Problem mit NIKKO TRM-750

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-Fabio-
Inventar
#1 erstellt: 06. Apr 2009, 11:16
Guten Tag,

Ich habe ein Problem mit einem Wiederstand, der mit R744 gekennzeichnat ist.
Nachdem ich die Sicherungen unten neben dem Netzteil ausgewechselt hatte, die durch einen Kurzscluss in meiner Anage, der inzwischen behoben wurde, durchgebrannt sind, habe ich den Verstärker wieder ans Netz angeschlossen.

Als ich ihn eingeschaltet habe stieg rauch vom Wiederstand auf

Hier ein Bild (das Problemteil ist die Rolle hinter dem Kasten, auf der ein brauner Fleck zu erkennen ist):

http://s11b.directupload.net/file/d/1756/76d7mcdb_jpg.htm

dieser Verstärker liegt mir sehr am Herzen, deshalb hoffe ich ihr könnt mir weiterhelfen.


[Beitrag von -Fabio- am 06. Apr 2009, 17:28 bearbeitet]
-Fabio-
Inventar
#2 erstellt: 06. Apr 2009, 21:18
Anscheinend antwortet keiner
Wenn jemand genauere Informationen über den Verstärker haben will, kann er mir eine PM schreiben.
ich überlege ob ich ihn schweren herzens als defekt verkaufe...


[Beitrag von -Fabio- am 06. Apr 2009, 21:27 bearbeitet]
oldiefan1
Inventar
#3 erstellt: 07. Apr 2009, 02:21
Ein Kurzschluss eines dem "rauchenden" Widerstand nachfolgenden Bauteils. Kann man mit Schaltplan lokalisieren oder direkt auf der Platine verfolgen, bzw. ausmessen.

Schlimmstenfalls einer oder zwei Endstufentransistoren! Kann aber repariert werden. Kannst Du selbst? Oder schicke mir eine PM.

Gruss,
Reinhard
-Fabio-
Inventar
#4 erstellt: 07. Apr 2009, 17:58
Danke, ich werde mal sehen ob ich was finde.
-Fabio-
Inventar
#5 erstellt: 07. Apr 2009, 19:40
Das nachfolgende Teil wäre der blaue Kasten hinter dem Wiederstand.
Ich bin mir nicht sicher was es ist, aber ich vermute mal, dass es ein Transistor ist
Was kostet es so etwas auswechseln zu lassen?
semmeltrepp
Gesperrt
#6 erstellt: 07. Apr 2009, 19:46
Dieser blaue Kasten ist ein Transistor, da hast du Recht. Es ist einer der 4 Endstufentransistoren. Aber du solltest das doch lieber einem Fachmann überlassen.
-Fabio-
Inventar
#7 erstellt: 07. Apr 2009, 19:55
Das Problem ist, dass ich mir im moment nichts leisten kann
Wodran erkennt man denn ob der Transistor kaputt ist?
oldiefan1
Inventar
#8 erstellt: 07. Apr 2009, 21:05
Man kann messen.

Gruss,
Reinhard
-Fabio-
Inventar
#9 erstellt: 07. Apr 2009, 21:59
Wenn ich den Wiederstand messe und beim Messgerät auf 2k stelle und bei dem vermutlich kaputtem Transistor an den beiden äußeren kontakten messe, steht in der Anzeige ".824" , aber bei dem anderem steht dort ".227".
Bedeuted das, dass der Transistor hinüber ist?
semmeltrepp
Gesperrt
#10 erstellt: 07. Apr 2009, 22:01

oldiefan1 schrieb:
Man kann messen.



Wenn man es kann. Das Problem ist leider, das man einem Laien in einem oder mehreren Antworten nicht die Grundlagen der Elektrotechnik beibringen kann. Für sowas lernt man in der Regel 3 1/2 Jahre, wobei man danach immer noch ziemlich Ahnungslos ist. Richtig lernen tut man erst durch jahrelange praktischer Erfahrung. Und selbst dann gibt es noch Dinge, die man nicht weiß. Aber man kennt dann ja inzwischen die Leute, die man fragen kann.

Ich rate jedem, der von sich selber sagt, daß er von Elektronik keine Ahnung hat, dringlichst davon ab, aufgrund irgendwelcher Ratschläge, woher sie auch kommen mögen, selber Hand anzulegen.

Wer gerade frisch den Führerschein hat, kann noch lange nicht Auto fahren.
-Fabio-
Inventar
#11 erstellt: 07. Apr 2009, 22:08

semmeltrepp schrieb:

oldiefan1 schrieb:
Man kann messen.



Wenn man es kann. Das Problem ist leider, das man einem Laien in einem oder mehreren Antworten nicht die Grundlagen der Elektrotechnik beibringen kann. Für sowas lernt man in der Regel 3 1/2 Jahre, wobei man danach immer noch ziemlich Ahnungslos ist. Richtig lernen tut man erst durch jahrelange praktischer Erfahrung. Und selbst dann gibt es noch Dinge, die man nicht weiß. Aber man kennt dann ja inzwischen die Leute, die man fragen kann.

Ich rate jedem, der von sich selber sagt, daß er von Elektronik keine Ahnung hat, dringlichst davon ab, aufgrund irgendwelcher Ratschläge, woher sie auch kommen mögen, selber Hand anzulegen.

Wer gerade frisch den Führerschein hat, kann noch lange nicht Auto fahren. :L


Da bin ich deiner Meinung
In der Praxis hab ich leider noch kaum erfahrung, deshalb versuch ich jetzt welche zu sammeln.
Ich würde aber nichts riskiren womit ich meinen schönem Verstärker schaden kann!

Ich habe mich das letzte 3/4 Jahr auch nur mit Lautsprechern und dem Aufbau beschäftigt, das heißt, dass ich insgesamt noch ein neuling auf dem Gebiet bin
semmeltrepp
Gesperrt
#12 erstellt: 07. Apr 2009, 22:10
Eine Endstufenreparatur ist nichts für einen Laien. Es reicht nicht, irgendwelche Teile zu tauschen. Danach muß man die Endstufe auch noch korrekt abgleichen, d.h. Ruhestrom und DC-Offset einstellen.
-Fabio-
Inventar
#13 erstellt: 07. Apr 2009, 22:18
@semmeltrepp

Ich habe auch nicht vor das selbst zu machen.
Ich würde gerne wissen was das mit dem unterschied der Ohm-Zahl aus meinem Vorpost auf sich hat
semmeltrepp
Gesperrt
#14 erstellt: 07. Apr 2009, 22:33
Das bedeutet, daß du schwischen den Diodenstrecken des Transistors einen Widerstand hast. Transistoren mißt man übrigens im ausgelöteten Zustand durch.
ruesselschorf
Inventar
#15 erstellt: 08. Apr 2009, 01:13
Hallo, ja die blauen Dinger sind Transistoren. Nach Deiner Fehlerbeschreibung höchstwahrscheinlich zerstört.
Wird schwer sein diese Transistoren oder Vergleichstypen noch aufzutreiben - diese Bauform ist leider schon lange ausgestorben. Man müßte eine andere Bauform auf den Kühlkörper adaptieren.....Ob der Aufwand noch lohnt, für den kleinen Nikko??

Gruß, Helmut
-Fabio-
Inventar
#16 erstellt: 08. Apr 2009, 13:42

ruesselschorf schrieb:
Hallo, ja die blauen Dinger sind Transistoren. Nach Deiner Fehlerbeschreibung höchstwahrscheinlich zerstört.
Wird schwer sein diese Transistoren oder Vergleichstypen noch aufzutreiben - diese Bauform ist leider schon lange ausgestorben. Man müßte eine andere Bauform auf den Kühlkörper adaptieren.....Ob der Aufwand noch lohnt, für den kleinen Nikko??

Gruß, Helmut


Lohnen würde sich der Aufwand auf jeden Fall, weil der Verstärker ei8gentlich richtig gut ist.
der Klang ist richtig schön und von der Leistung her (2 x 75 Watt Sinus) reicht er auch für den Hausgebrauch.
Leider ist Geld das Problem und ich würde ihn am liebsten so original wie möglich reparieren lassen.
-Fabio-
Inventar
#17 erstellt: 09. Apr 2009, 23:24
Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, liegt es an einem der Endstufentransistoren.
Wenn dem so ist, würde ich gerne nochmal bestätigt werden, damit ich ihn nicht kaputt-repariere
ruesselschorf
Inventar
#18 erstellt: 10. Apr 2009, 02:15
Sehr wahrscheinlich sind die Leistungstransistoren (die auf dem Kühlblech) defekt. Möglicherweise auf noch andere Bauteile wie Widerstände oder andere Halbleiter.
Konkretes kann man aber per Ferndiagnose nicht sagen.

Am schwierigsten wird wohl die Suche nach geeignetem Ersatz für beiden Leistungstransistoren werden, gib mal die Typenbezeichnungen auf den Transistoren durch.

Gruß, Helmut
cmoss
Inventar
#19 erstellt: 10. Apr 2009, 12:22
Hallo,

sei bitte nicht böse, aber mit Deinen Kenntnissen wirst Du ihn sicherlich kaputtreparieren. Du brauchst minimal ein Service-Manual, eine Oszilloskop, einen Funktionsgenerator und zumindest Grundkenntnisse in Halbleitertechnik. Außerdem ist meist nicht nur ein Transistor hinüber sondern andere, direkt damit zusammenhängende Teile auch.

Daraus folgt: selbst wird das sicherlich nix, wende Dich an einen Profi, halt dann, wenn die Kohle wieder reicht.

Gruß
Claus
-Fabio-
Inventar
#20 erstellt: 11. Apr 2009, 18:09
es sind 2
NEC B 618 R 778

und 2
NEC D 588 R 788
-Fabio-
Inventar
#21 erstellt: 20. Okt 2009, 16:07
Oh man, wenn ich mir noch mal alles durchlese, was ich geschrieben habe, komme ich mir richtig dumm vor
Inzwischen hat sich bei mir schon einiges getan:
7 Paar neue lautsprecher.
1 Kombigerät
2 neue Reciever
und 3 neue Verstärker. Der eine ist ein Braun A2, der andere ein NIKKO NA-1090 und der dritte natürlich ein TRM-750

Konnte für 15€ einfach nicht die Finger davon lassen. Alles läuft super. Er war nur ein wenig dreckig.
Den alten benutze ich jetzt als Ersatzteilspender. Eine Reparatur wäre zu teuer.
Immerhin dient er so noch einem guten Zweck und kann vielleicht sogar später noch einem anderem TRM-750 das Leben retten.
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