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BiAmping / BiWiring endlich mal richtig.

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chipart
Stammgast
#1 erstellt: 22. Feb 2007, 18:49
Auch wenn ich grundsätzlich eher zu den Skeptikern bzgl. "Tuning" gehöre, versuche ich ja ernsthaft, die Motivationen und Gedanken derjenigen zu verstehen, bei denen das anders ist. Manchmal fällt mir dies sehr schwer. So z.B. beim Thema "BiWiring/-Amping":

Gehen wir mal einen Moment davon aus, dass man dadurch tatsächlich einen Klangeffekt erzielen kann, der über das Verdoppeln des Leitungsquerschnitts bzw. der Verstärkerleistung hinaus geht.

Warm wird dann aber nie darüber geschrieben, welche Kabel man am Besten verwendet? Ich schreibe bewusst nicht "welches Kabel", da ich mir kaum vorstellen kann, dass ein auch nur halbwegs akzeptables Ergebnis mit dem gleichen Kabeltyp für Hoch- und Tieftonzweig erzielbar ist. Wäre es nicht folgerichtig, für den Hochtonzweig ein eher "analytisches" und für den Tieftonzweig ein eher "warmes" zu nehmen? Oder gerade umgekehrt?

Ich habe auch in der einschlägigen "Fachpresse" leider noch nie einen Test von Kabelkombinationen für diesen Zweck gesehen. War ich blind oder wird dieses Thema völlig aussen vor gelassen?
Ist hier eine große Marktlücke???

Mit der Bitte um Erleuchtung,
Chip
hf500
Moderator
#2 erstellt: 22. Feb 2007, 19:30
Moin,
willst Du bestimmt nicht hoeren:

Weil es sinnlos ist.

Ich habe bislang noch keine "Zwillingslitze" fuer den Lautsprecheranschluss gefunden,
die zusammen mit einer komplexen Last (Lautsprecher mit Weiche) eine so signifikante
"Frequenzgangverfaelschung" ergibt, dass das hoer- oder messbar waere.

73
Peter


[Beitrag von hf500 am 22. Feb 2007, 19:31 bearbeitet]
kempi
Inventar
#3 erstellt: 22. Feb 2007, 19:38
Hey, das wäre doch was für die einschlägige "Fachpresse"! Seitenweise Tests und Tabellen, welche Kabel mit welchen anderen Kabeln zu kombinieren sind damit die jeweilige Referenzanlage oder beliebige andere Anlagen noch ein quentchen besser, luftiger, wärmer, high-fideler ........
chipart
Stammgast
#4 erstellt: 23. Feb 2007, 00:07

hf500 schrieb:
Moin,
willst Du bestimmt nicht hoeren:


Doch, dass ist mir klar. Ich halte Kabelklang im Allgemeinen und BiWiring im Speziellen (BiAmping bringt ja bei schwachbrüstigen Verstärkern was...)auch für Unfug.

Was ich nicht verstehe: Wenn man daran "glaubt", dann kann man doch nicht ernsthaft mit dem gleichen Kabel für Hoch- und Tiefton arbeiten...

Gruss,
Florian
Kobe8
Inventar
#5 erstellt: 23. Feb 2007, 04:01
Gude!


chipart schrieb:
Was ich nicht verstehe: Wenn man daran "glaubt", dann kann man doch nicht ernsthaft mit dem gleichen Kabel für Hoch- und Tiefton arbeiten...


Zudem: Vor dem Tieftöner (der ja die meiste Leistung benötigt) sitzt noch die größte Spule (ein meterlanges, schxxxdünnes Käbelchen), vor dem Mitteltönner 'ne kleinere und vor dem Hochtöner keine mehr - Warum sollte man die nicht tauschen? Man hört auch ganz bestimmt einen Unterschied!

Gruß Kobe


[Beitrag von Kobe8 am 23. Feb 2007, 04:01 bearbeitet]
chipart
Stammgast
#6 erstellt: 23. Feb 2007, 11:58

Kobe8 schrieb:
Zudem: Vor dem Tieftöner (der ja die meiste Leistung benötigt) sitzt noch die größte Spule (ein meterlanges, schxxxdünnes Käbelchen), vor dem Mitteltönner 'ne kleinere und vor dem Hochtöner keine mehr - Warum sollte man die nicht tauschen? Man hört auch ganz bestimmt einen Unterschied!


Wir verstehen uns.

Vielleicht sollten wir zusammen "das todal grasse Djuning-Schob" aufmachen und richtig Geld verdienen

Gruss,
Chip
Kobe8
Inventar
#7 erstellt: 23. Feb 2007, 13:14
Gude!


chipart schrieb:
Vielleicht sollten wir zusammen "das todal grasse Djuning-Schob" aufmachen und richtig Geld verdienen


Hm, warum nicht? Immerhin höre ich sogar die unterschiedlichen Farbringe auf den Widerständen raus, die in der Frequenzweiche verbaut wurden.

Gruß Kobe
-scope-
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 23. Feb 2007, 15:35

: Wenn man daran "glaubt", dann kann man doch nicht ernsthaft mit dem gleichen Kabel für Hoch- und Tiefton arbeiten...


Wenn man daran glaubt, dann glaubt man aus anderen technischen Gründen an den Vorteil des Bi-Wiring.

Dabei dürfen die Kabel durchaus von der selben Sorte sein.
Beuim Bi-Wiring geht es um andere Dinge....nicht aber darum, für die jeweiligen Frequenzen ein "angepasstes" Kabel zu verwenden.

Es geht u.A. um den tieffrequenten Stromfluss über das Kabel, das gleichzeitig höherfrequente Ströme transportieren muss.

Das ist beim Bi-Wiring nicht mehr der Fall.


Verneiner und Abstreiter sollten m.E. wissen, warum sie etwas abstreiten...Man muss den "Feind" genau studieren


[Beitrag von -scope- am 23. Feb 2007, 15:36 bearbeitet]
chipart
Stammgast
#9 erstellt: 23. Feb 2007, 15:52

-scope- schrieb:
Es geht u.A. um den tieffrequenten Stromfluss über das Kabel, das gleichzeitig höherfrequente Ströme transportieren muss.

Das ist beim Bi-Wiring nicht mehr der Fall.


Genau das meine ich ja. Und wie jeder weiss, braucht man für tieffrequente Ströme ein ganz anderes Kabel, als für hochfrequente. Wer daran zweifelt soll einfach mal versuchen, einen HDMI-Stecker an sein Subwoofer-Kabel dranzulöten

Gruss,
Chip
kempi
Inventar
#10 erstellt: 23. Feb 2007, 16:06
"tieffrequenten Stromfluss über das Kabel, das gleichzeitig höherfrequente Ströme transportieren muss" ist sicher schlecht. Müsste für die tiefen Frequenzen nicht ein längeres Kabel benutzt werden als für die hohen Frequenzen? Schließlich sind die Wellen der tiefen Frequenzen ja auch länegr als die Wellen der hohen Frequenzen, oder?
Kobe8
Inventar
#11 erstellt: 23. Feb 2007, 16:16
Gude!

Zumindest kann man durch Biwiring bei 2-Wegerichen mit unterschiedlichen Kabellängen zeitrichtige Lautsprecher realisieren - Und das mit nur ein paar Kilometern Kabel.

Gruß Kobe
LeDude
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 26. Feb 2007, 04:31
Ich benutze meist Quattro-Wiring und Triple-Amping
Signature
Inventar
#13 erstellt: 26. Feb 2007, 20:32

Ich habe auch in der einschlägigen "Fachpresse" leider noch nie einen Test von Kabelkombinationen für diesen Zweck gesehen. War ich blind oder wird dieses Thema völlig aussen vor gelassen?

Hi,
spezielle Bi-Wiring-Kabel gibt es doch schon seit fast drei Jahrzehnten (oft Silber/Kupfer und evt. einen Hohlleiter für den Hoch-/Mitteltonbereich und Kupfer für den Tieftonbereich aber auch Varianten mit Kupfer oder Silber für alle Bereiche). Auch Tri-Wiring-Kabel sind nichts Neues und bei einigen Herstellern sogar ziemlich preiswert zu haben.

Gruß
- sig -
DominikS
Stammgast
#14 erstellt: 02. Apr 2007, 20:54

Signature schrieb:
Auch Tri-Wiring-Kabel sind nichts Neues und bei einigen Herstellern sogar ziemlich preiswert zu haben.




Zeigen!



Gruß,
Dominik
LeDude
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 02. Apr 2007, 20:55
Mensch der Thread lebt ja noch!

Hörbert
Moderator
#16 erstellt: 03. Apr 2007, 00:13
Hallo!

Sollte man bevor man das Kabelproblem in Angriff nimmt nicht erstmal die Weiche in ein schmuckes Kästchen auslagern und sie gleich direkt hinter dem Amp plazieren und sich dann erst um die Verkabelung der einzelnen Zweige kümmern? Die Verbindung zum Amp könte man dann mit Kurzen dicken Stromschienen aus Diversen Materialien bewerkstelligen. Oder vielleicht ist es besser gleich die Weichenbauteile an die Verstärkerausgänge löten? Ein weites Feld für Tuning tut sich da noch auf.

MFG Günther
Signature
Inventar
#17 erstellt: 03. Apr 2007, 12:00

DSchäfer schrieb:

Signature schrieb:
Auch Tri-Wiring-Kabel sind nichts Neues und bei einigen Herstellern sogar ziemlich preiswert zu haben.




Zeigen!



Gruß,
Dominik

Im INet wirst Du eher HighEnd-Kabel als günstige Kabel finden. Einige Elektronik-Läden haben die Dinger vorrätig. Sie sehen aus wie etwas 2,5 qmm dicke Flachbandkabel mit 6 parallelen Leitungen und kosten so um die 10,- EUR pro Monometer.

Gruß
- sig -
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