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Keramikkassetten. Bringt das was?

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LogicDeLuxe
Stammgast
#1 erstellt: 02. Jan 2004, 17:27
Von Sony gibt (oder gab?) es die UX-Pro, mit Keramikbandführung und die Metalmaster mit Keramikgehäuse, dafür aber ohne Keramikbandführung (warum eigentlich?). Die Bandführung ist übrigens zwischen beiden Kassetten austauschbar, was ich auch mal probiert habe. Das Reineisenband von Sony schien mir nicht das beste zu sein. Ich hab es testweise also auch mal durch Reineisenbänder der Konkurenz ersetzt. Meine Tests damit liegen zwar auch schon Jahre zurück, aber da gab es wohl noch kein Internet mit solchen Foren wie dieses hier, um darüber zu diskutieren.
Sicher läßt sich Keramik besonders prezise fertigen, mit geringer Reibung und so. Außerdem ist es hitzebeständiger (sicher weit mehr als das Band erlaubt). Aber gegenüber der robusten Gehäuse von z.B. der Maxell XLIIS konnte ich im praktischen Gebrauch keinen Vorteil feststellen oder auch raushören. Lediglich der praktische Schreibschutz der Metalmaster ist wohl eine Erwähnung wert, aber sicher nicht rund 10 Mark mehr.
Mich würden mal Eure Erfahrungen mit diesen Kassetten interessieren. Wirklich besser oder nur Voodoo-Artikel?
Master_Spam
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 02. Jan 2004, 18:10
Zur Musik-Kassette:
Etwas, dessen zunehmendes Aussterben ich nicht bedaure. Eine LP oder ein Tonband hat ja noch was für sich, aber eine Kassette

Zu den Klangvorteilen:
An Klangvorteile durch Keramikführung glaube ich nicht. Aber Metallband hat meines Wissens eine bessere Dynamik.
DL968
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 08. Jan 2004, 00:02
Servus LogicDeLuxe

Ich kann mich erinnern, dass es mal eine CC (Compakt-Casette) von TDK mit Reineisenbeschichtung gab, welche eine Metallverstärkung im Kunststoffgehäuse aufwies. Diese Teile kosteten vor ca. 20 Jahren um die 20 DM und hatten den Sinn sich nicht zu verformen. Die Absicht war den Azimutwinkel von Band zum Kopf korrekt zu halten.

Es gab damals auch einen japanischen Hersteller legendärer Tape-Decks, der vor kurzer Zeit CD-ROM Laufwerke baute und in Vergessenheit geriet.
Ich bedauere sehr, dass es solche Meisterwerke wie die damaligen Nakamichi`s nicht mehr gibt.
Die waren gebaut für die Ewigkeit und fertigten auch anständige Geräte für`s Auto!
Aber die rasche Entwicklung und der Fortschritts mit dem schnelllebigen Markt lässt es nicht mehr zu solche Firmen zu erhalten.
Ich habe ein Leid zu klagen, da ein Radio für`s Auto ohne Mäusekino oder Lightshow und drehenden bunten Rädern kaum noch zu bekommen ist.
Die einzigen Hersteller, die ich vor 3 Monaten fand war Becker und Nakamichi.

Sorry für die Thema-Abschweifung, aber das musste ich los werden.

DL968
HMK-Henning
Neuling
#4 erstellt: 08. Jan 2004, 10:12

An Klangvorteile durch Keramikführung glaube ich nicht. Aber Metallband hat meines Wissens eine bessere Dynamik


Damit beeinflusst es eben doch den Klang, durch verbesserte Gleichlaufeigenschaften.
STTommes
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 15. Apr 2004, 17:37
Hi!

Ich wollte mal fragen, wo es denn noch Reineisenbänder gibt. Meine alten Bezugsquellen führen diese nichtmehr. Kennt ihr vielleicht einen guten Online-Shop? Und welche Bänder könnt ihr denn so empfehlen. Ich hatte hauptsächlich das Band TDK MA. War, find ich, nicht so der Renner.

Über eine Antwort wär ich euch sehr dankbar!

MfG

Tommes
bigolli
Stammgast
#6 erstellt: 15. Apr 2004, 17:43
habe bei meinen Nakamichi (LX 5) immer die TDK-SA Bänder genommen.Habe ich damals extra auf dieses Band einmessen lassen.

Waren dann auch super Aufnahmen, nun ja, seit Anschaffung eines Audio-Brenners liegt es nun auf dem Dachboden im Karton.

gruß

bigolli
STTommes
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 15. Apr 2004, 17:53
Ja, die SA sind auch nicht schlecht. Aber ich finde den exzellent brillanten Klang der MA's einfach perfekt. Wenn sie den dann auch noch nach mehrmaligem Abspielen aufweisen würden, wär es noch besser...
Hab zwar auch nen Audiobrenner, aber Kassetten haben schon was für sich. Gute analoge Technik!!!
zucker
Moderator
#8 erstellt: 15. Apr 2004, 18:22
Vor ca. 5 Jahren hab ich die letzten gekauft, Sony Metal Master C60 und TDK MA-XG 90 und davon nicht wenige.
Wenn ich mich recht entsinne, kam die TDK um die 35 DM und die Sony um die 40 DM.
Ganz ehrlich - einen Unterschied zur normalen Metallkassette hab ich nicht gehört. Aufnahme und Abspielgerät sind das Yammi KX 670 und 690.

Sie sehen halt gut aus und stellen Optisch und Gewichtlich etwas dar.
STTommes
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 15. Apr 2004, 18:32
Naja, die letzte TDK MA 90 hab ich fur 2.95 Euro gekauft. Und an meinem Kassettendeck wird es auch nicht liegen. Hoff ich doch...


[Beitrag von STTommes am 15. Apr 2004, 18:33 bearbeitet]
xenokles
Stammgast
#10 erstellt: 18. Apr 2004, 15:23
Ich glaube,mittlerweile werden keine Cassetten mit Metallbändern mehr produziert, zumindest habe ich auch schon lange keine mehr gesehen. Ich habe auch gerne TDK MA verwendet, die klangen auf meinem Pioneer besser, als die auch schon guten Maxell XLII-S, die eben auch taschengeldfreundlicher waren. Aber mit den Einmeßmöglichkeiten des Tapedecks konnte man auch noch einiges rausholen. Ich denke, mit einem hochwertigen Laufwerk mit Doppelcapstan ist der Gleichlauf auch durch Keramik nicht mehr zu verbessern, ich halte das eher für Werbestrategie. Es gabe ja auch noch die tolle "That's Suono", die glaube ich sogar noch teurer war, als die Metal Master...
zucker
Moderator
#11 erstellt: 18. Apr 2004, 16:16
Ja, da hast Du recht. Die MA-XG und die Metalmaster werden nicht mehr hergestellt. Das war zumindest die Antwort auf meine Anfrage bei TDK und Sony. Es sollen wohl noch Restbestände von normalen Metalbändern vorhanden sein aber auch sie werden oder sind schon eingestellt worden.
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