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Mein geplanter Blindtest mit Dr. Flich

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Autor
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hifiaktiv
Inventar
#1 erstellt: 30. Mai 2005, 17:47
Darüber, ob unterschiedliche Cinchkabel auch unterschiedlichen Klang verursachen, haben wir in der Vergangenheit ausführlich diskutiert. Viele gescheite und erfahrene Leute haben daran teilgenommen, tausende Beiträge gab es dazu hier im Forum. Im Prinzip blieb es aber - bis auf ganz wenige Ausnahmen - immer nur beim Theoretisieren.

Die ganz wenigen bisher durchgeführten Blindtests konnten kein Ergebnis erbringen, zumindest keines das bestätigen konnte, dass es "Kabelklang" gibt. In der Folge gab es dann weitere "endlose" Diskussionen, in denen unter anderem die Gründe dafür gesucht wurden, warum diese Tests scheiterten.

Auch meine bisherigen (sogar recht umfangreichen) Blindtests, bei denen es nicht nur um Cinchkabel (genaue Beschreibung in meiner HP unter "Zubehör" und dann "Realistische Betrachtungen"), sondern auch um noch wesentlich mehr (Kabel und-) Zubehör ging, verliefen aus Sicht der Zubehör- und Kabelklangbefürworter negativ.

Meine immerwährende Bitte an die Forumsmitglieder, selbst zu Hause an der eigenen Anlage Blindtests durchzuführen und dann darüber zu berichten, wurde praktisch nicht angenommen. Stattdessen gab es so manche Kritik bezüglich meiner Tests (die ich bis heute nicht verstehen kann) bzw. einige Hinweise, wie ich sie hätte besser machen sollen.

Ich selbst glaube nicht daran, dass es Klangunterschiede zwischen Kabeln gibt (ebensowenig glaube ich daran, dass irgendein HiFi-Zubehör etwas Positives bewirkt). Dabei könnte ich es belassen, denn Antworten dazu habe ich aus meiner Sicht schon hunderte Male bekommen.

Vielleicht ändert sich das jetzt, denn mit meinem neuen Vorhaben bekommen die Kabelklangbefürworter eine (wie ich glaube) noch nie da gewesene Change geboten, ihre Behauptung bestätigt zu finden.
Ich hoffe, man würdigt meine Initiative ein bisschen, denn die Gefahr, dass ich mir ein gewaltiges „Eigentor“ schieße, ist dieses Mal größer denn je.

Hier die Details:
Für einen weiteren (Cinchkabel-) Blindtest konnte ich eine Person gewinnen, die ich schon seit vielen Jahren kenne und die außergewöhnlich gute Voraussetzungen mitbringt, diesen Test bestehen zu können – und zwar im Sinne der Kabelklangverfechter.

Ich stelle vor: Hr. Dr. Ludwig FLICH

Dazu eine kurze Beschreibung seiner Person (aus seiner Webseite www.klangbilder.at ):

Ludwig Flich wurde in Wien geboren und studierte Musikwissenschaft, Kunstgeschichte, Klavier und Komposition. Er arbeitete zunächst als Klassik-Betreuer bei einigen Schallplattenfirmen, und verfasste danach in der Tageszeitung "Kurier" Konzertkritiken, Fernseh-Feuilletons und Elektronik-Berichte.
Neben ORF-Sendungen experimentierte er mit ungewöhnlichen Aufnahme-Techniken und prägte als Chefredakteur "Vox Video", die erste Musik- und HiFi-Zeitschrift Österreichs, dann das Kinomagazin "Skip" und später das Multimedia-Magazin "Cone". Er produzierte audiophile CDs und gestaltet durch seine Ideen mehrere Elektronik-Messen.
Seine Artikel erschienen in in- und ausländischen Publikationen, wie "Trend", "Amico", "Männer Vogue", "Musik Manual", Society" und "JazzZeit", u.v.a.; derzeit schreibt er regelmäßig für das deutsche Audiophil-Magazin "hifi & records" und mitunter auch für das Fachhandels-Magazin "CE & Trade". Nach wie vor beschäftigt er sich gerne mit der vollkommenen Klang-Illusion daheim und erprobt holografische und periphonische Lautsprecher-Kombinationen.
Nach mehr als zwölfjähriger Tätigkeit bei der Tageszeitung "Der Standard" - mit den bekannten Kolumnen "Disc & Video" und "Flichbox" stehen nun Disc-Kritiken und Tests von hervorragendem Multimedia-Equipment im Fokus seiner klangBilder-Ausstellungen. Er entwickelte nach jahrelangen Vorarbeiten das Konzept und betreut noch mit einigen Mitarbeitern als Chefredakteur die klangBilder-WebSeite und bald auch das gleichnamige Magazin.


Anmerkung: Hr. Dr. Flich zweifelt nicht daran, dass es "Kabelklang" gibt.

Zum geplanten Test wird Hr. Dr. Flich einige Kabel mitbringen, von denen er dann eines auswählen- und gegen ein billiges Kabel meiner Wahl (quasi eine Beipackstrippe) „blind“ testen wird. Dazu kann er im Vorfeld unverblindete Versuche machen und sich dabei auch für eine bestimmte Anlagenkombination aus meinem „Fundus“ im Geschäft entscheiden.
Er kann sich so lange wie er will einhören und dabei versuchen, sich eventuelle Unterschiede der Kabel einzuprägen.

Der (sehr einfache) technische Aufbau:

An einen CD-Player werden mittels Y-Kupplungen beide Cinchkabel angeschlossen, die zu zwei Hochpegeleingängen eines Verstärkers führen. Die Umschaltung kann somit sehr schnell über die Eingangswahl erfolgen.

Der Testablauf (noch diskutierbar, aber bitte nicht "endlos"):

Vor dem Test werde ich mittels eines Würfels die Abspielreihenfolge für 3x10 Umschaltungen (Hr. Dr. Flich möchte 3 verschiedene Musikstücke verwenden und dazwischen jeweils pausieren) bestimmen und auf einem Zettel notieren. 1-3 ist immer Kabel A - und 4-6 ist immer Kabel B (bei maximal 2mal gleich hintereinander wird auf alle Fälle gewechselt).

Dann werde ich die einzelnen Durchgänge starten und so lange laufen lassen wie gewünscht. Hr. Dr. Flich macht Notizen, wann seiner Meinung nach Kabel A und wann Kabel B in Betrieb war.

Dann wird verglichen.
---------------------------

Ich denke, dass es pro 10er Block zumindest 8 Übereinstimmungen geben müsste um sagen zu können, dass Hr. Dr. Flich tatsächlich Unterschiede hören konnte.

Gibt es dazu Einwände oder Verbesserungsvorschläge?

Gruß
David
Bastler2003
Inventar
#2 erstellt: 30. Mai 2005, 19:47
Sehr guter Vorschlag!

Aber ich würde nur 10 von 10 gelten lassen.
Entweder man hört einen Unterschied oder nicht.

MfG!

P.S.: Bitte auf saubere und feste Kontaktierung bei den Strippen achten (bersonders bei den billigen), weil wir wollen ja Kabelklang und nicht Kontaktklang bestätigen.


Freue mich auf das Ergebniss!


Noch was!

Ich würde auch mal die Eingänge des Verstärkers tauschen. Könnte gut sein, dass sich ein Eingang tatsächlich anders anhört als der andere.


[Beitrag von Bastler2003 am 30. Mai 2005, 19:49 bearbeitet]
kalia
Inventar
#3 erstellt: 30. Mai 2005, 20:03
Hallo Bastler

Hast Du je schon einen BT gemacht?
Mit solchen Sprüchen wie: Entweder hört man, oder eben nicht, wäre ich vorsichtig

Bisher hat sich ja noch keiner hier im Forum an einen BT mit weniger Umstrittenen rangewagt...

Gruss
Lia
Ch_Event
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 30. Mai 2005, 20:06
Hallo David,

daß Dr. Flich gut hört, weiß ich, seit ich ihn auf einer Wiener HiFi-Messe bei seinem Hör-Rundgang begleitet habe. Seine Testplatte von damals, die Cantates Profanes habe ich seitdem in meinem Bestand.

Ich kann nur vor diesem Testaufbau warnen. Auch Dr.Flich wird mit diesem Versuchsaufbau Probleme haben. Ich werde ihm meine Erfahrungen mitteilen.

Sinnvollerweise sucht sich Herr Dr. Flich die Kabel selbst aus und testet sie in Ruhe zu Hause an seiner Anlage. Weiterhin findet der Test dann auch in seiner genau bekannten Umgebung statt. Warum solltest du ein Kabel aussuchen. Reicht doch, wenn er sich zwei unterschiedliche Kabel aussucht.

Gerade für Herrn Dr. Flich ist es ein hohes Risiko, diesen Test zu versieben. Genau aus diesem Grunde wird der Test aber auch daneben gehen.

Eine Möglichkeit ist, ihm an seiner bekannten Anlage den Umschalter und die Fernbedienung für den Player in die Hand zu drücken und ihn ganz in Ruhe entscheiden lassen.

Herrn Dr. Flich mit einer ungeeigneten Testmethode zu diskreditieren kann ja wohl nicht dein Ernst sein. Daß du jetzt schon im Vorfeld den öffentlichen Druck aufbaust, ist regelrecht verwerflich.

Grüße vom Charly
SpeakerFrank
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 30. Mai 2005, 20:26
Warum sollte sich Dr.Flich selber irgendwelche Kabe aussuchen dürfen, denn wenn die Unterschiede so deutlich sind wie von vielen hier immer behauptet wird, dann ist es doch egal welche Kabel benutzt werden. Solange ein gewisser grundlegender Qualitätsstandard behalten.
BlindTest bedeutet eben für mich,das die Testperson nicht weis welche Strippe sich gerade in der Kette befindet.
Sofern gesichert ist das beide angeschlossenen Kabel von der reinen Konfektionierungsseite fehlerlos sind, ist gegen den Testablauf meiner Ansicht nach sehr wenig einzuwenden.
Allerdings stört mich der Y-Adapter ein klein wenig.

grüsse

SpeakerFrank
das.ohr
Inventar
#6 erstellt: 30. Mai 2005, 20:35
... mich stört der y-adapter ja auch und warum soll er sich nicht sein kabel aussuchen? schließlich geht es hier doch darum, dass es überhaupt einen hörbaren unterschied gibt. also nicht kabelhersteller x gegen kabelhersteller y, sonder billig gegen sauteuer ...

ich begrüße es - und die bedingungen klingen akzeptabel.

gutes gelingen und ich bin gespannt.

Frank
georgy
Inventar
#7 erstellt: 30. Mai 2005, 20:45
Ich habe schon Blindtests mit Lautsprecherkabeln durchgeführt die deutlich pro Kabelklang ausgefallen sind, aber auch welche bei denen die Kabel praktisch gleich klangen, es kommt eben auch darauf an welche Kabel man miteinander vergleicht.
hifiaktiv
Inventar
#8 erstellt: 30. Mai 2005, 20:52
@Ch_Event schrieb:

Herrn Dr. Flich mit einer ungeeigneten Testmethode zu diskreditieren kann ja wohl nicht dein Ernst sein. Daß du jetzt schon im Vorfeld den öffentlichen Druck aufbaust, ist regelrecht verwerflich.


Was bitte ist daran "verwerflich"??? Kommt da wieder die Panik durch, dass auch dieser Blindtest scheitern könnte? Ist alles verwerflich, das dazu beitragen könnte, die (unheilvolle?) Wahrheit ans Tageslicht zu bringen?

Charly, ich kann Dich nicht verstehen. Denn mit diesem Angebot wollte ich eigentlich den Kabelklangbefürwortern eine außergewöhnlich gute Change bieten, ihren Standpunkt zu verteidigen und ihre Aussagen zu bestärken. Wieso wird mir eigentlich ein gegenteiliges Vorhaben unterstellt? Ich brauche diesen Test nicht, für mich ist ohnehin alles klar.

Kommt doch lieber mit konkreten Vorschlägen, wie ich diesen Test mit guter Aussagekraft durchführen kann. Theoretisiert wurde schon bis zum Erbrechen! Jetzt bitte einmal zur Praxis, die ohnehin wieder einmal ich übernehme.

Gruß
David
philippo.
Inventar
#9 erstellt: 30. Mai 2005, 20:55
hallo zusammen,

wenn der y-adapter stört, könnte man 2 mal den gleichen player nehmen, oder hört das geneigte goldohr da produktionstechnische unterschiede und ist schwer irritiert?
an sonsten schön, daß mal wieder jemand einen test plant, auch wenn jetzt schon wieder begonnen wird zu erklären, warums nicht funktionieren wird. ich werds mir weiter amüsiert anschauen!

gruß, phlippo
das.ohr
Inventar
#10 erstellt: 30. Mai 2005, 21:00
zwei gleiche player - gute idee
ptfe
Inventar
#11 erstellt: 30. Mai 2005, 21:04
Hallo David,

zieh das "Ding" einfach durch - und präsentiere das wie auch immer geartete Ergebnis.....einen optimalen BT gibt´s nicht und es allen Forumsmitgliedern recht machen geht auch nicht.
Selbst wenn dein Testaufbau nicht optimal ist - was soll´s denn, solange Dr.Flich nicht irgendwelche Einwände dagegen hat.
Versuch macht kluch...

Gruß Michael
jakob
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 30. Mai 2005, 21:04
@ hifiaktiv,

im Zweifel sollte man vorher testen, was und wieviel sich ändert, wenn man zur Y-Adapterlösung greift.

Dr. Flich sollte (sofern nicht bereits vorhanden) einige Trainingszeit mit dem Hören unter BT-Bedingungen verbinden.

Bei Anwendung eines weit verbreiteten Kriteriums (SL=0.05) sollten es bei 10 Durchgängen 9 richtige Ergebnisse sein.

Eine Beschränkung auf 10 Durchgänge ist nur sinnvoll, wenn die Unterschiede _sehr__gut_ erkannt werden können. (Was manchmal schwer zu beurteilen ist).

Gruß
hifiaktiv
Inventar
#13 erstellt: 30. Mai 2005, 21:06
@philippo
Ich hätte sogar zwei gleiche Player, aber so würde das hier nie akzeptiert werden, das Wort "Bauteiletoleranzen" ist dann vorprogrammiert wie das Amen im Gebet. Im Falle eines postitiv ausgegangenen Tests allerdings von den Kabelklangverneinern!
-------------------------------------------

Ich bin übrigens der Meinung, dass zwei gleichzeitig angeschlossene Cinchkabel nicht einmal theoretisch negative Auswirkungen auf das Testergebnis haben. Aber sollte sich die Mehrheit hier dagegen aussprechen, werde ich umstecken. Für Dr. Flich wird es dadurch aber noch schwieriger, wegen den längeren Zeitspannen dazwischen.

Was mich vor allem interessiert: wie viele müssten richtig sein für ein positives Ergebnis?

Gruß
David
Cassie
Inventar
#14 erstellt: 30. Mai 2005, 21:28
Hallo Hifi-Aktiv!
Ich würde, nur um 100% Sicher zu gehen, alle Eventualitäten ausschliessen, also Zwischen denn Durchgeängen (mit ankündigung) die Eingänge des Verstärkers untereinander Tauschen, und auch die Y-Adapter Anschlüsse vertauschen (sonst kommt noch das der eine Ausgang von dem Adapter besser ist als der andere oder sonst was) und keine Regeln wie (nach max. 2 mal ein kabel, dann wird getauscht) machen, sondern frei Schnautze. Am besten nicht sichtbar und auch nicht Hörbar, so das man auch ausschliessen kann das es nur nach dem Umsachaltknacksen geht.
so, dann wünsche ich viel Spass beim hören, mal sehen was bei rauskommt .Mich wird das ergebniss eh nicht beeinflussen, wenn es Kabelklang geben sollte (was ich als Elektroniker zwar weis, aber auch das er das Hörbare nicht beeinflusst), dann hat er einfach nur ein Sehr Sehr Schlechtes Preis/Leistungs Verhältnis.

Mfg
Cassie
Bastler2003
Inventar
#15 erstellt: 30. Mai 2005, 21:30

lia schrieb:
Hallo Bastler

Hast Du je schon einen BT gemacht?
Mit solchen Sprüchen wie: Entweder hört man, oder eben nicht, wäre ich vorsichtig

Bisher hat sich ja noch keiner hier im Forum an einen BT mit weniger Umstrittenen rangewagt...

Gruss
Lia



Bitte?

Wieso sollte ich vorsichtig damit sein?

Entweder ich höre einen Unterschied oder eben nicht, basta.

Ist einer da, so höre ich ihn.
Ist keiner da, höre ich ihn nicht.

Wo ist das Problem?

Oder ist das Problem, weil es keine Ausreden und Zufallstreffer mehr gibt?

Warum sollte ich einen BT machen?
Ich weiß dass es sowas wie "hörbaren" Kabelklang nicht geben kann, solange alle Kabel voll funktionstüchtig sind.

Ich muss mir nichts beweißen


[Beitrag von Bastler2003 am 30. Mai 2005, 21:32 bearbeitet]
kalia
Inventar
#16 erstellt: 30. Mai 2005, 21:35
Hallo Bastler

Ich rede nicht von Kabeln, sorry, bin davon ausgegangen, das hätte sich langsam rumgesprochen (schau mal in mein Profil)

Und?
Hast Du überhaupt schon mal einen BT gemacht?
Kannst Du die Schwierigkeiten einschätzen?
Oder bist Du der Meinung, dass zb Suggestion nur bei Zubehör wirksam wäre?

Gruss
Lia


[Beitrag von kalia am 30. Mai 2005, 21:37 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#17 erstellt: 30. Mai 2005, 21:38
Hallo!
Ich möchte anregen daß man den ganzen Vorgang soweit möglich auf Video dokumentieren sollte, und auf Wunsch (Erlaubnis aller beteiligten Vorrausgesetzt) zum Download freigeben sollte. Selbstverständlich nur wenn sich der Proband durch die Kamera(s) nicht in seiner Konzentration beeinträchtigt sieht.
MFG Günther
Tom_Sawyer
Stammgast
#18 erstellt: 30. Mai 2005, 21:42
Hallo David,

wird beim diesem BT nur einziger Testhörer anwesend sein?

Für die Auswertung wäre es viel aussagekräftiger mit mehreren Probanden. Aber auch ein Proband ist ausreichend, allerdings müssen genügend Durchgänge gemacht werden.

Gruß

Tom
hifiaktiv
Inventar
#19 erstellt: 30. Mai 2005, 22:29
Tom_Sawyer
Wir haben ja ohnehin 3x10 Durchgänge geplant.
Ich werde auch noch weitere Leute testen, wenn sie gerade da sind. Aber ich habe sowieso schon 150 beim letzten Test dabei gehabt. Die Besonderheit ist ja Hr. Dr. Flich mit seinem besonders guten und trainierten Gehör.

@Hörbert
Was soll eigentlich mittels Video dokumentiert werden? Ein Mann sitzt da, hört und macht Kreuzchen. Ich stehe beim Verstärker und schalte um. Das ist eigentlich nicht optisch interessant.

@Jakob
9 von 10!? ich bin erstaunt! Du bist ja knallhart! Aber ich nehm's zur Kenntnis.

@pfte
Ich zieh' das Ding durch - allen Unkenrufen zum Trotz.
Von mir aus auch ohne Y-Adapter. Aber wie gesagt, der Test wird dadurch schwieriger.

Gruß
David
SpeakerFrank
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 30. Mai 2005, 22:31
Vieleicht wäre eine Video Dokumentation garnicht so verkehrt,um sowohl einen Erfolg wie auch ein Scheitern zweifelsfrei fest zu halten.

grüsse

SpeakerFrank
Hörbert
Moderator
#21 erstellt: 30. Mai 2005, 22:41
Hallo!
@hifiaktiv, Ich dachte an eine Dokumentation des Versuchsaufbaues mit Erklärung desselbigen, Ausschnitte des Versuches selbst und eine Stellungsnahme der Beteiligten vorher und hinterher (Solange bei allen die Eindrücke noch frisch sind.)
MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 30. Mai 2005, 22:42 bearbeitet]
hifiaktiv
Inventar
#22 erstellt: 30. Mai 2005, 22:49
Von mir aus mache ich ein paar Fotos. Aber Ihr könnt Euch darauf verlassen, dass alles absolut seriös abläuft. Dr. Flich wird alle Möglichkeiten geboten bekommen, damit der Test positiv verlaufen kann. Aber er wird zu keinem Zeitpunkt nur im Entferntesten erfahren was gerade läuft - außer sein Gehör sagt es ihm.

Also, Y-Adapter oder nicht?

Gruß
David
fmx
Stammgast
#23 erstellt: 30. Mai 2005, 22:55
Hallo David

Was wäre wenn man das ganze ohne Adapter macht und die beiden Kabel an einen Stecker lötet?
Aber das wär wohl manchen auch schon wieder ein zu grosser Eingriff.

Ich glaub der ganze Test wird nichts bringen.
Auch wenn Hr.Dr.Flich keinen Unterschied hört (was ich auch glaube) wird die Voodoo Fraktion weiter Ihre Unterschiede hören.
Aber stell Dir mal vor er schafft irgendwie den Test und hört die Kabel raus, wirst Du dann zum Voodoojünger?

Aber trotzdem viel Spass, ich freu mich schon auf's Ergebnis.

mfg fmx


[Beitrag von fmx am 30. Mai 2005, 22:56 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#24 erstellt: 30. Mai 2005, 22:57
Hallo!
@hifiaktiv, Ich wollte damit ´nicht anzweifeln das alles korrekt läuft. Mir geht es mehr darum wie die am Bt Beteiligten vorher und nachher die Sache einschätzen, und zwar unter dem noch frischen Eindruck die der Verlauf auf sie gemacht hat.
MFG Günther
georgy
Inventar
#25 erstellt: 30. Mai 2005, 22:58
Falls das Ergebnis vorliegt wäre mal interessant zu erfahren welche beiden Kabel getestet wurden.
.gelöscht.
Stammgast
#26 erstellt: 30. Mai 2005, 23:06
Hallo

Die Idee mit der Video-Dokumentation ist wirklich hervorragend!
Sinnvoll und plausibel.

Aber:
Ich habe eine NOCH BESSERE Idee!
WEB-CAMS in Live-Schaltung!!!
MEHRERE!!!

Jeder Anwesende hat eine Webcam auf dem Kopf (Einfach improvisieren: Bergwerks-Helme: Lampe raus, Webcam rein.)
Weiters: Auf jedem beteiligten Kabel, sowie auf JEDEM Cinch-Stecker, auf dem Y-Adapter und dem Kugelschreiber des Probanden muß sich eine eigene Webcam befinden! (Natürlich auch im verwendeten Verstärker und im CD-Player.)

Des weiteren schlage ich vor, mittels einer telefonischen Konferenzschaltung sämtliche der 100000 Mitglieder des Hifi-Forums gleichzeitig am Test teilnehmen zu lassen (Für Stereo werden wir aber dann natürlich ZWEI Handys brauchen) und mittels SMS-Voting mitzutesten.


Hallo David

Achtung:
Zum Y-Adapter:
Manche Verstärker haben die Eigenheit, daß sie einen Eingang, der nicht benutzt wird, über einen Widerstand auf Masse legen.
Daher müßte man, meines Erachtens, die beteiligten Verstärker zuerst daraufhin untersuchen.

Herzlichste Grüße
von
Christian Böckle
hifiaktiv
Inventar
#27 erstellt: 30. Mai 2005, 23:10
Wenn dieser Test abgeschlossen ist, wird alles Wichtige dazu gesagt und eventuelle Fragen sofort beantwortet.

Mein Kabel steht schon fest, es ist die Beipackstrippe, die T+A Geräten beiliegt, also so ein dünnes schwarzes Zwillingskäbelchen mit billigen Steckern drauf. Ich schätze, dass es vielleicht 2-3 Euro kosten würde.

Gruß
David
Uwe_Mettmann
Inventar
#28 erstellt: 30. Mai 2005, 23:13

hifiaktiv schrieb:
Also, Y-Adapter oder nicht?

Hallo David,

auf jeden Fall ohne Y-Adapter. Wenn es Kabelklang gibt, wissen wir doch nicht, was die Ursache ist. Eine Möglichkeit ist ja auch das Zusammenspiel zwischen dem Ausgang der Quelle und dem Kabel. Bei einem Y-Adapter hängen nun aber beide Kabel am Ausgang, so dass das gerade nicht getestete Kabel einen Einfluss auf den Ausgang haben kann.


Viele Grüße

Uwe
hifiaktiv
Inventar
#29 erstellt: 30. Mai 2005, 23:31
Hallo Christian:
Deine Idee mit den Webcams ist eine hervorragende! Jede Person, jedes Gerät und auch jedes Kabel wird mit optischen Wanzen ausgestattet. Zusätzlich wird der gesamte Raum mit Webcams vollgepflastert, bis wir alle nur noch in hunderte Augen glotzen. Wir selbst sehen dann aus wie die Zyklopen.....

Wieder im ernst:
Das Problem mit den nichtbenutzten und dann fast kurzgeschlossenen Eingängen kenne ich. Wird natürlich überprüft.

Gruß
David
spitzbube
Inventar
#30 erstellt: 30. Mai 2005, 23:34

Uwe_Mettmann schrieb:

hifiaktiv schrieb:
Also, Y-Adapter oder nicht?



also: nach dem "Motto" (und es ist ein wahres), eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied ....würde ich auch sagen: kein Y-Adapter
Immerhin beeinhaltet er ein weiteres Stück "Verbindung" die möglicherweise die Qualität eines Kabels auf dem weg von A nach B (kurz vor B) ausbremst.

gutes Gelingen wünscht: Spitzbube ...und ist mal gespannt wie es weitergeht
Zweck0r
Moderator
#31 erstellt: 30. Mai 2005, 23:34
Mit dem Y-Adapter würde man sowieso nur das halbe Kabel umschalten, die Massen werden bei den meisten Verstärkern ständig verbunden sein.

Grüße,

Zweck
-scope-
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 30. Mai 2005, 23:49
Hallo liebe Hifi-freunde

Wenn dieser "Hariboschnecke + Anspritzstecker" VS. "The One & Only" zu XXX €) BT irgendwann mal (wie auch immer) abgeschlossen ist, müssen "wir" aber auch nochmal einen
feurigen Netzkabeltest (z.B. am CDP) durchführen....

Denn NUR DA liegt (natürlich IMO) das wahre musikalische Potenzial, das endlich mal entdeckt werden will :prost.


[Beitrag von -scope- am 30. Mai 2005, 23:54 bearbeitet]
hifiaktiv
Inventar
#33 erstellt: 31. Mai 2005, 07:03
Hallo Scope!
Nichts leichter als das. 2 gleiche Player, einer mit Standardnetztkabel, einer mit vermeintlichem Wundernetztkabel, exakte Synchronisation von 2 gleichen CD's und Umschaltung an zwei Hochpegeleingängen.
Habe ich ja schon längst gemacht, unzählige Male, Unterschied absolut Null.

Ebenso Null bei:
>Kaltes Gerät gegen warmes Gerät
>Eingespieltes Gerät gegen uneingespieltes Gerät (nicht Boxen!)
>Digitalkabel
>CD-Spray
>CD-Stift
>CD-Auflagescheiben
>Bedini (groß und klein)
>Furutech (RD-2)
>Original CD gegen selbstgebrannte CD

WAS HABE ICH NICHT SCHON ALLES GETESTET!!! Auf sündteuren Anlagen! Mit vielen, vielen Leuten! Mit Leuten, die "Stein und Bein" geschworen haben, deutliche Unterschiede zu hören.
WIESO IST BEIM BLINDTEST DANN SCHLAGARTIG ALLES VORBEI?

Gruß
David


[Beitrag von hifiaktiv am 31. Mai 2005, 07:06 bearbeitet]
ptfe
Inventar
#34 erstellt: 31. Mai 2005, 08:20
@david
Nochmals wegen des Y-Kabels:
Vorschlag von nocibur: http://www.fm-transducers.de/Ypsilon.html
Vorschlag von mir: http://www.dodocus.de/UBox4C.htm

Damit sollte die Diskussion sich erledigen und Dr.Flich könnte selbst umschalten.

Gruß Michael


[Beitrag von ptfe am 31. Mai 2005, 08:43 bearbeitet]
Haichen
Inventar
#35 erstellt: 31. Mai 2005, 08:31
Moin hifiaktiv !

Es liegt in der Natur der Sache, dass zum Thema Voodo-Kabelklang (auch im Sinne von Blindtests) mehrere Meinungen bestehen.

Dein Ansatz, den Leuten unnötige Kosten für teure Kabelage, etc. zu ersparen, ehrt Dich.

Bedenke..

Unabhängig vom Ergebnis Deines BT werden auch weiterhin unterschiedliche Meinugen/Ansichten zum Thema bestehen.

Warum also die Mühe ?

Wer Unterschiede für sich wahrnimmt, der soll sich doch entsprechende Kabelage etc. kaufen !

Wen stört das ?



[Beitrag von Haichen am 31. Mai 2005, 08:35 bearbeitet]
jakob
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 31. Mai 2005, 08:51
@ hifiaktiv,

es hat nichts mit "knallhart" zu tun, sondern ausschließlich mit dem statistischen (und durchaus willkürlichen) Kriterium SL=0.05. Bei diesem Kriterium _müssen_ bei 10 Durchgängen 9 richtige Ergebnisse dabei sein. Sind es weniger als 10 Durchgänge ist eine Erfolgsquote von 100% notwendig.

Steigt die Durchgangszahl, sind bei gleichem Kritierium, prozentual immer weniger richtige Antworten nötig; bei 100 Durchgängen reichen 59 richtige.

Deswegen die Anmerkung, daß die Beschränkung auf 10 Durchgänge _nur_ dann sinnvoll ist, wenn die Unterschiede _sehr_ _gut_ erkannt werden können.

Ist die Erkennungsquote relativ gering, dann _muß_ die Durchgangszahl erhöht werden. Sofern man daran interessiert ist, die Wahrscheinlichkeit beider Fehlerarten niedrig zu halten.

Noch einige Anmerkungen:

1.) Spricht etwas dagegen, Dr. Flich beide Kabel auswählen zu lassen? Sie sollten für sein Empfinden an der Testanlage möglichst unterschiedlich sein, die "Unverdächtigkeit" in elektrischer Sicht kann man trotzdem sicherstellen/prüfen.

2.) Wäre es nicht besser, den Test an einer für Dr. Flich gewohnten Anlage durchzuführen? Z.B. bei ihm zu Hause?

3.) Falls Dr. Flich noch keine Erfahrung mit BTs/DBTs hat, sollte er unbedingt einige "Trainingsrunden" im Blindflug machen.

@ SpeakerFrank,

leider ist es nicht so klar. Unter BT-Bedingungen statistisch relevante Ergebnisse zu erzielen, ist nicht so einfach, wie man denkt, wenn man noch nicht selber an einigen teilgenommen hat.

Gruß
paragrafix
Stammgast
#37 erstellt: 31. Mai 2005, 08:52
Hallo an Alle !

Ich verfolge nun schon seit geraumer Zeit die verschiedenen Voodoo-Threads zu den Themen Kabelklang, Netzkabel, Einspielen etc, die gelegentlich von der einfachen Diskussion über verschiedene Ansichten in nach meiner Meinung unsägliche persönliche Anfeindungen ausarten. Ich finde daher das Ansinnen von Hifiaktiv, einen von allen Teilnehmern quasi abgesegneten BT mit einem ausgesprochenen Fachmann mit ausgebildetem Gehör durchzuführen, als ausgesprochen konstruktiv. Fest steht aber meiner Meinung nach auch, dass - egal, wie der BT ausgeht - die Vertreter jeder Seite in den Diskussionen auch weiterhin ihren Standpunkt vehement vertreten werden.

Auf das Ergebnis bin ich ausserordentlich gespannt.

@ hifiaktiv: ich persönlich würde auch auf das y-Kabel verzichten und eher die Variante mit dem Umstecken bevorzugen.

Webcams allerdings wären wirklich fantastisch !!!


Grüße

M.
crazy_gera
Stammgast
#38 erstellt: 31. Mai 2005, 09:06
bin ebenfalls gespannt auf das Ergebnis des Testes, da ich nach 30Jahren Hi-Fi, LS-Kabel mit grossen Querschnitt und besonderen Kupfermaterial(alles noch in Verwendung) und normalen 4 +(2,5)quadrat Querschnitt keinen Unterschied(durch eigene Tests) feststellen konnte.Ich führe dieses "Nichterkennens "auf mein unvollkommenes Gehör zurück und bin neidisch auf andere Hi-Fi-Freaks die ein solch gutes Gehör haben.
Gruß gera
Ch_Event
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 31. Mai 2005, 09:26

WIESO IST BEIM BLINDTEST DANN SCHLAGARTIG ALLES VORBEI?


Das habe ich dir schon x-mal versucht, zu erklären. Anscheinend kannst du die Antwort nicht in deíne Denkmuster einordnen.

Wenn die Herrschaften hier, die noch nie öffentlichkeitsrelevante Blindtests gemacht haben, nicht ganz so über ernsthaftes Wissen verfügen, dann kann man das ja nachsehen.
Du aber solltest du nach so vielen Tests, die negativ verlaufen sind (oder für dich halt positiv), mal darüber nachdenken, ob an der Testmethode nicht etwas faul sein könnte.

An dieser Stelle zeigt sich dann krass der Unterschied zu Wissenschaftlern.

Grüße vom Charly
hifiaktiv
Inventar
#40 erstellt: 31. Mai 2005, 09:42
@Ch_Event schrieb:

Du aber solltest du nach so vielen Tests, die negativ verlaufen sind (oder für dich halt positiv), mal darüber nachdenken, ob an der Testmethode nicht etwas faul sein könnte.

Charly, sag' mir aber bitte was daran faul sein soll! Denn es gibt überhaupt keine Testmethode.
Der Unterschied ist quasi nur : Augen auf oder Augen zu!
Wenn Ihr den Unterschied ohne Verblindung hört, steckt Ihr ja auch nur die Kabel um und sonst ändert sich gar nichts.

Bin schon gespannt, was Du jetzt darauf sagst.

Gruß
David
hifiaktiv
Inventar
#41 erstellt: 31. Mai 2005, 09:58
@Jakob und @all
Ich werde heute mit Hr. Dr. Flich noch besprechen, wie er das machen will und vor Allem auch wann. Die Details werde ich dann hier noch vor dem Test auflisten.

Von mir aus kann er auch beide Kabel auswählen. Aber so ein "schlimmes" wie ich nehmen wollte, hat er vermutlich gar nicht. Und außerdem geht es ja um die Kernfrage, ob ein "besseres" überhaupt Sinn macht.

Aber mir ist alles recht, solange es ein seriös durchgeführter Cinchkabel-Blindtest bleibt. Das Umstecken ist jetzt schon klar. Drei Zehnerblöcke mit unterschiedlicher Musik werden gemacht und 9 von 10 müssen jeweils übereinstimmen.

Gibt es sonst noch etwas zu berücksichtigen? Ich werde nämlich versuchen, die Sache bald durchzuführen.

Gruß
David
jakob
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 31. Mai 2005, 10:06
@ hifiaktiv,

es gibt _immer_ eine Testmethode.
Meint man, es gäbe keine, bedeutet es nur, daß entsprechende Entscheidungen ohne weiteres Nachdenken erfolgt sind.

Zu der Testmethode/Entscheidungen gehören: BT oder DBT, welche Anlage, welche Testperson (z.B. auf BT-Hören trainiert oder nicht, geübter Hörer oder nicht), Nulltests oder nicht, Zahl der Durchgänge, Pausen, welcher SL bei der statistischen Auswertung, Dauer der Musikstücke, wechselnde Musikstücke ja/nein, usw.

Allein die Frage des SL ist keine triviale; im Beispiel mit 100 Durchgängen reichen 59 richtige bei SL=0.05, bei SL=0.01 müssen es 62 richtige sein. Bei 61 richtigen Antworten würde immer noch die Nullhypothese angenommen. Sinnvolle Entscheidung oder nicht?

An dieser Stelle muß man eine Entscheidung treffen. Auch für Deinen Test mit Dr.Flich gilt dies. Die Festlegung auf 10 Durchgänge mit notwendiger 90%iger Trefferquote ist nur sinnvoll, wenn die Erkennungsfähigkeit von Dr.Flich unter den Testbedingungen sehr gut ist.
Da man dies vorher nur schwer abschätzen kann (resp. nur Dr.Flich diesen Punkt einschätzen kann), könnte es sinnvoller sein, 30 Durchgänge mit dem gleichen Musikmaterial zu machen (mit entsprechenden Pausen). Danach könnte man auch noch andere Musik heranziehen, sofern die Lust noch ausreicht.

Gruß


[Beitrag von jakob am 31. Mai 2005, 10:07 bearbeitet]
das_bernd
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 31. Mai 2005, 10:58

hifiaktiv schrieb:
Kommt doch lieber mit konkreten Vorschlägen, wie ich diesen Test mit guter Aussagekraft durchführen kann.


So weit ich weiß gab es die konkreten Vorschläge schon bis zum Erbrechen.


Theoretisiert wurde schon bis zum Erbrechen! Jetzt bitte einmal zur Praxis, die ohnehin wieder einmal ich übernehme.


Der nächste logische Schritt wäre, auf den Punkt von Lia einzugehen, anstatt stur weiter wie bisher zu machen. Blinder Aktionismus?

Gruß, Bernd
Ch_Event
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 31. Mai 2005, 11:11

hifiaktiv schrieb:
@Ch_Event schrieb:

Du aber solltest du nach so vielen Tests, die negativ verlaufen sind (oder für dich halt positiv), mal darüber nachdenken, ob an der Testmethode nicht etwas faul sein könnte.

Charly, sag' mir aber bitte was daran faul sein soll! Denn es gibt überhaupt keine Testmethode.
Der Unterschied ist quasi nur : Augen auf oder Augen zu!
Wenn Ihr den Unterschied ohne Verblindung hört, steckt Ihr ja auch nur die Kabel um und sonst ändert sich gar nichts.

Bin schon gespannt, was Du jetzt darauf sagst.

Gruß
David


So langsam komme ich mir vor wie ein Endlosband. Deine Methode ist der Blindtest, von dem du einfach mal annimmst, daß er funktionieren müßte.

Problem aus meiner Sicht ist, daß der Blindtest unter öffentlichem Entscheidungsdruck für so feine Unterschiede nicht tauglich ist.

Daher muß erst die Detektionsschwelle des Testes unter Testbedingungen ermittelt werden. Vorher ist das Ergebnis wertlos bei negativem Ausgang.

Unter Entscheidungsstreß steht dir nicht mehr die komplette Hörempfindungsfähigkeit zur Verfügung. Das ist übertrieben gesagt so, als hättest du plötzlich Watte in den Ohren.

Versuch das doch bitte mal nicht als Ausrede zu begreifen, sondern als konstruktiven Ansatz.

Ohne Validierung der Testmethode kannst du dir den Test gleich sparen, außer du möchtest ein Jahrmarktsspektakel veranstalten.

Grüße vom Charly

PS: Ich möchte dich bitten, mich an anderer Stelle zu kontakten. Ich möchte nicht auf zwei Hochzeiten tanzen.
Kawa
Inventar
#45 erstellt: 31. Mai 2005, 11:42
Oha, da bin ich aber mal gespannt.

Was, wenn der Dr. unter den völlig untauglichen Testbedingungen tatsächlich einen Unterschied erhört?
Mann o mann, dann werden einige Goldohren hier aber schlagartig zu Holzohren mutieren.

Was, wenn der Dr. nun keinen Unterschied hört? Nichts würde bewiesen, da der Testaufbau natürlich völlig untauglich ist.

Also David, Deine Mühen in allen Ehren, aber der Test bringt nun wirlich nichts, was die Lager versöhnen würde.

Grüße

Kawa
Tantris
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 31. Mai 2005, 11:47
Hallo Jakob,

David meinte wohl eher, daß er nicht eine einheitliche Testmethode verwendet hat, sondern quasi alle möglichen gängigen Methoden einfach nur um Verblindung erweitert hat bzw. sogar durchaus in Hobbyistenkreisen unübliche Methoden angewendet hat, mit denen es viel leichter sein sollte, geringe Unterschiede klar zuzuordnen, als bei dem, was zuhause so getestet wird.



Allein die Frage des SL ist keine triviale; im Beispiel mit 100 Durchgängen reichen 59 richtige bei SL=0.05, bei SL=0.01 müssen es 62 richtige sein. Bei 61 richtigen Antworten würde immer noch die Nullhypothese angenommen. Sinnvolle Entscheidung oder nicht?


Also, zum einen hab ich ja an anderer Stelle vorgeschlagen - wie es bei solchen Tests übrigens nicht unüblich ist - bei einem Ergebnis genau zwischen den beiden von Dir angenommenen Sicherheitswahrscheinlichkeiten das Ergebnis als nicht eindeutig anzusehen und den Test zu wiederholen.

Zum anderen: Wenn ich persönlich die Aussage treffe, daß Klangunterschiede deutlich seien und ich diese klar erkennen und zuordnen kann, dann ist eine Trefferquote von 62%, die bei so hoher Versuchsanzahl für eine Annahme der positiven Hypothese genügt, auf jeden Fall schaffbar, ja sogar in meinen Augen schon fast peinlich, unabhängig von dem, was die Statistik dazu sagt. Wenn ich vorher sage "deutliche Klangunterschiede, klar zuzuordnen", dann erwarte ich Trefferquoten von 80...90%. Wenn ich bei einem solchen Test nur 62% erreichen würde, würde ich meine Meinung zum Thema umgehend revidieren und die Unterschiede als "gering, schwer zuzuordnen" einstufen, selbst wenn es mir mit Signifikanz gelungen wäre.

zu Kawa:

wie ich an anderer Stelle schrieb - die Frage, ob die Testbedingungen tauglich waren und die Unterschiede eindeutig erkannt wurden, sollte der Proband beantworten, bevor die statistischen Ergebnisse berechnet sind. Fairerweise sollte man ihm auch die Möglichkeit des Testabbruchs geben. Alles, was an Erklärungen und Ausflüchten in der Diskussion hinterher kommt, kann getrost ignoriert werden, s. Charly.

zu Charly:



So langsam komme ich mir vor wie ein Endlosband. Deine Methode ist der Blindtest, von dem du einfach mal annimmst, daß er funktionieren müßte.


Endlosband kann ich auch. "Der Blindtest" ist keine Testmethode, sondern eine einzige, wenn auch entscheidene, Eigenschaft bei einem Hörtest. Spannend ist insbesondere die Frage, warum Testdurchläufe, die völlig identisch sind, sich nur unterscheiden nach Verblindung/Nichtverblindung, bei Themen wie Kabel etc. so krass unterschiedliche Ergebnisse liefern. Im offenen Test können die Hörer angeblich klar zuordnen, im Blindtest ist das alles verflogen.



Problem aus meiner Sicht ist, daß der Blindtest unter öffentlichem Entscheidungsdruck für so feine Unterschiede nicht tauglich ist.


Eine solche Aussage von Dir ist hochinteressant. Denn wenn es so wäre, hättest Du diese Aussage stets während oder nach dem Blindtest, jedoch noch VOR Berechnung der Ergebnisse äußern müssen. Das Paradoxon, was es aufzulösen gilt, liegt jedoch darin, daß sich Hörtester wie Du nach dem Test völlig sicher sind, alles richtig zu haben, bis sie die Ergebnisse kennen.

Außerdem: Wenn der Blindtest für so feine Unterschiede untauglich ist, ist es der offene Test, der ansonsten identisch abläuft, erst recht, er ist dann vollkommen wertlos. Die Zuordnung der Unterschiede wird ja dadurch nicht größer, eher schlechter wg. der Beeinflussung. Soweit ich es mitbekommen habe, waren die Voraussetzungen zum Erkennen von geringen Unterschieden bei Testaufbauten wie etwa am Chiemsee relativ hoch, weit besser wohl als alles, was Du vorher auf eigene Faust getestet haben dürftest.

Genau darin liegen jedoch die Widersprüche Deiner Argumentation - wenn Du behauptest, ein solcher Testaufbau sei zum Hören von feinen Unterschieden ungeeignet, sind gleichzeitig alle anderen bisher durchgeführten Tests noch viel ungeeigneter und damit alle von Dir getätigten Aussagen über Klangunterschiede zu verwerfen bzgl. ihrer Glaubwürdigkeit.

gruß, T.


[Beitrag von Tantris am 31. Mai 2005, 11:49 bearbeitet]
das_bernd
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 31. Mai 2005, 11:48

Kawa schrieb:
Was, wenn der Dr. unter den völlig untauglichen Testbedingungen tatsächlich einen Unterschied erhört?
Mann o mann, dann werden einige Goldohren hier aber schlagartig zu Holzohren mutieren.


Das sehe ich nicht so. Jeder reagiert auf ungewohnte/ungeübte Situationen anders gut. Lasse mal 10 Rechtshänder ihre Zähne mit links putzen. Kann man daraus schließen, daß diejenigen, die es am schlechtesten können, die schlechteren Zähneputzer sind?


Was, wenn der Dr. nun keinen Unterschied hört? Nichts würde bewiesen, da der Testaufbau natürlich völlig untauglich ist.


Bewiesen ist sowieso nichts - in beiden Fällen lassen sich Kritikpunkte vorbringen. Wer solche Tests durchführt, um etwas beweisen zu wollen, hat schon verloren.

Gruß, Bernd
hifiaktiv
Inventar
#48 erstellt: 31. Mai 2005, 11:56
Charly, Du willst doch nur einen Schutzwall nach dem anderen aufbauen, damit Du dann - falls die Sache negativ ausgeht - Dich dahinter verschanzen kannst. Das hast Du schon in der Vergangenheit sehr geschickt gemacht.

Fakt ist, dass Hr. Dr. Flich behauptet, Unterschiede bei Cinchkabel im Blindtest heraushören zu können - Punkt.

Und diesen Blindtest werden wir machen. In ganz einfacher Form, mittels Umstecken der Kabel. Noch einfacher geht es nicht mehr.

Gelingt dieser Test, war Hr. Dr. Flich in der Lage zu beweisen was er sagt. Schön für ihn, schön für Euch.
Gelingt dieser Test nicht, hat sich Hr. Dr. Flich einfach geirrt. Wie schon unzählige Andere zuvor auch. Ist ja kein Drama, es bleibt dann alles beim Alten.

Gruß
David
Kawa
Inventar
#49 erstellt: 31. Mai 2005, 12:07

das_bernd schrieb:
Lasse mal 10 Rechtshänder ihre Zähne mit links putzen. Kann man daraus schließen, daß diejenigen, die es am schlechtesten können, die schlechteren Zähneputzer sind?


Ja nee, is klar! Hierrauf eine kleine Hypothese: Selbst, wenn Scope, geniesser, US, Tantris und ich diesen Test bestehen würden (unter den furchtbar stressigen Testmethoden), würden die Testversager besonders empfindlich auf den Teststress sein wollen.

Was die Detektionsgrenze von BT anbelangt: Ich bin in der Tat der Auffassung, daß viele (ob Goldohr, oder nicht) nicht den Unterschied zwischen einem Dur- und einem Moll-Akkord hören würden. Da kommt einem der Eiertanz um homöopathische Klangdosen befremdlich vor, zumal, wie es ein geschätztes Boardmitglied formuliert hat, die Meisten akkustisch in der größten Scheisse hocken.


Grüße

Kawa
SpeakerFrank
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 31. Mai 2005, 12:12
Tach auch, ich freue mich schon sehr auf diesen Test und ein hoffentlich Aussage kräftiges Ergebnis.Ich denke allerdings das bei dem angestrebten Testaufbau schon Unterschiede nachvollziehbar sein werden. Denn ein mehrere 100 Euronen teures Kabel,sollte schon einer 5 Eu beipack Strippe überlegen sein. Das ist ein Fakt den ich persöhnlich auch nie bezweifelt habe. Nur was mir immer doch sehr merkwürdig vorkommt sind so oft gewählte Formulierungen wie: Es tat sich eine nie zuvor gehörte Räumliche Dimension auf, oder der Sänger hatte auf einmal einen plastisch greifbaren Körper, und andere solcher mystisch anmutenden Statements.
Ich würde es begrüssen wenn das "Billige" Kabel, sagen wir ein RG Standard wäre mit 4 Steckern für sagen wir zusammen 20.- Euronen. Denn da sehr ich schon sehr grosse Probleme auf Herrn Dr. Flich zukommen.
Wenn Herr Dr. Flich in der Lage ist diese Unterschiede wirklich zu verifizieren,dann ziehe ich zumindest persöhnlich meinen Hut und leiste Abbitte.
Nur was ist wenn der WC eintritt,Herr Dr.Flich kann nichts
oder nur unter grössten Schwierigkeiten gewisse Tendenzen feststellen.
Was ist dann? Leisten dann die KabelKlang Gläubigen Abbitte???
Oder wars dann von vorne herein klar. Dér Testaufbau ist schuld, das Y Adapter,der Raum liess keine Unterschieds Wahrnehmung zu, oder Herr Dr.hatte ein Ohrologisches Tief, der Mond stand schlecht oder Gott Vodoo war nicht gnädig gestimmt.
Das bin ich ansich noch viel mehr gespannt, wie auf das eigentliche Testergebnis.

grüsse

SpeakerFrank

Ps.@ Kawa. Dann schlage Du doch bitte einen Testaufbau vor der Wasserdicht ist,aber die Testperson weder bevorteilt noch benachteiligt.
Kawa
Inventar
#51 erstellt: 31. Mai 2005, 12:19
@SpeakerFrank:

Ich soll eine Testmethode vorschlagen? Mir genügen die bisherigen Tests vollauf. Es wird nie eine Testmethode geben, die anerkannt werden würde, solange der Test negativ verläuft. Sollte der Test mit dem professionellen Goldohr positiv verlaufen, wird die Diskussion sich nicht mehr um pro- oder kontra Kabelklang drehen, sondern darum, warum einige offensichtlich "stressresistenter" sind als andere (um sich nicht die Blöße geben zu müssen, einfach schlechter zu hören).

Grüße

Kawa
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