Voice of Germany Live Show / Halbfinale Sound

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Anro1
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 11. Dez 2017, 16:25
Frage mich jedes Jahr bei The Voice of Germany warum in den
"Live Shows" wie z.B. gestriges Halbfinale der Sound und vor allem auch die stimmliche Performance
der Sänger gegenüber den aufgezeichneten Blind Auditions, Battles etc.. IMHO fürchterlich abstinkt.
Gestern war das für mich zum Teil entsetztlich wie mager und einfach schlecht das rüber kam.

Da stellt sich die Frage werden die Aufzeichnungen der Blind Auditions / Battles
vor der Ausstrahlung alle nachbearbeitet, nach-gemastert, geschnitten wird ja sowieso ?
Sieht für mich so aus.

Liegts vielleicht daran das die Kandidaten keine Erfahrung mit dem In Ear Monitoring bei den
Live Shows haben ?, oder ist Crew am Mixer/Monitoring und Soundcheck einfach überfordert .

Was ist Eure Meinung, gehts nur mir so mit dem Sound, und der stimmlichen Performance ?
Freue mich über Eure Meinungen
music12
Stammgast
#2 erstellt: 11. Dez 2017, 19:14
Hallo Anro

Pink
https://www.the-voic...k-what-about-us-clip

Anna Heimrath: "People Help The People"
http://www.hifi-foru...id=3254&forum_id=127


Achte mal auf den Unterschied bei der Performance zwischen Pink und den deutschen Florence Welch Verschnitt!

Gruß music12
Anro1
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 11. Dez 2017, 19:35
Hallo Music12

habe ich wohl vernommen, war natürlich wie zu erwarten sehr deutlich.

Wobei eben die Live Show Sound & Kandidaten Gesangs Performance jedes Jahr gegenüber
den aufgezeichneten Battles / Blind Audition voll abkackt.
Grüsse
music12
Stammgast
#4 erstellt: 11. Dez 2017, 20:00

Anro1 (Beitrag #3) schrieb:

habe ich wohl vernommen, war natürlich wie zu erwarten sehr deutlich.



Die Frage ist doch, warum besteht der Unterschied. Deine Einschätzung mit dem InEar ist richtig.

Was hört Pink mit EINEM InEar?
Das Studio (eigene Stimme, Band, Publikum) und ihr Playback!

Was hört Anna mit ZWEI InEars?
Nur ihr Playback, das von der Regie auf BEIDE Ohren gegeben wird.

Kleiner aber feiner Unterschied, der eine gute Gesamtdarbietung ausmachen kann.

So, wie ich das in der Nachbetrachtung sehe, sind da sämtliche Kandidaten mit ZWEI InEars aufgetreten, was nicht auf Freiwilligkeit deutet.


[Beitrag von music12 am 11. Dez 2017, 20:19 bearbeitet]
the_flix
Inventar
#5 erstellt: 11. Dez 2017, 22:14
Das heißt, deine These ist, dass man nur richtig singen kann, wenn man sich selbst über einen Bodenmonitor und nicht über einen InEar-Hörer hört?
Und dass die Teilnehmer gezwungen waren, beide Hörer zu benutzen?
Reichlich gewagt...

Live-Fernsehen ist so ziemlich das gnadenloseste für jeden Musiker, weil jede Schwäche brutal deutlich wird. Und ja, ich höre auch die Unterschiede. Teilweise wurden da Teilnehmer von der Band einfach "überfahren". Bei den aufgezeichneten Shows wird ziemlich sicher alles hinterher nachbearbeitet, wie es Live nicht möglich ist. Keine Ahnung, wie aufwändig die Live-Shows vorher mit allem geprobt werden (vgl. z.B. ESC). Und es gibt nur wenige Sänger/innen, die live so klingen, wie auf Aufnahme. Dafür muss man nur in ein paar Live-Mitschnitte von Festivals etc. reinhören.
langsaam1
Inventar
#6 erstellt: 11. Dez 2017, 23:19
- bekomme dies über Sat SD und habe öfters das Gefühl das bei Sat.1 Bild (mehr Artefakte) und Ton "schlechter" sich anhören denn bei Pro7, war mir auch bei den Blind Audition,
weshalb ich immer recht traurig bin wenn " live " in Sat.1 kommt
- inwieweit sich Bild und Ton im HD+ da ändern ist mir unbekannt
Zalerion
Inventar
#7 erstellt: 12. Dez 2017, 03:57

the_flix (Beitrag #5) schrieb:
Das heißt, deine These ist, dass man nur richtig singen kann, wenn man sich selbst über einen Bodenmonitor und nicht über einen InEar-Hörer hört?
Und dass die Teilnehmer gezwungen waren, beide Hörer zu benutzen?
Reichlich gewagt...


Nein, eigentlich nicht!

Mit InEar klingt alles, und vor allem man selbst, ganz anders, als gewohnt! Dazu kommt das ungewohnte Gefühl im Ohr was stecken zu haben, wenn man das sonst nicht hat.
Raumklang! Fehlt bei InEar nahezu vollständig, außer der Tonmensch hat dafür extra Ambient-Mics zugemischt. Auch klingen künstliche Effekte (Hall/Reverb, Delay, Autotune (man weiß ja nicht)) auf Kopfhörern wiederum komplett anders.

Vor allem, wenn der Mix komisch ist, oder zu laut (weiß ja nicht, wie professionell die Leute da arbeiten), können einige Leute damit nicht gut umgehen.


Live-Fernsehen ist so ziemlich das gnadenloseste für jeden Musiker und jede Technikcrew, weil jede Schwäche brutal deutlich wird
.
Auf einem Festival gibts einen kurzen Soundcheck, die Band kann unterbrechen, wenn sie den Monitormix angepasst haben will. (Gut, gilt eher für den Einsatz mit Live-Musikern)
Bei kurzen Auftritten und schnellen Wechseln (muss zugeben, dass ich solche Shows allgemein nicht schaue, daher hier die Vermutung), bleibt da nicht viel Zeit. Und vor der Kamera können die auch nicht mehr die Zeichen geben, die auf der Bühne an den Monitormann üblich sind.

Da kommt SEHR viel zusammen. Auch die technische Ausstattung, Art der Pulte, Aufbauten und Übertragungen machen da große Unterschiede.
Eigentlich müssten da alleine drei Tonmenschen an Pulten stehen: Einer im Publikum für den Sound im Studio, einer für die auf der Bühne und einer in einem komplett abgetrennten Raum für die Übertragung, mit mind eigenem Monitorsystem.

Dazu die wie erwähnte Umstellung der Musiker/Sänger.


Und ganz klar: Eine professionelle Aufzeichnung wird immer noch nachbearbeitet werden. Ganz "in Ruhe" im Studio, ohne den Stress das in Echtzeit machen zu müssen. Da kann man noch einiges Rausholen.
Anro1
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 12. Dez 2017, 17:34
Hallo
vielen Dank für Eure Meinungen und Beiträge.

Denke es ist schon so wie Zalerion es ausführt, die Sänger(innen) hatten denke ich Probleme mit den
beidseitigen InEar´s, was aufgrund der veränderten Akustik / Wahrnehmung gegenüber
den Wedges/Sidefills in den anderen Shows der Grund sein könnte.?

Das könnte zusätzlich zum Live-Sendungs Stress eine Erklärung für die zum Teil
aus meiner Sicht sehr angestrengte Mimik und verzweifelten Blicke
der Kandidaten gewesen sein.

Ich erinnere mich an verzweifelte und böse Blicke von der Bühne
die immer bedeuteten "Ich höre mich nicht"
Grüsse
music12
Stammgast
#9 erstellt: 13. Dez 2017, 00:55
https://de.wikipedia.org/wiki/Monitoring_(Tontechnik)

"Nachteile des In-Ear-Monitorings sind:
- In bestimmten Bereichen (Sänger, Sprecher, Blechbläser) kann der Klangeindruck aufgrund der Knochenleitung im Schädel verfälscht werden."
*xD*
Inventar
#10 erstellt: 25. Dez 2017, 01:17
Hi

Ich würde solche Dinge nicht auf technischer Ebene pauschalisieren.

Ein guter Sänger weiß selbst, inwiefern er ein Monitoring oder ein Playback braucht. Wer es ausschließlich gewohnt ist über Monitoring zu singen, der wird mit einem reinen Inear - selbst mit Ambientsignal - sicher seine Schwierigkeiten haben.
Dagegen gibt es auch wieder andere, wo überhaupt keine Verstärkung stattfindet - die sich selbst also direkt nur über Diffusschall und die eigene Schädelstruktur hören - und die trotzdem fähig sind, die Töne zu treffen.

Dass sich bei echtem Live-Gesang schnell die Spreu vom Weizen trennt, ist ja vermutlich jedem klar. Und das hat sicher in den allerseltensten Fällen technische Hintergründe - da gibt es noch wesentlich mehr "Störfaktoren". Nachdem seit der großflächigen Verfügbarkeit von Digitaltechnik Autotune und Sequencer eine schnelle und billige Methode sind, aus bestenfalls durchschnittlichen tonalen und rhytmischen Leistungen gute Ergebnisse zu erzielen, ist das ja alles bei weitem nicht mehr so wichtig.
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