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Aircell 7 ist ein super NF Kabel

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terrashot
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 12. Apr 2004, 13:37
Hallo zusammen,
ich bin einer von denjenigen, der bisher immer sehr viel Wert auf hochwertige Kabel gelegt hat.
Ich hatte schon:
Straight Wire Symphony (120 DM),
MIT Terminator 2 (400 DM),
Straight Wire Encore II (140 Euro),
Fadel Art Aerolitz (190 Euro),
Fadel Art Aerolink (300 Euro)und zuletzt
ein LUA NF Kabel (400 Euro).
Jedes mal war auch eine Verbesserung da.
Zuletzt hatte ich meinen CD-Player nach Hoerwege Vorgaben inkl. MasterClock modifiziert. Da wurde mir auch das Aircell 7 Kabel wärmstens als Cinchkabel empfohlen.
Es sollte sogar bis an 500 Euro Kabel herankommen.
Im Unglauben bestellte ich mir das Kabel für 41 Euro inkl. hochwertigen Chinchsteckern.
Die Konfektionierung war ein Kinderspiel.
Dann ließ ich das Aircell 7 für mein LUA ran. Und es klang uneingespielt schon sehr gut. Nach einigen Tagen Einspielzeit machte ich einen Vergleichstest gegen das LUA.
Mit zwei Y-Stecker war das überhaupt kein Thema.
So konnte ich wunderbar immer hin und her schalten.
Im Baß- und Mittenbereich war das Aircell unheimlich musikalisch. Nicht zu warm und nicht zu analytisch. Mir gefiel es besser als das LUA. Im Hochton war das LUA etwas spritziger was sicher an dem Silber, woraus das Kabel besteht liegt. Das Aircell hat sehr feine Höhen. Genau wie es sein muß.
In Sachen Räumlichkeit war das LUA besser.
Das Aircell 7 hat einen Meterpreis von noch nicht einmal 2 Euro. Dazu kommen noch Cinchstecker. In meinem Fall waren es die WBT 0147. Also insgesamt habe ich 41 Euro bezahlt. Das LUA hat mit den gleichen Steckern 400 Euro gekostet.

Im Moment teste ich auch ein RG 214/U. (6 Euro der Meter)
Der einzige Haken ist der Durchmesser von 10,8mm. Ich habe das Kabel mit Hypercut 11 Cinchsteckern von Oehlbach konfektioniert. Gesamtpreis 43 Euro.
Das Kabel klingt sehr warm. Der Baß ist sehr konturenstark.
Die Stimmen rücken gegen ein Fadel Art Aerolink in den Fordergrund. Die Höhen sind Anfangs etwas zurückhaltend gewesen und kamen erst nach einiger Spielzeit hervor. Dann aber sehr fein und seidig. Das Kabel ist eindeutig etwas für zu kühl und analytisch klingende Kombinationen.

Hat irgendeiner ähnliche Erfahrungen mit anderen NoName Kabeln gegen Markenhersteller gesammelt?

Gruß, Andreas
brause
Inventar
#2 erstellt: 15. Apr 2004, 14:23
moin ...

vor ettlichen jahren schon mit "funkkabeln" probiert

rg213 - straffer tiefton.

rg214 - mittenbetonter ,hochton etwas dezenter aber gut auflösend

rg58/all - mehr kickbass , mittenbetonter.

h2000-flex - mehr grundton (aber seidiger), hochton sehr klar aber für "helle" kombis zu übertrieben.

aircom-plus - von allem etwas .

aircell7 - relativ warmes klangbild.

alle kabel bis auf h2000-flex und rg58/all sind nicht gerade "biegefreundlich" und teilweise schwer zu verlegen.

alternative wäre noch das ecoflex10 ... auch wärmeres klangbild und in den höhen nicht so aufdringlich .

------
und nun können wieder "antivoodoofetischisten" ablästern

------

in diesem sinne ..

.
Miles
Inventar
#3 erstellt: 16. Apr 2004, 09:56
Ich hatte auch mal ein 5m Cinch-Kabel aus Aircell 7 hergestellt (Verbindung Vor-Endstufe). Das Kabel ist recht dick und sehr starr, für die komplette Cinch-Verkabelung einer Anlage also nicht so gut geeignet.

Einen intensiven Hörvergleich zu anderen Kabeln habe ich damals aus Bequemlichkeit nicht vorgenommen. Ich konnte bei einem kurzen Qualitäts-Check (A/B-Umschalten an einem CD-Player mit zwei Ausgängen) keinen Unterschied zwischen den 5m Aircell und einem 1m Oehlbach RG214 hören.

Für grössere Längen kann ich das Aircell also sehr empfehlen.
saturnikus
Stammgast
#4 erstellt: 04. Feb 2008, 02:43
Mmmmm ich wäre gern mal bei so einem Vergleich dabei, nicht das ich mir nicht ein gutes Kabel kaufe, aber so genaue Unterschiede kann ich beim besten willen nicht feststellen.

Ja mir fällt es teilweise sogar schwer den Klangunterschied zwischen CD Spielern zu hören, ich glaub in meiner ganzen Kette steckt eine Bremse und das sind bestimmt meine 2 x 13 Meter 4 qmm Oehlbach LS Kabel (Raum bedingt).

Ja woanders habe ich schon hier und da schon Unterschiede zwischen CD Spielern gehört, aber dann Zuhause...0 und schon gar nicht beim Austausch des Stromkabels (Supra Lorad) od. diverse Chinch Kabel in der 100.- Euro Liga.

Bei Verstärkern und Boxen höre ich sofort die Unterschiede, aber im Vergleich zwischen meinem Rotel RCD 06 und dem Opera Audio 5.0 oder dem Musical Fidelity A5 CD Spieler habe ich bei mir nichts gehört.

Wo ich mal ein wenig gehört habe, war zwischen den Musical Fidelity X Ray V3 und meinem ex ex CD Spieler Marantz 5001 OSE, hier war der X Ray besser, ich hatte aber
eigentlich nur das Gefühl, das dieser etwas lauter war und dadurch besser geklungen hat.

Im Lüneburg bei einem Hifi Händler habe ich den Opera Droplet CDP 5.0 gegen einen Rega Apollo gehört und der Rega sah ganz schön blass gegen den Opera aus (wer weiß was Opera mit dem Testmuster vorher gemacht hat.

Dann einige Wochen später kam dann mein Freund mit einem nicht eingespieltem Opera Audio 5.0 zu mir (2800.-) und wir haben dann mit gleichen Chinch Kabeln gegen meinen Rotel RCD 06 (600.-) verglichen, was soll ich Euch sagen 0 kein Unterschied.
Gut mein Freund mit der Rasa Brille - neuer CD Spieler, hat etwas gehört, aber auch nicht viel und er meinte auch das meine Anlage trotz gutem Klang mit angezogener Handbremese fährt.

Dann kommt in mir immer die gleiche Frage hoch, alles Voodoo
und die Industrie verdient gut oder bin ich taub, oder bleibt es in meiner Anlage stecken ???

Muss wohl doch mal Stereo anschreiben, damit die vorbei kommen und meine Anlage pimpen.
WinfriedB
Inventar
#5 erstellt: 04. Feb 2008, 09:27
Du mußt einfach nur ein bißchen denken.

Was meinst du, was auf deinem PC-Kabel zum Netzwerk/DSL-Anschluß für Frequenzen übertragen werden? Die Audio-Frequenzen sind ein Dreck gegen das, was über ein Datenkabel an Impulsen läuft. Und ulkigerweise kommen die sogar bei denen, die den Unterschied zwischen Gold- und Silberkabel glauben hören zu können, ohne Probleme und Datenfehler durch. Über ganz stinknormales Kupferkabel mit popeliger Abschirmung.

Aber irgendwann fängt die Hai-Änd-Fraktion sicher auch mit Super-Datenkabeln an. Leider sind dann die Ergebnisse direkt überprüfbar, und ich bin mal gespannt auf die erste Meldung von Unterschieden z.B. im Ausdruck vom Netzwerk-Drucker, je nachdem ob da Kupfer- oder Silberkabel dranhängt.

Wie schon viele andere sagten: Laß den ganzen Kabelkram, kauf dir Kabel von vernünftiger Qualität (es müssen ja nicht gerade Cinchkabel aus der Grabbelkiste vom Flohmarkt sein), bleib bei deinen 4mm2 LS-Kabeln. Und von dem gesparten Geld geh lieber mal mit der Freundin schick essen, oder kauf dir (und ihr) ein paar schöne CDs.
Signature
Inventar
#6 erstellt: 04. Feb 2008, 21:17

Und ulkigerweise kommen die sogar bei denen, die den Unterschied zwischen Gold- und Silberkabel glauben hören zu können

Es gibt keine Goldkabel denn die hätten einen viel zu niedrigen Leitwert. Hingegen gibt es Silberkabel (999er Reinsilber ist etwa 10% leitfähiger ist als Kupfer). Höherwertige Stecker und Buchsen werden vergoldet um sie vor Oxidation zu schützen. Mit "Klangverbesserungen" hat dass nur indirekt etwas zu tun, denn Ziel ist ein auf Dauer besserer Kontakt.

Gruß
- sig -
Jeck-G
Inventar
#7 erstellt: 16. Feb 2008, 12:31
Und wo DSL schon angesprochen wurde: Nicht nur im Netzwerkkabel, sondern in der Telefonleitung, die teilweise aus den 50ern/60ern stammt...
hf500
Moderator
#8 erstellt: 16. Feb 2008, 20:45
Moin,
womoeglich ist das Telefonkabel mit papierisolierten Kupferadern noch aelter ;-)
Und in den Schaltschraenken werden die blanken Kupferadern einfach um vernickelte Haken gewickelt,
das funktioniert sogar und zwar ziemlich zuverlaessig.

Abgesehen davon ist Aircell7 eine feine Strippe, die aber mit dafuer vorgesehenen Steckern konfektioniert werden muss,
wenn sie fuer HF verwendet wird. Sie ist einigermassen duenn, verlustarm und recht flexibel.
Damit haben wir schon Thin-Ethernet-Segmente weit ueber 200m gebaut, mit RG58 wird die Grenze mit 185m angegeben.
Aircell7 hat etwa die Daempfungswerte von Thick-Ethernet Kabeln.

73
Peter


[Beitrag von hf500 am 16. Feb 2008, 20:50 bearbeitet]
eisbärwelpe
Stammgast
#9 erstellt: 19. Mrz 2008, 23:38
Die Auswahl der in diesen Beiträgen genannten Kabelbezeichnungen macht tatsächlich nur für Funkamateure Sinn, die

1. im 2m Band und darüber, also ab 144 MHz arbeiten und
2. eine Kabeldistanz von mehr als 5m zwischen Transceiver und Antenne zu überbrücken haben.

Für Amateurzwecke ist Aircom-Plus das beste Kabel, gefolgt von Aircell 7, RG 213, RG 58 und schließlich RG 178 als dem schlechtesten marktüblichen Kabel. Mit "marktüblich" meine ich die gängigsten Typen, nicht aber weltweit alle!

Bei Kurzwelle, insbesondere im 160m-Band, schrumpfen die Dämpfungsunterschiede schon soweit zusammen, dass man für eine Kabeldistanz von 20m zwischen Transceiver und Antenne keinen relevanten Unterschied zwischen Aircom-Plus und RG 58 mehr feststellen kann.

Und es kommt ja noch hinzu, dass die genannten Kabel einen Wellenwiderstand von jeweils 50 Ohm besitzen und der Einsatz dieser Kabel ohnehin nur Sinn macht, wenn auch der Eingangs- und Ausgangswiderstand der zu verbindenden Komponenten jeweils 50 Ohm beträgt, da sonst bei Abweichungen Stehwellen auftreten würden.

Selbst wenn man den Tonfrequenzbereich bis auf 100 kHz ausdehnen würde, liegt der immer noch um mehr als eine Zehnerpotenz unter der niedrigsten Kurzwellenfrequenz im 160m-Band.

Wie sollten denn in dem noch niedrigeren und daher für die Kabel völlig uninteressanten Ton-Frequenzbereich die genannten Kabel zu ungeahnten Höhenflügen ansetzen. Das ist doch völlig abwegig.

Zwischen HiFi-Komponeten im Abstand unter 5m reicht daher an sich jede leitende Verbindung aus, gleichgültig welche Dämpfung und welchen Wellenwiderstand sie hat, notfalls auch ein Klingeldraht. Einschränkungen bestehen lediglich hinsichtlich einer Abschirmung gegen äußere Störeinflüsse.

Bei Lautsprecherverbindungen mag etwas anderes gelten, da hier Rückwirkungen zwischen der massenbehafteten Lautsprechermembran und deren mechanischer Dämpfung gegenüber der Leistungsendstufe durch die Kabelimpedanz beeinflusst werden können.

Wenn User wirklich Unterschiede festellen, so sollten sie doch mal prüfen, ob es an den Kabeln oder an Wasseradern, Erdstrahlen oder sonstigem esoterischem Zeug liegt.

Vielleicht kann ja ein Verrücken der Anlage, ähnlich dem Verrücken von Betten aufgrund der Messung eines Wünschelrutengängers, oder die Anbringung von Absorbern, gefüllt mit Katzenhaaren oder sonstigem Müll, helfen.

Eisbär


[Beitrag von eisbärwelpe am 20. Mrz 2008, 00:03 bearbeitet]
hf500
Moderator
#10 erstellt: 19. Mrz 2008, 23:51
Moin,
ich benutze Aircell7, um meine 70cm-Antenne mit dem Tranceiver zu verbinden ;-)
Die am gleichen Duobander angeschlossene 2m-Antenne muss mit RG213 auskommen, aber die Strippe liegt auch schon ein paar Jahre laenger.

Natuerlich kann man diese Kabel auch fuer NF verwenden, aber wirklich sinnvoll ist es nicht.

RG147 ist dafuer schon besser geeignet, es ist duenner und flexibler. (ein "schlechtes" Kabel ist RG147 nicht, es gibt fuer jedes Kabel einen geeigneten Anwendungsbereich.
Und RG147 ist fuer Innenverkabelungen in Geraeten sowie fuer Anschluesse bei geringer Kabellaenge und kleinen Sendeleistungen geeignet. Viel verwendet wird es fuer
Magnetfussantennen fuer Handys, aber bei 900MHz verliert man auf den ueblichen 3m schon 3dB..., die Haelfte der Sendeleistung bleibt in der Strippe stecken)

73
Peter
3rd_Ear
Inventar
#11 erstellt: 21. Mrz 2008, 01:24
[klugscheisser-modus]
@hf500: RG174 meinst Du natürlich.
[/klugscheisser-modus]

PS: Meine Tippelmaschine macht in zetzter Leit auch immer so komische Drahlenzeher..
hf500
Moderator
#12 erstellt: 21. Mrz 2008, 16:36
Moin,
sonst waere es ja langweilig ;-)

73
Peter
KuNiRider
Inventar
#13 erstellt: 25. Mrz 2008, 21:06
Das Antennenkabel auch gute Chinchkabel abgeben ist ja nix neues Wer auch mit einem etwas steiferen Kabel leben kann, sollte mal ein Delta KOAX 1070T oder Belden H126 DB (oder sonst einem guten 3fach geschirmten 1,0/4,6mm Koax)mit den PPC-CMPRCA Kompressionsstecker testen Der Stereometer kommt dann auf ca. 14 bis 18,-€ und man hat ein Kabel und vor allem einen Stecker, der sich eigentlich nicht mehr toppen lässt Nachteil gibt es allerdings auch ... man braucht eine Spezialzange (ab ca. 50,-€) zur Steckermontage. Viele Montagebetriebe der Kabel-BW oder KDG haben die allerdings zur F-Steckermontage
Kuddel_aus_dem_Norden
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 04. Dez 2010, 00:05
Na ja, nun sind zwei Jahre vergangen...

Ich habe das Aircell 7 natürlich auch ausprobiert. Es gefällt mir nicht ganz so gut wie das Van den Hul Hybrid 300, aber gemessen am günstigen Preis, ist das Aircell wirklich hervorragend. Auflösung und Schmelz sind überdurchschittlich gut. Für Hifi-Freunde, die nicht verarmen wollen und trotzdem Qualität wollen, ist es das ideale Kabel. Spottbillig bei Reichelt.de!

Grüße Kuddel
Casper71
Stammgast
#15 erstellt: 27. Dez 2010, 21:39

Kuddel_aus_dem_Norden schrieb:
Aircell 7 ...Für Hifi-Freunde, die nicht verarmen wollen und trotzdem Qualität wollen, ist es das ideale Kabel.

Grüße Kuddel


Moin Kuddel,

da stimme ich Dir zu. Habe auch das Aircell 7, ein sehr gutes Kabel zu einem angenehmen Preis.

Gruß
Frank
Schmids-Gau
Stammgast
#16 erstellt: 27. Dez 2010, 23:10

Kuddel_aus_dem_Norden schrieb:
Auflösung und Schmelz



Wikipedia schrieb:

Schmelz bezeichnet:

* die oberste Schicht eines Zahnes, siehe Zahnschmelz
* eine Glasur auf Tongefäßen, siehe Glasur (Keramik)
* einen ehemaligen Exerzierplatz in Wien, siehe Schmelz (Wien)
* eine Gemeinde im Landkreis Saarlouis im Saarland, siehe Schmelz (Saar)
* einen Ortsteil der Stadt Bad Berneck im Fichtelgebirge im Norden des oberfränkischen Landkreises Bayreuth, Bayern
* den ehemaligen deutschen Namen von Smeltė im Memelland, heute Litauen



Sorry, das musst einfach sein
Kuddel_aus_dem_Norden
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 04. Jan 2011, 15:40
Hi Freaks,
es gibt sogar einige Sprachwissenschaftler, die (ganz primitiver) Schokolade den Begriff "Schmelz" zuweisen. Sind die alle wahnsinnig? Haben die nicht im Wissenschafts-Magazin Wkipedia nachgeschaut?

Grüße Kuddel
Hörbert
Moderator
#18 erstellt: 04. Jan 2011, 15:50
Hallo!

@Kuddel_aus_dem_Norden


Schmelz


Um Himmelswillen, wieviel Energie läßt du denn durch das arme Kabel fließen um soch einen drastischen Effkt zu erzielen?

Das ist eine einfache unspezifierte Leitung, da sollen keine 100-200 Ampere drüber fließen.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 04. Jan 2011, 15:51 bearbeitet]
ZeeeM
Inventar
#19 erstellt: 04. Jan 2011, 16:19

Hörbert schrieb:


Um Himmelswillen, wieviel Energie läßt du denn durch das arme Kabel fließen um soch einen drastischen Effkt zu erzielen?


Du weisst doch sicher, das Kabel in höchstwertigen und sensiblen Ketten sehr klangbestimmend sind.

Aircell klingt doch schon. gut ... Aaaaaaairceeeeelllll.

http://www.youtube.com/watch?v=X5lsvG2PBmI
Kuddel_aus_dem_Norden
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 04. Jan 2011, 17:45
Hallo Günther,
jetzt weiß ich erst, warum das Kabel immer so warm wird.

Neee - aber echt: Das ist schon gut fürs Geld!

Grüße Kuddel
UTFORCE
Stammgast
#21 erstellt: 16. Feb 2011, 01:09
Hi,

ich habe gestern und heute auch etwas mit selbst konfektionierten Kabeln experimentiert.

Da ich gerade wie auf Kohlen auf meine 5 Kanal Endstufe warte und noch keine passenden Kabel hatte habe ich mich aus Lust am Basteln dazu entschieden mal selbst ein paar Kabel zusammen zu schustern. Ich habe mich für günstige Stecker vom Conrad entschieden, da ich ja 10 Stück brauchte und bis jetzt nicht an "Steckerklang" glaube. Diese sind es geworden: Link

Die Stecker sind einfach zu montieren, zweiteilig. Auch beim Löten schmilzt das isolierende Plastik nicht. Für den Preis auf jedenfall gut gemachte Stecker. Das Loch in der Hülse hat 7,0 mm.

Als Kabel habe ich gestern ein RG58 C/U ausprobiert, das war aber selbst mit Schrumpfschlauch und Isolierband nicht richtig schön mit diesen Steckern zu verwenden. Also habe ich mir heute noch etwas AIRCELL 7 besorgt. Das passt mit etwas "sanfter" Gewalt perfekt mit straffem Sitz in diese Stecker. Ergebnis:

Aircell 7 Cinchkabel

Verwendet habe ich das Paar um meinen CD Player mit meinem alten Stereo Verstärker (Sony TA-F 570 ES) zu verbinden. Als Boxen kommen immernoch meine wirklich nicht sehr HighEndigen Canton Plus XXL.2 zum Einsatz. (Bis ich mich für einen schönen Bausatz entschieden habe, grad sind ja erst die Subwoofer fertig geworden, die aber zu dem Test nicht mit angeschlossen waren.)

Fazit nach nun ca. 2 Stunden Probehören: Ich und meine Freundin hören tatsächlich einen Unterschied zu den Beipackstrippen, Bzw. einem günstigen Hama Cinchkabel.

Ich hätte es nie für möglich gehalten bei dieser Anlage da wirklich einen Unterschied raus zu hören, aber mit dem Aircell wird der Klang im vergleich zum Beipackkabel wärmer, klingt weniger bedeckt, die Instrumente kommen schöner raus. Der Klang ist einfach lebendiger.

Also in meinen Augen ein Erfolg! Ich bin gespannt ob ich einen Unterschied ausmachen kann wenn die Kabel länger gelaufen sind. Ansich wollte ich ja nur eine günstige Lösung meine hoffentlich bald eintreffende Endstufe ordentlich zu verkabeln, und das mit Kabeln in der passenden Länge. Das sich dadurch auch noch wirklich der Klang ins positive (mir gefällt es mit dem Aircell besser!) verändert - Top! Ich kann nur sagen wer gerne bastelt sollte das mal ausprobieren, es kostet ja nicht die Welt.

In dem Sinne - frohes Schaffen!

LG

André


[Beitrag von UTFORCE am 16. Feb 2011, 02:16 bearbeitet]
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