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Tutorial: Wie konfektioniere ich Cinchkabel?

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'Alex'
Moderator
#1 erstellt: 27. Apr 2012, 17:04
Hier möchte ich eine Hilfestellung zum Konfektionieren von Cinchkabeln geben.
Sich seine Cinchkabel selbst zu konfektionieren kann aus verschiedenen Gründen sinnvoll sein. Der erste Aspekt ist der Finanzielle: verwendet man entsprechend günstige Komponenten kann man hier Geld sparen. Noch interessanter ist aber die Individualität: Man kann seine Kabel nach eigenen, optischen Ansprüchen und vor allem passend für den eigenen Einbau gestalten.

Vorab einige Worte zum Material. Benötigt wird ein Lötkolben bzw eine Lötstation, wobei die Lötspitze nicht so globig sein sollte; dazu natürlich Lötzinn. Weiterhin braucht man Koaxialkabel und Cinchstecker, Schrumpfschlauch und eine helfende Hand ist nicht notwendig, ist für ein sauberes Arbeiten aber durchaus sinnvoll. Für die Optik kann man die Kabel mit Geflechtschlauch einpacken.

Einige Helferleins erachte ich für das Konfektionieren als sinnvoll:
Cinchkabel- Beschriftung


Zum Material:
Welches Koaxialkabel verwendet wird ist grundlegend erstmal egal. Wichtig ist, dass die verwendeten Stecker über das Kabel passen. Soll mit Geflechtschlauch gearbeitet werden, sollte man auch diesen bedenken. Zur Zeit verwende ich dieses Kabel: Link.
Gute Erfahrungen haben wir auch mit RG59 gemacht. Als Stecker verwende ich diese: Rechts und Links
Klasse Stecker sind auch die NEUTRIK NYS373.

Wichtig: Ich würde 2 Arten unterscheiden; man kann die Masse festlöten oder aber festklemmen. Das zZ von mir verwendete Kabel lässt sich nicht löten, dementsprechend klemme ich die Masse. Diese Variante zeige ich auch hier! Eine verlötete Masse ist keinesfalls schlechter. Eine weitere, wichtige Info:
Beim ersten Stecker muss man das Kabel noch nicht vorbereiten, da ja ein offenes Ende vorhanden ist. Beim zweiten Stecker müssen Geflechtschlauch, Hülse des Cinchsteckers und Schrumpfschlauch auf das Kabel geschoben werden bevor der Stecker angelötet wird. Spätestens hier sollte getestet werden ob die Hülse über Kabel,Geflechtschlauch und Schrumpfschlauch passt!Den Geflechtschlauch kann man mit dem Lötkolben schneiden, so franst dieser nicht so stark aus.

Los gehts:

Zu Beginn steht das Koaxialkabel:
Cinch1

Zuerst wird die Isolierung der Masse entfernt:
Cinch2

Danach die Masse zurückgeschlagen und der innere Leiter freigelegt:
Cinch3

Nun wird der innere Leiter mit Lot benetzt:
Cinch4

Danach wird der Stecker aufgeschraubt:
Cinch 4,5

Das Pfännchen in der Mitte ist für den inneren Leiter gedacht. Das Pfännchen wird jetzt mit Lot gefüllt:
Cinch5

Dann öffne ich am Stecker die Klemmen bzw die Zugentlastung um Kabel und Stecker verlöten zu können. Das sieht dann so aus:
Cinch6

Cinch7

Dann wird die Zugentlastung wieder angedrückt. Dies muss so geschehen, dass sauberer Kontakt zur Masse besteht. Mit etwas Übung bekommt man dafür ein recht gutes Gefühl.
Anschließend Fülle ich den Stecker mit Heißkleber auf. Das verhindert Kontakt zwischen Masse und Leiter und stabilisiert die Verbindung. Notwendig ist dieser Schritt nicht.
Cinch8

Anschließend kann schon der Schrumpfschlauch über den Stecker gezogen werden. Ich schrumpfe mit einem Heißluftföhn, ein Feuerzeug tut's aber auch. Mit dem Feuerzeug ist die Gefahr den Geflechtschlauch anzusenken jedoch deutlich höher.
Cinch9

Cinch10

Nun muss nur noch die Hülse übergezogen und verschraubt werden:
Cinchkabel

Cinchkabel

Final schaut das dann so aus:
Cinchkabel

Cinchkabel

Cinchkabel

Wie nachfolgend im Thread besprochen ist das Anlöten der Masse eine sauberere und stabilerere Verbindung. Wie zu Beginn erklärt funktioniert das mit dem von mir verwendeten Kabel nicht. Hierzu aber nochmal 3 Bilder einer festgelöteten Masse, die Vorgehensweise unterscheidet sich ja nicht elementar von der gezeigten:
Cinchkabel

Cinchkabel

Cinchkabel

Hierzu zitiere ich auch nochmal Martin:

R-Type schrieb:
Ferner sollte man im Interesse von guten Lötungen am Aussenleiter des Steckers eine Lötstation/Kolben haben, die/der schon etwas Maggi hat, also 50W aufwärts.
Der Mittelpin des Cinchsteckers wird schnell heiss, die Isolierung kann so warm werden, das der Pin sich lockert.
Abhilfe :
Recht massive Cinchbuchse nehmen, den Stecker draufstecken und dann das Kabel anlöten, die Wärme wird weitergeleitet auf die buchse, die Temperatur ist aber noch heiß genug, den Stecker vernünftig löten zu können.


Bei so vielen Kabeln kann eine Beschriftung sinnvoll sein.
Cinchkabel

Cinchkabel

Cinchkabel- Beschriftung

Cinchkabel- Beschriftung

Dies soll nur die grundlegende Vorgehensweise aufzeigen. Je nach Stecker und Kabel können unterschiedliche Vorgehensweisen nötig sein.
Bei Fragen oder Problemen könnt ihr euch jeder Zeit an mich persönlich wenden.


R-Type schrieb:
Lötdämpfe sind giftig, auf ausreichende Belüftung achten, am besten einen Lötdampf-Absauger benutzen.
Zur Not tuts auch ein 120er Lüfter, der von der Lötstelle wegbläst.
Nach dem Löten Hände gründlich waschen, bevor man was anderes macht.


Gruß Alex


[Beitrag von 'Alex' am 08. Feb 2015, 12:15 bearbeitet]
oesi
Stammgast
#2 erstellt: 28. Apr 2012, 00:55
sauberste anleitung
'Alex'
Moderator
#3 erstellt: 28. Apr 2012, 00:57
Dankeschön!

Gruß Alex
oesi
Stammgast
#4 erstellt: 28. Apr 2012, 01:04
sollte unbedingt oben angepinnt werden. diese anleitung motiviert mich auf alle fälle mal eine neue lötspitze (hatte ich eh schon ein halbes jahr vor) zu holen und es selbst mal zu versuchen
Ciagomo
Stammgast
#5 erstellt: 28. Apr 2012, 23:00
Hmm, vlt ne dumme Frage, aber auf dem vorletzten Bild, also wo die Kabel so schön Paarweise gezeigt werden.
Liegen die Kabel zufällig so schön nebeneinander oder hast du diese Verklebt?
Wenn ja, mit was? Bei welchem Kleber leidet der Geflechtsschlauch nicht?

Bin auch absolut fürs pinnen!!
Vielen dank für deine Mühe und Arbeit, mach es jetzt wirklich auch mal selber.
Wird schon werden
trxhool
Inventar
#6 erstellt: 28. Apr 2012, 23:17
Sehr schön beschrieben...

Da das Thema auch im Heimkino Bereich zu gebrauchen ist, könnte ich hier nochmal schnell meine Beschriftung zeigen.

DSC04507

Die Kabel sind auch selber konfektioniert, und dann habe ich mir die Buchstaben ausgedruckt, und mit einem passgenauen Stück Tesafilm auf den Schrumpschlauch geklebt...

Gruss TRXHooL
'Alex'
Moderator
#7 erstellt: 29. Apr 2012, 01:52
Die Kabel sind relativ starr und lassen sich dementsprechend recht gut legen.
Geklebt ist da nichts, ich empfehle bzw verwende Kabelbinder mit verschiedenen Haltern.

Zur Beschriftung:
Muss morgen irgendwie nebenbei unter gebracht werden. Ich habe Kabelbinder mit Schild und eine Etikettenschwindel. Bilder reiche ich wie gesagt nach.

Das Thema ist übrigens schon gepinnt.

Gruß Alex
_ES_
Administrator
#8 erstellt: 29. Apr 2012, 02:21
Hi,

Guter Thread.
Evtl. ergänzend dazu:

Die Masse sollte möglichst immer angelötet werden- das geht auch, man verdrillt das Schirmgeflecht zu einer Litze und führt sie in die meist (dafür) vorhandenen Öffnung im Klemmbereich ein und verlötet sie.
Danach wie gewohnt das Kabel klemmen.
Wenn man das sauber gemacht hat, ist ein weiteres isolieren nicht notwendig.
Ferner sollte man im Interesse von guten Lötungen am Aussenleiter des Steckers eine Lötstation/Kolben haben, die/der schon etwas Maggi hat, also 50W aufwärts.
Der Mittelpin des Cinchsteckers wird schnell heiss, die Isolierung kann so warm werden, das der Pin sich lockert.
Abhilfe :
Recht massive Cinchbuchse nehmen, den Stecker draufstecken und dann das Kabel anlöten, die Wärme wird weitergeleitet auf die buchse, die Temperatur ist aber noch heiß genug, den Stecker vernünftig löten zu können.
Eine "Dritte Hand"/Mini-Schraubstock, empfinde ich als "Musthave"..

'Stefan'
Inventar
#9 erstellt: 29. Apr 2012, 11:24

R-Type schrieb:
Die Masse sollte möglichst immer angelötet werden- das geht auch, man verdrillt das Schirmgeflecht zu einer Litze und führt sie in die meist (dafür) vorhandenen Öffnung im Klemmbereich ein und verlötet sie.


Jo, zuletzt haben wir einfach geklemmt, weil's schneller ging und sich die Stecker dafür angeboten haben.
Masse anlöten ist natürlich sauberer.



[Beitrag von 'Stefan' am 29. Apr 2012, 11:25 bearbeitet]
Ciagomo
Stammgast
#10 erstellt: 29. Apr 2012, 11:35
Vlt. ne dumme Frage, aber Thema Masse anlöten.

Bringt es einen "qualitativen" Unterschied? Oder ist es einfach nur sauberer/professioneller?

Wie ermittelt ihr die benötigte Länge einer Cinchleitung, zB vom Radio in den KR zur Stufe?
Lasst ihr etwas Spiel oder wirds ganz genau?

Ich weis, komische/dumme Fragen, aber will das echt mal selbst machen.
Wenn schon, denn schon. Da eh die ganze Karre umgebaut wird.

Edit:
Wenn hier schon Mods sind nutz ich das mal, also warum ist die untere Navigationsleiste weg?
Muss jetzt immer auf Seitenanfang um im Forum zu Navigieren.

Also ich mein dieses HIFI-FORUM >>Car-Hifi>>Car-Hifi: Anschluss & Verkabelung usw usw

Absicht oder hab ich nen Fehler im Sys?


[Beitrag von Ciagomo am 29. Apr 2012, 11:38 bearbeitet]
'Alex'
Moderator
#11 erstellt: 29. Apr 2012, 11:56

'Stefan' schrieb:
Jo, zuletzt haben wir einfach geklemmt, weil's schneller ging und sich die Stecker dafür angeboten haben. :P

Jein, bei dem verwendeten Kabel lässt sich die Masse einfach nicht löten. Weder mit dickem Kolben, Lötstation oder zusätzlich Flussmittel ist es irgendjemand von uns gelungen überhaupt mal Lot an die Kabel der Masse zu bekommen.
Wenn möglich arbeite ich da auch immer mit angelöteter Masse. Dazu hier nochmal 3 Bilder:
Cinchkabel

Cinchkabel

Cinchkabel

Noch ein kurzer Teaser zur Beschriftung der Kabel:
Cinchkabel

Cinchkabel

Cinchkabel

Wobei eben falsche Schriftgröße beim Ettiketierer eingestellt war. Das mache ich heute Nacht, den Tag über brauche ich um am Stilo weiter zu pfrimeln. Dann wird das nochmal oben sauber eingepflegt.

Edit:

Bringt es einen "qualitativen" Unterschied? Oder ist es einfach nur sauberer/professioneller?

Ich behaupte mal, dass du da keinen Unterschied hören kannst. Da geht es wirklich ums saubere Arbeiten. Die Lötverbindung ist allein stabiler, die Masse ist ja nur geklemmt. Wenn möglich, würde ich die Masse immer anlöten.

Wie ermittelt ihr die benötigte Länge einer Cinchleitung, zB vom Radio in den KR zur Stufe?

Ich beginne immer mit einer Leitung, die wird am Radio verbaut ( hier auf des gewünschte Spiel zum Ausbau des Radios achten!), im Wagen verlegt und dann im Kofferraum auf die richtige Länge geschnitten. Daran orientiere ich die anderen Leitungen. Sprich:

Lasst ihr etwas Spiel oder wirds ganz genau?

Ziemlich genau.

Zum Edit: Schreib bitte mir oder direkt Martin nochmal eine PM dazu, dass gehört nicht unbedingt in den Thread. Danke.
Gruß Alex


[Beitrag von 'Alex' am 29. Apr 2012, 12:13 bearbeitet]
_ES_
Administrator
#12 erstellt: 29. Apr 2012, 12:24


Bringt es einen "qualitativen" Unterschied? Oder ist es einfach nur sauberer/professioneller?


Die Frage hat sich in dem Satz schon selbst beantwortet..
Sauberer ist ein qualitativer Unterschied.
Auch ist so eine Verbindung langzeitstabiler, was evtl. Korrision betrifft.
Hörmäßig passiert da gar nix- es sei denn, die Masse ist ab.
Ciagomo
Stammgast
#13 erstellt: 29. Apr 2012, 12:52

Hörmäßig passiert da gar nix- es sei denn, die Masse ist ab.


Das wollt ich wissen danke. Hätte ja sein können das es einen Unterschied macht.
Muss halt zugeben, das ich mich mit dem selbst konfektionieren noch nie beschäftigt habe.
Doch merke ich jetzt, das es eigentlich nur Vorteile bringt. (Die arbeit mal aussen vor)
'Stefan'
Inventar
#14 erstellt: 29. Apr 2012, 23:09

'Alex' schrieb:
Jein, bei dem verwendeten Kabel lässt sich die Masse einfach nicht löten. Weder mit dickem Kolben, Lötstation oder zusätzlich Flussmittel ist es irgendjemand von uns gelungen überhaupt mal Lot an die Kabel der Masse zu bekommen.


Ah, ja...da war was. Wusste ich nicht mehr.


Ciagomo schrieb:
Hätte ja sein können das es einen Unterschied macht.
Muss halt zugeben, das ich mich mit dem selbst konfektionieren noch nie beschäftigt habe.


Nö, das mach gehört keinen Unterschied. Höchstens indirekt über's schlechte Gewissen...
Das Konfektionieren ist nicht schlimm -- beim ersten Löten stellt man sich vielleicht noch etwas ungeschickt dran, das geht aber dann recht fix von der Hand.

So eine:

http://imageshack.us/photo/my-images/123/halterung8xl.jpg/

Hilfskonstruktion sollte aber mindestens vorhanden sein.



[Beitrag von 'Stefan' am 29. Apr 2012, 23:09 bearbeitet]
Ciagomo
Stammgast
#15 erstellt: 29. Apr 2012, 23:13
Danke

Komplette Lötstation ist schon vorhanden.
War halt immer naja, einfach zu faul.

Aber da das nächste Projekt wirklich spaßig werden soll und auch über längere Zeit geht, dann kann man die
Kabel in der zwischenzeit (Sparzeit;)) machen.
_ES_
Administrator
#16 erstellt: 30. Apr 2012, 01:56
Eine Sache noch, sollte zu ein How-To dazugehören:

Lötdämpfe sind giftig, auf ausreichende Belüftung achten, am besten einen Lötdampf-Absauger benutzen.
Zur Not tuts auch ein 120er Lüfter, der von der Lötstelle wegbläst.
Nach dem Löten Hände gründlich waschen, bevor man was anderes macht.
ralphi1756
Stammgast
#17 erstellt: 02. Mai 2012, 05:48
super Anleitung

dann weis ich auch mal endlich wie ich selbst Chinchkabel bauen kann
brauch eh dann mal (wenns bei mir weiter geht) welche zwischen 7-8 Meter lang, nur die Länge gibts ja nicht zu kaufen

gruss ralphi
Ciagomo
Stammgast
#18 erstellt: 02. Mai 2012, 07:30
7 - 8 Meter Cinchkabel?

Aber nicht fürs Auto oder?
Wenn ja, welches Auto denn bitte?
Simon
Inventar
#19 erstellt: 02. Mai 2012, 08:54
Hi!

Hätte da noch eine Ergänzung, die vor allem für CAR-HiFi interessant ist:

Masseschleifen und Schirmung:

Um Masseschleifen zu verhindern muss nicht irgendein komisches Kästchen um 15€ zwischengeschalten werden.
An der HU-Seite werden alle Kabel-Massen angelegt (dient nur der Schirmung), auf der Verstärkerseite aber nur eine Masse pro Gerät.

Die Schirmung wird als sogenannte Sackschirmung durchgeführt. Das heißt, dass sie nur einseitig angelegt wird und auf der anderen Seite offen bleibt.
In der Regel schließt man den äußeren Schirm auf der HU-Seite an und den nächsten auf der Verstärkerseite. Wenn noch mehr vorhanden sind, dann immer abwechselnd.

Wie stark ein Kabel geschirmt sein muss, hängt ganz vom Wagen und dem Weg ab.


Und freundlich grüßt
der Simon
ralphi1756
Stammgast
#20 erstellt: 02. Mai 2012, 13:38

Ciagomo schrieb:
7 - 8 Meter Cinchkabel?

Aber nicht fürs Auto oder?
Wenn ja, welches Auto denn bitte?



oja doch fürs Auto
ist aber nen stink normaler Peugeot 306
aber die Chinchkabel sollen bei mir im Amaturenbrett nach links weg zum Seitenschweller, im Seitenschweller nach hinten, bei der Rücksitzbank zur Mitte hin, dann bis ganz nach hinten im Kofferraum und dann wieder nach vorn zur Rücksitzbank zurück laufen

Grund ist, ich will nen ausfahrbahre Schublade haben (die soll über die ganze Kofferraumlänge gehen), die über die Rücksitzbank ausfährt und wo die Verstärker ect drauf sein sollen (damit man die nacher nicht sieht, man aber nichts ausbauen muss um dran zukommen)

ist aber noch Zukunfstmusik

gruss ralphi

Edit:
Simon schrieb:
Hi!

ralphi1756 schrieb:
brauch eh dann mal (wenns bei mir weiter geht) welche zwischen 7-8 Meter lang, nur die Länge gibts ja nicht zu kaufen

Kabel kann man doch als Meterware kaufen.
Ich denke, bis 100m sollte es kein Problem sein.

Und freundlich grüßt
der Simon

klar weis ich
ich meinte schon fix fertige Chinchkabel gibts in dieser Länge (7-8 Meter) nicht zu kaufen


[Beitrag von ralphi1756 am 02. Mai 2012, 13:59 bearbeitet]
Simon
Inventar
#21 erstellt: 02. Mai 2012, 13:56
Hi!

ralphi1756 schrieb:
brauch eh dann mal (wenns bei mir weiter geht) welche zwischen 7-8 Meter lang, nur die Länge gibts ja nicht zu kaufen

Kabel kann man doch als Meterware kaufen.
Ich denke, bis 100m sollte es kein Problem sein.

Und freundlich grüßt
der Simon
cptnkuno
Inventar
#22 erstellt: 07. Mai 2012, 16:05

'Alex' schrieb:

Jein, bei dem verwendeten Kabel lässt sich die Masse einfach nicht löten. Weder mit dickem Kolben, Lötstation oder zusätzlich Flussmittel ist es irgendjemand von uns gelungen überhaupt mal Lot an die Kabel der Masse zu bekommen.


Das läßt darauf schließen, daß der Schirm aus Alu ist, das läßt sich nämlich definitiv nicht löten.
'Alex'
Moderator
#23 erstellt: 07. Mai 2012, 16:15
Gut möglich.

Gruß Alex
Sid-1
Stammgast
#24 erstellt: 07. Mai 2012, 21:35

'Stefan' schrieb:
...
So eine:

http://imageshack.us/photo/my-images/123/halterung8xl.jpg/

Hilfskonstruktion sollte aber mindestens vorhanden sein.

:prost



Einfach, aber echt effektiv und gut. Ich werde auch noch meine selber konfekionieren, dachte an das Sommer Cable The Spirit XXL für die Cinch, und an das Sommer Cable Galileo 238 Plus BK für die XLR. Sollen ja echt feine Dinger sein. Jemand schon Erfahrungen damit gemacht?
Gruß Sid
Simon
Inventar
#25 erstellt: 08. Mai 2012, 06:44
Hi!

Das Galileo Plus habe ich in Kombination mit den Neutrik NF2CB2 verwendet.
Bin davon total begeistert.

Und freundlich grüßt
der Simon
Martin_Highend
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 20. Jun 2012, 23:54
ist vielleicht ein wenig seltsam meine frage.

Das was du als Masse beschreibst ist doch die Abschirmung oder nicht?

wenn ich die Abschirmung als Masse benutze dann ist doch der Effekt des Abschirmens verloren oder?

weil dann die Störsignale ins Gerät geleitet werden. denke ich.


Ich denke das ein Kabel das 2 adern hat und eine Schirmung ist vielleicht besser?

Hier zB

http://www.viablue.de/de/nfs1_silver_quattro_analogue_kabel.shtml

ein kabel mit 4 Schirungen und zwei Leitern.


Danke für eine sachliche erklärung
cptnkuno
Inventar
#27 erstellt: 21. Jun 2012, 00:25
um das zu Umgehen bräuchtest du symmetrische Signalführung, was die meisten Hifigeräte nicht können. Cinchbuchsen sind halt einmal nur zweipolig.
'Alex'
Moderator
#28 erstellt: 21. Jun 2012, 00:26
Moin,

in allen bisher eingesetzten Fahrzeugen keinerlei Probleme oder Störgeräusche.

Warum man 8€ für ein solches Kabel zahlen sollte ist mir schleierhaft ( wobei ich hier bitte keine Diskussion dazu lostreten möchte).

Gruß Alex
'Stefan'
Inventar
#29 erstellt: 21. Jun 2012, 00:32

cptnkuno schrieb:
um das zu Umgehen bräuchtest du symmetrische Signalführung


Eben. Dieses:


Ich denke das ein Kabel das 2 adern hat und eine Schirmung ist vielleicht besser?


"Pseudo-symmetrisch" bringt nüscht, wenn's die angebundenen Geräte nicht können.



/Edit:

Hier:

http://www.hifi-forum.de/viewthread-83-1791.html

noch ein Thread zu genau dem Thema.


[Beitrag von 'Stefan' am 21. Jun 2012, 00:34 bearbeitet]
Simon
Inventar
#30 erstellt: 21. Jun 2012, 07:19
Hi!

Ich bin der selben Meinung wie Martin_Highend.
Das ist eben die Highendige Variante.

Verwende selbst folgendes Kabel:



Der äußere Schirm wird Quellenseitig und der innere beim Verstärker angelegt.

Und freundlich grüßt
der Simon
Martin_Highend
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 21. Jun 2012, 10:05
Danke für den Link.

hat mir die Antwort geliefertn nach der ich gesucht habe.


Ich bin überzeugt das die Signalübertragung mit dem ein Ader und ein Schirm Kabel störungsfrei funktioniert.

Wir wären doch aber alle nicht hier wenn wir nicht ein wenig mehr wollten als nötig ist.


Drum kommt für mich in frage, 2 adern und 2 Schirmungen, einseitig die äußere Schirmung auf die Masse gelötet zum schirmen und die innere schirmung als Masse verwendet.
dann bleiben noch 2 adern für links und rechts.

Will ein Stereo Kabel für miniKlinke auf DIN 5pol bauen.

wenn mir jemand ein geschirmtes 3 adriges Kabel empfehlen kann, dass wär gut.
'Alex'
Moderator
#32 erstellt: 21. Jun 2012, 11:09
Moin,
da wirst du im CH wenig Experten finden.

Mal gegoogelt? In Onlineshops wie reichelt würde ich zuerst schauen. Wobei es da keine große Auswahl an "High End"Kabel gibt.

Gruß Alex
'Stefan'
Inventar
#33 erstellt: 21. Jun 2012, 12:32

Simon schrieb:
Das ist eben die Highendige Variante.


Was ist an der "symmetrischen" Signalführung High-End, wenn sie nicht funktioniert, wie sie eigentlich sollte, weil die Geräte nur unsymmetrisch können?



[Beitrag von 'Stefan' am 21. Jun 2012, 12:32 bearbeitet]
Counterfeiter
Inventar
#34 erstellt: 21. Jun 2012, 13:51

'Stefan' schrieb:

Simon schrieb:
Das ist eben die Highendige Variante.


Was ist an der "symmetrischen" Signalführung High-End, wenn sie nicht funktioniert, wie sie eigentlich sollte, weil die Geräte nur unsymmetrisch können?

:prost


Hier sind doch alle vorgestellten Varianten symmetrisch gewesen...
Die von Simon wohl noch am unsymmetrischsten, wenn er nur mit verdrillten Adern führt...

@Simon
Wo man den äußeren Schirm auf auflegt ist egal, solange man ihn nicht auf beiden Seiten auflegt...

Würde dein Kabel wie folgt abändern... Nur eine Ader danach zwei Schirme...

Ader -> Signal
Innerer Schirm -> Masse
Äußerer Schirm -> Schirm, auf einer Seite auf Masse legen...

Obwohl der äußere Schirm schon etwas oversized ist...

Sinn würde er wieder machen, wenn man noch einen dritten Schirm hätte und außen noch +12 V auflegt...

Aber soviel Abschirmung brauch kein Mensch... zumal CarHiFi eher mit Masseschleifen als Einstreuung zu kämpfen hat ...

MfG

BAsti
'Alex'
Moderator
#35 erstellt: 21. Jun 2012, 13:55
Wie gesagt kann ich aus der Praxis bestätigen das in verschiedenen Fahrzeugtypen bei verschiedenen Einbauten ( bis hin zu 3 Wege+ Sub mit P99RS) die oben gezeigte Variante ohne Probleme funktioniert.

Gruß Alex
'Stefan'
Inventar
#36 erstellt: 21. Jun 2012, 14:03

Counterfeiter schrieb:
Hier sind doch alle vorgestellten Varianten symmetrisch gewesen...


Ein Innenleiter + Schirm/Masse (die "angeprangerte" Variante hier im Thread), das ist per Definition asymmetrisch.

Counterfeiter
Inventar
#37 erstellt: 21. Jun 2012, 14:03
@Alex....

der letzte Teil ging komplett an Simon...

Ich bezweifle nicht das dein Kabel wunderbar funktioniert... gibt ja auch nichts zu beanstanden...

MfG

Basti

P.S. Naja gut, wenn mans ganz genau nimmt, dann ist der massive Innenleiter im KFZ sicher nicht ideal
'Alex'
Moderator
#38 erstellt: 21. Jun 2012, 14:07
Moin,

das hatte ich so verstanden.

Die Kabel sind nicht sonderlich flexibel, das ist richtig. Aber da ich idR ein Cinch nur einmal verlege habe ich auch nur einmal den "Stress". Das gesparte, evtl umgelegte Budget und der damit verbundene Spaß bleibt ein Leben lang.

Gruß Alex
Counterfeiter
Inventar
#39 erstellt: 21. Jun 2012, 14:09

'Stefan' schrieb:

Counterfeiter schrieb:
Hier sind doch alle vorgestellten Varianten symmetrisch gewesen...


Ein Innenleiter + Schirm/Masse (die "angeprangerte" Variante hier im Thread), das ist per Definition asymmetrisch.

:prost


Hast ja recht...
Ich verwechsel das zu gern, weil ich immer von einem symmetrischem Feld zwischen den Leitern ausgehe... aber es ist ja der Aufbau des Kabels gemeint...


[Beitrag von Counterfeiter am 21. Jun 2012, 14:11 bearbeitet]
Astra_Turbo
Stammgast
#40 erstellt: 05. Jul 2012, 21:21
Auf was muß man achten wenn man eine Y-Verbindung konfektioniert bzw. wie würdet ihr vorgehen?
xxxAlexxxx
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 15. Aug 2012, 17:57

Astra_Turbo schrieb:
Auf was muß man achten wenn man eine Y-Verbindung konfektioniert bzw. wie würdet ihr vorgehen?

das würde mich auch interessieren
Nice1XD
Stammgast
#42 erstellt: 24. Jun 2013, 17:48
Ich check gar nichts mehr.
Auf der einen Seite heißt's Symmetrisch top, auf der anderen heißts Koax, weil alles andere bringt nix.

Bitte mal um Aufklärung, hab nämlich ein Problem mit den 6 Cinchkabeln im Auto (Störsignal) Klick mich und würde das gerne beheben

Wollte mir jetzt Sommer Cable Galileo bestellen, obwohl 2,50 pro Meter bei insgesammt 30 Metern schon nicht günstig sind. (gibt's günstige & vernünftige Alternativen die auch nicht ganz so dünn sind?)
Dann noch nen paar hoffentlich vernünftige Cinch-Stecker und für die Optik nen Gewebeschlauch von Viablue drüber.

PS: wenn Symmetrisch nichts bringt warum haben die Kabel dann überhaupt mehrere Abschirmungen? Ist doch das selbe wie eine dickere nur, dass die kleinen vl flexibler sind.

LG


[Beitrag von Nice1XD am 24. Jun 2013, 18:15 bearbeitet]
'Stefan'
Inventar
#43 erstellt: 24. Jun 2013, 18:26
Symmetrisch ja, wenn die damit verbundenen Geräte es können.
Können die Geräte im Auto mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit nicht, d.h. ("quasi")symmetrische Verkabelung bringt dir faktisch nichts.

Stinknormales Koax und gut.



[Beitrag von 'Stefan' am 24. Jun 2013, 18:26 bearbeitet]
Nice1XD
Stammgast
#44 erstellt: 24. Jun 2013, 19:04
Also bringt das Galileo nich wirklich viel oder? ^^

aber wie zum Teufel krieg ich diese Störsignale weg?
Astra_Turbo
Stammgast
#45 erstellt: 24. Jun 2013, 22:11
Hatte auch trotz mehrfach geschiermter Cinchkabel Störgeräusche, hab dann einfach ganz normale Alufolie drumgewickelt und auf Masse gelegt, jetzt ist es so gut wie weg.
Onkel-Rick
Stammgast
#46 erstellt: 24. Jun 2013, 22:41
Hallo

Großes lob, echt geil gemacht!
Werde es mir in den favoriten speichern damit ich das später mal selbst ausprobieren kann!


Gruß vom Onkel
Alechs
Inventar
#47 erstellt: 10. Sep 2013, 23:57
Meinst du dieses RG59? Mehr als 50m brauch ich nicht
http://www.reichelt....&artnr=RG+59B%2FU-50

Alex
eisenherz6
Schaut ab und zu mal vorbei
#48 erstellt: 05. Dez 2013, 12:48
Endlich mal ne Möglichkeit gefunden, die hässlichen rot/weiss Kabel auszutauschen, die sich neben den original nicht im Handel befindlichen Cinch-Kabel von Technics befinden.

Chinch Kabel
audiophysic_er
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 13. Feb 2014, 23:40
Ich habe beim Konfektionieren den Fehler gemacht, dass ich mich bei einem der zwei Kabel vermessen habe.

Es ist 3 cm kürzer als das andere.

Ist das schlimm? Oder gar schädlich für den Klang oder muss ich mir sorgen um die Elektronik machen?
Car-Hifi
Inventar
#50 erstellt: 14. Feb 2014, 00:00
Da sich der elektrische Impuls im Kabel mit fast Lichtgeschwindigkeit bewegt, wirst Du keine Laufzeitunterschiede bemerken.

Die elektrischen Eigenschaften eines nicht völlig missratenen Kabels beeinflussen den Klang des Systems in keiner Weise. Dem entsprechend wirken sich auch drei Zentimeter Kabel mehr oder weniger nicht auf den Klang aus.

Also mach Dir keinen Kopf, genieße die Musik!
drallex
Stammgast
#51 erstellt: 02. Nov 2014, 20:25
Schöner Guide. Hat mir persönlich sehr geholfen, als ich mir meine eigenen Cinch-Kabel gebaut habe. Weil so ganz ohne Vorkenntnisse wollte ich dann doch nicht einfach so loslegen, zumal ich nicht so viel Übung mit dem Lötkolben haben.

Man spart einfach ne Menge Geld und man weiß, dass man es selbst gemacht hat.
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