Wer kann helfen ? NAD 3020i

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schackchen
Stammgast
#1 erstellt: 26. Jun 2014, 20:58
Hallo zusammen,

soeben ist mein NAD 3020i gekommen, den ich in der Bucht ersteigert habe und gleich ein Problem.

Die Kabelbrücken (Verbindung Pre-Out und Main-In) waren nicht dabei. Aber soweit (denke ich) kein Problem, denn ich hatte noch ein 30cm Doppel-Cinch Kabel von Oehlbach und habe dieses für die Verbindung genommen.

Allerdings kommt nach Anschluss des CD Players nur ein leises Krächzen aus den Lautsprechern. Man kann die Melodie erahnen, aber mehr auch nicht. Nun dachte....evtl die Lautsprecherausgänge seien defekt, aber auch aus den im Anschluss angeschlossenen Kopfhörern kommt dieselbe leise krächzende Melodie.

Woran kann das liegen ??? Bin echt ratlos.

Gruß
Marco
schackchen
Stammgast
#2 erstellt: 26. Jun 2014, 22:59
Achja....es liegt nicht am "CD-Cinch Eingang am NAD. Schließe ich den CD Player bei "Tuner" an, wirds nicht besser.

Gruß
RocknRollCowboy
Inventar
#3 erstellt: 26. Jun 2014, 23:18
Hast Du einen CD Player, der am Ausgang lautstärkeregelbar ist?

Falls ja, dann mal diesen direkt an die Endstufe ran. (Zuerst natürlich ganz leise machen und dann langsam aufdrehen)

Somit kann man überprüfen, ob es an der Vorstufe oder der Endstufe liegt, um den Fehler einzugrenzen.

Gruß
Georg
Ralf_Hoffmann
Inventar
#4 erstellt: 27. Jun 2014, 00:02
Die Brücken zwischen main/pre hast du richtig (horizontal) gesteckt, oder? Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht, da könnte auch so ein "Anfängerfehler" passieren.

Ansonsten mal ne andere Quelle versucht? Wenn ja, mit welchem Ergebniss?

Gruß
Ralf
schackchen
Stammgast
#5 erstellt: 27. Jun 2014, 08:05

RocknRollCowboy (Beitrag #3) schrieb:
Hast Du einen CD Player, der am Ausgang lautstärkeregelbar ist?

Falls ja, dann mal diesen direkt an die Endstufe ran. (Zuerst natürlich ganz leise machen und dann langsam aufdrehen)

Somit kann man überprüfen, ob es an der Vorstufe oder der Endstufe liegt, um den Fehler einzugrenzen.

Gruß
Georg


Hallo Georg,

ich habe noch einen Yamaha CDX 870, der lautstärkeregelbar ist. Den kann ich ja mal anschließen (derzeit ist ein NAD C 515BEE dran) Wo genau soll ich den Yamaha denn anschließen ? (siehe Screenshot)

nad3020i_6

@Ralf.....ja, das Cinchkabel habe ich horizontal gesteckt, also Cinch rot von Pre-Out zu Main In L und Cinch weiß von Pre-Out zu Main In R

Kann es evtl. auch an dem Cinchkabel liegen ? Ist es zu lang mit seinen 30cm ?

Danke für Info
Marco
RocknRollCowboy
Inventar
#6 erstellt: 27. Jun 2014, 09:01

Wo genau soll ich den Yamaha denn anschließen ?

Bei MAIN IN L + R.


Kann es evtl. auch an dem Cinchkabel liegen ? Ist es zu lang mit seinen 30cm ?

An dem Kabel kann es schon liegen, wenn es defekt ist. (Aber sehr Unwahrscheinlich)
Zu lange ist es aber nicht.
Probier doch einfach mal ein Kabel das, z. Bsp. am CD Player, funktioniert.

Gruß
Georg
schackchen
Stammgast
#7 erstellt: 27. Jun 2014, 09:26
Okay...ich werde den Yamaha mal an Main In anschließen und dann per Kopfhörer testen.
Sollte ich dort einwandfreien Ton bekommen, ist die Endstufe vermutlich defekt ja ?

In einem anderen Thread schreibt jemand über das gleiche Problem...er hat die Potis und Anschlüsse mit Kontaktspray "behandelt" und hatte anschließend einen einwandfreien Ton.

Wie gesagt....ein leises Kratzen kommt ja raus...klingt wirklich so, als wenn was "verstopft" ist. Sehr komisch die Sache *grummel*
RocknRollCowboy
Inventar
#8 erstellt: 27. Jun 2014, 09:58

...er hat die Potis und Anschlüsse mit Kontaktspray "behandelt" und hatte anschließend einen einwandfreien Ton.

Kann auch sein.
Aber erst mal Fehler eingrenzen.

Gruß
Georg
Grundi69
Inventar
#9 erstellt: 27. Jun 2014, 10:13
Hallo!

schackchen (Beitrag #7) schrieb:
Okay...ich werde den Yamaha mal an Main In anschließen und dann per Kopfhörer testen.
Sollte ich dort einwandfreien Ton bekommen, ist die Endstufe vermutlich defekt ja ?

Nein, genau umgekehrt: solltest du dann einwandfreien Ton hören, ist die Endstufe (bzw. die Endstufen...sind ja 2) ziemlich sicher in Ordnung und der Fehler liegt davor (Eingangswähler, Vorverstärker...)

Gruß
Groomy
olsoundb
Stammgast
#10 erstellt: 27. Jun 2014, 10:19
Du hast nicht zufällig die Taste "Audio Muting" gedrückt? So was übersieht man gerne. Schau mal ob das Muting aktiviert ist und wenn ja den Schalter freigeben. Dann könnte es wieder funzen.
Grüße
Olsoundb
Life is NOT about FINDING yourself. It is about CREATING yourself!
schackchen
Stammgast
#11 erstellt: 27. Jun 2014, 10:30
Audio Muting hat der 3020i nicht...zumindest sehe ich das nicht.
Falls Du Low Level meinst....nein...der ist nicht aktiviert.

Für den Fall, das was defekt ist....würde eine Reparatur bei Bergmann lohnen, oder stünden die Rapakosten in keiner Relation ? Hängt natürlich davon ab, was defekt...das ist schon klar....der 3020i hat eher einen idellen Wert für mich.
schackchen
Stammgast
#12 erstellt: 27. Jun 2014, 10:33

Groomy (Beitrag #9) schrieb:
Hallo!

schackchen (Beitrag #7) schrieb:
Okay...ich werde den Yamaha mal an Main In anschließen und dann per Kopfhörer testen.
Sollte ich dort einwandfreien Ton bekommen, ist die Endstufe vermutlich defekt ja ?

Nein, genau umgekehrt: solltest du dann einwandfreien Ton hören, ist die Endstufe (bzw. die Endstufen...sind ja 2) ziemlich sicher in Ordnung und der Fehler liegt davor (Eingangswähler, Vorverstärker...)

Gruß
Groomy



Hmmm....aber ist die Endstufe nicht die, die die Lautsprecherklemmen ansteuern ??? Wenn ich bei Main In anschließe kommt da ja nichts an, da die Brücken raus sind.....wenn ich dann also Ton per Kopfhörer höre, dann wird doch die Endstufe defekt sein und nicht der Vorverstärker ?! Oder verstehe ich hier was falsch ???
RocknRollCowboy
Inventar
#13 erstellt: 27. Jun 2014, 10:47

Oder verstehe ich hier was falsch ???

Ja.


Wenn ich bei Main In anschließe kommt da ja nichts an, da die Brücken raus sind.....

Da kommt eben das Vorverstärkrsignal des regelbaren CD-Players an.
Das Signal wird von den Endstufen verstärkt und Du hörst das über die Lautsprecher.
Darum ja auch der Vorschlag das so zu checken.
Der regelbare CD-Player ist eben dann die Vorstufe.

Gruß
Georg
schackchen
Stammgast
#14 erstellt: 27. Jun 2014, 10:53
Okay...heißt.....den Toncheck mache ich dann nicht per Kopfhörer, sondern schließe schon die Lautsprecher an die Klemmen an ? Sorry für meine Dummheit in dieser Sache....es ist MEIN ERSTES MAL was auftrennbare Vor -und Endstufen angeht.
RocknRollCowboy
Inventar
#15 erstellt: 27. Jun 2014, 10:59
Mach den Toncheck mit Kopfhörer und Lautsprechern.
Also nicht gemeinsam, sondern hintereinander.

Gruß
Georg
olsoundb
Stammgast
#16 erstellt: 27. Jun 2014, 11:48
Servus nochmal. Selber hatte ich noch keinen 3020er; von dem gibts scheinbar jede Menge Versionen. Mit und ohne den "i" Zusatz, einen "bee" usw. Hab also gegoogelt und bei dem von mir gewählten Blog hatte der einen Schalter "Audio Muting". Jetzt noch mal nachgeschaut, und da steht bei einem ansonsten baugleichen tatsächlich "Low Level". Ist schon ein Kreuz mit der Typenvielfalt. Aber... beim ersten (dem mit Muting) gab es keinen "Tape Monitor" Schalter. Ich frag jetzt lieber vorher: hast du einen Monitor? Wenn ja, dann kann es sein, dass der aktiv ist. Die von dir erwähnten Symptome hören sich nämlich danach an. In einigen seltenen Fällen kommt es vor, dass sich der Monitor dauerhaft einklinkt, auch wenn er eigentlich ausgeschaltet ist. Und heute, wo kaum noch jemand mit Bandgeräten arbeitet und mit Hinterbandkontrolle erst recht nicht, denkt man so gut wie nicht mehr dran. In der Bucht findet man oft Amps / Receiver, die vermeintlich defekt sind und die guten Leutchen keine Verbindung zum Monitor herstellen können. Hab erst kürzlich einen Sherwood Amp für einen Spottpreis geangelt. Dem hätte absolut nichts gefehlt, nur leider ist der auf dem Postweg so misshandelt worden, dass er total zerdöppert bei mir ankam. Der VK hatte den wirklich gut verpackt - aber die Post hat ihn klein gekriegt. Frontplatte bis zur Unkenntlichkeit zerstört, Platinen gebrochen, Elkos rausgerissen... Dabei wäre nur der Monitor gedrückt gewesen.
Wie gesagt, manchmal hängt sich der Monitor auf. Paarmal mit Nachdruck betätigt und hingehörcht, was dabei passiert. Wenn es auch daran nicht liegt, wird er wohl einen größeren Defekt haben.
Grüße
Olsoundb
Life is NOT about FINDING yourself. It is about CREATING yourself!
schackchen
Stammgast
#17 erstellt: 27. Jun 2014, 12:22
Tape Monitor hat er, ist aber nicht gedrückt....drücke ich ihn hört man selbst das leise Gekratze nicht mehr...daran kann es also nicht liegen. Werde heute abend mal die Vorschläge umsetzen und dann wieder berichten.

Beste Grüße
schackchen
Stammgast
#18 erstellt: 27. Jun 2014, 16:12
Achja...eine Frage noch...wenn ich den Yamaha CD Player an "Main-In" anschließe und anschließend die Lautsprecher angeschlossen habe, auf was stelle ich am NAD dann den Eingangswahlschalter ??? Oder ist das egal ?

VG
RocknRollCowboy
Inventar
#19 erstellt: 27. Jun 2014, 16:17
Ist vollkommen egal, da die Vorstufe vom NAD ja nicht mehr mit der Endstufe verbunden ist.
Nur der Netzschalter muss eingeschaltet werden.

Gruß
Georg
Grundi69
Inventar
#20 erstellt: 27. Jun 2014, 17:20
Ja, ist völlig egal - wie der RnRCowboy schon sagte.
Du gehst ja mit dem Signal vom CD-Player direkt auf die Endverstärker des NAD. Alles andere wie Eingangswähler, Klangregelung, Lautstärkeregler, Loudness etc. fällt flach bzw. wird quasi übersprungen. Deshalb, wie auch schon gesagt: unbedingt den Regler am CD-Player auf leiseste Stellung und dann langsam hochdrehen...sonst fliegen dir u.U. die Ohren weg

Übrigens könntest du den Pre-Out Ausgang des NAD mit einer separaten Endstufe (falls vorhanden) verbinden und so auch den 'vorderen' Teil des NAD überprüfen.

Gruß
Groomy


[Beitrag von Grundi69 am 27. Jun 2014, 17:38 bearbeitet]
schackchen
Stammgast
#21 erstellt: 28. Jun 2014, 09:02
So.....soeben den Yamaha am Main In des NAD angeschlossen, aber an der Sache hat sich nichts geändert. Ganz leiser kratzender Ton aus den Lautsprechern. Also kann man sagen, das die Endstufe defekt ist oder ?!
Grundi69
Inventar
#22 erstellt: 28. Jun 2014, 10:34
Ja, davon muss man nun leider ausgehen.
Hat der NAD eigentlich ein Lautsprecherrelais? Es bestünde dann noch die Möglichkeit, dass die Kontakte dieses Relais oxidiert/verbrannt sind und das Signal nicht mehr sauber weiterleiten.
Andere, gaaanz wage Möglichkeit: die Lötstellen der Cinchbuchse auf der Platine könnten gerissen sein oder andere gerissene/kalte Lötstellen (meist an Bauteilen, die im Betrieb heiß werden oder mechanischer Belastung unterliegen).

Interessant wäre es jetzt noch, mal eine andere separate Endstufe (oder die Endstufe eines anderen, auftrennbaren Vollverstärkers...lt. Signatur hast du doch noch einen Denon PMA1510?) an die Pre-Outs des NAD anzuschließen.

Gruß
Groomy


[Beitrag von Grundi69 am 28. Jun 2014, 10:36 bearbeitet]
schackchen
Stammgast
#23 erstellt: 28. Jun 2014, 11:49
Hmm....ehrlich gesagt müsste ich dann wieder alles abklemmen usw....ist ne Menge Arbeit, auf die ich nicht wirklich Lust habe. Werde den NAD mal zu Bergmann senden....die sollen mir mal nen KVA machen, was die Repa kosten würde.

Euch allen aber lieben Dank für die wertvollen Tipps.
olsoundb
Stammgast
#24 erstellt: 28. Jun 2014, 11:51
Im Prinzip schließe ich mich Groomy vollkommen an. Wenn der TE sagt, dass es auch bei Kopfhörer nicht anders ist, wird das Ergebnis wohl das Selbe sein, wenn er nur die Vorstufe mit einem anderen Power-Amp testet. Wird also wohl was Grundlegendes sein - und das geht nicht mehr ohne öffnen ab. Mein nächster Gedanke in diesem Zusammenhang wäre jetzt, mal die Siebelkos genauer anzuschauen. Bei manchen Amps halten die ein Leben lang, bei anderen lassen sie gerne nach. Aber das ist jetzt alles reine Spekulation. Das Ding aufmachen, durchmessen - und hoffen, dass es noch irgendwie reparabel ist. So oder so: jetzt geht die Detailsuche los. Brand, kalte Lötstellen, ausgelaufene Elkos, Korrosion - ist vieles möglich.
Mal eine Frage an den TE: hast du das Ding als funktionsfähig ersteigert? Wenn ja kannst du trotz EU-Recht zurückgeben. Aber es ist nicht mal gesagt, dass der VK was dafür kann. Ist mir einmal passiert. Ich hab einen Yamaha A-520 Amp bei EBay eingestellt und verkauft. Noch 1/2 Stunde vor dem verpacken und dann gleich zur Post hab ich das Ding noch einmal auf Herz und Nieren geprüft. War alles fehlerlos. Paar Tage später wütende Beschwerde vom Käufer, weil der Amp keinen Mucks machte. Ich hab ihn zurückgenommen und bei einem befreundeten Elektroniker-Meister durchchecken lassen. War das Schutz-Relais. Nur ein Cent-Artikel... Ist original auf dem Postweg kaputt gegangen. Da kann man nicht mal von Transportschaden reden. War halt ein saublöder Zufall.
Ich würde mir aber trotzdem überlegen, was ich jetzt tun sollte. Eine möglicherweise langwierige Fehlersuche riskieren - oder das Teil zurückgeben.
Grüße
Olsoundb
Life is NOT about FINDING yourself. It is about CREATING yourself!
schackchen
Stammgast
#25 erstellt: 28. Jun 2014, 12:09
Hallo,

ja...als technisch einwandfrei ersteigert.....vorhin schrieb mir der Verkäufer "Sorry sorry....hab ich von meinem Vater bekommen....der sagte, er wäre in Ordnung......bla bla" Na immerhin will er das Geld erstatten....schauen wir mal.
Ralf_Hoffmann
Inventar
#26 erstellt: 28. Jun 2014, 12:22
Na, das ist doch schonmal was.
Und du bist nicht allein. Ich hatte erst kürzlich einen Luxman L-507 (bei einem Forenmitglied) gekauft, der angeblich bereits zur "Überholung" in einer Werkstatt war. Jetzt stellt sich nach Begutachtung heraus, dass das Gerät Totgepfuscht wurde. ......................................................mal schauen, ob mein Verkäufer auch so einsichtig ist.
olsoundb
Stammgast
#27 erstellt: 28. Jun 2014, 22:11
Immerhin merkt man schon, wenn ein VK korrekt ist. Gib das Ding zurück und fertig. Ist zwar ärgerlich, wenn man ein bestimmtes Teil sucht und findet und das nicht funzt, aber besser so.
Grüße
Life is NOT about FINDING yourself. It is about CREATING yourself!
schackchen
Stammgast
#28 erstellt: 04. Jul 2014, 12:02
Moin zusammen,

anbei mal der Kostenvoranschlag von Bergmann. Mal angenommen, der Verkäufer will den Verstärker nicht zurückhaben, sondern sagt mir, ich solle ihn entsorgen. Würdet ihr den 3020i dann reparieren lassen zu den Kosten ?

image


[Beitrag von schackchen am 04. Jul 2014, 12:03 bearbeitet]
DB
Inventar
#29 erstellt: 04. Jul 2014, 13:35

schackchen (Beitrag #28) schrieb:

anbei mal der Kostenvoranschlag von Bergmann. Mal angenommen, der Verkäufer will den Verstärker nicht zurückhaben, sondern sagt mir, ich solle ihn entsorgen. Würdet ihr den 3020i dann reparieren lassen zu den Kosten ?

Die Frage ist, wieviel der Kostenvoranschlag selbst kosten wird. Mir persönlich wäre es zu teuer, weil ich meine Geräte üblicherweise selbst repariere.

Eine Sache verstehe ich aber nicht: wieso muß das Gerät zewcks Reparatur irgendwohin geschickt werden? Ich kenne es nur so, daß man das Gerät in eine Rundfunk-Fernsehwerkstatt bringt, dort auf den Ladentisch stellt und um Reparatur ersucht.


MfG
DB
schackchen
Stammgast
#30 erstellt: 04. Jul 2014, 14:22
Moin,

lasse ich nicht reparieren, kostet mich der KVA 25 Euro.
Bergmann ist authorisierter NAD Partner was Repas angeht und genießt einen ausgezeichneten Ruf.

Also?
Grundi69
Inventar
#31 erstellt: 04. Jul 2014, 15:17
"Linke Endstufe repariert, defekte Bauteile ersetzt,...", das liest sich für mich schon fast so, als sei die Reparatur bereits durchgeführt.

Vor dem Hintergrund, dass man die Reparatur nicht selbst durchführen kann...ja, ich würde es wohl machen lassen - der Preis sieht jetzt nicht irgendwie abgehoben aus.

Gruß
Groomy
Ralf_Hoffmann
Inventar
#32 erstellt: 04. Jul 2014, 15:34
Moinsen,

der KVA ist sicher nicht zu beanstanden. Ob sich das für so ein "kleines" Gerät lohnt? Doch eigentlich nur, wenn ein ideeller Wert dahinter steckt, oder?

btw.: Hat der Vk (egal ob privat oder gewerblich) in seiner Anzeige nicht auf Mängel hingewiesen hast du Ansprüche. Oder anders: Das Gerät hat einwandfrei zu funktionieren - es sei denn, der VK hat auf Mängel/Fehler hingewiesen. Da hilft dem VK auch kein "Privatverkauf ohne Gewährleistung" raus, sondern er steht 12 Monate für den Mist gerade, auch wenn er über den Zustand selber nix wissen konnte/wollte.
Das übersehen gerade die Sperrmüllverkäufer oder die Tonnenpflücker vom Wertstoffhof mal gerne.

Kurz: Wer nicht weiß, was er verkauft, soll besser damit auf den Flohmarkt gehen (gekauft wie gesehen)

Gruß
Ralf
schackchen
Stammgast
#33 erstellt: 04. Jul 2014, 18:49
Ja...so hatte ich das auch erst gelesen, als ob die Repa schon passiert sei. Ist aber nur der KVA.
Ich werds wohl reparieren lassen, denn für knapp 150 Euro einen komplett aufgefrischten und mit Funktionsgarantie ausgestatteten 3020i ist das okay wie ich finde.
Ich mag diesen Klassiker einfach !
schackchen
Stammgast
#34 erstellt: 10. Jul 2014, 11:32
So....heute kam der NAD zurück. Ich habe ihn mal direkt geöffnet um zu schauen, was gemacht wurde.
Konnte direkt sehen, das die linke Endstufe erneuert wurde. Allerdings sehen diese beiden Teile komplett anders aus, als die von NAD direkt verbauten Teile. Mein Anfangsverdacht, das beide Kanäle nun unterschiedlich klingen wurde aber nicht bestätigt. Ich habe den 3020i dann mal direkt verkabelt mit meinem C 515 BEE und meine Dynaudio Focus 140 angeklemmt, die sonst an meiner Denon Kombi werkeln. Und was soll ich sagen......es klingt phänomenal gut. Der NAD spielt extrem sauber und präzise mit einer Brise Wärme und gutem Punch. Meine Denon Kombi klingt zwar neutraler und aufgeräumter, aber der NAD versprüht so eine Art Wärme, die ich wirklich liebe. Sehr kräftiger Bass und brillante Höhen.
Ein toller Retro Verstärker und die Leute von Bergmann haben wirklich tolle Arbeit gemacht. Ich kann den NAD also wärmstens empfehlen.

Danke für Eure tollen Ratschläge auf jeden Fall und sonnige Grüße
Grundi69
Inventar
#35 erstellt: 11. Jul 2014, 15:53
Schön, dass er wieder läuft
Dass die Bauteile nun anders aussehen, ist nicht so ungewöhnlich: die Transistoren könnten von einem anderen Hersteller stammen oder es sind gar Ersatztypen, weil die original verbauten nicht mehr zur Verfügung stehen. Kannst ja mal ein Bild davon einstellen

Weiterhin viel Spaß beim Hören
Groomy
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