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Netzspannungskonstanthalter

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Autor
Beitrag
Gelscht
Gelöscht
#1 erstellt: 08. Feb 2007, 02:12
Hallo,

da bei mir sehr starke Schwankungen im Netz sind, will ich mir so ein Teil zulegen.
Kann mir jemand sagen wo ich am besten dieses kaufe und vieleicht was für einen.
Wäre für Anregungen dankbar.

ciao
Markus
kptools
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 08. Feb 2007, 03:06
Hallo,

auch wenn mir jetzt unklar ist, wofür man sowas braucht, schau mal hier und gebe unter Suche "Versorgung,Spannungsstabilisierer,230V" ein. Zum Einkaufen benötigt man dort allerdings einen Gewerbeschein, aber da sollte sich ja immer jemand finden lassen, z.B. ein Installateur Deines Vertrauens.

Wie "groß" sind denn die "Netzschwankungen" bei Dir?

Grüsse aus OWL

kp
HiFi_Addicted
Inventar
#3 erstellt: 08. Feb 2007, 09:00
RS Österreich ist da nicht so heickel beim Bestellen. Klapp sehr gut ohne Gewerbeschein.

MfG Christoph
azurdebw
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 08. Feb 2007, 09:40
moin.
in der bucht werden schon mal geräte von
wandel + goltermann
angeboten.schau mal nach nem ws5.
die liefern bis zu 1100 watt, sind stufenlos einstellbar, von ca.220-240 volt.
haben 2 steckdosen.
nachteile: mörderschwer ca.30kg, man hört die trafos.leise, aber hörbar.
aber wenn man ihn ein wenig wegstellt sollte es gehen.
ich hab vor kurzem noch einen ws 6 ersteigert.der ist mit röhren.
den will ich mal beruhigen und mal sehen wie der ist.
waren früher mal die rolls royce unter den stabis.
gruß adam
DB
Inventar
#5 erstellt: 11. Feb 2007, 12:05
Kommt drauf an, welche Leistung der Konstanter haben muß. Bis ca. 300VA kann man auch beim Trödelladen fündig werden, die hatte man früher, um die Netzspannung für Fernseher zu regeln.

Magnetische Konstanter gibt es auch in Musikhäusern, weil PA-Anlagen auch mit schwankenden Netzspannungen zu kämpfen haben.

MfG

DB
hal-9.000
Inventar
#6 erstellt: 11. Feb 2007, 20:02

DB schrieb:
Kommt drauf an, welche Leistung der Konstanter haben muß. Bis ca. 300VA kann man auch beim Trödelladen fündig werden, die hatte man früher, um die Netzspannung für Fernseher zu regeln.

So ein "Ding" hatten wir früher (70ger) auch immer am Fernseh. Warum waren die eigentlich nur davor? Sonst hab ich die nirgends gesehen ...
kptools
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 11. Feb 2007, 20:10
Hallo,

Spannungsschwankungen im mittleren 2-stelligen Voltbereich (nach unten) mochten die Fernseher (damals) nicht so gerne .

Grüsse aus OWL

kp
hal-9.000
Inventar
#8 erstellt: 11. Feb 2007, 20:17
Hm - ich interpretiere jetzt mal "Spannungsschwankungen im mittleren 2-stelligen Voltbereich" mit 50V +/- 20V.
Waren die so groß??
Und beim Licht hätte man das doch auch gesehen - ich kann mich an solche "Schwankungen" allerdings nicht erinnern
kptools
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 11. Feb 2007, 20:26
Hallo,

ich denke, wir sprechen hier über die Neuen Bundesländer (ehemalige DDR)? Es ist wohl deswegen beim Licht nicht aufgefallen, weil die Spannungen konstant schlecht waren . Ich kenne dieses Problem aber nur vom Hörensagen. In den Alten Bundesländern kam so etwas zwar auch vor, war aber eher die Ausnahme. Da waren dann die Netzbetreiber in der Pflicht, die solche Konstanter in ihre elendig langen Freileitungen eingebaut haben.

Grüsse aus OWL

kp
hal-9.000
Inventar
#10 erstellt: 11. Feb 2007, 20:36

kptools schrieb:
Hallo,

ich denke, wir sprechen hier über die Neuen Bundesländer (ehemalige DDR)?

richtig

kptools schrieb:
Es ist wohl deswegen beim Licht nicht aufgefallen, weil die Spannungen konstant schlecht waren .

Kann sein, keine Ahnung - da war mein Alter noch einstellig ;).
Ich weiß nur, dass die vor dem alten s/w Fernseh hingen, Anfang der 80ger hatten wir FarbTV und der war ohne angeschlossen.
DB
Inventar
#11 erstellt: 11. Feb 2007, 21:03
Die alten Fernseher brauchten das, weil die ihre Anodenpannung direkt aus der Netzspannung erzeugten. Die späteren Fernseher (auch Röhrengeräte) hatten dann tw. recht aufwendige Stabilisierungsschaltungen drin, die waren weniger empfindlich. Mit der Einführung der Schaltnetzteile brauchte man die Konstanter nicht mehr. Allerdings war ab da auch kein Mittelwellenempfang mehr so recht möglich.

MfG

DB
hf500
Moderator
#12 erstellt: 11. Feb 2007, 21:38
Moin,
und die Vollroehrenfernseher waren auf eine einigermassen konstante Netzspannung (220V +-5%)
wegen des Heizstromes angewiesen. Besonders unterheizen fuehrte zu Ausfaellen, besonders der Oszillatoren in den Tunern.
Die Hoehe der Anodenspannung ist da weniger kritisch.

73
Peter
DB
Inventar
#13 erstellt: 11. Feb 2007, 23:31
Hast ja recht. Wenn der Röhrensatz nachließ, steckte man am Konstanter eine Brücke um, dann stieg die Ausgangsspannung etwas an. Damit konnte man dann noch etwas länger sehen...

MfG

DB
plasma1210
Stammgast
#14 erstellt: 15. Feb 2007, 09:42
Hallo
ich betreibe 4 Spannungskonstanthalter in meiner Anlage. Alle aus DDR-Zeiten.
Das sind die billigsten Netzfilter und Trenntrafos die man bekommen kann , aber richtig gut. Speziell das Modell Constanze 4 kommt mit 16 kg Lebendgewicht daher. Blindtest gegen Audioplan Netzfilter der 600 € Klasse brachten keine nennenswerten Unterschiede , dem Ostteil kann mann sogar mehr Reserven bescheinigen wenn der Verstärker mal richtig Strom braucht , Bassläufe kamen an der Constanze einfach satter und umrissener rüber.
Probiert doch mal einen aus , bei ebay gibt es ab und an welche für eine Eurone.

Achso und wer zu Ostzeiten einen DDR-Röhrenfernseher am RGW-Verbundnetz betrieb , der hatte 2 Möglichkeiten , alle paar Minuten die Bildhöhe per Hand nachstellen oder eine Constanze vorschalten.
babelizer
Stammgast
#15 erstellt: 15. Feb 2007, 17:02
Interessant wäre mit Sicherheit auch mal zu ermitteln, woher diese krassen Spannungs-
schwankungen kommen. Also erst mal die Ursache finden, anstatt nur zu therapieren.
Weil irgendwann mal ist das Fass voll, dann nutzt dir auch der Spannungsstabilisator nichts mehr.

Gruß
Torsten
-Frank-
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 16. Feb 2007, 19:23
Hallo zusammen,

ich kann mich noch sehr gut an die späten siebziger Jahre erinnern, als im Winter die Spannung im Stromnetz zeitweise um 160 Volt lag.
Fernsehen gucken ohne Stromregler, - so hießen diese Geräte im Volksmund, - war nicht möglich.

Ob so etwas heutzutage im HI-FI Bereich noch notwendig ist?
ich weiß nicht.



Beste Grüße aus der Magdeburger Börde.

Frank.
hal-9.000
Inventar
#17 erstellt: 17. Feb 2007, 01:03

-Frank- schrieb:
Beste Grüße aus der Magdeburger Börde.

Frank.

Mensch mal einer quasi aus der näheren Umgebung (ASL)
ProfessorChaos
Stammgast
#18 erstellt: 21. Feb 2007, 18:32

hal-9.000 schrieb:
Hm - ich interpretiere jetzt mal "Spannungsschwankungen im mittleren 2-stelligen Voltbereich" mit 50V +/- 20V.
Waren die so groß??
Und beim Licht hätte man das doch auch gesehen - ich kann mich an solche "Schwankungen" allerdings nicht erinnern :?

Von 2009 an darf die Netzspannung von 230 V um ±10 % abweichen. Dann sind 207 Volt bis 253 Volt in der Toleranz möglich.
http://de.wikipedia.org/wiki/Netzspannung
HiFi_Addicted
Inventar
#19 erstellt: 21. Feb 2007, 20:31
Und wieder mal einen klammheimliche Möglichkeit für die EVUs den Umsatz zu steigern

Ich werde mir dann wohl einen Spannungskonstanter hohlen müssen. 253V hallten etliche Geräte schon auf grund der 250V Entstörkondensatoren nicht aus.

MfG Christoph
hal-9.000
Inventar
#20 erstellt: 21. Feb 2007, 21:56
So wie ich das bisher immer verstanden habe, schwankts ja nicht so stark, wie möglich. Bräuchte man die nicht nur eine Art "Limiter" für zu hohe Spannungen? Könnte mir vorstellen, dass das billiger zu realisieren wäre als ein "Spannungskonstanter", oder liege ich da vollkommen falsch?
HiFi_Addicted
Inventar
#21 erstellt: 21. Feb 2007, 22:13
Von den Kosten her ist es so gut wie wurscht. Teuer ist der Eisenkern und die Kupferwicklungen. Die zusätzlichen Abgriffe am Trafo bzW die Relais falle da kaum noch ins Gewicht.

MfG Christoph
kptools
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 21. Feb 2007, 23:05
Hallo,

die + 10 % galten bei uns schon mal, allerdings ausgehend von 220 V. Diese "wiedereingeführte" Spannungserhöhung gilt quasi Europaweit und ist eine Art "Sicherheitsfaktor" für "schlechte" Netze. Bei uns werden die Transformatoren Niederspannungsseitig (400 V / 230 V) auf etwa 240 V direkt am Trafo eingestellt. Werden hohe Lasten erwartet, so geht man bis zu 245 V hoch. Das ist dann die max. mögliche Spannung, die am ersten Hausanschluss in Stationsnähe bei geringer Last dauerhaft anstehen kann. Das darüber liegende Mittelspannungsnetz wird "starr" gefahren. Das bedeutet, es wird vom Netzbetreiber geregelt und konstant auf z.B. 10.000 V gehalten. Ich denke, daß sich daran in Deutschland auch nichts wesentliches ändern wird. Die vermutete "Umsatzerhöhung" durch Spannungsanhebung wird man sich wohlweislich verkneifen, da zu offensichtlich.

Grüsse aus OWL

kp
Uwe_Mettmann
Inventar
#23 erstellt: 21. Feb 2007, 23:09

HiFi_Adicted schrieb:
253V hallten etliche Geräte schon auf grund der 250V Entstörkondensatoren nicht aus.

Hallo Christoph,

nee, das ist nicht ganz korrekt. Endstörkondensatoren auf der 230 V Seite müssen aus Sicherheitsgründen Spannungen weit oberhalb von 1000 V standhalten, wobei ich den genauen Wert aus dem Kopf nicht weiß.


Viele Grüße

Uwe
HiFi_Addicted
Inventar
#24 erstellt: 21. Feb 2007, 23:10
Jedenfalls sind die die ich aus PC Netzteilen geschlachtet habe mit 250V beschriftet.

MfG Christoph
kptools
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 21. Feb 2007, 23:12
Hallo,
Uwe_Mettmann schrieb:
Endstörkondensatoren auf der 230 V Seite müssen aus Sicherheitsgründen Spannungen weit oberhalb von 1000 V standhalten, wobei ich den genauen Wert aus dem Kopf nicht weiß.

Das muss eigentlich auch so sein, denn der Peak liegt ja weit über 320 V.

Grüsse aus OWL

kp


[Beitrag von kptools am 21. Feb 2007, 23:14 bearbeitet]
Uwe_Mettmann
Inventar
#26 erstellt: 21. Feb 2007, 23:14

HiFi_Adicted schrieb:
Jedenfalls sind die die ich aus PC Netzteilen geschlachtet habe mit 250V beschriftet.

Hallo Christoph,

weil Spannungsspitzen auf dem Stromnetz vorkommen können, müssen Entstörkondensatoren eben ein Vielfaches des aufgedruckten Wertes vertragen.

Viele Grüße

Uwe
HD-MASTER
Stammgast
#27 erstellt: 05. Feb 2016, 13:09
Ich betreibe seit Dezember eine DDR Anlage aus den 80zigern.
Damals war die Spannung 220 Volt.
Jetzt liegen 230 Volt an.Die Trafos haben dadurch ein leichtes Brummen.
Würde ein Spannungskonstanthalter für 220V da etwas bringen ?

Bernd
hf500
Moderator
#28 erstellt: 06. Feb 2016, 23:14
Moin,
man sollte zuerst untersuchen, ob die Trafos wegen der 5% Ueberspannung, die sie immer schon aushalten koennen mussten, brummen, ob da nicht etwa die Montageschrauben locker geworden sind oder ob die Trafos nicht schon immer leicht gebrummt haben. Zu "lockeren Schrauben" wuerde ich auch muerbe gewordene Gummizwischenlagen etc. der Trafomontage zaehlen, soweit die vorhanden sind.

Wenn sich Trafos wegen leicht erhoehter Netzspannung bemerkbar machen, muessen sie eigentlich sehr auf Kante genaeht sein. Eigentlich war man in der DDR mit der Bemessung der Trafos recht grosszuegig.

73
Peter
HD-MASTER
Stammgast
#29 erstellt: 07. Feb 2016, 12:15
Danke für die Info.
Verschraubt ist alles ordentlich.
Ist auch nicht sehr laut,aber da die Anlage im Schlafzimmer steht läuft Sie halt ziemlich leise.
Das brummen kommt von der Spule.
hf500
Moderator
#30 erstellt: 07. Feb 2016, 18:25
Moin,
es gibt auch Trafos, die brummen einfach. Und sie hoeren erst damit auf, wenn man sie an starker Unterspannung betreibt. Ein Konstanter auf 220V wird hoechstwahrscheinlich nichts daran aendern, mit guter Wahrscheinlichkeit aber auch noch selbst brummen.

73
Peter
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