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Artkustik Power Animator + Optimizer

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Autor
Beitrag
RoA
Inventar
#1 erstellt: 01. Feb 2008, 11:53
Hallo Zusammen,

ich möchte hier ein Gerät vorstellen, wie es so kein zweites gibt, nämlich den Artkustik Power Animator + Optimizer:



Die Optik ist zwar etwas schlicht, aber trotzdem High-End. Was kann es? Es arbeitet zunächst als Parallel-Netzfilter, d.h man steckt es in eine Steckdose, und der Strom fließt erst in den Power Animator + Optimizer und dann "gefiltert" wieder zurück ins Stromnetz (alle Ausführungen und Bilder stützen sich übrigens auf einen Test in der Image-HiFi 1/2008 S. 104ff.). In dem Gerät befinden sich dazu 4 Kondensatoren mit Filterwirkung. Soviel zum Optimizing.

Aber das Gerät optimiert den Strom nicht nur, es enthält auch einen Animator, der eine Materialentstressung bei sämtlichen von Strom umflossenen Bauteilen innerhalb der Stereoanlage bewirkt.

Die Inbetriebnahme ist einfach: Nur einstöpseln, und das war's, einen Schalter gibt es nicht. Die Außerbetriebnahme ist etwas komplizierter. Wer glaubt, das Gerät muß nur ausgestöpselt werden, der irrt. Dies ist nur der erste Schritt. Zusätzlich muß ein eingeschaltetes Handy auf das Gehäuse gelegt werden. Glücklicherweise ist inzwischen in nahezu jedem Haushalt ein Handy vorhanden, so dass dies keine ernstzunehmende Hürde sein sollte, falls der Power Animator wirklich mal "ausgeschaltet" werden muß.

Das folgende Bild zeigt das Innenleben des Power Animator + Optimizer:



Auf einem abgekannteten Alu-Blech ist die Platine einfacher, aber völlig ausreichender Bauart mit Stehbolzen überaus solide befestigt. Eine Kaltgerätebuchse in praktischer Snap-In-Ausführung ermöglicht die Auswahl des persönlichen Netzkabel-Favoriten, sehr schön! Die Anschlußverkabelung ist bewußt einfach gehalten, das Gehäuse geerdet. Auf der Platine befinden sich diverse bewährte Bauteile aus laufender Produktion, natürlich selektiert, aber nicht poliert. Das wichtigste Bauteil könnte das Hochleistungs-Relais sein, wobei mir immer noch nicht ganz klar ist, wofür es benötigt wird. Markant ins Auge sticht der gelbe Zylinder, an dem ein Alu-Röhrchen befestigt ist, in dem sich ein Granulat aus Quarzkristallen befindet. Es handelt sich bei dem gelben Zylinder übrigens nicht um eine Spule (was vermutlich viele erwartet hätten, ich geb's zu, ich auch), sondern um einen Kondensator. Ernsthafte Probleme bei der Montage dürfte das Anbringen der LED bereiten. Praktiker wissen, daß es sich dabei um eine echte Frimelarbeit handelt, die von Hand erledigt werden muß. Und wehe, es drückt einer von aussen dagegen!

Insgesamt handelt es sich um eine Materialschlacht, die ihresgleichen sucht. Allein die Bauteile, die man bei (fast) jedem Elektronik-Versender sowie in Bau- und Bastelmärkten bekommt, dürften insgesamt mehrere Euro gekostet haben. Dazu kommmt das Quarzgranulat, ein Mineral mit der chemischen Zusammensetzung SiO2 und trigonaler Symmetrie, das die auf der Erdoberfläche stabile Form des Siliciumdioxids darstellt und nach den Feldspaten das zweithäufigste Mineral der Erdkruste ist.

Wirkt der Artkustik Power Animator + Optimizer? Nach Ansicht von Image HiFi ja. Ich erspare uns jetzt mal die Wiedergabe des Klangbeschreibungsgeschwurbels, 1000mal woanders gelesen. Anyway, immerhin kommt IH (das ist die offizielle Abkürzung für Image HiFi und nicht für Ingo Hansen, der das Gerät vertreibt) zu dem Ergebnis, "dass man bei vielen Anlagen an anderer Stelle mehr Klang gewinnen kann: mit einem besseren CD-Player oder neuen Lautsprechern". Dem ist bei einem Einstandspreis von 1.900 Euro für den Artkustik Power Animator + Optimizer nichts hinzuzufügen. Außerdem hat er nur ein Jahr Garantie.
KnobiWanKenobi
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 01. Feb 2008, 14:32
Immer wieder lustig hier.
jottklas
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 01. Feb 2008, 16:15

KnobiWanKenobi schrieb:
Immer wieder lustig hier. :D


Ich finde das Ganze bei einem Preis von 1.900,- EUR gar nicht mehr lustig!

Für mich ist das schlicht und einfach BETRUG!

Jürgen


[Beitrag von jottklas am 01. Feb 2008, 16:16 bearbeitet]
philippo.
Inventar
#4 erstellt: 01. Feb 2008, 16:48
finde das auch nicht lustig, wenn ich sowas lese könnte ich...
Mülleimer
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 01. Feb 2008, 19:04
Mir ist das Lachen auch irgendwo versiegt. Man überlege mal, 1900 E - das reicht für 47 Jahre Krankenkassen- Extrabeitrag beim Hausarzt.

Die Verkäufer des Gerätes unterstützen meines Erachtens damit hochtrabende Ideen bei Leuten die eigentlich nur ein Gespräch suchen, und übervorteilen sie dabei.
hf500
Moderator
#6 erstellt: 01. Feb 2008, 20:20
Moin,
ich warte noch auf eine Eingebung, was man zu so einem Ding noch sagen koennte.
Aber irgendwie faellt mir nichts mehr dazu ein....

73
Peter
Mülleimer
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 01. Feb 2008, 20:44
moin moin,

Was soll man dazu noch sagen: Schrott!

Vielleicht könnte man das Relais, die Lastwiderstände und die Netzbuchse ausbauen und das Gehäuse wiederverwenden. Wenn das Ding wenigstens Mittelwelle empfangen könnte oder die Atomzeit anzeigen, dann würde es bis zu 20 E wert sein können. So verbraucht es einfach nur Strom.
HerEVoice
Stammgast
#8 erstellt: 02. Feb 2008, 05:15
Hi

Sehr schön beschrieben. Der Preis, man ist auf diesem Gebiet ja schon einiges gewohnt, interessierte mich schon beim ersten Anblick des Gerätes. Hast aber um die Spannung aufrecht zu erhalten diesen an den Schluß gesetzt. Da bin ich sprachlos, es fällt mir nichrs mehr ein außer das solche Leute, Hersteller und Vertrieb eingebuchtet gehören. Wie kann man so etwas ruhigen Gewissens auch nur versuchen an den Mann/Frau zu bringen?

Grüße
Herbert
Mülleimer
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 02. Feb 2008, 06:46
Hi

Wer das kauft, muß doch nicht ganz bei Trost sein.
Ein in der Funktion identisches, jedoch technisch ausgereiftes und qualitativ hochwertigeres Gerät gibt es z.B. hier: Konrat
Im Elektronikversand dürfte es noch billiger sein, kommt aber Porto hinzu.

Spaßeshalber könnte ein Reparaturbetrieb ja mal nachfragen, was das Gehäuse alleine kostet (kann ja passieren, daß die Katze...).
Monsterle
Inventar
#10 erstellt: 02. Feb 2008, 10:34
... oder einfach nur total naiv.

Wegen der Garantie: Leute kauft diesen Humbug wenigstens in der Schweiz, da gibt's 10 Jahre Garantie. Erni-HiFi
RoA
Inventar
#11 erstellt: 02. Feb 2008, 14:40

Mülleimer schrieb:
Ein in der Funktion identisches, jedoch technisch ausgereiftes und qualitativ hochwertigeres Gerät gibt es z.B. hier: Konrat
Im Elektronikversand dürfte es noch billiger sein, kommt aber Porto hinzu.


Leider sind auf dem Foto vom Innenleben des Artkustik Power Animator + Optimizer einige Bauteile verfremdet worden, so daß die Werte nicht erkennbar sind. Immerhin wurde das Gehäuse nicht vergossen.

Die verlinkte LED VORSCHALTPLATINE STANDARD BS, die Conrad übrigens in größeren Städten auch in Ladengeschäften anbietet, ist sogar mit "edlen" Wima MKS4 Kondensatoren ausgestattet. Trotzdem glaube ich nicht, daß sie besser klingt.


Spaßeshalber könnte ein Reparaturbetrieb ja mal nachfragen, was das Gehäuse alleine kostet (kann ja passieren, daß die Katze...).


Vergleichbare Gehäuse gibt es ebenfalls bei Conrad und Co.


Monsterle schrieb:
Leute kauft diesen Humbug wenigstens in der Schweiz, da gibt's 10 Jahre Garantie. Erni-HiFi


Wieso Humbug? Hast Du einen Blindtest damit gemacht? Nein? Dachte ich mir. Dank Deines Links weiß ich jetzt, daß die maximale Wirkung erst nach 20-30 Minuten eintritt. Zum Aufheben der Wirkung benötigt das eingeschaltete Handy auch einige Minuten. Ist also nix mit schnell mal ein- und ausschalten für einen Blindtest. Aber erstmal behaupten...

Aber danke für den Link, denn da kann man die Alu-Röhrchen mit dem Quarz-Granulat offenbar auch einzeln erwerben, sie heissen dann Kabel-Animator. 374 Franken das Stück, dies entspricht etwa 230 Euro. Da die sonstigen verbauten Teile allesamt für ein paar Cent zu haben sind, muß der Kondensator mit dem gelben Aufkleber das teuerste Bauteil sein. Logisch, deshalb hat er ja auch den Aufkleber. Was das wohl für ein Wunderkondensator sein mag.

UND WOFÜR ZUM TEUFEL IST DAS RELAIS?
Onemore
Inventar
#12 erstellt: 02. Feb 2008, 15:30

RoA schrieb:

UND WOFÜR ZUM TEUFEL IST DAS RELAIS? :?


Das Relais dient einzig und allein der Verwirrung. Bei einem solchen Gerät ist es immer wichtig etwas einzubauen was zur allgemeinen Verwirrung beitragen kann. Allerdings finde ich auch das an den Kondensator angeklebte Röhrchen mit Sand interessant. Bestimmt hilft das Gerät ebenso gegen Wasseradern und Erdstrahlen weiter. Bei dem Kaufpreis von € 1900,- sollte man von einem solchen Zusatznutzen ausgehen dürfen. Vielleicht kann man auch Wasser damit levitieren. Wer weiß?



Gruß Bernd
Monsterle
Inventar
#13 erstellt: 02. Feb 2008, 15:36


UND WOFÜR ZUM TEUFEL IST DAS RELAIS?

Gerade deswegen wäre Reverse Engineering doch mal interessant! Soooo umfangreich ist die Schaltung ja net, daß man sie nicht von der Platine mal auf ein Stück Papier in Schaltzeichen kritzeln könnte... Die Drahtwiderstände werden wohl dafür sorgen, daß das Gerät nach 20 Minuten sich handwarm anfühlt. So kann wenigstens sich niemand beklagen, daß nichts passieren würde

Davon mal abgesehen scheinen mehrere (alle) Produkte dieses Anbieters erst mal eine ähnliche "Anlaufzeit" von ca. 20 Minuten zu brauchen. Eine kürzere Zeit ist möglicherweise auch gar nicht gewünscht, oder?
Uwe_Mettmann
Inventar
#14 erstellt: 02. Feb 2008, 16:32
Hallo,

nun, dann will ich auch mal.

Schauen wir uns hierzu noch mal das Bild des Innenlebens an, das RoA im ersten Beitrag eingestellt hat:



Auffällig sind die dünnen Käbelchen zwischen Kaltgerätebuchse und Platine. Etwas grotesk, wenn man bedenkt, dass der High-Ender trotz gegenteiliger Empfehlung ein teures niederohmiges High-End-Netzkabel an die Kaltgerätebuchse anschließen wird. Das soll hier aber nicht das Thema sein, sondern vielmehr das Schutzleiterkäbelchen, dessen Querschnitt auch nicht dicker ausgefallen ist. Nun gibt es für die Schutzleiterverbindung Sicherheitsanforderungen, die einzuhalten sind. Die Kaltgerätebuchse beinhaltet auch einen Sicherungshalter. Wenn dieser nicht zwei sonder nur eine Sicherung beinhaltet, wovon laut Bedienungsanleitung auszugehen ist, muss dieses Schutzleiterkäbelchen eine Strombelastbarkeit von 32 A aufweisen und dies für eine Dauer von 2 Minuten. Danach dürfen an dem Schutzleiterkäbelchen keine Veränderung feststellbar sein.

Ob dieses Käbelchen in diesem Gerät die 32 A verträgt? Wenn nicht und nur eine Sicherung vorhanden ist, so entspricht das Gerät nicht den Sicherheitsanforderungen und darf nicht verkauft werden.

(Die von mir zitierten Sicherheitsanforderungen entstammen der EN 60950, die wohl für das Gerät nicht gilt. In den anderen Sicherheitsnormen sind aber identische oder ähnliche Sicherheitsanforderungen bezüglich dem Schutzleiter zu finden)

Klar fragt ihr jetzt, wenn man davon ausgeht, dass der Hersteller Sicherheitsprüfungen hat durchführen lassen, wie diese dann bestanden wurden? Ganz einfach, wahrscheinlich war bei dem Prüfmuster ein dickerer Schutzleiter vorhanden. Diese Vermutung bestätig sich, wenn man sich eine ältere Ausführungen des Teils anschaut (zum Glück steht ja das Datum auf der Platine):


(Quelleangabe: einfach aufs Bild klicken)

Deutlich ist auf dem Bild ein dickerer Schutzleiter zu sehen.

Ob nun die späteren dünneren Käbelchen für nicht gerade gleichbeleibenden Fertigungsqualität sprechen, aufgrund von Einsparungsmaßnahmen eingeführt wurden (die 1900 Euro müssen schließlich kostendeckend sein) oder andere Gründe haben, können wir hier wohl abschließend nicht klären.


Gruß

Uwe
RoA
Inventar
#15 erstellt: 02. Feb 2008, 17:01

Uwe_Mettmann schrieb:
Ob dieses Käbelchen in diesem Gerät die 32 A verträgt?


Wie viele mA schluckt eigentlich eine LED? Und warum hat das Gerät 2 Schutzleitungen, eine zur Platine und eine zum Gehäuse? Egal, völlig nebensächlich.


Ob nun die späteren dünneren Käbelchen für nicht gerade gleichbeleibenden Fertigungsqualität sprechen, aufgrund von Einsparungsmaßnahmen eingeführt wurden (die 1900 Euro müssen schließlich kostendeckend sein) oder andere Gründe haben, können wir hier wohl abschließend nicht klären.


Doch! In dem oberen (meinem!) Bild sehe ich rechts unterhalb des blauen Kondis eine Spule. In dem unteren (Deinem!) Bild befindet sich statt dessen eine Diode und eine Drahtbrücke. Aufgrund der stark unterschiedlichen Größe des Kondis rechts vom Relais dürften in den beiden "Geräten" Kondis unterschiedlicher Dimensionierung zum Einsatz kommen. Außerdem ist auf Deinem Bild ein zweiter Kabelanimator verbaut, d.h. wir reden hier über unterschiedliche Evolutionsstufen, möglicherweise sogar über 2 völlig unterschiedliche Geräte. Wenn in Deiner Luxus-Version 2 Kabelanimatoren für je 230 Euro verbaut wurden, muß das natürlich an anderer Stelle wieder eingespart werden. Deshalb hat Deine Version dicke Billig-Anschlusskabel und eine Drahtbrücke statt einer Spule.

UND WOFÜR IST NUN DAS RELAIS?
Boettgenstone
Inventar
#16 erstellt: 02. Feb 2008, 17:23
Hallo,
ich fand den Bericht in der Image Hifi auch toll, wär beinahe vom klo gefallen vor Lachen.



UND WOFÜR IST NUN DAS RELAIS?


du kennst doch sicher "der Sinn des Lebens" von Monty Python?!
Die Episode wo die Frau ihr Kind bekommt in den Kreissaal wird "die Maschine mit dem Biip" gefahren und die Ärzte, Krankenschwestern und irgendsoein Rechnungsprüfer freuen sich tierisch über den Ton dieser Maschine.

BIIP

das Relais macht vielleicht gar nichts, vielleicht klappert es auch kurz nach dem einschalten.
Mysteriös auf jedenfall.

IMHO hört es irgendwo auf, warum wird der Kunde für so dumm gehalten?
RoA
Inventar
#17 erstellt: 02. Feb 2008, 18:02

Boettgenstone schrieb:
das Relais macht vielleicht gar nichts, vielleicht klappert es auch kurz nach dem einschalten.


Aber das Gerät hat doch gar keinen Schalter...
Monsterle
Inventar
#18 erstellt: 02. Feb 2008, 18:13

RoA schrieb:

UND WOFÜR ZUM TEUFEL IST DAS RELAIS? :?

Ich habe folgenden Verdacht: Bei dem blauen Bauteil handelt es sich nicht etwa um einen Kondensator, sondern um einen Thermistor, der in Wechselwirkung mit dem Relais steht. Der Thermistor wird hier aber nicht zum Temperatur messen verwendet, sondern vielmehr wird seine Eigenerwärmung - und die damit verbundene Widerstandsänderung - ausgenutzt, um das Relais zu steuern, das wiederum den Strom durch den Thermistor schaltet.

So kann der geneigte Hi-Ender mitverfolgen, wie der Animator sich immer wieder selbst ein- und wieder ausschaltet. Das würde möglicherweise auch die "Wartezeit" von ca. 20 Minuten erklären.


[Beitrag von Monsterle am 02. Feb 2008, 18:17 bearbeitet]
Onemore
Inventar
#19 erstellt: 02. Feb 2008, 18:22

Uwe_Mettmann schrieb:

(Quelleangabe: einfach aufs Bild klicken)



Ich habe gerade ein wenig in dem "Testbericht" gelesen. Da sollte man aber vorher nichts gegessen haben, sonst ist es mehr als wahrscheinlich, dass man sich den Mageninhalt noch mal durch den Kopf gehen lassen muss.

Noch was, was den Kopf betrifft, so blöd kann doch wirklich niemand sein € 1900,- für ein Kästchen auszugeben, dessen einzige Funktion darin besteht eine Leuchtdiode glimmen zu lassen.


Gruß Bernd
Boettgenstone
Inventar
#20 erstellt: 02. Feb 2008, 18:26
Einschalten ist falsch es klappert beim Einstecken, ups.
RoA
Inventar
#21 erstellt: 02. Feb 2008, 18:27

Onemore schrieb:
so blöd kann doch wirklich niemand sein € 1900,- für ein Kästchen auszugeben, dessen einzige Funktion darin besteht eine Leuchtdiode glimmen zu lassen.


Meinst Du etwa, das ist ein Fake?

Das kann doch wohl nicht sein, oder?
mauerspecht
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 03. Feb 2008, 21:24
Der Klang kann bereits durch Legosteine noch weiter verbessert werden,


ein Tick mehr Ruhe im Klangbild


http://www.artkustik...ik_poweranimator.pdf
WinfriedB
Inventar
#23 erstellt: 04. Feb 2008, 07:31

Onemore schrieb:

Uwe_Mettmann schrieb:

(Quelleangabe: einfach aufs Bild klicken)



Ich habe gerade ein wenig in dem "Testbericht" gelesen. Da sollte man aber vorher nichts gegessen haben, sonst ist es mehr als wahrscheinlich, dass man sich den Mageninhalt noch mal durch den Kopf gehen lassen muss.


... vor allem, wenn er von den "Brat- und Backorgien" der umliegenden Restaurants schwurbelt, die angeblich das Stromnetz beeinflussen. Vermutlich glaubt er, daß die alle wie er zu Hause elektrisch kochen - ich kenne eigentlich nur Großküchen, die mit Gas kochen.
kptools
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 04. Feb 2008, 09:10
Hallo,

und selbst wenn sie ihre Backöfen und Kochplatten elektrisch betreiben würden, so handelte es sich um eine rein ohmsche Belastung, die außer Spannungsschwankungen keine weiteren Auswirkungen hätte.

Grüsse aus OWL

kp
RoA
Inventar
#25 erstellt: 04. Feb 2008, 10:01

jottklas schrieb:

Für mich ist das schlicht und einfach BETRUG!


Dann muß man den hinter einem solchen Testbericht stehenden Personen schlicht und einfach Beihilfe dazu unterstellen.
philippo.
Inventar
#26 erstellt: 04. Feb 2008, 12:22

RoA schrieb:

jottklas schrieb:

Für mich ist das schlicht und einfach BETRUG!


Dann muß man den hinter einem solchen Testbericht stehenden Personen schlicht und einfach Beihilfe dazu unterstellen. :KR


Monsterle
Inventar
#27 erstellt: 04. Feb 2008, 14:39
Selbst wenn man keine Böswilligkeit unterstellen wollte, so wäre es ein beeindruckendes Beispiel an Fachinkompetenz.
KnobiWanKenobi
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 04. Feb 2008, 15:04

Uwe_Mettmann schrieb:
Hallo,




(Quelleangabe: einfach aufs Bild klicken)


Gruß

Uwe


Den Dr. Flich gab es doch schon mal hier.
http://www.hifi-foru...=731&back=&sort=&z=1

Bei einem Animator "Test" soll sich sogar sein Videotext Bild verbessert haben.

http://www.phonosophie.de/Downloads/animator.pdf
sealpin
Inventar
#29 erstellt: 04. Feb 2008, 15:07
nur mal so aus dem Testbericht zitiert:

"...Der geübte Hörer, der seine
Anlage genau kennt und nicht darauf
angewiesen ist, in Kurzintervallen A/BVergleiche
- die bloße Wahrnehmung
von Tönen - ziehen zu müssen,..."

Seitenhieb auf das Thema "Blindtests"?

ciao
sealpin
KSTR
Inventar
#30 erstellt: 04. Feb 2008, 16:59
Wir, die wir versuchen mit ehrlicher Arbeit und Leistung ehrliches Geld zu verdienen, sind echt ganz schön blöd, wenn man sich sowas anschaut. Bald 2kEUR für eine Handvoll Sch**** umsetzen (und einen großen Teil des Betrages daran verdienen): so wird's gemacht, Leute!
-scope-
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 04. Feb 2008, 21:34
Ich habe solche Anbieter in Bezug auf das Geschäftliche immer schon "bewundert".
Das sind clevere Leute, die mit eigenen (oder gestohlenen), meist sinnlosen und/oder preiswert umsetzbaren Ideen an das Geld fremder Leute kommen.
Die Idioten sind die, die sowas teuer einkaufen.


Speziell bei diesem Gerät für fast 2000 € würde mich aber durchaus interessieren, von wieviel abgesetzten Einheiten man ausgehen darf. (grob geschätzt)
RoA
Inventar
#32 erstellt: 04. Feb 2008, 22:19
Ich kann natürlich auch nur mutmaßen, aber angesichts des Guerilla-Marketing mit Hilfe der Flachblätter und ihren sog. "Testberichten" befürchte ich einige hundert. Ihr könnt ja beim nächsten Besuch eures Fachhändlers mal darauf achten, ob er so ein Wunderkästchen im Sortiment hat. Wenn nicht, einfach mal danach fragen. Viele würden es euch bestimmt besorgen wollen.
RoA
Inventar
#33 erstellt: 05. Feb 2008, 09:21
Der langanhaltene Umgang mit Animator-Technik "verursacht" bei manchen Individuen mitunter ein gewisses zufriedenes Grinsen, das sich später auch durch einen Bandschleifer nicht mehr entfernen läßt. Das sind dann die angenehmen Nebenwirkungen.

Uwe_Mettmann
Inventar
#34 erstellt: 05. Feb 2008, 21:14

RoA schrieb:

Hallo,

habt Ihr Euch das Plakat im Hintergrund von Ingo Hansen mal angeschaut. Das finde ich einfach nur toll.

"33% mehr Streit durch unseren Kabelanimator"




Gruß

Uwe
RoA
Inventar
#35 erstellt: 05. Feb 2008, 22:09
Wenn zwei sich streiten, ist einer der lachende (Pardon: "grinsende") Dritte.
Xaver_Koch
Inventar
#36 erstellt: 06. Feb 2008, 08:38
Der Preis ist für einen Parallelfilter einfach völlig überzogen. Nichts für ungut, aber für den Preis sollte ein Gerät drin sein, welches den Strom wirklich neu aufbaut.

Wenn schon einen parallelen Filter, dann für unter 100 Euronen.

Der leistet m.E. nach das gleiche (wenn ich mir die Klangbeschreibungen so durchlese) und das gesparte Geld kann man in bessere Komponenten investieren.

http://www.fairaudio...r-hifi-tuning-1.html
Eisbär64
Stammgast
#37 erstellt: 06. Feb 2008, 12:22

Xaver_Koch schrieb:
Der Preis ist für einen Parallelfilter einfach völlig überzogen. Nichts für ungut, aber für den Preis sollte ein Gerät drin sein, welches den Strom wirklich neu aufbaut.

Wenn schon einen parallelen Filter, dann für unter 100 Euronen.

Der leistet m.E. nach das gleiche (wenn ich mir die Klangbeschreibungen so durchlese) und das gesparte Geld kann man in bessere Komponenten investieren.

http://www.fairaudio...r-hifi-tuning-1.html


Auf der Seite wird doch auch nur zweifelhaftes Zubehör beworben. Erst die andere Hersteller runter machen und dann behaupten das was man selber verkauft ist viel besser, das ist ein ganz alter Trick. Das der Autor nichts mit der beworbenen Firma zu tun hat kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. DAs dort beschrieben Zubehör mag zwar billiger sein, aber es hat genau so viel Wirkung wie der Akustik Power Animator + Optimizer, nämlich keine.
Xaver_Koch
Inventar
#38 erstellt: 06. Feb 2008, 14:10

Eisbär64 schrieb:

DAs dort beschrieben Zubehör mag zwar billiger sein, aber es hat genau so viel Wirkung wie der Akustik Power Animator + Optimizer, nämlich keine.


Ein richtig gemachtes Filter hat durchaus eine positive Wirkung wenn Störungen vorliegen (muss individuell getestet werden; den FG-Detektor kann man sich unentgeltlich leihen). Ich habe den FG-Zerstörer getestet und auf Grund der positiven Wirkung (sowohl im Audio- wie Video-Bereich) im Einsatz. Ich bin kein Verkäufer, sondern ein zufriedener Kunde.

Darüber hinaus mache ich nicht ein anderes Produkt "runter", sondern teile lediglich die Meinung der anderen Diskussionsteilnehmer, dass das Produkt von Artkustik für das Gebotene stark überteuert ist.

Darüber hinaus hätte ich gerne einen Nachweis von Dir, dass ein richtig gemachtes Filter -unter allen Umständen- KEINE Wirkung hat. Ich behaupte ja auch nicht, dass JEDER so ein Filter benötigt bzw. daraus einen Nutzen hat.
RoA
Inventar
#39 erstellt: 06. Feb 2008, 15:46

Xaver_Koch schrieb:
Ich habe den FG-Zerstörer getestet und auf Grund der positiven Wirkung (sowohl im Audio- wie Video-Bereich) im Einsatz. Ich bin kein Verkäufer, sondern ein zufriedener Kunde.


Freut mich, daß Du mit Deinem Fremdgeräusch-Zerstörer so zufrieden bist.

Interessante Wortschöpfung. Fremdgeräusch-Zerstörer, klingt irgendwie deutsch. Kein Wunder, daß das Gerät so billig ist. Als "Noise-Eliminator" würde das Teil auch einen Kampfpreis von 500 Euronen rechtfertigen, und wenn man bedenkt, daß man davon durchaus auch mehrere braucht, dann relativiert sich der Preis für den Artkustic Power Conditioner + Animator fast schon wieder. An dem Namen stört mich übrigens der Terminus "Conditioner", es erinnert mich an Hair-Styling. Ich hätte es Power Enhancer & Animator genannt.
Onemore
Inventar
#40 erstellt: 06. Feb 2008, 16:50

Xaver_Koch schrieb:
Nichts für ungut, aber für den Preis sollte ein Gerät drin sein, welches den Strom wirklich neu aufbaut.


Wirklich neu kommt Strom nur aus einem Kraftwerk.


Gruß Bernd
HinzKunz
Inventar
#41 erstellt: 06. Feb 2008, 18:29

Onemore schrieb:

Xaver_Koch schrieb:
Nichts für ungut, aber für den Preis sollte ein Gerät drin sein, welches den Strom wirklich neu aufbaut.


Wirklich neu kommt Strom nur aus einem Kraftwerk.

Für 2 Mille bekommt man schon einfache Netzsynthis. Das ist "neu genug"
Onemore
Inventar
#42 erstellt: 06. Feb 2008, 18:54

HinzKunz schrieb:

Für 2 Mille bekommt man schon einfache Netzsynthis. Das ist "neu genug" ;)


Ist der dann aber auch noch richtig frisch? Also ich will nur frischen unverbrauchten Strom. Nicht dass die Elektronen etwa schon ein bisschen müde sind. Das wäre eine ganz schreckliche Vorstellung.





Gruß Bernd
HinzKunz
Inventar
#43 erstellt: 06. Feb 2008, 18:59
Naja, die kriegen ja mit dem Synthesizer die komplette Rosskur, also Waschen, Föhnen, Legen... nur halt mit Elektronen.

Mülleimer
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 06. Feb 2008, 19:05

Onemore schrieb:

Ist der dann aber auch noch richtig frisch? Also ich will nur frischen unverbrauchten Strom. Nicht dass die Elektronen etwa schon ein bisschen müde sind. Das wäre eine ganz schreckliche Vorstellung.





Gruß Bernd


Erst wird der Strom gleichgerichtet und gesiebt, dann fein zerhackt und wieder gesiebt. Nach einer Weile haben sie sich wieder warmgelaufen.

Onemore
Inventar
#45 erstellt: 06. Feb 2008, 19:51

Mülleimer schrieb:

Erst wird der Strom gleichgerichtet und gesiebt, dann fein zerhackt und wieder gesiebt. Nach einer Weile haben sie sich wieder warmgelaufen.


Das klingt doch ein wenig nach zusammengebastelt. Ich will Strom der nicht schon mal wiedergekäut wurde. Frischer wie aus der Steckdose gehts nicht. Da muss man noch die ursprüngliche Kraft spüren. Wechselstrom der schon mal gleichgerichtet war ... grauenhaft.


Gruß Bernd
Mülleimer
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 06. Feb 2008, 20:02

Onemore schrieb:

Das klingt doch ein wenig nach zusammengebastelt. Ich will Strom der nicht schon mal wiedergekäut wurde. Frischer wie aus der Steckdose gehts nicht. Da muss man noch die ursprüngliche Kraft spüren. Wechselstrom der schon mal gleichgerichtet war ... grauenhaft.


Ich weiß, was Du meinst. Im Verstärker wird der aber auch gleichgerichtet. Am allerbesten wäre demnach frischer Windstrom aus Deutschland.

Gruß
RoA
Inventar
#47 erstellt: 06. Feb 2008, 22:03
Entgegen der landläufigen Meinung ist Strom nicht gelb, sondern schwarz.


Der Hintergrund wird ruhiger und "schwärzer" mit dem Effekt, dass die einzelnen Klänge sich vor ihm nun kontraststärker abzeichnen. Auch die Klänge selbst scheinen "entgratet" worden zu sein. Das eine oder andere "nervöse Flirren" einer Saite etwa oder die "Randunschärfe" bei der Lokalisation eines Instrumentes schwächt sich ab oder verschwindet sogar ganz. Die Töne geraten hierdurch plastischer, greifbarer und räumlicher. Zu dem verbesserten "3D-Gefühl" der einzelnen Klänge gesellt sich eine ausgeprägtere Tiefenstafflung insgesamt - der Raum wächst und zwar nach hinten.
Boettgenstone
Inventar
#48 erstellt: 06. Feb 2008, 22:48
Grandios, dann weiss ich endlich welche Farben Elektronen haben...
Mülleimer
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 06. Feb 2008, 23:04
Elektronen sehen übrigens unter dem Mikroskop ziemlich exakt so aus (bis auf die Farbe):
HinzKunz
Inventar
#50 erstellt: 06. Feb 2008, 23:35

Mülleimer schrieb:
Elektronen sehen übrigens unter dem Mikroskop ziemlich exakt so aus (bis auf die Farbe): :)

Aber nur mit Netzfilter... ohne:

Aber wir schweifen ab...
RoA
Inventar
#51 erstellt: 08. Feb 2008, 09:49

HinzKunz schrieb:

Mülleimer schrieb:
Elektronen sehen übrigens unter dem Mikroskop ziemlich exakt so aus (bis auf die Farbe): :)

Aber nur mit Netzfilter... ohne: :(


Das ist das, was uns die Werbung und die Testberichte weiss machen wollen. Das ist aber weder graue Theorie noch Schwarz-Weiss-Malerei.

De facto ist es so, daß der Strom immer schwarz ist. Und er wird durch ein Filter auch nicht schwärzer. Aber der Strom enthält Störsignale, die sich auf einem Bildschirm als sog. weisses Rauschen vor schwarzem Hintergrund bemerkbar machen können. Im Extremfall ist der Bildschirm grau. Dieses weisse Rauschen ist nicht zu verwechseln mit rosa Rauschen und kann unter bestimmten Bedingungen mit einem geeigneten Filter entfernt werden. Der Bildschirminhalt wirkt dann schwärzer. Vergleichbare Effekte können auch für Audio-Signale gezeigt werden, bei geigneten Filtern wird das Klangbild farbiger und kontrastreicher. Aber der Strom bleibt schwarz.
Suche:
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