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Erfahrungsbericht Netzkabel vom Sicherungskasten zur Anlag

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Autor
Beitrag
meikii
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 27. Jun 2005, 16:44
Hallo,

hat zwar etwas gedauert, aber jetzt ist es soweit. Das neue Haus ist einigermassen bewohnbar und somit sind auch die Hifi-Arbeiten erledigt. Nach etlichen Gesprächen mit Elektrikern und Hifi-Fans habe ich mich für folgende Variante entschieden: 16er Schmelzsicherungen und 5 x 1,5 mm Kabel von denen je 2 für plus und minus verdrillt sind. Am Ende der Kabel sind keine Steckdosen sondern direkt fette Furutech Kaltgerätestecker. Insgesamt habe ich 3 Kabel: Verstärker, CDP und Subwoofer.

Das schwierige an der Sache war weniger das Material oder die Entscheidung sondern eher einen Elektriker zu finden, der so etwas installiert. Ich war schon ziemlich schockiert über die Kundenfeindlichkeit der Vertreter der Elektriker-Zunft, auf die ich traf. Statt auf meine Wünsche einzugehen wurde mir von 10fach Steckdosen über schlichte Versuche mich zu überzeugen, dass die jetzigen Leitungen doch schon den deutschen Normen und Standards entsprächen, bis hin zu einfachem Austauschen von Steckdosen so ziemlich alles angepriesen. Selbst der sechste Elektriker machte zwar, was ich ihm auftrug, allerdings nicht ohne mich mehrmals drauf aufmerksam zu machen, dass das „Quatsch“ sei, was ich da mache. Ich sagte ihm, dass er da sicher nicht der einzige ist, der das denkt, aber das ist ein anderes Thema….

Auf jeden Fall war ich gespannt. Also habe ich die Anlage angeschlossen und zunächst über Groneberg Netzleiste und Groneberg Netzkabel gehört. Schön und sehr ähnlich wie ich aus meiner alten Wohnung gewohnt war, allerdings halliger (liegt an der noch kargen Einrichtung und dem fehlenden Teppich). Danach habe ich umgestöpselt auf die neuen direkten Netzkabel – und war erstaunt. Meiner Meinung nach ist die Plastizität und Räumlichkeit in der Tiefe der größte Zugewinn. Das ist schon wirklich sehr deutlich mehr Tiefenstaffelung als ich es bisher gewohnt war.

Die zweite Verbesserung, die sehr deutlich eingetreten ist, ist dass die Instrumente konturierter hörbar sind.

Darüber hinaus wirkt das Klangbild ruhiger. Ich hatte immer den Eindruck, dass mein Marantz CD67OSE immer etwas unruhig spielte, was auch nach dem Tuning nicht ganz weg ging. Nun ist es viel besser.

Insgesamt hat sich das für mich sehr gelohnt und ich kann es nur weiter empfehlen. Da ich leider jetzt weder Geld noch Zeit übrig habe fällt leider das Naim Fraim, das ich mir gerne geschossen hätte, flach. Dafür lass ich mir für kleinstes Geld 2 Basen mit Sand/Bleischrot-Füllung bauen. Mal sehen, was das bringt…

Viele Grüße
meikii
Unixvms
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 27. Jun 2005, 18:02
Hallo,

ich möchte ja nicht aufdringlich sein; was hat der Umbau der Elektrik denn gekostet ?

Grüße
Unixvms
-scope-
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 27. Jun 2005, 19:00
Hi...


was hat der Umbau der Elektrik denn gekostet


Vermutlich den Bezug zur Realität
Duncan_Idaho
Inventar
#4 erstellt: 27. Jun 2005, 21:09
Wobei ein Vergleich bei doch recht anderer Akkustik, wie du ja selbst erwähnst doch etwas arg heikel ist.....

Würde das ganze erst bei richtiger Einrichtung als Vergleich machen. Und wenn der Unterschied nur fein sein sollte, dann würde mich das eher bestärken, für das verwendete Geld in bessere Elektronik zu investieren....

lilux
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 27. Jun 2005, 22:55

-scope- schrieb:
Hi...


was hat der Umbau der Elektrik denn gekostet


Vermutlich den Bezug zur Realität ;)


Nöö, der hat schon vorher nicht bestanden.
das.ohr
Inventar
#6 erstellt: 28. Jun 2005, 10:19
Hallo Meikii,

es sind ja gleich alle bekannten wieder hier

nun decken sich deine beschreibungen mit den meinigen erfahrungen. ich kann wie du sicher auch jederzeit von extrastromleitung zu standardwandsteckdose wechseln ... und was sollen die kosten, bei mir ist das 3x2.5 mm² (10m) mal auf einer baustelle abgefallen und ist preislich nicht wirklich relevant....

Frank
Sonst
Stammgast
#7 erstellt: 28. Jun 2005, 12:05
Hallo,

obwohl ich (mehr aus optischen Gründen) überall Lapp-Kabel und (mechanisch) gute Netzstecker verbaut habe, höre ich beim umstecken keinen Unterschied zu den mitgelieferten Kabeln von z.B AVM und T+A.

Allerdings hatte ich mir auch in unsere Haus (Baujahr 1953) in der Schweiz aufgrund der alten Elektroinstallation (nur 6 A) eine Extra-Leitung nur für die Anlage im Wohnzimmer legen lassen. Vorher hing das halbe Haus an der gleichen Leitung wie die Anlage. Als ich die Anlage danach wieder in Betrieb nahm und meine Lieblingsmusik hörte meinte ich auch ggü. vorher einen deutlichen Unterschied vernehmen zu können. Das Klangbilöd erschien mir deutlich ausgeglichener und dataillierter.

Vielleicht gibt es zumindest gewisse Störer (Halogen/Mikrowelle etc.) die das Klangbild verschlechtert haben. Eigentlich halte ich die Netzkabelmasche auch für physikalisch nicht erklärbar und ich hatte das Kabel auch nicht wegen des Klangs getauscht, doch es war ein deutlicher Effekt hörbar. Die Kosten beliefen sich glaube ich auf ungefähr 450€. War auch ein langer Weg und ausserdem brauchte ich einen neuen Sicherungskastebn sowie neue Aufputzsteckdosen (dreimal; zweimal Monoblöcke und einmal Steckerleiste für den rest der Anlage).

Gruss
André
Duncan_Idaho
Inventar
#8 erstellt: 28. Jun 2005, 13:08
In deinem Fall war das auf jeden Fall auch aus technischen Gründen einfach die beste Lösung....
meikii
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 28. Jun 2005, 13:34

Duncan_Idaho schrieb:
Wobei ein Vergleich bei doch recht anderer Akkustik, wie du ja selbst erwähnst doch etwas arg heikel ist.....

Würde das ganze erst bei richtiger Einrichtung als Vergleich machen. Und wenn der Unterschied nur fein sein sollte, dann würde mich das eher bestärken, für das verwendete Geld in bessere Elektronik zu investieren....

:prost


Klar, so wirds auch gemacht, so n Haus is ja auch nicht über nacht fertig, da is immer was zu tun. Éin A-B-Vergleichsjünger bin ich sowieso nicht, darum gehts mir nicht. Die Einrichtungsgegenstände sind exakt die selben, allerdings ist der Grundriss des Raums nun anders. Nichtsdestotrotz, der Unterschied ist sehr deutlich was Räumlichkeit (vor allem Tiefenstaffelung) und Präzision angeht. Ich kanns nur empfehlen, mir gefällts. Der Preis: 50 Meter Kabel = 80€, Elektriker = 150 €. Zum Vergleich meine frühere Lösung: 2x 2m gebrauchtes Groneberg Premium TS = 200€, Groneberg 7fach Netzleiste 180€. Die werde ich demnächst konkret in die ebay verticken.

viele Grüße
meikii
meikii
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 28. Jun 2005, 13:38

das.ohr schrieb:
Hallo Meikii,

es sind ja gleich alle bekannten wieder hier

nun decken sich deine beschreibungen mit den meinigen erfahrungen. ich kann wie du sicher auch jederzeit von extrastromleitung zu standardwandsteckdose wechseln ... und was sollen die kosten, bei mir ist das 3x2.5 mm² (10m) mal auf einer baustelle abgefallen und ist preislich nicht wirklich relevant....

Frank

Hi Frank,

naja bei unserem früheren Forum kann ich nur sagen: Tot, töter, audiomap. Schade ich fands immer sehr gut, solange jemand mal was gepostet hat.

Freut mich, dass Du auch mit dieser Lösung zufrieden bist. Ich glaube, einer der Hauptgründe es zu machen war bei mir auch einfach Neugier und Experimentierfreude. Wenns nix gebracht hätte (oder tatsächlich alles Einbildung ist) hat's trotzdem Spass gemacht, dann isses halt eingebildet geiler. Aber geiler is geiler. Es lebe der Realitätsverlust.

viele Grüße
meikii
DB
Inventar
#12 erstellt: 28. Jun 2005, 14:10
Hallo,


Am Ende der Kabel sind keine Steckdosen sondern direkt fette Furutech Kaltgerätestecker


was für Kabel sind denn das? Massiv oder Litze?

MfG

DB
meikii
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 28. Jun 2005, 14:38

DB schrieb:
Hallo,


Am Ende der Kabel sind keine Steckdosen sondern direkt fette Furutech Kaltgerätestecker


was für Kabel sind denn das? Massiv oder Litze?

MfG

DB


Hi,

Litze,

vg meiki
Duncan_Idaho
Inventar
#15 erstellt: 28. Jun 2005, 14:51
Bitte zum Thema zurück....
King_Crimson
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 28. Jun 2005, 22:05
Am Sicherungskasten wurde nichts gemacht?
meikii
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 29. Jun 2005, 11:00

King_Crimson schrieb:
Am Sicherungskasten wurde nichts gemacht?

nix grossartiges: Kabel dran und Schmelzsicherungen (1 pro Kabel also 3 in summe, das wars)

gruß
meikii
Der_Handballer
Inventar
#18 erstellt: 04. Jul 2005, 08:33

meikii schrieb:

DB schrieb:
Hallo,


Am Ende der Kabel sind keine Steckdosen sondern direkt fette Furutech Kaltgerätestecker


was für Kabel sind denn das? Massiv oder Litze?

MfG

DB


Hi,

Litze,

vg meiki


Ein netter Versuch wieder was zum "Meckern" zu finden!
Master_J
Inventar
#19 erstellt: 04. Jul 2005, 09:34

meikii schrieb:
...5 x 1,5 mm Kabel von denen je 2 für plus und minus verdrillt sind.

Plus und Minus gibt es nicht bei Wechselstrom.

Was ist mit dem dritten Leiter des TNS-Netzes?
Nur ein "Kabel" dafür?
Klingt bestimmt "luftig", weil die Erdung nicht so stark ausgeführt ist.


meikii schrieb:
Die Einrichtungsgegenstände sind exakt die selben, allerdings ist der Grundriss des Raums nun anders.

Und somit haben Deine Eindrücke keinerlei Aussagekraft.


meikii schrieb:
Nichtsdestotrotz, der Unterschied ist sehr deutlich was Räumlichkeit (vor allem Tiefenstaffelung) und Präzision angeht.

Klar, ist ja auch eine andere Räumlichkeit = anderer Raum.

Gruss
Jochen
meikii
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 04. Jul 2005, 10:18
Was ist mit dem dritten Leiter des TNS-Netzes?
Nur ein "Kabel" dafür?
Klingt bestimmt "luftig", weil die Erdung nicht so stark ausgeführt ist.

Ja, klingt sehr geil luftig


meikii schrieb:
Die Einrichtungsgegenstände sind exakt die selben, allerdings ist der Grundriss des Raums nun anders.

Und somit haben Deine Eindrücke keinerlei Aussagekraft.

Ja genau.


meikii schrieb:
Nichtsdestotrotz, der Unterschied ist sehr deutlich was Räumlichkeit (vor allem Tiefenstaffelung) und Präzision angeht.

Klar, ist ja auch eine andere Räumlichkeit = anderer Raum.

Exakt. Na dann sind wir zwei ja genau einer Meinung. Hammerwiederwasgelernt
viele Grüße meikii
richi44
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 04. Jul 2005, 12:37
Ich staune immer wieder, was in Deutschland in Sachen Strom alles möglich ist...
16er Schmelzsicherungen und 5 x 1,5 mm Kabel von denen je 2 für plus und minus verdrillt sind. Am Ende der Kabel sind keine Steckdosen sondern direkt fette Furutech Kaltgerätestecker. Insgesamt habe ich 3 Kabel.
Erstens muss die Hauseinführung die drei 16er Sicherungen "befeuern" können. Zweitens sind an Sicherungen nur dann Kabel zugelassen, wenn sie nicht in einem Rohr verlegt werden und drittens enden solche Leitungen immer in einer festmontierten Steckdose. So sind jedenfalls die Schweizer Normen. Und nachdem sich 5 Elektriker geweigert haben, so einen Murks loszulassen, sind vermutlich die deutschen Vorschriften auch nicht viel anders. Jedenfalls sind die Kabelfarben genormt, sodass bei 5 Farben sich kein normgerechter Anschluss mit verdrillen ergibt. Daher ist ein Kabel entsprechenden Querschnitts zu wählen und nichts zu verdrileln. Ausserdem ist die Erde mit mindestens dem Querschnitt wie Phase und Neutral zu führen.
meikii
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 04. Jul 2005, 13:06

richi44 schrieb:
Ich staune immer wieder, was in Deutschland in Sachen Strom alles möglich ist...
16er Schmelzsicherungen und 5 x 1,5 mm Kabel von denen je 2 für plus und minus verdrillt sind. Am Ende der Kabel sind keine Steckdosen sondern direkt fette Furutech Kaltgerätestecker. Insgesamt habe ich 3 Kabel.
Erstens muss die Hauseinführung die drei 16er Sicherungen "befeuern" können. Zweitens sind an Sicherungen nur dann Kabel zugelassen, wenn sie nicht in einem Rohr verlegt werden und drittens enden solche Leitungen immer in einer festmontierten Steckdose. So sind jedenfalls die Schweizer Normen. Und nachdem sich 5 Elektriker geweigert haben, so einen Murks loszulassen, sind vermutlich die deutschen Vorschriften auch nicht viel anders. Jedenfalls sind die Kabelfarben genormt, sodass bei 5 Farben sich kein normgerechter Anschluss mit verdrillen ergibt. Daher ist ein Kabel entsprechenden Querschnitts zu wählen und nichts zu verdrileln. Ausserdem ist die Erde mit mindestens dem Querschnitt wie Phase und Neutral zu führen.

hmmmm stimmt mich nachdenklich. Da ich mich mit diesen Dingen nie befasst habe und nur dem Elektriker geschildert habe, welches Endergebnis ich gerne sehen möchte, muss ich wohl noch mal mit ihm reden.

Gruß
meikii
hal-9.000
Inventar
#23 erstellt: 04. Jul 2005, 13:07

richi44 schrieb:
Ich staune immer wieder, was in Deutschland in Sachen Strom alles möglich ist...


Ich frage mich überhaupt, ob das normgerecht ist...

Das Problem hat er IMHO, wenn er in diesem Zusammenhang einen Schaden über die Versicherung abwickeln will und die einen Gutachter schickt. Ich denke allerspätestens dann werden die Augen größer und die Gesichter länger...
Master_J
Inventar
#24 erstellt: 04. Jul 2005, 13:10

hal-9.000 schrieb:
Das Problem hat er IMHO, wenn er in diesem Zusammenhang einen Schaden über die Versicherung abwickeln will und die einen Gutachter schickt. Ich denke allerspätestens dann werden die Augen größer und die Gesichter länger...

Das ist der Punkt.

Irgendwo habe ich die VDE 0100 noch rumliegen.
Müsste ich mal nachschlagen.

Gruss
Jochen
hal-9.000
Inventar
#25 erstellt: 04. Jul 2005, 13:21
War "Litze" unter Putz legen, eigentlich erlaubt? Hatte mal irgendwo gelesen, dass dem nicht so ist.
Oder war Litze von den Steckdosen zu den Endgeräten vorgeschrieben?...
Und direkt von der Wand ins Gerät ohne Steckdose, hm

Sorry, bin kein Elektriker


[Beitrag von hal-9.000 am 04. Jul 2005, 13:41 bearbeitet]
Duncan_Idaho
Inventar
#26 erstellt: 04. Jul 2005, 13:54
Nach Rücksprache mit meinem Elektriker (Kumpel).... das ganze schnellstmöglich noch mal überprüfen lassen.... klingt arg nach Murks und ist nach VDE nicht erlaubt... (Ungefähr genauso sauber wie die verlöteten Phonosophie-Steckleisten)...

@Raumakustik:

Der Raum macht in der Regel 50-70 % vom Klang aus, also schon sinnvoll den miteinzubeziehen......
richi44
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 04. Jul 2005, 14:04
Ich bain zwar auch nicht Elektriker, aber musste an verschiedenen Bereichen im Studio die Netzverteilung neu erarbeiten. Die Details waren dann allerdings Sache des Elektrikers.
Aber meines Wissens ist Kabel nur lose erlaubt, also ohne Rohr, höchstens an Befestigungsleitern festgebunden im Hohlboden.
UP im Rohr ist IMMER Draht. Endstück ist eine fest montierte Steckdose. Und im vorliegenden Fall für 16A zugelassen. Und falls das eine andere als die normale Schuko-Dose wäre, müsste auch die nachfolgende Verkabelung 16A tauglich sein. Also nichts mit Kaltgerätestecker!!
Und wie gesagt bietet jede zusätzliche Leitung die Möglichkeit, zusätzliche Verbraucher zu betreiben. Folglich muss auch die Hauszuführung und der Stromzähler in der Lage sein, die zusätzlichen Ströme zu verarbeiten. Und falls diese drei mal 16A an EINER Phase hängen, könnte sich das Kraftwerk dafür interessieren, weil die Phasenbelastung möglichst ausgeglichen sein sollte...
meikii
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 04. Jul 2005, 14:22

richi44 schrieb:
Ich bain zwar auch nicht Elektriker, aber musste an verschiedenen Bereichen im Studio die Netzverteilung neu erarbeiten. Die Details waren dann allerdings Sache des Elektrikers.
Aber meines Wissens ist Kabel nur lose erlaubt, also ohne Rohr, höchstens an Befestigungsleitern festgebunden im Hohlboden.
UP im Rohr ist IMMER Draht. Endstück ist eine fest montierte Steckdose. Und im vorliegenden Fall für 16A zugelassen. Und falls das eine andere als die normale Schuko-Dose wäre, müsste auch die nachfolgende Verkabelung 16A tauglich sein. Also nichts mit Kaltgerätestecker!!
Und wie gesagt bietet jede zusätzliche Leitung die Möglichkeit, zusätzliche Verbraucher zu betreiben. Folglich muss auch die Hauszuführung und der Stromzähler in der Lage sein, die zusätzlichen Ströme zu verarbeiten. Und falls diese drei mal 16A an EINER Phase hängen, könnte sich das Kraftwerk dafür interessieren, weil die Phasenbelastung möglichst ausgeglichen sein sollte...

Klingt ja, als ob gleich irgendwo n Kraftwerk abgrätscht, weil der kleine meikii Faxen macht. Mal im Ernst, ich spreche mit dem Onkel und werd mir anhören, was er sagt. Bei der Installation sagte er mir, dass alles, was er gemacht habe, Regel-konform sei. Eine Original-Rechnung über die ausgeführten Arbeiten habe ich auch, somit kann ich immer noch ganz gut schlafen. Übrigens liegen die Kabel nicht unter Putz.

Gruß
meikii


[Beitrag von meikii am 04. Jul 2005, 14:23 bearbeitet]
Duncan_Idaho
Inventar
#29 erstellt: 04. Jul 2005, 17:13
Ein Kraftwerk wird wohl nicht über den Jordan gehen.... aber nach Murphy´s dürfte es nicht allzu lang dauern bis du Probleme bekommst... egal welcher Art.
Gerhard3270
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 04. Jul 2005, 23:25

richi44 schrieb:
Und wie gesagt bietet jede zusätzliche Leitung die Möglichkeit, zusätzliche Verbraucher zu betreiben. Folglich muss auch die Hauszuführung und der Stromzähler in der Lage sein, die zusätzlichen Ströme zu verarbeiten. Und falls diese drei mal 16A an EINER Phase hängen, könnte sich das Kraftwerk dafür interessieren, weil die Phasenbelastung möglichst ausgeglichen sein sollte...


Da kann ich Dir nicht zustimmen. Nach Deiner Aussage dürfte ich nur sechs 16A Sicherungen (2 je Phase) für mein Haus haben, da im Hausanschlußkasten drei 35A Sicherungen sind.

Die Sicherungen sind Leitungsschutzschalter und daher abhängig vom Leitungsquerschnitt und der Verlegungsart. Der Stromzähler ist abhängig vom Hausanschluß. Dieser muss nur geändert werden, wenn der tatsächliche (nicht der theoretische) Strombedarf die Anschlußleistung übersteigt.

Gruß, Gerhard.
richi44
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 06. Jul 2005, 10:48
Kann sein, dass sich da die Schweizer und die Deutschen Vorschriften unterscheiden. Im Studiobereich, wo ich solche Installationen planen musste (wie gesagt ohne Details), wurde von einem schon festgelegten und einem unbestimmten Stromverbrauch ausgegangen. Dass nicht alle Sicherungen voll belastet sind, liegt an der Gruppenverteilung für die verschiedenen Räume.
In diesem Falle muss nicht von der maximalen Last ausgegangen werden, weil ja der grösste Teil der Verbraucher bekannt ist.
Aber offen zugängliche Steckdosen für "Jedermann" werden jeweils mit dem vollen Strom eingerechnet, weil niemand weiss, was da kommt.
Und genau so wird das normalerweise in einer Wohnung gehandhabt. Da sind natürlich etliche Steckdosen an einer Gruppe mit einer Sicherung. Daher wird einfach dieser Maximalstrom angenommen. Aber die Stromsumme, die sich aus den Untersicherungen ergibt, muss vom Hausanschluss geliefert werden können.
DB
Inventar
#32 erstellt: 06. Jul 2005, 11:06

Der_Handballer schrieb:

meikii schrieb:

DB schrieb:
Hallo,


Am Ende der Kabel sind keine Steckdosen sondern direkt fette Furutech Kaltgerätestecker


was für Kabel sind denn das? Massiv oder Litze?

MfG

DB


Hi,

Litze,

vg meiki


Ein netter Versuch wieder was zum "Meckern" zu finden! :Y



Wenn Du berechtigte Sicherheitsbedenken als Meckerei wahrnimmst, würde es mich nicht wundern, wenn Du irgendwann mal unter http://www.darwinawards.de/ auftauchst.

MfG

DB
hal-9.000
Inventar
#33 erstellt: 06. Jul 2005, 11:12

richi44 schrieb:
Aber die Stromsumme, die sich aus den Untersicherungen ergibt, muss vom Hausanschluss geliefert werden können.

Also ich habe geschätzt 16 (Unter-)Sicherungen (z.B. jedes Zimmer Licht- und Steckdosenstromkreis, Heizung, Boiler, Kühlschrank, Waschmaschine...) in meinem Sicherungekasten in der Wohnung, alle zwischen 10 und 16A.
Schätzen wir mal jeweils 50% 10A/16A.

Verstehe ich Dich dann richtig, dass ich allein meine Wohnung mit mindestens 208A absichern müsste?
Wir haben im Haus noch zwei weitere Wohneinheiten, die ähnlich geschaltet sind, dann müsste das Haus mit ca. 600A abgesichert sein! Ist es aber nicht - wobei ich den tatsächlichen Wert aus dem Stehgreif nicht genau weiß, jedoch deutlich darunter.

Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Ich geh' aber mal davon aus, dass ich das falsch verstanden habe.

Grüsse
MEISTER-LAMPE
Stammgast
#34 erstellt: 06. Jul 2005, 12:01
die richtige dimensionierung der hauptsicherung dürfte hier nicht das problem sein.

hauptproblem ist die kabel/leitungsverlegung. wenn ich mich recht erinnere, darf eine 'leitung'(flexible litze) nur für ortsveränderliche geräte verwand werden. d.h. sie hat auf der einen seite einen stecker und auf der anderen seite eine buchse bzw. ist direkt am gerät o.ö. festmontiert. ein 'kabel'(massive leiter) wird für die feste verlegung verwand, kommt also aus dem sicherungskasten/verteilungsdose und endet direkt am verbraucher oder einer steckdose.

in meikii's fall ist der fehler beim sicherungskasten bzw. bei den durchbrüchen. da sich der sicherungskasten besimmt nicht im wohn/hörzimmer befindet, muss die leitung durch einen wandurchbruch. sie ist also nicht mehr ortsverändelich.gravierender ist das ganze am sicherungkasten. hier wird die (flexible, ortsveränderliche) leitung fest am sicherungshalter bzw.pe/n-schiene montiert. dies dürfte aber nur mit (massiven) kabeln geschehen.

fragwürdig bleibt, wie so eine anlage abgenommen werden konnte.schliesslich ist ja auch die 'kreutzverschaltung' etwas eigenartig. dazu müsste ja eine schwarze bzw.braune ader auf der nullleiterschiene klemmen, was meines erachtens nicht zulässig ist.

also, meikii, lass dir noch mal einen von den 5 elektrikern kommen, die deine nicht vorschriftsmäßigen wünsche abgelehnt haben, damit sie den pfusch beseitigen können.

gruß thomas
das.ohr
Inventar
#35 erstellt: 06. Jul 2005, 14:08
.... meine kochmulde hat auch einen flexiblen anschluß und wird an der wandverteilung fest angeschraubt und selbst bei dem kabel sind braun und schwarz zusammen verdrillt - also alles original siemens !!!

Frank
dobbcheck
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 06. Jul 2005, 16:59
Hi,

ob Litze oder nicht, ist zum Teil auch vom Kabel abhängig.
Es gibt durchaus einige Hersteller die Litzenkabel für Unterputzverlegung anbieten, z.B. Lappkabel (meine ich, bzw. SolidCore für Netzkabel verwenden ( Audioquest ).

M.f.G.
MEISTER-LAMPE
Stammgast
#37 erstellt: 06. Jul 2005, 17:15
kinder,kinder,kinder. wer opfert sich und kramt mal 'ne vde raus (meine liegt irgendwo im keller), damit wir nicht im nebel unserer hintergedanken stochern müssen .ich bin überzeugt davon, dass die verkabelung absoluter tünnef ist. vor allen dingen, wenn 5 elektriker den auftrag ablehnen. und das in der heutigen wirtschaftslage!

gruß thomas
-scope-
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 06. Jul 2005, 17:41
Hi..


dass die verkabelung absoluter tünnef ist. vor allen dingen, wenn 5 elektriker den auftrag ablehnen. und das in der heutigen wirtschaftslage!


Liegt ziemlich nahe
Der_Handballer
Inventar
#39 erstellt: 06. Jul 2005, 17:47

DB schrieb:

Der_Handballer schrieb:

meikii schrieb:

DB schrieb:
Hallo,

Am Ende der Kabel sind keine Steckdosen sondern direkt fette Furutech Kaltgerätestecker

was für Kabel sind denn das? Massiv oder Litze?
MfG
DB

Hi,
Litze,
vg meiki

Ein netter Versuch wieder was zum "Meckern" zu finden! :Y

Wenn Du berechtigte Sicherheitsbedenken als Meckerei wahrnimmst, würde es mich nicht wundern, wenn Du irgendwann mal unter http://www.darwinawards.de/ auftauchst.
MfG
DB


Es läuft mir heiß und kalt den Rücken runter...

Ich habe nichts gegen deine Sicherheitsbedenken - im Gegenteil!
Aber das Thema Litze - massives Kabel hatten wir doch schon irgendwo, oder?!
meikii
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 07. Jul 2005, 08:19

-scope- schrieb:
Hi..


dass die verkabelung absoluter tünnef ist. vor allen dingen, wenn 5 elektriker den auftrag ablehnen. und das in der heutigen wirtschaftslage!


Liegt ziemlich nahe ;)


äääähh, vielleicht habe ich das nicht deutlich genug geschrieben: Der Auftrag war lediglich, 3 zusätzliche separate Leitungen, die alle mit einer Schmelzsicherung am Sicherungskasten abgesichert sind ins Wohnzimmer zu legen. Und wo das Tünnef ist, kann ich jetzt nicht ganz nachvollziehen.
Ich hatte übrigens auch Handwerker, die es abgelehnt haben, mir eine Sauna in den Keller zu bauen, einen Akustikputz anzubringen, Fenster auszuwechseln etc etc - ich könnte jetzt noch viel länger aufzählen. So viel zum Thema Dienstleistungsbereitschaft in Deutschland. Nicht immer wenn ein deutscher Elektriker etwas ablehnt ist der Wunsch des Kunden Tünnef.

Und selbst wenn: In jedem anderen Land der Erde wäre dann die Antwort eines guten Elektrikers, welche Alternativen (ausser es komplett sein zu lassen) sich anböten. Hat mir aber keiner der 5 Schlaumeier angeboten.

vg
meikii
kalia
Inventar
#41 erstellt: 07. Jul 2005, 08:48
Stmmt

Die Ablehnung eines Auftrags lässt den Schluss Tüneff, trotz Wirtschaftslage nicht zwingend zu.
Es bedurfte auch einiger Suche, um einen Tischler aufzutreiben, der bei einer Küchenplanung die unterschiedlich geplante Höhe von Spülbecken und Herd, mit Abweichung von Standardhöhen, nicht als Pfusch oder Spinnerei abtat;)
(Die Planung war für die Küche eines Menschen mit argen Rückenproblemen mit Augenmerk auf Ergonomie statt Optik, zugegeben kommt das wohl nicht so häufig vor)

Gruss
Lia
doominator
Stammgast
#42 erstellt: 07. Jul 2005, 09:36
Hi,

auch ich habe mit mehreren Elektrikern gesprochen über die Möglichkeit, nur die Zuleitung zu den Geräten auszutauschen und fest zu verlöten. Stirnrunzeln war die Folge, immerhin waren die meisten dazu bereit, immer mit der Bemerkung "ich weiß aber nicht was das bringen soll". Nun gebracht hat es nach der Raumakustik am meisten von allen Maßnahmen, die ich bisher ausprobiert habe.

Mein Traum: Schmelzsicherungen, separate Leitung zu einer HMS Wandsteckdose an der entweder eine HMS Energia Netzleiste oder eine Furutech eTP-80 hängt. Meine Zuleitungen sind alle schwarzes Ölflex mit BALS Schukostecker für je 20 Euro/1,5m. Funzt wie die Hölle. Meine NAIM Musicline Netzleiste müht sich redlich, kann es aber mit HMS nicht aufnehmen, trotz zusätzlicher Ferrite an der Zuleitung.

Meikii ist den konsequenten Weg gegangen: HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH

doominator

Und nicht beirren lassen durch ein paar Querulanten.
hal-9.000
Inventar
#43 erstellt: 07. Jul 2005, 09:41

doominator schrieb:
Und nicht beirren lassen durch ein paar Querulanten.


alles klar, Du bist der Größte

Frage mich warum wir uns überhaupt einen Kopf über seine Sicherheit (möglicherweise finanziell wg. Versicherung) machen *kopfschüttel*

Ich habe kein Wort zum Sinn oder Unsinn des Vorhabens verloren, weil das in anderen Threads bereits ausführlich und ergebnislos diskutiert wird.
Also immer schön die Bälle flachhalten.


[Beitrag von hal-9.000 am 07. Jul 2005, 12:11 bearbeitet]
Master_J
Inventar
#44 erstellt: 07. Jul 2005, 09:41

doominator schrieb:
Und nicht beirren lassen durch ein paar Querulanten.

Realisten...

Gruss
Jochen
blitz123456
Neuling
#45 erstellt: 07. Jul 2005, 14:24
es klingt ziemlich unzulässig...
man könnte eine eigene zuleitung (ob nun sinn oder unsinn sei dahin gestellt) von der vt zu einer anschlussdose führen, von da aus denn (mit ensprechneder zugentlastung << das der kernpunkt) zum gerät...die frage ist denn aber warum soll man 2 adern verdrillen? wenn des denn so sein soll zieh ich nen 6mm² oder nen 10mm² (was aber auch tütfax iss)...ich denke dein elekriker hat geringfügig gegen gängige vorschriften verstossen...jedenfalls denn wenn die zuleitungen aus nem rohr direkt auf eine schmelzsicherung (warum nen schmelzer? hat deine anlage einen so hohen anlaufstrom das du GL-charakteristik brauchst??) gehen...

naja andersrum sage ich mal...der hat sich auch gedacht, wer für schwachsinn bezahlt, hat selber schuld...

vorallem stelle ich immer eine frage bei solch aktionen: gibt es ein messprotokoll über das PA (potentialausgleich) system? wie einer meiner vorredner schon sagte: im TN-C-S system (ich schätze des wirds sein) ist die schutzmassnahme gegen elektrischen schlag durch indirektes berühren der PE...

ich hätte eine solche wildwestinstalltion (wenn ich noch installieren würde) auch abgelehnt UND mir vor lachen den bauch gehalten...
blitz123456
Neuling
#46 erstellt: 07. Jul 2005, 14:46

das.ohr schrieb:
.... meine kochmulde hat auch einen flexiblen anschluß und wird an der wandverteilung fest angeschraubt und selbst bei dem kabel sind braun und schwarz zusammen verdrillt - also alles original siemens !!!

Frank



naja siemens spricht ja auch für sich...das steht für

Schaltschränke In Eile Montiert, Ergebnis Nur Schrott...
hal-9.000
Inventar
#47 erstellt: 07. Jul 2005, 14:53

blitz123456 schrieb:
...direkt auf eine schmelzsicherung (warum nen schmelzer? hat deine anlage einen so hohen anlaufstrom das du GL-charakteristik brauchst??) gehen...

da sind wir wieder tendenziell im Voodoo-Bereich, da wirst Du eher die "Antwort" bzw. den Ansatz finden...
Klingt so angeblich "besser" als mit normalen Sicherungsautomaten - weiß ich allerdings nicht, kann ich nicht beurteilen, gebe dazu auch kein Urteil ab.
Die Anhänger und Gegner dessen kriegen sich regelmäßig in die Haare...


[Beitrag von hal-9.000 am 07. Jul 2005, 14:59 bearbeitet]
das.ohr
Inventar
#48 erstellt: 07. Jul 2005, 15:10
@blitz...

aber es muß ja VDE konform sein ...oder wie es heißt und das an nur einer 16 A sicherung ...

Frank
blitz123456
Neuling
#49 erstellt: 07. Jul 2005, 15:11
naja ich denke da gibt es nur einen unterschied beim einsatz von psychedelisch wirkenden drogen...aber das hat immernochnix mit dem netz zu tun...aber vieleicht hat ja auch der 10KV schalter in der trafostation einfluss...ich würde da mal beim örtlichem evu nachfragen welche fabrikate da eingesetzt werden...

wer solch fragwürdige installationen vornimmt sollte sich über eines im klaren sein: die kochen alle mit wasser ihr ei...(was mich auf die idee für maggi-fix für gekochte eier bringt...ich denke da gibt es doch reichlich nachfrage)

und rein informativ: ich kann in einer vt von mir aus 500 automaten a 16A einbauen...es handelt sich hier um leitungschutz....hautsache ist ich halte die selektivität ein...das heisst, das die sicherung Vor (räumlich nicht zeitlich) dem kurzschluß auslöst und nicht die ggf vorsicherung oder die sicherung im HAS...


[Beitrag von blitz123456 am 07. Jul 2005, 15:17 bearbeitet]
hal-9.000
Inventar
#50 erstellt: 07. Jul 2005, 15:22

blitz123456 schrieb:
naja ich denke da gibt es nur einen unterschied beim einsatz von psychedelisch wirkenden drogen...aber das hat immernochnix mit dem netz zu tun...aber vieleicht hat ja auch der 10KV schalter in der trafostation einfluss...ich würde da mal beim örtlichem evu nachfragen welche fabrikate da eingesetzt werden...

wer solch fragwürdige installationen vornimmt sollte sich über eines im klaren sein: die kochen alle mit wasser ihr ei...(was mich auf die idee für maggi-fix für gekochte eier bringt...ich denke da gibt es doch reichlich nachfrage)

und rein informativ: ich kann in einer vt von mir aus 500 automaten a 16A einbauen...es handelt sich hier um leitungschutz....hautsache ist ich halte die selektivität ein...das heisst, das die sicherung Vor (räumlich nicht zeitlich) dem kurzschluß auslöst und nicht die ggf vorsicherung oder die sicherung im HAS...

Das siehst Du so

Geh mal in den Voodoo-Bereich des Forums und lies mal ein Eckchen, da gibts manchmal Ansichten... lies am Besten selbst


[Beitrag von hal-9.000 am 07. Jul 2005, 15:24 bearbeitet]
raedel
Stammgast
#51 erstellt: 07. Jul 2005, 19:51
Guten Abend

Leute Leute, es war ech schön das alles zu lesen und schön gelacht
So viel Unfug hintereinander macht echt Spaß, am besten fand ich die Nummer mit dem "Kraftwerk abgrätschen", fein gesagt meikii
Bin übrigens (auch) Elektriker und sag nix , ist ja alles in Privatgemächern
Hoffe sehr das es noch weitergeht und noch paar heiße Ideen auftauchen

Gruß
Burkhard
MEISTER-LAMPE
Stammgast
#52 erstellt: 07. Jul 2005, 19:59

äääähh, vielleicht habe ich das nicht deutlich genug geschrieben: Der Auftrag war lediglich, 3 zusätzliche separate Leitungen, die alle mit einer Schmelzsicherung am Sicherungskasten abgesichert sind ins Wohnzimmer zu legen. Und wo das Tünnef ist, kann ich jetzt nicht ganz nachvollziehen.

@meikii,
ich meinte nicht dein vorhaben ansich, sondern die art und weise der durchführung ist murks.wenn du der meinung bist, das du eine seperate zuleitung brauchst und den unterschied hörst, ist das deine sache und grundsätzlich o.k. wenn hier aber mehre leute die durchführung bemängeln ( wenn auch nur mit gefährlichem halbwissen )solltest du vielleicht doch nochmal über eine veränderung nachdenken und nicht nur über die blöden handwerker meckern.
keine angst, ich weiß, daß es bei vielen dienstleistern eine sehr gute aktive kundenabwehr gibt, erlebe es ja fast täglich bei meinem cheffe , aber genauso gibt es kunden , die sich ziemlich bescheuert verhalten. was meinst du, was ich mir anhören darf, wenn ich kunden mit ikea- und tschibo-leuchten höflich darauf hinweise, daß wir dafür keine ersatzteile bekommen können. ... " na wozu komme ich dann in ein fachgeschäft!?"... und ..." ihren laden werde ich nie wieder betreten!" ... haben sie ja beim kauf auch schon nicht getan
vieleicht solltest du dir auch mal an die eigene nase fassen:

Ich hatte übrigens auch Handwerker, die es abgelehnt haben, mir eine Sauna in den Keller zu bauen, einen Akustikputz anzubringen, Fenster auszuwechseln etc etc - ich könnte jetzt noch viel länger aufzählen. So viel zum Thema Dienstleistungsbereitschaft in Deutschland.

wundert mich schon ein wenig, aber das eigene auftreten spielt dabei schon eine rolle!

also, du könntest mal der handwerksinnung oder anderen sachverständigen von deiner geschichte erzählen oder dir weiter mit dumminator auf die schulter klopfen und über die blöden handwerker und dummen querulanten im forum meckern.

gruß thomas
meikii
Ist häufiger hier
#53 erstellt: 08. Jul 2005, 08:25

MEISTER-LAMPE schrieb:
solltest du vielleicht doch nochmal über eine veränderung nachdenken und nicht nur über die blöden handwerker meckern.


Na klar, by the way: Nicht alle Handwerker sind blöd (hoffe das ist die erbetene Ehrenrettung),ich werde das auf jeden Fall noch mal mit dem Elektriker besprechen. ich glaube es liegt nicht an der Zunft sondern daran dass wir in Deutschland nie gelernt haben, was Dienstleistung ist. Vor ca. 3 Jahren sagte mal irgend ein Vorstand auf einer Betriebsversammlung so etwas ähnliches wie "wir erbringen Dienstleistungen, das heisst wir dienen und leisten. Ein wochenlanger Sturm der Empörung mit Zeitungsartikeln, Aufmärschen von Betriebsräten, Gewerkschaftern etc. war die Folge. No further comment needed.



vieleicht solltest du dir auch mal an die eigene nase fassen:
(.....)das eigene auftreten spielt dabei schon eine rolle!

ICH BIN NETT!!!!!!

viele Grüße
meikii
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