the box pro Achat 212H-Sub als Subbass-Fill?

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legendaryspeakers
Neuling
#1 erstellt: 08. Nov 2014, 22:05
Hallo.

Ich habe eine bestehende PA mit:
- 2x the box pro Achat 115M (Amp: t.amp TSA-1400)
- 4x the box pro TP 118/800 (Amp: t.amp proline 3000)
- Behringer DCX 24/96
die ich eventuell erweitern will.

Es gab ja vor Jahren schonmal ein Thema zum the box pro Achat 212H-Sub bei dem viel diskutiert, abernichts tatsächlich nachgemessen wurde.

Hat mittlerweile jemand die 212er Subs gekauft? Und vll sogar gemessen?

Alternativ könnten halt auch nochmal 4 18er bzw 2 doppel18er her...
Interessant ist halt, dass der Hornsub jetzt nur noch gleich viel kostet wie ein doppel18er
*xD*
Moderator
#2 erstellt: 08. Nov 2014, 23:36
Hi

Inwiefern möchtest du erweitern? Ein Infra erhöht nicht den erzielbaren Schalldruckpegel, sondern erweitert nur den Frequenzgang.

Eventuell wäre es auch ein guter Schritt, nicht die übergroßen Subs mit eher durchschnittlicher Leistungsfähigkeit zu kaufen, sondern etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen und dafür potentere Kisten zu kaufen.

Mit vier vernünftigen 18" Bässen kann man gut Discoveranstaltungen bis rund 400 Personen abdecken, Live auch deutlich mehr. Leistungsstärkere Topteile und eventuell Fills dabei nicht vergessen.
Wenns trotzdem günstig sein soll, schau doch mal bei Audio Zenit rein, da gibts viel und gutes Material für wenig Geld.


[Beitrag von *xD* am 08. Nov 2014, 23:37 bearbeitet]
marty29ak
Inventar
#3 erstellt: 09. Nov 2014, 00:17
Was mich bei dem Achat 212H-Sub etwas wundert das die aktive Version nur 300 Watt Leistungsaufnahme hat, bei angegebenen 1000 Watt RMS /2000 Watt Peak. Selbst wenn das Verstärkermodul 85% Wirkungsgrad hat, kommen da vielleicht etwas über 250 Watt RMS raus. Das die aktiven vom Verstärkermodul her meist etwas unter den Möglichkeiten von der passiven Version liegt, ist mir ja schon öfter aufgefallen. Aber 2/3 weniger ist schon komisch.
Meine EV 118p ist mit 700 Watt RMS angegeben und hat eine Leistungsaufnahme von 1200 Watt

Natürlich hat die Wattangabe nicht wirklich immer was mit dem was an Schall raus kommt zu tun, aber finde das doch schon sehr auffällig. Erinnert etwas an die klassischen PC Lautsprecher mit 500 Watt und mehr bei 12 Volt und 1 AH Netzteil.
*xD*
Moderator
#4 erstellt: 09. Nov 2014, 00:42
Mittelt man die Leistungsaufnahme über einen ausreichend großen Zeitraum, können Spitzenwerte auch 2000W betragen, obwohl die gemittelte leistungsaufnahme lediglich 300W beträgt.


[Beitrag von *xD* am 09. Nov 2014, 00:45 bearbeitet]
legendaryspeakers
Neuling
#5 erstellt: 09. Nov 2014, 01:54
Ich wüsste nicht, dass es den 212H-Sub auch aktiv gibt
Wenn doch bitte mal ein link ein oderso!

Ansonsten glaubt ihr nicht das die Lautstärke höher wird? ( Wie wäre es bei zusätzlichen 18ern? )
marty29ak
Inventar
#6 erstellt: 09. Nov 2014, 03:55
Sorry, tut mir leid war wohl nicht ganz bei der Sache...
Hatte nach den the box Pyrit 212 Sub A geschaut, den gibt`s aktiv und passiv.

Wenn du deine TP 118/800 nicht austauschen willst, wäre es sicher das beste noch ein, zwei Pärchen dazu zu stellen. Dürfte dann die sicherste Variante sein um mehr Pegel zu bekommen. Verschiedene Bässe mischen funktioniert nicht gut.
legendaryspeakers
Neuling
#7 erstellt: 10. Nov 2014, 21:24
Klar sollte man keine verschiedenen Bässe nutzen. Die 212H ist jedoch speziell für den Gebrauch mit weiteren Subwoofern als kickfill gedacht und sollte somit in Kombination einsetzbar sein, oder?

Wenn dann doch die Erweiterung mit zusätzlichen 18ern anstehen sollte, ist natürlich die Frage ob man auf einen der neuen aktiven 18er Subs ( the box pro TP 118/800 A oder TP 218/1600 A ) zurück greifen sollte.
Was haltet ihr von denen? Bzw fändet ihr es sinnvoller die Anlage komplett passiv weiter aufzurüsten? (dafür spricht: ich hab noch 4HE im Rollencase frei, ne weitere Proline 3000 würd also noch rein passen)
*xD*
Moderator
#8 erstellt: 10. Nov 2014, 21:39
Es ist sinnlos, in einem 2-Wege Setup Subwoofer einzusetzen, die nicht für den jeweiligen Frequenzbereich optimiert sind, also deutlich mehr Schalldruckpegel herausholen.


Ansonsten glaubt ihr nicht das die Lautstärke höher wird?


Das glaube ich nicht nur, das ist so. Warum sollte der resultierende Schalldruckpegel größer werden, wenn du nicht im gleichen Frequenzbereich mehr Schallenergie produzierst?
Es sei denn natürlich, du lässt das ganze parallel laufen - das kann bzw. wird aber ohne Messmöglichkeiten in die Hose gehen, da die akustische Phase durch das völlig andere Funktionsprinzip definitiv anders ist.

Und um mal einen passenden Vergleich zu haben - bevor du versuchst, einen Fiat Panda mit Gewalt auf 250 PS zu tunen, kaufst du dir doch auch lieber einen E350 der das schon von Werk aus hat, oder?

Und nochmal anders formuliert: Wenn dir schon 4 Subs nicht ausreichen, dann kauf lieber erstmal 4 anständige, bevor du am Ende einen Riesenhaufen Holz mit eher geringer Leistungsfähigkeit dastehen hast.

(dafür spricht: ich hab noch 4HE im Rollencase frei, ne weitere Proline 3000 würd also noch rein passen)


Wer trägt das, wenn mal eine Treppe kommt?
legendaryspeakers
Neuling
#9 erstellt: 10. Nov 2014, 21:50
Okay, das mit dem schalldruck klingt auf jeden fall logisch.
Wobei ein nach unten erweitertes tonbild ja auch vorteile bringt, auch wenns nicht lauter wird.


kauf lieber erstmal 4 anständige, bevor du am Ende einen Riesenhaufen Holz mit eher geringer Leistungsfähigkeit dastehen hast


Aus welchen (preiswerten) Kisten kann man denn deiner Meinung nach mehr leistung rausholen?


Es sei denn natürlich, du lässt das ganze parallel laufen - das kann bzw. wird aber ohne Messmöglichkeiten in die Hose gehen, da die akustische Phase durch das völlig andere Funktionsprinzip definitiv anders ist.


Ne Einstellungskofiguratuion mit delay zeit und eq hab ich von thomann bereits bekommen, oder ist das nicht das was du meinst?
*xD*
Moderator
#10 erstellt: 10. Nov 2014, 22:11

Ne Einstellungskofiguratuion mit delay zeit und eq hab ich von thomann bereits bekommen, oder ist das nicht das was du meinst?


Wenn das für den Betrieb dieser beiden Kisten zusammen gedacht ist, dann ist es das was ich meine.


Aus welchen (preiswerten) Kisten kann man denn deiner Meinung nach mehr leistung rausholen?


Aus jeder in der ein leistungsfähigeres Chassis drinsteckt. Möglichkeiten: Gebraucht kaufen oder selber bauen. Neu von einem Hersteller kommst du in so einen Preisbereich eher nicht rein, da bist du schon bei mindestens 4 Stellen pro anständigem 18".
legendaryspeakers
Neuling
#11 erstellt: 12. Nov 2014, 23:40
Also ich hatte heute mal n Gespräch mit der t. PA-Abteilung...

Vom 212H wurde mir aus dem Grud abgeraten, da er seine tatsächliche Leistung ja aufgrund der tiefen Frequenz erst über sehr hohe Distanzen ausspielen kann. Da ich solche Entfernungen zu Tanze bei meinen VA's jedoch in der regel nicht habe hat mir der Mitarbeiter nun folgendes Teil empfohlen:

the box pro A 218 LA

sollte dann eventuell zunächst einzeln mittig zur Verwendung kommen.
Weiß jmd was da für Chassis drinne sind usw?

Bei 2 wären dann theoretisch denk ich schon wieder zusätzliche Tops nötig...

Wie ist die Meinung zu dieser Kiste?? Da findet man ja nämlich noch nahezu gar nix zu im Netz.

Oder wären 2x the box pro 218/1600 dann doch wieder besser? (gleicher Preis, jedoch mehr Größe bei 2 Stk)


[Beitrag von legendaryspeakers am 12. Nov 2014, 23:49 bearbeitet]
ceny
Inventar
#12 erstellt: 12. Nov 2014, 23:44
Das ist wohl angeblich eine Art Horn / Bandpass Konstrukt.. oder Br mit 300L Pro Teller?

Zweifelsohne ne sehr potente Kiste. Stecken ja auch angeblich 18sound drin.

Ich hoffe aber du hast ein Hänger mit Rampe
*xD*
Moderator
#13 erstellt: 13. Nov 2014, 00:16

legendaryspeakers (Beitrag #11) schrieb:

Vom 212H wurde mir aus dem Grud abgeraten, da er seine tatsächliche Leistung ja aufgrund der tiefen Frequenz erst über sehr hohe Distanzen ausspielen kann.


Physikalisch falsch, aber von der Aussage her an sich richtig.



Wie ist die Meinung zu dieser Kiste?? Da findet man ja nämlich noch nahezu gar nix zu im Netz.


Fahr hin, hör sie dir an und löcher den Mitarbeiter. Glaube kaum dass jemand das Teil besitzt, weil das an sich ja ein recht stolzer Preis ist für ein No-Name Produkt und die Hobby-Klasse im Regelfall nicht mit dem 7,5to vorfährt um die Trümmer zu transportieren.

Mach dir klar dass sowas zu transportieren absolut keinen Spaß macht, und zu tragen sowieso nicht.
legendaryspeakers
Neuling
#14 erstellt: 13. Nov 2014, 18:03
Das tragen bzw verladen bin ich schon gewohnt. Macht mir eigentlich nix aus muss ich sagen

Daher nochmal die Frage: Was hat mehr Wirkung?

1x 218 LA Sub

oder

2x TP 218/1600

..zu Thomann ists fast zu weit um zum probehören hin zu fahren. Blieb halt nur die Möglichkeit sich alles mal zu bestellen.
Donsiox
Moderator
#15 erstellt: 13. Nov 2014, 18:17
Wie schon gesagt wurde:
Alleine geht mit dem Teil NICHTS
Nur rumrollen. Aber tragen -> keine Chance.
Und auch zu Zweit hat jeder knapp 50kg.
Mehr als ein paar Treppenstufen sind da nicht drin.

Übrigens:
Ein paar Exemplare gibt es
Von zwei Besitzern gibt es glaub ich -recht nutzlose- Youtube Videos.
Dass einer das komplette Line-array kauft ( immerhin 17k€) bezweifle ich aber
legendaryspeakers
Neuling
#16 erstellt: 13. Nov 2014, 21:14
Meinst du videos zum 218 LA? Da hab ich noch keine gefunden.. wenn du n link oderso hättest

Ansonsten werd ich dann wohl der erste sein der sich das komplette system anschaffen muss
nee spaß, das würde dann doch mein momentanes budget sprengen und für meine einsätze zurzeit eher unangemessen sein ^^

Und zum Transport: fitnessstudio machts möglich ne das is mir schon klar dasses halt bei mehreren stufen echt anstrengend werden kann. Seh ich aber ein..für das was dann an BASS kommt
Donsiox
Moderator
#17 erstellt: 13. Nov 2014, 21:25
Hm finds nimmer. Wohl gelöscht worden. Waren aber eh nur die 2 Subwoofer vor die Bühne geschmissen und mit ner Handycam gefilmt
ceny
Inventar
#18 erstellt: 13. Nov 2014, 22:41

Daher nochmal die Frage: Was hat mehr Wirkung?

1x 218 LA Sub

oder

2x TP 218/1600


Ich würde die auch vergleichen, als einmal LA 218 gegen 2x TB 218. Der Sound muss dir ja auch gefallen.

Optisch "wirken" natürlich 2 mehr. In der Regel sagt man Mempranfläche ist durch nichts zu ersetze. Also der Vergleich 2x the box speaker gegen 1x 18sound ist halt recht "unfair", da die beiden The box mehr Luft verschieben.
Sitzt der 18Sound in einem Horn Kann es wieder anders aussehen - Versuch macht klug

Grüße
Haivieh-Anlage
Stammgast
#19 erstellt: 19. Apr 2015, 16:41
Hallo zusammen,

ersma sorry, dass ich den Thread ausgrabe.

Ich hätte mal zum the box pro achat 212h-sub eine ganz allgemeine ( vielleicht sogar etwas blöde ) Frage ?

Warum wird dieser Sub als Infra-Sub bezeichnet ?

Ich dachte immer, dass Infraschall 1 Hz bis 15 Hz ist.
16 Hz bis 21.000 Hz ist Hörschall, mehr als 21.000 Hz ist Ultraschall

the box pro achat 212h-sub kann 28 Hz bis 90 Hz übertragen.

28 Hz ist doch kein Infraschall ?!?

Wieso wird die Kiste dann Infra-Sub genannt ?

Vielen Dank im Voraus !

MFG

Haivieh-Anlage
the_flix
Inventar
#20 erstellt: 19. Apr 2015, 16:53
Im Beschallungsbereich wird mit dem Zusatz "Infra" in der Regel ein Subwoofer bezeichnet, der rein zur Unterstützung der unteren Oktaven verwendet wird, also entweder ergänzend zu "normalen" Subwoofern oder zu sehr tief spielenden Hauptlautsprechern. "Infra" steht somit nur für "tiefer, als ein normaler Subwoofer". Eine exakte Definition gibt es aber nicht. Die Wiedergabe von Infraschall nach deiner Definition ist im Beschallungsbereich nicht zielführend, im Allgemeinen definiert man 30 Hz als niedrigste (linear) zu übertragende Frequenz.
Haivieh-Anlage
Stammgast
#21 erstellt: 19. Apr 2015, 17:19
Vielen Dank für deine Antwort. Das ging aber schnell.

Dann habe ich ja wieder was dazu gelernt :-)

Wäre eine Frequenz unterhalb von 30 Hz auch bei Hifi bzw. Heimkino Infraschall ?
stoneeh
Inventar
#22 erstellt: 20. Apr 2015, 06:15
Ich höre ja 30hz schon (fast) nicht mehr.. 35hz ist noch so ein drückender Bass, den man am Trommelfell spürt - 30hz spür ich nur mehr im Boden. Also wie immer gibt es zu dem Thema mehr zu sagen als starre Lehrbuchdefinitionen.

30hz oder tiefer so zu übertragen, dass es subjektiv mit dem Pegel des restlichen Bassbereichs mitkommt, würde ein vielfaches des Materials erfordern. Darum lässt man's in der Praxis, zmd in der Beschallung, auch bleiben.
Haivieh-Anlage
Stammgast
#23 erstellt: 20. Apr 2015, 17:02
außer vielleicht im Kino.
Da solls ja runter gehen auf 20 Hz ... hab ich mal irgendwo gelesen.
In den 70ern gabs ja mal Sensurround mit Frequenzen von 15 Hz, u.a. im Film "Erdbeben" mit Charlton Heston.
Viele Filme mit Sensurround solls ja nicht gegeben haben ... war wohl den meisten Leuten zu heftig :-)
So weit ich weiß war Cerwin Vega damals einer der Sensurround-Experten.
*xD*
Moderator
#24 erstellt: 20. Apr 2015, 18:28
das ist immer noch so. Im Kino sind die Anforderungen aber nun mal auch ganz anders.

http://www.jblpro.com/www/products/cinema-market#.VTUoGpP6ioM

Da Platzbedarf und Gewicht im Normalfall recht egal sind, setzt man hier großvolumige Bässe ein, die dann auch bis 20Hz runterkommen.
Auch heutige Filme machen mehr oder weniger exzessiven Gebrauch von Infraschallsignalen (Inception z.B., Interstellar möglicherweise auch), das ist in modernen Kinos eher noch wichtiger geworden. Früher hatten die Systeme eher Probleme mit Tiefgang, weil Infraschallhörner selbst für große Kinos einen zu großen Platzbedarf haben und die Chassis die Pegel direktstrahlend noch nicht hergeben konnten.


[Beitrag von *xD* am 20. Apr 2015, 18:29 bearbeitet]
stoneeh
Inventar
#25 erstellt: 20. Apr 2015, 21:22
Ich hatte mal etliches an Action/Scifi etc durch den Spectrum Analyzer gejagt. Unter 40hz tut sich eigtl bei heutigen Filmen eigtl eh nix. Bei Star Trek waren bei ein einer Art von Disruptor-Schüssen 20-25hz Effekte dabei, die im Pegel ggüber dem Rest allerdings deutlich abgesenkt waren.

Das Topmodell der JBL Subs kann 24hz im Halbraum bei -3db.. also vermutlich voller Pegel erst bei knappen 30hz. Die anderen Woofer sind sowieso deutlich höher abgestimmt.

Da sieht man mal welche geringe Bedeutung Infraschall auch im Kino hat.
Haivieh-Anlage
Stammgast
#26 erstellt: 20. Apr 2015, 22:42
@ stoneeh

welchen JBL-Sub meinst du denn genau ?

Vielleicht den VT4880A ? ... ist ja wirklich ein Monster !

In den 90ern ging es ja los mit den 5.1 Systemen.
Ende der 90er hatte ich mal ein interessantes Gespräch mit einem eingefleischten Canton-Fan.
Er meinte zu mir, dass das damals erschienene Canton-THX-System JEDEN Ton originalgetreu reproduzieren kann.
Das kann ja eigentlich nicht stimmen, denn in einem Bericht über "Jurassic Park" wurde gesagt, dass der T-Rex beim Laufen Töne von 5 Hz produziert.
Soweit runter kommt das Canton Set trotz THX bestimmt nicht.
Weiß jemand eventuell - ohne hier Off-Topic werden zu wollen - wie weit das THX-Set von Canton runter geht ?
Wohl kaum mehr als 20 Hz, oder ?


[Beitrag von Haivieh-Anlage am 20. Apr 2015, 22:51 bearbeitet]
stoneeh
Inventar
#27 erstellt: 21. Apr 2015, 07:22
Nö, den in xD's Link. Konkret dieses Modell: http://www.jblpro.com/www/products/cinema-market/subwoofers/5628 . Sind aber die gleichen Chassis drin wie im VT4880A.. 2269H.

Werd demnächst eh sowas hören, da in dem Club, in dem ich zunächst veranstalte, die Subs zwei ASB 7128 sind. Also ebenfalls 2269H, und quasi gleiche Abstimmung wie die zwei oben genannten.

Kann ja mal einen Sinusgenerator drüberrennen lassen und sehn was rauskommt
Haivieh-Anlage
Stammgast
#28 erstellt: 21. Apr 2015, 12:59
@ stoneeh

Das Ergebnis würde mich wirklich mal interessieren.

Wir wissen ja, dass die Hersteller bei den Daten wie Wirkungsgrad, Nennbelastbarkeit und Frequenzgang gerne ein wenig flunkern, um es mal vorsichtig auszudrücken.

So behauptet Magnat, dass die Monitor Supreme 1000 von 19 Hz - 38.000 Hz geht.
Wäre dies tatsächlich der Fall, bräuchte man nicht mehr als 89 Euro pro Stück - inkl. Versand - für fabrikneue Hifi-Standlautsprecher fürs Wohnzimmer bezahlen.
Das wäre dann wohl zu schön um wahr zu sein.

Und in den Discos würden immer noch, wie in den 70ern und 80ern, BOSE 901 zum Einsatz kommen, da diese Hallsoßenwerfer ja laut BOSE 901-Experte "thulinn.de" eine unbegrenzte Belastbarkeit haben sollen.
Man müsste sich mal ein Paar 901 schnappen und an eine the t.amp proline 3000 anschließen.
Wie hoch die Nennbelastbarkeit der 901 dann wohl tatsächlich ist ... mal abgesehen vom "Klang" ?
Donsiox
Moderator
#29 erstellt: 21. Apr 2015, 13:10
Solange nicht genau angegeben wird, wie gemessen wurde, kannst du die Daten in der Pfeife rauchen.

Beispielhaft dokumentierte Messungen gibts z.B. bei Jobst-Audio.
Da steht u.a. dabei, dass die Box im Freifeld gemessen wurde und welches Messmaterial zum Einsatz kam.

Bose verbaut öfter mal Soffitenlampen, um die Boxen vor zu viel Leistung zu schützen.
Irgendwann wird die Box dann also nicht mehr lauter, sie leuchtet nur heller.
Haivieh-Anlage
Stammgast
#30 erstellt: 21. Apr 2015, 14:09
Dann erhält Jobst-Audio an dieser Stelle von mir ein dickes Lob.

Allerdings hoffe ich nicht, dass alle anderen Hersteller bzw. Marken bei den technischen Daten unehrlich sind.

Interessant wäre doch mal ein Sammelthread zum Thema : "Liste glaubwürdiger Lautsprecherhersteller"
Statt "glaubwürdig" könnte man auch das Wort "ehrlich" verwenden.

Wer wohl außer Jobst-Audio noch in dieser Exklusivliste auftauchen würde ?
Vielleicht Nubert oder Audio Zenit ?
Wer weiß ?
scauter2008
Inventar
#31 erstellt: 21. Apr 2015, 14:44

So behauptet Magnat, dass die Monitor Supreme 1000 von 19 Hz - 38.000 Hz geht.

Wen keine Pegel dabei steht kann das auch bei z.b -20dB sein.
Jeder Lautsprecher kann auch 10Hz wiedergeben, die frage ist halt was noch raus kommt.


[Beitrag von scauter2008 am 21. Apr 2015, 14:45 bearbeitet]
Haivieh-Anlage
Stammgast
#32 erstellt: 21. Apr 2015, 15:27
So gesehen wäre es dann ja sehr verbraucherfreundlich, wenn es eine Gesetzesänderung geben würde, die die Hersteller dazu verpflichtet, anzugeben, wieviel Hz bei wieviel dB wiedergegeben werden.
Sonst kann man ja gleich auf die Angabe des Frequenzgangs verzichten, da es sich meines Erachtens um eine Irreführung potentieller Käufer handelt.
Ich hoffe, das war jetzt nicht zu drastisch formuliert.
Donsiox
Moderator
#33 erstellt: 21. Apr 2015, 15:42
Ein Gesetz wird es wohl nicht geben.
Außerhalb des Hifi-Forums interessiert das sehr, sehr wenige.

Viele Hersteller geben ja auch schon realistische Werte an, nur eines darf man nicht vergessen:
Der Höreindruck zählt viel mehr als eine Zahl auf dem Datenblatt.
5 Hz tiefer muss man erst mal hören..
Auch sollte beachtet werden, dass geschlossene Konstruktionen im Bass ganz anders abfallen als z.B. Bassreflexvarianten.
scauter2008
Inventar
#34 erstellt: 21. Apr 2015, 15:55

Auch sollte beachtet werden, dass geschlossene Konstruktionen im Bass ganz anders abfallen als z.B. Bassreflexvarianten.

Kommt auf das Chassis an.
Der Großteil geht aber erst mit BR Tief runter.
Es gibt aber auch Chassis die in einen Geschlossenen Gehäuse genau so Tief runter kommen.
Schlechte Billig Pappen gehören in CB, da sie in BR nur noch Müll von sich geben...
z.b MHB 18" hatte ich nur im CB und gingen schön tief.
Haivieh-Anlage
Stammgast
#35 erstellt: 21. Apr 2015, 16:07
@ scauter2008

ich bin PA-mäßig noch nicht so bewandert.
Was bedeutet CB ?
Ist der MHB 18" wirklich gut oder hat er nur ein gutes Preis/Leistungs-Verhältnis ?

@ Donsiox

Höreindrücke sind tatsächlich sehr subjektiv.
Hinzu kommt die Raumakustik.
Trotzdem fände ich Angaben wie bei Jobst-Audio sehr verbraucherfreundlich - könnten sich andere Hersteller ne Scheibe von abschneiden.
scauter2008
Inventar
#36 erstellt: 21. Apr 2015, 16:52
CB ist geschlossenes Gehäuse.

Die MHB kosten Neu 30-40Euro
Gehen in CB tief, nach oben kann man halt nicht viel erwarten.
Haben halt nicht viel Hub (Xlim 2-3mm)
400W mehr sollte man nicht drauf geben.
Donsiox
Moderator
#37 erstellt: 21. Apr 2015, 17:42
@scouter, mir gings um den konstruktionsabhängigen Pegelabfall:
http://www.autohifi-club.de/HANDBUCH2.html
Haivieh-Anlage
Stammgast
#38 erstellt: 21. Apr 2015, 18:03
sind die MHB 18" als fertig gebauter Sub in preiswertem Gehäuse vergleichbar mit dem Fertig-Sub Behringer VP1800S ? Der scheint ja ziemlich zu polarisieren. Für mich wirkt der Behringer VP1800S als 18" Sub für 179 Euro wie ein Schnäppchen.
Gibt es überhaupt empfehlenswerte Fertig-Subwoofer mit 18" für unter 200 Euro als Neuware ?

Kommen wir nochmal zurück zum the box pro achat 212h-sub.
Der scheint ja für seine 698 Euro Neupreis wirklich ein einmaliges Schnäppchen zu sein, vergleichbar mit dem Behringer DCX 2496 für NEU 219 Euro oder the t.amp proline 3000 für NEU 649 Euro.

Gibt es außer dem the box pro achat 212h-sub überhaupt noch andere Infra-Subs mit einem Neupreis von unter 1000 Euro ?


[Beitrag von Haivieh-Anlage am 21. Apr 2015, 18:11 bearbeitet]
stoneeh
Inventar
#39 erstellt: 21. Apr 2015, 18:21
Naja is halt ein riesen schweres Trum, und angeblich nicht allzu pegelfest. Letzteres is allerdings derweil mal mehr Hörensagen als sonstwas. Zum Frequenzgang gibt's überhaupt keine ordentliche Angabe - wer weiss, vll sind die 28hz bei -10db, und er macht grad mal 40hz linear.

Einfach zum Thomann gehen und anhören. Würd ich auch, wenn er nicht 700km weit weg wär
scauter2008
Inventar
#40 erstellt: 21. Apr 2015, 18:50

mir gings um den konstruktionsabhängigen Pegelabfall:

JA davon rede ich auch, da spiel das Chassis auch eine rolle.

Über den 212H braucht man sicher noch etwas, da werden reine Tops nicht reichen.
28Hz -10dB könnten meine 4 Hörner wahrscheinlich auch.


Bau dir was mit dem 18-500 oder 12-280
Holz kann man zuschneiden lassen.
Hast mehr von als von einen Gekauften.
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