Sansui Au-X301i unsymmetrisch?

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maxe007
Stammgast
#1 erstellt: 24. Sep 2009, 11:32
Hallo,

bei einem eben gekauften Sansui ist die Versorgungsspannung der Endstufe +46 und -49 Volt.
da ich noch kein Schaltbild hab, kann es am Gleichrichter liegen?
Sollt ich den mal wechseln auf Verdacht??

Der Trafo brummt leicht,

habe Bias beidseits auf 25mV eingestellt .

Das Gerät verstaerkt und spielt, wird auch nicht übermaessig warm. doch bin ich beunruhigt

werd auch mal den Verkäufer kontaktieren, da eindeutig im Netzteil rumgelötet wurde.
Nachträglich wurde eine Drahtbrücke eingelötet.

Gruss
Max
norman0
Inventar
#2 erstellt: 24. Sep 2009, 11:55
Überprüfe doch mal die Spannungen direkt am Trafo. Wenn die Spannungen dort gleich sind, kann es am Gleichrichter liegen.
PBienlein
Inventar
#3 erstellt: 24. Sep 2009, 13:21
Hallo Max,

ich halte es eher für unwahrscheinlich, das ein derartiger Spannungsunterschied durch einen defekten Gleichrichter verursacht wird. Prüf doch zuerst mal die Spannungen direkt am Trafo, wie Norman vorgeschlagen hat.

Wenn da kein Unterschied zu messen ist, würde ich mal die Last (sprich Endstufe) ablöten und am NT-Ausgang die Spannungen nochmal messen.

Interessante wäre es auch herauszufinden, warum eine Drahtbrücke eingelötet wurde und ob damit nicht u.U. einfach ein Widerstand "ersetzt" wurde. Das Schaltbild wäre da sicherlich hilfreich, es sein denn das Netzteil besteht nur aus Gleichrichter und Siebelkos.

Sonst stell doch mal ein Bild vom Netzteil ein.

Gruß

PBienlein
maxe007
Stammgast
#4 erstellt: 24. Sep 2009, 15:56
Hallo

der Trafo und der GL scheinen ok zu sein- abgelötet sind es auf beiden sek. Wicklungen ca 36 Volt- der Fehler liegt wohl in der weiteren Schaltung- Gleichrichter ersetzt und immmer noch - 50V und +47 V am Ausgang.
Dummerweise sind im Schaltbild keine Spannungsangaben, aber es ist wohl recht einfach gehalten, das Netzteil.
Ich poste mal ein Bild ,hoffentlich klappts

Dann sollt ich wohl Print und Schaltung im Gerät mit dem Schaltbild vergleichen und alles nachmessen.

Gruss
Max

http://s8.directupload.net/file/d/1927/pwqvfxpj_jpg.htm
norman0
Inventar
#5 erstellt: 25. Sep 2009, 06:07
Das Netzteil für die Endstufen ist recht "übersichtlich". Ein Gleichrichter, zwei Elkos und ein paar Widerstände. Erst mal vergleichen, ob da nicht rumgefummelt wurde. Schau doch mal wo diese Drahtbrücke eingelötet wurde.
PBienlein
Inventar
#6 erstellt: 25. Sep 2009, 08:00
Hallo Max,

die Drahtbrücke wird vermutlich den mR12 (10-Ohm Sicherheitswiderstand, 2 Watt) ersetzen. Das ist zwar nicht der Grund für die Spannungsungleichheit, sollte aber unbedingt rückgängig gemacht werden. Er soll den Trafo schützen! Ebenfalls wichtig sind die beiden 15k-Widerstände (1/2 Watt) mR1 und mR2. Die müssen drin sein und die solltest Du einmal nachmessen.

Desweiteren wäre es nicht verkehrt, die beiden Elkos mC1 und mC2 zu prüfen - am besten mit einem Kapazitätsmeßgerät. Vielleicht hat da einer Alterserscheinungen.

Sollte es da auch nicht dran liegen, überprüfe den Bereich um die beiden Transistoren mQ1 und mQ2. Widerstände, Zenerdioden und Kondensatoren nachmessen.

Wirklich schade, dass keine Spannungsangaben vorhanden sind. Logisch wäre es aber, dass die -50 Volt in Ordnung sind und die positive Spannung mit +47 Volt zu gering ist.

Gruß

PBienlein
maxe007
Stammgast
#7 erstellt: 25. Sep 2009, 08:02
Hallo!

Habe das Netzteil fast ausgebaut, um dranzukommen auch den Tafo entfernt- und festgestellt:

Statt eines 10 Ohm-non inflammable Widerstandes wurde eine Drahtbrücke reingefrickelt- anstatt mR21.
jetzt hab ich 10er MOX Widerstände bestellt, die sind allerdings 2W belastbar statt im Plan geforderten 1/2 W.

Sonst hab ich keine Nichtentflammbaren Widerstände gefunden, könnte noch in Schaltnetzteilen gucken.

Ein 10 Ohm NIR-Widerstand-mR11- wurde in der Schaltung leicht hochohmig, 22 Ohm gemessen, der muss wohl auch ersetzt werden.

Dann hoff ich dass er wieder symmetrisch läuft, der Versuch mit einem Draht -Widerstand mit 10 Ohm ging nicht, fing an heiss zu werden und der 470 µ Kondensator bekam eine Beule beim hochfahren mit Trenntrafo...

Danke für Eure Hilfe, werde weiter berichten.


[Beitrag von maxe007 am 25. Sep 2009, 08:16 bearbeitet]
PBienlein
Inventar
#8 erstellt: 25. Sep 2009, 08:31
Hallo Max,


anstatt mR21.


Du meinst sicher mR12. Das war auch meine Vermutung.


die sind allerdings 2W belastbar statt im Plan geforderten 1/2 W.


Wenn wir vom gleichen R reden, sind 2 Watt korrekt! Zumindest laut Schaltbild


der Versuch mit einem Draht -Widerstand mit 10 Ohm ging nicht, fing an heiss zu werden und der 470 µ Kondensator bekam eine Beule beim hochfahren


Dann überprüfe unbedingt Z1, R5 und R7 auch noch. Irgendwo in dem Bereich muß der Fehler liegen.

Gruß

PBienlein
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