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Steckerposition: klanglich massgebend?

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Beitrag
Paesc
Inventar
#1 erstellt: 14. Dez 2007, 14:59
So, nun ein Thema, dass vor allem die Stereo immer wieder gerne betont:

Die Steckerposition beeinflusse den Klang. Man soll mit irgendwelchen Messungen oder eben mit dem Gehör eine "korrekte" Steckerposition ausfindig machen.

1. Wie kann ich mit möglichst günstigen (und welchen?) Gerätschaften dies ausfindig machen?

2. Ist da überhaupt was dran?? Hab's noch nie ausprobiert, zweifle etwas an angeblichen "nicht geringen" Klangvorteilen. Was haltet ihr davon? Hat jemand Erfahrungen damit?

Voodoo oder nicht Voodoo, das ist die entscheidende Frage

Greez
Paesc
HinzKunz
Inventar
#2 erstellt: 14. Dez 2007, 15:35
Hallo,

naja, da scheiden sich die Geister.
Ob man das wirklich hören kann ist mMn direkt von verwendeten Gerätschaften und Kabeln (Ja!) abhängig.

Zum ausprobieren reicht ein 15€-Multimeter aus, diese Ausphashilfen für 100€ und mehr sind absoluter Mumpitz.
Und noch was... auch wenns "irgendwie" geht (Schutzleiter abkleben ), von Geräten mit Schutzerde sollte man die Finger lassen!

Gruß
Martin
Signature
Inventar
#3 erstellt: 14. Dez 2007, 16:15

Voodoo oder nicht Voodoo, das ist die entscheidende Frage

Kein Voodoo. Ich kann's aber nur hören, wenn alle Geräte ausgephast sind, die LS optimal im Raum positioniert sind und ich im Sweet-Spot sitze.

Gruß
- sig -
dieterh
Stammgast
#4 erstellt: 14. Dez 2007, 16:23
Der einzige Unterschied ist ein mehr oder weniger starkes Brummen.
Ausprobieren kann man das auch ohne Messgerät, einfach ohne Signal ordentlich aufdrehen, wenn da was brummt mal Stecker einiger Geräte drehen.
Bei mir ist das allerdings trotz Billigkabel, vielen Geräten und total chaotischer Verkabelung (Netz-, Signal- und LS-Kabel durcheinander) so leise, dass es völlig egal ist.

Grüße,
dieter

P.S. Suchfunktion nutzen, da gibt es auch die Erklärung wo das herkommt.
kptools
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 14. Dez 2007, 17:39
Hallo,

nämlich von hier .

Grüsse aus OWL

kp
Paesc
Inventar
#6 erstellt: 15. Dez 2007, 14:46
Also handelt es sich hier definitiv nicht um Voodoo...


HinzKunz schrieb:
Zum ausprobieren reicht ein 15€-Multimeter aus, diese Ausphashilfen für 100€ und mehr sind absoluter Mumpitz.


Und wie kann ich bei einem Gerät messen, was nun - theoretisch - die bessere Steckerposition ist?


HinzKunz schrieb:
Und noch was... auch wenns "irgendwie" geht (Schutzleiter abkleben ), von Geräten mit Schutzerde sollte man die Finger lassen!


Schon klar, wegen der Sicherheit meinste. Allerdings haben bei mir die meisten Geräte schon ab Fabrik nur Plus und Minus, keine Erdung... Bei Steckern mit Erdung lässt sich ohnehin nix mehr machen, da ja dann die Steckerposition vorgegeben ist. Oder gibt es da tatsächlich Geräte, die falsch gepolt wurden?


kptools schrieb:
nämlich von hier .


Ist mir zu technisch...

Greez
Paesc
Peter_H
Inventar
#7 erstellt: 15. Dez 2007, 14:53
WIE man das Ausphasen bewerkstelligt wurde hier: http://www.hifi-forum.de/viewthread-83-223.html
gut beschrieben. Ich hab es auch gemacht, aber ehrlich gesagt, dient es nur zur Beruhigung, daß man halt was "klanglich positives" getan hat - deutliche Unterschiede konnte ich nicht bemerken. Wenn es nicht gerade zur Vermeidung eines hörbaren Brummen dient (was aber häufig durch einen MAntestromfilter in der Antennenzuleitung zu beseitigen ist), ist das bewegen eines LAutsprechers nur um 1cm im Verhältnis zur Hörposition wahrscheinlich deutlicher hörbar, als ausphasen. ;-)
Paesc
Inventar
#8 erstellt: 15. Dez 2007, 23:42
Danke sehr!

Ist ja eigentlich ganz einfach... Phase an der Steckdose suchen, Multimeter an Erde und Gehäuse (am besten Schraube) "anschliessen", Wert messen, dasselbe in Grün mit umgedrehtem Stecker und das war's! Man oh man, der Bericht von dr.matt ist einfach, verständlich und ausführlich - perfekt! Und ich dachte immer, das Ausphasen sei kompliziert bzw. erfordere spezielle Messgeräte...

Muss der Phasenprüfer separat hinzugekauft werden oder gibt es Multimeter, die auch die Phase ausmessen können?

Greez
Paesc
Peter_H
Inventar
#9 erstellt: 15. Dez 2007, 23:50
Phasenprüfer sind die kleinen "Schraubendreher" mit dem durchsichtigen Griff und 'nem Lämpchen drin; sollte für 1,50€ in jedem Baumarkt zu kriegen sein, wenn nicht bereits im "Haushalts-Werkzeugkasten" einer rumliegt...
hf500
Moderator
#10 erstellt: 15. Dez 2007, 23:51
Moin,
Du brauchst nur ein einigermassen hochohmiges Wechselspannungsmessgeraet.
Die meisten Digitalmultimeter sollten ab 1M Ohm haben, das reicht aus.

73
Peter
Paesc
Inventar
#11 erstellt: 15. Dez 2007, 23:58
Sehr gut, danke euch!

Da ich in letzter Zeit so einige Steckerleisten und Verteilstecker für jeweils 3 Geräte angesehen habe, fiel mir eines auf: die Mehrheit hat heute "Kinderschutz", also eine Sperrung von Phase und Nullleiter wenn kein Gerät anliegt, und erschwert somit das ausphasen...

Was macht ihr dann? Ich habe mir überlegt, einen Stecker mit durchgehend metalligen Adern (also nicht jene die "zum Schutz" 2/3 der Länge aussen Plasik haben) zu 3/4 einzuschieben und daran die Phase zu messen. Oder hat jemand eine bessere Idee?

Greez
Paesc
kptools
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 16. Dez 2007, 00:06
Hallo,

wenns nur zum messen ist und der immer nötigen Vorsicht geschieht: Kabel kurz hinter einem Eurostecker abschneiden, absetzen und abisolieren. Pin eines Leiters durchklingeln und markieren. Einstecken. Messen.

Grüsse aus OWL

kp
hf500
Moderator
#13 erstellt: 16. Dez 2007, 00:26
Moin,
vielleicht sollte man mit spitzer Messpitze direkt auf der schnittflaeche der Ader messen, ohne sie abzuisolieren.
Dann ist die Chance geringer, "Unsinn" zu fabrizieren.

73
Peter
kptools
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 16. Dez 2007, 00:36
Hallo,

ja, da hast Du wohl recht .

Grüsse aus OWL

kp
HerEVoice
Stammgast
#15 erstellt: 16. Dez 2007, 05:04
Hi

Ich habe scheinbar meine ganz eigene Methode auszuphasen.
Da ich davon ausgehe das sich der Hersteller schon was dabei gedacht haben wird wo er die Phase im innern eines Gerätes anlegt schraube ich die Teile bei gezogenem Netzstecker auf suche die Phase des inneren Netzkabels und des dazugehörigen Pols am Netzstecker mittels durchklingeln.
Markieren,fertig. Geht schnell, man hat das innere des Gerätes mal gesehen, was immer das einem "Nichttechniker" wie mir auch bringt, der Anblick erfreut mich irgendwie und weckt Interesse. Hatte/habe immer noch ein leichtes Brummproblem mit meinem Plattenspieler welches ich mal einem Redakteur einer Zeitschrift schilderte. "Haben sie die korrekte Phase mal erhört?" Hab ihm dann geschildert wie ich das Thema angehe, das ich mir im Anschluß daran keine Gedanken mehr mache und ich mich nicht hinsetzen würde um das "herauszuhören". " Haben sie es gut, ich muß irgendetwas schreiben". Am Brummproblem hat sich nicht wesentlich etwas geändert, meine aber es ist etwas geringer geworden. Hab mich damit abgefunden da es eh im Nutzsignal untergeht. Wenn der Hersteller die Phase und den Nullleiter vertauscht hat? Mach ich mir keinen Kopf drum. Klangliche Unterschiede habe ich nicht festmachen können und es dient mir wie Peter H es beschrieb
Ich hab es auch gemacht, aber ehrlich gesagt, dient es nur zur Beruhigung, daß man halt was "klanglich positives" getan hat


Grüße
Herbert
WinfriedB
Inventar
#16 erstellt: 16. Dez 2007, 11:57
"Ist ja eigentlich ganz einfach... Phase an der Steckdose suchen, Multimeter an Erde und Gehäuse (am besten Schraube) "anschliessen", Wert messen, dasselbe in Grün mit umgedrehtem Stecker und das war's! Man oh man, der Bericht von dr.matt ist einfach, verständlich und ausführlich - perfekt! Und ich dachte immer, das Ausphasen sei kompliziert bzw. erfordere spezielle Messgeräte..."

Ja, so einfach ist das. Man braucht noch nicht mal daran zu denken, daß eine evtl. vorhandene Wechselspannung stark verzerrt sein kann und daß einfache Digitalvoltmeter mit verzerrten Wechselspannungen absolut nicht klarkommen und Hausnummern anzeigen. Man braucht auch nicht daran zu denken, daß die gemessenen Spannungen auch am gleichen Gerät je nach Meßpunkt am Gehäuse unterschiedlich sein können (habe da schon Unterschiede von mehreren mV von einem Gehäuseende zum anderen gemessen). Noch weniger braucht man daran zu denken, daß aufgrund der hochohmigen Eingänge von Digitalvoltmetern auch wieder Störspannungen auf die Meßleitungen selbst eingestreut werden. Sooo einfach kann Hai-Änd sein! Und so einfach kann man sich als nach Zeilenhonorar bezahlter Heftchen-Schreiber sein Geld verdienen...

Im Ernst: Es kann durchaus sein, daß bei bestimmten Phasenlagen Brummeinstreuungen auf die Gerätemasse (die keineswegs immer mit der Gehäusemasse identisch ist und es eigentlich auch nicht sein sollte) stattfinden. Das hat aber nicht unbedingt was mit der Phasenlage des Netzanschlusses zu tun. Viel wichtiger ist eine korrekte Erdung der Abschirmungen. Dabei sind mehrfache Verbindungen der Abschirmungen zur Erde (wie sie bei Verwendung mehrerer schutzleiterbehafteter Geräte kaum vermeidbar sind) ziemlich tödlich. (Aber nochmals die Warnung: vorhandene Schutzleiteranschlüsse NIEMALS unterbrechen oder isolieren!!!, das kann im wahrsten Sinne des Wortes tödlich sein.)

"Ich habe scheinbar meine ganz eigene Methode auszuphasen.
Da ich davon ausgehe das sich der Hersteller schon was dabei gedacht haben wird wo er die Phase im innern eines Gerätes anlegt schraube ich die Teile bei gezogenem Netzstecker auf suche die Phase des inneren Netzkabels und des dazugehörigen Pols am Netzstecker mittels durchklingeln."

I.d.R. denkt sich der Hersteller nicht viel beim Anschluß der Phase in einem Gerät. Da normalerweise die Geräte über den Netztrafo eh netzgetrennt sind, ist es reichlich egal, wie herum der Trafo angeschlossen wird. Die allerwenigsten Netzteile in der Industrieelektronik (sowohl mit konventionellem Netztrafo als auch getaktete) haben Angaben, wo Phase und wo Null-Leiter anzuschließen sind, meist sind nur zwei Klemmen mit AC gekennzeichnet.

Übrigens sind auch Geräte mit getakteten Netzteilen (Schaltnetzteilen) immer netzgetrennt, allerdings über (wg. der höheren internen Taktfrequenz) wesentlich kleinere Übertrager und bei der Regelschaltung über Optokoppler.
HerEVoice
Stammgast
#17 erstellt: 16. Dez 2007, 12:07
Hi
War wohl etwas zu naiv.
Werde es dann, da ich sowieso noch mal alles auseinandernehme (diesmal nicht die Geräte) richtig machen.

Grüße
Herbert


[Beitrag von HerEVoice am 16. Dez 2007, 12:13 bearbeitet]
DominikS
Stammgast
#18 erstellt: 18. Dez 2007, 12:49
Probier doch einfach aus, welche Steckerposition dir besser gefällt. Ob es nun die "Richtige" ist oder nicht... ich geb da nen ... drauf

Gruß,
Dominik
Metal-Max
Inventar
#19 erstellt: 19. Dez 2007, 19:32
Bringt nur was in Bezug auf Reduzierung evtl. vorhandenen Brummens, klanglich wird sich da nix tun.
kürbis
Schaut ab und zu mal vorbei
#20 erstellt: 21. Dez 2007, 01:02
Hallo,
ich bekomme jedenfalls nach dem Ausphasen keine mehr gewischt, wenn ich das Gehäuse vom DVD-Player anfasse.
Warum und wieso ist mir eigentlich egal.
Ich habe das mehrmals ausprobiert (Stecker hin und hergesteckt) und es war immer das Ergebnis, das ich nur bei einer Position des Steckers keine mehr gewischt bekomme.
Frohe Weihnachten euch allen.
hf500
Moderator
#21 erstellt: 21. Dez 2007, 01:12
Moin,
dass es zwickt, liegt am Netzfilter des DVD-Spielers. Die Dinger haben in aller Regel ein Schaltnetzteil und
zur Stoerdaempfung (HF aus dem Netzteil) liegt die Primaerseite des Netzteiles ueber einen Kondensator an Masse.
Der ueber ihn fliessende Strom sorgt fuer das Zwicken.

73
Peter
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