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Einbrennen von Kabeln - Erfahrungsbericht

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Autor
Beitrag
Amin65
Inventar
#1 erstellt: 06. Mrz 2008, 13:21
Hallo,

oft wurde das Thema "Einbrennen von Kabeln" als Voodoo bezeichnet. Aus diesem Grund möchte ich meine Erfahrung zu diesem Thema beisteuern, obwohl ich mich hier lange zurückgehalten habe, da ich mir bisher nicht 100% sicher war.

Bisher habe ich diesen Effekt hin und wieder vermutet, aber nicht eindeutig feststellen können. Das hat sich inzwischen geändert.

Vor etwa 16 Jahren (1992) hatte ich mir mein erstes Hifi Kabel (Cinch) gekauft, es war ein Monster Interlink Reference 2. Von 1978 bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich ausschließlich über Beipackstrippen gehört. Ab 1992 diente das Monster als Verbindungskabel in den unterschiedlichsten Systemen. Die letzten 8 Jahre fristete sein dasein in meiner TV-Anlage.

Zumindest ist das Kabel die letzten 16 Jahre ständig benutzt worden. Im letzten Jahr hatte ich es wegen einer Umstellung zufällig in meine Hifi-Anlage gehängt, mit verblüffendem Ergebnis. Ich hatte nicht mehr in Erinnerung, dass es so gut ist. Das war der Auslöser, mich nochmal nach diesem Kabel umzusehen, nur leider wird es inzwischen nicht mehr hergestellt, aber es gab noch Restbestände in den USA.

Wir haben es bei einem Freund von mir ebenfalls ausprobiert und er war recht angetan davon. Kurze Zeit später hatte er noch bei ebay ein ca. 5 Jahre altes Monster ersteigert.

Ich hatte noch zwei nagelneue Versionen aus den USA bekommen. Zuvor hatte ich e-mails und Telefonate mit dem Hersteller geführt, ob sich seit der Einführung des Kabel irgendwetas im Aufbau oder mit den Materialien geändert hat. Man hat mir mehrfach versichert, dass das Kabel seit Anfang der 90er sich bis heute nicht geändert hatte. Die einzige Änderung die ich erkennen konnte, war der Stecker. Währen er bei meiner alten Version sich noch relativ leicht von den Cinchbuchsen lösen lässt, sitzt der neue Stecker extrem stramm.

Jetzt zu den Höreindrücken:

Das über ebay ersteigerte Kabel von meinem Freund, hat sich klanglich nicht als 100% identisch mit meinem 16 Jahre alten Kabel erwiesen. Da es schon den neuen Stecker hat, denke ich, dass es nicht älter als 5 Jahre sein müsste, aber ich bin mir nicht sicher, wann Monster die Stecker geändert hat.

Der Unterschied zu meinem alten ist, dass die neuere Version in den Höhen einfach mehr "eckig" und "kantig" klingt. Stimmen mit S-/Z- und T-Tönen haben kleine "Zischfahnen". Wir haben es mehrfach überprüft und gewechselt.

In der Zwischenzeit hatte ich auch die zwei Neukabel aus den USA bekommen. Und auch hier zeigte sich der gleiche Effekt bei den Höhen. Aber nicht nur hier, sondern es klang insgesamt über den ganzen Frequenzbereich total unausgewogen. Ich habe mir den Spaß gegönnt und eines der beiden Kabel mit einem Analogtuner ca. 500h laufen lassen. Danach habe ich es mit meinem 16 Jahre alten Kabel verglichen. Und wieder hat mein altes Kabel das junge locker geschlagen. Das alte ist einfach in jedem Punkt perfekt, besonders in den Höhen hat es eine "sanfte Geschmeidigkeit". Das neue fast jungfräuliche Kabel klingt gerade in den Höhen noch eindeutig "harscher".

Ich habe nochmal nachgerechnet. Mein altes Kabel muss mindestens 10.000h gelaufen sein. Das neue ca. 500h.

Als Fazit kann ich feststellen, dass obwohl beide Kabel vom Aufbau her völlig identisch sind, klingen sie nicht absolut identisch, allerdings unterscheiden sie sich nach dem 500h-Einbrennvorgang nur noch in den Höhen. In den anderen Bereichen Bässe und Mitten ist es nahezu identisch. Trotzdem hat mein 16 Jahre altes Kabel immer die Nase vorn, es klingt einfach "analoger", egal bei welcher Musik.
Das lässt mich zum Schluss kommen, dass doch irgendeine Veränderung passiert, wenn ein Kabel lange genug spielt.

Ich werde weiterhin mein neues Kabel einspielen und das zweite neue in der Verpackung lassen. In ein paar Jahren werde ich dann diese beiden aus gleicher Charge miteinander vergleichen. Mal sehen, ob sich meine Vermutung bestätigt.


Grüße, Amin
jottklas
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 06. Mrz 2008, 13:52

Amin65 schrieb:

Ich werde weiterhin mein neues Kabel einspielen und das zweite neue in der Verpackung lassen. In ein paar Jahren werde ich dann diese beiden aus gleicher Charge miteinander vergleichen. Mal sehen, ob sich meine Vermutung bestätigt.



Denke bitte daran, dass ein einmal mit einer bestimmten Musikrichtung "eingebranntes" Kabel für alle anderen Musikrichtungen unbrauchbar wird (die Elektronen besitzen den berüchtigten "Memory-Effekt")! Du musst also im Extremfall bei jeder CD die Kabel wechseln...

Kopfschüttelnd
Jürgen
Amin65
Inventar
#6 erstellt: 06. Mrz 2008, 14:34
Eure Reaktion war mir schon klar. Allerdings habe ich die Kabel bei mir liegen und ihr könnt mir glauben, mir wäre es lieber, es gäbe keinen Einbrenneffekt.

Zumindest habe ich auch schon darüber mit meiner Freundin diskutiert, sie hat Physik studiert.


Grüße, Amin


[Beitrag von Amin65 am 06. Mrz 2008, 17:53 bearbeitet]
jottklas
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 06. Mrz 2008, 15:06

Amin65 schrieb:

Zumindest habe ich auch schon darüber mit meiner Freundin diskutiert, sie hat Physik studiert.



Ich hoffe, sie hat sich spontan bereit erklärt, dir "Nachhilfeunterricht" zu erteilen.

Jürgen
Vul_Kuolun
Inventar
#8 erstellt: 06. Mrz 2008, 15:35
Erstaunliches Testergebniss, hätte ich nicht gedacht. Und das, obwohl Du blind getestet hast.

Hast Du doch, oder?
Uwe_Mettmann
Inventar
#9 erstellt: 06. Mrz 2008, 15:39

Amin65 schrieb:
Zumindest habe ich auch schon darüber mit meiner Freundin diskutiert, sie hat Physik studiert.

Hallo Amin,

und wie hat sie reagiert? Hat sie Dich mit ungläubigen großen Kulleraugen angeschaut?


Gruß

Uwe
High-Ender_Revolution
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 06. Mrz 2008, 16:20
Ich finde Deine Erfahrungen interessant und bin überzeugt, dass Dich Deine Eindrücke nicht täuschen!


Die Auffassung, dass nur Signalunterschiede, die messbar oder physikalisch beschreibbar sind, sich in hörbaren Klangunterschieden niederschlagen erachte ich persönlich als falsch.
Das einzige Instrument, das Hören kann, ist das Ohr selber!
Eine zwingende Entsprechung von GEMESSENEM Signal und empfundenem Klang ist nicht mehr als ein Glaube. D.h. die Behauptung, dass zwei messgleiche Signale auch in identischem Klang resultieren müssen, bleibt nichts weiter als eine Behauptung. Das würde im übrigen jeder mittelmässige Physiker unterschreiben.
Ein negativer Blindtest beweist gar nichts.


Gruss von HER!
Argon50
Inventar
#11 erstellt: 06. Mrz 2008, 16:27

High-Ender_Revolution schrieb:

Ein negativer Blindtest beweist gar nichts.

Ein positiver würde dagegen schon deutlich mehr aussagen, das stimmt.

Leider gab es bisher keinen nachweislich positiven Blindtest der deine Aussage stützen würde oder kannst du einen nennen?

Bei allen mir bekannten BTs bei denen Unterschiede nachweislich gehört werden konnten, konnten diese auch deutlich und klar gemessen/erklärt werden.


Grüße,
Argon



[Beitrag von Argon50 am 06. Mrz 2008, 16:27 bearbeitet]
Vul_Kuolun
Inventar
#12 erstellt: 06. Mrz 2008, 16:42

High-Ender_Revolution schrieb:
Ich finde Deine Erfahrungen interessant und bin überzeugt, dass Dich Deine Eindrücke nicht täuschen!


Was Du "Überzeugung" nennst, ist in Wirklichkeit unbegründetes Wunschdenken oder Dogma. Oder woher nimmst Du die Gewissheit, das Amin65 nicht denselben Wahrnehmungsfehlern unterliegt wie Du, ich und jeder andere Mensch auf diesem Planeten?


High-Ender_Revolution schrieb:

Das einzige Instrument, das Hören kann, ist das Ohr selber!

Du verwechselst da was. Das Gehör reagiert auf Luftdruckschwankungen. Das tut z.B. ein Mikrophon oder ein Barometer auch, und zwar besser als zumindest meine Ohren. Wenn das bei Deinen Ohren anders ist, kannst Du ja mal was darüber schreiben wie sich eine anrückende Hochdruckwetterlage anhört.

Sind wir uns darüber einig, daß das Ohr (im zur Frage stehenden Zusammenhang) ein Luftdruckmesser ist? Oder möchtest Du an dieser Stelle bereits eine Hilfsthese alà "möglicherweise reagiert das Ohr auch auf Erdstrahlen" einbringen?

Was Du mit "hören" meinst ist der Interpretationsvorgang des Gehirns. Und der funktioniert derart fehlerhaft daß er mir regelmäßig vormacht, zwischen meinen Lautsprechern stehe jemand und singt sobald ich meine Anlage anmache. Und immer wenn ich nachschaue...nichts. Nicht eben sehr zuverlässig.


High-Ender_Revolution schrieb:

Ein negativer Blindtest beweist gar nichts.


Ein positiver Schwurbeltest beweist noch viel weniger.


[Beitrag von Vul_Kuolun am 06. Mrz 2008, 17:03 bearbeitet]
Kobe8
Inventar
#13 erstellt: 06. Mrz 2008, 16:46
Gude!

Abgesehen davon, dass, wenn diese Aussage wahr wäre, es für die Lachpresse unmöglich wäre, Kabel überhaupt zu testen, würde mich dann doch interessieren, wie es möglich sein soll, diese überhaupt zu entwickeln, wenn sich ständig irgendwelche Parameter ('Klang') ändern - Das muss doch die Katastrophe sein. Oder aber es tritt (wie so viele diese Phänomene) nur auf, wenn die Kabel selbst oder die Gerätschaften drumherum unzureichend konstruiert oder gefertigt sind bzw. wurden, also schlicht Schrott sind.

Übrigens:

High-Ender_Revolution schrieb:
Eine zwingende Entsprechung von GEMESSENEM Signal und empfundenem Klang ist nicht mehr als ein Glaube.

Wer hat hat denn die ursprüngliche Aussage so getroffen? Doch wohl niemand mit 5 Cent Verstand. Trotzdem glaube ich, dass in diesem Satz mehr Missverständnisse zu Tage treten, als man beim ersten Lesen erkennt.
Achso: Biete ein Zitat oder so nachreichen, ansonsten ist das einfach nur eine plumpe Unterstellung.

Gruß Kobe
High-Ender_Revolution
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 06. Mrz 2008, 17:33

Vul_Kuolun schrieb:

High-Ender_Revolution schrieb:
Ich finde Deine Erfahrungen interessant und bin überzeugt, dass Dich Deine Eindrücke nicht täuschen!


Was Du "Überzeugung" nennst, ist in Wirklichkeit unbegründetes Wunschdenken oder Dogma. Oder woher nimmst Du die Gewissheit, das Amin65 nicht denselben Wahrnehmungsfehlern unterliegt wie Du, ich und jeder andere Mensch auf diesem Planeten?


High-Ender_Revolution schrieb:

Das einzige Instrument, das Hören kann, ist das Ohr selber!

Du verwechselst da was. Das Gehör reagiert auf Luftdruckschwankungen. Das tut z.B. ein Mikrophon oder ein Barometer auch, und zwar besser als zumindest meine Ohren. Wenn das bei Deinen Ohren anders ist, kannst Du ja mal was darüber schreiben wie sich eine anrückende Hochdruckwetterlage anhört.

Sind wir uns darüber einig, daß das Ohr (im zur Frage stehenden Zusammenhang) ein Luftdruckmesser ist? Oder möchtest Du an dieser Stelle bereits eine Hilfsthese alà "möglicherweise reagiert das Ohr auch auf Erdstrahlen" einbringen?

Was Du mit "hören" meinst ist der Interpretationsvorgang des Gehirns. Und der funktioniert derart fehlerhaft daß er mir regelmäßig vormacht, zwischen meinen Lautsprechern stehe jemand und singt sobald ich meine Anlage anmache. Und immer wenn ich nachschaue...nichts. Nicht eben sehr zuverlässig.


High-Ender_Revolution schrieb:

Ein negativer Blindtest beweist gar nichts.


Ein positiver Schwurbeltest beweist noch viel weniger. ;)


Zur 'Ueberzeugung': Du hast schon recht: So ganz sicher bin ich mir auch nicht. 'Ich glaube es' wäre wohl ehrlicher gewesen. War wohl auch etwas Rethorik.

Zum 'hören': Da hast auch Du meine volle Zustimmung. Bloss habe ich es bewusst so geschrieben. Meine Grundaussage ändert sich im Prinzip nicht, wenn ich 'Ohr' ersetze durch 'Mensch' und bei 'hören' vorne noch 'bewusst' dranhänge.
Ich wollte einfach zum Ausdruck bringen, dass die eigentlicher Hör-Wahrnehmung durch nichts ersetzt bzw. simuliert werden kann.

Gruss von HER!
High-Ender_Revolution
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 06. Mrz 2008, 17:39

Kobe8 schrieb:

Übrigens:

High-Ender_Revolution schrieb:
Eine zwingende Entsprechung von GEMESSENEM Signal und empfundenem Klang ist nicht mehr als ein Glaube.

Wer hat hat denn die ursprüngliche Aussage so getroffen? Doch wohl niemand mit 5 Cent Verstand. Trotzdem glaube ich, dass in diesem Satz mehr Missverständnisse zu Tage treten, als man beim ersten Lesen erkennt.
Achso: Biete ein Zitat oder so nachreichen, ansonsten ist das einfach nur eine plumpe Unterstellung.

Gruß Kobe


Ich meinte, das hier öfters so gelesen zu haben, wenigstens dem Sinn nach: 'Wenn man keinen Unterschied messen kann, dann ist es (physikalisch) Unsinn, zu behaupten, man könne dennoch einen Unterschied hören.' oder 'wenn man nichts misst (keine Signalunterschiede), dann gibt's auch nichts zu hören (keine Klangunterschiede)'

Wenn ich mich hier irrte, umso besser

Gruss von HER
Amin65
Inventar
#16 erstellt: 06. Mrz 2008, 17:43

Uwe_Mettmann schrieb:

und wie hat sie reagiert? Hat sie Dich mit ungläubigen großen Kulleraugen angeschaut?


Hallo Uwe,

sie hat nicht so reagiert wie einige hier im Forum auf soetwas reagieren. Sie hat sich Gedanken dazu gemacht und mir eine pysikalische Erklärung dazu gegeben, die ich hier allerdings nicht wiedergeben kann, aufgrund mangelnder Sachkenntnis meinerseits.

Ich werde demnächst vielleicht einen Blind-Hörtest mit ihr unternehmen, da sie in Sachen Hifi völlig unbelastet ist.


Grüße, Amin
Amin65
Inventar
#17 erstellt: 06. Mrz 2008, 17:51

Vul_Kuolun schrieb:
Oder woher nimmst Du die Gewissheit, das Amin65 nicht denselben Wahrnehmungsfehlern unterliegt wie Du, ich und jeder andere Mensch auf diesem Planeten?


Das kann ich Dir sagen.
Erstens, weil ich in 30 Jahren Hifi gelernt habe Wahrnehmungsfehler zu minimieren oder gar auszuschließen. Zweitens, weil ich selektives Hören trainiert habe.
Und drittens, weil die Unterschiede selbst für Zweifler noch groß genug sein dürften.

Wie gesagt, ich werde diese Kabel als Beweisstücke aufbewahren und bei irgendeiner Gelegenheit zu einem Ungläubigen zur Vorführung mitnehmen.


Grüße, Amin


[Beitrag von Amin65 am 06. Mrz 2008, 18:00 bearbeitet]
Kobe8
Inventar
#18 erstellt: 06. Mrz 2008, 18:23
Gude!

High-Ender_Revolution schrieb:
Eine zwingende Entsprechung von GEMESSENEM Signal und empfundenem Klang ist nicht mehr als ein Glaube.


High-Ender_Revolution schrieb:
'Wenn man keinen Unterschied messen kann, dann ist es (physikalisch) Unsinn, zu behaupten, man könne dennoch einen Unterschied hören.'

Äh, um dich nicht länger zu belasten: Der Unterschied zwischen Hören und empfundenem Klang (wobei das Wort 'empfundenem' hier das wichtige ist) sollte doch gerade den Schwurblern klar sein, oder?

Gruß Kobe
Uwe_Mettmann
Inventar
#19 erstellt: 06. Mrz 2008, 18:39

Amin65 schrieb:
sie hat nicht so reagiert wie einige hier im Forum auf soetwas reagieren. Sie hat sich Gedanken dazu gemacht und mir eine pysikalische Erklärung dazu gegeben, die ich hier allerdings nicht wiedergeben kann, aufgrund mangelnder Sachkenntnis meinerseits.

Amin, dann bitte sie doch, Dir die Erklärung per Mail zukommen zu lassen, die Du dann hier reinstellen kannst. Ich bin schon gespannt auf die Erklärung.

Gruß

Uwe


[Beitrag von Uwe_Mettmann am 06. Mrz 2008, 18:41 bearbeitet]
Amin65
Inventar
#20 erstellt: 06. Mrz 2008, 18:46
Momentan weiß sie noch nichts von ihrem Glück, denn ich habe ihr nicht erzählt, dass ich davon im Forum schreiben würde. Ich glaube nicht, dass sie sich hier gern äußern möchte, aber ich kann sie fragen. Allerdings kann ich angesichts meiner 10-jährigen Audio-Forenerfahrung ihr soetwas nicht empfehlen. Es ist mir auch unangenehm hier unbeteiligte Dritte mit in diese Diskussion zu beordern.

Grüße, Amin


[Beitrag von Amin65 am 06. Mrz 2008, 18:51 bearbeitet]
Vul_Kuolun
Inventar
#21 erstellt: 06. Mrz 2008, 18:56

Amin65 schrieb:
Das kann ich Dir sagen.
Erstens, weil ich in 30 Jahren Hifi gelernt habe Wahrnehmungsfehler zu minimieren oder gar auszuschließen.


Au backe. Das nenn ich mal Ignoranz.
Brauchen wir uns nicht weiter zu unterhalten; schön das wir so schnell am Kern des Problems angelangt sind.


[Beitrag von kptools am 06. Mrz 2008, 19:35 bearbeitet]
High-Ender_Revolution
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 06. Mrz 2008, 19:08

Kobe8 schrieb:
Gude!

High-Ender_Revolution schrieb:
Eine zwingende Entsprechung von GEMESSENEM Signal und empfundenem Klang ist nicht mehr als ein Glaube.


High-Ender_Revolution schrieb:
'Wenn man keinen Unterschied messen kann, dann ist es (physikalisch) Unsinn, zu behaupten, man könne dennoch einen Unterschied hören.'

Äh, um dich nicht länger zu belasten: Der Unterschied zwischen Hören und empfundenem Klang (wobei das Wort 'empfundenem' hier das wichtige ist) sollte doch gerade den Schwurblern klar sein, oder?

Gruß Kobe


Ich verstehe Dich wohl nicht, oder...
'Hören' ist eine Tätigkeit, ein Vorgang. 'Empfundener Klang' ist natürlich nicht damit identisch. Aber was hat das hier zur Sache? Ich denke, Du hast verstanden, was ich ursprünglich ausdrücken wollte (Wahrnehmung versus Messung). Wenn Du mich nicht verstanden hast, dann frage mich, wo Dein Problem liegt. Begriffsklauberei brauchen wir hier doch wirklich nicht zu betreiben, oder?!...

Gruss von HER


[Beitrag von High-Ender_Revolution am 06. Mrz 2008, 19:12 bearbeitet]
Wotanstahl
Inventar
#23 erstellt: 06. Mrz 2008, 19:13
Hallo Armin65,

das sich da mit der Zeit klanglich etwas verändert hab ich auch schon bermerkt.

Ich dachte nur das kommt daher, das ich mich nach einer Zeit an den neuen Klang gewöhnt hatte.

Was seltsam ist, das sich 2 mal was verändert, beim ersten Wechsel auf ein anderes Kabel, und nach einer Zeit wieder.

Allerdings denke ich nach einer Zeit, jetzt ist wieder alles beim alten.

Oder war´s doch das einspielen ?

Gruss Wotan
Kobe8
Inventar
#24 erstellt: 06. Mrz 2008, 19:16
Gude!


High-Ender_Revolution schrieb:
'Hören' ist eine Tätigkeit, ein Vorgang. 'Empfundener Klang' ist natürlich nicht damit identisch.


Ja, dann verstehe ich nicht, wo dein Problem liegt. Oder verstehst du dein eigenes Geschreibsel etwa nicht?

Gruß Kobe
DerSchelm
Neuling
#25 erstellt: 06. Mrz 2008, 19:21
Hallo erstmal
Ich kenn mich da zwar nicht so aus. Aber könnte es nicht auch an den Chinchkontakten des Kabels liegen. Da sich ja durch das ab- und wieder anstecken leicht das Material bzw. die Oxidschicht abnutz.
High-Ender_Revolution
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 06. Mrz 2008, 19:27

Kobe8 schrieb:
Gude!


High-Ender_Revolution schrieb:
'Hören' ist eine Tätigkeit, ein Vorgang. 'Empfundener Klang' ist natürlich nicht damit identisch.


Ja, dann verstehe ich nicht, wo dein Problem liegt. Oder verstehst du dein eigenes Geschreibsel etwa nicht?

Gruß Kobe


Aehhh, habe ich irgendwo geschrieben, dass ich ein Problem habe? Ich habe meine Meinung geschrieben und fertig. Ich frage mich, wer da jetzt herumschwurbelt...

Gruss von HER
Soundscape9255
Inventar
#27 erstellt: 06. Mrz 2008, 19:28

High-Ender_Revolution schrieb:

Eine zwingende Entsprechung von GEMESSENEM Signal und empfundenem Klang ist nicht mehr als ein Glaube. D.h. die Behauptung, dass zwei messgleiche Signale auch in identischem Klang resultieren müssen, bleibt nichts weiter als eine Behauptung. Das würde im übrigen jeder mittelmässige Physiker unterschreiben.


Mit welcher Begründung würde diese "Unterschrift" erfolgen?
Amin65
Inventar
#28 erstellt: 06. Mrz 2008, 19:59

DerSchelm schrieb:
Hallo erstmal
Ich kenn mich da zwar nicht so aus. Aber könnte es nicht auch an den Chinchkontakten des Kabels liegen. Da sich ja durch das ab- und wieder anstecken leicht das Material bzw. die Oxidschicht abnutz.


Selbst wenn es so wäre, warum klingt dann nicht das neue Kabel besser?
Wie gesagt, ich habe ja zwei neue Kabel gekauft. Das eine Kabel werde ich nun ebenfalls über die Jahre einspielen, das andere bleibt unbenutzt.


Vul_Kuolun schrieb:

Au backe. Das nenn ich mal Ignoranz.
Brauchen wir uns nicht weiter zu unterhalten; schön das wir so schnell am Kern des Problems angelangt sind.


Du kannst mir gern einen Besuch abstatten und eine Kostprobe mitnehmen. Dann werden wir ja sehen, wer Recht hat.
Ich kann Dir versichern, dass ich nicht einen solchen Thread eröffen würde, wenn ich mir nicht 100%ig sicher wäre und das nicht vorher ausgetestet hätte.
jottklas
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 06. Mrz 2008, 20:28

Amin65 schrieb:


Ich kann Dir versichern, dass ich nicht einen solchen Thread eröffen würde, wenn ich mir nicht 100%ig sicher wäre und das nicht vorher ausgetestet hätte. :D


Und ich bin sicher, dass dein Horoskop auch immer zu 100 % zutrifft, oder?

Jürgen
DerSchelm
Neuling
#30 erstellt: 06. Mrz 2008, 20:37
Ich könnte es mir so vorstellen.
Durch das fehlende ab- und anstecken ist bei dem neuen Kabel die (ich nehme mal an) Goldschicht
noch etwas dicker ist als bei dem Alten.Da Gold aber ein schlechterer Leiter als Kupfer ist müsste der Widerstand etwas geringer sein (kaum messbar) bei dem alten Kabel. Ob auch noch die Oberflächenvergrösserung (bei Riefenbildung durch den kontakt im Verstärker) bzw. verringerung durch Abnutzung eine Rolle im hochfrequentenbereich spiel kann ich nicht sagen.

Ist nur meine Meinung. Da die Veränderung am Stecker grösser sein dürfte als die in der Atomaren Ebene im Kabel durch das Einbrennen.



Falls es totaler geistinger Dünnschiss sein sollte.
ENTSCHULDIGUNG!!
kptools
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 06. Mrz 2008, 21:03
Hallo,

ich gebe zu Bedenken -> Eingangswiderstand der Senke gleich oder größer 10.000 Ohm. Wie werden sich da wohl Veränderungen beim Kontaktwiderstand im (allerhöchstens!) zweistelligen Milliohmbereich bemerkbar machen? Befrage dazu auch mal unseren Kabelrechner.

Falls es da wirklich was zu hören gab (woran ich berechtigte Zweifel habe), dann ist das "alte" Kabel ganz einfach "defekt".

Grüsse aus OWL

kp
Jeck-G
Inventar
#32 erstellt: 06. Mrz 2008, 23:28
@Amin:
Wegen dem von Dir weiter oben erwähnten Blindtest kannst Du Dich mit Himmelsmaler in Verbindung setzen.

Hattest Du auch auf die Laufrichtung geachtet? Nicht dass Du das eGay-Kabel vom Bekannten falschrum betreibst und es sich deshalb schlechter anhört, Kabel gewöhnen sich an die Laufrichtung des Signals. Probiers also mal mit Umstecken.


[Beitrag von Jeck-G am 06. Mrz 2008, 23:33 bearbeitet]
sealpin
Inventar
#33 erstellt: 07. Mrz 2008, 07:09

Jeck-G schrieb:
@Amin:
Wegen dem von Dir weiter oben erwähnten Blindtest kannst Du Dich mit Himmelsmaler in Verbindung setzen.

Hattest Du auch auf die Laufrichtung geachtet? Nicht dass Du das eGay-Kabel vom Bekannten falschrum betreibst und es sich deshalb schlechter anhört, Kabel gewöhnen sich an die Laufrichtung des Signals. Probiers also mal mit Umstecken.


Hast Du da nicht einen oder mehrere Smilies vergessen?
xutl
Inventar
#34 erstellt: 07. Mrz 2008, 09:48

Amin65 schrieb:
Momentan weiß sie noch nichts von ihrem Glück, denn ich habe ihr nicht erzählt, dass ich davon im Forum schreiben würde. Ich glaube nicht, dass sie sich hier gern äußern möchte, aber ich kann sie fragen. Allerdings kann ich angesichts meiner 10-jährigen Audio-Forenerfahrung ihr soetwas nicht empfehlen. Es ist mir auch unangenehm hier unbeteiligte Dritte mit in diese Diskussion zu beordern.
Grüße, Amin

Aha!Die erste der Hintertüren genutzt

Das ist auch nicht erforderlich.

- DU bittest sie, den Sachverhalt zu schildern, den Du mangels spezieller Kenntnisse nicht formulieren kannst.

- DU stellst den Beitrag hier ein

- WIR lesen uns alles vorbehaltlos durch!
(Schließlich hoffen wir schon lange auf eine fundierte Erklärung eines kompetenten Menschen)

- Damit ist Deine Freundin außen vor.

PS:
Dieses Kleinkindergehabe "Ich sehe was, aber ich sage Dir nichts!" führt lediglich zu noch mehr Gestänker
Kobe8
Inventar
#35 erstellt: 07. Mrz 2008, 09:58
Gude!

High-Ender_Revolution schrieb:
Aehhh, habe ich irgendwo geschrieben, dass ich ein Problem habe? Ich habe meine Meinung geschrieben und fertig.


High-Ender_Revolution schrieb:
Ich verstehe Dich wohl nicht, oder...

Zum schönen Thema 'Meinung'

High-Ender_Revolution schrieb:
Ich meinte, das hier öfters so gelesen zu haben, wenigstens dem Sinn nach (...)

Schön, dass man unwahre Unterstellungen jetzt schon in Meinungen packen kann.
Auf das eigentliche Thema kann zumindest ich aber noch eingehen, auch wenn es dir scheinbar nicht passt, da du nichts beitragen kannst, da Du immer noch nicht kapiert hast, dass die Aussage

High-Ender_Revolution schrieb:
Eine zwingende Entsprechung von GEMESSENEM Signal und empfundenem Klang ist nicht mehr als ein Glaube.

nichts mit diesen Aussagen

High-Ender_Revolution schrieb:
'Wenn man keinen Unterschied messen kann, dann ist es (physikalisch) Unsinn, zu behaupten, man könne dennoch einen Unterschied hören.' oder 'wenn man nichts misst (keine Signalunterschiede), dann gibt's auch nichts zu hören (keine Klangunterschiede)'

zu tun hat. Aber mit einem hast du recht:

High-Ender_Revolution schrieb:
Wenn ich mich hier irrte, umso besser


Gut so.

Gruß Kobe
High-Ender_Revolution
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 07. Mrz 2008, 10:09

Kobe8 schrieb:
Gude!

High-Ender_Revolution schrieb:
Aehhh, habe ich irgendwo geschrieben, dass ich ein Problem habe? Ich habe meine Meinung geschrieben und fertig.


High-Ender_Revolution schrieb:
Ich verstehe Dich wohl nicht, oder...

Zum schönen Thema 'Meinung'

High-Ender_Revolution schrieb:
Ich meinte, das hier öfters so gelesen zu haben, wenigstens dem Sinn nach (...)

Schön, dass man unwahre Unterstellungen jetzt schon in Meinungen packen kann.
Auf das eigentliche Thema kann zumindest ich aber noch eingehen, auch wenn es dir scheinbar nicht passt, da du nichts beitragen kannst, da Du immer noch nicht kapiert hast, dass die Aussage

High-Ender_Revolution schrieb:
Eine zwingende Entsprechung von GEMESSENEM Signal und empfundenem Klang ist nicht mehr als ein Glaube.

nichts mit diesen Aussagen

High-Ender_Revolution schrieb:
'Wenn man keinen Unterschied messen kann, dann ist es (physikalisch) Unsinn, zu behaupten, man könne dennoch einen Unterschied hören.' oder 'wenn man nichts misst (keine Signalunterschiede), dann gibt's auch nichts zu hören (keine Klangunterschiede)'

zu tun hat. Aber mit einem hast du recht:

High-Ender_Revolution schrieb:
Wenn ich mich hier irrte, umso besser


Gut so.

Gruß Kobe



Bei soviel geistiger Ueberlegenheit meines Gegenübers kann ich hier nur noch eines schreiben:

Kobe, in Dir habe ich Volltrottel endlich meinen Meister gefunden!

Gruss von HER
Amin65
Inventar
#37 erstellt: 07. Mrz 2008, 11:00
@jottklas
@Jeck-G

Wenn ihr nicht in der Lage seid euer kindisches Verhalten zu zügeln und vernünftig zu diskutieren, dann geht doch bitte aus diesem Thread.
jottklas
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 07. Mrz 2008, 11:08

Amin65 schrieb:
@jottklas

Wenn ihr nicht in der Lage seid euer kindisches Verhalten zu zügeln und vernünftig zu diskutieren, dann geht doch bitte aus diesem Thread. :L


Ich finde die Tatsache, dass jemand ernsthaft an das "Einbrennen" von Kabeln glaubt, wesentlich kindischer!

Das ist doch Physikunterricht, Grundschule (aber vielleicht hast du damals ja gefehlt...)

Jürgen
Amin65
Inventar
#39 erstellt: 07. Mrz 2008, 11:12
@Uwe Mettmann

Lass uns doch mal die Kabelgeschichte von einer anderen Seite Schritt für Schritt aufziehen. Und zwar stelle ich hier mal die grundsätzliche Frage, wie oder ob überhaupt heutzutage die Möglichkeit besteht, Klangfarbenunterschiede mit Messinstrumenten zu messen? Das soll im Klartext heißen: können Messinstrumente den Unterschied zweier Instrumente erkennen, die beispielsweise beiden den gleichen Ton A spielen? Das erste Instrument ist eine Geige von Müller XY, das zweite Instrument ist eine echte Stradivari.


Grüße, Amin
Reset
Gesperrt
#40 erstellt: 07. Mrz 2008, 11:19

Amin65 schrieb:
(...) Und zwar stelle ich hier mal die grundsätzliche Frage, wie oder ob überhaupt heutzutage die Möglichkeit besteht, Klangfarbenunterschiede mit Messinstrumenten zu messen?


Das ist jetzt aber auch die falsche Herangehensweise, denn diese Frage stellt sich so nicht, denn...


Amin65 schrieb:
Das soll im Klartext heißen: können Messinstrumente den Unterschied zweier Instrumente erkennen, die beispielsweise beiden den gleichen Ton A spielen? Das erste Instrument ist eine Geige von Müller XY, das zweite Instrument ist eine echte Stradivari. (...)


... wie soll ein herkömmliches Kabel (ohne eingebauten EQ und/oder sonstige Massnahmen zur aktiven Klangbeeinflussung) in der Lage sein, den Klang in solchen Ausmassen zu verändern? Du sprichst ja hier von komplexen Wechselwirkungen. Wie soll denn das funktionieren?

- Wie wissen dass durch falsche Konstruktion (z.B. Schirmung, Isolation) Einstreuungen möglich sind. Diese äussern sich aber nicht so dass eine "gute" Geige plötzlich wie eine "schlechte" Geige klingt.
- Wir wissen, dass durch Fehlanpassungen der Anschlussparameter der Geräte Höhenabfall auftreten kann. Das ist jedoch messbar resp. lässt sich bemessen. Es äussert sich aber nicht so dass eine "gute" Geige plötzlich wie eine "schlechte" Geige klingt.

Aber komplexe Wechselwirkungen wie beschrieben sind nur im Studio mit Effektgeräten zu erreichen. Aber mit Kabeln?
Jeck-G
Inventar
#41 erstellt: 07. Mrz 2008, 11:32

sealpin schrieb:

Jeck-G schrieb:
@Amin:
Wegen dem von Dir weiter oben erwähnten Blindtest kannst Du Dich mit Himmelsmaler in Verbindung setzen.

Hattest Du auch auf die Laufrichtung geachtet? Nicht dass Du das eGay-Kabel vom Bekannten falschrum betreibst und es sich deshalb schlechter anhört, Kabel gewöhnen sich an die Laufrichtung des Signals. Probiers also mal mit Umstecken.


Hast Du da nicht einen oder mehrere Smilies vergessen?

Sollte ja nicht zu auffällig werden...
Natürlich weiß ich (im Gegensatz zu vielen HiEndern -> siehe Glaube an "laufrichtungsgebundene" Strippen), das es sich bei analogen Audiosignalen um Wechselspannungen handelt.


@Amin:
Das mit dem Blindtest bei Himmelsmaler was ernst gemeint!
Amin65
Inventar
#42 erstellt: 07. Mrz 2008, 11:40

Reset schrieb:

Amin65 schrieb:
(...) Und zwar stelle ich hier mal die grundsätzliche Frage, wie oder ob überhaupt heutzutage die Möglichkeit besteht, Klangfarbenunterschiede mit Messinstrumenten zu messen?


Das ist jetzt aber auch die falsche Herangehensweise, denn diese Frage stellt sich so nicht, denn...


Eigentlich hatte ich Uwe angesprochen. Wenn ich schon so ein Thema angehen, dann lass mich die Herangehensweise bestimmen, sonst können wir es auch lassen!



Reset schrieb:
... wie soll ein herkömmliches Kabel (ohne eingebauten EQ und/oder sonstige Massnahmen zur aktiven Klangbeeinflussung) in der Lage sein, den Klang in solchen Ausmassen zu verändern? Du sprichst ja hier von komplexen Wechselwirkungen. Wie soll denn das funktionieren?


Dieser Punkt ist zu früh gestellt, dazu kommen wir später! Erst möchte ich meine Frage genau beantwortet bekommen und die bezieht sich auschließlich auf Messmethoden von zwei gleichen Instrumenten unterschiedlicher Herkunft!
Es geht in dieser Frage nicht um Kabel, sondern um Messmethoden!


Grüße, Amin


[Beitrag von Amin65 am 07. Mrz 2008, 11:41 bearbeitet]
WinfriedB
Inventar
#43 erstellt: 07. Mrz 2008, 11:44

Amin65 schrieb:
Klangfarbenunterschiede mit Messinstrumenten zu messen? Das soll im Klartext heißen: können Messinstrumente den Unterschied zweier Instrumente erkennen, die beispielsweise beiden den gleichen Ton A spielen? Das erste Instrument ist eine Geige von Müller XY, das zweite Instrument ist eine echte Stradivari.
Grüße, Amin


Ein Meßgerät, das "Müller" oder "Stradivari" anzeigt, gibt es nicht. Man kann aber einen Ton mit einem Spektrumsanalysator untersuchen und die Verteilung und Intensität der Obertöne vergleichen.

AFAIK wurden in jüngster Zeit Schwingungsuntersuchungen an Geigenkorpussen (oder -korpora?) selbst durchgeführt.

Der "Klang" eines Tones wird bestimmt durch Grundton und Oberwellen. Rein optisch (d.h. am Oszillographen) lassen sich Töne verschiedener Instrumente kaum unterscheiden, sie sehen immer recht sinusförmig aus.

Auch wenn da immer wieder drüber geschwurbe... äh geschrieben wird: Das menschl. Ohr ist NICHT in der Lage, Obertöne oberhalb von 20kHz (je nach Alter und Gehörschädigung) wahrzunehmen (selbst wenn es Lautsprecher gäbe, die diese , daher spielen die Übertragungseigenschaften von Kabeln usw. oberhalb von 20kHz auch keine Rolle.
Amin65
Inventar
#44 erstellt: 07. Mrz 2008, 11:54

WinfriedB schrieb:

Ein Meßgerät, das "Müller" oder "Stradivari" anzeigt, gibt es nicht. Man kann aber einen Ton mit einem Spektrumsanalysator untersuchen und die Verteilung und Intensität der Obertöne vergleichen.

AFAIK wurden in jüngster Zeit Schwingungsuntersuchungen an Geigenkorpussen (oder -korpora?) selbst durchgeführt.

Der "Klang" eines Tones wird bestimmt durch Grundton und Oberwellen. Rein optisch (d.h. am Oszillographen) lassen sich Töne verschiedener Instrumente kaum unterscheiden, sie sehen immer recht sinusförmig aus.


Also gut, ich gehe davon aus, dass hier niemand in diesem Forum etwas anderes behaupten würde? Also halten wir erst einmal fest, dass Messinstrumente nicht in der Lage sind, Klangfarbenunterschiede dieser zwei Instrumente zu erfassen oder zu quantisieren? Richtig?

Nun zur nächsten Frage. Wie ist es möglich, dass das menschliche Ohr zwischen einer Geige XY und einer Stradivari unterschiedliche Klangfarben erkennen kann? Das ist nun keine technische Frage mehr. Soll heißen, man sieht hier die Komplexität aller Zusammenhänge.


Grüße, Amin
Kobe8
Inventar
#45 erstellt: 07. Mrz 2008, 11:55
Gude!

Die eigentlich entscheidende Frage ist doch: Ist die aktuelle Elektrotechnik (ich will mal die Digitaltechnik (CDP) da mit reinnehmen) auf diesem Gebiet und damit als Basis die Physik richtig oder eben nicht?

Leider ist in diesem Forum diese Frage nicht ausreichend zu klären, was leider auch daran liegt, dass ein nicht gerade kleiner Teil der Teilnehmer, die gerade die extremste Position einnimmt (nämlich, dass die Elektrotechnik bzw. Physik falsch sind) zum einen keine ausreichende Bildung auf dem Gebiet der Elektrotechnik und Physik haben, und zudem noch Defizite vorliegen, wie wissenschaftliches Arbeiten im Sinne von Beweisen überhaupt funktionieren - Und von psychologischen Themen wie Suggestion braucht man gar nicht anzufangen.
Es kommt also zu dem lustigen Grabenkampf, dass eine Seite recht gut erklären kann, wie und warum was funktioniert, die andere dies aber gar nicht verstehen kann und/oder will - Man weiß es ja besser, hört es (aber nur auf guten Anlagen), und die Hersteller, Verkäufer und Werbeblättchen schreiben es ja auch. Und selbst wenn die Herren Ohm, Siemens, Volta, Ampère, Coulomb, Faraday, Henry, Tesla und Hertz (und die, die ich vergessen habe) sich aus ihren Gräbern erheben würden, und ihre Erkenntnisse zum besten geben würden, würden die Herren Böde, Pfeiffer und Kirbach immer noch die Kabel klingen hören.

Auf das sich die oben genannten Herren nicht im Grabe rumdrehen.

Gruß Kobe
Amin65
Inventar
#46 erstellt: 07. Mrz 2008, 12:12

Kobe8 schrieb:
Gude!

Die eigentlich entscheidende Frage ist doch: Ist die aktuelle Elektrotechnik (ich will mal die Digitaltechnik (CDP) da mit reinnehmen) auf diesem Gebiet und damit als Basis die Physik richtig oder eben nicht?


Das will ich in meiner Analyse auch nicht abstreiten. Mir geht es um komplexere Zusammenhänge als nur um technische Fragen.

Nochmal zu meiner Frage:
Wie ist es möglich, dass das menschliche Ohr zwischen einer Geige XY und einer Stradivari unterschiedliche Klangfarben erkennen kann?


Grüße, Amin
jottklas
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 07. Mrz 2008, 12:16

Amin65 schrieb:

Nochmal zu meiner Frage:
Wie ist es möglich, dass das menschliche Ohr zwischen einer Geige XY und einer Stradivari unterschiedliche Klangfarben erkennen kann?




Falls das wirklich so sein sollte (Blindtest?) und der Klang hörbar unterschiedlich ist, dann ist dieser Unterschied auch messtechnisch nachweisbar! Messgeräte sind ca. um den Faktor 100 genauer als das menschliche Gehör...

Jürgen
Uwe_Mettmann
Inventar
#48 erstellt: 07. Mrz 2008, 12:20

Amin65 schrieb:
@Uwe Mettmann

Lass uns doch mal die Kabelgeschichte von einer anderen Seite Schritt für Schritt aufziehen. Und zwar stelle ich hier mal die grundsätzliche Frage, wie oder ob überhaupt heutzutage die Möglichkeit besteht, Klangfarbenunterschiede mit Messinstrumenten zu messen? Das soll im Klartext heißen: können Messinstrumente den Unterschied zweier Instrumente erkennen, die beispielsweise beiden den gleichen Ton A spielen? Das erste Instrument ist eine Geige von Müller XY, das zweite Instrument ist eine echte Stradivari.

Hallo Amin,

Klangfarbenunterschiede machen sich ja im Frequenzgang bemerkbar und diesen kann man natürlich problemlos messen. Sagen wir daher lieber pauschal Klangunterschiede. Hier wäre es doch am sinnvollsten ein Signal durch zwei Kabel zu schicken und von den beiden Ausgangsignalen ein Differenzsignal zu bilden. Sind beiden Signale aus den Kabeln identisch, gibt es kein Differenzsignal, sind sie unterschiedlich, so haben wir ein Differenzsignal, welches den Klangunterschied ausmachen könnte.

Genau dieser Test wurde nun bereits durchgeführt: Link

Dabei wurde nun festgestellt, dass das Differenzsignal unterhalb der Nachweisschwelle lag, die 60 dB unterhalb des Nutzsignals lag. Zu diesem Test muss man allerdings sagen, dass nur einige Parameter berücksichtig wurden, die Klangunterschiede bei Kabeln ausmachen könnten. Um auch die anderen zu berücksichtigen hat Klaus (KSTR) inzwischen den Test perfektioniert und somit dieses Manko beseitig. Außerdem hat er noch die Nachweisempfindlichkeit gesteigert. Trotzdem hat der Test keine Differenz gezeigt, die Klangunterschiede von Kabeln erklären könnte.

Aber auch bei Klaus seinem Test sind vermutlich noch zwei Parameter offen. Das eine ist die Kapazität und das andere die Störimmunität des Kabels. Die Einflüsse dieser beiden Parameter sind ja nun hinlänglich bekannt. Man wählt ja sinnvollerweise (;)) sowieso möglichst störimmune Kabel und bezüglich der Kabelkapazität konnte bisher noch keine Korrelation zu Klangbeschreibungen festgestellt werden.

Leider habe nicht mehr Informationen zu dem Differenztest von Klaus.


Gruß

Uwe


[Beitrag von Uwe_Mettmann am 07. Mrz 2008, 12:22 bearbeitet]
WinfriedB
Inventar
#49 erstellt: 07. Mrz 2008, 12:27

Amin65 schrieb:


Also gut, ich gehe davon aus, dass hier niemand in diesem Forum etwas anderes behaupten würde? Also halten wir erst einmal fest, dass Messinstrumente nicht in der Lage sind, Klangfarbenunterschiede dieser zwei Instrumente zu erfassen oder zu quantisieren? Richtig?


Ich weiß nicht, wie du das aus meiner Antwort herausliest. Ich selber habe noch keine Messungen von Geigenklängen durchgeführt, gehe aber aufgrund meiner Kenntnis der Schwingungstechnik davon aus, daß sich zwei Geigen in den Obertönen unterscheiden. Wenn das so ist, sollte es möglich sein, dies mit einem Spektrumsanalysator festzustellen.

Nach dem, was ich über Schwingungsuntersuchungen an den Geigen selbst herausgestellt hat (und nachdem, was davon bei mir hängengeblieben ist), haben sich dort signifikante Unterschiede zwischen Stradivaris (war glaub ich eine dabei) und anderen Geigen gezeigt. Dabei wurden aber keine akust. Oberwellen untersucht, sondern das Schwingverhalten des Geigenkörpers selbst.


Amin65 schrieb:

Nun zur nächsten Frage. Wie ist es möglich, dass das menschliche Ohr zwischen einer Geige XY und einer Stradivari unterschiedliche Klangfarben erkennen kann? Das ist nun keine technische Frage mehr. Soll heißen, man sieht hier die Komplexität aller Zusammenhänge.


Das menschl. Ohr macht nix anderes als eine Spektrumsanalyse, die einzelnen Hörzellen sind (jedenfalls nach der gängigen Theorie - ob es dazu nervenphysiolog. Untersuchungen gibt, weiß ich nicht) jeweils für eine bestimmte Frequenz empfindlich und können deren Intensität feststellen.
WinfriedB
Inventar
#50 erstellt: 07. Mrz 2008, 12:31
Hab übrigens vor kurzem etwas über Wein-Blindtests gelesen, dort konnten tatsächlich bestimmte Gehirnaktivitäten nachgewiesen werden, die von der jeweils genannten Höhe des Weins abhängig waren (tatsächlich war es immer der gleiche). Irgendwie drängt sich mir der Eindruck auf, bei Haifai-Zubehör könnten ähnliche Effekte auftreten.
Jeck-G
Inventar
#51 erstellt: 07. Mrz 2008, 12:36

Wie ist es möglich, dass das menschliche Ohr zwischen einer Geige XY und einer Stradivari unterschiedliche Klangfarben erkennen kann?
Garnicht. Das Ohr registriert Luftdruckschwankungen (Schall) und leitet elektr(ochem)ische Signale über Nerven ans Gehirn weiter. Die Verarbeitung findet im Gehirn statt.

Übrigens ist das menschliche Ohr nicht sehr empfindlich. Man setze einen HiEnder und ein Reh in den Wald und schaue, wer wen zuerst über den Hörsinn bemerkt (beim Reh müsste man die Nase verschließen, da diese auch über einen guten Geruchsinn verfügen).
Hier ein Bild, wie ein HiEnder mit empfindlichen Ohren aussehen müsste.


[Beitrag von Jeck-G am 07. Mrz 2008, 12:38 bearbeitet]
WinfriedB
Inventar
#52 erstellt: 07. Mrz 2008, 12:45

Amin65 schrieb:


Also gut, ich gehe davon aus, dass hier niemand in diesem Forum etwas anderes behaupten würde? Also halten wir erst einmal fest, dass Messinstrumente nicht in der Lage sind, Klangfarbenunterschiede dieser zwei Instrumente zu erfassen oder zu quantisieren? Richtig?


Doch, die gibt es:

http://www.schleske....all4musikdarst.shtml
UweM
Moderator
#53 erstellt: 07. Mrz 2008, 13:35
Hallo Amin,


Also gut, ich gehe davon aus, dass hier niemand in diesem Forum etwas anderes behaupten würde? Also halten wir erst einmal fest, dass Messinstrumente nicht in der Lage sind, Klangfarbenunterschiede dieser zwei Instrumente zu erfassen oder zu quantisieren? Richtig?


Falsch, das lässt sich anhand des Oberwellenspektrums sehr licht feststellen. Es gibt so etwas wie einen "akustischen Fingerabdruck". Das ist seit langem Stand der Technik


Nun zur nächsten Frage. Wie ist es möglich, dass das menschliche Ohr zwischen einer Geige XY und einer Stradivari unterschiedliche Klangfarben erkennen kann?


Aus genau dem genannten Grund.

Grüße,

Uwe
Vul_Kuolun
Inventar
#54 erstellt: 07. Mrz 2008, 14:10

können Messinstrumente den Unterschied zweier Instrumente erkennen, die beispielsweise beiden den gleichen Ton A spielen? Das erste Instrument ist eine Geige von Müller XY, das zweite Instrument ist eine echte Stradivari.


Gegenfrage:
Was glaubst Du denn wie es möglich sein sollte, 2 verschiedene Geigen überhaupt für das Ohr unterscheidbar aufzuzeichnen und wiederzugeben, wenn die dazu zur Verfügung stehende Technologie zu primitiv wäre um die Unterschiede überhaupt zu erfassen?

Dabei halten wir gleich mal mit fest, daß dies sogar mittels 2 grundverschiedener Technologien gelingt, nämlich analog und digital. So schlecht kann die Wissenslage also nicht sein, sogar wenn wir jetzt mal annähmen, daß z.B. Software-Waveditoren für PC-Systeme noch nicht Alltagstechnologie wären.


[Beitrag von Vul_Kuolun am 07. Mrz 2008, 14:33 bearbeitet]
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