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Phonosophie BiWiring Adapter

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Autor
Beitrag
stereodreieck
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 16. Okt 2009, 11:13
Sehr geehrte Hifi-Gemeinde,
trotz aller Vorurteile und Verachtung habe ich mich nun dazu entschlossen, mir die o.g. Adapter anzuschaffen.
Einige von euch werden jetzt zwar an den Kopf fassen, aber meine Neugier hat eindeutig gesiegt.
Der Händler bot mir an, falls ich keine Klangverbesserung vernehme, könne ich diese zurückbringen und bekäme mein Geld wieder.
Ich bin gespannt!
Am Wochenende wird gebastelt, konfektioniert und anschließend gehört.
Meinen anschließenden Eindruck gibts voraussichtlich am Sonntag.

Gruß
Tim
UweM
Moderator
#2 erstellt: 16. Okt 2009, 11:42
Hallo,

dir ist schon klar, dass du hier viel Geld für einen simplen Y-Adapter ausgeben willst, der reihenweise zusätzliche, sonst von HighEndern so gefürchte Übergangswiderstände in den Signalweg bringt?

Hier ein Röntgenbild: KLICK

Grüße,

Uwe
stereodreieck
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 16. Okt 2009, 12:55
Hallo...
das ist mir durchaus bewusst.
Bin jedoch der Meinung, dass es sinnvoller ist, den Adapter anstatt der Metallbrücken einzusetzen.
Gut... über den Preis lässt sich streiten.
Und die Frage, ob der Adapter sein Geld wirklich wert ist, werde ich mir morgen hoffentlich beantworten können.
Aber wie gesagt, falls sich da gar nichts tut, bring ich die Teile wieder zurück und investiere das Geld anderweitig.

Gruß
Tim
UweM
Moderator
#4 erstellt: 16. Okt 2009, 12:58
Natürlich kannst du tun und lassen was du willst, aber was führt dich zu der Annahme, dass die Metallbrücken weniger "sinnvoll" sind?

Grüße,

Uwe
jottklas
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 16. Okt 2009, 13:19

stereodreieck schrieb:
Aber wie gesagt, falls sich da gar nichts tut, bring ich die Teile wieder zurück und investiere das Geld anderweitig.


Na inmmerhin wirst du damit Zeit vergeudet haben, die man sinnvoll hätte nutzen können...

Gruß
Jürgen
Uwe_Mettmann
Inventar
#6 erstellt: 16. Okt 2009, 17:36
Hallo Tim,

den von Uwe verlinkten Thread solltest du dir auch komplett durchlesen, denn da findest du auch Fotos von dem zerlegten Teil:



Wie zu sehen ist, besteht das Teil aus billigen Komponenten, die man selbst bei der Apotheke Conrad für wenige Euro bekommt.


Gruß

Uwe
paga58
Inventar
#7 erstellt: 16. Okt 2009, 18:39
Ihr verkennt einfach, dass das Ding BERÜHMT für guten Klang ist. Also ist es gut. Also kann man das selbst auch hören (sonst wär man ja Looser). Also wirds gekauft.

Doch logisch, oder?

Gruß

Achim
sealpin
Inventar
#8 erstellt: 17. Okt 2009, 09:31

stereodreieck schrieb:
Hallo...
das ist mir durchaus bewusst.
Bin jedoch der Meinung, dass es sinnvoller ist, den Adapter anstatt der Metallbrücken einzusetzen.
Gut... über den Preis lässt sich streiten.
Und die Frage, ob der Adapter sein Geld wirklich wert ist, werde ich mir morgen hoffentlich beantworten können.
Aber wie gesagt, falls sich da gar nichts tut, bring ich die Teile wieder zurück und investiere das Geld anderweitig.

Gruß
Tim



Wenn Du das wirklich für sinnvoller erachtest (warum auch immer) dann bau Dir den Adapter selber. Die Bauteile inkl. Kabel(Reste) kosten bestimmt keine 5€. Das Gehäuse und die Vergussmasse kannst Du Dir sparen.

Es gibt aber einen besseren Weg als sowas: nimm doch einfach Deine normalen LS Kabel und verlänger die durch die ersten Buchsen hinweg in die 2. Buchsen am Lautsprecher.

ciao
sealpin
ZeeeM
Inventar
#9 erstellt: 17. Okt 2009, 10:54

Uwe_Mettmann schrieb:
Hallo Tim,

den von Uwe verlinkten Thread solltest du dir auch komplett durchlesen, denn da findest du auch Fotos von dem zerlegten Teil:



Wie zu sehen ist, besteht das Teil aus billigen Komponenten, die man selbst bei der Apotheke Conrad für wenige Euro bekommt.


Gruß

Uwe



War schon immer meine Vermutung, das man ein vergossenes Kästchen ohne nennenswerten Inhalt zwecks Steigerung des Absatzes in der anvisierten Zielgruppe dranklatscht.

Ich wette die Vergussmasse ist ein gaaaaanz besonderes Material was man in jahrelanger Grundlagenforschung und imenesen Aufwand entwickelt hat.
stereodreieck
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 19. Okt 2009, 09:18
So! Nachdem ich das ganze Wochenende konfektioniert, gebastelt und endlos immer wieder das gleiche lied gehört habe, bin ich zu folgendem Entschluss gekommen...
1. dass ich Pink Floyd´s Comfortably Numb wohl erst wieder in einigen Wochen hören kann und
2. dass die BW-Adapter angeschlossen bleiben!!!
Dies hat nicht den Grund, wie paga58 (Achim)vermutete, dass ich mich sonst als Looser fühlen würde, sondern dass mich die Teile wirklich von der Couch gehauen haben.
...
Damit, dass ich mir die Adapter auch selbst bauen könne, habt ihr absolut recht! Bin auch davon überzeugt, dass es keinen Unterschied mache, die Optik der Teile mit den Oehlbach Bananas dran will ich aber auch nicht mehr missen.
...
Trotzdem vielen Dank für die Tipps und die (nett gemeinten) Versuche meinen Geldbeutel gefüllt zu lassen

Gruß
Tim
jottklas
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 19. Okt 2009, 09:26

stereodreieck schrieb:

Bin auch davon überzeugt, dass es keinen Unterschied mache, die Optik der Teile mit den Oehlbach Bananas dran will ich aber auch nicht mehr missen.


Dann würde sich doch anbieten, die LS mit den Anschlussterminals nach vorne zu drehen, damit man den teuren Firlefanz besser sehen kann...

Gruß
Jürgen
stereodreieck
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 19. Okt 2009, 10:03
Musicmatch
Stammgast
#13 erstellt: 20. Okt 2009, 10:49

jottklas schrieb:

Dann würde sich doch anbieten, die LS mit den Anschlussterminals nach vorne zu drehen, damit man den teuren Firlefanz besser sehen kann...

Gruß
Jürgen



Es hat ihn doch von der Couch gehauen , da hat man nicht mehr alles im Blick.


[Beitrag von Musicmatch am 20. Okt 2009, 10:51 bearbeitet]
stereodreieck
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 20. Okt 2009, 10:55
-scope-
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 22. Okt 2009, 11:03

Bin jedoch der Meinung, dass es sinnvoller ist, den Adapter anstatt der Metallbrücken einzusetzen


Jeder hat ein Recht auf seine Meinung.

Worauf baut deine Meinung eigentlich auf? Worauf stützt sie sich? Oder ist es nur ein (völlig legitimes ) Bauchgefühl?
stereodreieck
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 22. Okt 2009, 11:07
... eine Mischung aus Bauchgefühl, unheilbarer Optimierungssucht, etwas Materialfetisch und ein guter Schuss (vielleicht illusionärer) Klangbeeinflussung!

-scope-
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 22. Okt 2009, 11:16
Optimierungssucht ist nichtmal das Schlechteste. Bloß frage ich mich, wie man in diesem Fall (Terminalbrücken) von einer Optimierung ausgehen kann.

Gerade ein gewisser "Materialfetisch" würde mich in JEDEM Fall daran hindern, die mitunter sauber verarbeiteten Originalbrücken gegen ein Paar stinknormale "Litzenschnibbel" auszutauschen. Das käme nie in Frage. Nichtmal dann, wenn eine elektrisch minimal bessere Leitfähigkeit gegeben wäre.
sm.ts
Inventar
#18 erstellt: 22. Okt 2009, 12:48
Manchmal bin ich froh das meine Focal LS "nur" ein Single-Terminal haben, damit hat sich das Problem für mich von selbst erledigt.
-scope-
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 22. Okt 2009, 13:13
Das "Problem" gibt´s garnicht. Es wurde erst in den Köpfen einiger Freaks ersponnen und dann (wie so Vieles) von den Zeitschriften übernommen.

Allerdings nur in den Fällen, in denen man weder der "Zubehörindustrie" noch der heftkaufenden Zielgruppe ans Bein pinkelt....Spezielle Blechbrücken mit aussergewöhnlicher Formgebung und einer Plastikisolation (vom passenden Zulieferer versteht sich) sind z.B. wieder ein gewaltiger Schritt nach vorne, oder zumindest "gut".

So läuft das "Getriebe" nunmal....Man darf nicht erwarten, dass das von Jedem verstanden wird.


[Beitrag von -scope- am 22. Okt 2009, 13:15 bearbeitet]
kammerklang
Stammgast
#20 erstellt: 22. Okt 2009, 15:38
Meiner Meinung nach handelt es sich beim BW-Adapter um handfesten Betrug. Wie schon scope schreibt, läuft das Ganze nach der auch bei Wunderheilern oder anderen Scharlatanen verbreiteten Masche: man diagnostiziere bei einem Patienten eine Krankheit oder ein Problem, das gar nicht besteht, verkaufe dann teuerste und vollkommen nutzlose - nur im besten Fall nebenwirkungsfreie - Therapien oder Mittelchen, und rede danach dem derart "behandelten" Patienten den Erfolg der Maßnahmen ein. In Wahrheit ist das Abzocke der übelsten Art.

Interessant ist, weshalb das Ganze im hier diskutierten Fall noch immer nicht den juristischen Tatbestand von Betrug oder wenigstens Wucher zu erfüllen scheint. Wahrscheinlich, weil in vielen anderen Bereichen mit diesem Verfahren ganz legal noch weit mehr Geld verdient werden darf. Beispiele?

Das hypertrophierte Versicherungswesen in Deutschland. Nichts gegen drei oder vier vernünftige Absicherungen, Krankheit, Haftpflicht etc. Aber alles was darüber hinausgeht ist fragwürdig, das sagt einem jede Verbraucherschutzzentrale. Wir sind das im weltweiten Vergleich "überversicherteste" Land. Die Versicherungen hierzulande schaffen es, den Leuten einen Schutzbedarf einzureden und teuer zu verkaufen, der gar nicht besteht und leben sehr gut davon, Versicherungsschutz zu versprechen, den man gar nicht braucht oder im tatsächlichen Bedarfsfall aufgrund irgendwelcher Nebenklauseln doch nicht bekommt. (Nicht umsonst ist die FDP als Fürsprecher dieser in weiten Teilen unproduktiven aber finanziell leider sehr lukrativen Branche aktiv, es geht ihr um das finanzielle Wohlergehen von solchen angeblichen Leistungsträgern. Die Versicherungswirtschaft wiederum dankt es ihr mit großzügigen Parteispenden).

In der Krankenversicherung führt das Ganze zu regelmäßigen Beitragserhöhungen für die Patienten, die auf diese Weise die Selbstbedienungsmentalität der Profiteure dieser Politik finanzieren dürfen. Auch auf medizinischem Gebiet selbst werden viele Verfahren nicht juristisch verfolgt, die eigentlich genau den gleichen Tatbestand des Betrugs erfüllen würden. Auf dem Gebiet der Psychoanlyse z.B. gibt es tatsächlich KEINEN EINZIGEN dokumentierten Fall, in dem ein Patient erfolgreich von einer "Neurose" befreit wurde. Ganz einfach deswegen, weil es mit an Wahrscheinlichkeit grenzender Sicherheit gar keine Neurosen gibt. (Wohl aber Psychosen, also echte psychische Störungen, die etwas ganz anderes sind).

In der Finanzbranche läuft es mit ähnlichen miesen Tricks nicht anders. Und es geht sogar dann so weiter, wenn die Betrügereien für jeden offensichtlich werden, wie bei der jüngsten Finanzkrise. Überall das gleiche Muster, das Noam Chomsky gut auf den Punkt gebracht hat: "Take ist from the needy, and give it to the greedy." Die neue Devise der Weltwirtschaft. Man kann gar nicht so viel essen, wie man kotzen muß, wenn man darüber nachdenkt. Und vermutlich fallen jedem noch viele weitere derartige Beispiele ein. Aber leider nutzt Empörung über gesellschaftlich sanktionierten Betrug gar nichts, und leider gibt es überall einen Haufen Leute, die an den Humbug, der ihnen teuer verkauft wird, auch noch allzu gerne glauben: mundus vult decipi. Genug Abschweifung.

Zum mutmaßlichen "Erfinder" des BW-Adapters, Herrn Hansen, vielleicht noch eine Geschichte, die lange zurückliegt. Damals führte er die angeblich leicht nachvollziehbare Klangsteigerung durch mehr und mehr teure Ausbaustufen-Kistchen seiner Verstärker bei einem Fachhändler vor. Er begann mit seinem kleinsten Modell, behauptete es klänge natürlich schon sagenhaft gut, und hängte dann nach und nach Zusatznetzteile, Endstufen, Filter, Aktivweichen usw. dran, bis der elektronische Geräteparcour zur Verstärkung die Größe einer halben Schrankwand zum Preis von damals über 60.000 DM erreicht hatte.

Der ketzerischen Herausforderung, das Ganze doch bitte direkt gegen den billigsten japanischen Verstärker des Hauses zu hören, wollte er zuerst wortreich ausweichen. Aber die übrige Hörerschaft stimmte mir zu, und der gastgebende Fachhändler wollte sich offenbar nicht drücken, vielleicht auch deshalb, weil ich damals noch Schuljunge war. Also wurde ein kleiner 250 DM Sony-Verstärker angeschlossen und gegen Hansens Schrankwand gehört. Ich kann mich noch genau an die Reaktion danach erinnern: sekundenlang betretenes Schweigen aller Beteiligten, jeder fragte sich stumm, ob er überhaupt einen Unterschied hatte hören können. Für meine jungen Ohren klang der Sony vielleicht einen Hauch weniger druckvoll, aber das war alles, und der Unterschied war für mich eher eine Geschmacksfrage.

Hansens Gesicht selber war dabei ausdruckslos geworden, dann kam schnell die zu erwartende Flucht nach vorn, breites Lächeln und joviales wortreiches Geschwurbel, etwa derart: der Kleine verkauft sich ja gar nicht so schlecht, kriegt er schon einigermaßen hin oder, bei dem was da raus kommt kann man ja fast schon von Musik reden. Aber Sie haben ja selbst gehört, dass das Ganze natürlich überhaupt kein Vergleich ist zu dem was Sie davor gehört haben, das war doch wirklich Live pur, einfach eine ganz andere Welt, blubb blubb... und am Ende war seine Schrankwand so großartig, wie sie für 60.000 Mark eben sein mußte. Zur Hilfe kam ihm dann noch ein Eiferer aus dem Publikum, der sich lauthals echauffierte über die fantastische Live-Performance von Hansens Schrankwand. Er gehe jede Woche mindenstens einmal in ein Live-Konzert, brüllte er schon fast, jede Woche, verstehen Sie, ich weiß ganz genau wie so etwas klingen muß, ganz genau. Und ich kann Ihnen sagen, was Sie hier vorhin hören konnten ist mit 60.000 Mark normalerweise nicht mal ansatzweise bezahlt. In diesen Tönen ging es weiter. Mir wurde damals schlagartig klar, dass hier ein abgekartetes Spiel lief, der Typ war mit Sicherheit gekauft. Es wurde schließlich Sekt gereicht, es gab Häppchen und ich weiß noch, dass mir irgendwie komisch zumute war und ich ziemlich betrübt nach Hause ging. Wenn man jung ist, möchte man doch gerne an das Gute, Wahre, Schöne glauben...

In mir hat diese Schau damals tiefes Mißtrauen geweckt. Und wenn ich auf die Innereien von Hansens Gerätschaften blicke und deren Preise sehe, dann bleibt mir noch heute einfach die Spucke weg über soviel Unverschämtheit. Was mir bei Herstellern wie Naim und Linn, die mit der gleichen Masche operieren, genauso geht. Dass man mit der idiotischen Upgrade-Strategie auch noch Kunden binden kann, die sich auf diese Weise finanziell freiwillig auswringen lassen, setzt dem Ganzen für meine Begriffe die Krone auf. Für die Begriffe anderer Leute gebührt Leistungsträgern wie diesem Hansen aber sicher größter Respekt. Suum cuique.


[Beitrag von kammerklang am 22. Okt 2009, 16:22 bearbeitet]
RoA
Inventar
#21 erstellt: 22. Okt 2009, 16:06

kammerklang schrieb:
Und wenn ich auf die Innereien von Hansens Gerätschaften blicke und deren Preise sehe, dann bleibt mir noch heute einfach die Spucke weg über soviel Unverschämtheit. Was mir bei Herstellern wie Naim und Linn, die mit der gleichen Masche operieren, genauso geht. Dass man mit der idiotischen Upgrade-Strategie auch noch Kunden binden kann, die sich auf diese Weise finanziell freiwillig auswringen lassen, setzt dem Ganzen für meine Begriffe die Krone auf.


Da wir hier unter uns sind, signalisiere ich an dieser Stelle mal meine vollste Zustimmung.
jottklas
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 22. Okt 2009, 16:15

kammerklang schrieb:
Meiner Meinung nach handelt es sich beim BW-Adapter um handfesten Betrug...
In mir hat diese Schau damals tiefes Mißtrauen geweckt.


So sehr mir die Tendenz deiner Geschichte auch gefällt, kann ich sie jedoch überhaupt nicht mit der Ansammlung von "Voodoo-Equipment" in deinem Profil in Einklang bringen...

Gruß
Jürgen


[Beitrag von jottklas am 22. Okt 2009, 16:16 bearbeitet]
kammerklang
Stammgast
#23 erstellt: 22. Okt 2009, 16:44
Achso verstehe, jedes Gerät, das teurer ist als ein Brüllwürfel und jedes Zubehör, das nicht garantiert aus dem Baumarkt kommt, ist schon Voodoo.

Aber im Ernst: wenn Du bei mir eine "Ansammlung von Voodoo-Equipment" siehst, was sagst Du dann zu Leuten wie scope, die allein für ihren CD-Spieler schon mal locker 6000 Euro ausgeben?

Gruß


[Beitrag von kammerklang am 22. Okt 2009, 16:51 bearbeitet]
jottklas
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 22. Okt 2009, 16:51

kammerklang schrieb:
Achso verstehe, jedes Gerät, das teurer ist als ein Brüllwürfel und jedes Zubehör, das nicht garantiert aus dem Baumarkt kommt, ist schon Voodoo.

Aber im Ernst: wenn Du bei mir eine "Ansammlung von Voodoo-Equipment" siehst, was sagst Du dann zu Leuten wie scope, die sich schon mal CD-Spieler für 6000 Euro gönnen?


Er wird dafür aber sicher keine klanglichen Gründe anführen.
Die explizite Nennung von "getauschten OPs", Kabeln und Netzleisten deutet demgegenüber nicht gerade auf optische oder haptische Gründe hin...

Gruß
Jürgen
kammerklang
Stammgast
#25 erstellt: 22. Okt 2009, 17:47
Achso ich verstehe, wenn man keine klanglichen Gründe anführt, geht Voodoo vollkommen in Ordnung? Das hieße dann übertragen auf die anderen Beispiele, wenn man keine medizinischen, versicherungsmäßigen oder sonstigen Versprechungen abgibt, gehen Betrügereien und Abzocke geschäftlich völlig in Ordnung. Die Kunden brauchen nichts reelles für ihr Geld zu bekommen, sie brauchen nur einverstanden zu sein, es für den schönen Schein herzugeben. Kann man natürlich so sehen.

Du hast die Debatte über meinen OP-Tausch verfolgt, in der ich versucht habe klarzumachen, dass das Ganze in diesem konkreten Fall kein planloses Voodoo war. Weder physikalisch, weil der bessere Rauschabstand der neuen OPs im Verstärker zu berechnen, zu hören und sogar zu messen war, noch finanziell, wenn man an den geringen Betrag denkt, den es gekostet hat. Selbst der Entwickler des Verstärkers hat bestätigt, dass der OP-Tausch klanglich noch etwas herauskitzelt. Aber das alles zusammengenommen reicht als Beleg für manchmal sinnvolles klangsteigerndes Tuning bei knallharten Holzohren niemals aus, einfach, weil für manche Leute nicht sein kann, was nicht sein darf. Wie könnte ich Dich überhaupt von derartigen kleinen klanglichen Verbesserungen überzeugen, oder wenigstens anregen, selbstkritisch über ihre Möglichkeit nachzudenken? Wahrscheinlich niemals.

Auch in der Kabeldebatte kennst Du meinen differenzierten Standpunkt. Wenn ich mich richtig erinnere, hast Du in den ganzen Auseinandersetzungen so gut wie nie physikalische oder physiologische Argumente angeführt. Und schon gar nicht versucht, Effekte quantitativ abzuschätzen. Ich frage mich deshalb, worauf sich eigentlich die Sicherheit Deiner stets abwertenden Urteile gründet. Mein Eindruck ist, dass Du hier wie viele andere kritiklos übernimmst, was einige meinungsstarke Techniker von sich geben. Mein Eindruck ist, das einige dieser Techniker die sinnesphysiologischen Aspekte beim Thema Hifi ziemlich unterschätzen. Und dann gibt es eine große Gruppe von Leuten, deren Ohren nicht mehr die besten sind und die deshalb auch anderen Klangunterschiede absprechen wollen, die sie selber nicht mehr hören können. Deshalb bleiben viele Auseinandersetzungen vermutlich hoffnungslos.

Gruß


[Beitrag von kammerklang am 22. Okt 2009, 18:18 bearbeitet]
-scope-
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 22. Okt 2009, 18:50

Achso ich verstehe, wenn man keine klanglichen Gründe anführt, geht Voodoo vollkommen in Ordnung?


Du würfelst da anscheinend Einiges durcheinander. Voodoo hat im Audiobereich immer etwas mit der (angeblichen) Verbesserung der Musikwiedergabe zu tun.

Meine Erwartungen und Vorlieben waren aber völlig andere. Ich "erfreue" mich an der ausserordentlichen Verarbeitungsqualität und der massiven Bauweise. Dazu kommt dann noch der extravagante Toplademechanismus, der letztendlich nichtmal besonders "praktisch" ist. Auch die Einlesezeiten dieses Gerätes sind beinahe praxisfremd....Ich bin aber nicht auf der Flucht, sondern geniesse die verstreichenden 15 Sekunden.

Als "Technikfetischist" mit einer gewissen Vorliebe für aussergewöhnliche (nicht zwingend optimal arbeitende) Geräte, darf ich von "normalen Musikgeniessern" selbstverständlich kein Verständnis erwarten.

Ich würde beispielsweise niemals auf die Idee kommen, das Gerät irgendwie intern zu verändern und z.B. völlig sinnfrei die OPA´s auswzuechseln, obwohl ich für derartige Umbauten (incl. deren Überprüfung) beste Voraussetzunegn mitbringe, von denen nahezu ALLE Tuningfirmen (aus mir unverständlichen Gründen) nur träumen.
Eine Verbesserung der Musikwiedergabe wäre dadurch auch -objektiv- nicht mehr machbar. Selbst dann nicht, wenn es dadurch zu -nachweisbaren- (nicht erträumten) 2 oder 3 dB mehr Störabstand kommen würde.

Wattgate IEC-Kupplungen und sonstigen Schnickschnack kaufe ich übrigens auch nicht aus klanglichen Gründen, da sie den Klang nunmal nicht verändern. Sie sehen m.E. einfach "extravagant" aus (sofern man sie sehen kann).


Wichtig ist MIR dabei, dass ich derartige "Gimmicks" entweder umsonst, oder für uninteressante Beträge erwerben kann, denn so nett diverser "Schnickschnack" auch sein mag, und -für mich- irgendwie zum Hobby dazugehört, bin ich andererseits nicht dazu bereit, die unverschämten Preise dafür zu bezahlen.

Wenn ich für mein Geld nicht arbeiten müsste, wäre mir aber selbst der Preis "egal"....Ich würde dann öfter in Geschäfte rennen und ohne jede Beratung "los....einpacken" sagen.

PS:
Im Zusammenhang mit Tuninganbietern ist m.E. zum Beispiel diese Seite sehr "peinlich". Dort wird einem SCD-1 angedichtet, dass er CD´s nicht richtig abspielen könne.

http://www.hoer-wege.de/sacd=besser.htm

Das habe ich "damals" natürlich sofort überprüft und konnte nichts von dem nachvollziehen....absolut nichts.
Nun wird Jeder schonmal "Mist" gemessen, oder ein Defektgerät verwendet haben....Aber warum ist so eine Seite nach Jahren immer noch online?
Sogar die Aussage, dass Sony Anno 2001 keine Serviceunterlagen herausgeben würde ist falsch. Die waren von Anfang an zu bekommen und schlummern seit ca. 2003 sogar im Internet auf etlichen Servern.
Was soll sowas?
Sowas baut meiner Meinung nach absolut kein "Vertrauen" auf.


[Beitrag von -scope- am 22. Okt 2009, 19:08 bearbeitet]
sealpin
Inventar
#27 erstellt: 22. Okt 2009, 20:07
Hi stereodreieck,

du ziehst dieses hier


dem hier


vor?



Na denn...

ciao
sealpin
stereodreieck
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 22. Okt 2009, 20:12
...nicht ganz korrekt...
ich besitze die versilberte Version
Geschmäcker sind halt verschieden.
Und wenn schon direkt am Terminal angeklemmt, dann mit Armdicken Leitungen!
sealpin
Inventar
#29 erstellt: 22. Okt 2009, 20:15

stereodreieck schrieb:
...nicht ganz korrekt...
ich besitze die versilberte Version
Geschmäcker sind halt verschieden.
Und wenn schon direkt am Terminal angeklemmt, dann mit Armdicken Leitungen! ;)



kommt auf dem Foto evtl. nicht ganz rüber, aber die Leitungen SIND armdick...
kammerklang
Stammgast
#30 erstellt: 22. Okt 2009, 23:52
Aus gegebenem Anlass hier noch ein aktueller Link zu den fantastischen Künsten des Herrn Hansen. Beeindruckend, dass alles was er vorführt eindeutig reproduzierbar ist, für jedermann nachvollziehbar, und dass man die Verbesserungen nicht nur hören, sondern dank modernster Technik sogar in Fotos sichtbar machen kann:

Hansen der Aktivator

Na denn

Fassungslose Grüße


PS.: Vielleicht sollte man ihn mal als Gastredner ins MPI einladen, zur allgemeinen Erheiterung. Oder vielleicht zu einer Halloween-Party, für alle, die sich gern gruseln. Dann machte diese gequirlte Kacke tatsächlich Sinn.


[Beitrag von kammerklang am 23. Okt 2009, 00:44 bearbeitet]
kinodehemm
Inventar
#31 erstellt: 23. Okt 2009, 00:08
Moin

der link ist aber ne Satire, so von wegen 30j TITANIC- oder doch nicht?

Alleine das Bild vom Nuklearreaktor-Handy...

Einmalig!
Uwe_Mettmann
Inventar
#32 erstellt: 23. Okt 2009, 00:23

kammerklang schrieb:
Hansens Methoden

Das wird ja immer interessanter. Die Bilder auf der letzten Seite, ganz unten findet man auch für ein ganz anderes Voodoo-Produkt (Seite 3, unten). Gibt es da jetzt schon Datenbanken, aus denen sich Hersteller von Voodooprodukten sich die Diagramme für ihre Beweisführung runterladen können.

Interessant ist in dem Zusammenhang auch:




Gruß

Uwe
paga58
Inventar
#33 erstellt: 23. Okt 2009, 01:56
Hi,

mal ganz ernst. In der heutigen Zeit wird nicht mehr betrogen als irgendwann sonst. Unterschied ist, dass entlarvte Betrüger nicht "weg vom Fenster" sind, sondern hoffähig bleiben. Nicht nur im Hifi Dschungel.

Und HiFi ist Hobby. Mit Hobby beschäftigt man sich. Einige haben hier das Privileg, Techniker zu sein. Dadurch haben sie einen Vorteil gegenüber den Hobbygenossen.
Wer kann es denen verübeln, dass sie auf andere (Eso-) Begründungen fliegen, die die Techniker "alt" aussehen lassen? Die kleine Rache für manchmal herablassendes Verhalten der Technikerfraktion?

Und mM liegt darin der Voodoo Ursprung. Solange sich der Zahnarzt, der Rumänienkronen für teuer Geld verscherbelt von Hansen über den Tisch ziehen lässt, hält sich mein Mitleid in Grenzen. Leider kenne ich etliche Freaks mit kleinem Geldbeutel, die sich mitziehen lassen.

Und denen sollte man zumindest einen Hinweis geben, vorsichtig zu sein.
Wenn sie dann nicht hören - selber schuld, Lästern kriegen sie dann gratis und wenn sie großkotzig auftreten zu recht...

Grüße

Achim
kammerklang
Stammgast
#34 erstellt: 23. Okt 2009, 07:07
Morgen Uwe,

danke für die informativen Links! Der Audio-Redakteur macht immerhin einen durchaus anständigen Eindruck. Er hat sich nicht vom Charisma auftretender Gurus dazu verleiten lassen, die eindeutig negativen Resultate zu beschönigen. Zuerst dachte ich ja, die Sache mit den Twistern wäre schon lustig genug. Aber ich habe noch ein bisschen amüsiert weitergestöbert und kaum zu glauben, es geht noch viel schöner. Hansen und die Mannen einer Creaktiv-Forschungstruppe sowie ein gewisser Prof Dr K. Meyl müssen nämlich irgendwann den Nobelpreis erhalten, das steht fest. Warum?

Sie haben bahnbrechende Resultate vorzuweisen, und eine Theorie bewiesen, die nicht nur gleichberechtigt neben Einsteins Relativitätstheorie steht - weshalb sie auch passenderweise Objektivitätstheorie heißt. Nein, vielmehr umfasst die Objektivitätstheorie (keine Ahnung ob es auch schon die Spezielle und die Allgemeine gibt) die gesamten bisherigen physikalischen Theorien und geht sogar weit über diese hinaus, auch weit über jede Weltformel oder eine Theorie für Alles. Es geht um nichts geringeres als eine komplett Neue Physik, die das Potential hat, all unsere Probleme zu lösen. Leider soll ihre öffentliche Erforschung von vielen bösen anderen Wissenschaftlern, den Geheimdiensten, dem Militär und der Politik verhindert werden, was Gottseidank auf Dauer aber nicht durchzuhalten sein wird. Im Geheimen, besonders in Rußland und Amerika, ist die Forschung an dieser Physik schon länger im Gange, weil man die Theorie natürlich als Waffe einsetzen möchte, siehe dazu unter Neuigkeiten auf Prof Meyls Seite:

Objektivitätstheorie nach Meyl

Angefangen hat alles mit Nikola Tesla, gegenwärtig widmet sich Meyl als Nachfolger von Einstein und Tesla neuartigen Skalarwellen und Potentialwirbeln. Die Auswirkungen seiner Neuen Physik auf alle Gebiete unseres modernen Wissen sind gigantisch und fundamental. Die komplette Schul-Medizin wird revolutioniert werden, die Schul-Physik ist es schon, letzlich wird alle menschliche Erkenntnis betroffen sein. Es haben nur noch nicht alle bemerkt weil ein paar Journalisten und Mathematiker die exakt bewiesenen Herleitungen absichtlich verdreht haben. Dankenswerterweise konnten andere geniale Köpfe wie Hansen und ein paar Creaktiv-Kretins die Auswirkungen der Neuen Physik auf den Hifi-Sektor aber sofort erkennen und es ist ihnen gelungen, das für Normalsterbliche in einer hübschen Fibel allgemeinverständlich aufzubereiten:

Fibel Neue Physik

Zum Glück konnten sie auch in kürzester Zeit schon entsprechende Produkte entwickeln, die die neue physikalische Technologie für uns alle nutzbar machen. Die hochkomplexen Gerätschaften heißen Animatoren, Aktivatoren, Resonatoren und bekämpfen das HF-bedingte Rauschen überall im Raum und besonders auch in unser aller Nervenleitungen. Wer weiß, vielleicht könnten bald auch Optimatoren, Fantastoren, Fabulatoren und Omnipotenzoren oder Popanzoren dazukommen. Rauschfreie Nervenimpulse, störungsfreie Gedanken, Übertragung von mehr Leistung auf den Empfänger, als der Sender ausgesendet hat, Wirkungsgrade über 100%, alles ist mit der neuen Longitudinalwellen-Übertragungstechnik dieser Geräte möglich. Genaueste Meßdaten belegen jede Einzelheit, die Zahlen und Diagramme lassen keinen Interpretationsspielraum, entsprechende Meßgeräte sind günstig direkt vom 1.Transferzentrum für Skalarwellentechnik zu beziehen:

Skalarwellen-Meßgeräte zu Sonderpreisen

Hier noch ein Bild vom Inneren eines Geräts, zu beachten ist die vermutlich aufwendige Elektronik auf der oberen linken Platine, und der insgesamt hochkomplexe Geräteaufbau, was einen umso mehr über die günstigen Preise staunen läßt:

http://www.etzs.de/go/40_Projekte/SWG_A_innen.jpg

Wenn ich da an Meßgeräte denke mit einem vergleichsweise schlichten Aufbau wie Massenspektrometer, Lasermikroskope, oder Spektralanalysatoren usw. dann ist der Unterschied einfach kaum zu ermessen, es liegen Welten dazwischen, Welten sage ich.

Man ist einfach nur geblendet von all der Geisteskraft. Jeder schwächere Verstand sollte angesichts der Erhabenheit dieser neuen Erkenntnisse und ihrer Möglichkeiten für immer bewundernd verstummen, um in ewiger Anbetung der neuen Wissenschaft und ihrer Protagonisten zu versinken. Ein neues Zeitalter ist angebrochen, eine neue Epoche in der Menschheitsgeschichte, nein in der Geschichte des Kosmos. Ich spüre es genau, das Rauschen in unser aller Nervenleitungen hat Zeit unseres Lebens all unser Potential blockiert, wir müssen dringend zu einem entstörten Leben zurückfinden. Die Entstörung der gesamten Menschheit, des Kosmos, die Befreiung von jedwedem Rauschen wird uns Frieden, Harmonie, Gesundheit und ewiges Glück bringen und wir werden in ein neues audiophiles Elysium eingehen. Heil Meyl, heil Hansen... möge uns Eure geistige Zierde bald alle erleuchten


PS.: Unbedingt zukünftige Upgrades der Entstöratoren beachten und kaufen, die Technik wird ständig weiterentwickelt und verbessert. Obwohl, sie funktioniert natürlich jetzt schon verlässlich, es kommt nämlich Sand drin vor, der bekanntlich extrem selten und deshalb teuer ist. War ja auch schon im BW-Adapter drin, obwohl damals die Objektivitätsttheorie noch gar nicht so weit vorgedrungen war! Da kann man mal sehen was für eine geniale Intuition die phonosophischen Entwicklungsingenieure haben müssen. Alle Phonosophie ist eben besser als jede Schul-Wissenschaft.

Ganz ganz liebe harmonische Grüße an Alle und natürlich besonders an die Entstörungs-Wissenschaftler.


[Beitrag von kammerklang am 23. Okt 2009, 08:25 bearbeitet]
jottklas
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 23. Okt 2009, 08:46

kammerklang schrieb:

Auch in der Kabeldebatte kennst Du meinen differenzierten Standpunkt. Wenn ich mich richtig erinnere, hast Du in den ganzen Auseinandersetzungen so gut wie nie physikalische oder physiologische Argumente angeführt. Und schon gar nicht versucht, Effekte quantitativ abzuschätzen. Ich frage mich deshalb, worauf sich eigentlich die Sicherheit Deiner stets abwertenden Urteile gründet.


Hallo,

da ich leider nicht über eine entsprechende technische Ausbildung verfüge, muss ich mich auf das bisschen Schulphysik bis zum Abi und meinen gesunden Menschenverstand verlassen. Nachdem ich mich in meinen "jungen" Jahren stets darüber geärgert hatte, dass ich selbst nach teuersten Kabelkäufen keine Unterschiede wahrnehmen konnte, habe ich mich in den letzten Jahren eihgehender mit den technischen Grundlagen beschäftigt und inzwischen erkannt, dass nicht meine Komponenten oder Ohren zu schlecht waren...

Insbesondere die fundierten Beiträge hier im Wissensbereich haben dann ihren Teil dazu beigetragen, dass ich heute den ganzen "High-End-Zirkus" nur noch belächeln kann unnd mit meinem 70er-Jahre Gelumpe so glücklich Musik höre, wie nie zuvor in fast 40 Jahren Hifi-Hobby...

Gruß
Jürgen

p.s. Deine Meinung über die Zubehör-Mafia um Hansen, Maurer, Ennemoser, Gabriel, Meyl und Konsorten teile ich uneingeschränkt
yucafrita
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 23. Okt 2009, 08:47
Danke Klammerklang, das rettet mir den Tag. Besonders sowas läßt mich als Biologen vor Lachen unter den Tisch rutschen:


Die hochkomplexen Gerätschaften heißen Animatoren, Aktivatoren, Resonatoren und bekämpfen das HF-bedingte Rauschen überall im Raum und besonders auch in unser aller Nervenleitungen.




Ich habe soeben einen neuen Ansatz erdacht, vermutlich ausgelöst durch die entstörende Wirkung deiner Worte auf meine Nervenbahnen. Ich werde heute abend zu Hause ein paar Klumpen Knete auf meine billigst-Cinchkabel pappen und einen weiteren Kneteklumpen auf meinem Kopf (mittig, versteht sich, damit sich die Wirkung radial verbeiten kann). Ich bin schon jetzt überzeugt, dass das Wunder wirken wird.
UweM
Moderator
#37 erstellt: 23. Okt 2009, 09:11

stereodreieck schrieb:
... eine Mischung aus Bauchgefühl, unheilbarer Optimierungssucht, etwas Materialfetisch und ein guter Schuss (vielleicht illusionärer) Klangbeeinflussung!


Wenn schon Optimierung, warum nicht konsequent:

Öffne das Terminal deiner Lautsprecherboxen und sieh nach wie die Kabel zur Frequenzweiche intern befestigt sind. Eventuell brauchst du nur zwei Kabelschuhe auf einem Eingang festschrauben oder du bittest jemanden, der das kann, eine Brücke zu löten.

Wäre das nicht noch besser als der Y-Verteiler?
Und billiger?
Und optisch überlegen?

Grüße,

Uwe
Musicmatch
Stammgast
#38 erstellt: 23. Okt 2009, 09:23

UweM schrieb:


Wäre das nicht noch besser als der Y-Verteiler?
Und billiger?
Und optisch überlegen?

Grüße,

Uwe


Wäre doch zu einfach

Oder der Anblick von Weiche und Innenverkabelung verursacht
einen Herzstillstand.
stereodreieck
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 23. Okt 2009, 09:51

UweM schrieb:


Wäre das nicht noch besser als der Y-Verteiler?
Und billiger?
Und optisch überlegen?

Grüße,

Uwe


Zunächst mal Danke für diese Tipps!!!
Deine Beiträge finde ich immer super! Sehr kompetent und ergebnisorientiert!

Ich muss ehrlich gestehen, dass mir diese Alternative absolut nicht in den Sinn gekommen ist.
Habe so gut wie kein Technisches KnowHow, also würde ich selbst besser die Finger davon lassen

Ob es besser wäre als ein Verteiler... na ja, ich kann mir vorstellen, da der Eingriff dann praktisch direkt an der Quelle durchgeführt wird, ist es wohl die sauberste Lösung.
Kann mir aber nicht vorstellen dass ich dadurch viel mehr aus den LS rauskitzeln kann (ich weiß ihr lacht jetzt ).

Billiger definitiv! Jedoch ist mir der "gehörte" Unterschied (ich weiß ihr lacht jetzt wieder )das Geld wert.

Also die Optik... wenn ich mir das Terminal ohne Brücken etc. und nur mit meinen MIT´s vorstelle... ja das wäre was.
Wenn ich mir sicher wäre, dass diese Lösung dem aktuellen Klang in nichts nachsteht, dann würde ich wohl diese wählen.

Lass mir das mal durch den Kopf gehen!



[Beitrag von stereodreieck am 23. Okt 2009, 09:52 bearbeitet]
Musicmatch
Stammgast
#40 erstellt: 23. Okt 2009, 09:57

stereodreieck schrieb:

Wenn ich mir sicher wäre, dass diese Lösung dem aktuellen Klang in nichts nachsteht, dann würde ich wohl diese wählen.



Das ist sowas von sicher, Du glaubst es nicht.
visir
Inventar
#41 erstellt: 24. Okt 2009, 22:04

kammerklang schrieb:
Meiner Meinung nach handelt es sich beim BW-Adapter um handfesten Betrug...


Zuerst dachte ich, oh nein, so ein langer Beitrag... aber es hat sich gelohnt!


lg, visir
teww
Schaut ab und zu mal vorbei
#42 erstellt: 22. Apr 2013, 10:40
Guten Morgen....

Ich hab den Thread mit Interesse gelesen. Echt lustig :-)

Was mich nur total erschreckt:

Ich habe das BiWiring Adapter vor ca. 2 Wochen gekauft um an meinen KEF R 900 die integrierten Brücken auszutauschen.

Der Zugewinn an Klang ist enorm.

Warum wird hier im Forum jede Art von Hifi Tuning als Voodoo abgetan ? Ich gehe Tuningmassnahmen auch mit einer gewissen Skepsis an. Tuning Chips für CD´s u.ä. sind bei mir meist durchgefallen, weil nachher und vorher keine Verbesserung hörbar war. Aber bei den Phonophie Brücken ist es schon extrem.

Bevor man so etwas in die Voddoo Ecke schiebt, sollte man es sich mal anhören.

Ich habe eine recht gute Basis Anlage. Die Investitionen in folgende "Tuning" Massnahmen, haben mir jedoch eine unglaublich gut klingende Top Anlage gebracht:

1. Naim Supernait: Upgarde durch Netzteil HiCap
2. Steckerleiste MusicLine PowerIgel
3. WSS Gold Line LS Kabel (Vorher ein ordentliches Standard Kabel)
4. Audioquest Netztwerkkabel vom NAS zum Streamer

Gruß
teww
Soundscape9255
Inventar
#43 erstellt: 22. Apr 2013, 11:56

teww (Beitrag #42) schrieb:

Der Zugewinn an Klang ist enorm.

Warum wird hier im Forum jede Art von Hifi Tuning als Voodoo abgetan ? Ich gehe Tuningmassnahmen auch mit einer gewissen Skepsis an. Tuning Chips für CD´s u.ä. sind bei mir meist durchgefallen, weil nachher und vorher keine Verbesserung hörbar war. Aber bei den Phonophie Brücken ist es schon extrem.

Bevor man so etwas in die Voddoo Ecke schiebt, sollte man es sich mal anhören.


Ganz einfach: Weil es Voodoo ist.
tjs2710
Inventar
#44 erstellt: 22. Apr 2013, 12:03
Hallo!

was mich viel mehr erschreckt hat:
"........Tuning Chips für CD´s u.ä. sind bei mir meist durchgefallen...."

Heisst das, einiges von diesem "Tuning" hat bei dir bestanden????


Bier hab ich noch hier, wer holt das Poppcorn??
8erberg
Inventar
#45 erstellt: 22. Apr 2013, 12:29

teww (Beitrag #42) schrieb:

Ich habe das BiWiring Adapter vor ca. 2 Wochen gekauft um an meinen KEF R 900 die integrierten Brücken auszutauschen.

Der Zugewinn an Klang ist enorm.




Hallo,

kam gar die Gattin aus der Küche gestürzt?

Peter
kinodehemm
Inventar
#46 erstellt: 22. Apr 2013, 13:44
Moin


teww (Beitrag #42) schrieb:
Die Investitionen in folgende "Tuning" Massnahmen, haben mir jedoch eine unglaublich gut klingende Top Anlage gebracht:

2. Steckerleiste MusicLine PowerIgel

Gruß
teww


folgende Investition von letztem Wochenende hat mir eine unheimlich geile Top-Nummer gebracht:

2.Stecker einreiben mit SEXWAX Power-Gleitgel

Da kommt sogar die Gattin in der Küche
ZeeeM
Inventar
#47 erstellt: 22. Apr 2013, 14:00
teww
Schaut ab und zu mal vorbei
#48 erstellt: 22. Apr 2013, 15:39

tjs2710 (Beitrag #44) schrieb:
Hallo!

was mich viel mehr erschreckt hat:
"........Tuning Chips für CD´s u.ä. sind bei mir meist durchgefallen...."

Heisst das, einiges von diesem "Tuning" hat bei dir bestanden????


Bier hab ich noch hier, wer holt das Poppcorn??



Missverständlich ausgedrückt.... Alle dieser Maßnahmen brachten nichts und sind somit bei mir durchgefallen.
teww
Schaut ab und zu mal vorbei
#49 erstellt: 22. Apr 2013, 15:41

8erberg (Beitrag #45) schrieb:

teww (Beitrag #42) schrieb:

Ich habe das BiWiring Adapter vor ca. 2 Wochen gekauft um an meinen KEF R 900 die integrierten Brücken auszutauschen.

Der Zugewinn an Klang ist enorm.




Hallo,

kam gar die Gattin aus der Küche gestürzt?

Peter



Nein, aber sie hört den Unterschied, ist begeistert, was dazu führt, dass Sie ständig Ihre Lieblings CD hört und ich evtl. Überlege wieder downzugraden.....
teww
Schaut ab und zu mal vorbei
#50 erstellt: 22. Apr 2013, 15:48

Soundscape9255 (Beitrag #43) schrieb:

teww (Beitrag #42) schrieb:

Der Zugewinn an Klang ist enorm.

Warum wird hier im Forum jede Art von Hifi Tuning als Voodoo abgetan ? Ich gehe Tuningmassnahmen auch mit einer gewissen Skepsis an. Tuning Chips für CD´s u.ä. sind bei mir meist durchgefallen, weil nachher und vorher keine Verbesserung hörbar war. Aber bei den Phonophie Brücken ist es schon extrem.

Bevor man so etwas in die Voddoo Ecke schiebt, sollte man es sich mal anhören.


Ganz einfach: Weil es Voodoo ist.



Definitiv nicht.
Das durch den Ersatz der Standard Brücke, in dem von KEF verbauten Bi Wiring Terminal, eine Veränderung auftreten musste, war mir schon klar. Was mich nur überraschte war die Deutlichkeit der Veränderung in die richtige Richtung.
Wer nun sagt, dass Kabel / Brücke usw. sowieso gleich klingen, da tuts mir dann auch leid. Da würd ich mal tippen das die Anlage oder die Raumakkustik nicht passt.
teww
Schaut ab und zu mal vorbei
#51 erstellt: 22. Apr 2013, 15:50

kinodehemm (Beitrag #46) schrieb:
Moin


teww (Beitrag #42) schrieb:
Die Investitionen in folgende "Tuning" Massnahmen, haben mir jedoch eine unglaublich gut klingende Top Anlage gebracht:

2. Steckerleiste MusicLine PowerIgel

Gruß
teww


folgende Investition von letztem Wochenende hat mir eine unheimlich geile Top-Nummer gebracht:

2.Stecker einreiben mit SEXWAX Power-Gleitgel

Da kommt sogar die Gattin in der Küche :D



Hmm.... ich habe dieses Gleitgel nicht, und bin mir auch nicht sicher ob ich möchte, dass meine Frau ständig aus der Küche kommt..... (Wegen Ihrer Lieblings CD...s.o.)
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