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Kimber 8 Pr. Teilen oder zweites Kabel

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donutman
Stammgast
#1 erstellt: 14. Jan 2012, 14:01
Hallo,

Betreibe 2 klipsch rf 63 an 2 class a Stereo Endstufen,
Da diese nur 2x20 Watt leisten sollte ein Pr. 8 aufgeteilt doch reichen oder.

Was wäre noch eine Alternative für den hochtonbereich, da das kimber sehr feinauflösend ist. Dies ist zwar bei Top Aufnahme angenehm sonst aber etwas nervig.

Gruß

Michael
RobertKuhlmann
Inventar
#2 erstellt: 14. Jan 2012, 17:13
Es würde sogar Klingeldraht reichen.

...oder ein nasses Handtuch. Nee.Spaß. Ich finde solche Kabel wie das Kimber nur so extrem lächerlich.
Verflechtung würde doch nur etwas bringen, wenn Adern beider Pole miteinander verflochten wären - und bei Audiofrequenzen wäre selbst das noch egal. Aber wenn, wie beim Kimber einfach nur mehrere Adern des gleichen Pols miteinander verflochten sind und es im Werbetext dann noch heißt "Durch die Flechttechnik hat das Kabel ein in sich gekehrtes Magnetfeld", kann ich wirklich nur lachen.
Und dann noch über 20€/m?

Sehr spaßig am Rande: Das Kabel bekam 2001 das "Goldene Ohr" von der Zeitschrift Audio. Fällt das in der Branche unter Selbstironie?
donutman
Stammgast
#3 erstellt: 14. Jan 2012, 17:19
Ich Brauch Antworten von Leuten die eine Stereoanlage haben, Betonung Stereo. Du bist ja eher der filmgucker, da hört man das halt nicht vor allem nicht im unteren preissegment.

Ich Hör den Unterschied vom kimber zu einer Standard Litze punkt
RobertKuhlmann
Inventar
#4 erstellt: 14. Jan 2012, 17:38
Achsooooo. Ja dann...

Und über meinen Kopfhörer (Ultrasone 900 Pro) und meinen KHV (Lehmann Audio Linear) höre ich wahrscheinlich heimlich Surroundsound, oder was?

Glaube mir: Weder Du noch ein anderer Mensch hört den Unterschied zwischen einem Kimber und einer "Standardlitze". Gib hier mal in der Suche "Kabelklang" ein und lies nach.

Deshalb auch meine Aussage: Du könntest auch ohne bedenken Klingeldraht nehmen - oder um in deinem Bild zu bleiben: Schaltlitze.

Und lasse es dir gesagt sein:Das hat mit dem Preissegment nichts zu tun und wir "Holzohren" sind auch nicht neidisch auf irgendwelche teuren Anlagen, sondern geben unser Geld lieber für wirksame Technik, statt für nutzlosen Tand aus.
-MCS-
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 14. Jan 2012, 17:41
Sorry, aber du meinst, Unterschiede wahrzunehmen. Das soll nicht böse gemeint sein, oder so.
Aber Kabelklang existiert einfach nicht. Die angebliche Wahrnehmung der Veränderung hat psychologische
Ursachen. Dein Gehirn möchte Unterschiede hören, also hörst du sie auch.

Dich nervt also beim Kimber-Kabel der Hochton manchmal?
Das liegt wohl eher an den Klipsch, das Gefühl kenne ich. Vielleicht solltest du einen Equalizer dazwischenschalten
oder über einen Lautsprecherwechsel nachdenken.
Dagegen bist du wahrscheinlich (wie die Meisten hier, die pro Kabelklang sind) aber resistent und wirst
weiterhin behaupten, Kabel klingen unterschiedlich. Wie dem auch sei: Am Kabel jedenfalls liegt es nicht...
Drexl
Inventar
#6 erstellt: 14. Jan 2012, 18:22

donutman schrieb:
Ich Hör den Unterschied vom kimber zu einer Standard Litze punkt

Ist das Kimber so schlecht?
hf500
Moderator
#7 erstellt: 14. Jan 2012, 19:54
Moin,
muss wohl, wenn es die Hoehen "lauter" als die Baesse uebertraegt. Etwas, was nicht jedes Kabel kann ;-)

Wenn mir die Hoehen (Baesse) zu laut oder zu leise sind, dann drehe ich so lange am Hoehen-(Bass-)knopf des Verstaerkers, bis es passt. Der Knopf ist schon da und erspart mir die nutzlose Neuanschaffung eines (teuren) Kabels.

Aber es soll ja auch Geraete geben, denen die grundlegenste Ausstattung fehlt ;-)

73
Peter
RobertKuhlmann
Inventar
#8 erstellt: 14. Jan 2012, 20:05

hf500 schrieb:
...Wenn mir die Hoehen (Baesse) zu laut oder zu leise sind, dann drehe ich so lange am Hoehen-(Bass-)knopf des Verstaerkers, bis es passt. Der Knopf ist schon da und erspart mir die nutzlose Neuanschaffung eines (teuren) Kabels.

Aber es soll ja auch Geraete geben, denen die grundlegenste Ausstattung fehlt ;-)
...
So schön geschrieben. YMMD
Interlacus
Neuling
#9 erstellt: 14. Jan 2012, 21:30
Ich würde das Kimber entflechten und geteilt wieder flechten, wobei ich darauf achten würde dem neuen Kabel einen Drall zu geben (links für links und rechts für rechts), das hat den Vorteil einer kleinen Serieinduktivität, nimmt die Schärfe in den Höhen.
Auf den Drallsinn achten, sonst Beeinflusst das Magnetfeld des linken Kabels das rechte Kabel und es entsteht ein Übersprechen zwischen den Kanälen.
Und immer schön gleichmässig Zug auf das gute Kabel geben, damit der Drill richtig schön gleichmässig wird, wegen der Magnetfeldhomogenität.

Ansonsten kann man bei den scharfen Höhen auch auf das Klanggel verzichten - falls Du das einsetzt. Alternativ kann man sich auch einen passenderen Lautsprecher kaufen, dann evtl. auch gleich einen richtigen.
hf500
Moderator
#10 erstellt: 14. Jan 2012, 23:04
Moin,
ich weiss nicht, mein Ironiedetektor kann sich irgendwie nicht entscheiden.

73
Peter
frale
Inventar
#11 erstellt: 15. Jan 2012, 08:22

Verflechtung würde doch nur etwas bringen, wenn Adern beider Pole miteinander verflochten wären


ähhh, nur mal so für die experten: das ist beim kimber so. bei einem pioneer- high-end-surround-system würde ich das kimber nicht empfehlen: damit kippen die lautsprecher vom regal und der klang verschlechtert sich dramatisch (einige würden wohl auch dann keinen unterschied hören und weiter dampfplaudern )


[Beitrag von frale am 15. Jan 2012, 08:22 bearbeitet]
Interlacus
Neuling
#12 erstellt: 15. Jan 2012, 08:56

hf500 schrieb:
Moin,
ich weiss nicht, mein Ironiedetektor kann sich irgendwie nicht entscheiden.

73
Peter


Dann ist bei Deinem Ironiedetektor die Squelsh zu hoch eingestellt.

Besten Gruss und schönen Tag
Kai
RobertKuhlmann
Inventar
#13 erstellt: 15. Jan 2012, 13:08

frale schrieb:
...ähhh, nur mal so für die experten: das ist beim kimber so.
Stimmt. Hatte ich auf dem Produktphoto zuerst übersehen. Allerdings wage ich die Existenz des "in sich gekehrten Magnetfelds" dennoch zu bezweifeln. Hat das mal jemand nachgemessen?
Und wenn: Hat das irgendeinen relevanten Einfluss auf das Audiosignal? Hat das wiederum mal jemand nachgemessen?

Ach ja. Ich vergaß. Derlei Unterschiede kann man ja nur hören, nicht messen. Ich lach mich schlapp.
ringenesherre
Stammgast
#14 erstellt: 15. Jan 2012, 13:13
Zurueck zum Thema (kommt Jungs ...):

Du kannst das Kimber 8 Pr. wunderbar teilen. Widerstand, Induktivitaet und Kapazitaet des geteilten Kabels werden fuer Dein Einsatzgebiet problemlos ausreichen.

Gruss,
Peter
Jakob1863
Gesperrt
#15 erstellt: 15. Jan 2012, 16:33

donutman schrieb:

Betreibe 2 klipsch rf 63 an 2 class a Stereo Endstufen,
Da diese nur 2x20 Watt leisten sollte ein Pr. 8 aufgeteilt doch reichen oder.

Was wäre noch eine Alternative für den hochtonbereich, da das kimber sehr feinauflösend ist. Dies ist zwar bei Top Aufnahme angenehm sonst aber etwas nervig.



Interessant wäre noch die Information, wie lang das Kabel denn ausfallen soll.
Ansonsten ist die Trennung des 8PR wegen des hohen Wirkungsgrades der Klipsch möglich, die Neuverflechtung allerdings etwas mühsam.

Es könnte sogar sein, daß nach der Aufteilung der HT-Bereich bereits etwas "sanfter" ausfällt (falls die Endstufen wegen der Kabelparameter etwas "unwirsch" reagieren), denn in dieser Hinsicht wird das aufgeteilte Kabel unkritischer.

Ich weiß nicht, ob du über ein Oszilloskop o.ä. verfügst; falls nicht, könnte zusätzlich ein Versuch mit einem Zobelglied am Ende jedes LS-Kabels sinnvoll sein.

@ RobertKuhlmann,


Ich finde solche Kabel wie das Kimber nur so extrem lächerlich.
Verflechtung würde doch nur etwas bringen, wenn Adern beider Pole miteinander verflochten wären - und bei Audiofrequenzen wäre selbst das noch egal. Aber wenn, wie beim Kimber einfach nur mehrere Adern des gleichen Pols miteinander verflochten sind und es im Werbetext dann noch heißt "Durch die Flechttechnik hat das Kabel ein in sich gekehrtes Magnetfeld", kann ich wirklich nur lachen.


Ich nehme an (ich will es zumindest hoffen)- inzwischen treibt dir dein Beitrag die Schamesröte in Gesicht.

Könntest du denn bitte noch in ein Elektrotechnikbuch schauen, und danach erklären, weshalb das Verflechten auch bei Audiofrequenzen _doch_ _nicht_ _egal_ ist?

Gruß
Interlacus
Neuling
#16 erstellt: 15. Jan 2012, 17:04

Jakob1863 schrieb:
Könntest du denn bitte noch in ein Elektrotechnikbuch schauen, und danach erklären, weshalb das Verflechten auch bei Audiofrequenzen _doch_ _nicht_ _egal_ ist?


Ich würde was anderes vorschlagen, Du, lieber Jakob, rechnest uns die Sache mal praxisgerecht vor und gibst uns eine Aussage über die Erhöhung bzw. Dämpfung der Übertragungsfunktion eines geflochtenen Timbre im Vergleich zu einem 0815 2.5mm^2 CU Litzeleiter. Das wäre doch mal was, sollte ja für Dich ein Kinderspeil sein, wer so hochtrabende Literatur liesst... so ein wenig Systemtheorie mit praktischem Hintergrund, das ist doch was Handfestes am Sonntag.

Ach, falls ich es noch anmerken darf, ich bevorzuge die logarithmische Betrachtungsweise.

PS. Ich frage mich auch immer was will man den mit einem Oszi im Zeitbereich gescheites messen wenn man das Kabel teilt? Und was willst Du mit einem Zobel-Glied? Irgendeinen Lautsprecher anpassen der einem im Klang nicht gefällt? Neue kaufen die einem passen.

Seit dem ich die ME Monitore habe fliegt eine Aufnahme nach der anderen aus dem Archiv, weil es akustischer Schrott ist der teilweise auf Platte gepresst oder als CD VÖ in die Geschäfte kam. Ich bewundere immer Menschen die versuchen irgendwas mit Kabeln zu machen.

Als ich ganz jung war, vor >20 Jahren, da habe ich mal einen richtigen Beruf erlernt, bei einem alten Herren, den vielen alten Hasen der High End Szene rund um FFM und DA ein Begriff sein sollte, der Mann war wirklich richtig Coohl. Fast am Ende meiner Ausbildung, nach mehr als drei Jahren täglichem Musikgenuss, auf einer von mir nicht gezählten Anzahl an Komponenten, da habe ich meinen alten Meister mal gefragt warum ich keinen Unterschied zwischen Kabel A (damals 20DM) und Kabel B (damals 500DM) höre, da sagte der alte Mann zu mir, das ihn das nicht wundere, er versucht das seit Jahren ohne Erfolg und auch seine Frau höre keinen Unterschied und sie habe ein recht gut ausgebildetes Gehör, wegen der Instrumente die sie spiele. Er habe das aufgegeben sich darüber tiefere Gedanken zu machen, die Leute kaufen es und damit war es für ihn erledigt.


[Beitrag von Interlacus am 15. Jan 2012, 17:20 bearbeitet]
RobertKuhlmann
Inventar
#17 erstellt: 15. Jan 2012, 17:19

Jakob1863 schrieb:
...Ich nehme an (ich will es zumindest hoffen)- inzwischen treibt dir dein Beitrag die Schamesröte in Gesicht...
Ich habe meinen Irrtum bezüglich der Verflechtung ja bereits eingeräumt. Schämen brauche ich mich deswegen nicht und keine auch noch so kunstvoll verflochtene Lautsprecherkabel beeinflussen den "Klang" von Lautsprechern wahrnehmbar. In einem gut dokumentierten Vergleich von R.A.Greiner treten die geflochtenen Kabel hauptsächlich durch ihre stark erhöhte Kapazität hervor (bei zugleich verringerter Induktivität). Aber selbst mit dann 16,8nF bei 10m Kabellänge liegt die Kapazität des gesamten Kabels noch deutlich unterhalb der Bauteiltoleranz der Kondensatoren in der Frequenzweiche jedes Lautsprechers (Beispiel: 2% Toleranz bei 5µF = 100nF - sehr "günstige" Annahme) und ganz sicher auf viel zu geringem Niveau, als dass ein wahrnehmbarer Effekt entstehen könnte.
Der Kabelrechner sagt dir genau, welche Beeinflussungen zu erwarten sind. Und dann kannst Du dir auch genau vorstellen, was man davon zu hören bekommt: Nichts.
donutman
Stammgast
#18 erstellt: 16. Jan 2012, 09:25
das Kabel ist 2 Meter lang. Ich wollte das Kabel allerdings nicht komplett entflechten sondern lediglich ein Auftrennung am Ende vornehmen. Also die letzen 10 cm.

Hab gestern ein paar Leute ohne Ihnen zu sagen mal das Kimber und ein Standard Kabel hören lassen, ohne den Jungs zu sagen was für ein Kabel dran ist. Alle waren sich einig, dass der Hochtonbereich mit Kimber feinauflösender, aber teilweise etwas nervig war.

gruß
Michael
RobertKuhlmann
Inventar
#19 erstellt: 16. Jan 2012, 09:54

donutman schrieb:
das Kabel ist 2 Meter lang. Ich wollte das Kabel allerdings nicht komplett entflechten sondern lediglich ein Auftrennung am Ende vornehmen. Also die letzen 10 cm.
Ähm, also ohne das probiert, gemessen oder genauer recherchiert zu haben: Wenn es ein Problem mit Übersprechen geben kann, handelst Du es dir auf diese Art ein.

donutman schrieb:
Hab gestern ein paar Leute ohne Ihnen zu sagen mal das Kimber und ein Standard Kabel hören lassen, ohne den Jungs zu sagen was für ein Kabel dran ist. Alle waren sich einig, dass der Hochtonbereich mit Kimber feinauflösender, aber teilweise etwas nervig war.
Lade noch mal ein paar andere Kumpels ein. Mache den gleichen Test noch einmal, aber lass das Vertauschen der Kabel weg. Du wirst über das Ergebnis sehr überrascht sein.
mroemer1
Inventar
#20 erstellt: 16. Jan 2012, 10:09
@donutman

Du kannst es problemlos so auftrennen wie du es vorhast, viele Kabelhersteller bieten ihre Kabel als Singlewiring und aufgetrennt als Bi-Wiringversion an.


[Beitrag von mroemer1 am 16. Jan 2012, 10:11 bearbeitet]
Jakob1863
Gesperrt
#21 erstellt: 16. Jan 2012, 17:59

Interlacus schrieb:
<snip>

PS. Ich frage mich auch immer was will man den mit einem Oszi im Zeitbereich gescheites messen wenn man das Kabel teilt? Und was willst Du mit einem Zobel-Glied? Irgendeinen Lautsprecher anpassen der einem im Klang nicht gefällt? Neue kaufen die einem passen.


An dem Punkt ging es gerade um den holistischen Ansatz im Sinne der Systemtheorie. Ob Endverstärker "unwirsch" auf die spezielle Auslegung der Kimberkabel reagieren, läßt sich ganz gut im Zeitbereich erkennen.
Zobelglieder können hierbei ganz gut weiterhelfen, von dem Vorteil der möglicher "Impedanzmismatchverringerung" ganz zu schweigen.



Als ich ganz jung war, vor >20 Jahren, da habe ich mal einen richtigen Beruf erlernt, bei einem alten Herren, den vielen alten Hasen der High End Szene rund um FFM und DA ein Begriff sein sollte, der Mann war wirklich richtig Coohl. Fast am Ende meiner Ausbildung, nach mehr als drei Jahren täglichem Musikgenuss, auf einer von mir nicht gezählten Anzahl an Komponenten, da habe ich meinen alten Meister mal gefragt warum ich keinen Unterschied zwischen Kabel A (damals 20DM) und Kabel B (damals 500DM) höre, da sagte der alte Mann zu mir, das ihn das nicht wundere, er versucht das seit Jahren ohne Erfolg und auch seine Frau höre keinen Unterschied und sie habe ein recht gut ausgebildetes Gehör, wegen der Instrumente die sie spiele. Er habe das aufgegeben sich darüber tiefere Gedanken zu machen, die Leute kaufen es und damit war es für ihn erledigt.


Auch wenn ich solche Geschichten interessant finde, können wir uns hoffentlich darauf einigen, daß es für _jede_ Klangmeinung viele anekdotische Bestätigungsberichte gibt, und man deswegen nicht so recht weiß, welchen man eher trauen kann.

Meine Ansicht dazu (gerne nochmals wiederholt ) ist, daß man grundsätzlich _keiner_ subjektiven Einschätzung so ohne weiteres vertrauen sollte.

@ RobertKuhlmann,


Ich habe meinen Irrtum bezüglich der Verflechtung ja bereits eingeräumt. Schämen brauche ich mich deswegen nicht.....


Es wäre vielleicht ein Grund, über deine Formulierungen nachzudenken.



.... und keine auch noch so kunstvoll verflochtene Lautsprecherkabel beeinflussen den "Klang" von Lautsprechern wahrnehmbar.


Das ist die "heutige Glaubensbotschaft"; geschrieben hattest du"...und bei Audiofrequenzen wäre selbst das noch egal. " (nämlich das Verflechten).

Tatsächlich ist das Verflechten gerade der Grund für die Impedanzparameter des Kimberkabels und die sind selbstverständlich auch im Audiobereich wirksam.


In einem gut dokumentierten Vergleich von R.A.Greiner treten die geflochtenen Kabel hauptsächlich durch ihre stark erhöhte Kapazität hervor (bei zugleich verringerter Induktivität).


Yep. s.o.

Bekanntermaßen ging es bei dem gut dokumentierten Vergleich von Greiner weniger um _kontrollierte_ Hörversuche.



Der Kabelrechner sagt dir genau, welche Beeinflussungen zu erwarten sind. Und dann kannst Du dir auch genau vorstellen, was man davon zu hören bekommt: Nichts.


Der Kabelrechner berechnet genau das, was der Gestalter des Rechners für wichtig hielt.
Ob die damit (stillschweigend) verbundende Modellvorstellung ausreichend ist, ist genau die Frage.

Gruß
Amperlite
Inventar
#22 erstellt: 16. Jan 2012, 18:18

Jakob1863 schrieb:
Ob die damit (stillschweigend) verbundende Modellvorstellung ausreichend ist, ist genau die Frage.

... auf die wir von einem Jakob wohl (wie üblich) ebenso keine Antwort bekommen werden wie auf die Bitte von Interlacus:

Interlacus schrieb:
Ich würde was anderes vorschlagen, Du, lieber Jakob, rechnest uns die Sache mal praxisgerecht vor und gibst uns eine Aussage über die Erhöhung bzw. Dämpfung der Übertragungsfunktion eines geflochtenen Timbre im Vergleich zu einem 0815 2.5mm^2 CU Litzeleiter. Das wäre doch mal was, sollte ja für Dich ein Kinderspeil sein, wer so hochtrabende Literatur liesst... so ein wenig Systemtheorie mit praktischem Hintergrund, das ist doch was Handfestes am Sonntag.



Geschützter Hinweis (zum Lesen markieren):

Gorillachor:
"Nichts ist unmööööglich!"
Interlacus
Neuling
#23 erstellt: 16. Jan 2012, 20:02

Jakob1863 schrieb:

Meine Ansicht dazu (gerne nochmals wiederholt ) ist, daß man grundsätzlich _keiner_ subjektiven Einschätzung so ohne weiteres vertrauen sollte.


Da bin ich doch mal bei Dir, ich hätte nicht gedacht das ich das mal schreiben werde, leider mit einer Einschränkung, das einzig wirklich objektive ist die Bestätigung durch eine Messung physikalischer Grundgrössen mit kalibrierten Messgeräten, daraus kann man dann irgendeine Messtechnische Grösse rechnerisch ermitteln, je nach dem welche einem beliebt. Gern auch mit einer vollumpfänglichen Fehlerbetrachtung.
Also, ganz konkret: Kabel 1 (10EUR) S21-Parameter Mag- & Phasenmessung, das ganze doch einmal für Kabel 2 (500EUR). Messwerte vergleichen und ... man wird leider keinen Unterschied feststellen, zumindest nicht bei den Quell- und Senkenimpedanzen von denen wir hier sprechen.

Und das mit der Modelbeschreibung im Kabelrechner, ja nun, wir können uns das ganze auch gern aus dem Maxwell Gleichungen herleiten, ein wenig Leitungstheorie dazu und ohne Annäherungen und Einschränkungen die Dir nicht passen zu einer Lösung bringen, Du legst fest wie wir anfangen: Integralform oder Differentialform spielt mir keine Rolle.

P.S.: Ich habe keine "Klangmeinung", eben sowenig wie ich irgendwelche Ansätze der holistischen Systemtheorie verfolge.


[Beitrag von Interlacus am 16. Jan 2012, 20:04 bearbeitet]
Litefor
Inventar
#24 erstellt: 05. Feb 2012, 02:22
Trenne das 8PR lieber nicht auf, sondern nimm 2x 4PR oder 1x4PR + 1x 8PR oder 2x 8PR. Ich habe diese Frage auch lange mit mir rumgetragen und so wurde es mir letztlich von Kimber selbst und einigen anderen Seiten unisono geraten. Grundsätzlich würde ich mir an Deiner Stelle auch überlegen, gleich das 4/8VS zu nehmen: kaum teurer, aber mit größerem Querschnitt, VariStrand und "reinerem" Kupfer.

So, nun dürfen sich wieder alle Kabelkritiker ereifern und zum tausendsten Mal dasselbe sagen (Geldverschwendung, Klingeldraht tut's auch, etc.).

ringenesherre
Stammgast
#25 erstellt: 05. Feb 2012, 02:30

Litefor schrieb:

So, nun dürfen sich wieder alle Kabelkritiker ereifern und zum tausendsten Mal dasselbe sagen (Geldverschwendung, Klingeldraht tut's auch, etc.).

:prost


War es nötig, diese Threadleiche wiederzubeleben?

Gruss,
Peter
hifi-angel
Stammgast
#26 erstellt: 05. Feb 2012, 11:07
Irgendwie sind die "Kabelgläubigen" doch sehr beschränkt. Damit meine ich ihre "Sichtweise". Sie erfassen und verarbeiten mit ihrem physikalischen Verstand nur die "sichtbare" Strecke zwischen Ausgang am AMP und den Eingang am LS. Für den sichtbaren Teil der Übertragungsstrecke werden sogar zur Begründung physikalische Eigenschaften beschworen, die überhaupt keine Relevanz haben. Jedoch all die "bösen" und schlimmen negativen Eigenschaften von Kabeln, die der zitierte Kabelhersteller mit seiner Konstruktion angeblich ausmerzest, scheinen bei der Innenverkabelung der LS keine Rolle mehr zu spielen.

Ist wie bei kleinen Kindern, wenn die etwas nicht Wahrhaben wollen, machen sie einfach die Augen zu.


Warum ist kein "Goldohr" in der Lage mir mal zu erklären, warum die "Kabelphysik" nicht für die Kabel innerhalb der LS gelten soll?


[Beitrag von hifi-angel am 05. Feb 2012, 11:11 bearbeitet]
Litefor
Inventar
#27 erstellt: 05. Feb 2012, 15:21
@hifi-angel:
Ich gebe Dir vollkommen recht mit dem was Du sagst. Es macht eigentlich echt keinen Sinn, von der Gesamtstrecke einen Teilbereich quasi "mit Gold" zu pflastern und der Rest ist eben Standard. Bei Netzkabeln (bei denen dieser Sachverhalt ja noch extremer ist) habe ich auch nie irgendeinen Unterschied gehört.

ABER: Für mich auch nicht erklärlich, aber eben reproduzierbar, höre ich sehr wohl Unterschiede bei NF- und LS-Kabeln. Ich kann mich noch so auf den Kopf stellen und sagen, alles Einbildung, kann nicht sein - trotzdem höre ich an meiner Anlage eben zumindest bei bestimmten Kabeln einen Unterschied. Wie gesagt, ich kann es nicht erklären, außer dass ich es halt höre. Witzigerweise ging ich mitunter mit einer negativen Erwartungshaltung an die Sache ran (nach dem Motto: einmal testen, nur zur Bestätigung, dass es garantiert keinen Kabelklang gibt). Trotzdem, der Unterschied ist halt da. Ob nun jeweils das eine oder andere Kabel besser ist hängt sicherlich von den Geräten und v.a. dem individuellen Geschmack ab. Ich glaube auch nicht, dass die Unterschiede mit allen Geräten und allen Räumen und jeder Musik gleich ausgeprägt sind.


[Beitrag von Litefor am 05. Feb 2012, 15:21 bearbeitet]
RobertKuhlmann
Inventar
#28 erstellt: 05. Feb 2012, 17:39

Litefor schrieb:
...ABER: Für mich auch nicht erklärlich, aber eben reproduzierbar, höre ich sehr wohl Unterschiede bei NF- und LS-Kabeln. ...
Mal abgesehen vom Rest der Kabelklangdiskussion lesen wir das hier ja öfter: Aber ich höre es doch.
Sicher lässt sich auch ein großer Teil dieser Äußerungen auf Einbildung zurückführen. Aber vielleicht verbleibt tatsächlich ein Rest, bei denen sich wirklich etwas bemerkbar macht, denn rein theoretisch sind ja z.B. Verstärkerkonstruktionen denkbar, die so labil und anfällig sind, dass sie bei kleinsten Parameteränderungen (eben auch welchen beim Kabel) zu deutlich hörbaren Reaktionen führen - also extreme Fehlkonstruktionen. Auch Gerätedefekte könnten ja z.B. zu solch einer Anfälligkeit führen.

Also: Sofort zur Reparatur mit dem Verstärker und den Boxen, bzw. zurück zum Händler, denn es handelt sich offensichtlich um einen technischen Defekt oder eine Fehlkonstruktion. Ein erfahrener Radiotechniker müsste das leicht messen können. Und ich würde eine Werkstatt beauftragen, die nicht in den Verkauf involviert war.

Ich habe gerade vor kurzem eine solche Klangveränderung selbst erlebt. Aber ich war nicht dabei Kabel auszuprobieren, sondern im ganz normalen Betrieb hatte der Sound meiner Anlage plötzlich im Surround-Modus an Brillianz verloren. Nur noch im Ext.-Stereo-Modus war alles wieder in Ordnung (aber eben nur Stereo - allerdings über alle Boxen - Ext. eben). Der Verstärker ist jetzt in Reparatur.
Litefor
Inventar
#29 erstellt: 05. Feb 2012, 19:09
Die Geräte sind nicht defekt, ähnliche Klangveränderungen habe ich auch schon mit anderen Kabeln und anderen Geräten erlebt.

Wenn ein bestimmtes Kabel dazu führt, dass ich mir reproduzierbar stets die gleiche klangliche Verbesserung einbilde, dann ist das doch genauso gut, wie wenn der Unterschied tatsächlich da wäre, oder? Und wenn unbeteiligte Personen das gleiche bemerken (sich also dasselbe einbilden), umso besser. Mehr kann ich von einem Kabel nicht erwarten, mir reicht das vollkommen.
Amperlite
Inventar
#30 erstellt: 05. Feb 2012, 19:49

Litefor schrieb:
Wenn ein bestimmtes Kabel dazu führt, dass ich mir reproduzierbar stets die gleiche klangliche Verbesserung einbilde, dann ist das doch genauso gut, wie wenn der Unterschied tatsächlich da wäre, oder?

Du erzählst uns allen ernstes, dass du mit dem Wissen um die nicht reale Veränderung im Laden stündest und für eine Illusion ein Vielfaches des üblichen Preises bezahlen würdest?
Sowas kenne ich ja sonst nur von der Zaubershow im Zirkus.
Litefor
Inventar
#31 erstellt: 05. Feb 2012, 20:26
@Amperlite:
Ist die subjektive Wahrnehmung von Musik nicht immer auch eine Illusion? Ich meine, ich freue mich sehr, wenn meine Anlage mir das Gefühl gibt, ein Symphonieorchester spiele in meinem Wohnzimmer oder Sara K. stünde direkt direkt vor dem Couchtisch.


[Beitrag von Litefor am 05. Feb 2012, 20:41 bearbeitet]
Amperlite
Inventar
#32 erstellt: 05. Feb 2012, 21:39
Du weichst der Frage aus.
ringenesherre
Stammgast
#33 erstellt: 05. Feb 2012, 21:48
Subjektivisten vs Objektivisten ... noch ein Thread stirbt an der Seuche


Peter
-MCS-
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 05. Feb 2012, 22:14
Solange einem die Musik und der Klang seiner Anlage gefällt, ist doch alles gut

Kabel hin oder her
Litefor
Inventar
#35 erstellt: 05. Feb 2012, 23:49
Sehe ich auch so. Egal wie, Hauptsache der Klang gefällt.
Amperlite
Inventar
#36 erstellt: 06. Feb 2012, 00:01
@Litefor: Du weichst immer noch aus...
Litefor
Inventar
#37 erstellt: 06. Feb 2012, 00:54
Nun, was möchtest Du von mir hören?

Für manche ist eben alles oberhalb der Baumarktstrippe Einbildung. Gut, niemand kann das Gegenteil beweisen. Also leiden aus der Sicht dieser Leute eben alle anderen, die mit bestimmten Kabelanordnungen positive Erfahrungen gemacht haben, an kollektiven akustischen Halluzinationen.

Wie gesagt, ich bin da mittlerweile schmerzfrei geworden. Ich gönne jedem seine Meinung. Es wäre halt nur schön, wenn man seine subjektiven Erfahrungen zu dem Thema hier mal austauschen könnte, ohne gleich die "Sittenpolizei" auf den Plan zu rufen, die einem sofort Verblendung, Geldverschwendung und Unkenntnis vorhält.

Soll aber jetzt keine Kritik an Dir sein, Amperlite, eher Resignation nach zig solcher Threads zu dem Thema...
ZeeeM
Inventar
#38 erstellt: 06. Feb 2012, 12:50
Mann kann es 1000mal sagen. Es wird nicht die Erfahrung angezweifelt, sondern der technische Zusammenhang mit der Erfahrung. Und ja, es ist ein Massenphänomen das zwecks Profitgewinnung ein bestimmtes Clientel "gepflegt" wird.
Da werden schon zweifelhafte Klangdimensionen 1:1 auf digial übertragen, weil denen nix mehr einfällt.
Zu einem sehr guten Prozentsatz wird Bauerfängerei betrieben und niemand gibt gern zu, das er darauf reingefallen ist, weil Hifi nicht mehr ein Teil des Hobbys ist, sondern zu einem Teil des Egos geworden ist.
hifi-angel
Stammgast
#39 erstellt: 06. Feb 2012, 13:55

Litefor schrieb:

Für manche ist eben alles oberhalb der Baumarktstrippe Einbildung.


Ja und für manche ist Duplo die längste Praline der Welt. SORRY, den konnte ich nicht unterdrücken.

In einem hast du recht. Ob Einbildung oder nicht, die Wahrnehmung ist für das jeweilige Individuum absolut real, sonst würde es sich ja selber belügen und betrügen. Und das hat noch kein Mensch bisher geschafft!

Es ist also nur die Frage, wo die Ursache der Wahrnehmung liegt? In der Physik oder in der Physiologie oder der Psychologie des jeweiligen Individuum? Wie an anderer Stelle schon mal von mir dargelegt, bis zum Ohr ist die Physik für ALLE Menschen gleich und nachprüfbar. Danach verliert die Physik ihre Gültigkeit und taugt nicht mehr zur Erklärung von wahrgenommenen Unterschieden, Diese triviale Erkenntnis lehnen die Voodoo Anbieter jedoch aus nachvollziehbaren Gründen immer wieder ab und schlagen immer wieder neue physikalische Erklärungsversuche, ja regelrecht eigenständige "physikalische Philosophien", vor. Dass dabei sich die Begründungen der verschiedenen Anbieter oft gegenseitig ausschließen und man die "Lösungsangebote" schon als inflationär bezeichnen kann, scheint die geneigte Kundschaft aber nicht weiter zu stören.


[Beitrag von hifi-angel am 06. Feb 2012, 13:59 bearbeitet]
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