Pioneer PD 7700 CD-Spieler -> Teller dreht nicht, Display flackert

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the_reaper
Stammgast
#1 erstellt: 26. Jun 2020, 14:28
Hallo Community,

nachdem ich meine Pioneer Anlage eigentlich aufgelöst hatte (CD-Spieler und Tuner verkauft, Verstärker ging an einen Kumpel), bin ich nun wieder am zusammenstellen. Den Verstärker habe ich als defekt zurück bekommen und die kleinen Zahnräder des Quellenwahlschalters ersetzt. Jetzt habe ich gestern aus den Kleinanzeigen o.g. CD-Spieler zu einem guten Kurs gefunden. Technisch voll funktionsfähig (frisst jede CD ohne zu zicken), optisch neuwertig, inkl. Bedienungsanleitung und Fernbedienung in Neuzustand.
Einziger Wermutstropfen ist das Display, welches leider flackert und mal heller, mal dunkler ist. Ich habe mir die Platine, auf welcher auch die Drucktaster für die Fronttasten sind angeschaut und nach kalten Lötstellen abgesucht. Finden konnte ich keine, habe aber auf Verdacht mal die Anschlüsse des Displays nachgelötet. Leider brachte dies keine Besserung.
Das Problem findet man über die Suche auch bei anderen Modellen, aber eine Lösung konnte bisher noch niemand liefern. Kann mir hier jemand weiterhelfen? Ich bin über jeden Tipp dankbar!

Vielen Dank!

Grüße
Michael
HiFi-OCD
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 26. Jun 2020, 15:08
Hi,
habe das Display jetzt nicht mehr in Erinnerung, aber evtl. liegt es an der allgemeinen Alterung.
Hatte ich schon bei gasgefüllten und vakuumisierten Displays, wo ich keinen Fehler, auch nach
mehrmaliger Suche, finden konnte (habe da mal die allgemeine Alterung in Betracht gezogen.
Oder ne Schwäche bei der Produktion, da andere ja anscheinend top laufen). Manchmal ist es
aber auch nur ein Elko (direkt auf der Displayplatine) oder im Netzteil bei der Spannung dafür.
Bei manchen Displays erzeugt ein "fauler" kleiner Elko auf der Displayplatine sogar einen Total-
ausfall des Selbigen.

Netten Gruß auch,
Jürgen
CarlM.
Inventar
#3 erstellt: 26. Jun 2020, 15:21
Moin,

das Filament des Displays wird mit Wechselspannung betrieben. Bei diesem Modell scheint es auch keinen Regler für die Display-Helligkeit zu geben, was ansonsten die erste Vermutung wäre.

Das Service Manual gibt es hier:
https://elektrotanya...pdf/download.html#dl

Auf Seite 44 (unten rechts) ist der Netztrafo abgebildet. Die Sekundärwicklungen 7 und 8 liefern die (geringe) Wechselspannung AC1 und AC2 (Bezeichnungen wie im Schaltplan am Display).

Auf Seite 43 sehen wir dann die Steckverbindung CN 103 sowie das Display V701 mit den Anschlüssen AC1 (Pins 1, 2) und AC2 (Pins 40, 41).
Wenn in diesem Bereich wie z.B. am Steckkontakt CN 103 keine Kontaktprobleme bestehen, müsste man sich dem Bereich am Trafo widmen und hier zunächst die Spannung messen (Messbereich 0 .. 20 V AC). Insbesondere wären hier Schwankungen von Interesse, die ein Flackern begründen können.

Wenn dies so ist, könnte z.B. die Zener-Diode D54 defekt sein. Ebenso sind Einflüsse denkbar, die sich über die beiden Widerstände R 52 und R53 (je 1 K) aus anderen Teilen des Geräts auswirken.
the_reaper
Stammgast
#4 erstellt: 29. Jun 2020, 09:13
Danke euch beiden für die Tipps!

Ich habe mich dem Gerät nochmal gewidmet. Zuerst habe ich nun am Trafo an den beiden Punkten 7 und 8 gemessen. Dort liegen 4,15V AC an. 5V sollten es laut Service Manual sein, wenn ich das richtig lese, passt also erstmal.

Die Z-Diode ist aber wohl der Übeltäter! Diese scheint defekt zu sein, um die Diode herum sind Schmauchspuren zu sehen, welche nur bei genauem betrachten auffallen. Die Diode liegt im Schatten eines Kondensators.

Was wäre denn hier passender Ersatz? Laut Schaltplan ist die Bezeichnung MTZJ 18B/C. Heißt B/C ich kann Typ B oder C verwenden?


[Beitrag von the_reaper am 29. Jun 2020, 09:13 bearbeitet]
CarlM.
Inventar
#5 erstellt: 29. Jun 2020, 12:08
Wo hast Du denn die Angabe zur Sollspannung am Trafo gefunden?

Zur Z-Diode:
Du könntest noch einmal die Spannung an der Z-Diode messen. Ein Ende liegt sowieso an GND. Somit sollte gegen GND gemessen ein Ende 0V DC zeigen.
Es geht mir darum, dass ich den Wert der Z-Diode noch einmal verifizieren möchte. Wenn der Heizdraht der Anzeige V701 mit ca. 5V AC betrieben wird, macht eine Z-Diode mit 18V nur Sinn, wenn gegen GND beide AC-Anschlüsse angehoben sind - also z.B. 18V und 23V.

Wenn dies zutrifft, ist es eine MTJZ 18 B. Laut Datenblatt wäre "A" geringfügig zu wenig Spannung. Es kann dann aber (fast) jede Z-Diode mit ziemlich genau 17,5V genutzt werden.


[Beitrag von CarlM. am 29. Jun 2020, 12:08 bearbeitet]
the_reaper
Stammgast
#6 erstellt: 29. Jun 2020, 12:35
Hmm, die Sollspannung war wohl eher eine Vermutung von mir, steht gar nicht im Service-Manual, sollte aber an Pin 1/2 des Steckers CN 103 anliegen.

Und wie messe ich denn die Diode korrekt gegen Erde? Wenn ich einfach die Spannung an beiden Pins der Diode messe, dann liegen 10V bzw -10V DC an.
CarlM.
Inventar
#7 erstellt: 29. Jun 2020, 12:52
Gegen GND misst man, indem man das schwarzen Messkabel (am Multimeter COM) mit der Masse des Gehäuses verbindet.
Ich denke aber, dass die Messung schon okay ist. Die Zenerdiode mit ca. 17-18V ist okay.

Zum Vergleich kannst Du Dich am Datenblatt orientieren:
https://datasheetspdf.com/pdf-file/616655/Rohm/MTZJ18B/1

Aber noch eine Anmerkung:
Es kann sein, dass die Z-Diode eine reine Schutzfunktion hat und auch eine neue Z-Diode das Flackern nicht behebt.
Für den geringen Preis ist es aber einen Versuch wert. Trotzdem könnte man natürlich über einen etwas längeren Zeitraum messen und die Anzeige beobachten. Wenn die Spannung in V AC sehr konstant bleibt und fie Anzeige trotzdem flackert, liegt es vermutlich doch eher an der Alterung des Displays.


[Beitrag von CarlM. am 29. Jun 2020, 12:58 bearbeitet]
the_reaper
Stammgast
#8 erstellt: 29. Jun 2020, 13:41
Ich habe die Diode nochmal gegen GND gemessen. Beide Enden zeigen 0,00V an bzw. schwanken leicht zwischen 0,00V und 0,03V.

Mal schauen, wo ich Ersatz herbekomme. Beim großen C könnte ich die Teile einfach hier in München abholen, aber die hätten passend nur die Version im SOD-80C Gehäuse.
CarlM.
Inventar
#9 erstellt: 29. Jun 2020, 14:26
Bei C. kannst Du Zener 18V in die Suchleiste eingeben und nach der Auswahl des gewünschten Produkts wählen "Online-Bestellung mit Filial-Abholung".
the_reaper
Stammgast
#10 erstellt: 29. Jun 2020, 16:06
So, das flackernde Display ist plötzlich das kleinere Problem. Ich habe den Spieler nach dem Messen wieder zusammengebaut und eine CD eingelegt. Keine Reaktion! Das Laufwerk fährt problemlos rein und wieder raus, aber mehr passiert nicht. Mithilfe der Kamera habe ich den Laser überprüft, ein rotes Leuchten ist zu sehen, allerdings passiert mit dem Schlitten nichts. Dieser sollte sich eigentlich in Start-Position bringen und zum fokussieren hoch und runter fahren. Das passiert allerdings nicht. An der Laufwerksmechanik hakt auch nichts, sodass der Schalter an der Unterseite betätigt werden müsste.
Stecker habe ich auch alle überprüft, sind alle am richtigen Platz. Hat noch jemand eine Idee?
the_reaper
Stammgast
#11 erstellt: 29. Jun 2020, 20:44
Ich konnte das Problem nun eingrenzen. Motoren drehen alle, wenn man extern Strom anlegt. Die Lasereinheit habe ich ausgebaut und nochmal genauer betrachtet. Der Laser leuchtet, das ist schonmal nicht das Problem. Was nicht passiert ist, dass der Laser fokussiert. Lege ich eine CD auf den Laser, so erkennt er einen Silberling und dreht den Motor los. Allerdings fährt der Laser zur Fokussierung nicht rauf und runter, wodurch der Laser zu weit weg ist und die CD nicht erkennt. Hat jemand Vorschläge zum weiteren Vorgehen? Wie bringe ich die Lasereinheit dazu, sich wieder hoch und runter zu bewegen?
Uwe_1965
Inventar
#12 erstellt: 30. Jun 2020, 08:15
Du hast aber nicht zufällig die Linse verloren Linse verloren.

Ansonsten wird es echt schwierig.

Gruß Uwe
the_reaper
Stammgast
#13 erstellt: 30. Jun 2020, 09:07
Das hatte ich zuerst auch vermutet, die Linse sitzt aber fest an der dafür vorgesehenen Stelle. Wie gesagt, wenn ich eine CD am Laser etwas auf und ab bewege, dann fängt der Spindelmotor auch an zu drehen. Der Laser kann eine CD also grundsätzlich erkennen, allerdings fokussiert er diese nicht, sprich die Linse wird über der CD nicht auf und ab bewegt.


[Beitrag von the_reaper am 30. Jun 2020, 11:57 bearbeitet]
the_reaper
Stammgast
#14 erstellt: 30. Jun 2020, 12:21
Ich konnte den Fehler nun weiter eingrenzen:
Am Stecker CN 101 auf der Hauptplatine liegt an den Kontakten 15 / 16 Spannung an, wenn fokussiert werden soll. Die Spannung liegt dabei unter 1V: 0,85V - 0,69V und ein noch niedriger Wert. Die Werte laufen zwei oder drei mal durch. Ob die Werte passen kann ich nicht sagen, aber die Stufen sollten auch zum Verhalten während der Fokussierung passen. Im Manual steht bei den Wellenbildern zu Nummer 5 eine Spannung von 1V. Daher sollte das passen. (?)
Das Flexkabel habe ich mit dem Durchgangsprüfer gecheckt, da liegt auch kein Problem vor. Ebenso piept der Durchgangsprüfer an der Fokusspule, scheint also auch in Ordnung zu sein.

Woran könnte es also noch liegen, dass der Spieler nicht fokussiert?
Uwe_1965
Inventar
#15 erstellt: 30. Jun 2020, 12:53
Ich denke, für Dich wird es ab S.35 im Manual interessant, siehe speziell das Thema "Test Mode" wenn es weiter gehen soll, wäre ein Oszilloskop hilfreich bzw. ohne wird es nicht gehen.


Im Manual steht bei den Wellenbildern zu Nummer 5 eine Spannung von 1V. Daher sollte das passen. (?)

Wo steht das ?

Gruß Uwe
the_reaper
Stammgast
#16 erstellt: 30. Jun 2020, 13:13
Ich bin auch der Meinung, dass ich um ein Oszi nicht mehr drum herum komme.

Im Service Manual habe ich mich zuletzt an den Seiten ab 40 orientiert, ab da steht oben auch PD-7700. Auf Seite 45 sind dann die Wellenbilder, auf welche ich mich beziehe.
CarlM.
Inventar
#17 erstellt: 30. Jun 2020, 13:33
... mal 'ne dumme Frage ... Du hattest oben doch geschrieben, dass das Gerät alles frisst und problemlos abspielt.
Ist denn der Fehler erst nach den Messungen zum Flacker-Display-Problem aufgetreten?
Das würde den Fokus dann ja ggf. beeinflussen ...
the_reaper
Stammgast
#18 erstellt: 30. Jun 2020, 14:10
Korrekt. Um am Trafo ordentlich messen zu können, muss man an die Unterseite der Platine kommen, dazu muss diese raus. Und um diese ordentlich ausbauen zu können muss das Laufwerk raus. Nachdem ich das Laufwerk wieder eingebaut und alles verbunden habe, ist der Fehler aufgetreten.
Uwe_1965
Inventar
#19 erstellt: 30. Jun 2020, 14:28
Ich habe das Teil eher wartungsfreundlich in Erinnerung.
Eventuell bist Du beim hantieren an eines der Potis z.B. VR103 gekommen, weil die 0,8 V sind m.M.n zu hoch. Aber hast Du mal geschaut, ob Du nicht zufällig im TestModus bist, sprich mal den Schalter kontrollieren wo der steht.


[Beitrag von Uwe_1965 am 30. Jun 2020, 14:35 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#20 erstellt: 30. Jun 2020, 14:53
Oder tatsächlich was zerschossen.
Die Halbleiter eines CD-Players sind empfindlich und bei einer Missachtung der ESD, kann sich dazu z.B. ein IC verabschieden. Das können leider auch noch geladene Elkos auslösen, falls man die in ihnen gespeicherte Spannung mit dem Finger "passend" zu einem anderen Loetpunkt brückt oder mit der Loetseite das blanke Gehäuseblech berührt.

Liegt denn die Linse noch frei federnd in den Spulen oder ist sie "fest"? Nicht das sich dort ein Fremdkörper verfangen hat und die Lagerung blockiert.

Der Ladenriemen hat auch noch genug "Wumms", um die Lade kräftig einfahren zu können?
Wenn die Lade nicht gänzlich eingefahren wird, könnte der Laufwerksmechanismus evtl die Lasermimik nicht nahe genug an die CD bringen, oder halt die CD nicht nahe genug an den Laser.
the_reaper
Stammgast
#21 erstellt: 30. Jun 2020, 16:24
Eine Serviceklappe an der Unterseite wäre echt super, aber die gibt es bei dem Gerät nicht. Ich habe mal ein Foto der Hauptplatine gemacht und die defekte Diode eingekreist. (Erkennt man nicht, aber dort sitzt diese.)

Pioneer PD 7700 Platine

Am Trafo messen hätte ich auch von oben gekonnt, allerdings habe ich das jetzt erst gesehen. Welche Anschlüsse da die richtigen sind erkennt man relativ schlecht, ich dachte eigentlich die wären gänzlich verdeckt. Aber egal, spätestens zum Tausch der defekten Diode hätte die Platine raus gemusst.


Uwe_1965 (Beitrag #19) schrieb:
Ich habe das Teil eher wartungsfreundlich in Erinnerung.
Eventuell bist Du beim hantieren an eines der Potis z.B. VR103 gekommen, weil die 0,8 V sind m.M.n zu hoch. Aber hast Du mal geschaut, ob Du nicht zufällig im TestModus bist, sprich mal den Schalter kontrollieren wo der steht.


Das ist so gut wie ausgeschlossen. Also das ich dran gekommen bin kann schon sein, aber "aus versehen" verdrehen lassen sich die Potis eigentlich nicht.
Einen Schalter für den Test Modus gibt es nicht, der Player hat dazu zwei Drahtbrücken. Diese sind aber nicht durchtrennt oder abgelöst.


Rabia_sorda (Beitrag #20) schrieb:
Liegt denn die Linse noch frei federnd in den Spulen oder ist sie "fest"? Nicht das sich dort ein Fremdkörper verfangen hat und die Lagerung blockiert.

Der Ladenriemen hat auch noch genug "Wumms", um die Lade kräftig einfahren zu können?
Wenn die Lade nicht gänzlich eingefahren wird, könnte der Laufwerksmechanismus evtl die Lasermimik nicht nahe genug an die CD bringen, oder halt die CD nicht nahe genug an den Laser.


Das mit der Linse hatte ich auch schon vermutet, aber die Linse federt frei. Auch den Ladeneinzug habe ich schon überprüft. Am oberen Teil sitzt ja auch der Tellermotor mit dem Teller auf der Achse, welcher die CD auf den unteren Teller drückt. Das schließt korrekt soweit ich das beurteilen kann. Berührt man im geschlossenen Zustand mit eingelegter CD den oberen Teil des Laufwerks, in dem auch die Lasereinheit sitzt, so wird die CD direkt mit bewegt. Weiter runter kann die obere Einheit also eigentlich nicht.
Uwe_1965
Inventar
#22 erstellt: 30. Jun 2020, 18:21
Jetzt ist erstmal grundsätzlich die Frage ob Du dich traut an TP1 Pin6 im TestMode mal eine Messung zu machen, oder überhaupt den TestMode (S.36) zumindest Schritt 1 (S.37) zu machen. Mit Glück funktioniert dieser Punkt (S.40) dann auch ohne Oszi

Wenn Du schon mal einen Sony Player eingestellt hättest, dann wäre das jetzt ein Kinderspiel


[Beitrag von Uwe_1965 am 30. Jun 2020, 18:22 bearbeitet]
CarlM.
Inventar
#23 erstellt: 30. Jun 2020, 19:05
Zunächst sollten die grauen Kabel am unteren Bildrand ordnungsgemäß in den zugehörigen Bichsen befestigt werden.

Das geht völlig ohne Gewalt. Zum Herausziehen auf die Leiste am Sockel drücken. Dann sollte sich das Kabel leicht herausziehen lassen.
Zum erneuten Befestigen muss man die Isolierten Drahtenden nur schön ordnen und dann wieder in die Klemme einführen.
Aber Achtung! Das "Ordnen" der Drähte macht man nicht mit einem metallischen Gegenstand, damit sich keine Restladungen aus Elkos auswirken können. Und vorher mit den Händen sich selbst irgendwo entladen.


[Beitrag von CarlM. am 30. Jun 2020, 19:05 bearbeitet]
the_reaper
Stammgast
#24 erstellt: 30. Jun 2020, 20:04

Uwe_1965 (Beitrag #22) schrieb:
Jetzt ist erstmal grundsätzlich die Frage ob Du dich traut an TP1 Pin6 im TestMode mal eine Messung zu machen, oder überhaupt den TestMode (S.36) zumindest Schritt 1 (S.37) zu machen. Mit Glück funktioniert dieser Punkt (S.40) dann auch ohne Oszi

Wenn Du schon mal einen Sony Player eingestellt hättest, dann wäre das jetzt ein Kinderspiel :.


Klar, bisher hatte ich ja auch keine Probleme mit messen. Habe jetzt erst die Seite 36, 37 und 40 laut PDF Reader betrachtet und mich gefragt, was ich da ohne Oszi machen soll. Aber ja, die Sachen traue ich mir zu. Ich werde dann morgen berichten, wenn ich die Schritte vollzogen habe.


CarlM. (Beitrag #23) schrieb:
Zunächst sollten die grauen Kabel am unteren Bildrand ordnungsgemäß in den zugehörigen Bichsen befestigt werden.


Falls du die grauen Flachbandkabel meinst: Die sind richtig in den Buchsen befestigt. Die sind nur leicht gedreht, wodurch es etwas danach aussieht, als wären die nicht richtig in den Buchsen. Aber da passt alles. :-) Trotzdem danke für dein aufmerksames Betrachten!
Uwe_1965
Inventar
#25 erstellt: 30. Jun 2020, 20:23
[quote="the_reaper (Beitrag #24)"] ...
Habe jetzt erst die Seite 36, 37 und 40 laut PDF Reader betrachtet und mich gefragt, was ich da ohne Oszi machen soll. ... [/quote]

Ich meine die Seitennummerierung im Manual, Kap. 6 Adjustement, nicht im pdf da wäre es beginnend mit S. 24

Ich habe auch lange auf das graue Kabel geschaut und mir gesagt, es scheint drin zu sein, aber lieber 2 x hingeschaut wie kein Mal

Aber beschreibe doch mal genau was der Player macht wenn Du keine CD einlegst und was er macht mit CD.

Gruß Uwe


[Beitrag von Uwe_1965 am 30. Jun 2020, 20:24 bearbeitet]
the_reaper
Stammgast
#26 erstellt: Gestern, 08:54

Uwe_1965 (Beitrag #25) schrieb:
Aber beschreibe doch mal genau was der Player macht wenn Du keine CD einlegst und was er macht mit CD.


Gerne. In beiden Fällen ist die Reaktion des Spielers gleich. Lade fährt ein, die obere Einheit fährt nach unten auf die CD und weiter passiert nichts. Im Display werden für die Titel und Zeiten Nullen angezeigt, als würde er keine CD erkennen. Auch wenn ich auf Play drücke, erscheint kurz das Zeichen im Display (2-3 sec, in denen er eigentlich fokussieren und nach einer CD suchen sollte), mehr passiert nicht.

Das passt aber auch dazu, dass die Fokussierung nicht korrekt arbeitet. Der Ablauf wäre ja so:

Lade fährt ein > Endschalter wird betätigt > Laser schickt ein Signal und erwartet die Reflexion > Option 1: keine Reflexion = keine CD / Option 2: Reflexion = CD dreht sich kurz und die Titelanzahl und die Zeiten werden ausgelesen.

Wenn ich die obere Einheit ausbaue und die CD "manuell fokussiere", also neben dem Teller leicht auf und ab bewege, dann fängt der Motor kurz an zu drehen. Sprich der Laser funktioniert, aber der Abstand der Linse zum Silberling passt nicht.

Zum Messen komme ich heute erst am Nachmittag / Abend.


[Beitrag von the_reaper am 01. Jul 2020, 08:54 bearbeitet]
Uwe_1965
Inventar
#27 erstellt: Gestern, 09:09
Schaue Dir mal S.8 im Manual an, da ist auch eine Zeichnung, zur Justage des Abstandes mit Hilfe des Spacers
Bin leider den Tag unterwegs.

Gruß Uwe


[Beitrag von Uwe_1965 am 01. Jul 2020, 09:11 bearbeitet]
the_reaper
Stammgast
#28 erstellt: Gestern, 15:32
Ich habe gerade die Spannung an Pin 6 gemessen. Mein Messgerät zeigt -154 mV an, also quasi die optimale Spannung (-150mV +/- 50mV laut Manual).

Im Test Mode habe ich auch mal etwas getestet. Lasse ich den Plattenteller über Play loslaufen, so dreht er deutlich zu hoch und ist quasi "ready for takeoff". Auf 500 rpm sollte er hochdrehen, die maximale Geschwindigkeit sollte er nur erreichen, wenn keine CD vorhanden ist. Problem ist also auch hier, dass die CD nicht erkannt wird. Ich werde mir die Lasereinheit nochmal anschauen, vielleicht ist ja doch irgendwo ein mechanisches Problem...
Uwe_1965
Inventar
#29 erstellt: Gestern, 15:43
Yep Spannung ist ok, deutet eher auf ein mechanisches Dinges hinaus. Kontrolliere doch mal die Höhe bzw Abstand zum Laser wie oben schon erwähnt. Ich denke das der Teller eventuell zu niedrig ist. Vielleicht mal ein Bild von der ganzen Einheit machen.
Gruß Uwe


[Beitrag von Uwe_1965 am 01. Jul 2020, 15:43 bearbeitet]
the_reaper
Stammgast
#30 erstellt: Gestern, 20:13
Lag tatsächlich an der Höhe des Tellers! Wenn ich eine CD eingebe, dann erkennt der Player das und fängt an zu drehen. Allerdings schafft er es nicht, die CD zu lesen. Eingestellt habe ich die Höhe nach der Beschreibung im Service Manual. Also eigentlich sollte es passen. Vielleicht muss ich aber doch noch etwas rumspielen.

Was ich ansonsten noch im Verdacht habe: Die drei Gummis, auf denen die Lasereinheit gelagert ist.

Pioneer PD 7700 Lasereinheit

Auf der Seite, auf der nur eine Schraube ist, ist zwischen Schraubenkopf und Gummi mehr Platz als auf den anderen beiden Seiten.

In einem anderen Forum hat jemand bei einem CD-Wechsler damit das Problem beheben können. Ob besagter Wechsler von oben oder von unten abtastet weiß ich allerdings nicht.

https://audiokarma.o...n-disc.451925/page-2

Was allerdings dagegen spricht ist die Tatsachen, dass das Problem vorher nicht bestand.

Die defekte Diode habe ich mittlerweile ausgetauscht. Das Display flackert noch immer, allerdings ist es jetzt dauerhaft hell, zuvor war es mal hell, mal dunkel.


[Beitrag von the_reaper am 01. Jul 2020, 20:16 bearbeitet]
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