Kenwood KR-7600: Revision ratsam?

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hulpa
Stammgast
#1 erstellt: 27. Jul 2009, 09:51
Hallo,

zu meinen Klassikern hat sich seit kurzem ein optisch schöner und imposanter Kenwood KR-7600 hinzugesellt.

Generell wird der Receiver ja auch klangleich sehr positiv beurteilt. Leider bin ich davon alles andere als begeistert...

Im Gegensatz zu meinem Tandberg TR-1000 klingt er insgesamt recht dumpf, läßt v.a. Details und Brillianz vermissen. Auch der Bass wirkt nicht annähernd so straff und knackig sondern ist recht aufgeweicht.

Nun ist die Frage, was man da machen kann bzw. was den Klang am ehesten positiv beeinflussen könnte:

1) Austauschen der großen Elkos?
2) Austauschen der Netzteil- bzw. Siebelkos?
3) Reinigung des Relais?
4) Einstellen von Ruhestrom, etc. gemäß Service-Manual?

Die Potis habe ich bereits mit Kontaktspray behandelt (Tuner 600).
hulpa
Stammgast
#2 erstellt: 27. Jul 2009, 22:48
So, ich habe das Gerät nun etwas näher inspiziert.

Platine rechts vorne (Endstufenplatine?):

http://s5.directupload.net/images/090728/sdo7zypz.jpg

Ist die weiße Sicke normal (Kleber? Wärmeleitpaste?) oder muß ich mir da Sorgen machen?
Ich glaube die Elkos könnte man auch mal wechseln - v.a. der rechte 25V/330µs Elko sieht mir nicht mehr allzu fit aus.

Gibt es sonst noch irgendwelche typischen Schwachstellen dieser Reihe (KR-6600/7600/9600)?
armin777
Gesperrt
#3 erstellt: 28. Jul 2009, 06:42
Hallo hulpa,

also der weiße Schmier am Längstransistor ist Wärmeleitpaste, da hat wohl jemand nicht ganz sauber gearbeitet und den Transistor mal erneuert.

Was soll an dem 330µF/25V Elko (dem rechten) nicht mehr ganz fit sein? Ich sehe da nichts.

Im Übrigen bist Du auf dem Foto im Kleinspannungsnetzteil, welches in erster Linie den Vorverstärker und den Tuner mit Spannung versorgt - Klang kann man dort kaum beeinflussen.

Klanglicher Schwachpunkt sind eindeutig die Signalwege, Relaiskontakte und Eingangswahlschalter.

Beste Grüße
Armin
HisVoice
Inventar
#4 erstellt: 28. Jul 2009, 07:34
Hallo @hulpa

Deine beschriebenen "Mängel" deines KR 7600 wundern mich nun doch sehr,denn gerade diese Reihe habe ich aufgrund ihrer Detailtreue und Brilianz wirklich sehr ins Herz geschlossen.

Ich würde behaupten wollen ,das dies (ohne jetzt wirklich das Gerät gesehen zu haben ) nicht am Gerät selber liegt (ein Defekt vorliegt) sondern vielleicht eher an einer Disharmoniedes Receivers und der verwendeten LS

Hast du denn die Möglichkeit ihn an andren LS zu testen , oder die Aufstellung der LS zu ändern

Grüße Martin
hulpa
Stammgast
#5 erstellt: 28. Jul 2009, 08:21

armin777 schrieb:
Was soll an dem 330µF/25V Elko (dem rechten) nicht mehr ganz fit sein? Ich sehe da nichts.


Er ist untenrum leicht gewölbt und es sieht mir so aus, als wäre da schon ein wenig "braune Suppe" heruntergelaufen (wenn es sich nicht um Kleber handelt).


armin777 schrieb:
Klanglicher Schwachpunkt sind eindeutig die Signalwege, Relaiskontakte und Eingangswahlschalter.


Das Relais muß man wahrscheinlich auslöten, um es vernünftig reinigen zu können, oder? Der Eingangswahlschalter scheint leider auch nicht so besonders gut erreichbar zu sein (ist im hinteren Teil und wird durch eine Stange geschaltet). Vielleicht sollte ich das Gerät doch einem Spezialisten (z.B. Dir) anvertrauen...
hulpa
Stammgast
#6 erstellt: 28. Jul 2009, 08:32

HisVoice schrieb:
Hallo @hulpa

Deine beschriebenen "Mängel" deines KR 7600 wundern mich nun doch sehr,denn gerade diese Reihe habe ich aufgrund ihrer Detailtreue und Brilianz wirklich sehr ins Herz geschlossen.


Ja, genau deshalb wundert mich der maue Klang umso mehr. Man liest fast nur positives von dieser Reihe. Meine Erfahrungen decken sich irgendwie mit denen von wwoody's KR-6600 im "New HiFi-Classic" forum. Der Klang ist ziemlich "hohl", detaillos und verwaschen. Nach einer grundlegenden Überholung klang obiger Receiver allerdings wieder sehr schön, von daher sollte ich soetwas vielleicht auch in Erwägung ziehen.
Bei der Gelegenheit könnte man dann ein paar kleinere Sachen gleich auch reparieren lassen (z.B. ausgefallene FM-Leuchte, Senderpfeil, schwergängiges Schwungrad, etc.).


HisVoice schrieb:
Ich würde behaupten wollen ,das dies (ohne jetzt wirklich das Gerät gesehen zu haben ) nicht am Gerät selber liegt (ein Defekt vorliegt) sondern vielleicht eher an einer Disharmoniedes Receivers und der verwendeten LS


Bei den Boxen handelt es sich um B&W DM 602, die immer sehr neutral geklungen haben und bisher mit sehr viel schwächeren Receivern betrieben wurden (NAD Model 90, Tandberg TR-1000, HK 620, etc.). Mich würde schon sehr wundern, wenn ausgerechnet der KR-7600 nicht dazu passt.


[Beitrag von hulpa am 28. Jul 2009, 08:45 bearbeitet]
hulpa
Stammgast
#7 erstellt: 30. Jul 2009, 17:23
Ein merkwürdiges Verhalten, das mir noch aufgefallen ist:

Wenn ich den KR-7600 anschalte, leuchtet in den meisten Fällen die Beleuchtung der beiden VU-Meter (Signal/Tuning) nicht.
Wenn ich dann allerdigs einen der beiden "Acoustic" Schalter betätige, dann geht die Beleuchtung an.
Wenn ich den Receiver nur kurz aus- und dann wieder anschalte leuchtet die Beleuchtung direkt von Anfang an und ich muß nicht den Acoustic-Schalter betätigen.

Kann mir jemand eine mögliche Ursache für dieses merkwürdige Verhalten sagen?
Feathead
Stammgast
#8 erstellt: 30. Jul 2009, 17:36
Ich denke, da solltest Du nicht weiter rätseln, sondern z.B. Armins Service in Betracht ziehen.
Sankenpi
Gesperrt
#9 erstellt: 30. Jul 2009, 22:20
Der braune Rand an den Elkos unten ist normal - Klebereste/Überschüße.

Bei der Beleuchtung, den Schwierigkeiten, kann es sich um Kontaktschwierigkeiten handeln - Anschlüße nachlöten!

Ansonsten ist diese Baureihe in der Tat sehr robust und wunderbar im Klang.
hulpa
Stammgast
#10 erstellt: 30. Jul 2009, 23:03

Sankenpi schrieb:
Bei der Beleuchtung, den Schwierigkeiten, kann es sich um Kontaktschwierigkeiten handeln - Anschlüße nachlöten!


Da hattest Du recht - ich habe gerade mal so einiges durchgemessen und beim Skalenreiter und der VU-Meter Beleuchtung kam oft nichts an. Hab deshalb das Ganze weiterverfolgt und die Kontaktprobleme beseitigt. Skalenreiter und Beleuchtung funktionieren nun wieder! Insbesondere der rote Skalenreiter sieht echt klasse aus!

Die FM-Birne ist allerdings wirklich durchgebrannt. Was ist geeigneter Ersatz? Wenn ich den Schaltplan richtig lese, dann gehören da Birnen mit 8V und 50mA rein, oder? Bei den anderen Lämpchen (AUX, Phono1, usw.) messe ich ca. 6,5V.

Allerdings sind es bei der "Stereo" Leuchte happige 50V! Ist das normal? Sie brennt jedenfalls normal...
armin777
Gesperrt
#11 erstellt: 31. Jul 2009, 06:46
Hallo Hulpa,

die FM-Stereo-Lampe sollte 8V 50 mA haben - als Ersatz bekomt man immer nur 8V 40 mA, das geht aber auch, leuchtet dann eben nicht ganz so hell. Eine, ebenfalls erhältlich, 80mA-Lampe, bringt auch nichts, weil der Vorwiderstand dann den größeren Strom eliminiert, sie leuchtet auch nicht heller.

Was nicht ganz verständlich ist: Du schreibst die Lampe ist durchgebrannt. Im nächsten Satz leuchtet sie jedoch ganz normal. Wie das?

Beste Grüße
Armin
hulpa
Stammgast
#12 erstellt: 31. Jul 2009, 07:19

armin777 schrieb:
Was nicht ganz verständlich ist: Du schreibst die Lampe ist durchgebrannt. Im nächsten Satz leuchtet sie jedoch ganz normal. Wie das?


Hallo Armin, vielen Dank für Deine Hilfe. Werde mich dann mal nach einer 8V 40mA Birne umsehen. Möglichst mit langen Beinchen, damit ich sie wieder in die alte Gummihülle setzen kann.


armin777 schrieb:
Was nicht ganz verständlich ist: Du schreibst die Lampe ist durchgebrannt. Im nächsten Satz leuchtet sie jedoch ganz normal. Wie das?


Ganz einfach: Es ist nur die "FM" Birne durchgebrannt. Die werde ich ersetzen.
Die "Stereo" Birne ganz links hingegen funktioniert. Beim Durchmessen habe ich nur festgestellt, daß an der "Stereo" Birne 50V anliegen, was mich etwas verwundert hat, da die Birne identisch ausschaut und dann doch eigentlich durchgebrannt sein müßte!?

Ich bin übrigens immer noch auf der Suche nach einem vollständigen Service Manual. Auf "owner-manuals.com" hat man mir einen zweiseitigen Schaltungsplan als Service Manual verkauft...
armin777
Gesperrt
#13 erstellt: 31. Jul 2009, 09:00
Hallo Hulpa,

also, ich besitze so etwas im Original (wie fast alle Kenwood SM's der Jahre 1970 bis 1990) - habe aber keinen Scanner...
Schreib mich mal per PM an.

Beste Grüße
Armin


[Beitrag von armin777 am 31. Jul 2009, 09:01 bearbeitet]
Sankenpi
Gesperrt
#14 erstellt: 31. Jul 2009, 22:56
Schön, das die Probleme (fast) gelöst sind!
hulpa
Stammgast
#15 erstellt: 02. Aug 2009, 09:09

Sankenpi schrieb:
Schön, das die Probleme (fast) gelöst sind! :prost


Leider nur fast - 100%ig glücklich bin ich mit dem Klang leider immer noch nicht. Sicher ist auch ein Teil Psychoaukustik dabei, wahrscheinlich sollte ich das Gerät bald mal zu Armin geben - um das gute Gefühl zu haben, daß danach alles in Ordnung ist.

Wie klingen denn Eure KR-6600, 7600 bzw. 9600? Benutzt ihr die Klangregler (v.a. den Höhenregler) oder seid ihr auch mit der "Tone Defeat" Einstellung zufrieden? Ich muß die Höhen relativ stark nachregeln, sonst klingt es viel zu dumpf und schwammig.

Gerne würde ich auch noch den Eingangswahlschalter reinigen, aber der wird über eine Stange geschaltet und liegt recht schwer zugänglich unter den hinteren Kunstoffrippen.
Dort muß ich früher oder später aber eh mal dran, denn bei AUX und Tape1 gibt es einen Wackelkontakt (wenn ich an den Cinch-Steckern wackle ist ab und zu mal ein Kanal weg). Tape2 funktioniert ohne Probleme.
cmoss
Inventar
#16 erstellt: 02. Aug 2009, 11:03
Hallo,

wenn er Dir dumpf vorkommt, dann schaut Dir mal den Frequenzgang an, Oszi und 1khz Rechteck sind genug. Wenn das Rechteck sauber ist, ist auch der Frequenzgang bis ca. 20khz in Ordnung (alle Klangregler in Mittelstellung, logo).
Oder mach mal einen Blindtest mit einem zweiten etwa gleichstarken Verstärker um die Psychoakustik (die halte ich eher für den Grund ) auszuschließen.

Gruß
Claus
hulpa
Stammgast
#17 erstellt: 02. Aug 2009, 11:29

cmoss schrieb:
Hallo,

wenn er Dir dumpf vorkommt, dann schaut Dir mal den Frequenzgang an, Oszi und 1khz Rechteck sind genug.


Ich habe kein Oszilloskop.


cmoss schrieb:
Oder mach mal einen Blindtest mit einem zweiten etwa gleichstarken Verstärker


Ist zwar kein Blindtest und die Leistung ist auch nicht vergleichbar, aber in Mittenstellung klingt mein Tandberg TR-1000 definitiv brillianter und nicht so "muffig" wie der Kenwood.

Z.Zt. höre ich meist mit Bassregler auf Neutralstellung und Höhenregler auf 6-8 von 10. Bisher ware ich eher ein Freund von "Source Direct" bzw. "Tone Defeat", mit dem Kenwood klingt das aber alles andere als gut.

Wie sehen andere KR-x600 Besitzer den Klang mit "Tone Defeat" im Vergleich zu anderen Receivern in Neutralstellung? Oft ist ja die Rede von einem etwas "dickeren" Bass dieser Modelle. Aber wie sieht es mit den Höhen aus?
Sankenpi
Gesperrt
#18 erstellt: 02. Aug 2009, 20:58
Welche LS sind dran?
hulpa
Stammgast
#19 erstellt: 02. Aug 2009, 21:15

Sankenpi schrieb:
Welche LS sind dran?


B&W DM602 (8 Ohm). Sollte eigentlich soweit passen.
Sankenpi
Gesperrt
#20 erstellt: 02. Aug 2009, 21:27
Sehe ich auch so. Mit dem KR kann was nicht stimmen. Normal bedarf es keiner Klangregelung, ich stelle alle auf dieser Reihe immer auf linear. Nur bei bestimmten LS kommt Loudness manchmal hinzu. Ansonsten klingen sie frisch und kanckig, immer genügend Power unter der Haube. Auch die kleineren Modelle.
cmoss
Inventar
#21 erstellt: 03. Aug 2009, 05:48
Daß er auf beiden Kanälen gleich "dumpf" klingt, wäre doch recht außergewöhnlich.
Ich weiß, wer mißt, mißt Mist aber ein ausgeborgtes Oszi + Tongenerator wäre doch ein erster Versuch, dem Phänomen auf die Spur zu kommen. Die Ohren sind da nicht verläßlich.

Gruß
Claus
armin777
Gesperrt
#22 erstellt: 03. Aug 2009, 07:34
Ich habe da die Relaiskontakte in Verdacht, vermutlich völlg abgenutzt, schlucken die Etliches an Höhen und Feinheiten.
Erneuerung klingt gänzlich anders.

Beste Grüße
Armin
cmoss
Inventar
#23 erstellt: 03. Aug 2009, 10:44
@Armin

Hallo Armin,

daß er mit verschlissenen Kontakten auf beiden Kanälen gleich schlecht klingt, kann ich mir irgendwie nicht recht vorstellen. Sollte man Relais mal überbrücken und dann probehören !?

Beste Grüße
Claus
hulpa
Stammgast
#24 erstellt: 03. Aug 2009, 13:28
Hmm, ich tendiere mehr und mehr dazu, den Kenwood zu Armin zu schicken.

Das Auslöten des Relais traue ich mir nicht zu. Ich würde es gerne machen, aber da wird sicherlich eher ein Verschlimmbessern draus (darin bin ich gut!). Eigentlich schade, denn mir macht das durchaus Spaß - allerdings sollte ich mir vielleicht besser ein anderes Opfer suchen (Schneider?), als so einen schönen KR-7600...

Aber auch abgesehen vom Relais ist noch so einiges zu machen, von daher würde es sich durchaus lohnen, ihn bei Armin grundlegend durchecken/überholen zu lassen.

Momentan ist wieder der Skalenzeiger ausgefallen - mit der Spannungsversorgung des ganzen Frontbereichs scheint irgendwas nicht zu stimmen. Sieht mir nach einem Kontaktproblem bzw. einer kalten Lötstelle aus.
hulpa
Stammgast
#25 erstellt: 03. Aug 2009, 20:15
Hier nochmal drei Fotos des 25V/330µs Elkos von Power Supply Unit "A" (X00-1770-10).

Ich hab eben erst diesen braunen Hügel zwischen den drei Elkos entdeckt. Wirklich nichts ausgelaufen? Besonders normal sieht mir das nicht aus, aber ich kann mich da mit meinem Halbwissen auch täuschen:

http://farm4.static.flickr.com/3483/3785564723_bbb5c763d2_b.jpg
http://farm3.static.flickr.com/2516/3785561741_f76e98b8b0_b.jpg
http://farm4.static.flickr.com/3513/3785566351_630970ef96_b.jpg

Hier ein anderer Elko (63V/100µs) von der Verstärkerplatine (X07-1450-11), die Masse am Sockel geht hier eher ins orangene und sieht nicht ganz so fies aus (nur Kleber?):

http://farm3.static.flickr.com/2531/3786377366_561ea5f7b9_b.jpg

Nanu, was ist hier denn passiert (Schraube zwischen den großen 12000µs Elkos und dem Trafo):

http://farm4.static.flickr.com/3553/3786428744_b68335c92e_b.jpg

Für alle sachdienlichen Hinweise schon mal vielen Dank!
hf500
Moderator
#26 erstellt: 03. Aug 2009, 20:23
Moin,
das Zeug, das unter den Elkos ist, ist Kleber. Abkratzen kann besonders bei dem Dunkelgewordenen nicht schaden.

Die Schraube hat man wegen zuverlaessigerer Kontaktgabe (Masseverbindung?) zusaetzlich angeloetet.

73
Peter
hulpa
Stammgast
#27 erstellt: 03. Aug 2009, 20:41

hf500 schrieb:
Moin,
das Zeug, das unter den Elkos ist, ist Kleber. Abkratzen kann besonders bei dem Dunkelgewordenen nicht schaden.


Danke, das beruhigt. Besonders bei dem ersten Elko kam es mir nämlich so vor, als wäre da was von oben runtergelaufen.

Welche Farbe hätte das denn, wenn er wirklich ausgelaufen wäre (außer dass es vielleicht noch stinkt...)? Kommt es eigentlich häufiger vor, dass ein Elko oben platzt oder dass er unter ausläuft?
Sankenpi
Gesperrt
#28 erstellt: 03. Aug 2009, 21:48
Meistens beulen sich dann die Elkos deutlich und fangen in der Tat an zu müffeln. Oder man stellt größere Mengen an Ausgelaufenem fest. Riße kommen auch vor.
hulpa
Stammgast
#29 erstellt: 05. Aug 2009, 13:13
Habe gestern mal den Ruhestrom überprüft - er war zwischem dem linken (12mV) und rechten (44mV) etwas verstellt und steht jetzt auf den empfohlenen 40mV.

Sollte man den Ruhestrom bei kaltem oder warmgelaufenen Receiver einstellen? Ich habe dazu unterschiedliche Angaben gefunden.

Wirkt sich sowas klanglich überhaupt aus, oder schlägt es sich nur in der Verlustleistung/Stromverbrauch nieder?
hf500
Moderator
#30 erstellt: 05. Aug 2009, 15:15
Moin,
der Ruhestrom faellt bei der Wiedergabe eigentlich nur auf, wenn er zu klein ist und man nur leise hoert, so dass die Uebernahmeverzerrungen der Gegentaktendstufe "durchschlagen".

Ein zu hoher Ruhestrom vergroessert in erster Linie nur Waermeentwicklung und Stromverbrauch, gleichzeitig kann die Musikleistung wegen des hoeher belasteten Netzteiles sinken. Letzterer Punkt ist eher akademisch.

73
Peter
hulpa
Stammgast
#31 erstellt: 15. Aug 2009, 08:43
Ich hab mir den KR-7600 nochmal vorgenommen und entdeckt, daß ich ab ca. 9 Uhr Stellung Verzerrungen auf dem linken Kanal habe.

Über Kopfhörer treten diese nicht auf.

Ist ein Endstufentransistor defekt?
HisVoice
Inventar
#32 erstellt: 16. Aug 2009, 07:36
Möglich

Ebenso wie Treiber und Emitterwiderstände (als weitere Möglichkeiten ) ,da bleibt nur der mühsame Weg des Messens

Grüße Martin
cmoss
Inventar
#33 erstellt: 16. Aug 2009, 09:37
Hallo,


Über Kopfhörer treten diese nicht auf.


normalerweise werden die Kopfhörer nur über Vorwiderstände vor dem LS-Relais von der Endstufe abgezweigt. Das würde für Armins Theorie von den abgenutzten Relaiskontakten sprechen.
Du könntest mal versuchen, das LS-Relais für den linken Kanal zu überbrücken. Wenn die Verzerrungen dann noch da sind, kannst Du das wenigstens ausschließen.

Gruß
Claus
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