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Phasenbestimmung

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13122734
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 21. Jan 2003, 01:44
Servus!

Habe gerade im Elektronikforum "statische Entladung" darüber gelesen und mir die angegebene site
www.kalle-miltzow.de/Phasenbestimmung.html
angeschaut.
Mit statischer Entladung habe ich zwar keine Probleme, nur der Regler meiner Elektroheizung spuckt manchmal irgendwelche Störsignale aus, nach der o. angef. website hätte die Netzsteckerstellung aber auch großen Einfluß auf die Klangqualität.
Wenn ich mir so anschaue was bei mir an zwei Mauersockeln alles an elektrischen Verbrauchern, verbunden über diverse Steckerleisten und Verlängerungen, dranhängt, wäre eine derartige Optimierung ziemlich zeitaufwendig.
Meine Frage wäre daher:
Gibt es einen echten physikalischen Hintergrund, bzw. hat die Netzsteckerstellung tatsächlich einen HÖRBAREN Einfluß auf die Klangqualität?


ciao
UweM
Moderator
#2 erstellt: 21. Jan 2003, 13:09
>>Meine Frage wäre daher:Gibt es einen echten physikalischen Hintergrund, bzw. hat die
>>Netzsteckerstellung tatsächlich einen HÖRBAREN Einfluß auf die Klangqualität?ciao

Die Idee dahinter ist die Verringerung von Ausgleichströmen zwischen den Geräten. Diese sind aber dann am geringsten, wenn nicht jedes Gerät auf kleinstmöglichem sondern alle auf möglichst gleich hohem Potential liegen. Die Anleitung der Seite ist technisch schon mal falsch.

Aber was soll´s? Mir sind noch keine Klangeinflüsse aufgefallen, dramatische schon gar nicht.

Vergiss es!

Grüße,

Uwe
HifiPhlipper
Stammgast
#3 erstellt: 21. Jan 2003, 13:21
Muss Uwe zustimmen. Die "richtige" Seite Deines Netzsteckers (bzw. der Dose) kannst Du leicht mit einem Multimeter bestimmen. Aber das bringt wirklich nichts hörbares. Was allerdings durchaus Sinn macht ist die gemeinsame Nutzung eines Dosenanschlusses für die Komponenten (eine Leiste, am besten mit Blitzschutz und Netzfilter zur Sicherheit). Ausserdem sollte man vermeiden, andere Geräte (insbesondere Leutstoffröhren) an die gleiche Dose zu schalten. Das kann dann tatsächlich zu (sehr gut hörbaren) Problemen führen. Grüsse...
schwedenherz
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 25. Okt 2003, 19:34


Jungs, vielleicht macht die Phasenbestimmung keine dramatischen Klangveränderungen. Aber so wie jede Änderung an den Komponeneten oder den Kabel irgendetwas bewirkt so bringt die korrekte Phase ein mehr an Raum und Staffelung. Wer's nicht glaubt probiert's einfach mal aus. Ensprechende Komponeneten und eine gute Aufnahme vorausgesetzt ändern sich Darstellung und Raum deutlich.

Letztendlich gehts um die Musik. Wer will schon endlos an seiner Anlage herumdoktern. Aber irgendwann wird es ein Hobby mit dem man sich beschäftigt. Und da steckt man auch schon mal an den Steckern hin und her ;-))

Grüße
Jürgen
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#5 erstellt: 26. Okt 2003, 10:22
Hi,

zur Hörbarkeit und Machbarkeit kann ich nur so viel sagen:
etliche eher hochwertige Geräte mit Kaltgerätebuchsen haben entweder genormt angeschlossende Kaltberätebuchsen (wenn man draufschaut: Line (Phase) Earth (Erde) Null (Null). Somit ist die vorgesehene Polung erstmal klar.
Hierbei gibt es leider Hersteller, die das mal vergessen, und z.B. bei Boxen mit aktivteilen schon mal die Polung bei einem Paar drehen.

Bei Geräten mit solchen Buchsen ist zudem die messbare Spannung nur dann ausschlaggebend, wenn man zuvor die Erdkontakte der Stecker abklebt. ABER VORSICHT! STROM IST IMMER NOCH TÖDLICH!!!

Bei Geräten mit Eurosteckern (2 Pole ohne Erdkontakt) ist Die Messung einfach - wie schon mehrfach im Forum beschrieben.

Dummerweise hängen die Messbaren Unterschiede (und damit meist auch die Hörbarkeit) stark von der Qualität der Netzteile der Geräte ab.

Ein etwas "nerviges" Beispiel wäre Arcam: Es ist ums Verrecken Sch... egalwas man abklebt misst oder dreht: Die Dinger bleiben konstant bei wenigen zig Millivolt!
Und klingen m.E. recht gut - mal eine Firma die keine Boliden baut und trotzdem (oder deswegen) bezahlhare Geräte bauen kann, die schon HighEnd sind...

Die Unterschied variieren von Gerät zu Gerät, allerdings sind Unterschiede bei gemessenen Potentialunterschieden von mehrere Zig Volt in der Regel gut hörbar und ähnlich:
Weniger Scharfe Höhen, sauberer Bass (bläht weniger, geht aber scheinbar tiefer), mehr Raum - man hört mehr Hallanteil bei hochwertigen Aufnahmen, der sich besser von den Instrumenten unterscheiden lässt.

Zumindest bei Arcam (gestern bei einem guten Freund probiert) macht ein wechsel der Stromverkabelung (ja, richtig gelesen) deutlich mehr aus: Eine etwas unverhältnismässige Verkabelung seiner 2 Geräte (CD73,A80) mit Audioplan Powercord S und einer Power* S krempelte den Sound reichlich ins bessere um - kostet allerdings auch zusammen ca. 720 EUR. Hätte ioch in diesem Fall, eben wegen der guten Netzteile - auch nicht gedacht.

Grüße,

Michael

[bearbeitet wegen offensichtlich zu viel Bier gestern abend ;)]


[Beitrag von Langhaarigerbombenleger am 26. Okt 2003, 10:23 bearbeitet]
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