die neuen Behringer x- air - Mischer

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smitsch
Stammgast
#1 erstellt: 25. Feb 2015, 23:24
Hallo miteinander!

darum geht's: Behringer XR-18

habt ihr irgendwelche Argumente gegen den kauf dieses Teils? Mischen per Tablet - spricht etwas dagegen? Schon jemand damit am werken? Oder gibt es bessere Alternativen?

Ich war schon sehr entzückt, muss sagen - ich kannte das X32 Rack und hab auch schon sehr gute Mixes gehört - hab mir also kurzerhand das XR-18 bestellt, was ich auf der Webseite & YouTube sah war schon überzeugend. Für kleinere Jobs doch der Burner schlechthin...?

...und, was hältst du davon?

vielen Dank für Tipps & eure Gedanken dazu, liebe Kollegen

smitsch
Donsiox
Moderator
#2 erstellt: 26. Feb 2015, 00:31
Die App soll nicht der Hammer sein:
http://www.musiker-board.de/threads/behringer-x-air-app.582407/

Warum denn nicht gleich das X32 Rack ;)? Ein W-lan Router sollte ja nicht das Problem sein.

Gruß
Jan
smitsch
Stammgast
#3 erstellt: 26. Feb 2015, 04:24
hi jan,

naja, ich hab nen haufen kleinere Jobs, und da reichen die 18K, das teil ist handlicher, deshalb - X32 wäre auch interessant, stimmt schon.
Der alles drin, alles dran- Faktor ist schon nett - meine bedenken sind eher, dass die kontrolle nicht akkurat funktioniert/ verloren geht...vermute mal, ein per cat5 Kabel angehängtes Notebook als Redundanz zum tablet ist schon angesagt - zumindest die ersten Einsätze.

Ich ziele auf Android, diese versoin sei zurzeit an weitesten entwickelt. Die iOS Version wird wohl auch noch verbessert -
Donsiox
Moderator
#4 erstellt: 26. Feb 2015, 04:39
Ein x32 Rack - im Rack-, gemeinsam mit Router und einem Laptop + iPad in einer Rackschublade ist eben schon ein vollwertiges System und nichts "halbes". Und ich denke, es hat schon Sinn, dass nahezu jeder Licht- oder Tontechniker, wenn er ein Tablet zur Steuerung einsetzt, ein iPad verwendet. Die Akkulaufzeit ist gut, die Bedienoberfläche gut und die Software stabil.

Und hat das xr-18 so gar keine(!?) Regler direkt am Pult? Vorteil für die x32 Versionen (das Producer wäre natürlich top, finde ich persönlich. Würde gerne mein Soundcraft Venue II dagegen tauschen, falls hier einer mitliest )
ohne_titel
Inventar
#5 erstellt: 26. Feb 2015, 13:10
das pültchen ist hochinteressant, wenn der preis stimmt. momentan sind nur 200,- unterschied zum x32rack, der aufpreis lohnt aber, denn:
- beide brauchen 3HE.
- das xr18 hat nur 4 racks, das x32rack 8.
- das X32rack ist bei bedarf erweiterbar.
- das x32rack ist im notfall rudimentär am gerät zu bedienen.
- die apps fürs xr18 stecken in den kinderschuhen, die fürs x32 sind ausgereift.

ich nutze gelegentlich das x32rack und bin bisher hoch zufrieden. idiotische foh-standorte gehören damit der vergangenheit an. mit vernünftiger vorbereitung ist man genauso schnell wie mit normalen digitalpulten.
#Dosenfutter#
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 27. Feb 2015, 02:41
Es hört sich ja alles super an, in der Praxis sieht das teilweise aber ein wenig anders aus. Man ist direkt abhängig vom Tablet-Akku, mal eben einen neuen Akku reinschieben ist ja bekanntlich nicht. Genausowichtig ist ungestörtes WLAN, wenn jemand Ärger machen will, kann da den Toni komplett rausnehmen, eine Sabotage geht sehr leicht, auch ohne Netzwerk-Zugang bzw. PW. Bei Open Airs kommt man nicht weit mit dem Display, sobald Sonne draufscheint, isses Essig - man sieht nichts mehr! Genauso kann es bei einem Open Air im Sommer so heiß werden, daß das Display aussteigt.
Mehr als etwa 10 Kanäle kann man nicht gut im Blick behalten und was noch schlimmer ist, ist, daß man die 'Fader' nicht zuverlässig sanft beeinflussen kann, sobald man draufklickt macht der Regler meist einen Sprung, ein- und ausblenden funktioniert so nicht sauber, es gibt außerdem noch einen gewissen Lag, der sich auch jederzeit verändern kann. Wenn man mit dem Tablet hin- und herlaufen will, läuft man auch Gefahr, daß man angerempelt wird und das Tablet runterfällt oder durch den Zusammenstoß beschädigt wird und dadurch ausfällt oder das Tablet findet einen neuen Liebhaber und schon steht man ziemlich blöd da.

Mir ist klar, daß es vieles erleichtert, alleine schon, daß man in den meisten Fällen kein Multicore mehr braucht, ist sehr verlockend, es gibt aber eine Menge Nachteile, die klar dagegen sprechen. Vielleicht bin ich zu altmodisch, aber mich überzeugt das nicht, ich hab dann doch sehr lieber ein phsysisches Pult vor mir stehen.
ohne_titel
Inventar
#7 erstellt: 27. Feb 2015, 11:29
man muss natürlich einige dinge bedenken, wenn man solche systeme nutzt:
- eine redundante bedienmöglichkeit bei wlan-störungen ist wichtig. das kann das gerät selbst sein, aber auch ein verkabelter pc.
- über den akkustand sollte man sich vor der show gedanken machen - das bekommt man aber bei funkmikros auch hin.
- man sollte gut vorbereitet sein. festivalsituationen mit unklarem geschehen verlangen nach einem physischen pult.
- genau wie bei allen digitalpulten muss man den Sonnenstand beachten. aber: ein iPad ist schneller gedreht als ein pm5d...
- während die angesprochene bedienlatenz und mangelndes Feingefühl beim mackie 1608 definitiv stört, ist das beim x32 mit aktuellem iPad kein Thema.
DB
Inventar
#8 erstellt: 27. Feb 2015, 11:50
Man sollte sich halt überlegen, ob man Tonmann oder Fensterputzer ist.
Für mich wären die möglichen Einflüsse, die zu Störungen bis zum Totalausfall führen können, zu gravierend.
Ich halte es für Spielzeug.


MfG
DB


[Beitrag von DB am 27. Feb 2015, 11:52 bearbeitet]
ohne_titel
Inventar
#9 erstellt: 27. Feb 2015, 12:31
man muss sich verdeutlichen, dass auf der bühne letztlich ein ganz normales digitalpult steht, mit allen vor- und nachteilen, auch was die zuverlässigkeit angeht. und wie gesagt: sich NUR auf die stabilität einer wlan-verbindung zu verlassen, ist leichtsinnig. irgendetwas mit kabel daran hilft.
und: alle systeme können versagen. analoge, digitale, verkabelte, gefunkte. wen ich mir anschaue, mit welchen frontplätzen ich in letzter zeit ärger hatte, dann waren das:
platz 3: ältere digitalpulte mit zickigen fadern.
platz 2: große, hochwertige, analogfrontplätze, die schon einige 1000 shows gemacht haben und schlicht durch sind. (allen voran midas H3000)
platz1: kleine, schlecht bis nicht gewartete analogfrontplätze, die in irgendwelchen festinstallationen rumhängen.
gegen alle drei varianten hilft, wenn man nochmal kurz zum auto gehen und ein 4HE-rack holen kann, das die verwendung o.g. leichen obsolet macht.

ich habe noch einen großen analogfrontplatz (>400kg) herumstehen, den ich sehr gerne mag, weil er excellent klingt, sehr gut ausgestattet ist und für mich alten sack perfekt bedienbar ist. er verursacht monatlich lagerkosten, zumindest halbjährlich wartungskosten und macht beim transport einen halben sprinter voll. aus diesem grund hat er seit rund 2 jahren keinen job mehr gemacht. wenn ich nur ein halbes der beiden 16HE sideracks leer mache und verkaufe, kann ich mir davon ein x32 und ein ipad kaufen. die marginalen klanglichen vorzüge, die der analogplatz dem gegenüber bietet, will ich nicht abstreiten. wenn aus kostengründen aber nicht der gute frontplatz da stehen würde, sondern ein fauliges venice, verzichte ich dankend.

auch ich finde es schade, dass ich den analogplatz nicht mehr für 400,- vermieten kann. auch ich schiebe das auf die verfügbarkeit von kleinen, häßlichen, mühsam zu bedienenden digitalschüsseln, die bedauerlicherweise auch noch gut klingen und alles können. ändern kann ich das nicht.

die arbeit als tonmann ändert sich durch solche systeme. es ändern sich auch die fallstricke. wo man früher um fehlende ausstattung herumarbeiten musste, ist man heute gut beraten, um überflüssige ausstattung herumzuarbeiten. man kann auch digital mal nur zwei kompressoren verwenden...
#Dosenfutter#
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 27. Feb 2015, 15:38

DB (Beitrag #8) schrieb:
Man sollte sich halt überlegen, ob man Tonmann oder Fensterputzer ist.
Für mich wären die möglichen Einflüsse, die zu Störungen bis zum Totalausfall führen können, zu gravierend.


Das sehe ich ganz genauso. Vor allem der Totalausfall kann sehr schnell dazu führen, daß man auf einer VA nicht nur nichts verdient sondern sogar heftig draufzahlen muß. Was für eine gute 'Werbung' das ist, wenn man kleinlaut zugeben muß, daß der Ausfall einem iPad geschuldet ist, sollte man dabei auch bedenken.


DB (Beitrag #8) schrieb:
Ich halte es für Spielzeug.


Beim jetzigen Stand der Dinge sehe ich das auch so.


ohne_titel (Beitrag #7) schrieb:
- über den akkustand sollte man sich vor der show gedanken machen - das bekommt man aber bei funkmikros auch hin.


Mit dem 'kleinen' Unterschied, daß man bei den Funkmikros den Akku in der Regel austauschen kann. Und mit dem 'kleinen' Unterschied, daß da nicht gleich alles gleichzeitig ausfällt.


ohne_titel (Beitrag #7) schrieb:
- man sollte gut vorbereitet sein. festivalsituationen mit unklarem geschehen verlangen nach einem physischen pult.


Man muß also 2 verschiedene Pulte besitzen und auch stets dabei haben?


ohne_titel (Beitrag #7) schrieb:
- genau wie bei allen digitalpulten muss man den Sonnenstand beachten. aber: ein iPad ist schneller gedreht als ein pm5d...


Beim pm5d hat man eine Hand mehr frei als beim Tablet. Und man kann die physischen Knöpfe, Schalter und Fader auch dann noch bedienen, wenn man das Display nicht sehen kann.


ohne_titel (Beitrag #7) schrieb:
- während die angesprochene bedienlatenz und mangelndes Feingefühl beim mackie 1608 definitiv stört, ist das beim x32 mit aktuellem iPad kein Thema.


Das kann ich zugegebenermaßen nicht beurteilen, ich hatte noch kein x-air in den Fingern. Was das Feingefühl angeht, habe ich aber doch so meine Zweifel - ich bin aber gerne bereit, meine Meinung da zu revidieren.
Donsiox
Moderator
#11 erstellt: 27. Feb 2015, 16:06
@Dosenfutter,

für die, die nicht auf Fader und Regler verzichten wollen, aber dennoch gerne mit einem iPad steuern möchten, gibt es doch die Rack-kompatible Lösung mit dem Behringer X32 Producer http://www.thomann.de/de/behringer_x_32_producer.htm


Mit dem 'kleinen' Unterschied, daß man bei den Funkmikros den Akku in der Regel austauschen kann. Und mit dem 'kleinen' Unterschied, daß da nicht gleich alles gleichzeitig ausfällt.

Es gibt Zusatzakkus http://www.amazon.de...-Black/dp/B0067TQQI8 für kleines Geld, die ein iPad problemlos einige Male laden können. Das könnte man sogar hintendrauf-kletten...
Und wenn der Akku leer ist, sollte ja dennoch immerhin alles so weiterlaufen, wie es bisher eingestellt war.
ohne_titel
Inventar
#12 erstellt: 27. Feb 2015, 16:16
die hier diskutierten ausfallrisiken betreffen nur die mobile Bedienung - und weil man im havariefall auf der bühne mischen muss, ist noch keine Show ausgefallen.
und ja, als verleiher sollte man zwei pulte besitzen...
DB
Inventar
#13 erstellt: 27. Feb 2015, 16:26
Ob Internet, Digitalfernsehen, -rundfunk oder eben hier (drahtlos) gesteuerte digitale Tonverarbeitung: ich halte das alles für Schönwettertechnik.

Was passiert bei einem Netzwischer, wie lange dauert es, bis der Mixer wieder funktioniert?
Wie äußert sich ein WLAN-Abriß?


MfG
DB


[Beitrag von DB am 27. Feb 2015, 16:27 bearbeitet]
#Dosenfutter#
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 27. Feb 2015, 17:18

Donsiox (Beitrag #11) schrieb:
@Dosenfutter,

für die, die nicht auf Fader und Regler verzichten wollen, aber dennoch gerne mit einem iPad steuern möchten, gibt es doch die Rack-kompatible Lösung mit dem Behringer X32 Producer http://www.thomann.de/de/behringer_x_32_producer.htm


Schon klar, der funktioniert aber nur mit dem X32, nicht mit den x-air.


Donsiox (Beitrag #11) schrieb:
Es gibt Zusatzakkus http://www.amazon.de...-Black/dp/B0067TQQI8 für kleines Geld, die ein iPad problemlos einige Male laden können. Das könnte man sogar hintendrauf-kletten...


Das Problem dabei ist, daß die USB-Buchse dabei sehr stark gefährdet ist, besonders, wenn man damit rumrennt. Nach defekten Displays ist das Ausfallursache #1.


Donsiox (Beitrag #11) schrieb:
Und wenn der Akku leer ist, sollte ja dennoch immerhin alles so weiterlaufen, wie es bisher eingestellt war.


Das macht es doch nicht besser! Feedback oder höherer Pegel weil jemand nicht die Finger von seinem Gitarrenamp lassen konnte kann u.U. auch teuer werden. Es ist auch die frage, ob sich das Pult das alles 'merken' kann, was man eingestellt hat oder ob es auf eine Grundeinstellung geht oder zusammengefaßte Kanäle vergißt usw. Natürlich hat man u.U. auch noch Zeit, sich darum zu kümmern und das Problem zu lösen - aber wozu ein Problem unter Druck lösen, wenn man das Problem mit einem 'normalen' Pult ohnehin garnicht erst gehabt hätte?
#Dosenfutter#
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 27. Feb 2015, 17:22

ohne_titel (Beitrag #12) schrieb:
die hier diskutierten ausfallrisiken betreffen nur die mobile Bedienung - und weil man im havariefall auf der bühne mischen muss, ist noch keine Show ausgefallen.


Das betrifft nicht nur die mobile Bedienung. Es kann auch so mal etwas auf's Display fallen oder auf den Stecker.


ohne_titel (Beitrag #12) schrieb:
und ja, als verleiher sollte man zwei pulte besitzen...


Ich bin kein Verleiher (nein, auch kein Vermieter :D) und ich habe mehr als 2 Pulte. Wenn Du allerdings etwas gleichwertiges auffahren willst wie die x-air, dann ist das a. eine Menge totes Kapital und b. muß das zusätzliche Pult auch stets mitgeschleppt werden. Und jetzt sag Du mir nochmal, wie oft Du 2 x-air mitschleifst?
ohne_titel
Inventar
#16 erstellt: 27. Feb 2015, 17:48
gut - nochmal zum mitdenken: bei jedem ernsthaften job rate ich dringend dazu, eine bedienalternative zum ipad bereitzuhalten, das kann entweder eine pultoberfläche oder ein laptop sein. so ein system hat keinerlei reduzierte betriebssicherheit gegenüber einem herkömmlichen digitalpult.

wie oft ich zwei xr18 mitschleppe? bisher noch nicht mal eins, mangels lieferbarkeit. die variante, zusätzlich zum x32 ein x32rack oder x32core als redundanz mitzuschleppen, wird hier allerdings langsam zum standard.

bei meiner ursprünglichen aussage ging es aber um etwas anderes:

weiß ich, was mich erwartet, kann ich mich gut vorbereiten und bin mit einem taschenrechnerbedienten pult genauso schnell und strukturiert wie mit einem anderen. beschalle ich aber ein festival mit 10 mir unbekannten bands und 5 mir unbekannten fremdtechnikern, bin ich gut beraten, eine große bedienoberfläche dabeizuhaben, die komplexere bedienvorgänge und globaleren überblick erlaubt. bin ich dagegen mit immer der gleichen coverband mit der immer gleichen pa unterwegs, bin ich auf diesem wege sogar deutlich schneller als zu analogzeiten.
#Dosenfutter#
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 27. Feb 2015, 18:22

ohne_titel (Beitrag #16) schrieb:
gut - nochmal zum mitdenken: bei jedem ernsthaften job rate ich dringend dazu, eine bedienalternative zum ipad bereitzuhalten, das kann entweder eine pultoberfläche oder ein laptop sein. so ein system hat keinerlei reduzierte betriebssicherheit gegenüber einem herkömmlichen digitalpult.


Und genau das ist eben NICHT der Fall! Ein Digitalpult ist ein geschlossenes System, bei iPad, Laptop usw, ist man von externen Dingen abhängig, also daß das Netzwerk richtig konfiguriert ist, WLAN, Akku, oder auch Netzteil, USB, das Betriebbsystem des Tab/Laptop, Treiber usw. Selbst die Bedienung hängt an ganz anderen seidenen Fäden, Maus, Touchscreen, Tastatur, Touchpad, oder von mir aus auch schon alleine die Temperatur - es ist nicht das erste Mal, daß ich einen überhitzten Laptop gesehen habe.


ohne_titel (Beitrag #16) schrieb:
wie oft ich zwei xr18 mitschleppe? bisher noch nicht mal eins, mangels lieferbarkeit. die variante, zusätzlich zum x32 ein x32rack oder x32core als redundanz mitzuschleppen, wird hier allerdings langsam zum standard.


Wenn das der Standard ist, dann verzichte ich gerne darauf, schönen Dank auch.


ohne_titel (Beitrag #16) schrieb:
weiß ich, was mich erwartet, kann ich mich gut vorbereiten und bin mit einem taschenrechnerbedienten pult genauso schnell und strukturiert wie mit einem anderen. beschalle ich aber ein festival mit 10 mir unbekannten bands und 5 mir unbekannten fremdtechnikern, bin ich gut beraten, eine große bedienoberfläche dabeizuhaben, die komplexere bedienvorgänge und globaleren überblick erlaubt. bin ich dagegen mit immer der gleichen coverband mit der immer gleichen pa unterwegs, bin ich auf diesem wege sogar deutlich schneller als zu analogzeiten.


Das hab ich nie bestritten. Trotzdem nützt es nichts, sich selber die Schwachstellen schönzureden.
Donsiox
Moderator
#18 erstellt: 27. Feb 2015, 18:56


@Dosenfutter,

für die, die nicht auf Fader und Regler verzichten wollen, aber dennoch gerne mit einem iPad steuern möchten, gibt es doch die Rack-kompatible Lösung mit dem Behringer X32 Producer http://www.thomann.de/de/behringer_x_32_producer.htm



Schon klar, der funktioniert aber nur mit dem X32, nicht mit den x-air.


Deshalb rate ich von dem ja auch ab


Das Problem dabei ist, daß die USB-Buchse dabei sehr stark gefährdet ist, besonders, wenn man damit rumrennt. Nach defekten Displays ist das Ausfallursache #1.

Ja ok, das stimmt. Dennoch ist mir noch nichts davon passiert. Und ich habe nicht nur ein Gerät mit Display und USB-Buchse


Trotzdem nützt es nichts, sich selber die Schwachstellen schönzureden.

Das muss einfach jeder selbst für sich abwägen... Ich finde die Möglichkeit top und würde, wenn ich Geld für ein x32 (oder eines der schönen großen Yamahas ) hätte, mir auch ein iPad zur Steuerung zulegen.
Ein Pult, das keinerlei Bedienelemente hat, wäre allerdings auch nicht meines.
DB
Inventar
#19 erstellt: 27. Feb 2015, 19:08

ohne_titel (Beitrag #16) schrieb:
bei jedem ernsthaften job rate ich dringend dazu, eine bedienalternative zum ipad bereitzuhalten, das kann entweder eine pultoberfläche oder ein laptop sein. so ein system hat keinerlei reduzierte betriebssicherheit gegenüber einem herkömmlichen digitalpult.

Hm. Was verstehst Du denn unter einem "ernsthaften Job"?

MfG
DB
ohne_titel
Inventar
#20 erstellt: 27. Feb 2015, 20:09
unter "ernsthaft" verstehe ich alles, wo jemand deutlich enttäuscht oder sauer ist, wenn die technik ausfällt. also alles mit mehr publikum als mitwirkenden oder mit sonstiger bedeutung. wenn eine bandprobe wegen technischer probleme eine stunde später startet, finde ich das nicht so schlimm, wenn bei einer veranstaltung selbiges passiert, schon.
digitalpulte sind übrigens gar keine so geschlossenen systeme, wie man meinen könnte - das kann auch ein vorteil sein. als beispiel seien digico sd8/9/11 genannt: das ding ist ein stinknormaler pc mit windows XP/embeded. die bedienoberfläche, also das, was man als "pult" vor sich stehen hat, ist quasi eine "remote", die per usb da dran hängt. das hat unter anderem den vorteil, dass audio weiterspielt, wenn die oberfläche abkackt - ganz so wie bei laptop-remote-lösungen...

und ja: natürlich rede ich mir da einiges schön. so wie ich mir vorher meinen 400kg-frontplatz schöngeredet habe. unsere tätigkeit ist ein einziger kompromiss. und je nachdem, wo ich diesen ansiedle, rede ich mir diese entscheidung schön - zumindest so viel, dass ich davon überzeugt genug bin, um meine kundschaft davon zu überzeugen.
mein momentaner kompromiss ist der, dass ich versuche, veranstaltungen, die früher mit not in einem sprinter platz fanden, mit einem ford focus abzuwickeln. dass dabei auch irgendetwas auf der strecke bleibt, ist selbstredend. das gesamtergebnis ist dennoch wohlklingender und zuverlässiger als in den 90ern mit mitec ex und selbstbau-horn-pa.
#Dosenfutter#
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 27. Feb 2015, 23:35

ohne_titel (Beitrag #20) schrieb:
unter "ernsthaft" verstehe ich alles, wo jemand deutlich enttäuscht oder sauer ist, wenn die technik ausfällt.


Das trifft eh auf alles zu! Selbst ein Kindergeburtstag hat den Anpruch, daß die Technik nicht ausfallen darf.


ohne_titel (Beitrag #20) schrieb:
digitalpulte sind übrigens gar keine so geschlossenen systeme, wie man meinen könnte - das kann auch ein vorteil sein.


Wie 'offen' die sind, hängt vom Konzept ab. Es sind allerdings mindestens 98% aller Systeme deutlich 'geschlossener' als das x-air-Konzept.
DB
Inventar
#22 erstellt: 28. Feb 2015, 12:42
Nun, wenn ich mir vorstellen soll, daß ich ein Mischpult habe, in dem eines von Billys Machwerken werkelt, wird mir auch nicht wohler.
Analoge Mischpulte sind auch keine geschlossenen Systeme, wozu schließlich hat man -zig Einschleif- und Ausspielmöglichkeiten.
Wie immer wieder betont halte ich die Ausfallsicherheit von digitalen Mixern für zu gering. Die Fragen dazu habe ich schon mehrfach gestellt: Was passiert, wenn das WLAN plötzlich weg ist? Was geschieht bei einem Netzwischer (für jene, denen das deutsche Wort nicht mehr geläufig ist: ich meine einen Brownout)?


MfG
DB
Donsiox
Moderator
#23 erstellt: 28. Feb 2015, 12:51

Was passiert, wenn das WLAN plötzlich weg ist?

Dann bedient man das Pult halt an der physischen Oberfläche.


Was geschieht bei einem Netzwischer

USV ;)
DB
Inventar
#24 erstellt: 28. Feb 2015, 12:59
Die USV braucht man aber wieder extra.
Eigentlich sollte in einem Digitalpult zumindest ein Stützakku drin sein, der ein paar Minuten überbrücken kann, weil die Hochlaufzeiten dem Vernehmen nach generell inakzeptabel lang sind.


MfG
DB


[Beitrag von DB am 28. Feb 2015, 13:00 bearbeitet]
Donsiox
Moderator
#25 erstellt: 28. Feb 2015, 13:10
Wenn bei einem Soundcraft Venue der Strom ausfällt dauert es auch eine Weile, bis das Pult wieder brauchbar ist...
ohne_titel
Inventar
#26 erstellt: 28. Feb 2015, 18:12
die usv braucht man extra. das ersatzpult braucht man extra. den router mit extra tollen antennen braucht man extra. den kopfhörer braucht man extra, das talkback braucht man extra, den ipod braucht man extra.

im vergleich:
ein analogpult.
die psu braucht man extra.
die havariepsu braucht man extra.
den mastereq braucht man extra.
den delaylineeq braucht man extra.
das linedelay braucht man exta.
den matrixmischer braucht man extra.
den cd-player braucht man extra.
das noisegate braucht man extra.
das noisegate braucht man extra.
den kompressor braucht man extra.
den kompressor braucht man extra.
den kompressor braucht man extra.
den kompressor braucht man extra.
den kompressor braucht man extra.
den subharmonic braucht man extra.
das delay braucht man extra.
den multieffekt braucht man extra.
den multieffekt braucht man extra.
den hall braucht man extra.
den hall braucht man extra.
Donsiox
Moderator
#27 erstellt: 28. Feb 2015, 18:16
@ohne_Titel:

Das hier:
den kopfhörer braucht man extra, das talkback braucht man extra, den ipod braucht man extra.


braucht man beim Analogpult aber (meist) auch noch (je nachdem, ob ein Talkback eingebaut ist..)

Wie in einem anderen Thema geschrieben, würde ich ein Soundcraft Venue jederzeit gegen ein Behringer x32 Producer eintauschen.
DB
Inventar
#28 erstellt: 28. Feb 2015, 18:18

Donsiox (Beitrag #25) schrieb:
Wenn bei einem Soundcraft Venue der Strom ausfällt dauert es auch eine Weile, bis das Pult wieder brauchbar ist...

Kenne ich nicht, wohl aber Veranstaltungen, bei denen ein minutenlanger Tonausfall unangenehmere persönliche Konsequenzen gehabt hätte.

Wieso überhaupt dauert das, ich dachte es handelt sich da um ein Analogpult?


MfG
DB


[Beitrag von DB am 28. Feb 2015, 18:19 bearbeitet]
Donsiox
Moderator
#29 erstellt: 28. Feb 2015, 18:22

Wieso überhaupt dauert das, ich dachte es handelt sich da um ein Analogpult?


Ja. Es geht zwar gleich an, die Erfahrung (vielleicht auch Einbildung?) zeigte mir aber, dass es wohl eine Weile dauert, bis das 2 HE Netzteil die nötigen Versorgungsspannungen an die jeweiligen Gruppen bringt. Ich bilde mir ein, dass die Preamps dann besser gingen.


[Beitrag von Donsiox am 28. Feb 2015, 19:16 bearbeitet]
ohne_titel
Inventar
#30 erstellt: 28. Feb 2015, 19:12
das ist aber dann ein deutliches zeichen, dass mal eine runde neue kondensatoren fällig ist.
Donsiox
Moderator
#31 erstellt: 28. Feb 2015, 19:15
Möglich.. Ich denke aber fast, dass es eher daran lag, dass wir an der Gainstruktur noch einiges rumdoktoren mussten und an allen Signalen noch deutliche Veränderungen vorgenommen wurden. Ich teste das demnächst mal aus. Letztes Mal hatte ich das Gefühl nicht mehr, dass es eine "Aufheizzeit" benötigte. Da war am Netzeil nach ~10sec alles im grünen Bereich.
#Dosenfutter#
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 28. Feb 2015, 22:01

ohne_titel (Beitrag #26) schrieb:
ein analogpult.
die psu braucht man extra.
die havariepsu braucht man extra.


Wieso braucht man für ein Pult zwei PSU? Wieso braucht man überhapt eine PSU? Wenn der Saft weg ist, gehen auch die Amps nicht mehr, es ist so oder so Sendepause. Bei Pad usw. ist es das gleiche, es kommt aber dazu nochmal der Akku als Unsicherheitsfaktor dazu.


ohne_titel (Beitrag #26) schrieb:
den mastereq braucht man extra.
den delaylineeq braucht man extra.
das linedelay braucht man exta.


Das kann z.T. ein Controller übernehmen. Je nach Analogpult gibt es auch da gr. EQ oder param. EQ.


ohne_titel (Beitrag #26) schrieb:
den matrixmischer braucht man extra.


1. Man braucht nicht immer überhaupt einen Matrixmischer. Vieles kann man sich sparen durch personal monitor mixer.
2. Man kann auch nicht benutzte Ch. anders routen und kreativ mit send/return und Subgruppen arbeiten. Das ging vor 30 Jahren, das ging vor 20 Jahren und ich kann mir keinen Grund vorstellen, warum das heute nicht mehr gehen sollte.


ohne_titel (Beitrag #26) schrieb:
den cd-player braucht man extra.


Zeig Du mir mal, wie man eine CD ins iPad reingestopft bekommt. Auch nicht jeder Laptop hat ein CD/DVD-Laufwerk. Und erstaunlich viele DVD-Laufwerke streiken, wenn man digital auslesen will/muß. Geht das dann analog, hat man zwei weitere Probleme: Die Soundqualität und das nötige Kabel - was einem sämtlicher Vorteile der Mobilgeräte nimmt, aber sämtliche Nachteile erhält.


ohne_titel (Beitrag #26) schrieb:
den kompressor braucht man extra.


Gibt viele analogpulte mit Kompressor. Okay, nicht immer alle Parameter steuerbar, aber ist keine Seltenheit.


ohne_titel (Beitrag #26) schrieb:
den subharmonic braucht man extra.


Das ist ja wohl eher was für's Studio, ich dachte, hier geht's um live? Wenn das live gebraucht wird, dann bringen die ihre eigenen Effekte mit (oder Samples oder playback :D), weil es sonst nie so klingen wird, wie es im Track drin ist.


ohne_titel (Beitrag #26) schrieb:
das delay braucht man extra.
den multieffekt braucht man extra.
den multieffekt braucht man extra.
den hall braucht man extra.
den hall braucht man extra.


Klar, man braucht mehr Geräte. Klar, die können auch ausfallen. Aber die kann man auch alle einzeln rausschmeißen, damit der Rest weiter geht. Hängt sich ein Plugin auf, dann kann der ganze Rechner hängen (ja, auch unter Win7+). Keine Frage, Analog hat Nachteile - aber lange nicht so dramatisch, wie Du das darstellst! Und Nein, ich hab nix gegen digipulte. Man muß anders arbeiten, manchmal mehr, manchmal rettet es einem aber den Ar$ch, wenn man ein analoges Pult dabei hat. Aber genauso kann einem ein digitales aus der Patsche helfen, z.B. gibt es bei einigen digitalen kein Multicore mehr. Und auf- und abbau geht sehr viel schneller usw. - es ist einfach nicht das selbe, aber man kann nicht sagen das eine taugt nix und das andere ist unübertroffen. Es kommt drauf an, was man macht und wie man es macht und beides hat irgendwo Vorzüge und Nachteile.
ohne_titel
Inventar
#33 erstellt: 28. Feb 2015, 22:55
eine zweite psu dabeizuhaben, ist schon irgendwie standard. die restliche aufzählung beispielhaft zu verstehen und entspricht dem, was in meinen noch existenten aber ungenutzten sideracks herumgammelt - drei deesser, drei vollparametrische eqs (für die outputs. die inputs haben das im pult...) und einen multiband habe ich noch vergessen. übrigens ist das eine ausstattung, wo der ein oder andere jungmischer - oder sagt man "digital native"? - schon groß nörgeln muss, dass zehn kompressorkanäle für seine standardindiecombo zu wenig seien...

mir geht es auch gar nicht um den großen systemstreit. ich teile alle eure bedenken bezüglich der schwachstellen. nur wenn ich die letzten knapp 20 jahre resümiere, komme ich zu folgendem ergebnis:
- keine von geschätzt 3000 shows musste aufgrund eines kaputten pults ausfallen oder war dadurch deutlich beeinträchtigt.
- das ist auch der tatsache zuzuschreiben, dass ich in beiden welten immer auf redundanz geachtet habe.
- eine dreistellige anzahl von gigs in zweifelhaften clubs und jugendzentren habe ich fluchend mit schlechten und kaputten hauseigenen analogpulten zugebracht. heute habe ich für solche fälle eben ein 01v96 oder so im auto, damit ich mich nicht ärgern muss.
- die zeit, die ich mit troubleshooting am foh verbringe, ist wesentlich geringer als früher. während ich früher nachts zwischen zwei festivaltagen schon mal das monitorpult zerlegt habe, damit es den folgetag noch durchhält, nehme ich heute einfach das nächste pult, wenn mir eins komisch vorkommt. das ist albern, aber eine durchaus erfolgreiche strategie.
#Dosenfutter#
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 01. Mrz 2015, 01:04

ohne_titel (Beitrag #33) schrieb:
eine zweite psu dabeizuhaben, ist schon irgendwie standard. die restliche aufzählung beispielhaft zu verstehen und entspricht dem, was in meinen noch existenten aber ungenutzten sideracks herumgammelt - drei deesser, drei vollparametrische eqs (für die outputs. die inputs haben das im pult...) und einen multiband habe ich noch vergessen. übrigens ist das eine ausstattung, wo der ein oder andere jungmischer - oder sagt man "digital native"? - schon groß nörgeln muss, dass zehn kompressorkanäle für seine standardindiecombo zu wenig seien...


Naja, mag schon sein, aber man braucht die 2. PSU genauso für das Digipult (oder sogar noch mehr) und der Rest tritt nur selten auf. Das mit den EQs mag auch in Einzelfällen tatsächlich so nötig sein, in der Regel kommt man aber mit deutlcih weniger aus. Mir ist klar, daß - für den Fall, WENN man es braucht - es trotzdem parat stehen muß. Aber dafür kann man halt auch die Analogpulte mit einem sehr kleinen Preisschild gebraucht bekommen. Rechnet man das zusammen, kommt man wieder auf's gleiche raus oder (wenn man etwas warten kann) bekommt man die Teile sogar noch deutlich günstiger gebraucht.


ohne_titel (Beitrag #33) schrieb:
mir geht es auch gar nicht um den großen systemstreit. ich teile alle eure bedenken bezüglich der schwachstellen. nur wenn ich die letzten knapp 20 jahre resümiere [...]


Du, ich glaube Dir das von a-z komplett, dagegen steht aber meine Erfahrung. Sei es ein LS9, ein Roland oder sonstwas. Es kann immer was schief gehen und jeder hat andere Erfahrungen gemacht, die teilweise eben prägen. Ich bin auch nicht generell gegen digi und pro analog, ich differenziere da auch und weiß die Vorteile eines digi-pultes sehr wohl zu schätzen. Mein Standpunkt ist aber ein anderer, ich bin meist derjenige, der einspringen muß, wenn etwas schief läuft, wenn etwas nicht geht, muß ich improvisieren, kaschieren oder reparieren, dabei sind Probleme mit Digi-Pulten - wenn sie aufgetreten sind - meist sehr viel gravierender gewesen. Okay, mittlerweile interessiert das auch kaum noch, ich fotografiere auch kaum noch, ich bräuchte mich also eigentlich nicht mehr drum kümmern. Trotzdem bekomme ich Muskelzuckungen, wenn ich sehe, was bei einer VA mit einem Digipult schiefläuft...
Fenderbender
Inventar
#35 erstellt: 01. Mrz 2015, 16:24
Ich hab jetzt den ganzen Thread gelesen und muss dazu sagen: Redundanz ist immer gut, sollte aber in erster Linie nicht genutzt werden müssen!
Ich überlege seit knapp 1 Jahr ob ich mir nun endlich ein X32 anschaffen soll, damit könnte ich mir auch einiges an Gewicht sparen (aktuell mache ich kleine Sachen wie Club und Kneipengigs mit einem Phonic Helix 24, bei größeren Sachen leih ich mir eine Presonus 24.4 oder ein Midas Venice 32 mit Siderack).
Ganz davon abgesehen kann ich mit der X32 noch zusätzliche Dinge anbieten, wie z.B. Liverecording und für meine eigenen Bands Studiozeug.
So flexibel für relativ kleines Geld ist kein mir bekanntes Analogpult, und stabil laufen die X32 Konsolen mittlerweile, da hat Behringer gute Arbeit geleistet.
Gegen Stromausfall nützt einem auch keine USV am Pult etwas wenn die ganze Bühne stromlos ist und auch deutlich teurere Digitalkonsolen brauchen teilweise ziemlich lange bis die wieder hochgefahren sind. Hier wäre interessant inwiefern die Pulte sich die letzte Einstellung vor dem Stromausfall merken (automatische Speicherintervalle). Wenn einer hier Erfahrungen damit hat möge er sie mit uns teilen

Noch mal am Rande: Weiß einer zufällig was die neuen digitalen Stageboxen von Behringer kosten sollen? Insbesondere die S32 sieht für mich interessant aus, wenn die am Ende günstiger ist als zwei einzelne S16 würde ich die S32 vorziehen, denn ich brauche keinen Zugriff auf die Parameter an der Stagebox selbst wie bei der S16.
Und wann sollen die neuen Stageboxen hier in Deutschland verfügbar sein?
#Dosenfutter#
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 01. Mrz 2015, 20:52

Fenderbender (Beitrag #35) schrieb:
Noch mal am Rande: Weiß einer zufällig was die neuen digitalen Stageboxen von Behringer kosten sollen?


http://www.gearnuts.com/store/detail/S32IO/
smitsch
Stammgast
#37 erstellt: 04. Mrz 2015, 16:42
Poah....da is man mal paar tage weg...und hat dann viel zu lesen...

Zusammenfassend:

Redundanz der PSU ist ein Thema, aber andersrum: Kleinpulte - ob analog oder digi - bieten sowas grundsätzlich nicht - noch nicht mal Yamahas DM1000 oder LS9. Auch nicht das neue S3L von Avid, das 20x mehr kostet...

Redundanz der Kontrolle (verkabeltes Notebook) ist bestimmt angesagt, um Überraschungen weitestgehend zu vermeiden, ggf. auch einen externen, besseren Wlan router - was der interne kann weiss ich noch nicht....hoffe mal ist nicht allzu billig- version
verbaut, aber das muss sich noch zeigen.

Die Tatsache, dass das rack keine eigene steuerung hat: naja, ich seh mich nicht während dem gig an dem teil - vermutlich ja auf der Bühne am boden stehend - rumfimseln - gut, mute der Outputs am Rack wär vielleicht noch schöne Idee - ist halt nicht.

Die Software (Android Version)
Scheint mir zwar gut konzipiert zu sein, hatte aber bereits Absturz im offline- Modus - wohl noch nicht ganz ausgereift. Die Bedienung an sich will gelernt sein, bietet aber viele interessante ansätze, um sich die Arbeit bequem zu gestalten, mit DCA & den Layeroptionen ist vieles möglich - die Bedienung der Fader scheint (offline) gut zu frunzen, auch EQ's dynamics etc - scheint alles gut zu klappen - offline Die verfügbaren Kanal-Parameter sind gut, das Routing ist sehr flexibel, mir fehlt ein delay im Kanalzug - ansonsten alles da...

Die Tatsache, dass man nur 4 effectslots hat, mag auch stören.
Ich versteh auch diese "True Stereo Effect" Philosophie nicht ganz - imho sollten das 8 Mono-Slots sein, frei konfigurierbar, mono in, Stereo out? - bei 4 vorgesehenen FX-sends und zusätzlich insert pro Kanalzug müssten eigentlich schon nochmals so viele Effekte platzierbar sein, aber irgendwo musste man wohl sparen. Das 01V96 kann auch nicht mehr, z.B

die Scheibenputzer/ Schönwetter- Thematik:
kann man so sehen, muss sich auch für mich erst bewähren - grundsätzlich find ich aber schon sexy, dass man mit tablet auf die Bühne kann, und die stagemixes vor den Monitoren stehend zubereiten. Oder gleich dem Musiker überlassen...?
Zudem sei erwähnt: drahtlose Kommunikation ist schon ziemlich ausgereift, und findet ja auch überall statt. Hier geht es ja "nur" um Steuersignale. XR-18 und die neuen Controller X-touch kann man ja auch verheiraten, und erhält so physikalischen zugriff - mit dem personal Monitoring über ultranet sogar die Musiker..

Ich bin jedenfalls weiterhin guter Dinge - ausser was die Lieferfrist betrifft

X32 Rack kann mehr, das ist so. aber wie gesagt: Mir geht es um kleine Jobs, da reichen die anzahl busse & Inputs wohl.
So für "richtig" wäre ich wohl eher bei x32core & Midas DL16 ? Aber für grosse Produktionen hab ich ja Zugang zu Avid's Profile, S3L, Yamaha DM1000 und dergleichen. Ist wirklich für kleinere Jobs gedacht...

danke vorerst...
#Dosenfutter#
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 04. Mrz 2015, 17:21

smitsch (Beitrag #37) schrieb:
Redundanz der PSU ist ein Thema, aber andersrum: Kleinpulte - ob analog oder digi - bieten sowas grundsätzlich nicht - noch nicht mal Yamahas DM1000 oder LS9. Auch nicht das neue S3L von Avid, das 20x mehr kostet...


Genau genommen ist bei einem analogen Pult nur eine oder sogar garkeine PSU notwendig, immerhin macht das Pult ja sofort wieder genau das, was es davor gemacht hat - was man so bei einem digitalen nicht hat, von der Startup-Zeit mal ganz abgesehen. Was eine eingebaute PSU angeht: Es ist vollkommen klar, daß die Hersteller das nicht wollen und die Kunden das nicht zahlen, die Sicherheit 'sehen' die nicht, das Gewicht und das Preisschild aber sehr wohl. Eine PSU sollte IMO auch immer extern sein.

Apropos LS9.. Das Pult ist nicht so super zu bedienen und nach ~10 Jahren auf dem Markt gibt es inzwischen besseres für weniger.
#MichaH#
Neuling
#39 erstellt: 22. Apr 2015, 13:39
Hallo allerseits,
über Google bin ich auf den Thread gestoßen und hab mich gleich mal hier registriert.

In unserer Coverband mische ich seit kurzem mit dem X-Air XR-18 und möchte zu dem Thema mal meine Erfahrungen beitragen:

Handhabung:
Genial! Die Kombibuchsen sind klasse und bisher auch stabil. Immer das richtige Kabel am Start!
Das Pult ist wirklich sehr handlich. Ein Rack kann man sich da auch mal sparen. Das Gehäuse macht einen stabilen Eindruck.
Den Accesspoint hätte sich Behringer sparen können, weil nur wep-Verschlüsselung möglich ist. Würde ich bei nem Gig nicht benutzen.
Das USB-Audio und Midiinterface funktioniert tadellos und ohne Abstürze.
Sämtliche externen Effektgeräte sind überflüssig (wir hatten nur Noisegate, Feedbackdestroyer, Virtualizer und EQ).

Klang:
Da gibts nichts auszusetzen. Der Sound, auch der Effekte ist topp. Mit unserem alten Yamaha Promix01 kann man das XR-18 natürlich nicht vergleichen. Klar, dass ein aktuelles Digitalpult da um Längen besser ist.

Bedienung:
Die App für den PC ist vollumfänglich und deckt alle Funktionen ab. Inzwischen ist sie auch aus dem Betastadium raus und Version 1.0 ist verfügbar. Die Bedienung ist genial einfach und intuitiv. Bei öffnen und schließen der App passiert nichts, d.H. alle Einstellungen bleiben wie sie sind, kein Knacksen usw. Das Pult behählt auch ohne Strom immer die letzten Einstellungen. Zusätzlich kann man das Setup auch speichern und damit auch verschiedene Szenen ablegen, aufrufen. Problemlos und schnell. Der PC, das Notebook und das XR-18 sind bei mir immer über nen Router (WRT54G) und LAN angeschlossen. Ohne mindestens ein LAN-Device mische ich nicht.

Die App fürs Ipad deckt inzwischen auch alle Funktionen ab, soweit ich das überblicken kann. Per WLAN am IPAD mischen ist für mich aber nur eine zusätzliche Möglichkeit, Ersatz fürs Multicore beim Soundcheck und Backup. Aufgrund des kleinen Displays ist die Bedienung zwar gut aber nicht sehr übersichtlich. Dies ist aber dem Tablet und nicht der App geschuldet. Genial dabei ist, dass das Mischen an allen Devices simultan stattfinden kann. Das funktioniert völlig ohne Störungen oder Aussetzer.

Die Regler in allen Apps lassen sich feinfühlig und flüssig bedienen. Für nen Livegig oder den Proberaum reicht das allemal.

Zur Diskussion Analog oder Digital, mit oder ohne Hardwareregler:

Für mich ist klar, dass die Zielgruppe für diese Kleinmischpulte, Bands wie wir sind, die evtl. auch ohne Mischer in kleinen, oft auch engen Locations spielen. Da ist analog doch immer um einiges aufwändiger und wenn man es analog einfacher hält, muss man auf einiges an Features gegenüber einem XR-18-Setup verzichten. Nicht zu vergessen das Audiointerface, das man auch noch extra braucht für den Proberaum. Das kommt alles mit Sicherheit wesentlich teurer als ein XR-18 und mehr zu tragen ist natürlich auch.
Für mich war klar, wenn schon digital, dann wirklich klein und ohne Hardwareregler.

Ein Backup braucht man immer. Obs dann ein 2. XR-18 oder altes Digitalpult ist, das muss jeder für sich entscheiden. Ein 2. Router und ein paar Netzwerkkabel sollten auch immer dabei sein. Notebook und Tablet sind für mich auch Pflicht. Beide werden bestimmt nicht gleichzeitig ausfallen. Und wer vor Spannungsstößen geschützt sein will, nimmt noch eine kleine USV mit. Alles nicht dramatisch und vorallen in einer Kiste zu transportieren.
Ein X-32 Rack ist mir für den semiprofessionellen Bereich zu viel an Funktionen und vorallem nicht mehr so handlich, wie ein XR-18. Dazu ist das XR-18 momentan ca. 390 € billiger, was für mich auch ein gewichtiges Argument ist. Wenns mal größer wird, kann das XR-18 als Backup bleiben und ein x32 oder ein Presonus wird geholt.
Ausschließlich am Bildschirm mischen ist Gewöhnungssache und dafür generell störungsunanfälliger als Hardwareregler. Einen Probemix erstell ich ja auch rein digital ohne Hardwareregler.

Fazit:
So eine kleine Box, die im Prinzip alles kann, habe ich mir immer gewünscht. Eine Analoglösung kommt da, was Ergonomie und Aufwand betrifft, nicht ran. Brummschleifen gehören damit auch fast sämtlich der Vergangenheit an. Die Fehlersuche bei Externen Effekten und deren Kabelverbindungen gibts nicht mehr. Entweder das Ding funktioniert oder nicht.

Übrigens werden die Apps kontinuierlich weiter entwickelt, weil Behringer denke ich klar ist, dass der Erfolg der X-Air Serie direkt von der Qualität der Apps abhängt.

Für mich gibts nix besseres im Moment.


[Beitrag von #MichaH# am 22. Apr 2015, 16:32 bearbeitet]
smitsch
Stammgast
#40 erstellt: 07. Mai 2015, 03:53
mein erstes Konzert mit dem XR nun hinter mir, hat geklappt soweit - sich allein aufs Wlan zu verlassen - auch mit externem Router - halte ich für zu risikoreich - hatte einige Probleme mit dem wlan netz in der ersten hälfte des Sets - vermutlich haben die Wasserleitungen im Feuerschutz- Kasten das Signal (?) zerpflückt, die Verbindung brach immer wieder ein, trotz direkter Sicht und kaum 7m abstand kamen die Daten nur ab und an durch - hab den router dann versetzt, danach lief alles wieder flüssig. Eine verkabeltes Notebook ist also sehr empfehlenswert, es sei denn man mag es gerne bisschen risikoreich.

Ansonsten ein gutes arbeiten möglich - mir fehlt noch ein showmode, der gewisse dinge sperrt oder nachfragt, und ein schlaueres Layout der android- App....das hin und her zwischen den mixes ist mir noch zu umständlich, zu viele schritte....könnte viel schneller und übersichtlicher sein.

mittlerweilen hab ich dies zugesteckt bekommen...

http://www.soundcraft.com/products/ui16
für alle, die behringer nicht trauen...
Tom_Aufmerksam
Neuling
#41 erstellt: 26. Jun 2015, 11:38
Hier mal ein ganz anderer Blickwinkel zum Behringer X-AIR18:
Zweifellos greift Behringer mit seinem X-Air18 ein vielversprechendes Konzept auf, welches bei kleinen und mittleren Veranstaltungen zukünftig viele km
Kupferkabel zum FOH-Mixer einsparen wird. Der Kupferweltmarktpreis könnte sich ändern.... wenn,... ja wenn da nicht die Kleinigkeit mit dem
Preis wäre. Im internationalen Vergleich scheint dieser in Deutschland für das Gerät mit aktuell 949EUR aufwärts, kartellhaft erhöht.
Denn schaut man z. Bsp. nach Amerika, fällt sofort auf, dass die gleichen Geräte dort für nur wenig über 600EUR (umgerechnet) angeboten
werden. Gefundenes Beispiel: Gerätepreis 608EUR, Versand 28EUR. Macht mit den zu errichtenden 156EUR Einfuhrabgaben einen Gesamtpreis von
792EUR... Derartige Unterschiede stimmen nachdenklich! Inzwischen gibts auch von anderen Herstellern Geräte, welche dieses "AIR" Konzept verfolgen. Vielleicht wird das den Preis zeitnah wieder in Relation bringen.
x18Guru
Neuling
#42 erstellt: 17. Aug 2015, 14:51
Also ich habe jetzt 10 Veranstaltung mit dem x18 gemacht, von Abi-Bällen mit 800 Gästen und 800 Handys, bis zu kleinen Clubgigs in Café´s und jetzt am WE ein Kindermusikal.

Wlan Probleme mit dem eingebautem Router = 0

Wenn die Verbindung mal abreisst, bleibet der letzte Mix aktiv solange die Box Strom hat. Wenn ich mich wieder Conecte, gibt es keine Aussetzer oder andere Geräusche.

Die Oberfläche auf nem PC ist etwas einfacher als auf dem Pad aufgrund der Übersichtlichkeit.

Adroid App funktioniert gut, sich eigene Layers zu bauen ist prima.

Ausstattung und Platzbedarf ist unübertroffen.

Bisher absolut zuverlässig.

Sound ist ein grosses Plus.

Interne Routingmöglichkeiten sind sehr flexibel, Du kannst einen physischen Eingang noch auf einen anderen Eingang routen, was mir regelmässig zu einen Bombastischen Basedrum-sound verhilft. Da ich

damit einen Kanal mit einem LowCut filtere um den Kickanteil rauszuarbeiten und beim anderem Kanal den Subbassanteil der Kick definiere und das Ergebnis auf den Subwoofer schicke. So hast Du immer einen guten BD Sound, egal was für nen Mic , oder BD benutzt werden ;).

Wenn Du mit Playbacks spielst, kannst Du Dir diese direkt ins Pult holen ( über den USB Return, dabei kannst Du jedes Signal auf jeden Kanal Routen ) und der Tonmann kann sie Sondtechnisch zum Rest der Band angleichen.

Ich habe einen Rechner und Pad über Wlan conected und während der Rechner zum mischen benutzt wird, benutze ich das Pad für den Monitormix, hab noch nicht versucht noch mehr devices zu conecten.

6 Auswege sind gut, aber diese mit dem P16 zu erweitern ist richtig gut.

Wir spielen mit Inear und so machen wir Soundcheck folgender Art. Wir nehmen 2 Songs probeweise auf, in der Lokation wo wir spielen, dann nehmen wir nen Tablett, setzen uns mit ner Coke an nem Tisch und machen erstmal unseren Inear-MIX und den Inhouse-Mix im Zuschauerraum, ohne auch nur ein Instrument wieder in die Hand zu nehmen, wenn das nicht mal lässig ist hahaha.

Es gibt auch Sachen die mir fehlen, obwohl man die Kirche im Dort lassen muss, denn das X18 ist immer noch ein Kleinmixer.

Mir fehlt z.B.:

1. Verlinkung mit beliebigen Kanälen, denn wenn ich einen AUX zum Ausspielweg für den Subwoofer mache, möchte ich wenn ich den Master bediene auch den Sub regeln können.

2. Ein Delay auf den AUX-Wegen und eine Delayline einzurichten, gerade in Kirchen oder anderen Lokation mit schwieriger Akustik, benutze ich gerne ne Delayline, jetzt muss ich noch meinen Delaylinecontroler mitschleppen hahaha.

Ansonsten bin ich sehr zufrieden. Ich hatte auch schon das UI16 von Soundcraft, habe es aber wieder zurückgegeben, zwar hat es das wohl geilste Userinterface, aber die Möglichkeiten sind einfach zu beschränkt


kleiner Nachtrag, hab mal gerade probiert wie lange es dauert, bis das x18 nach dem Stromausfall wieder Musik abspielt. die Zeit liegt unter 10 Sekunden. Ich denke das ist ein guter Wert, die Verwirrung die ein Stromausfall mit sich bringt, dauert sicher länger als 10 Sekunden. Alle Mixer Einstellungen, sind die gleichen wie vor dem Stromausfall, also genau wie beim analog Mischpult, das reconecten mit dem Pad oder PC dauert ebenfalls nur wenige Sekunden, solange dein PC sich nicht in der Zwischenzeit mit einem anderem Netzwerk verbindet.

Aus meiner Sicht ist es mindestens so betriebssicher wie ein Analogpult, da es auch keine Fader gibt die kratzen können, ist es dazu noch einfacher im Service. Meist hat man es ja auch auf der Bühne, also ist die Gefahr kleiner das einer mal nen Kaffe hineinschüttet. :D. man darf nicht vergessen, das dass Equipment wie EQ´w , Hallgeräte auch gewartet und geschleppt werden müssen, mal abgesehen von dem Stromverbrauch, was gerade in kleinen Lokations nicht unwichtig ist, wenn noch Licht usw. dazukommt. Naja Lagerplatz, Cases und Kabelpflege, wenn man das alles zusammen rechnet, macht für uns Analog gar kein Sinn mehr. Wirtschaftlich ist das Pult nach wenigen Veranstaltungen bereits bezahlt und kann innerhalb der Garantie einen guten Gewinn erwirtschaften + den Erlös aus dem Verkauf des Analogkrams.


[Beitrag von x18Guru am 17. Aug 2015, 23:11 bearbeitet]
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