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Autor
Beitrag
samusan
Gesperrt
#1 erstellt: 20. Mai 2016, 13:13
Es wird ja immer gern darüber gestritten, was hörbar ist und was nicht. Es muß ja nicht alles als diskretes Geräusch hörbar sein, sondern nur den Klang beeinflussen. HiRes und Superhochtöner samt den damit verbundenen empirischen Erlebnissen sollen pure Einbildung sein? Vermutlich eher nicht.
Lest selbst: https://en.wikipedia.org/wiki/Ultrasonic_hearing
hifi_angel
Inventar
#2 erstellt: 20. Mai 2016, 16:14
Da geht noch mehr.

Luft als Lautsprecher.......Link
Singelton
Stammgast
#3 erstellt: 20. Mai 2016, 18:05
Da stellen sich zwei Fragen:
- welche Anteil an Musik -ganz allgemein- ist oberhalb von 20 kHz existent?
- wie genau wird etwas oberhalb von 20 Khz wahrgenommen, wenn 99% der Musik unterhalb dieser Frequenz das Signal überlagern?

Also ich bin kein Delphin und kann die Transsylvanische Fledermaus Sonate für Ultraschall-Flöte in 35- 100 kHz auch nicht mehr hören. Ich hab es probiert, aber nöö, da kommt nix.


[Beitrag von Singelton am 20. Mai 2016, 18:07 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 20. Mai 2016, 18:13
Hallo!


Na ja, selbst die zweite Oberwelle einer Picoloflöte liegt gerade mal bei 16 KHz und ist eigentlich vom Energiegehalt her kaum noch präsent.

Der Durchschnitt der ersten Oberwellen von akustischen Musikinstrumenten liegt natürlich weitaus darunter so zwischen 2,5 und 8 KHz.

Eigentlich kannst du davon ausgehen das ab spätestens 12-14 KHz so gut wie nichts mehr los ist und der übrige Frequenzbereich ist allenfalls noch einigen Geräuchen wie sehr hiohem Zischen/Rauschen u.s.w. vorbehalten.

MFG Günther
Singelton
Stammgast
#5 erstellt: 20. Mai 2016, 18:23
Danke!
Na ja, ich möchte das mal so ausdrücken:
Wenn sich alles mit ab +1 dB unterhalb von 16 kHz abspielt, was soll ich dann noch vom Rest hören können, den ich ohnehin nicht mehr hören kann?
Das ist eine rein rhetorische Frage, verdeutlicht aber, was ich davon halte.

Tut mir leid, absoluter Quatsch, ich kann es nicht anders ausdrücken, dazu fehlt mir einfach das Vokabular.

Und im übrigen, mein Kopfhörer gibt 35 kHz wieder. Technisch also kein Problem.


[Beitrag von Singelton am 20. Mai 2016, 18:25 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#6 erstellt: 21. Mai 2016, 06:44
Hallo!

Nun, es gibt doch eine ganz einfache Testanordnung die du dazu nutzen kannst, -dazu rippst du einfach einen beliebigen Titel von einem gut aufgenommenen Tonträger und scheidest mit einem Sound-Editor der dazu in der Lage ist einfach alles unterhalb von -sagen wir mal-, 12-14 KHz weg.

Dann siehst, -respektive hörst-, du recht genau was davon übrigbleibt.

Eigentlich könnte man so eine veritable Test-CD/DVD für Goldohren zusammenstellen indem man z.B. solcherart weggeschnittene Passagen eines Titels durch die eines anderen ungefähr gleicher Lange ersetzt und ihn dann einmal die verwendeten Stücke idendifizieren läßt inwieweit er sie überhaupt vom Originaltitel unterscheiden kann.

MFG Günther
ZeeeM
Inventar
#7 erstellt: 21. Mai 2016, 07:52
Im Prinzip hat die AES mal einen Test gemacht wo man 24/192 Material durch einen 16/44.1 Pfad geschleift hat um die Transparenz zu belegen, AFAIR hat man den Test auch nicht mal eben an einem Nachmittag gemacht, sondern hat sich viel Zeit gelassen. Bei großen Pegel leicht erhöhtes Grundrauschen, war das Ergebnis.
Das Thema Hören > 20KHz gab es irgendwo im Forum schon mal und da ging es darum, ob eine Ultraschallexposition nicht im Hirn nachweisbar wäre. Auch wenn das der Fall ist, muß man sich die Frage stellen, ob eine Musikaufzeichnung mit entsprechender Bandbreite überhaupt Signale enthält die irgendwie in irgendeiner Form während des Hörens ins Bewußtsein dringen und sei es nicht als akustisches Ereignis, sondern als eine Änderung der Gesamtwahrnehmung. Am anderen Ende des Spektrums kann man nett mit nicht direkt hörbaren subsonischen Frequenzen spielen, die 16Hz einer Orgel dienen auch nicht dazu um sie als Ton zu hören.
Anderseits finde ich es amüsant, wenn gealterte Ohren, nicht selten im Rentenalter sich Superhochtöner auf die Boxen stellen die bis > 50KHz abstrahlen können oder man über den Klirr eines akustischen Signales > 10KHz parliert.
MaTel
Stammgast
#8 erstellt: 21. Mai 2016, 09:56
Warum sollen eigentlich diese hochfrequenten Töne überhaupt eine Verbesserung des "Klangbildes" darstellen. Sind das nicht eher "Verunreinigungen", die das menschliche Ohr Gott sei dank nicht mehr bewußt wahrnehmen kann, weil sie sonst störend auf uns einwirken würden? Hat schon ein Grund, warum der Mensch keine Fledermausohren hat.
Somit wären Superhochtöner keine Verbesserung, sondern "Dreckschleudern".
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 21. Mai 2016, 13:53
Hallo!


.......und da ging es darum, ob eine Ultraschallexposition nicht im Hirn nachweisbar wäre..........


Bei genügend Schallenergie wohl definitiv am Schädelknochen. Nicht umsonst gibt es in der Medizin ein auf Ultraschallbasis arbeitendes Gerät mit dem man gebrochene Knochen mit der zusätzlichen Hife von Milcheiweißstiften gewissermaßen wieder "zusammenschweißen" kann.


......ob eine Musikaufzeichnung mit entsprechender Bandbreite überhaupt Signale enthält die irgendwie in irgendeiner Form während des Hörens ins Bewußtsein dringen und sei es nicht als akustisches Ereignis, sondern als eine Änderung der Gesamtwahrnehmung........


Auch das ist eigentlich keine Frage, bei entsprechender Schallenergie dürften Kopfschmerzen Übelkeit und schließlich Erbrechen auftreten.


....Am anderen Ende des Spektrums kann man nett mit nicht direkt hörbaren subsonischen Frequenzen spielen, die 16Hz einer Orgel dienen auch nicht dazu um sie als Ton zu hören.........


Auch hier sollte erstmal die Sprache auf die verfügbare Schallenergiie kommen, bei entsprechend hoher Energieabgabe sind auch hier primär Unwohlsein und eventuelle körperliche Schaden möglich.

Allerdings sind alle die obenerwähnten Effekte mit den Energiemengen die man über HiFi-Lautsprecher abstrahlen könnt nicht zu erzielen. Bei Ultraschall dürfte alleine schon die Hitzeentwicklung die bei Ultraschallmengen lange vor dem im "Sweet-Spot" fühlbaren Bereich auftreten die Hochtöner schlicht und ergreifen gut durchbraten und bei subsonischem Schall dürfte ange bevor eine Schädigung eintritt schon der Nachbar vor der Türe stehen und einen Baseball-Schläger schwingen.

MFG Günther
8erberg
Inventar
#10 erstellt: 23. Mai 2016, 07:51
Hallo,

wer schon mal das Vergnügen hatte ein 32 Fuß-Register Live an einer Orgel zu hören (oder besser gesagt "fühlen", das merkt man eher in der Bauchgegend) weiß, dass das eh keine Hifi-Anlage hinbekommt. Es gibt sogar Orgeln mit 4 Fuß-Register, die runter gehen bis 8 Hz

Vom Ärger mit den Nachbarn abgesehen...

Peter
kinodehemm
Inventar
#11 erstellt: 23. Mai 2016, 08:34
Moin

Die US-Frequenzen werden auch bei hohen Schalldrücken von uns nicht wahrgenommen - es fehlen schlicht die Rezeptoren.

Infraschall wird über die gesamte Körperoberfläche aufgenommen und gespürt, leider nicht 'abzuschalten', daher auch die schnelle Interaktion mit Gleichgewicht, Übelkeit, Kopfschmerz etc.
Bei ausreichendem Schalldruck kann es zu Herzstillstand, Organversagen oder Organperforation kommen.

Die hörbaren FQ schädigen primär das SchallÜT-System des Innenohres - die gefühlte 'Lautheit' hängt von der FQ ab, es gibt einen spezifischen Empfindlichkeitsverlauf des Gehöres in Abhängigkeit von der FQ.



die 'Demutsfrequenzen' einer grossen Orgel sind beeindruckend, wirklich gute HK-Installationen laufen heute zT bis 15Hz linear, da kann man dann auch mal 'die Lange' adäquat klingen lassen.
Jakob1863
Gesperrt
#12 erstellt: 26. Mai 2016, 20:49

Singelton (Beitrag #3) schrieb:
Da stellen sich zwei Fragen:
- welche Anteil an Musik -ganz allgemein- ist oberhalb von 20 kHz existent?
- wie genau wird etwas oberhalb von 20 Khz wahrgenommen, wenn 99% der Musik unterhalb dieser Frequenz das Signal überlagern?

Also ich bin kein Delphin und kann die Transsylvanische Fledermaus Sonate für Ultraschall-Flöte in 35- 100 kHz auch nicht mehr hören. Ich hab es probiert, aber nöö, da kommt nix.


Zum ersteren Teil könntest du auf der Seite von James Boyk nachschauen, denn er hat dankenswerterweise vor geraumer Zeit seine Messungen an Instrumenten mit dem beziehungsreichen Titel "There´s life above 20 kHz" veröffentlicht:

http://www.cco.caltech.edu/~boyk/spectra/spectra.htm

Was die Hörbarkeit angeht, so ist das, wie so oft, ein bissschen schwieriger zu beurteilen; mEn ist auf der von samusan verlinkten wikipedia-Seite auch die ziemlich aufwendige Arbeit von Oohashi et al. zum sog. "hypersonic brain effect" als Quelle genannt. Wirklich lesenswert, denn sehr sorgfältig ausgearbeitet (etwas zu meckern gibt es immer) und die Autoren haben sowohl bildgebende Verfahren angewendet, als auch psychoakustische Tests durchgeführt, um herauszufinden, ob es bei den Testpersonen subjektiv und objektiv zu Veränderungen führte, wenn der Anteil oberhalb von 20 kHz mit abgestrahlt wurde.

In Sachen Überlagerung, gab es so um ~1946/1947 ähnliche Diskussionen, denn damals gab es die weitverbreitete Ansicht, Testpersonen würden tiefpassgefilterte Musik (obere Grenzfrequenz 5 kHz) bevorzugen, u.a. weil sie daran gewöhnt seien, und die zusätzlichen Anteile oberhalb dieser Frequenz als störend empfunden würden.
Harry F.Olson hat damals versucht, die Geschichte zu untersuchen, indem er in einem Abhörraum akustische Musik life spielen ließ und zwischen Musikern und Publikum ein mechanisches Tiefpassfilter einbaute, mit dem er zum Vergleich bei 5 kHz die Grenzfrequenz rein akustisch einfügen konnte. Im Ergebnis bevorzugten damals ~70% den Fullrange-Klang und in weiteren Untersuchungen stellte sich heraus, dass für die frühere störende Empfindung hauptsächlich IM-Verzerrungen verantwortlich waren, die von unzureichender Elektronik bei Wiedergabe des gesamten Spektrums erzeugt wurden.
Ein Phänomen und Argument, das man übrigens in der Diskussion so auch heute wiederfindet.
thewas
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 27. Mai 2016, 08:03
Singelton, hier gibt es paar mehr Papers dazu, wie du sehen wirst sind die Ergebnisse nicht wirklich eindeutig
http://www.casakustik.de/down/Hypersonic_effect_+_Abb.%20DE.pdf
Jakob1863
Gesperrt
#14 erstellt: 27. Mai 2016, 11:20

thewas (Beitrag #13) schrieb:
Singelton, hier gibt es paar mehr Papers dazu, wie du sehen wirst sind die Ergebnisse nicht wirklich eindeutig


Ja, absolut, die Frage(n) ist/sind immer noch nicht geklärt; im Zweifel würd ich dazu raten, die entsprechenden Studien selber nachzulesen und eigene Hörversuche durchzuführen.
Für den einzelnen Hörer muss längst nicht alles relevant sein, oder stimmen, was andere gehört oder nicht gehört haben. Es gibt jede Menge Variablen.
8erberg
Inventar
#15 erstellt: 27. Mai 2016, 15:24
Hallo,

in der Bauakustik ist bei der Konzeption und Planung bei 8 kHz Schluss.

Aber egal...

Peter
Don_Tomaso
Inventar
#16 erstellt: 28. Mai 2016, 09:05

hifi_angel (Beitrag #2) schrieb:
Da geht noch mehr.

Luft als Lautsprecher.......Link

Tja, das war wohl nicht so der Reisser, oder? Der Artikel ist 13 Jahre alt und die Revolution hat immer noch nicht stattgefunden.
Singelton
Stammgast
#17 erstellt: 28. Mai 2016, 12:24

Hörbert (Beitrag #6) schrieb:

Dann siehst, -respektive hörst-, du recht genau was davon übrigbleibt.

Ich höre auch keinen Unterschied zwischen HiRes und mp3:
http://www.hifi-foru...18789&postID=133#133
Das höre ich dann auch nicht.
Hörbert
Moderator
#18 erstellt: 29. Mai 2016, 10:27
Hallo!


.....Das höre ich dann auch nicht.........


Damit stehst du sicherlich nicht alleine, noch übrigbleibende Effekte dürften gemessen am Grundton im -6 bis -12 dB Bereich bewegen sein befinden sich von der üblichen Hörkurve her gesehen in einem Bereich in dem das Hörvermögen nur noch einen Bruchteil seiner Leistungsfähigkeit hat, zudem haben selbst die besten Mikrofone hier schon ihre ganz eigenen Probleme.

MFG Günther
ZeeeM
Inventar
#19 erstellt: 29. Mai 2016, 11:37
Die Leute, die die lossy Formate entwickelt haben wissen schon was sie tun.
Ich hatte, jetzt im Ablingen, einen Tubenkatarrh mit Belüftungsstörungen des Mittelohrs. Hören damit ist zeitweise so. als hätte man eine Flanger + Wahwah im Ohr, die unabhängig recht und links betätigt werden. Sehr seltsam.
Damit war es recht einfach zwischen 192kBit MP3 und dem Ausgangsflac zu unterscheiden. Bei dem MP3 hatte ich den Eindruck, das es keine Phantommitte mehr gab, sondern nur Rechts und Links und als ob ein Lautsprecher verpolt wäre. Hört sich sehr strange an. Seit gestern sind die Symptome nahezu weg und Alles ist wieder normal.
MaTel
Stammgast
#20 erstellt: 29. Mai 2016, 13:39
das heißt, wer Unterschiede hört, gehört zum HNO-Arzt
Don_Tomaso
Inventar
#21 erstellt: 29. Mai 2016, 15:17
Das ist ja nicht neu. Ich vermute auch, dass die heftige Abneigung, die Neil Young bei jeder sich bietenden Gelegenheit gegen verlustbehaftete Medien äußert, mit seiner Hörschädigung zu tun hat. Da stimmt das physioakustische Modell nicht mehr.
thewas
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 29. Mai 2016, 15:58
Ich vermute dass hat eher andere Gründe
Don_Tomaso
Inventar
#23 erstellt: 29. Mai 2016, 20:04
Ja, das natürlich auch. Die Chronologie war aber anders herum. Der Pono kam erst später. Ich glaube auch nicht, dass sich Neil Young vom Reibach leiten lässt, der ist schon 'ne ehrliche alte Hippie-Socke.
thewas
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 29. Mai 2016, 20:24
Jakob1863
Gesperrt
#25 erstellt: 30. Mai 2016, 09:52

ZeeeM (Beitrag #7) schrieb:
Im Prinzip hat die AES mal einen Test gemacht wo man 24/192 Material durch einen 16/44.1 Pfad geschleift hat um die Transparenz zu belegen, AFAIR hat man den Test auch nicht mal eben an einem Nachmittag gemacht, sondern hat sich viel Zeit gelassen. Bei großen Pegel leicht erhöhtes Grundrauschen, war das Ergebnis.


Wie schon bei der letzten (nahezu gleichlautenden Schilderung) geschrieben, handelte es nicht darum, das die "AES mal einen Test gemacht hat", sondern zwei Experimentatoren, die Mitglieder der AES sind haben einen Hörversuch durchgeführt, über den im AES-Journal berichtet wurde. Es wäre doch schön, wenn du die korrekte Darstellung abspeichern könntest.
Der Hörversuch lief tatsächlich über eine längeren Zeitraum (nmE ~ 1 Jahr), allerdings gab es erhebliche methodische Mängel, die auch trotz zusätzlicher Informationen auf einer eigenen Webseite, nicht in ihren Auswirkungen abschätzbar wurden. Insofern kann die Hypothese der Autoren, dass das CD-Format bereits transparent sei, immer noch richtig sein, aber ihr Experiment kann keine Bestätigung liefern; weitergehende Schlussfolgerungen aus Experimenten sind nur bei Erfüllung der Gütekriterien zulässig (Validität, Reliabilität und Objektivität)
8erberg
Inventar
#26 erstellt: 30. Mai 2016, 11:07
Hallo,

ach, ist doch herrlich: der Endwickler, Produzent, Vertreiber und Nichterklärbär hat wieder die Pappnas auf und macht Spässkes...

Peter
Hörschnecke
Inventar
#27 erstellt: 30. Mai 2016, 15:23

8erberg (Beitrag #26) schrieb:

ach, ist doch herrlich: der Endwickler, Produzent, Vertreiber und Nichterklärbär hat wieder die Pappnas auf und macht Spässkes...


Dann verwechselst Du etwas, 8erberg. Nicht von Prinz, Bauer und Jungfrau war die Rede, sondern von anerkannten Hauptkriterien bei empirischen Untersuchungen: Validität, Reliabilität und Objektivität. Sehr gute Kriterien.
8erberg
Inventar
#28 erstellt: 30. Mai 2016, 18:26
Hallo,

ach? Echt? Kommt da dann mal was wirklich Belastbares von der Kabelfront?
Oder gar von informierten Aufklebern, CD-Matten, Sprays und ähnlichem Killefitt?

Da bin ich mal gespannt...

Peter
Don_Tomaso
Inventar
#29 erstellt: 30. Mai 2016, 20:10

thewas (Beitrag #24) schrieb:
Klar :D

Ach, nu lass mir doch meine Illusionen. Ich habe ja nicht behauptet, er habe die Weisheit mit Löffeln gefressen.
Don_Tomaso
Inventar
#30 erstellt: 30. Mai 2016, 20:11

Jakob1863 (Beitrag #25) schrieb:

ZeeeM (Beitrag #7) schrieb:
Im Prinzip hat die AES mal einen Test gemacht wo man 24/192 Material durch einen 16/44.1 Pfad geschleift hat um die Transparenz zu belegen, AFAIR hat man den Test auch nicht mal eben an einem Nachmittag gemacht, sondern hat sich viel Zeit gelassen. Bei großen Pegel leicht erhöhtes Grundrauschen, war das Ergebnis.


Wie schon bei der letzten (nahezu gleichlautenden Schilderung) geschrieben, handelte es nicht darum, das die "AES mal einen Test gemacht hat", sondern zwei Experimentatoren, die Mitglieder der AES sind haben einen Hörversuch durchgeführt, über den im AES-Journal berichtet wurde. Es wäre doch schön, wenn du die korrekte Darstellung abspeichern könntest.
Der Hörversuch lief tatsächlich über eine längeren Zeitraum (nmE ~ 1 Jahr), allerdings gab es erhebliche methodische Mängel, die auch trotz zusätzlicher Informationen auf einer eigenen Webseite, nicht in ihren Auswirkungen abschätzbar wurden. Insofern kann die Hypothese der Autoren, dass das CD-Format bereits transparent sei, immer noch richtig sein, aber ihr Experiment kann keine Bestätigung liefern; weitergehende Schlussfolgerungen aus Experimenten sind nur bei Erfüllung der Gütekriterien zulässig (Validität, Reliabilität und Objektivität)

Lieferte es denn einen Hinweis, dass das CD-Format nicht transparent sei?
günni777
Stammgast
#31 erstellt: 30. Mai 2016, 21:37
Neil Young wird u.a. dank Po(r)no wohl die 100 Mio $ Jahreseinkommen + Rente locker knacken.
*blubberbernd*
Stammgast
#32 erstellt: 30. Mai 2016, 22:56
Es ist schon erstaunlich wie unser Vertriebling (den Entwickler und Produzent kaufe ich ihm nach seinen blamablen Auftritten nicht mehr ab) auf der einen Seite Sturm als Indiz für Kabelklang sieht - ja fast schon einen Beweis, nur mit der Statstik hapert es noch - aber dann sobald eine Untersuchung verlinkt wird, die nicht so recht in sein Glaubenscredo passt, sofort von methodischen Mängeln fabuliert. Die Geschäfte müssen ziemlich schlecht laufen, so oft wie er sich hier umtreibt..


[Beitrag von *blubberbernd* am 30. Mai 2016, 22:57 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#33 erstellt: 01. Jun 2016, 07:58
Hallo,

na ja, in der Schule hatten wir nen Pausenclown...

Peter
günni777
Stammgast
#34 erstellt: 01. Jun 2016, 08:25
Hoher Wirkungsgrad von LS (94 dB +) kann man deutlichst hören, wenn man keine Verstärker mit richtig Power im Portfolio hat. Ist zumindest extrem hilfreich und viele sonstige Zipperleinchen entfallen automatisch auch gleich mit weg.

Hab jedenfalls keine Lust mehr, 99 und mehr % Verstärkerleistung ins Nirwana zu schießen und die Pappen lustlos und müde vor sich hinblubbern zu lassen.
Jakob1863
Gesperrt
#35 erstellt: 01. Jun 2016, 12:16

*blubberbernd* (Beitrag #32) schrieb:
Es ist schon erstaunlich wie unser Vertriebling (den Entwickler und Produzent kaufe ich ihm nach seinen blamablen Auftritten nicht mehr ab) auf der einen Seite Sturm als Indiz für Kabelklang sieht - ja fast schon einen Beweis, nur mit der Statstik hapert es noch - aber dann sobald eine Untersuchung verlinkt wird, die nicht so recht in sein Glaubenscredo passt, sofort von methodischen Mängeln fabuliert. Die Geschäfte müssen ziemlich schlecht laufen, so oft wie er sich hier umtreibt.. :D


Entweder liegt die Begründung darin,dass "es nicht so recht in sein Glaubenscredo passt", oder es liegt daran, dass es tatsächlich bei Meyer/Moran ziemlich weitgehende methodische Mängel gab.
Eigentlich einfach zu klären, man muss die Arbeit nur lesen und anhand üblicher Kriterien analysieren.
Selbstverständlich ist das mühsamer als sich etwas zusammenzuglauben und in Beiträge zu "blubbern"
8erberg
Inventar
#36 erstellt: 01. Jun 2016, 12:22
Hallo,

der einzige der glaubt ist der Endwickler, Produzent, Vertreiber und Nichterklärbär: er glaubt den Rest des Forums verarschen zu können.

Peter
günni777
Stammgast
#37 erstellt: 01. Jun 2016, 13:03
Meine Formulierung ".....Pappen lustlos und müde vor sich hinblubbern zu lassen." hatte keinerlei Bezug zu Jakobs Sticheleien gegenüber @blubberbernd und umgekehrt. Falls das irgendwie missverständlich so angekommen sein sollte, dann sorry, war keinerlei böse Absicht oder perfide Wortspielerei meinerseits.
Hörbert
Moderator
#38 erstellt: 01. Jun 2016, 19:04
Hallo!


......Pappen lustlos und müde vor sich hinblubbern zu lassen........


Na ja, ist halt Geschmackssache, ich z.B. mag keine Hörner und bei einem Wirkungsgrad von 94 dB bleibt sonst keine Bauweise mehr übrig.

Lautsprecher mit 85-88 dB Wirkungsgrad haben auch ihre Meriten (Linearer Tiebaß bis ca 30 Hz nur um mal einen zu nennen) und entsprechende Endstufen kosten auch nicht die Welt.

MFG Günther
günni777
Stammgast
#39 erstellt: 02. Jun 2016, 09:02
Moin Günther,

Hornlautsprecher sind vermutlich auch nicht mein Ding, zumindest die Odeon Rigoletto nicht. Ist zwar geil, da mal kurz reinzuhoeren, aber auf Dauer nicht ungefährlich für meine eher empfindlichen Gehörgänge und letztlich hat der Klang m.E. mit Hifi nicht mehr viel zu tun.

Klar, ich kann mir auch Endstufen mit dem Bollerwagen ankarren, nur was nützt mir das beim Hören mit Nachbarschafts freundlichen Lautstärken? Und genau da liegt m.M. der enorme Vorteil von effizienten LS mit hohem Wirkungsgrad. Ich hatte zwar nur bescheidene Vergleichsmöglichkeiten, aber die Dynavoice DF-8 Stand LS mit 94 dB/6 Ohm für schlappe 800 € bieten insb. bei niedrigen Lautstärken große Vorteile und sind absolut uneingeschränkt genauso Langzeit hörtauglich wie meine LS mit 85 und 89 - 90 dB.

Klar, die 85 dB Nubis mit 100 W Tripath können auch Spass machen, keine Frage, brauchen aber halt auch ein bißchen mehr Pegel, bis die vernünftig anspringen bzw. "aufmachen".

Interessant ist auch, die Odeons haben den gleichen WG 94 dB und die Musik wirkt auch sehr ähnlich anspringend wie mit den Dynas. "Musikalischer Feinsinn" fehlt den Odeons auch noch, zumindest mit Transistor.

Bei den Hörnern bläst Dir der Saxophonist den Sound aus max nem halben Meter direkt ins Ohr, bei den
Dynas krieg ich einen Gnadenabstand von 6 - 10 m zugesprochen. Hatte vor Jahren bei ner Live Session im kleinen privaten Club ca. 2 m Abstand vom Sax zugehört. War richtig gut, aber nach ca. einer halben bis ganzen Stunde fingen meine Ohren an zu klingeln und musste mich erst mal nach draußen entfernen. Hatte 2 oder 3 Tage gedauert, bis sich mein Gehör wieder vollständig erholt hatte. War schon heftig.


[Beitrag von günni777 am 02. Jun 2016, 09:28 bearbeitet]
Don_Tomaso
Inventar
#40 erstellt: 02. Jun 2016, 14:57

günni777 (Beitrag #31) schrieb:
Neil Young wird u.a. dank Po(r)no wohl die 100 Mio $ Jahreseinkommen + Rente locker knacken. :D

Hast du jetzt genau wo her?
Hörbert
Moderator
#41 erstellt: 02. Jun 2016, 17:47
Hallo!

Och ja, zwei Denon POA4400A Monoblöcke sind zwar auch Aktuell nicht unbedingt für einen Appel und ein Ei zu haben wenn sie in einem guten Zustand sind aber sie machen dann doch alleine schon als Zimmerschmuck was her, die Leistungsreserven dürften auch für eine gute transparente Wiedergabe in etwas gehobener Lautstärke ausreichen.

Für die beiden kleinen Blöcklein brauchst du noch lange keinen Bollerwagen.

Aber Geschmäcker sind natürlich zuweilen recht verschieden, im Moment trage ich michj im übrigen gerade mit dem Gedanken diese hier:

https://www.hifisoun...z-ohne-Gehaeuse.html

In etwas modifizierter Form zu bauen, zumindestens die Weiche müsste auf meine spezifischen Raumbedürfnisse angepasst werden und eventuell sind noch einige optischen Korrekturen notwendig damit sie zum Rest passt.

MFG Günther
günni777
Stammgast
#42 erstellt: 02. Jun 2016, 18:24
@Don_Tomaso

Googelst Du einfach Neil Young Vermögen
Neil Young ist der bestbezahlte ...

Uups, da bin ich wohl auf einen Aprilscherz reingefallen
Neil Young jetzt offiziell Rentner

Sonst dürften diese Events in Deutschland ja gar nicht stattfinden:

Neil Young: Rebel Content Tour 2016

Wie auch immer: Am Hungertuch wird der Mann jedenfalls nicht nagen müssen.


[Beitrag von günni777 am 02. Jun 2016, 18:26 bearbeitet]
günni777
Stammgast
#43 erstellt: 02. Jun 2016, 20:14
@Günther,

na klar brauchst Du den Bollerwagen, wenn Du die 2 oder mehr? 85 dB Klopper noch auf den Bollerwagen mit draufpackst.

Aber Du hast recht, 2 Tripath 100 W Monoblöcke passen zur Not auch rechts und links in die Hosentaschen.

Hmmh... wo pack ich dann noch die 40 kg schweren, armdicken und stockfischsteifen Lautsprecher Kabel rein? Inne REWE Tüte passen die wohl nicht rein.?


[Beitrag von günni777 am 02. Jun 2016, 20:17 bearbeitet]
ZeeeM
Inventar
#44 erstellt: 02. Jun 2016, 20:24

günni777 (Beitrag #42) schrieb:

Wie auch immer: Am Hungertuch wird der Mann jedenfalls nicht nagen müssen. :*


Wunderlichkeit im Alter ist nicht selten. Selbst unter Naturwissenschaftler soll es vorkommen, das sie im Alter komische Ideen bekommen.
Don_Tomaso
Inventar
#45 erstellt: 02. Jun 2016, 20:41

günni777 (Beitrag #42) schrieb:
@Don_Tomaso

Googelst Du einfach Neil Young Vermögen
Neil Young ist der bestbezahlte ...
...

Liest du einfach mal das Kleingedruckte:

Mediamass schrieb:
Außerdem wollen wir nicht nur die Produzenten (Mainstream-Medien, Journalisten) aufs Korn nehmen ..., sondern auch die Konsumenten, da die einen ohne die anderen nicht existieren können. Sensationsgier, mangelhafte Informationsprüfung, Probleme mit ethischen und professionellen Maßstäben sind lediglich Symptome der heutigen sozialen und wirtschaftlichen Ordnung. Dies wird besonders augenscheinlich, wenn man sich anschaut, welche Rolle soziale Netzwerke bei der Verbreitung von Gerüchten spielen.

(Hervorhebung durch mich).

günni777
Stammgast
#46 erstellt: 03. Jun 2016, 08:24


Booah, wie gemein. War ich doch wieder mal zu hektisch, dabei weiß ich doch, das man im Net "Informationen" viel intensiver gegenchecken muss, bevor man was glaubt und weitergibt.

Nein, Neil Young ist ein sauberer Musiker und nicht der Geschäftsmann mit Burgerkette in Kanada und sonstigem Business ausser Pono

Aber wer weiß, vielleicht hat er in Kanada ja doch fleißig geklebt und kriegt jetzt ne ordentliche Rente?
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