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Sony CDP-101 läuft wieder !

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dieterh
Stammgast
#1 erstellt: 24. Apr 2007, 10:49
Moin,

mein Sony CDP-101 hatte das übliche Problem, der STK6922, der für Focus und Tracking zuständig ist war defekt.
Da das Teil ja bekanntlich nur für absurde Preise zu bekommen ist habe ich eine andere Lösung gesucht - und gefunden.

Der STK6922 ist eigentlich nichts anderes, als ein Doppel-OP mit nachgeschalteten Gegentakt-Ausgangsstufen. Ungewöhnlich ist lediglich die Verwendung von getrennten Versorgungen für OP und Endstufe. Das geht aber auch anders.

Als Ersatz für den STK habe ich 2 integrierte Audio-Verstärker TDA2030 genommen, die eigentlich nichts anderes als Power-OPs sind. Vermutlich wird es auch mit anderen Power-OPs gehen, z.B. L165, der auch pinkompatibel zum TDA2030 ist.
Da der TDA2030 natürlich keine 4 Versorgungsanschlüsse hat, habe ich die OP-Versorgung einfach weggelassen.

Unbedingt notwendig ist ein Kühlkörper, ich habe den Originalen benutzt und komme damit auf ca. 60°C Betriebstemperatur, das sollten die ICs aushalten. Die Kühlfahne der TDAs ist mit Pin 3 verbunden, daher liegt auf dem Kühlkörper die negative Versorgungsspannung. Also unbedingt auf ausreichend Platz achten.
Wenn man den anderen STK (den ohne Kühlkörper) ersetzt kann man vermutlich auf den KK verzichten.

Zwischen den beiden STKs sitzen 2 4,7Ohm "Bratwiderstände", die liegen in Reihe zur Versorgung, der eine hatte bei mir 33Ohm, die sollten also unbedingt geprüft werden.

So und nun viel Spaß beim basteln, ich hoffe so kommen noch einige dieser Geräte wieder zum laufen.
Grüße,
dieter

"Schaltplan" gibt's hier:
http://users.etech.h...c/stk6922-ersatz.jpg


[Beitrag von dieterh am 24. Apr 2007, 10:59 bearbeitet]
hf500
Moderator
#2 erstellt: 24. Apr 2007, 19:56
Moin,
sehr schoen, ueber so eine Loesung habe ich auch schon nachgedacht, aber auch noch zu viele andere Baustellen...
(und kein Schaltbild vom CDP-101)
;-)

Die 2030 duerften in dieser Schaltung unzerstoerbar sein.

73
Peter
dieterh
Stammgast
#3 erstellt: 25. Apr 2007, 07:38
Moin Peter,

einen Auszug vom SM kann ich Dir scannen, das Ganze ist zu viel.
Ich versuch mal morgen dran zu denken.

Grüße,
dieter
mamaalpha
Neuling
#4 erstellt: 30. Mai 2007, 12:28
Hallo Dieter,

könntest du mal ein Photo mailen, wie du die Schaltung untergebracht hast?

Ich habe jetzt mehrfach als Ersatz for den STK 6922 den STK 7404 angeboten bekommen. Hat jemand damit Erfahrung?
Viele Grüße
thilo
hf500
Moderator
#5 erstellt: 30. Mai 2007, 20:44
Moin,
in meiner Vergleichsliste steht der STK4704 als Schaltregler fuer Netzteile.
Definitiv nicht das, was hier gebraucht wird, naemlich ein Leistungs-Operationsverstaerker.

73
Peter
mamaalpha
Neuling
#6 erstellt: 02. Sep 2007, 16:37
..habe BX1201 in den USA aufgetrieben...er läuft wieder wie am ersten Tag!
Blödkolben
Neuling
#7 erstellt: 29. Okt 2007, 19:25
Hallo Dieter,

"you made my day".

Historie:
An meinem CDP-101 hatte ich bereits 1990 beide STK6922 gegen BX1201 getauscht. Und jetzt wurde wieder alles sehr "schwierig": Titelsprung, Platten-Verriegelung und andere Aktionen sehr müde und oft Abbruch der laufenden Aktion. Vor einem halben Jahr hatte ich bereits weitgehend erfolglos diverse mechanischen Teile entharzt.

Heute der Durchbruch: Dein Hinweis auf die beiden "4,7-Ohm-Brat-Widerstände" (R390 und R391; alias JW112 und JW113) war super: beide über 50 Ohm. Und sie sahen auch beide ein wenig "verbraten" aus.

Mit (vorübergehend) 6 Ohm spielt die Mechanik wieder wie am ersten Tag. Das Problem haben sicher sehr viele CDP-101.

Danke
Alexander
dieterh
Stammgast
#8 erstellt: 30. Okt 2007, 12:16
Freut mich .

Viel Spaß mit dem schönen Teil.

Grüße,
dieter
Nikoma
Stammgast
#9 erstellt: 01. Mrz 2009, 21:01
Hallo Leute,

ich habe auch einen CDP-101, der mir immer noch viel Freude bereitet. Ich habe keine Tracking-Probleme und die Lade funktioniert auch einwandfrei und läuft auch schnell genug rein & raus.

Mein Problem ist:

Ein deutliches Klickern, wenn sich die CD dreht, was sich aber ja nach Titelnummer und CD verändert und manchmal auch fast weg ist.

Zum Zweiten- ein etwas lanmgsames Absenken der blauen CD Aufnahmen incl. des Haltearms der die CD von oben auf den Antrieb drückt. Mechanisch läuft alles leichgängig. Die Sicherungswiderstände sind auch noch ok.

Kann mir jemand einen Tipp geben, wo ich da ansetzen muss? Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass der Motor nicht defekt ist und der linke STK6922 kann ja nicht defekt sein, da alle anderen Motoren noch schnell genug arbeiten.

Habt ihr die Netzteil-Elkos bzw. generell alle Elkos bei euren Playern ausgetauscht?


[Beitrag von Nikoma am 02. Mrz 2009, 13:07 bearbeitet]
Blödkolben
Neuling
#10 erstellt: 28. Jun 2009, 12:04
Hallo Michael,

geklickert hat mein CDP-101 früher einmal bei einem defekten STK6922. Da knallte dann immer die Laser-Linse gegen ihren Anschlag.

Zur langsamen Verriegelung: Ich glaube, dieser Motor zieht am meisten Strom. Das war jedenfalls bei meinem ganz heftig langsam geworden (und führte zuletzt meist zum Abbruch wegen time-out) und nach Tausch der besagten "Bratwiderstände" war alles wieder super. Die anderen Motoren waren trotz des Widerstand-Problems noch akzeptabel schnell.

Beim CDP-101 würd ich heute immer!! zuerst die beiden Bratwiderstände prüfen/tauschen und dann weiterdenken.
Und die STKs stehen sowieso immer auf Platz 1 der Verdächtigen.

Viel Erfolg
Alexander
Blödkolben
Neuling
#11 erstellt: 28. Jun 2009, 12:12
Nachtrag:
Nein, nie Elkos getauscht.

Eine Idee noch zum Klickern: es gibt da zwei Funktionen für die "Spur-Haltung". Eine mit motorischer "Schraub-Schnecke" und eine "hubmagnetische". Evtl. geht die "Schraub-Schnecke" zu schwer und der Hubmagnet wird wild. Ein Problem ist aber nicht nur das Zerlegen/Reinigen/Montieren dieser (Uhrwerk)-Teile, sondern auch das Verwenden geeigneter Schmier-Mittel. Der Trend geht da zu Silikonfetten mit ausdrücklicher Kunststoff-Eignung. Z.T. im gut sortierten Modellbaugeschäft zu bekommen.

Und ich bleibe dabei: Wenn der "Absenk-Arm" müde wird, handelt es sich um ein Strom-Problem!
cinergy
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 27. Jul 2009, 00:49
Hallo,

habe gerade so ein Gerät (CDP-101) erworben!

SOLL angeblich 1A funktionieren.

Vorausgesetzt, er tut das, gibt es eine Möglichkeit, dem vorzubeugen, daß die betreffenden Bauteile irgendwann kaputt gehen? (evtl größere Kühlkörper montieren, oder so?)
Gibt es etwas, was ich mir vor Inbetriebnahme genauer anschauen sollte?

Technikkenntnisse:
Ich kann Computer bauen und reparieren.
Ein wenig Löten ist auch kein Problem, solange es nicht in Richtung SMD geht.
Von Elektrik ein WENIG Ahnung.
Von Elektronik GAR KEINE Ahnung.

Danke für die Aufmerksamkeit!
hf500
Moderator
#13 erstellt: 27. Jul 2009, 17:36
Moin,
es gibt von diesen Hybriden mindestens drei Ausfuehrungen.
Eine ist nur das nackte, lackierte(?) Keramikplaettchen mit den Bauteilen drauf, die sich nicht kuehlen laesst.
Dieses Hybrid kann nur fuer den Schubladenantrieb verwendet werden, wo es nur kurzzeitig arbeiten muss.

Von den anderen beiden Ausfuehrungen laesst sich eine auf jeden Fall kuehlen, bei der anderen bin ich mir im Moment nicht ganz sicher (lange nicht mehr das Innere eines CDP-101 gesehen).

Das Hybrid, das im Spielbetrieb warm wird, sollte auf jeden Fall gekuehlt werden, wenn schon ein Kuehlblech dran ist, versuchen, ob man das nicht durch ein groesseres ersetzen kann.

Ansonsten alle Gleitfuehrungen auf Schmierung und Sauberkeit ueberprufen, und nach kalten Loetstellen suchen. Vorsicht, wenn man im Betrieb die obere Platine aufklappen muss. Ich durfte da gleich mal das Netzteil reparieren, weil ich bei der Gelegenheit einen Kurzschluss erzeugt habe ;-)

Die Unerschuetterlichkeit eines zeitgenoessischen Philips haben die ersten Japaner nicht, man muss damit leben, dass sie schnell Leseprobleme bekommen oder vergleichsweise Erschuetterungsempfindlich sind.

73
Peter
airmax78
Stammgast
#14 erstellt: 14. Aug 2011, 16:32
Hallo,

...auch ich bin neuerdings im Besitz eines CDP 101 mit diesem Zipperlein.... auch ich suche nach einer gangbaren Möglichkeit, das STK IC 204 zu ersetzen.
Leider funktioniert der Link zum Schaltbild weiter oben inzwischen nicht mehr... ich glaube mich zu erinnern, dass bei der Verwndung von 2x TDA 2030 insesamt 4 Dioden IN 4001 benötigt werden... kenne aber die genaue Anordnung nicht.

Frage: Hat irgendwer noch dieses Schaltbild und würde es mir vielleicht zur Verfügugng stellen?

Besten Dank und Gruß,

maurice
hf500
Moderator
#15 erstellt: 15. Aug 2011, 01:15
Moin,
die Dioden kann ich mir nur in der gleichen Anordnung wie in der NF-Schaltung vorstellen, d.h. als Schutzdioden in Sperrichtung von -Ub ueber Ausgang nach +Ub.

73
Peter
airmax78
Stammgast
#16 erstellt: 15. Aug 2011, 17:18
Hallo Peter,

du hast Recht... auf dem Datenblatt zum TDA 2030 sind die Dioden genau so angeordnet.
Es gibt noch eine weitere, in etwa ähnliche Nachbauvariante mit 2x LM 1875, diese kommt anscheinend ohne externe Dioden aus... sind wohl bereits im Chip integriert... deshalb meine Frage...
Im Augenblick favorisiere ich jedoch eine dritte Variante mit Sanyo LA6510... da sind gleich 2 Verstärker "unter einem Dach", wie im Original auch... damit sollte die Sache auch vom Platzbedarf her etwas unkritischer werden... und die Schaltung scheint sich bewährt zu haben...
Über das Resultat werde ich dann bald berichten... vielleicht werde ich gleich beide Module (IC 204 und 304) so ersetzen...

Besten Dank und Gruß,

maurice

Edit: Die mir bekannten Original Versionen sind:
STK 6922 = Hybridmodul mit schwarzem Plastikgehäuse
BX1199 = Keramikchip im Tauchlackmantel
BX1201 = letzte Version mit Metallgehäuse


[Beitrag von airmax78 am 15. Aug 2011, 17:28 bearbeitet]
airmax78
Stammgast
#17 erstellt: 21. Aug 2011, 22:10
Liebe Leute,

...so langsam wird es was: der CDP-101 spielt wieder... sogar fast so, wie er soll...
Momentan gibt es noch zeitweilig Ausfälle des linken Kanals... wenn er denn mal spielt, dann nur mit erhöhtem Rauschen... ein typisches Transistorrauschen, wie man es z.B. von den Vorstufen kennt... Bei der Fehlersuche hab ich mich bis zum Q 504 vorgearbeitet: 2SK 152-4.
Kennt jemand einen passenden Ersatztyp?

N-Kanal J-FET 15V 50mA TO92 Gehäuse

Leider ist dieses Bauteil hierzulande anscheinend nicht gängig...

BF 244/245/246 kommen noch einigermassen nahe heran, sind aber leider nur für typ. 10 mA ausgelegt...
Für Hinweise und Tips bin ich sehr dankbar!

Grüße,

maurice
hf500
Moderator
#18 erstellt: 21. Aug 2011, 23:15
Moin,
kannst du fuer den FET den tatsaechlichen Drainstrom feststellen?
Vielleicht reichen die 10mA der BF-Typen ja aus.

Kann man noch an 2SK127/128 kommen?
die werden in meiner Vergeichsliste als rauscharme NF-Typen fuer 50, bzw. 30V und 20mA genannt.
2SK154 findet in meiner Liste nicht statt.
2SK301 koennte auch passen, 2SK162, 2SK163, 2SK147 auch noch als Vorschlag.

73
Peter
airmax78
Stammgast
#19 erstellt: 25. Aug 2011, 20:57
Liebe Leute,

...es ist vollbracht: auch dieser CDP-101 hat sich schlussendlich zur gergelten Mitarbeit motivieren lassen.
Als Ersatz für das STK 6922 fungiert hier ein LA6510, dieses IC kommt mit einigen wenigen externen Bauteilen aus: 4 Widerstände 2,2 Ohm und 2x 0,1 µF/63V bipolar... diese habe ich auf einer kleinen Lochrasterplatine untergebracht, die den Platz des Orignal-ICs einnimmt... ein paar Zentimeter Kabel führen dann zum Ersatz IC, welches an einem recycelten Kühlkörper (ATX Netzteil) befestitgt ist. Kleiner Hinweis: An der Kühlfahne des LA 6510 liegt die negative Betriebsspannung an, also Glimmerscheibe(n) und Isolatorhülse für die Befestigungsscharaube verwenden.
Kleiner Nachtrag zu den Ausfällen und zum Rauschen des linken Ausgangs: Für die zeitweilgen Kanalausfälle war das IC 512 verantwortlich, ein handelsübliches 4053 C-MOS... für das Rauschen hingegen war wohl der Kleber verantwortlich, den man über das Ausgangsverstärker IC (IC514) geschmiert hatte... die Anschlussbeinchen und die Kühlklammer waren bereits ordentlich korrodiert... neues IC rein und bei der Gelegenheit gleich die leicht undichten Ausgangskondensatoren erneuert...

Grüße,

maurice

P1010097P1010098P1010100
hf500
Moderator
#20 erstellt: 26. Aug 2011, 00:10
Moin,
LA6510 sieht gut aus und billig ist es auch noch.
Dann habe ich die Hoffnung, dass ich meinen defekten CDP101 auch noch hinbekomme. Ist ein so grosser Kuehlkoerper notwendig, oder war er einfach nur da?

73
Peter
airmax78
Stammgast
#21 erstellt: 26. Aug 2011, 19:34
Hallo Peter,

dieser Kühlkörper ist nur deshalb verbaut, weil ich ihn gerade zur Hand hatte... ausserdem bietet er noch Platzreserven, falls in Zukunft auch noch das Treibermodul für den Schubladenantrieb ausfallen sollte... Ursprünglich hatte ich an ein einfaches Stück Aluminiumblech gedacht... so 90x40x3mm... wenn man die beiden "Ohren" an der rechten Seitenwand des CDP um 90° hochbiegt, kann man es ganz einfach mit 2 Schrauben ins Gerät unterbringen... ich wollte dafür aber keine komplette Blechtafel kaufen... und so kann ich damit leben.

Gruß,

maurice
hf500
Moderator
#22 erstellt: 26. Aug 2011, 20:04
Moin,
ja, es lohnt sich, Computernetzteile und alte Monitore zu floehen, bevor man sie auf den Schrott wirft. Gibt Kuehlkoerper, Filterdrosseln, den einen oder anderen Leistungshalbleiter..

73
Peter
Greencone
Stammgast
#23 erstellt: 06. Okt 2011, 17:48
Hallo airmax78,

könntest du den Schaltplan für deine Schaltung mit dem

LA 6510 zur Verfügung stellen?

Wäre überglücklich meinen CDP-101 auch wieder in Gang zu

setzen.
airmax78
Stammgast
#24 erstellt: 06. Okt 2011, 23:33
Hallo,

...mein Handgekritzeltes möchte ich hier niemandem zumuten... deshalb "handgemalt" mit Windows Paint...

Alle 4 Widerstände sind 2,2 Ohm 0,6W (RSC 2,2 Ohm ist eine Standardeinstellung des IC Herstellers, die ist in diesem Fall absolut ausreichend)

Die beiden Bipolarkondensatoren an den Ausgängen sind 0,1 µF

Die beiden Elkos parallel zu den Versorgungsspannungen haben 22 µF... ich habe sie nur "fürs gute Gewissen" eingebaut... herstellerseitig sind hier bereits 47 µF vorgesehen...

Die schwarzen Zahlen sind die Pins des LA 6510

Die roten Zahlen entsprechen den Pins des Original STK

Bitte Vorsichtsmassnahmen beim Umgang mit Elektrizität und Laserquellen beachten, einen ausreichend grossen Kühlkörper verwenden (es geht nicht ohne!) und die Glimmerscheiben nicht vergessen!

Grüße,

maurice

Ersatzlösung STK 6922
Greencone
Stammgast
#25 erstellt: 08. Okt 2011, 11:52
Vielen vielen Dank für die Bereitstellung deines Plans

Dann kann´s ja demnächst ans Basteln gehen
yourhighness_de
Neuling
#26 erstellt: 12. Dez 2011, 20:31
Hallo liebe Hifi-Spezialisten.
Anhand Eurer regen Diskussionen erahne ich enormes Fachwissen. Ich bin baff.
Ich würde gerne jemanden von Euch in diesem Forum finden, der meinen CDP 101 repariert. Angeblich ist die Steuerung für den Laser hinüber - ich war schon bei zwei kommerziellen Reparaturgeschäften und die sind gescheitert. Soweit ich weiss ist sogar ein neuer Laser eingebaut worden, aber keine Steuerung, weil nicht mehr zu finden. Wer hätte Lust und Zeit (kann auch ein halbes Jahr dauern) dem Gerät unter die Arme zu greifen? Auch eine Analyse, was tatsächlich nicht funktioniert und was noch gebraucht wird wäre schon hilfreich.
Ich wäre enorm dankbar und würde es natürlich bezahlen, wenn es im Rahmen bleibt.
Beste Grüße, Johannes, München.
airmax78
Stammgast
#27 erstellt: 13. Dez 2011, 15:23
Hallo Johannes,

in diesem Thread geht es darum, einen gangbaren Ersatz für die beiden Treibermodule für Schubladenantrieb und Tracking zu finden... eine recht häufige Ausfallursache bei diesem Gerät, aber beileibe nicht die einzige... Ferndiagnosen sind immer heikel... Ersatz für die laserunit KSS 100 ist seit Ewigkeiten nicht mehr verfügbar... Auch der Begriff "Lasersteuerung" ist etwas (zu) vage, um treffende Aussagen machen zu können...

Es gibt hier im forum einschlägig erfahrene Techniker, die für dein Anliegen mit Sicherheit ein offenes Ohr haben...
Andererseits kann ich auch die Reparaturwerkstätten verstehen, die nicht bereit sind, sich auf etwaige Experimente mit ungewissem Ausgang einzulassen... und dafür auch noch haften zu müssen...

Grüße,

maurice
yourhighness_de
Neuling
#28 erstellt: 13. Dez 2011, 19:50
Danke maurice für Deine prompte Antwort. Wie könnte es jetzt weitergehen?Ausschlachtachtbare CDP's gibt's sicherlich keine mehr. Wäre aber schade ihn zu verschrotten, er ist alter Familienbesitz.
Dann hiermit ein weiterer Aufruf: Wer mag meinen Sony CDP 101 mal durchchecken? Du, maurice?
Grüße aus München von Johannes
airmax78
Stammgast
#29 erstellt: 14. Dez 2011, 21:47
Hallo Johannes,

...es wird mit Sicherheit einige Forumteilnehmer geben, die näher an München wohnen als ich... ich bin im Westerwald nahe Koblenz zuhause...
Obwohl es mittlerweile üblich zu sein scheint, alles Mögliche kreuz-und-quer durch die Republik zu schicken, so sollte man die Versandkosten und -Risiken nicht unterschätzen... Ein CDP-101 ist ein recht schweres und aufgrund der übermässig komplizierten Mechanik (5 Motoren...) unter Umständen auch empfindliches Stück Technik...

Grüße,

maurice
AKAI_1972
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 30. Jan 2013, 00:26
Ist dieser Thread noch aktiv ? Habe seit einiger Zeit einen CDP-101 den ich wieder zum Leben erwecken will. Doch leider wird die CD nicht eingelesen.
Sie dreht sich zwar mit enormer Drehzahl für kurze Zeit, anschließend wird diese wieder ausgeworfen... :-(

Für einen Tipp wäre ich sehr dankbar ....
hifibrötchen
Inventar
#31 erstellt: 15. Okt 2013, 09:45

Blödkolben (Beitrag #7) schrieb:
Hallo Dieter,

"you made my day".

Historie:
An meinem CDP-101 hatte ich bereits 1990 beide STK6922 gegen BX1201 getauscht. Und jetzt wurde wieder alles sehr "schwierig": Titelsprung, Platten-Verriegelung und andere Aktionen sehr müde und oft Abbruch der laufenden Aktion. Vor einem halben Jahr hatte ich bereits weitgehend erfolglos diverse mechanischen Teile entharzt.

Heute der Durchbruch: Dein Hinweis auf die beiden "4,7-Ohm-Brat-Widerstände" (R390 und R391; alias JW112 und JW113) war super: beide über 50 Ohm. Und sie sahen auch beide ein wenig "verbraten" aus.

Mit (vorübergehend) 6 Ohm spielt die Mechanik wieder wie am ersten Tag. Das Problem haben sicher sehr viele CDP-101.

Danke
Alexander



Da müsste ich auch mal nachsehen
hifibrötchen
Inventar
#32 erstellt: 17. Okt 2013, 00:49
Wenn einer mir das mal beantworten kann die
die beiden "4,7-Ohm-Brat-Widerstände" (R390 und R391; alias JW112 und JW113)


Kann ich bei meinem Sony CDP 101 nicht finden

009
airmax78
Stammgast
#33 erstellt: 17. Okt 2013, 22:46
Hallo Marco,

...wenn ich das Service Manual richtig verstanden habe, so gibt es verschiedene Länderversionen des CDP-101 (AEP; UK; US; Canada...) manche haben die 4,7 Ohm Bratwiderstände, andere haben die einfachen Drahtbrücken... ich behaupte jetzt mal, dass dies mit den jeweils gültigen gesetzlichen Bestimmungen zusammen hängt... Der Platinenaufdruck "JW" suggeriert, dass hier eigentlich von Anfang an Drahtbrücken vorgesehen waren. Wenn die Mechanik ungewohnt träge zu Werke geht, so kann das auch an eingetrocknetem Fett liegen... sowohl die Lademechanik als auch die Lasernachführung ist davon betroffen... hier hilft nur Zerlegen und geduldiges Putzen.

Grüße,

maurice
hifibrötchen
Inventar
#34 erstellt: 18. Okt 2013, 15:38
Danke Maurice das hat mir schon weiter geholfen. Da hab ich bei meinem Gerät noch Glück. Den verharzten Harken habe ich ausgebaut gereinigt und neu gefettet. Jetzt geht die Lade auch wieder auf

Beim ersten CD einlesen ging bei mir auch alles gut. Nach 5 min spielen kam bei meinem Gerät kurz verschmorter Elektronik geruch. Mein STK ist gestorben .. Glück im Unglück dieses Teil kannste jetzt wieder kaufen

Zu einem fairen Preis http://www.ebay.de/i...&hash=item338301152e


[Beitrag von hifibrötchen am 18. Okt 2013, 15:39 bearbeitet]
airmax78
Stammgast
#35 erstellt: 18. Okt 2013, 22:57
Hallo Marco,

...Sachen gibts... erst war dieser Hybrid restlos vergriffen und, wenn überhaupt, nur zu Phantasiepreisen zu bekommen... Wenn du evtl. planst, welche zu bestellen, lass es mich bitte wissen: ich würde dann auch gleich 2 Stück nehmen... nur für alle Notfälle... momentan 4 gangbare CDP-101 im Bestand...

Grüße,

maurice
hifibrötchen
Inventar
#36 erstellt: 18. Okt 2013, 23:07
Das tut mir jetzt leid ich hab meine schon bestellt.
Der ist zuverlässig. Es wurde schon öfters bei dem bestellt
hf500
Moderator
#37 erstellt: 18. Okt 2013, 23:40
Moin,
generalueberholte Hybride ;-), woraus die wohl ausgebaut wurden. Das waere naemlich eine interessante Information.

73
Peter
hifibrötchen
Inventar
#38 erstellt: 11. Nov 2013, 12:06
Moin moin mein Ersatzteil aus Hong Kong ist angekommen. Es sieht absolut neu aus

sony stk 002

sony stk 012
airmax78
Stammgast
#39 erstellt: 11. Nov 2013, 15:11
...jetzt muss das Modul nur noch funktionieren... und alles wird gut.

Grüße,

maurice
hifibrötchen
Inventar
#40 erstellt: 11. Nov 2013, 16:14
Puh ich Trottel, ich hab den dort eingebaut wo die Schubladen funktion gesteuert wird. Das Neuteil ist mir gleich um die Ohren geflogen :/

sony stk 007


[Beitrag von hifibrötchen am 11. Nov 2013, 16:17 bearbeitet]
PBienlein
Inventar
#41 erstellt: 11. Nov 2013, 16:28
autsch ... hoffentlich ist nicht noch mehr gestorben. Außerdem musst Du nun wieder 3 Wochen warten, bis ein neuer Hybrid aus Fernost eintrudelt, richtig?

Gruß
Harald
hifibrötchen
Inventar
#42 erstellt: 11. Nov 2013, 17:13
den alten hab ich wieder eingelötet die Schublade geht nun nicht mehr auf , das Relays klicken ist zu hören beim drücken der Tasten.
Das warst für mich. Ich schraub das Teil zu und stelle ihn auf dem Dachboden.
Sal
Inventar
#43 erstellt: 29. Jan 2014, 01:24
Bei meinem CDP-101 bratelt tatsächlich der Widerstand für den STK6922 schon im bei einmal schliessen durch, nach 5 Minuten kommen auch die üblichen Symptome bei der Widergabe. Es reicht auch aus, schnell vorzuspulen, dann spinnt der 101 schon nach einer Minute - trotz sorfältiger Schmierung.

Also werde ich mich auch am LA8510 versuchen, aber können auch taube Elkos die Ursache für den Ausfall der STK sein?
Und wenn der LA6510 eingebaut ist, wie schaut es mit dem Abgleich für Focus und Sled aus? Und airmax, deine reparatur ist 2,5 Jahre her, läuft alles noch?

Der LA6510 scheint übrigens die preiswertere Variante zu sein, denn ein LM1875 kostet um die 7 Euro, ein LA6510 um einen Euro. Sollte ich rotzdem lieber zu den LM1875 greifen, oder werden die einfach als Auslauftypen teurer gehandelt und nehmen sich Qualitativ nichts zu den LA6510?
Danke für eure Antworten, Sal
airmax78
Stammgast
#44 erstellt: 30. Jan 2014, 23:16
Hallo Sal,

die Schaltungsvariante mit LA 6510 hat sich bereits bewährt, es gibt also keinen Grund, unnötig Geld auszugeben. Voraussetzung ist natürlich ein gewissenhafter Aufbau der Schaltung und die Werwendung eines ausreichend dimensionierten Kühlkörpers. Der serienmässige Kühlkörper ist etwas (zu) knapp ausgelegt, sollte also nicht weiterverwendet werden. Man kann übrigens BEIDE Treibermodule (IC 204 & IC 304) durch diese Schaltung ersetzen... also ruhig die doppelte Anzahl an Bauteilen bestellen... der finanzielle Einsatz bleibt ja trotzdem überschaubar. In der Regel ist auch kein Neuabgleich des Gerätes erforderlich, vorausgesetzt, es wurde im Vorfeld nicht dran rumgekurbelt. Fehlerhafte Laserunits kann auch diese Schaltung freilich nicht wiederbeleben... etwas Glück gehört also schon dazu! Nach meiner bisherigen Erfahrung liegt die Erfolgsquote bei rd. 75%... meine eigenen CDP-101 hab ich seitdem nicht mehr von innen gesehen...

Grüße,

maurice


[Beitrag von airmax78 am 30. Jan 2014, 23:24 bearbeitet]
Sal
Inventar
#45 erstellt: 31. Jan 2014, 18:35
Hallo Maurice! Danke für die Infos! Der Laser ist o.K.
Absenken des Disktellers bringt den Vorwiderstand vom IC304 zum durchschmoren, ich werde also 204 und 304 ersetzen.
Ich hoffe, die nötige Neuverdrahtung/Adaptierung klappt auch mit einem 32-poligen IC-Sockel, so spare ich mir die extra Platine, muss aber hoffen, dass im Dauerbetrieb nicht zuviel Wärme durch die Pins in die Fassungen des Sockels wandert, denn der ist nun mal Plastik.
Die Ersatz - Opamps sollen also an der gleichen Stelle bleiben, nur um die Breite des Sockels nach hinten versetzt. Ich wollte auch deine Lösung anwenden, ein Kühlblech am mittleren Chassiblech unterzubringen, aber da das Kühlblech des LA6510 ja mittig über sein Gehäuse herausragt und nicht mit ihm auf einer Seite eine plane (Kühl)-Fläche bildet, versuche ich es erst einmal mit jeweils zwei Rippen-Kühlkörpern von 29x20x12mm pro LA6510.
Insgesamt etwas größer als der originale Kühlkörper, aber mit mehr Fläche zum ableiten, 13,5K/W pro Kühlkörper. Wenn genug Abstand zu den Teilen der darunterliegenden Platine und Kabeln bleibt, könnte ich auch auf Glimmer/Isolierscheiben verzichten.
Nächste Woche lege ich los, wird aber dauern, da ich bei der Gelegenheit auch sämtliche Elkos tausche :X.

Im Service Manual finde ich keine Angabe, wie die Verbindungskabel zwischen den Platinen abgezogen werden bzw welches Ende der Kabel gelötet ist und welches gesteckt. Die Platinen biegen sich ganz schön beim Versuch, ein Kabel abzuziehen, daher lasse ich es wohl besser und übe mich beim Elkotausch im zitterfreien Löten gepaart mit Yoga:?
Viele Grüße,
Sal
airmax78
Stammgast
#46 erstellt: 31. Jan 2014, 22:52
Hallo Sal,

überzeuge dich bitte erst, dass die Mechanik nicht durch eingetrocknetes Fett schwergängig geworden ist... das Überhitzen des Sicherungswiderstandes ist jedenfalls ein klarer Hinweis dafür! Es ist. wie erwähnt, bereits eine ganze Weile her, dass ich meine CDP-101 auf den OP Tisch hatte... *kopfkratz* aber normalerweise lässt sich die obere Servoplatine ganz einfach hochklappen, nachdem die beiden Befestigungsschauben am linken Platinenrand herausgedreht worden sind... es müssen keine Stecker dafür getrennt werden... die beiden Plastikclips am rechten Platinenrand sind so etwas wie "Scharniere"...

Grüße,

maurice
hf500
Moderator
#47 erstellt: 31. Jan 2014, 23:13
Moin,
und unbedingt darauf achten, dass bei hochgeklappter Servoplatine diese keinen Kurzschluss mit dem Rahmen macht. Ich jedenfalls durfte bei meinem ersten CDP101 sehr schnell das Netzteil reparieren. Gluecklicherweise habe ich da nur eine Spannungsreglerstufe im Netzteil umgebracht, es gab keine weiteren Schaeden. Dass das Focus-/Vorschubhybrid defekt war merkte ich erst nach der Reparatur des gerade vom Flohmarkt geholten Geraetes.

73
Peter
Sal
Inventar
#48 erstellt: 01. Feb 2014, 01:28
Danke für die Tipps!
Mechanik habe ich bereits gefettet. Ich wollte auch nur die Verbindungskabel lösen, um die Platinen
komplett auszubauen um so leichter die Elkos tauschen zu können.
Übriges war im inneren des CDP-101 direkt nach dem Einschalten auch ein leichter Ton zu vernehmen, ähnlich einem 1000hz Sinuston, schwer zu orten. Dieses leise Pfeifen hört man auch auch wenn keine CD eingelegt ist. Irgendeine Oszillation, die sogar das Gehäuse des betreffenden Bauteils mechanisch anregen kann?

Das besondere an meinem CDP-101 - Er ist "neu".

Er hat dreissig Jahre im Keller des Händlers zugebracht.
Allerdings war der Karton schon geöffnet gewesen, wie der Händler behauptete, weil man einmal nachgeprüft hatte, ob alles noch o.K. ist.
Es war sogar noch ein Prospekt im Karton, in welchem neue CD´s vorgestellt wurden - Labelübergreifend. Und sogar ein Tuch zum reinigen der CD´s. Allerdings fehlten die auf dem Karton angekündigten 2 CD´s die wohl jedem CDP-101 beigepackt waren. Die Batterien für die Fernsteuerung waren luftdicht in Schrumpffolie eingeschweisst, haben aber keine Spannung mehr
Gegen die Ausage, dass der CDP-101 nie benutzt wurde spricht zwar, dass die Servo-Opamps sofort schlapp gemacht haben, (Das sollte ja eigentlich erst nach Jahren auftreten) und drei feine Kratzer auf der Vorderfront sind. Die könnten aber auch bei der Montage im Werk passiert sein. Einer Verläuft z.B. an der "CDP-101" Beschriftung, am "C"unterhalb der Lade, von oben nach unten, setzt sich aber nicht auf der Ladenblende fort, Vielleicht hat ja einer von euch den gleichen Kratzer, aber man muss genau schauen, am besten mit einer Lampe.
Das restliche Gehäuse ist aber Top, die Lade unberührt, nicht der feinste Hinweis auf eine Nutzung oder Staub im Gerät. Alle Lötstellen aber inzwischen matt.
Eigentlich sollten Opamps doch bei Lagerung ewig halten?
Grüße,
Sal


[Beitrag von Sal am 01. Feb 2014, 01:56 bearbeitet]
airmax78
Stammgast
#49 erstellt: 01. Feb 2014, 15:49
Hallo Sal,

die Hybridenstufen fallen durch Hitzestress im normalen Betreib des Gerätes aus, nicht vom blossen Rumliegen... es ist übrigens interessant zu beobachten, dass die Temperatur mit verkratzten CDs merklich steigt....
...auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole oder nerve: um sicherzustellen, dass die Mechanik der Schublade und der Lasernachführung leichtgängig ist reicht es nicht aus, diese bloss "von aussen" nachzufetten... hier hilft wirklich nur vollständiges Zerlegen, Auswaschen mit z.B. Feuerzeugbenzin (meine Universalwaffe für die hartnäckigen Fälle...) und !sparsames! Neuschmieren mit Vaseline. Die alte Schmierbratze muss restlos weg!
Dir wird sicher aufgefallen sein, dass zahlreiche Bauteile und Kabel auf den Platinen mit reichlich Klebstoff fixiert worden sind... dieser Klebstoff wird im Alter problematisch, weil stark korrosiv: durchgegammelte Anschlussbeinchen, Leiterbahnen oder Lötpunkte im Bereich der Klebepunkte ebenfalls unbedingt prüfen.

Grüße,

maurice
Sal
Inventar
#50 erstellt: 01. Feb 2014, 16:25
Danke für den Tip! Die beiden Führungsschienen fühlten sich tatsächlich trocken an.
Das bräunliche Fett an den Zahnrädern ist flüssig wie eh. Ich habe mir mal vor Jahren von einem Service-techniker ein weisses Fett geben lasen spezell für CD geben lassen. Mann kann da eine Flamme ranhalten und es verändert nicht seine Konsistenz (vaseline kriecht im Laufe der Jahre). Damit habe ich schon mal ohne Reinigung gefettet. Vollreinigung mache ich eventuell später, aber der Laser läuft absolut leichtgängig.
Wie sieht es mit den Motoren aus? Können die Kontakte korrodieren und sie saugen mehr Strom?
Und wie angefragt, wie löse ich die Verbindungskabel?
airmax78
Stammgast
#51 erstellt: 02. Feb 2014, 15:47
Hallo Sal,

fehlerhafte Elektromotore im CDP-101 (es gibt davon 5!! Stück) habe ich bislang noch nicht erlebt... Zum Ausbau der Motore für die Lasernachführung und Andrücker kenne ich keine besonderen Tricks: es genügt ein gesundes Augenmass und etwas Geduld... einfach die Motore samt Haltewinkel losschrauben... Beim Wiedereinbau die Vorspannung der Zahnsegmente an der Abtasteinheit beachten! Die Abtasteinheit samt ihrer beiden Führungsstangen kann hierbei im Gerät verbleiben. Wenn du die Motore unbedingt separat testen möchtest, z.B. mit einem Labornetzteil, empfehle ich, die Kabel an den Lötfahnen der Motore zu trennen (Lage markieren). Nach Möglichkeit keine Steckverbindungen trennen... der Kabelverhau ist eh schon unübersichtlich genug...

hier gibts hübsche Bilder... aber der Text ist leider auf Französisch:

http://vintage-audio-laser.com/A-l-atelier-page-27

Vielleicht noch ein kleiner Hinweis ganz zum Schluss: Wenn es irgendwie geht, sollte man es unbedingt vermeiden, die Frontblende samt Tastatur zu lösen oder auszubauen... die Leiterfolien werden im Alter äusserst empfindlich: die aufgedruckten Leiterbahnen aus Graphit können sich lösen oder gleich komplett zerbröseln... dadurch wird die Tastatur unbrauchbar... am besten einfach in Ruhe lassen.

Grüße,

maurice
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