YAMAHA R700 - 80er-Jahre Receiver - Potis fit machen?

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ElectricVoice
Neuling
#1 erstellt: 30. Jun 2013, 01:54
Hallo zusammen

Beim Stöbern sehe ich gerade, daß man hier auch ganz allgemein Fragen stellen kann.

Wie könnte das Knistern und Rascheln des Volume-Potis bei dem ansonsten fitten
Yamaha R700 Receiver beseitigt werden?

Geschenkt bekam ich den, weil ausserdem auch der Eingangswahl-Umschalter
Aussetzer hat.

Vor dem habe ich nicht so viel Respekt, das bekomme ich wohl hin.

Bei der Benutzung des Yamaha-typischen Loudness-Reglers
(ist u.A. praktisch beim Radiohören - zusammen mit dem 'Spatial Expander' wird's
dann ziemlich 'ambient')

stellt man den Volume-Regler halt gerne zwischen 11 und 13 Uhr ein, und
genau in diesem Bereich - oben um die Mitte herum - sind ausser dem
Rascheln und Knistern beim Drehen auch noch die viel tragischeren
Aussetzer.

Die ziemlich schwer zugänglich verbauten Bedienelemente auszubauen
und dann zu öffnen stelle ich mir recht kompliziert vor.

nach ersten Betrachtungen scheinen die Regler gut gekapselt zu sein,
so daß mit Teslanol oder ähnlichen Sprays wohl nicht ran zu kommen ist.

Ja, ich weiss, daß die meisten Spezies nun die Hände über'm Kopf
zusammen schlagen, aber manchmal - und danach halt immer wieder -
hilft das Spray recht gut.

Ich pinsele bzw. tupfe es sogar auf die älteren Scart-Kontakte!
- Das bringt echt was.

Aber was kann man denn bei diesem ziemlich dichten Poti tun?

Bevor ich ein Austauschteil suche und einbaue, versuche ich lieber
alle möglichen Tricks.

Was fällt Euch dazu hilfreiches ein?

Mit dem Föön? oder mit fiesem Druckluftstrahl? oder 1000 mal drehen?

Es wäre echt toll, wenn ich den Kasten mit seiner kuriosen alten
'Raumklang-Option' - einer dazu regelbaren Basisverbreiterung bei
erhaltenen Bässen - zur Hintergrundberieselung z.B. beim Computern
benutzen könnte.
(die Effekte mit dem wieder hinzugerechneten Summensignal sind
'rochenartig' - R + L klingt es weit aussen kühl, und in der Mitte (LCD)
basselt so'n 'warmer Dorn' - Musikinstrumentenbauer eben...)

Ohne zwischendurch! aufstehen zu müssen, um auf den Reglerknopf
zu klopfen, oder kurz hin- und herzudrehen, liesse der sich hervorragend
mit dem anderen Sat-Receiver - mit Fernbedienungs-Lautstärkeregelung -
für Satellitenradio benutzen.

Wenn Euch hierzu Etwas einfällt, dann freue ich mich sehr!

Vielen Dank schon mal - bis denn - Tschüß - 'E.V.'
bukongahelas
Inventar
#2 erstellt: 30. Jun 2013, 16:27
Dieses Thema wurde in unzähligen Threads hier bereits ausdikutiert.
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bukongahelas
hifi-collector
Stammgast
#3 erstellt: 30. Jun 2013, 17:30
Ich antworte trotzdem mal. Wenn Du mit einer Minibohrmaschine an das Potigehäuse drankommst, bohre vorsichtig ein kleines Loch hinein. Dann kannst Du Teslanol oder Ballistol oder sonst etwas (ausser Kontaktspray) einsprühen und das Poti funzt wieder.

Gruß

Andreas
ElectricVoice
Neuling
#4 erstellt: 30. Jun 2013, 22:28
Hallo Andreas

Ich danke Dir für den praktischen Tipp.

Gut, daß Du die paar Minuten Zeit hattest, mir 'trotzdem' zu antworten.

Falls da kleinste Metallpartikel ins Innere gelangen sollte, dann legen
die sich 'beiseite'?

Man könnte ja auch den Staubsaugerschlauch mit der spitzen Düse
dranhalten, nur innen könnte ja dennoch was krümeln.

Egal - es kann ja nur besser werden.

Palistol habe ich auch - das verharzt doch (extra)?

Natürlich nimmt man da besser kein Karamba oder VD40.
(Namen geändert - sonst gibt's Mecker wegen Verbung)

2 Löcher machen und dann mit Bremsenreiniger und feinem
Röhrchen an der Spraydose 'durchspülen' sagte ein Kumpel.

Eigentlich kann da drinnen ja nichts sinnvolles weggespült werden.

Natürlich suche ich bevor ich frage, aber da habe ich mich wohl
etwas ungeschickt oder ungeduldig bemüht...

Vielen Dank Dir - solche Mini-Bohrer und eine biegsame Welle, mit
Motor dran, mit Pedal ('Ka-Vo') habe ich - dann will ich mal loslegen!

Tschüß
hifi-collector
Stammgast
#5 erstellt: 01. Jul 2013, 11:09
Hallo ? (Vorname wäre nicht schlecht, dann wirds persönlicher),

natürlich können da Metallpartikel beim Bohren ins Innere gelangen. Aber ehe man gar nicht ins Poti sprühen kann, gibt es da wohl keine Alternative. Das ist auch nur eine Notlösung, wenn man sonst gar nicht ans Poti drankommt. Mit dem Staubsauger beim Bohren dranhalten, ist eine gute Idee. Ballistol verharzt natürlich nicht, ist doch ursprünglich ein Waffenöl. Stell Dir mal vor, dass eine mit Ballistol sorgsam eingeölte Pistole wegen Verharzens nicht mehr funzt... Und lass Dir nicht einreden, dass Ballistol für Schalter und Potis nichts taugt. Ich nutze es seit über 20 Jahren bei der Aufarbeitung von Hifi Klassikern und habe nur beste Erfahrungen damit gemacht. Gib doch mal ein Feedback, ob das Ganze funktioniert hat.

Gruß

Andreas
Ralf_Hoffmann
Inventar
#6 erstellt: 01. Jul 2013, 17:49
Ahoi

3 Wege :

1) Poti durch Spray selber reinigen. An manche Poti (bzw,. das Loch zum Einsprühen) kommt man erst nach Entfernen der Bodenplatte ran. Genaueres dazu bringt in der Tat die Suchfunktion oder you tube.

2) Wenn´s länger halten soll - Poti ausbauen, zerlegen, reinigen und wieder rein damit. Das ist allerdings richtiger Fummelkram, der einen Ungeübten zur Verzweiflung bringen kann

3) Wenn die das Gerät wichtig ist, schick es zur Revision. Schalterpflege, Strom einstellen, Lampenwechsel usw. liegt so roundabout 100€. Dafür hast du dann aber auch über viele Jahre Ruhe im Karton.
Der Preis relativiert sich auch dadurch das du Zeit, Nerven und Geld (z.B. für Spray) sparst, und sich der Wiederverkaufswert deutlich erhöht.

Gruß
Ralf
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