Behringer X32

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java4ever
Stammgast
#1 erstellt: 18. Nov 2013, 20:20
Hallo
Da ich mich in letzter Zeit etwas mehr mit dem Behringer X32 beschäftigt habe, würde ich gerne jetzt von euch Pros und Contras hören.
Wenn möglich Alles, aber auch wirklich Alles, Posten

Grüße
light-Green_Apple
Inventar
#2 erstellt: 18. Nov 2013, 21:03
Pro:
- Kann alles was man braucht und das auch in annehmbarer Qualität (Klark EQs, Midas PreAmps...)
- Preis

Contra:
- Name
- sieht billig aus
java4ever
Stammgast
#3 erstellt: 18. Nov 2013, 21:58
Name ist jetz nich wirklich sooooo ein Contra Klar sähe Soundcraft o. Midas o. Yamaha da drauf besser aus
Sieht billig aus: Solangs vernünftige Quali hat

Grüße
Hallo1702
Stammgast
#4 erstellt: 18. Nov 2013, 23:19
Hi,

Hab jetz nich wirklich viel mit dem Teil gearbeitet. Jedoch das was ich gesehen habe war echt in Ordnung.
Ich bin sofort mit dem Pult klargekommen, die Software ist schön strukturiert und das Pult ist übersichtlich aufgebaut.
Jedoch "fühlt" sich das Teil relativ billig an.


MFG
java4ever
Stammgast
#5 erstellt: 18. Nov 2013, 23:45
Ich denke man gewöhnt sich dran
Mal ne Interessante Idee wäre z.B die Kappen von den Fadern und den Potis auszutauschen (halt gegen was, was höherwertig wirkt).
Würde bei sowas eig die Garantie erlöschen?

Grüße
thwandi
Inventar
#6 erstellt: 19. Nov 2013, 20:21

java4ever (Beitrag #3) schrieb:
Midas



Steht doch drauf?!
java4ever
Stammgast
#7 erstellt: 19. Nov 2013, 21:17
Aber nicht so groß
So Midas statt Behringer Schriftzug würde n paaaaar mehr Kunden bringen

Grüße
Smiley2693
Stammgast
#8 erstellt: 19. Nov 2013, 21:38
kannste ja Labeln wie du willst oder den Firmenaufkleber drüber

Faderkappen kannste ja einfach austauschen und im Garantiefall wieder wechseln,
was keiner weiß macht keinen heiß



ich persönlich finde aber auch das die Faderkappen der Yamaha CL-Serie total billig wirken/ausschauen,
aber das ist geschmackssache, funktionieren tun sie auf jeden Fall Prima
light-Green_Apple
Inventar
#9 erstellt: 19. Nov 2013, 21:59

kannste ja Labeln wie du willst oder den Firmenaufkleber drüber


Vorsicht damit!


Name ist jetz nich wirklich sooooo ein Contra


Eigentlich ist es für Vermieter DAS Kontra überhaupt.
Genau null Riderfähig!
java4ever
Stammgast
#10 erstellt: 19. Nov 2013, 22:15
Jo, das ist halt das Problem "Bäääääähh ein Bääääähringer X32 igitt"
Vllt sollte man mal über seinen eigene Schatten Springen, die Vorurteile ablegen und das X32 probieren als Band

Grüße
Smiley2693
Stammgast
#11 erstellt: 19. Nov 2013, 22:15

light-Green_Apple (Beitrag #9) schrieb:

kannste ja Labeln wie du willst oder den Firmenaufkleber drüber


Vorsicht damit!



vielleicht war Labeln das falsche Wort

Aber gegen einen schicken Streifen Gaffa, einen überdimensionierten Barcode, einen lustigen Aufkleber,
oder sein Firmenetikett (er darf nur nicht behauten er hätte das Pult gebaut ) ist doch nichts einzuwenden
java4ever
Stammgast
#12 erstellt: 19. Nov 2013, 22:33
Ansich ja ne gute Idee xD
Eig kann man das ja auch unter dem Namen Midas verkaufen, weils ja aus dem Verbund von Midas, Klar Technik und Behringer gebaut wurde... Oder nicht?
Nja egal, ich hoffe es wird sich etablieren

Grüße
Smiley2693
Stammgast
#13 erstellt: 19. Nov 2013, 22:47
Hilft dir allerdings auch nur bei Kunden die keine Ahnung haben und mal kurz am Pult vorbei kommen und klugscheißen / meckern wollen

Auf dem Lieferschein müssteste dann auch was anderes schreiben bzw. Behringer weglassen.

Davon abgesehen weiß ich nicht wo das Problem mit Behringer ist, der DCX ist ja z.b. allgemein angenommen, auch bei
größeren Firmen.

Und wenn jemand ne CL3 oder eine T80 mieten möchte kannste dem sowieso nicht das Behringer geben, egal wie lustig der Aufkleber ist
java4ever
Stammgast
#14 erstellt: 19. Nov 2013, 22:52
Jo
Mhh, ob irgendwann mal n Midas X64 kommt?

Grüße
ohne_titel
Inventar
#15 erstellt: 20. Nov 2013, 09:37
ich sehe eine in dieser preisklasse ungeschlagene akzeptanz für das pult. der hauptgrund für die verweigerung in ridern ist, dass das ding auch bei vielen discoklitschen rumsteht, die vom livebereich keine ahnung haben. wünsche nach speziellen pulten dienen oft dazu, diese verleiher außen vor zu halten.
die verarbeitung ist klassenüblich, aber besser als bei den kleinen soundcraft si.
klanglich habe ich nichts auszusetzen. im bezug auf den funktionsumfang vermisse ich z.B. für musical und theater die automationsfinessen z.B. der digicos, aber das ist dann schon jammern auf sehr hohem niveau.
light-Green_Apple
Inventar
#16 erstellt: 20. Nov 2013, 19:16

der DCX ist ja z.b. allgemein angenommen, auch bei
größeren Firmen.


Dem möchte ich mal Widersprechen.
Nicht viele Firmen kennen den DCX und noch weniger wissen ihn zu schätzen.

Klar, der kann alles was man braucht - oft auch besser (umfangreicher) als die Kollegen von DBX oder BSS.
Aber ich würde nie eine Veranstaltung an der was hängt mit einem DCX fahren

Für Party-PA und Kleinverleiher absolut top, aber für Profis - Nein.
java4ever
Stammgast
#17 erstellt: 20. Nov 2013, 19:32
So. Leider gibbets jetze doch kein X32 sondern n popeliges Analogpult und Headsets, das absolut unnötigste momentan. Kabel wärn viel wichtiger :<

Grüße
thwandi
Inventar
#18 erstellt: 20. Nov 2013, 22:43

light-Green_Apple (Beitrag #16) schrieb:

Aber ich würde nie eine Veranstaltung an der was hängt mit einem DCX fahren ;).


Weichei... Wenn du wüsstest wie viele VA´s an "denen was hängt" mit nem DCX oder ähnlichem gefahren werden... Die Kiste tut was sie soll und ist, sofern man die Kinderkrankheiten austreibt, auch absolut stabil und zuverlässig!
*acoustics*
Stammgast
#19 erstellt: 20. Nov 2013, 23:47
naja, das ganze System muss hald in sich schlüssig sein. Es macht einfach keinen Sinn an ein Lautsprechersystem im 5-6 stelligen Bereich einen Controller für 300€ zu hängen. Für Budget und Kleinvermieter aber natürlich ideal. Für meine Seeburg und l'acoustics Systeme würd ichs trotzdem nicht nehmen.

@TE ihr seid doch ne Schule, wäre da Mieten nicht die dauerhaft bessere Lösung? Und Analogpulte sind im Normalfall nicht popelig, eher im Gegenteil. Bei popelig denk ich eher an LS9 und Konsorten mit Minidisplay (ja auch X32).
light-Green_Apple
Inventar
#20 erstellt: 21. Nov 2013, 17:39

Wenn du wüsstest wie viele VA´s an "denen was hängt" mit nem DCX oder ähnlichem gefahren werden


Also ich habe noch keine gesehen


n popeliges Analogpult


Was für Schulzwecke tausendmal besser ist als eine Digitalkonsole.


Bei popelig denk ich eher an LS9


Definition von popelig?
Ich mag die LS9! Einziges Manko ist nicht die Displaygröße sondern dass es sich bei Sonneneinstrahlung unsichtbar macht
java4ever
Stammgast
#21 erstellt: 21. Nov 2013, 18:25
Analogpult für Bandzwecke allerdings eher weniger...
light-Green_Apple
Inventar
#22 erstellt: 21. Nov 2013, 18:26
Totaler Quatsch.
ohne_titel
Inventar
#23 erstellt: 21. Nov 2013, 20:19
das was heute noch an analogpulten neu verkauft wird und in ein schulbudget passt, ist tatsächlich eher popelig...
was für eine schule angebracht ist, hängt sehr stark von der schule ab. es gibt schulen, die mit einem dj-mixer überfordert sind. es gibt aber auch schulen, die aus eigener kraft musicals verarzten und technisch anspruchsvolles liveradio machen...
und eine analog/digital-diskussion ist hier (und auch sonstwo) müßig. ich muss gerade schluchzend die letzten 400kg analog-foh ziehen lassen, weil es wirtschaftlich einfach nicht mehr geht...
Smiley2693
Stammgast
#24 erstellt: 21. Nov 2013, 21:42
also ich hab den DCX und andere Vertreter seiner Preisklasse schon in verschiedensten Systemen namenhafter Hersteller gesehen,
zum Beispiel: D&B, Meyer Sound, Kling und Freitag, L'acoustics,...

Und zwar immer dann wenn der dazugehörige Markencontroller für die jeweilige Aufgabe überdimensioniert ist, und damit auch
meistens außerhalb des Budget.

Ein 4HE 6in / 12out - Controller ist für eine simple Trennung von Top zum Sub und einer Delayline "etwas" überdimensioniert


light-Green_Apple (Beitrag #16) schrieb:

Klar, der kann alles was man braucht - oft auch besser (umfangreicher) als die Kollegen von DBX oder BSS.
Aber ich würde nie eine Veranstaltung an der was hängt mit einem DCX fahren

Für Party-PA und Kleinverleiher absolut top, aber für Profis - Nein.


Wenn die Profis das doch wissen, warum sollten sie ihn dann nicht nutzen wegen dem Namen?

Der Profi sollte wissen wann und wie er den DCX einzetzen kann, dann stimmt auch das Ergebniss auf beiden Seiten.

und genau darauf kommt es im Grunde ja "nur" an



zum eigentlichen Thema:


java4ever (Beitrag #21) schrieb:
Analogpult für Bandzwecke allerdings eher weniger... :D


kann man so nicht sagen!

die Ausstattung muss halt stimmen, ein kleines 16:4:2 Pult mit "1Poti-Compressor" und internen Effektgerät sollte für die meisten Schulbands mehr als ausreichend sein.

Oder es braucht eben ein kleines 10HE Siderack mit den benötigten Geräten noch dabei



Welches Analogpult wird es denn? oder kannst du da noch einen Vorschlag zu abgeben?
java4ever
Stammgast
#25 erstellt: 21. Nov 2013, 22:04
Hab grad erfahren, dass das http://www.thomann.de/de/soundcraft_mfx_20.htm beantragt wurde...
Was für ein überaus hässliches und ungeeignetes Pult! Kann leider keinen Einfluss mehr drauf nehmen
Begründung: Dieses Pult weil billig und eingebautes Effektgerät sonst alles unwichtig und wir headsets brauchen... Nein!!!!!

Grüße
light-Green_Apple
Inventar
#26 erstellt: 21. Nov 2013, 22:20

und damit auch meistens außerhalb des Budget.


Ein Vertrieb mit L'acoustics im Vermietpark wird sich hüten davor einen DCX zu packen.
Jemand der sich ein Kara o.ä. leisten kann wird nicht an den Amps mit DSP sparen - wäre auch schön dumm.


Ein 4HE 6in / 12out - Controller ist für eine simple Trennung von Top zum Sub und einer Delayline "etwas" überdimensioniert


Also wir haben K&F aber maximal einen BSS Minidrive dabei.
In vielen AmpRacks ist 'nen C2 Controller verbaut - das reicht.



Der Profi sollte wissen wann und wie er den DCX einzetzen kann


Richtig: Garnicht.


___________________________________________________________________________________________________________________________



was für eine schule angebracht ist, hängt sehr stark von der schule ab


Da hast du natürlich Recht.
Aber sein wir mal ehrlich: Eine Schule die viele Veranstaltungen hat, die auch aufwändig sind hat auch Geld für Technik.
Habe heute wieder mitbekommen dass eine Schule 'ne Grandma 2 micro hat.

Es gibt sogar Schulen mit kompletten Theaterbühnen.

Ich hatte damals in der Schule ein Yamaha MG24. Hat für ALLES gereicht.
Von Musical über Band (auch 20 Kanal) und Sprache....



und eine analog/digital-diskussion ist hier (und auch sonstwo) müßig


Die wollte ich auch nicht anzetteln.
Wollte nur klarstellen, dass
Analogpult für Bandzwecke allerdings eher weniger...
totaler Blödsinn ist.
java4ever
Stammgast
#27 erstellt: 21. Nov 2013, 22:37
Ein Analogpult mit 2 Subgruppen und 1 Effektgerät ist meiner Meinung nicht für einen kompletten BANDJAM geeignet...

Grüße
Zalerion
Inventar
#28 erstellt: 21. Nov 2013, 23:19
Sei mal froh, dass ist schon mehr, als die meisten Schulen haben....

Muss man halt ein bisschen mit den Monitoren spielen, aber auch das geht klar, man kann ja weiterschleifen...
java4ever
Stammgast
#29 erstellt: 21. Nov 2013, 23:46
Sooo.
3 mons können wir mit den Auxen + FX Send ansteuern. Blöderweise wird dann das eingebaute Effektgerät nicht benutzt und man kann keine Effektgeräte mehr einschleifen... Außerdem sind 2 subgroubs schon etwas wenig...
Zu ersterem:
Dafür sind wir mit Bose 802 MKII Kübeln als haupt-aulabeschallung gestraft. Als Endstufe auch leider ne Bose inkl 802C.
Außerdem bekommen wir jetzt Headsets (dem AG-Leiter sei dank...) anstatt Kabel und Leuchtmittel / PAR Kannen / Farbfilter...

Grüße
Zalerion
Inventar
#30 erstellt: 22. Nov 2013, 00:19
Willst du wissen, was wir in der Schule hatten?

Nen ollen Powermischer, ein Paar LD Systems Topteile (was ganz kleines, war glaube ich 6") und ein paar einigermaßen brauchbare Funk-Headsets und 3 Funkmics.
Das wars!

Und ich war damals als einziger in der Lage das Ganze einigermaßen so einzustellen, dass man sowohl in der ganzen Aula Sprache hören konnte, als auch keine Rückkopplungen hatte...

Unsere Ausstattung an Instrumenten willst du erst gar nicht wissen!
java4ever
Stammgast
#31 erstellt: 22. Nov 2013, 08:04
Mhhh wir ham weder brauchbare Funken noch brauchbare Headsets... Es stört teilweise, dass glaubste garnet
light-Green_Apple
Inventar
#32 erstellt: 22. Nov 2013, 09:11
Subgruppen braucht man nicht. Geht auch ganz gut ohne...
*xD*
Moderator
#33 erstellt: 22. Nov 2013, 22:57
Hi


light-Green_Apple (Beitrag #32) schrieb:
Subgruppen braucht man nicht. Geht auch ganz gut ohne...


Richtig. Spätestens wenn man öfters die Ultra-Kompakt Mischpulte mit den Busmastern auf einem anderen Layer vor der Nase hat gewöhnt man sich das ab...

Abgesehen davon, dass in den seltensten Fällen das Schlagzeug in der Gesamtheit zu laut ist - somit braucht man auch keinen Master dafür.
Lenkt aus meiner Sicht auch eher als technische Spielerei vom Wesentlichen ab...


haupt-aulabeschallung


Bei mir an der ehemaligen Schule waren das JBL Control 5. Wo ist das Problem? Damit wird kein Geld verdient.

Die EFX-Serie ist übrigens nicht schlecht. Klar war die alte E-Serie wertiger (gabs aber nicht so groß). Integrierter Effektgenerator ist übrigens schonmal ein Luxus den sonst nur Powermixer haben, ein schlechter Hall ist besser als gar keiner (so denn überhaupt jemand darüber singt - und wenn man die Töne nicht trifft ist Hall generell sowieso eher kontraproduktiv...).

Wozu braucht ihr Monitore? In der Regel wissen Amateuere sowieso nicht wozu das Ding gut ist und dementsprechend stellst du das Ding sowieso eher zu deiner persönlichen Befriedigung ein - daher kannst du dir den Spaß auch von vornherein sparen.


... DIe ganzen technischen Spielereien eines Digitalpultes muss man außerdem zum einen erstmal gewinnbringend einsetzen können und außerdem muss der Einsatz sinnvoll sein.
Ein sehr erfahrener Mischer mit dem ich gelegentlich schon die Ehre hatte z.B. nutzte vom verhältnismäßig zum Analogpult gigantischen Funktionsumfang eines M7CL ein paar Kanalequalizer (nicht übermäßig), dazu etwas Kompressor auf den E-Bass, das wars, bei insgesamt 24 Kanälen.
Die Basis von gutem Sound ist auch einfach:
- Vernünftige und geeignete Schallwandler (Mikrofon + LS)
- Vernünftig gestimmte (besonders das Schlagzeug) Instrumente
- Vernünftige Musiker

Und dann bleiben auch nicht mehr als kosmetische Korrekturen zu tun übrig. An allem herumdrehen was sie finden in der Meinung, es wäre dem Klang zuträglich, tun im Normalfall nur Leute die nicht wissen was sie da tun.
light-Green_Apple
Inventar
#34 erstellt: 23. Nov 2013, 00:07

Die Basis von gutem Sound ist auch einfach:
- Vernünftige und geeignete Schallwandler (Mikrofon + LS)
- Vernünftig gestimmte (besonders das Schlagzeug) Instrumente
- Vernünftige Musiker





Wer schonmal eine Profi-Kapelle betreut hat kann das nur bestätigen.
Gute Mikrofone vorrausgesetzt ist es schon eine Kunst schlecht zu mischen

Überall Lowcuts rein, kleine Schönheitskorrekturen machen und es klingt schon gut!

Leider gibts das in der Praxis nicht so oft. Drummer die ihr Schlagzeug nicht stimmen können ist ja der Alltag
*pappentoaster
Stammgast
#35 erstellt: 03. Mrz 2015, 21:54
Leider ist dieser Fred hier schon etwas älter. Aber man kann ja trotzdem noch weiter posten, oder?

Nun ist das X-32 ja schon ein Weilchen auf dem Markt und müsste ja mittlerweile offengelegt haben, ob die Verarbeitungsqualität und Haltbarkeit mit den Ausstattungsfeatures und dem Sound mithalten kann.

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
Ist euch schonmal eine X-32 abgeraucht oder ganz oder teilweise beim Job ausgefallen?
Habt ihr lieber eine Backup-Console im LKW, weil ihr der Kiste nicht trauen könnt? Arbeitet ihr gerne mit dem Pult?
Wie zuverlässig ist das Teil?

VlG
pappentoaster
ohne_titel
Inventar
#36 erstellt: 03. Mrz 2015, 22:05
die alltagserfahrungen sind überwiegend positiv. das ding läuft stabil und es sind bisher eher weniger defekte zu beklagen als bei anderen pulten. trotzdem bürgert es sich hier ein. ein x32core als havarielösung dabeizuhaben - auch wenns dann niemand braucht.
*pappentoaster
Stammgast
#37 erstellt: 03. Mrz 2015, 23:08
Hmmm, nun gibts ja fast zum gleichen Preis eine Soundcraft Si Compact.

Würde ihr die bevorzugen? Warum? (ausgenommen die höhere Riderfähigkei!)
jones34
Inventar
#38 erstellt: 03. Mrz 2015, 23:20
Einem Bekannten ist schonmal ein X32 in einer Festinstallation kaputt gegangen, wie genau das alles war weiß ich aber nicht. Auf jeden Fall steht da jetzt ein Yamaha 01V96.

Das Yamaha fasst sich zwar viel besser an aber mit dem Behringer kann man einfach besser und intuitiver arbeiten. Als ich das erste mal an einem X32 gesessen bin konnte ich gleich richtig loslegen, das geht nicht bei allen Digitalpulten.


Gruß
*xD*
Moderator
#39 erstellt: 03. Mrz 2015, 23:28

*pappentoaster (Beitrag #37) schrieb:
Hmmm, nun gibts ja fast zum gleichen Preis eine Soundcraft Si Compact.

Würde ihr die bevorzugen? Warum? (ausgenommen die höhere Riderfähigkei!)


Das sind unterschiedliche Klassen. Das X32 hat meiner Meinung nach einen ganz unschätzbaren Vorteil, nämlich die Aux-Regler im Mainstrip, die hat das SC nicht und die kleinen A&H auch nicht - mir geht das ganz tierisch auf den Senkel, wenn ich irgendwo eine kleine Änderung am Monitor vornehmen will und dazu dann gleich die ganze Faderbank umschalten muss - weil ich in dem Moment keinen direkten Zugriff mehr auf die Front habe.

Du wirst ein X32 bei eher wenigen (hauptberuflichen) Verleihern finden, dafür aber bei extrem vielen ambitionieren Einsteigerbands.
Die Soundcraft und kleinen A&H dafür eher bei den Verleihern, die diese aber dann eher nicht für Bandbetrieb nutzen, sondern für Sprachgeschichten und so weiter. Für die Bandsachen stehen dann immer noch eher GLD und iLive da, in der professionelleren Szene dann Yamaha CL / QL (die QL ist auch eher nicht für den Bandeinsatz optimiert, sondern für Konferenzsachen) oder noch die gute alte M7, Digico oder VI.

Wenn ich unanbhängig vom Geld ein Pult für eine Standard-Band aussuchen würde, wären meine Favoriten:
1. Yamaha CL oder M7
2. Soundcraft VI
3. A&H iLive
4. X32
... und dann die ganzen anderen Pulte, bei denen man eher mit Einschränkungen leben muss. Nur mein Geschmack und meine Meinung. Die Yamaha finde ich da immer noch ungeschlagen schick, die Meinung teilen aber viele Leute mit denen ich so gesprochen habe nicht.


Das 01V96 finde ich für Industrie immer noch sehr schick, für Band ist das aber ein Graus. Wenn die Gains fix sind, kann man damit aber sogar nur mit Studiomanager vom PC aus mischen, das geht widerum ganz gut (praktiziere ich bei einer Band so, die unbedingt den Mischer auf der Bühne haben will). Mit dem Studiomanager kommt man sehr viel schneller zum Ergebnis als mit dem Rumgeclicke im Pult.


[Beitrag von *xD* am 03. Mrz 2015, 23:30 bearbeitet]
*pappentoaster
Stammgast
#40 erstellt: 04. Mrz 2015, 00:32
Also bislang ein konkreter Ausfall des x32 bei allen aktiven Forenusern! Das ist ein beachtlich gutes Ergebnis für einen Hersteller, der mir bislang eher durch die geringe Haltbarkeit seiner Produkte aufgefallen ist! Hut ab, Uli!

Mit den Faderbänken und deren Umschaltung bzw. dem Layering allgemein ist das ohnehin so eine Sache.
Wünschen wir alle uns nicht eigentlich eine Konsole, die alle Möglichkeiten der digitalen bietet, sich aber genauso intuitiv und schnell bedienen lässt, wie eine analoge, bei der ich alle! Fader, alle! Eqs, alle! Aux-Wege, alle! Subgruppen und mit einer kleinen Kopfdrehung auch alle! Dynamics und FX im Blick habe und sofort darauf Einfluss nehmen kann? Ich jedenfall finde es echt schade, dass bislang kein Hersteller so etwas gebaut hat!


[Beitrag von *pappentoaster am 04. Mrz 2015, 00:48 bearbeitet]
ohne_titel
Inventar
#41 erstellt: 04. Mrz 2015, 10:24
noch ein kleiner seitenhieb: im bezug auf klang und bedienung gefallen mir die kleinen soundcrafts, aber die verarbeitung ist deutlich unter der des x32.
the_flix
Inventar
#42 erstellt: 04. Mrz 2015, 12:30

*pappentoaster schrieb:
Wünschen wir alle uns nicht eigentlich eine Konsole, die alle Möglichkeiten der digitalen bietet, sich aber genauso intuitiv und schnell bedienen lässt, wie eine analoge, bei der ich alle! Fader, alle! Eqs, alle! Aux-Wege, alle! Subgruppen und mit einer kleinen Kopfdrehung auch alle! Dynamics und FX im Blick habe und sofort darauf Einfluss nehmen kann?

Nö, ich nicht. Da ich Ton ernsthaft quasi auf Digitalpulten gelernt habe (LS9), sind sie für mich intuitiver und schneller zu bedienen, als große Analogkonsolen. Ich stand einmal an einem Soundcraft K3 (40er Frame) und war zunächst leicht überfordert mit den 8 Auxen. Da greife ich viel schneller mal daneben oder muss erst suchen, bis ich das passende Poti in der Hand habe. Auf dem X32 z. B. bin ich über den Sends-on-Fader-Button schneller.
Ebenso war ich froh, dass ich einen Kollegen da hatte, der das Dynamik-/Effektrack zu Beginn der Show bedient hat.
Das ist natürlich Gewöhnungssache und liegt bei mir daran, dass ich auf großen Analogsetups kaum Shows gemacht habe. Aber ich bin der Meinung, man kann sich eh nur auf eine beschränkte Anzahl an Bedienelementen gleichzeitig konzentrieren. Und mir ist es lieber, wenn die gesuchten Elemente nur ein bis 2 Tastendrücke entfernt sind, statt 1 m und ich mich noch bücken muss.

Zum Thema X32:
Ich mag es. Einem LS9 oder 01V würde ich es jederzeit vorziehen. Der Funktionsumfang ist einfach für den Preis eine Klasse für sich. Da ist die Si deutlich unterlegen, die kann ja noch nicht mal einen Stereomitschnitt auf USB machen, von der Einzelspuraufnahme ganz zu schweigen. Für Bands ist das X32 quasi ideal, weil Dinge wie Recording und InEar-Monitoring vom System her sehr einfach zu realisieren sind. Von der Bedienung ist die Si toll, weil recht simpel, wenngleich ich die Encoder vom Bediengefühl nicht mag. Alternative wäre für mich eher die A&H QU oder bei mehr Budget GLD.
Das M32 habe ich nur mal im Laden angefasst. Optisch finde ich es sehr schick, der gewinkelte Teil mit dem Channelstrip und dem Bildschirm gefällt mir gut. Die Tasten haben im Gegensatz zum X32 einen deutlichen Druckpunkt. Da weiß ich nicht, ob mich das beim Delay-Tappen stören würde. Beim aufgerufenen Preis würde ich wahrscheinlich aber wieder Richtung GLD denken, wobei der Funktionsumfang weiterhin ein Argument fürs M32 ist.

In Sachen Ausfallsicherheit habe ich persönlich bisher noch nichts negatives mitbekommen. Dafür hatte ich letzten Sommer das Erlebnis, dass in der Stagebox einer wesentlich teureren Konsole eine Versorgungsspannung Zicken gemacht hat, was zu einem sehr seltsamen und erst unerklärlichen Verhalten der Konsole führte. Ausfälle und Probleme gibts überall und angesichts der Menge an verkauften X32 finde ich die Anzahl der Beschwerden, die man so findet, vollkommen in Ordnung.
Taurui
Inventar
#43 erstellt: 12. Okt 2015, 14:57
*thread ausgrab*

Der X32 hat ja nicht denselben Funktionsumfang wie der DEQ2496, oder?
Dazu zwei Fragen:

- Wenn ich den DEQ2496 einmesse und mit dem Feedbackkiller per Singleshots die Raummoden kille, kann ich das auch beim X32 einstelle? Wichtig hier wären halt sehr schmale Bänder im PEQ.

- Wenn ich den DEQ2496 weiterhin nutzen will, kann ich die Mains des X32 auch per AES/EBU ausgeben? Sonst wandelt der DEQ ja wieder AD/DA, und unnötige Wandlungen will ich möglichst vermeiden.

Danke,
-taurui
woodenplastic
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 02. Nov 2015, 12:01
Hei, eine Leiche gefunden :-)

1. Wieso nicht gleich mit dem X32 feedbacken? Der Terzbänder (PEQ) zeigt doch ein RTA an.
2. Ja.
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