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HiFi-Steckerleiste Voodoo oder Klangverbesserung

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Autor
Beitrag
styletaker
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 03. Feb 2009, 21:03
Servus Zusammen,

ich bin noch recht neu im HiFi bereich bzw. in diesem Forum.
Der Voodoo bereich ist mein absoluter Lieblingsbreich, da hier so viel Meinungen exestieren wie nirgendwo anders.

Ich überlege im Moment ob ich mir eine neue Steckdosenleiste zulegen soll und die für 3,50 Euro vom Ikea auszutuaschen. (Die ist sehr schlecht verarbeitet und stellt in meinen Augen auch ein Sicherheitsrisiko da)


Sind von Spiziellen HiFi-Leisten klanglich verbresserungen zu erwarten, oder ist das was man liest eher dem wunschdenken zu zuordnenen?
Ich möchte maximal 150 Euro ausgeben, dass ist dann aber auch die absolute schmerzgrenze....


Vielen Dank für Eure Meinungen !


P.S. Entschuldigt den etwas wirren Beitrag, aber ich bin seit zwei Tagen ans Bett gefesselt und mein Hirn ist Müsli
Soundscape9255
Inventar
#2 erstellt: 03. Feb 2009, 21:07

styletaker schrieb:

Sind von Spiziellen HiFi-Leisten klanglich verbresserungen zu erwarten, oder ist das was man liest eher dem wunschdenken zu zuordnenen?


Eher letzteres - "Verbesserungen" sind selbst bei "High-Endigen Fehlkonstruktionen" schwer vorstellbar...

=> Suchfunktion zum Thema hilft...
UweM
Moderator
#3 erstellt: 04. Feb 2009, 01:56
Korrekt, das Thema wurde hier schoin dutzendweise besprochen. Bitte Suchfunktion bemühen.

Tenor: Niemals hat irgendjemand in einem Blindtest Unterschiede vernehmen können.

Potentielle Sicherheitsrisiken auszuschließen ist dagegen eine andere Sache, aber das kann man auch für niedrige zweistellige Geldbeträge.

Grüße,

Uwe
styletaker
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 04. Feb 2009, 20:19
Danke für nichts !
istef
Inventar
#5 erstellt: 06. Feb 2009, 21:21

UweM schrieb:


Tenor: Niemals hat irgendjemand in einem Blindtest Unterschiede vernehmen können.



falsch. ich wollte es auch nicht glauben, musste mich aber vom gegenteil überzeugen lassen. und zwar habe ich den blindtest an einer drittperson durchgeführt, welche von HiFi rein gar keinen plan hat. ich habe mehrmals hin und her geswitched oder auch mehrmals hintereinander die gleiche steckleiste benutzt. resultat: die drittperson lag JEDES MAL richtig! ich persönlich konnte den unterschied auch hören, ging anfangs aber auch von wunschdenken aus. nachdem meine testperson aber zum wiederholten male richtig lag, fing ich an es zu glauben.

man kann glauben was man will, voodoo ist sonst auch nicht mein ding. in sachen steckleiste wurde ich aber bekehrt. jedoch habe ich nach wie vor eine standard-leiste, da mir das highend teil gemessen am klanggewinn zu teuer war. die unterschiede waren nämlich wirklich gering, aber hörbar.

istef
Soundscape9255
Inventar
#6 erstellt: 06. Feb 2009, 21:57
@istef: Ich glaube nicht, dass du weisst, was ein Blindtest ist.........
istef
Inventar
#7 erstellt: 06. Feb 2009, 23:22

Soundscape9255 schrieb:
@istef: Ich glaube nicht, dass du weisst, was ein Blindtest ist......... :.


na gut, lass mich an deinem wissen teilhaben...
DavidT
Stammgast
#8 erstellt: 11. Feb 2009, 01:03

styletaker schrieb:
Servus Zusammen,

ich bin noch recht neu im HiFi bereich bzw. in diesem Forum.
Der Voodoo bereich ist mein absoluter Lieblingsbreich, da hier so viel Meinungen exestieren wie nirgendwo anders.

Ich überlege im Moment ob ich mir eine neue Steckdosenleiste zulegen soll und die für 3,50 Euro vom Ikea auszutuaschen. (Die ist sehr schlecht verarbeitet und stellt in meinen Augen auch ein Sicherheitsrisiko da)


Sind von Spiziellen HiFi-Leisten klanglich verbresserungen zu erwarten, oder ist das was man liest eher dem wunschdenken zu zuordnenen?
Ich möchte maximal 150 Euro ausgeben, dass ist dann aber auch die absolute schmerzgrenze....


Vielen Dank für Eure Meinungen !


P.S. Entschuldigt den etwas wirren Beitrag, aber ich bin seit zwei Tagen ans Bett gefesselt und mein Hirn ist Müsli :(



Wenn Du an diesen Voodoo glaubst dann mach es richtig, denn die "Super Steckdosenleiste" steckst Du dann wahrscheinlich immer noch in deine normale Wandsteckdose.

Du brächtest neue Wanddosen(Furutech,Silent Wire, etc.),Sicherungsmodule(AHP, Silent Wire) und neue Stromkabel in der Wand. Dann wäre deine Kette wenigstens bis zum Sicherungskasten auf einen Level. Ob dies Sinn macht bezweifel ich stark.
Acoustico
Stammgast
#9 erstellt: 11. Feb 2009, 11:37
Jede etwas besser verarbeitete Netzleiste ausm Baumarkt tut ihren Dienst ausreichend. Kostenpunkt je nach Anschlüsse ab 20€....
Von den 1€-Schnell-Mitnehmen-Teilen würde ich allerdings auch die Finger lassen.

Aber zum Thema Vodoo^^...
Ich benutze auch eine Brennenstuhl-Netzleiste mit Lapp-Ölflex-Netzkabelzuleitung
Mehr aufgrund der Optik, als des "besseren Sounds"...
langsam
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 11. Feb 2009, 12:23

Soundscape9255 schrieb:
@istef: Ich glaube nicht, dass du weisst, was ein Blindtest ist......... :.



Hast du eigene Erfahrung damit?
istef
Inventar
#11 erstellt: 11. Feb 2009, 23:36
@langsam
ich warte eigentlich auch noch auf eine antwort von soundscape... aber vllt kann auch jemand anders mich darüber aufklären, was ein blindtest sein soll...

@acoustico


Jede etwas besser verarbeitete Netzleiste ausm Baumarkt tut ihren Dienst ausreichend. Kostenpunkt je nach Anschlüsse ab 20€....
Von den 1€-Schnell-Mitnehmen-Teilen würde ich allerdings auch die Finger lassen.


ich sehs eigentlich ähnlich. aber, wenn sich die 20€-netzleiste von der 1€-netzleiste abhebt, wieso soll sich die 300€-netzleiste nicht auch von der 20€-netzleiste unterscheiden? ich für meinen teil habe mir persönlich den nötigen beweis erbracht. andere dürfen gerne das gegenteil glauben.

@all
ich muss leider feststellen, das viele leute alles (vor)schnell als voodoo abstempeln. ich bekomme manchmal den eindruck, als wolle man seine billigen hifi-komponenten ("verstärker klingen nicht") oder zubehör damit rechtfertigen. ich denke es ist ein unterschied ob man billige materialien mit hochwertigen vergleicht, oder ob man den klang mit esoterik-untersetzer oder ähnlichem zu optimieren versucht. es gibt klangoptimierungen. aber wo diese anfangen und aufhören liegt im ohr des zuhörers. aber einfach alles als voodoo abzustempeln ist nicht minder uneinsichtig wie übertriebenes voodoo-getue. just my 2 cents...

istef
hf500
Moderator
#12 erstellt: 12. Feb 2009, 01:00
Moin,
was die 1,-E Netzleiste von der teureren abhebt, ist weniger ihre "Klangqualitaet", denn da wird es keine Unterschiede geben.
Wenn sie denn einwandfrei funktioniert. Sie kann es, muss es aber nicht.
So manche Billigst-Leiste hat schlecht konstruierte Kontakte, die schnell aufgeben oder andere Mucken zeigen.
Ich habe hier so ein Ding, in dem Eurostecker mit ihren 4mm Stiften Wackelkontakte zeigen, wenn in den Buchsen nebenan Schukostecker mit ihren 5mm Stiften stecken.

Sobald man fuer den geringsten Preis an eine Leiste geraet, die zuverlaessig funktionierende Kontakte hat, ist Ende der Fahnenstange. Alles, was teurer ist, wird vielleicht anders aussehen, aber genauso funktionieren.

73
Peter
sealpin
Inventar
#13 erstellt: 12. Feb 2009, 09:25

istef schrieb:
@langsam
ich warte eigentlich auch noch auf eine antwort von soundscape... aber vllt kann auch jemand anders mich darüber aufklären, was ein blindtest sein soll...

@


die Suche im Forum ergab dies hier.

ciao
sealpin
hbi
Stammgast
#14 erstellt: 12. Feb 2009, 09:32

Acoustico schrieb:
Jede etwas besser verarbeitete Netzleiste ausm Baumarkt tut ihren Dienst ausreichend. Kostenpunkt je nach Anschlüsse ab 20€....
Von den 1€-Schnell-Mitnehmen-Teilen würde ich allerdings auch die Finger lassen.

Aber zum Thema Vodoo^^...
Ich benutze auch eine Brennenstuhl-Netzleiste mit Lapp-Ölflex-Netzkabelzuleitung
Mehr aufgrund der Optik, als des "besseren Sounds"...


Also bevor ich Geld bei Hifi für die OPTIK Ausgeben würde, frage ich mich lieber selbst ob ich noch beinander bin. Ich weiß nicht was besser ist. Geld auszugeben dafür das man "glaubt" einen besseren Klang zu bekommen, oder es auszugeben, weil´s "besser aussieht".
Ich habe es mit Freunden ausprobiert. Bei uns war die Frage ist man bereit für die Klangveränderung das Geld auszugeben, oder nicht! Ich denke es hat auch was damit zu tun was man an die Leiste anschließt und wie man den Rest des Kabels verlegt hat. Letztendlich zählt was man selbst hört und nicht was andere hier schreiben. Gott sei dank gibt es zwischen Himmel und Erde etwas mehr als nur Meßtechnisch zu erfassende Parameter!!
UweM
Moderator
#15 erstellt: 12. Feb 2009, 09:41
Hallo istef


ich sehs eigentlich ähnlich. aber, wenn sich die 20€-netzleiste von der 1€-netzleiste abhebt, wieso soll sich die 300€-netzleiste nicht auch von der 20€-netzleiste unterscheiden?


Wo stammen denn die teueren Leisten her? Die seit Jahren berühmte SUN-Leiste ist eine Werkstattleiste von Kopp. Die HMS-Leiste stammt im Original von Brennenstuhl.
Etwas rumgebastelt, ein neues Markenschild aufgeklebt und schon wird aus einem zweistelligen ein dreistelliger Preis.


ich muss leider feststellen, das viele leute alles (vor)schnell als voodoo abstempeln. ich bekomme manchmal den eindruck, als wolle man seine billigen hifi-komponenten ("verstärker klingen nicht") oder zubehör damit rechtfertigen.


Leute, die einfach nur nachplappern gibt es auf beiden Seiten.
Tatsächlich hat es aber schon Versuche gegeben, Unterschiede bei Netzleisten und -kabeln in Blindtests nachzuweisen. Diese sind jedoch samt und sonders gescheitert.
Sogar die Audio schreibt in ihrem Forum (nicht im Heft), dass in ihrem Hörraum niemals jemand im Blindtest Unterschiede zwischen Netzkabeln gehört habe.


ich denke es ist ein unterschied ob man billige materialien mit hochwertigen vergleicht,


Was sind denn bei Steckerleisten "hochwertige" Materialien?
Was kann denn z.B. die SUN-Leiste mehr als die von Kopp?


oder ob man den klang mit esoterik-untersetzer oder ähnlichem zu optimieren versucht.


ein interessanter Punkt: Wo fängt Esoterik denn eigentlich an? Warum erst bei Untersetzern und nicht schon bei Steckerleisten?


es gibt klangoptimierungen. aber wo diese anfangen und aufhören liegt im ohr des zuhörers. aber einfach alles als voodoo abzustempeln ist nicht minder uneinsichtig wie übertriebenes voodoo-getue.


Hier wartet man seit Jahren darauf dass irgendjemand mal in der Lage ist, einen behaupteten Klangunterschied bei Zubehörteilen auch tatsächlich in einem Blindtest nachzuweisen. Bisher durch die Bank Fehlanzeige. Der einzige Erkenntnisgewinn der bisher errreicht wurde ist, dass die Liste von Ausreden, warum es gerade nicht geklappt hat, sich anscheinend beliebig verlängern lässt.

Damit wir uns richtig verstehen: Natürlich kann zu Hause jeder veranstalten was er will. Und ob ein Effekt reproduzierbar ist oder ob akzeptiert wird, dass auch Placebos wirken, ist Privatsache.

Grüße,

Uwe
Haiopai
Inventar
#16 erstellt: 12. Feb 2009, 09:48
Sagt mal ,kommt mir das nur so vor oder haben hier einige scheinbar sehr erfahrene User Zweit ,Dritt und Viertnicks
angelegt ,die bei passender Gelegenheit ausgepackt werden .

Ich frag nur so ,denn merkwürdiger Weise kommen grundsätzlich bei solchen absoluten Blödsinns Themen immer welche dazu ,die entweder komplett neu sind ,oder seit Jahren User aber noch nie was geschrieben .

Und ausgerechnet bei so einem Thema ,was hier wer weiß wie oft schon immer mit dem gleichen Ergebnis durchgekaut wurde ,kommt dann wieder so ein "Neuling" mit immer dem selben kruden Argument "Ich hörs doch " .

Das wenn nahezu jeder Nutzer unseres Stromnetzes Kilometer weit eine standardisierte Stromleitung liegen hat ,es nichts mehr bringen kann ,die letzen paar Meter oder auch Zentimeter eine teilweise mehrere tausend Euro teure Leitung zu legen ,das sollte jedem halbwegs gebildetem Menschen einleuchten .

Ansonsten bitte klar nachweislich erklären WOHER dieser Zugewinn kommen soll .
Ich wäre dafür ,das solche Threads in Zukunft mit Verweis auf schon bestehende Threads von der Moderation gelöscht werden .
Das hat nix mit Meinungsäußerung mehr zu tun ,sondern ist Spam pur ,aus purer Lust an der Provokation .

Gruß Haiopai
hbi
Stammgast
#17 erstellt: 12. Feb 2009, 10:29
Hallo Haiopai
Ich geh davon aus das du mich meinst. Seit jahren lese ich nur, auch solche Meinungen wie du sie vertritts. Also freu dich das es solche wie mich gibt, sonst hätten solche wie du doch auch nicht mehr zu schreiben und das Forum bestände (gar nicht) aus leeren Seiten. Unterschiedlichstes HIFI existiert, weil genügend Leute wie ich existieren, sonst hießen unsere Anlagen alle zB Trabant....
zu deinem "das hat noch niemand nachgewiesen" Klang ist subjektiv, bei jedem anderst, wie sollte es da eine "Beweis" geben, wie sollte der aussehen für dich. Letzeendlich hat styletaker gefragt und die Befürworter sagen "probier es aus und entscheide dann!" Laß dich nicht von Leuten wie uns beeinflussen, aber auch nicht von solchen wie dir. Das Hobby HIFI/High End lebt vom probieren, weil noch niemand durch rechnen und messen allein eine gute Anlage entwickelt hat, sonder durch immer wieder ausprobieren von noch so verrückten sachen.... das ist überigens auch der Grund warum die Spezies Mesch da ist wo sie ist, sonst hätte es ja gereicht das wir auf dem Baum sitzen und Bananen fressen! Ach so abschließend noch ich bin kein zweit, dritt oder Viertnick, ich bin ein Einnick und trotz deiner Meinung gehe ich davon aus das due auch ein Einnick bist. Schönen Tag wünsch ich noch.
Haiopai
Inventar
#18 erstellt: 12. Feb 2009, 10:59
Nö ,nicht aus leeren Seiten ,sondern nur aus weniger Wiederholungen des immer gleichen Themas und immer sind es fast im Stile einer Schallplatte mit Sprung wörtlich die gleichen Blödsinnigkeiten die da von sich gegeben werden .

Auch der Denkfehler ist immer der gleiche ,man behauptet etwas gefunden zu haben oder es zu hören was nicht nachweisbar ist .
Voodoo soll damit wie ich meine in reichlich Fällen nahezu auf die Stufe einer Religion gehoben werden und man Beansprucht Religionsfreiheit ,in diesem Falle als Meinungsfreiheit bezeichnet .

Nur verdrängt man eines dabei total und das ist die Möglichkeit von vergleichenden Messungen .
Es gibt in unserem Netz keine unerforschten Geheimnisse mehr an die man glauben kann oder nicht .

Ich kann klipp und klar nachweisen ,das ein Signal bevor es durch eine Leitung fließt und danach hundertprozentig identisch ist .
Womit ebenso klar erwiesen ist ,das da ab einem ganz normalem Standard nichts mehr dazu kommen kann ,weil schon 100 Prozent vorhanden sind ,Punkt und aus .

Bevor also irgendjemand das Recht hätte zu behaupten ,das da mehr wäre ,hat er nachzuweisen woher dies kommen soll .Ansonsten hat die Aussage nicht zu lauten "ich höre etwas " sondern "Ich bilde mir ein ,was zu hören " .

Da hilft auch nicht dieser ständige Versuch der Tatsachen Verdrehung , bestehender Fakt sind die physikalischen Grundlagen und nicht das Empfinden Einzelner aus welchen Gründen auch immer .
Wer an diesen Fakten rütteln möchte DER hat Nachweise zu erbringen und nicht zu verlangen das ihm seine Behauptung wiederlegt wird .

Fazit daraus immer noch mein Vorschlag solche Threads hier zu löschen ,so lange kein nachhaltbarer Versuch unternommen wird derartige Behauptungen zu beweisen .

Was die Mehrfachnicks angeht ,sorry aber an solche Zufälle glaub ich nicht mehr ,weil es schlicht unwahrscheinlich ist ,das jemand der meint jahrelang hier zu lesen ,nicht auch über eine der unzähligen Diskussionen über diese Thematik gestolpert wäre .
Darüber kann man selbstredend geteilter Meinung sein

Gruß Haiopai
langsam
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 12. Feb 2009, 11:32
@Haiopai,

ich weiß nicht, warum immer ein objektiver Faktor hier in's Spiel kommt. Wenn jemand mitteilt, er persönlich habe es so und so gehört - rein subjektiv und ohne Anspruch auf universale Gültigkeit - dann hat er
a) das Recht dazu
b) überhaupt keine Verpflichtung irgendjemand anderem hier irgendetwas zu beweisen.

Und jeder andere kann es glauben oder es lassen. Und natürlich seinen Senf dazu geben.

Sobald allerdings ein Anspruch auf allgemeine Gültigkeit auftritt, ist ein Beweis zwingend.

Diese Unterschiede werden in der letzten Zeit meiner bescheidenen Ansicht nach hier im HF und insbesondere im Voodoo Teil desselben massiv verwischt. Sobald das Thema auf Kabel, Leisten o.ä. fällt steht hier eine solide Foreninquisition aus immer denselben natürlich anonymen Kollegen und schreitet zur Verbrennung.
Und das vollkommen destruktiv und demotivierend. Damit wird niemand mit anderer Meinung überzeugt, sondern höchstens abgeschreckt und vertrieben.
Nebenbei bemerkt, das ist auch der Grund für den schlechten Ruf, den das HF mittlerweile anderenorts "genießt". Frag' z.B. mal in der Hifi Gruppe bei XING, in der sich ein paar offen identifizierbare Hobbyisten tummeln und ab und zu freundlich miteinander reden nach dem HF....
Aus genau den Gründen oben!

Gruß, l
hbi
Stammgast
#20 erstellt: 12. Feb 2009, 11:57
Hallo langsam
mein Sinnen
Dieses "Xing".... hast du auch eine genaue Adresse. Ich nenne seit 25 Jahren Hifi/High End mein Hobby und würde wohl auch mehr schreiben als lesen, wenn man nicht gleich für seine Meinung angegriffen wird und bei nicht gefallen so sachen fallen wie "laßt es uns löschen" kezerisch gesagt erinnert mich das auch an "laßt uns die Bücher verbrennen". Es geht schließlich darum Erfahrungen auszutauschen. Alles wäre auch ziemlich langweilig wenn ich nicht auf Anregung eines Anderen mal etwas neues ausprobiere. Haiopais angehängter Satz läßt einen aber hoffen. Meinen Hörraum habe ich übrigens auch optimiert. Erst durch rechenen (gehört dazu) und letztendlich wieder durch immer wieder neues probieren. Er ist wohl nicht perfekt, aber er gefällt mir so wie er ist und schließlich sitze ich da und höre, also muß es mir gefallen.
Ich sage immer wie meine Mama sagte "probieren geht über studieren" oder anderst "hören geht über messen".
Haiopai
Inventar
#21 erstellt: 12. Feb 2009, 12:12
Moin Langsam ,hier wurde und wird auch immer wieder wie im Titel zu lesen eine Fachfrage gestellt ,die es zu beantworten gilt .

Es wird nicht gefragt "empfindet ihr den Klang besonderer Netzleisten als besser " oder "fühlt ihr euch mit einer besonderen HIFI Steckerleiste besser " ,nein Langsam es wird ganz konkret und objektiv gefragt "Klingt diese Leiste besser" oder wie hier "bringt eine Hifi Steckerleiste eine Klangverbesserung " .

Da kann die Antwort nur definitiv Nein lauten .

Wer diese Frage mit Ja beantworten will kann dies über zwei Wege tun .

1) Ich weise nach wie über rein passive Bauteile wie Stecker und Kabel zu den bestehenden 100 % Signal was zweifelsfrei am Hausanschluss anliegt etwas dazu kommen kann .

2) Der umgekehrte Weg ,ich weise nach das alle anderen Steckerleisten außer der von mir angebotenen eben diese 100 % Signal nicht im Stande sind zu transportieren .
Was öffentlich eine sehr interessante Sache werden dürfte ,vor allem die Reaktionen der Konkurrenz .

Mit Inquisition hat das nichts aber auch gar nichts zu tun Langsam ,der Ruf dieses Forums ,der würde wohl eher leiden ,wenn ich solche an den Haaren herbei gezogene Dinge hofiere ,wie das anderen Orts passiert .

Wir können uns jederzeit über subjektiv empfundene Klangunterschiede unterschiedlichster Geräte unterhalten ,wo Unterschiede nachgewiesen da sind ,es sich nur die Frage stellt ,werden sie hörbar oder eben nicht .

Das ist eine ganz andere Ebene als einem hundert prozentig identischem Leitungsnetz auf einmal individuelle Fähigkeiten anzudichten ,da hört der Spass nämlich auf ,weil es nachweislich Unsinn ist .

Gruß Haiopai
Acoustico
Stammgast
#22 erstellt: 12. Feb 2009, 12:20
Nur ganz kurz wollte ich nochmal auf das Thema Optik eingehen...

Mag sein, dass das für manche unnötig Geld ausgegeben ist. Aber jeder hat auch Freude an einem schönen Auto oder nicht?
Manche werden sagen: "Wozu? Mein BMW fährt genausogut wie deiner, der noch einen Spoiler hintendrauf hat"
Darum geht es aber ja gar nicht.
Ich habe regelmäßig Freude daran, wenn ich an die Anschlüsse der Anlage schaue und ein aufgeräumtes Layout mit sauberer Verkabelung zu sehen ist.
Das gehört halt zum Hobby dazu. Allgemein aber zu sagen, diese Leute hätten einen Schatten, die darauf wert legen, ist vielleicht etwas zu kurzsichtg....
hbi
Stammgast
#23 erstellt: 12. Feb 2009, 12:31
Hallo Acoustico
Sorry für meine Aussage. Du hast natürlich recht, wenn dir das Spaß macht ist wohl alle richtig. Es geht bei unserm Hobby ja schließlich darum das es Spaß macht. Zu meiner Schande muß ich gestehen das mich auch ab und an verführen lasse von optischen eindrücken. Ich hatte früher mal eine Rührenendstufe UHER 3000. Viel Geld, sehr schön anzusehen. Als diese dann wieder mal einen Defekt hatte verließ mich die Lust sie zu reparieren und ich habe mich von ihr getrennt. Der Klang danach war zwar auch sehr gut, aber mir fehlte der typische Röhrenklang. Die TPR 2 probierte ich aus, trotz vieler Meinungen gegen sie, und war glücklich wieder bei meinem Klangbild zu sein. Optisch gesehen hat mir natürlich die UHER besser gefallen, deswegen hatte ich wohl nie geschaut ob ich es kleiner, billiger nicht genausogut hinbekomme. Also nochmals Sorry, ich wollt dir nicht auf die Füße tretten.
Acoustico
Stammgast
#24 erstellt: 12. Feb 2009, 12:38
Habe das auch gar nicht so aufgefasst,
ich hatte z Beginn zu dem Thema auch mal diesen Standpunkt
Haiopai
Inventar
#25 erstellt: 12. Feb 2009, 12:43

Acoustico schrieb:
Nur ganz kurz wollte ich nochmal auf das Thema Optik eingehen...

Mag sein, dass das für manche unnötig Geld ausgegeben ist. Aber jeder hat auch Freude an einem schönen Auto oder nicht?
Manche werden sagen: "Wozu? Mein BMW fährt genausogut wie deiner, der noch einen Spoiler hintendrauf hat"
Darum geht es aber ja gar nicht.
Ich habe regelmäßig Freude daran, wenn ich an die Anschlüsse der Anlage schaue und ein aufgeräumtes Layout mit sauberer Verkabelung zu sehen ist.
Das gehört halt zum Hobby dazu. Allgemein aber zu sagen, diese Leute hätten einen Schatten, die darauf wert legen, ist vielleicht etwas zu kurzsichtg....


DAS ist genau das ,wo keiner das Recht hat dir reinzureden ,über Optik kann man nicht streiten ,sie ist Geschmackssache .
Man kann vielleicht mit den Augen rollen ,weil man es kauzig findet ,das war es aber auch schon .

Hat aber eben auch überhaupt nix mit einer nachzuweisenden Klangverbesserung zu tun ,wonach im Threadtitel gefragt ist .

Gruß Haiopai
das.ohr
Inventar
#26 erstellt: 12. Feb 2009, 12:50

Was sind denn bei Steckerleisten "hochwertige" Materialien?
Was kann denn z.B. die SUN-Leiste mehr als die von Kopp?


Ich habe z.B. die Sun-Leiste direkt von Herrn Bernhard damals von SUN-Audio geschenkt bekommen, zur Markteinführung, sie sollte damals 200 DM kosten.

Unterschiede:
1. Original Mark Levinson Netzkabel 2m 2,5mm² Abgeschirmt
2. intern 3x durchgehende 3mm² OFC Massivdrahtverbindungen
3. die Handelsspannen (jeweils 100%, SUN-Audio, Fachhändler)
4. in Deutschland handkonfektioniert

Frank

NT: Unterschiede zu meiner selbstgebauten Steckerleiste habe ich keine gehört.
destedter
Stammgast
#27 erstellt: 12. Feb 2009, 12:51
Hallihallo,

langsam schrieb:

[...]eine solide Foreninquisition aus immer denselben natürlich anonymen Kollegen und schreitet zur Verbrennung.


das hat jetzt nichts direkt mit dem Thema zu tun, aber diese Frage drängt sich mir hier im Forum immer wieder auf: Wo liegt eigentlich das Problem der Goldohren mit der Anonymität? Warum muß man bestens darüber im Bilde sein, wer sein Gegenüber ist, wo er wohnt, welchen Beruf er ausübt, und am besten noch eine DNA-Probe haben? Gut, mit letzterem könnte man eventuell genetisch nachweisen, daß diese Person aufgrund akuter Erbgutverholzung ja gar keine Unterschiede hören kann. Würde das an der Qualität der Aussagen auch nur ansatzweise etwas ändern? Ich halte es für selbstverständlich, auch in anonymen Foren gesittet miteinander umzugehen. In diesem Forum habe ich mit Sicherheit noch keinen Beitrag verfasst, den ich auch ohne den 'Schutz der Anonymität' so veröffentlicht hätte.
Welchen Vorteil hat also diese gerne angeprangerte Anonymität der Holzohren? Könnte man ihnen - falls sie denn gar nicht zu bekehren sind - mal einen unverbindlichen Besuch abstatten, um ihnen deftig ein paar auf die taube Nuss zu geben???

Anonyme Grüße

Destedter

P.S.: langsam, hast Du eigentlich Deinen kompletten Lebenslauf in Deinem Profil angegeben?


[Beitrag von destedter am 12. Feb 2009, 12:52 bearbeitet]
langsam
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 12. Feb 2009, 13:11

destedter schrieb:
....

P.S.: langsam, hast Du eigentlich Deinen kompletten Lebenslauf in Deinem Profil angegeben?



Nein, ich passe mich natürlich hier an.

Anderswo bin ich allerdings durchaus flexibler.

Gruß ,l
langsam
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 12. Feb 2009, 13:13

Haiopai schrieb:
Moin Langsam ,
...
Wir können uns jederzeit über subjektiv empfundene Klangunterschiede unterschiedlichster Geräte unterhalten ,wo Unterschiede nachgewiesen da sind ,es sich nur die Frage stellt ,werden sie hörbar oder eben nicht .

...

Gruß Haiopai


Hast du jemals einen eigenen Hörtest mit unterschiedlichen Kabeln/Leisten/CDPs o.ä. gemacht?

Gruß, l
das.ohr
Inventar
#30 erstellt: 12. Feb 2009, 13:18
Noch mal etwas zu den ach so Kilometer langen Hauszuleitungen.

Die Hochspannungsleitung (40kV?) geht bis zum Trafo, der vor dem Haus steht, armdicker Hausanschluß, vom Keller bis zum Sicherungskasten 5x10mm², dann das Kabel 3x2,5m² zur Anlage.

Frank
UweM
Moderator
#31 erstellt: 12. Feb 2009, 13:24

langsam schrieb:

Hast du jemals einen eigenen Hörtest mit unterschiedlichen Kabeln/Leisten/CDPs o.ä. gemacht?


Hallo lagsam,

immerhin weiß ich von dir, dass du schon mal einen Blindtest mit Cinchkabeln gemacht hast.

Grüße,

Uwe

P.S. Abseits aller theoretischen Erwägungen: Wann immer es möglich ist, trefft euch, geht der Sache gemeinsam auf den Grund. Lasst einen Bekannten umstöpseln, so dass ihr nicht wisst was gerade läuft.
langsam
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 12. Feb 2009, 13:26

hbi schrieb:
...

Ich sage immer wie meine Mama sagte "probieren geht über studieren" oder anderst "hören geht über messen".


Hallo hbi,

ich bin oft durchaus bei dir, allerdings halte ich persönlich gerade im Bereich unseres Themas wenig vom ausprobieren ohne Plan. Zudem beschäftige ich mich auch nicht mit Geräten oder LS, die sich schlecht messen. Höchstens als abschreckendes Beispiel .

Allerdings bin ich auch kein typischer HighEnder, der, getrieben und immer auf der Suche nach der Verbesserung, seine Umwelt belästigt.
Für meine Begriffe klingt es bei mir durchaus befriedigend und der Tausch von Geräten und/oder Kabeln steht nur an, wenn was kaputt geht (wer mit alten Spendor hört, ist idR danach ein schlechter Kunde )

Gruß, l
GerhardNL
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 12. Feb 2009, 13:31
Hallo,

noch ein paar Anmerkungen meinerseits. Ausgangspunkt war die Frage von "styletaker", ob die Verwendung einer speziellen "HiFi-Steckerleiste" eine echte Klangverbesserung bringt, oder eben nicht. Darauf kann man jetzt auf verschiedene Arten antworten:

1. Subjektiver Eindruck:
Wenn jemand sich so eine Steckerleiste gekauft hat, und davon überzeugt ist, einen Unterschied zu hören, dann ist es natürlich völlig in Ordnung, das auch zu sagen. So lange klar gestellt wird, dass es sich hierbei eben um einen rein subjektiven, ganz persönlichen Höreindruck handelt.

Gleiches gilt natürlich auch für den optischen Eindruck: Wenn jemand bereit ist, für das rein "optische Tuning" seiner HiFi-Anlage viel Geld auszugeben, dann bitteschön, warum nicht. Das beantwortet allerdings nicht die ursprüngliche Frage.

2. Nachweisbares Ergebnis:
Ebenso berechtigt ist natürlich der Hinweis, dass bisher in keinem einzigen unter halbwegs wissenschaftlichen Bedingungen durchgeführten Test irgend ein klanglicher Unterschied nachgewiesen werden konnte.

3. Physikalische Grundlagen:
Bei der Frage nach der Steckerleiste sehen die physikalischen Grundlagen etwas anders aus als z.B. beim Thema "Kabelklang". Denn es ist zweifellos richtig, dass aus der Steckdose zu Hause nicht nur ein reiner, sinusförmiger Wechselstrom kommt, sondern auch noch alle möglichen Störsignale. Aus diesem Grund haben HiFi-Komponenten eingebaute Netzfilter. Diese sind so konstruiert - oder sollten es jedenfalls sein - dass sie die Störungen, die die jeweilige Komponente betreffen könnten, zuverlässig herausfiltern.

Aus physikalischer Sicht kann man die Frage des Themenerstellers daher so beantworten: Wenn eine HiFi-Steckerleiste tatsächlich eine nachweisbare klangliche Verbesserung bringt, dann liegt dies ausschließlich daran, dass das im Gerät eingebaute Netzfilter nichts taugt, oder defekt ist.

4. "Voodoo" und Geschäftemacherei:
Jeder hat natürlich das Recht auf seinen persönlichen Höreindruck. Und kann seine Meinung diesbezüglich frei äußern. Jeder muss sich aber auch gefallen lassen, dass Andere solche Klangveränderungen, die erstens rein subjektiv wahrgenommen, zweitens physikalisch nicht erklärbar, und drittens auch nicht in ordnungsgemäß (sprich: verblindet) und reproduzierbar durchgeführten Tests nachweisbar sind, als "Voodoo" bezeichnen.

Da aber manche Hersteller und Händler, unterstützt von einigen "Fachzeitschriften", solche - sagen wir mal: "Produkte mit nicht zweifelsfrei nachgewiesener Wirksamkeit" mit Hilfe von pseudowissenschaftlichem Geschwafel an den Mann bringen wollen, dann sollten meiner Meinung nach gerade Laien und Neueinsteiger ausdrücklich vor solchen Praktiken gewarnt werden.

@ styletaker: So, jetzt mach Dir selbst ein Bild davon.

MfG
Gerhard
P.S: Sollte der Klangeindruck allerdings durch britzelnde Geräusche aus der Steckerleiste selbst gestört werden, womöglich gar in Verbindung mit Brandgeruch, dann wird es höchste Zeit, sie auszutauschen.
langsam
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 12. Feb 2009, 13:32

UweM schrieb:

langsam schrieb:

Hast du jemals einen eigenen Hörtest mit unterschiedlichen Kabeln/Leisten/CDPs o.ä. gemacht?


Hallo lagsam,

immerhin weiß ich von dir, dass du schon mal einen Blindtest mit Cinchkabeln gemacht hast.

Grüße,

Uwe

P.S. Abseits aller theoretischen Erwägungen: Wann immer es möglich ist, trefft euch, geht der Sache gemeinsam auf den Grund. Lasst einen Bekannten umstöpseln, so dass ihr nicht wisst was gerade läuft.



Hi Uwe,

genau diesen Umstöpsel Hörtest habe ich mit ein paar Kollegen am Montagabend mit zwei DACs (Benchmark und Lake People) gemacht. Die waren auf 0,1 dB zueinander eingepegelt, Kanalgleichheit jeweils max. 0,08 dB zueinander (mehr ging mechanisch an den Einstellpotis nicht).
Quelle war das CD Laufwerk von TAGMcLaren. Verstärker auch von denen. LS Spendor BC1 /3.

Über das Ergebnis werde ich in diesem Forum allerdings nichts schreiben, weil ich keine Lust auf "motivierende" Kommentare der üblichen Dogmatiker habe.

Viele Grüße, l

PS- ich täte den Lake People nehmen


[Beitrag von langsam am 12. Feb 2009, 13:40 bearbeitet]
Haiopai
Inventar
#35 erstellt: 12. Feb 2009, 13:37
Von der Aldi Leiste bis zur Brennenstuhl in besserer Ausführung ist alles hier Langsam ,vor kurzem auch noch eine Oelbach XXL Leiste .

Ist mir auf einem Flohmarkt für 10 Euro in die Hände gefallen ,was solls noch sein Lautsprecher Kabel von Linn über Oelbach bis Baumarkt , Cinch Kabel samt Stecker von WBT ,Monster ,Oelbach u.a. .Durch die Käufe bei Ebay fällt mir sowas immer wieder in die Hände und ich benutze es auch ,warum auch nicht ,wenn es im Preis mit drin war .

Alles schon mehr oder weniger bewusst getestet an Geräten bis jenseits von gut und böse ,ich betreibe dieses Hobby nun mal auch schon fast 30 Jahre .

Klangunterschiede zwischen CDPs ,jepp ganz unverhofft sogar zwischen Geräten die um die 400 DM bloß kosteten und natürlich wenn Röhren ins Spiel kommen .
So stark ,das ich sie blind verifizieren könnte , hmmh fraglich ,einen Musical Fidelity Pan CDP ,den täte ich mir schon zutrauen rauszuhören ,ganz bestimmte merklich gesoundete günstige Geräte mit Chance auch ,müsste man ausprobieren .

Nur ist das im Vergleich zu Steckerleisten ,wie Äpfel mit Birnen vergleichen .
Unterschiede zwischen CDPs ,sprich Geräten in denen mit dem Signal aktive Prozesse wie Formatwandlung stattfinden gut und schön , aber wo sollen Unterschiede bei rein passiven Bauteilen herkommen ,welche ein Signal unbeeinflusst weiter leiten .

Zumal dieses Signal auch noch bevor es an der Haussteckdose ankommt viel heftigeren Einflüssen ausgesetzt ist und über Kilometer geleitet wird ,da auf den letzten Zentimetern mit anderen Materialien zu argumentieren ist hirnrissig und völlig unlogisch .

Bemerkenswert aber ,das ihr Kabelhörer immer neue Nebenschauplätze eröffnet ,meine Frage aber ,wo denn die Verbesserung herkommen soll konsequent ignoriert wird .

Gruß Haiopai
langsam
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 12. Feb 2009, 13:48
Die Frage, wo es herkommen soll, wird dir auch niemand beantworten. Weil ein Hobbyist, dazu eher selten was weiß.
Muss er meiner Meinung nach auch nicht, wenn jemand meint, es klingt bei ihm mit Kabel X und Leiste Y besser, dann soll er.
Vor Jahren habe ich mal ohne tiefergehende Absicht mein Netzkabel für den Verstärker von der Leiste direkt in die Wanddose gesteckt und danach verdutzt gedacht, es klingt besser. Konnte ich natürlich nicht verifizieren im Blindtest, aber ich habe es einfach so gelassen .
Meine Netzstrippe hat eine leichte Filterwirkung, wir haben das mal mit einer Lampe nachvollzogen.

Cinchkabel habe ich öfters erfolglos verglichen, u.a. damals in München mit Uwe M umgeschaltet, während sich die versammelten "Gold"ohren blamiert haben.


Gruß, l


[Beitrag von langsam am 12. Feb 2009, 13:48 bearbeitet]
Haiopai
Inventar
#37 erstellt: 12. Feb 2009, 13:57

das.ohr schrieb:
Noch mal etwas zu den ach so Kilometer langen Hauszuleitungen.

Die Hochspannungsleitung (40kV?) geht bis zum Trafo, der vor dem Haus steht, armdicker Hausanschluß, vom Keller bis zum Sicherungskasten 5x10mm², dann das Kabel 3x2,5m² zur Anlage.

Frank


Frank ,du tust mir leid ,unser Hausanschluss hat gerade mal einen Durchmesser von 4 cm mit dicker Umhüllung ,wenn deine Arme ein derartiges Maß haben ,dann gilt dir mein ganzes Mitgefühl .

Und genau da liegt im Ansatz schon die Ursache ,ihr übertreibt im Vorwege schon ,das sich die Balken biegen und wer euch nicht nach dem Mund redet, der wird als Dogmatiker abgestempelt .

Eine einfache Frage konntet ihr bis jetzt immer noch nicht beantworten ,eben wo dieses "mehr" an Klang nun herkommen soll ,da hilft auch nicht das ausweichen auf Cinch Kabel oder CDPs oder sonst was ,hier ist von Stromkabeln und Steckerleisten die Rede .

Fazit ,so leid es mir tut Geschwaller ohne Begründung und Beweise "ich hörs doch " und alle die ich kenne natürlich auch ist mal wieder das Einzige was kommt .

Ihr könnt doch wirklich froh sein ,das es hier anonym zugeht ,in Natura beim Wort genommen klappt es doch mit euch gar nicht .

Witzig auch ,das bei so einer Veranstaltung ,wie der Hausmesse von Murray ,wo wir gerade bei anonym sind ,nicht ein Wort über sowas verloren wird ,was auch kein Wunder ist ,weil da nix ist .Aber es ist bezeichnend ,das da nicht einem auch nur ansatzweise einfällt die Stromkabel zu kontrollieren .

Na ja ,wahrscheinlich alles nur dilettantische Holzohren mit Billiganlagen ,die sowas eh nicht hören

Gruß Haiopai
WinfriedB
Inventar
#38 erstellt: 12. Feb 2009, 14:02

langsam schrieb:

Meine Netzstrippe hat eine leichte Filterwirkung, wir haben das mal mit einer Lampe nachvollzogen.


Warum nicht gleich mit nem Zollstock? Welche Filterwirkungen sollen sich denn wie mit einer Lampe nachvollziehen lassen?
hbi
Stammgast
#39 erstellt: 12. Feb 2009, 14:06
Hallo Langsam
Wie du an meiner Gerätschaft unlängst erkennen kannst ist mein Trieb nach immer Besserem längst gestillt. Ich habe es meines Erachtens nach für mich schon gefunden. Getauscht wird nur noch wenn etwas kaputt geht. Testen tu ich immer noch mit Freunden, aber Aufgrund dessen hab ich mir nichts mehr Neues angeschaft. Ich tu es weils Spaß macht, gesellig ist und man mit Freunden auch auf diese Art einen schönen Abend verbringen kann. Ich habe nicht vor irgendwen zu belästigen, ich denke nur ein Forum ist dazu da sich auszutauschen. Was man mit dem erworbenen Wissen (oder auch nicht Wissen) anfängt ist jedem selbst überlassen. Ich für mich werde mich auf das lesen konzentrieren und den Austausch mit Freunden suchen. Ich werde damit hier zwar nicht zum Stammgast, aber das war auch nie mein Sinnen. Ich wünsche allen hier das sie wie ich ihre Anlage finden und damit glücklich werden, jeder auf seine Weise und mit dem Was er/sie für richtig halten.
langsam
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 12. Feb 2009, 15:06

WinfriedB schrieb:

langsam schrieb:

Meine Netzstrippe hat eine leichte Filterwirkung, wir haben das mal mit einer Lampe nachvollzogen.


Warum nicht gleich mit nem Zollstock? Welche Filterwirkungen sollen sich denn wie mit einer Lampe nachvollziehen lassen?



PM


[Beitrag von langsam am 12. Feb 2009, 15:07 bearbeitet]
UweM
Moderator
#41 erstellt: 12. Feb 2009, 15:18

langsam schrieb:

genau diesen Umstöpsel Hörtest habe ich mit ein paar Kollegen am Montagabend mit zwei DACs (Benchmark und Lake People) gemacht. Die waren auf 0,1 dB zueinander eingepegelt, Kanalgleichheit jeweils max. 0,08 dB zueinander (mehr ging mechanisch an den Einstellpotis nicht).
Quelle war das CD Laufwerk von TAGMcLaren. Verstärker auch von denen. LS Spendor BC1 /3.

Über das Ergebnis werde ich in diesem Forum allerdings nichts schreiben, weil ich keine Lust auf "motivierende" Kommentare der üblichen Dogmatiker habe.


Hallo Michael,

nur zu! Ich habe hier auch schon von einem bestandenen Blindtest zwischen zwei höherwertigen CD-Playern berichtet ohne dafür angegriffen worden zu sein.
Vielleicht liegt das aber auch daran, dass man mir nach meinem Engagement in den Kabeltests zugetraut hat, den Test halbwegs objektiv durchzuziehen und daran, dass ich aus einer Mücke keinen Elefanten gemacht habe.

Grüße,

Uwe
Argon50
Inventar
#42 erstellt: 12. Feb 2009, 17:33
Hallo!

Ein sehr interessanter Beitrag zum Thema: http://www.hifi-foru...read=1381&postID=9#9


Grüße,
Argon

GerhardNL
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 12. Feb 2009, 18:42
Hallo!


UweM schrieb:
Ich habe hier auch schon von einem bestandenen Blindtest zwischen zwei höherwertigen CD-Playern berichtet ohne dafür angegriffen worden zu sein.

Es reicht aber nicht aus, einen einzelnen Blindtest zu "bestehen". Denn es gibt ja immer eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass man geraten hat und halt rein zufällig das "richtige" Ergebnis erraten hat. Ein Beispiel, dass hier sehr gut passt: Nehmen wir einen simplen A-B-Vergleich, blind getestet durch eine Versuchsperson V. Also einen Vergleich zwischen zwei CD-Playern, zwei LS-Kabeln, zwei Netzkabeln, was auch immer:

In der Statistik ist es üblich, die zu überprüfende Hypothese, die sog. Nullhypothese, so zu formulieren, dass der fragliche Zusammenhang nicht besteht. Anschließend versucht man, diese Nullhypothese zu widerlegen. In unserem Fall lautet daher die Nullhypothese: "V kann keinen Unterschied zwischen A und B hören." Die dagegen stehende Alternativhypothese ist: "V hört einen Unterschied zwischen A und B". Die Wahrscheinlichkeit, dass man die Nullhypothese zurückweist, obwohl sie richtig ist, nennt man die Irrtumswahrscheinlichkeit.

Der Irrtum, auch Fehler 1. Art genannt, würde hier eintreten, wenn V in Wirklichkeit gar keinen Unterschied hört (Nullhypothese richtig), aber so oft durch Raten die richtige Lösung wählt, dass es so aussieht, als sei die Alternativhypothese richtig.

In der Wissenschaft bezeichnet man üblicherweise ein statistisches Ergebnis als signifikant, wenn die Irrtumswahrscheinlichkeit höchstens 5% beträgt. Um die Nullhypothese statistisch zu widerlegen, darf also die Wahrscheinlichkeit, dass das Testergebnis durch reines Raten erzielt wird, nicht größer sein als 5%.

Die mathematische Herleitung erspare ich euch, das Ergebnis ist: Gesteht man V einen Fehlschlag zu, dann müssen von je 8 Versuchen mindestens 7 gelingen. Man muss den Blindtest also mindestens 8mal durchführen, und V darf sich dabei höchstens einmal irren.

Dabei ist übrigens noch gar nichts darüber ausgesagt, ob A oder B jetzt besser klingt. Es wird lediglich überprüft, ob V überhaupt in der Lage ist, einen Unterschied zwischen A und B zu hören.

Überdies besteht auch bei signifikantem Ergebnis immer noch die Irrtumswahrscheinlichkeit von 5%, man sollte also vorsichtshalber immer noch versuchen, eine kausale Erklärung für das Testergebnis zu finden. Zum Beispiel eine physikalische Erklärung. Ein geradezu krasses Beispiel für andernfalls mögliche Fehleinschätzungen sind die Geburtenraten in Deutschland zwischen 1960 und 1990. Diese korrelierten in diesem Zeitraum von immerhin 30 Jahren statistisch signifikant mit der Population der Klapperstörche!

MfG
Gerhard
langsam
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 12. Feb 2009, 18:57
.... eine wunderschöne Begründung dafür, warum es mir vollkommen ausreicht, wenn ich meine, einen Unterschied zu hören!



BTW - nach dieser Vorgabe bin ich mal gespannt, ob es valide Ergebnisse im Forumsblindtest zwischen einer O500 und einer Nautilus 801 gäbe.
Denn, wenn nicht, klingen die gleich
-scope-
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 12. Feb 2009, 19:03

Warum nicht gleich mit nem Zollstock? Welche Filterwirkungen sollen sich denn wie mit einer Lampe nachvollziehen lassen?


Ich nehme dazu meist ein Geodreieck. Das klappt bereits ganz gut.
langsam
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 12. Feb 2009, 19:06

-scope- schrieb:

Warum nicht gleich mit nem Zollstock? Welche Filterwirkungen sollen sich denn wie mit einer Lampe nachvollziehen lassen?


Ich nehme dazu meist ein Geodreieck. Das klappt bereits ganz gut. :prost


Ich scheitere regelmäßig wenn ich versuche, das Geodreieck auseinander zu klappen .

BTW- das Thema ist durch.
UweM
Moderator
#47 erstellt: 12. Feb 2009, 19:51

GerhardNL schrieb:

Es reicht aber nicht aus, einen einzelnen Blindtest zu "bestehen". Denn es gibt ja immer eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass man geraten hat und halt rein zufällig das "richtige" Ergebnis erraten hat.


Hallo Gerhard,

du kannst ja mal ausrechnen, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, richtig zu raten, wenn Testbedingung war, 9 von 10 Durchgängen richtig zuzuordnen.
Reicht das?

Immerhin hat so eine Quote bei einem Zubehörtest noch keiner ereicht und da wurden die Signifikanzlevel auch vorab diskutiert.

Grüße,

uwe
Argon50
Inventar
#48 erstellt: 12. Feb 2009, 20:18

langsam schrieb:

BTW - nach dieser Vorgabe bin ich mal gespannt, ob es valide Ergebnisse im Forumsblindtest zwischen einer O500 und einer Nautilus 801 gäbe.

Bestimmt nicht!

langsam schrieb:

Denn, wenn nicht, klingen die gleich :D

Natürlich klingen die gleich, zwischen beiden gibt es doch (genau wie bei den Steckerleisten!) keinen physikalisch begründbaren klanglichen Unterschied.....oder etwa doch?


Grüße,
Argon

langsam
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 12. Feb 2009, 20:27

Argon50 schrieb:

...
Natürlich klingen die gleich, zwischen beiden gibt es doch (genau wie bei den Steckerleisten!) keinen physikalisch begründbaren klanglichen Unterschied.....oder etwa doch?


Grüße,
Argon

:prost


Naja, man kann sicher was messen, aber ob man das auch hören kann, bezweifle ich mittlerweile .



Argon50
Inventar
#50 erstellt: 12. Feb 2009, 20:30

langsam schrieb:

Naja, man kann sicher was messen

Na dann hätten wir ja hier schon mal nen deutlichen Unterschied zu Steckerleisten.


Grüße,
Argon

GerhardNL
Ist häufiger hier
#51 erstellt: 12. Feb 2009, 20:31

UweM schrieb:
du kannst ja mal ausrechnen, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, richtig zu raten, wenn Testbedingung war, 9 von 10 Durchgängen richtig zuzuordnen.

Die Wahrscheinlichkeit, bei 10 Durchgängen mindestens 9x richtig zu raten, beträgt 1,1%.

MfG
Gerhard
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