnte heissen das die wie vieles heute mittelmässig schlecht ist aber nicht sio schlecht das niemand laut reklamiert. Desshalb hab ich mich hier mal eingeklinkt und gehofft jemand hat die ausgiebig getestet.


[Beitrag von BBFREAK am 08. Dez 2013, 16:11 bearbeitet]
Anro1
Inventar
#23 erstellt: 14. Nov 2015, 19:27
Hallo liebe PA-Experten
habe da zu den LAB Gruppen IPD1200/2400 einige Fragen vielleicht hat jemand
Erfahrungen mit den Controller Endstufen in dieser Hinsicht. ?

Es geht um den Ersatz von 2 Alto Maxi Drive PC System Controller, die über RS232
zu steuernde Version, welche mir viele Jahre in meinen 2-Wege Setups gute Dienste geleistet haben.
Endstufen Crest 4801(Bass), Yamaha P2500 (Mid/HT)
Mein NoteBook mit RS 232 Schnittestelle hat sich jetzt ins NB Nirvana verabschiedet .
Somit stehe ich vor der Entscheidung, nochmal ein altes Notebook mit RS232 / WinXP?,
oder neue System Kontroller, oder eventuell alles neu was mich auf die IPD1200/2400 gebracht hat.
Möchte gerne eine Ethernet Verbindung Controller<>NB / Wireless <>Tablet
Meine Fragen:
1) gibt es Erfahrung über die Qualität der IPD Weichen/Endstufen für vertikales Bi-Amping ?
2) wie ist die Qualität der EQ´s, kommt das entfernt an die Lake LM 24 Mesa / Contour EQ´s ran ?
3) Wie ist die Qualität der Endstufen gegenüber den alten Eisenschweinen Crest/Yamaha zu beurteilen ?
4) Kommen die SystemController Funktionen an die Qualität von dedizierten System Controllern heran ?
z.B. DBX DriveRack 260, BSS FD334 etc.

Ich bedanke mich im Voraus für Eure Meinungen, Tipps und Hinweise.
Grüsse


[Beitrag von Anro1 am 14. Nov 2015, 19:58 bearbeitet]
stoneeh
Inventar
#24 erstellt: 15. Nov 2015, 16:25
Ich hatte die IPD 2400 kurz da, und kann dir nur über die Wiedergabequalitäten was sagen. Die passen - spielt sauber und druckvoll, im Gegensatz zu den meisten anderen Class D Endstufen kein hörbarer Nachteil ggüber guten Class AB Endstufen. Power passt auch, ich glaub die 600w sind eher ne konservative Angabe.

Funktionsumfang keine Ahnung, da wir sie nur mit Werkseinstellungen getestet haben. Zu dem Thema musst du wen anderen fragen.
woodenplastic
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 25. Nov 2015, 14:40
@ Anro:

1: Funktioniert einwandfrei.
2: Die Qualität ist sehr gut, aber nicht das selbe wie Lake. Soll heissen: Du kannst nicht die werte 1:1 übertragen und das selbe Ergebnis erwarten. Da ist die Berechnung minimal unterschiedlich. Allerdings kannst du das selbe Ergebnis erreichen.
3: Kann man nicht beantworten. Sind 2 verschieden Ansätze. Die alten Crest hatten vor allem den Vorteil in der Basswiedergabe, gegenüber Digiamps, weil sie nicht schalten mussten. Das ist heute nicht mehr so (bei neuen guten Digiamps). Da solltest du beruhigt sein.
4:Klar, was konnten die, was nicht jede DSP heute kann? Kannst du mir da spezifisch eine Sache nennen die dich interessiert?

@ Die Bassisten mit "Wunsch nach weniger Gewicht":

Hatte früher mein Rig mit nem Crestamp, mittlerweile bin ich auf Powersoft umgestiegen. Läuft einwandfrei.
Hab mich aber umgewöhnen müssen, meine Box reagiert anders. EQ neu gesetzt und fertig.
Anro1
Inventar
#26 erstellt: 25. Nov 2015, 15:27
Hallo Woodenplastic

vielen Dank für die Rückmeldung und die Tipps.
Völlig De Accord mit der Bass Performance der Crest 4801. Zumindest die
frühen QSC, Crown etc. Class-D Amps kamen da nicht im entferntesten mit.
Hatte dann vor ca. 2 Jahren mal eine aktuelle, größere RAM ausgeliehen das war schon besser.

Ich gehe schon lange mit dem Lake 24 Controller schwanger, auch um damit mal die
Unterschiede der Contour FIR <> Mesa IIR EQ´s am mir bekannten LSP Objekt
auszuprobieren. Leider bekommt man die Lake Controller nie gebraucht angeboten, was
ja auch wohl ein "Qualitätskriterium" sein kann.
Habe auch für den Hausgebrauch eine kleine Lab 300 welche ich jetzt zum testen
mal durch eine IPD600 ersetzen werde. Längerfristig wirds dann wohl doch ein
Lake 24 Controller werden.
Grüsse
mgero1976
Stammgast
#27 erstellt: 30. Sep 2016, 08:36
Hallo zusammen
Ich interessiere mich mit LAB Gruppen IPD 1200
Bitte Profis um Beratung ob ist solche Verstärker sinn zuhause benutzen ?
Sind die Geräte mit High-End oder Hi-Fi typisch für zuhause zum vergleichen ? oder anderer Art und für Bühne oder Studios geeignet ?
Ich mein, wie der klang Qualität bei 50qm mit normale Lautsprecher zeigt sich vor ?
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