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Warum habe ich nach dem Aufräumen das Gefühl, dass sich der Klang besser anhört?

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Autor
Beitrag
garry3110
Stammgast
#1 erstellt: 01. Mai 2014, 19:48
Kennt doch jeder - wenn's mal wieder Zeit ist Staub zu saugen
und hier und dort mal ein wenig Krämpel beseitigt wird.

Man setzt sich zufrieden hin, um bei etwas Musik
zu entspannen. Anschließend habe ich die perfekte Bühne mit
klarem 3D-Effekt und einen nahezu perfekten Frequenzgang.
Wenn meine bessere Hälfte aufräumt, kommt das nicht zustande - ausprobiert
in einem heimlichen fast "Direkttest"!

Gut, oder?


[Beitrag von garry3110 am 01. Mai 2014, 19:50 bearbeitet]
park.ticket
Stammgast
#2 erstellt: 01. Mai 2014, 20:09

garry3110 (Beitrag #1) schrieb:
... Gut, oder?

Das ist doch kein Voodoo, sondern vollkommen einfach physiologisch erklärbar:

Durch das Aufräumen und Staubsaugen/-wischen hast du deinen Kreislauf in
Schwung gebracht, die Durchblutung ist verbessert, die feinen Kapillargefäße
versorgen die letzten Ecken deiner Zellen mit Sauerstoff.

Auch das Gerhirn und die Gehörgänge sind bestens versorgt. Wenn du dich jetzt
entspannt vor die Anlage fläzt, ist dein Körper trotzdem noch auf Hochtouren und
eine volle Konzentration fällt dir einfach leichter.

Dadurch kannst du viel besser feinere Details wahrnehmen, was den besseren
Höreindruck vermittelt. Siehst du deiner bH nur zu, bist du einfach zu träge, um
die Musiksignale für optimalen Genuss schnell genug zu verarbeiten.

Conclusio: vor dem Hörgenuss zwei mal um den Block getrabt bringt mehr als
jedes Voodoo-Kabel...

Schöne Grüße,
park.ticket
garry3110
Stammgast
#3 erstellt: 01. Mai 2014, 20:16
Ich schnapp' mir jetzt mein Bike,
anschließend höre ich Celine Dion!
ZeeeM
Inventar
#4 erstellt: 01. Mai 2014, 20:21
Das eine oder andere Gläschen Wein kann den Klang auch deutlich verbessern.
Mit den richtigen Substanzen kann man auch ein Kofferradio in den High-End-Himmel katapultieren und manchmal werden solche Substanzen auch endokrin erzeugt.
SentarsePesado
Gesperrt
#5 erstellt: 01. Mai 2014, 20:38
Auch das alles lässt sich messen und dokumentieren. Will nur keiner!!
park.ticket
Stammgast
#6 erstellt: 01. Mai 2014, 20:40
Und schon ist der Thread versaut...
ZeeeM
Inventar
#7 erstellt: 01. Mai 2014, 20:58
Kannst dich an die Psychologen der nächsten Uni wenden, die werden dir bestimmt Kopien ihrer Labortagebücher machen.
SentarsePesado
Gesperrt
#8 erstellt: 01. Mai 2014, 21:13
In dieser Deutlichkeit hätte auch ich gerne diesen Rat dem TE gegeben. Aber gebranntes Kind scheut das Feuer.
visir
Inventar
#9 erstellt: 02. Mai 2014, 08:40

garry3110 (Beitrag #1) schrieb:

Wenn meine bessere Hälfte aufräumt, kommt das nicht zustande - ausprobiert
in einem heimlichen fast "Direkttest"!

Gut, oder?


Zum angeregten Kreislauf kommt noch was anderes: die Befriedigung, etwas erledigt zu haben. Sie gibt ein gutes Gefühl und innere Energie. Die hat man natürlich nicht, wenn jemand anders was erledigt hat.
*Topper-Harley*
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 02. Mai 2014, 11:23

visir (Beitrag #9) schrieb:

garry3110 (Beitrag #1) schrieb:

Wenn meine bessere Hälfte aufräumt, kommt das nicht zustande - ausprobiert
in einem heimlichen fast "Direkttest"!

Gut, oder?


Zum angeregten Kreislauf kommt noch was anderes: die Befriedigung, etwas erledigt zu haben. Sie gibt ein gutes Gefühl und innere Energie. Die hat man natürlich nicht, wenn jemand anders was erledigt hat.


Also klingt Musik nach dem man(n) sein Weibchen bestiegen hat am besten?

Ich lauf mal schnell in die Küche .... bis gleich ... dauert nicht lange


[Beitrag von *Topper-Harley* am 02. Mai 2014, 11:24 bearbeitet]
__schrat__
Stammgast
#11 erstellt: 02. Mai 2014, 14:42

ZeeeM (Beitrag #4) schrieb:
Das eine oder andere Gläschen Wein kann den Klang auch deutlich verbessern.
Mit den richtigen Substanzen kann man auch ein Kofferradio in den High-End-Himmel katapultieren und manchmal werden solche Substanzen auch endokrin erzeugt.


Da hab ich gegenteilige Erfahrungen gemacht.
Bei Alkohol entsteht zwar ein gewisses dumpfes "Sch...-Egal"-Gefühl beim Musikhören, aber besser klingen tuts trotzdem nicht.
Bei anderen "bewußtseinserweiternen" Substanzen wird eher das Gefühl verstärkt: "Eine bessere Anlage wäre eigentlich jetzt auch nicht schlecht", d.h. man hört mehr die Unzulänglichkeiten der Anlage.

Und um sich mittels Kofferradio in den High-End-Himmel zu katapultieren, braucht man vermutlich schon richtig harte Drogen.
Z25
Inventar
#12 erstellt: 02. Mai 2014, 18:56
Die nehmen sicherlich und offensichtlich durchaus einige......... Beispiel: Triode ohne Rückkopplung und offene Schallwand............. oder so.
Zaianagl
Inventar
#13 erstellt: 02. Mai 2014, 19:10

Bei anderen "bewußtseinserweiternen" Substanzen wird eher das Gefühl verstärkt: "Eine bessere Anlage wäre eigentlich jetzt auch nicht schlecht", d.h. man hört mehr die Unzulänglichkeiten der Anlage.


Dann hast dir aber Mist andrehen lassen...

Außerdem solltet ihr solche Sachen nicht immer ins Lächerliche ziehen, denn:

Frisch gewaschene Autos laufen schließlich auch runder, Fußballer spielen besser wenn sie vorher das Gras berühren und Bären schmecken besser wenn man sie selbst erlegt hat!
gabry
Stammgast
#14 erstellt: 02. Mai 2014, 20:15
Hallo,
Jetzt wird aber Maß los übertrieben. Ich kann mich noch an meine erste Diy-Röhrenendstufe erinnern. (vor 40 Jahren!). War übrigens ein, in Profi-kreisen geschätztes Push-Pull-Konzept! Der Erbauerstolz lies Diese auch den höchsten Olymp erklimmen, bis ein gute Hai - Ender mich sehr unsanft wieder in den Keller beförderte. Lies sich aber dann doch noch reparieren. Heute bin ich grundsätzlich erheblich skeptischer ! Auch beim Eigenbau!
Fahre mittlerweile auch Profi-Equipment ! Adam Audio 2-Weg-Aktiv-Boxen mit XLR-Kabeln am SPL Röhren-Line-Pre! Vergleichsweise - Peanuts! - Oder - Portokassen-Klasse ! Nur um mir meine Selbstbau-Grenzen auf zu zeigen!
Gruß Gabriel

Der Raum und die Aufstellung sind wichtig!
Salinas
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 02. Mai 2014, 23:11
ich kenne das auch aus der Vergangenheit,

bei mir war/ ist der Grund, daß ich ne echte Schlampe bin, weil ich vor dem Aufräumen gar nicht bemerkt habe, das diverse Klamotten vorne über die LS Front hingen und ich mich ob dieses dumpfen Sounds geärgert habe.
Inzwischen weiß ich, wo die Ursache liegen kann.. Wenn ich speziell nachts in meine Wohnung zurückkehre und noch ein bißchen im Dunkeln Musik hören möchte, schaue ich nach, ob da nicht noch ein paar Shirts , Pullover, Socken etc. runterhängen, Socken verdecken meist nur den HT, das ist nicht ganz so tragisch, bei den anderen Klamotten ist es kritischer, wenn auch der MT verdeckt wird.


[Beitrag von Salinas am 02. Mai 2014, 23:12 bearbeitet]
garry3110
Stammgast
#16 erstellt: 03. Mai 2014, 01:45
Ich denke auch, dass es die Tatsache ist etwas Gutes gemacht zu haben.
Zudem werden im Zuge der "Arbeit" auch häufig Glückshormone sowie Adrenalin
freigesetzt - und was Geräusche angeht, reagiert man unter Adrenalin äußerst
empfindlich auf diese. Und das ist eine Tatsache.

Meine zweite Beobachtung war, dass ich am frühen Morgen die Musik anders
wahrnehme, als z.B. am Tage oder gar am Abend. Morgens bzw. einige Minuten
nach dem Aufstehen/Wachwerden klingt die Musik weniger detailreich und dumpfer, als in der
"aktiven" Zeit. Teilweise habe ich das Gefühl, meine Ohren müssten erst "freigespült"
werden, um es mal bildlich auszudrücken.
Dies bestätigt wohl auch erstere These.

Alkohol und andere bewusstseinserweiternde Substanzen wirken sich unterschiedlich auf dem Menschen
aus und können somit verschiedene Wahrnehmungen verursachen. Der eine würde so vielleicht aus dem
Klangerlebnis garnicht mehr herauskommen wollen, der andere will auf einmal eine Klangverschlechterung
feststellen weil er meint, er hätte DAS Goldöhrchen. Und diese Eindrücke kommen nicht von ungefähr,
hier spielt die kognitive Erfassung, sprich, Ereignisse aus der Vergangenheit, Empfindungen der Gegenwart
und Wünsche der Zukunft, eine große Rolle. Man könnte das noch vertiefen, aber wie zu erkennen ist, gibt es unzählige Möglichkeiten -
von Psyche zu Psyche.

Moment nutzen und Mukke genießen
ZeeeM
Inventar
#17 erstellt: 03. Mai 2014, 10:07
Es ist wirklich mal gut zu lesen das es Menschen gibt, die ihre Hörwahrnehmung auch mal hinterfragen.
thewas
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 03. Mai 2014, 10:57
Außer Hifi ist mein anderes Hobby Autos und schon immer hatte ich nach einer gründlichen Autowäsche (auch Unterboden) das Gefühl dass das Auto leiser und "smoother" fährt und habe später sogar im Netz sogar ähnliche Aussagen gelesen. Tja, ein Goldohr hätte das dann gleich als Wahrheit abgespeichert, andere haben dann noch ein Beispiel wie beeinflussbar die menschliche Wahrnehmung ist.
Zaianagl
Inventar
#19 erstellt: 03. Mai 2014, 11:07
Yo!
Ganze 5(!) Posts weiter oben!!!
Soviel zur menschlichen Wahrnehmung!



SCNR
thewas
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 03. Mai 2014, 11:08
Hihi, klasse!
Z25
Inventar
#21 erstellt: 03. Mai 2014, 11:09
Jetzt noch ein Bärenjäger mit einem erfrischenden Kommentar?!
park.ticket
Stammgast
#22 erstellt: 03. Mai 2014, 11:11

ZeeeM (Beitrag #17) schrieb:
Es ist wirklich mal gut zu lesen das es Menschen gibt, die ihre Hörwahrnehmung auch mal hinterfragen.
:prost

Frei nach dem Motto: "Wer bin ich, und wenn ja, wie viele?" bzw. weil wir hier ja im Voodoo-Subforum
sind, grabe ich mal das Goldohr in mir aus und werde erklären, wie das _wirklich_ zustande kommt.

Als geübter Hörer weiß man natürlich genau, wo Staubablagerungen auf den Membranen den Klang
massiv beeinflussen können. Weiter ist es bisher nicht schlüssig widerlegt, dass sich diese auch auf
den Geräten selbst negativ auswirken. Entsprechende holistische Resonanzmessungen (vor allem die
der Membranen nach ISO 5629:1983-12 ) in hochwertigen Umgebungen zeigen in eine eindeutige Richtung.

Dieses Wissen hat sich so fest verankert, dass man beim Staubwischen unbewusst die entscheidenden
Stellen am besten - und vor allem richtig: Linkshänder dürfen auf keinen Fall gegen den Uhrzeigersinn
wischen - reinigt.

Auch haben - von Dutzenden Gleichgesinnten bestätigte - Hörtests ergeben, dass ungünstig platzierte
Gegenstände (gemeinhin als "Krempel" bezeichnet) die Erstreflexionen derart beeinflussen können,
dass die Bühne völlig zusammenbrechen kann. Von einer exakten Tiefenstaffelung kann man in solchen
Fällen natürlich auch nicht mehr ausgehen. Stellt man den ursprünglichen, durch wochenlange Experimente
optimierten, Zustand wieder her, heben sich die Vorhänge und die Frau kommt... - Sie wissen schon...

Wenn eben diese (die Frau) die Reinigungs- und Aufräumtätigkeiten durchführt, kann sie ja gar nicht wissen, was
sie genau tun muss. Daher kann man in diesem Fall nicht davon ausgehen, dass das Resultat ihres - sicherlich
gut gemeinten - Bemühens auch nur annähernd das Ergebnis bringt, das man durch die eigene audiophile
Erfahrung erzielen kann.

Wie weit das gezielte Durchqueren des Hörraumes beim Reinigen die Luftwirbel akustisch positiv beeinflusst,
bleibt die Aufgabe zukünftiger Untersuchungen.

Schöne Grüße,
park.ticket
ZeeeM
Inventar
#23 erstellt: 03. Mai 2014, 11:32
Anderseits kann das Entfernen einer soliden Staubschicht und das Entfernen von Bier- und Weinflaschen die akustischen Verhältnisse zum Negativen verschieben. Eine Bierflasche als Helmholtzresonator kann gut mal die eine oder andere unerwünschte Raumeigenchaft kompensieren.
park.ticket
Stammgast
#24 erstellt: 03. Mai 2014, 12:11

ZeeeM (Beitrag #23) schrieb:
... Eine Bierflasche als Helmholtzresonator kann gut mal die eine oder andere unerwünschte Raumeigenchaft kompensieren.

An so einer unqualifizierten Äußerung sieht man, dass du keinerlei Ahnung von der Praxis hast!
Jeder halbwegs ambitionierte Highender weiß, dass man für diese Art der Klangoptimierung
ausschließlich mit Granderwasser gefüllte Karaffen, besetzt mir ausgesuchten Swarovskikristallen
verwenden darf.

Lern du erst mal die Grundlagen, bevor du dich wieder lächerlich machst.

Schöne Grüße,
park.ticket
ZeeeM
Inventar
#25 erstellt: 03. Mai 2014, 14:00
Freundchen, nochmal so frech und ich werfe mit kryogenisierter Klangpaste nach dir. Danach bist aber sowas von laufrichtungsgebunden, das man dich einfach nur noch vor eine Wand stellen muß damit du nie mehr wegkommst.
park.ticket
Stammgast
#26 erstellt: 03. Mai 2014, 14:25

ZeeeM (Beitrag #25) schrieb:
Freundchen, ...

Ich muss mich aufs allerdevoteste für mein Goldohr-Alter Ego entschudligen. Ab und zu bricht
es durch, ich arbeite daran.

Gerade habe ich wieder 5 Kügelchen D24 Anacardium Orientale genommen... - das hilft sicher...

Schöne Grüße,
park.ticket
garry3110
Stammgast
#27 erstellt: 03. Mai 2014, 17:50
Dasselbe Adrenalin, das nach betätigen des Ego-Button, ähm ich meine Antwort-Button,
freigesetzt wird, die Augen glasig erscheinen lässt und uns schneller und aufmerksamer
lesen lässt bei erhöhtem Herzschlag. Man nennt es glaube ich Rausch und kann sogar zuweilen
nicht nachgewisene Nebenwirkungen verursachen.


[Beitrag von garry3110 am 03. Mai 2014, 17:55 bearbeitet]
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