PA Endstufe Electro Voice 7300 reparieren

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PhoKe
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 08. Jan 2011, 19:50
Hey Kollegen,

Ich hoffe der Thread ist hier richtig, immerhin ist die Kiste schon gute 20 Jahre alt.

ich hab bei nem Freund einen alten EV 7300 aus dem Keller gezogen, der beim ersten Test auf beiden Kanälen nur fiese Quietsch-Geräusche von sich gab. Nach wenigen Sekunden wurden die Transistoren dann heiß.

Nun die Fragen: Kennt jemand dieses Fehlerbild? Die Transistoren hab ich schon draußen, die sind alle OK.

Hat jemand einen brauchbaren Schaltplan? Derjenige, der überall im Netz kursiert, taugt leider nichts... Na, ne Stückliste würde mir eigentlich schon reichen.

Danke euch, Philipp


[Beitrag von PhoKe am 08. Jan 2011, 20:04 bearbeitet]
PhoKe
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 10. Jan 2011, 02:24
Also, ich habe jetzt in der Vorstufe einen Kondensator neu verlötet, da war ein Fuß gebrochen...

Das Resultat ist jetzt, dass man bei vollem Pegel ein sehr schwaches Signal am Ausgang hört. Das ist auf beiden Kanälen gleich.

Natürlich werden dabei die Transistoren nach wie vor sehr heiß...

Was mir noch auffällt: Der Schalter für den Brückenmodus bringt keine Veränderungen, alles klingt wie vorher und beide Kanäle kriegen Saft...

Wie sollte ich jetzt weiter vorgehen, um den Fehler zu finden?
bukongahelas
Inventar
#3 erstellt: 10. Jan 2011, 05:03
Wenn Endtransistoren ohne angeschlossene Boxen (Last)
heiß werden, fließt durch die T ein zu hoher Strom,
der sog Ruhestrom(Bias).
Der RS soll die T etwas "vorwärmen", ganz ohne RS würden
sie sog Übernahmeverzerrungen (wenn der N vom P Transistor
die Halbwelle übernimmt) erzeugen.
Den RS mißt man als Spannungsabfall über den
Emitterwiderständen der ET und kann den Strom über
I=U/R berechnen. Typische Werte sind ca 20-100mV geräteabhängig,
genauer Wert siehe Servicemanual.
Eingestellt wird der RS an einem Trimmpoti, könnte
Kontaktprobleme haben, bei vielen Amps steigt dann
der RS auf Max. Poti reinigen oder neu.
Auch alle anderen Bauteile kontrollieren.
Endstufen sollen (bei kurzgeschlossenem Eingang=ohne Signal)
am Ausgang (vor dem Schutzrelais) max 1V bringen (ideal null). Typisch sind wenige mV.
Kann man prüfen wenn man Voltmeter zwischen Endstufenausgang (vor dem Relais) und Masse (Knotenpunkt Siebelkos) schaltet.
Also DC-Null(Offset) und RS kontrollieren.
Ebenso Betriebsspannungen B+B- (typisch +-50 bis +-100V
je nach Amp-Potenz) und Hilfsspannungen.
Falls es ein Stereoamp ist: Werden beide Kanäle heiß
oder nur einer ?
bukongahelas
PhoKe
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 11. Jan 2011, 15:35
Nochmal etwas genauer zum Symptom:

Die Transistoren werden ohne Signal nicht heiß, erst bei ganz offenen Reglern. Aber das is ja sicher normal, auch wenn eben nur sehr leise Musik zu hören ist.

Die Betriebsspannungen liegen bei +/- 70,4 V, die Versorungsspannungen liegen auch alle an.

Über den 0,51 Ohm Wiederständen der Endtransistoren (16 Stück T-03, MJ 15025 und 15024) messe ich 10 - 12 mV, also 19,6 - 23,5 mA Ruhestrom.

Das kommt mir ein bisschen wenig vor, aber ich finde im Netz leider keine Werte. Im Service Manual wird eine andere Messmethode vorgeschlagen, dort steht: "With both channels at idle, the AC line current should be approximately 0,6 amps." (sinngemäß: ohne Signal sollte der Verstärker 0,6A Ziehen. Wobei hier von 120V Wechselspannung ausgegangen wird!)

So käme ich rechnerisch bei 240V auf 0.3A Ruhestrom, also 18,75mA pro Transistor, was ja passen würde...

DC-Null bei kurzgeschlossenem (ebenso wie bei offenem) Eingang ist nur bei voll aufgedrehtem Regler messbar, aber dann auch nur 1 mV. Liegt hier vielleicht irgendwo der Fehler?

Das Problem tritt bei beiden Kanälen gleichermaßen auf, obwohl die Emitterstufen vollkommen diskret aufgebaut sind. Deswegen habe ich jetzt auch die Vorstufe im Verdacht, aber hier liegen auch die Versorgungsspannungen an, ansonsten weiß ich nicht, was ich hier testen kann...

Am Ausgang liegt übrigens nur noch knapp die Hälfte des Eingangspegels an ^^

Danke für die Hilfe, Philipp


[Beitrag von PhoKe am 11. Jan 2011, 17:52 bearbeitet]
shabbel
Inventar
#5 erstellt: 11. Jan 2011, 17:00
Hast Du die Boxenausgänge auf Gleichspannung gemessen? Nicht, daß Du Deine Boxen abschießt.
PhoKe
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 11. Jan 2011, 19:07
Ja, keine Gleichspannung. Aber da kommt ja eh nichts an...

Zum testen nehm ich auch immer irgendwelche ollen Lautsprecher, man weiß ja nie...

Also bei -0dB Eingangssignal kommen am Ausgang noch ca. 150 mV an.


[Beitrag von PhoKe am 11. Jan 2011, 19:58 bearbeitet]
shabbel
Inventar
#7 erstellt: 11. Jan 2011, 20:23
Dann jetzt erstmal alle Elkos der Endstufe außer den großen Bechern austauschen.
PhoKe
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 11. Jan 2011, 20:28
Echt, alle 20? Passt das ins Fehlerbild?

Naja, andererseits kosten die ja nicht viel und sind ja auch schnell draußen...
PhoKe
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 11. Jan 2011, 21:55
So, hab jetzt mal alle Elkos ausgebaut, und siehe da, ca. die Hälfte hat kaum noch Kapazität... Aber verursacht denn der Kapazitätsverlust der Koppelkondensatoren wirklich den Verlust der gesamten Verstärkung?


[Beitrag von PhoKe am 11. Jan 2011, 22:04 bearbeitet]
shabbel
Inventar
#10 erstellt: 11. Jan 2011, 22:39
Es kommt eher darauf an, ob bei Gleichstrom ein Durchlaß entsteht. Der verursacht weitere Probleme. Hoffe, Du weißt, wo Plus und Minus sind!
PhoKe
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 11. Jan 2011, 23:33
Jepp, das steht dankbarerweise auf der Platine...
bukongahelas
Inventar
#12 erstellt: 12. Jan 2011, 04:28
Die Endstufen könnten auch hochfrequent schwingen,
zB durch zu geringen Ruhestrom oder gealterte Bauteile.
Da die kleinen Elkos nun neu sind, ist das eigentlich
unwahrscheinlich. Zur Sicherheit mit Oszilloskop kontrollieren, Oszi am Ausgang wie Boxen anschließen.
bukongahelas
shabbel
Inventar
#13 erstellt: 12. Jan 2011, 07:51
Die kleinen Elkos sind ja so preiswert, da ist es bei Endstufenproblemen meißt sinnvoller, auszutauschen, als weiter zu messen.
PhoKe
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 12. Jan 2011, 23:46
Also noch sind die neuen ja nicht drin, erstmal abwarten bis die kommen, dann berichte ich hoffentlich über einen Erfolg...
PhoKe
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 17. Jan 2011, 11:00
Und JA, die ELKO-Kur war ein voller Erfolg!

Ich hab einfach für ca. 5€ sämtliche ELKOs außer die beiden großen Sieb-ELKOs getauscht, und nun tut er, was er soll: kräftig schieben. Und klingt dabei auch echt super...

Also danke euch allen, ihr wart mir eine riesen Hilfe!
shabbel
Inventar
#16 erstellt: 17. Jan 2011, 11:17
Freut mich.
christian40
Neuling
#17 erstellt: 21. Aug 2019, 13:43
Hallo an alle,

ich bin neu hier und hoffe ihr könnt mir helfen bin am Verzweifeln.
Habe 3 EV 7300 Ampliefer, so zu meinem Problem :
Wenn ich meine Endstufen ausschalte also alle 3, dann habe ich das Problem das die Clip LED´S
nach paar sek anfangen zu leuchten für ca 10-20 sek werden dann immer schwächer und gehen dann aus.Und es ist egal ob was angeschloßen ist oder net. Aber alle laufen ohne Probleme. Nur die sch… led´s treiben mich in den Wahnsinn. Ich weiß auch net ob das normal ist bzw war in der serie. Bitte helft mir

Dankee
Poetry2me
Inventar
#18 erstellt: 21. Aug 2019, 20:01
Das ist wahrscheinlich normal.

Beim ausschalten dauert es ein paar Sekunden, bis die Versorgungsspannungen verschwunden sind, denn die Siebelkos im Netzteil müssen sich entladen.
Dabei gibt es undefinierbare Signalauslenkungen am Ausgang.
Das ist eigentlich bei allen Verstärkern so, nur haben die meisten Verstärker ein Relais in der Lautsprecherschutzschaltung, welches die Lautsprecher im Monent des Ausschaltens von der Endstufe trennen, so dass die Lautsprecher keinen Schaden durch den "Ausschalt-Plopp" nehmen.

Jetzt ist die Frage, ob die Endstufe überhaupt ein Relais am Ausgang hat.

- Johannes
Rabia_sorda
Inventar
#19 erstellt: 21. Aug 2019, 21:52
christian40
Neuling
#20 erstellt: 22. Aug 2019, 07:23
OK das ist gut zu wissen das es anscheinend normal ist, weil das wäre echt sehr sehr wunderlich wenn alle 3 kaputt wären. Ob die eine schutzschaltung haben keine Ahnung habe sie noch nicht auf gemacht.
Aber muß sie heute aufmachen weil ich den Lüfter wechseln will, bzw muß die sind so extrem laut :-)
christian40
Neuling
#21 erstellt: 22. Aug 2019, 08:19
Sorry aber ich bin jetzt kein elektro profi um mich da auch nur zu ansatzweiße zurecht zu finden, :-)
Aber ich habe die 7300 und nicht 7300A. Oder wo liegt der unterschied bei denen 2
lg
Poetry2me
Inventar
#22 erstellt: 22. Aug 2019, 10:21
7300 versus 7300A:
Keine Ahnung, aber meistens liegen die Modelle sehr nah bei einander, wenn nur ein Buchstabe angehängt wurde.

Die Schutzschaltung scheint nur im Notfall einen Kurzschluss am Ausgang zu machen. Sonst kein Relais erkennbar.

Der Schaltplan ist niocht ganz vollständig, weil Netzteil fehlt.

Verstärkerschaltung ist wohl ein Circlotron, was v.a. bei Bühnentechnik verwendet wird. Gelegentlich aber auch in HiFi (z.B. Yamaha A-S2000 aufwärts)

- Johannes
CarlM.
Inventar
#23 erstellt: 22. Aug 2019, 11:07
Hallo Johannes und Christian,

auf der Homepage von Electro Voice ist das Owner's Manual inkl. aller Schaltpläne zum Download bereit.
http://www.electrovo...S4m_nABXucB6ijShnPyk

Auf Seite 11 von 13 wird man fündig:
1. Es gibt hier ein LS-Schutzrelais, das bei Gleichspannung und Kurzschluss am LS-Terminal wirkt.
2. Die Clip-LED findet man auf derselben Seite links unten neben der vertikalen durchbrochenen Linie. Die LED wird bei ordnungsgemäßem Betrieb durch einen parallel geschalteten Transistor überbrückt, so dass sie dann nicht leuchtet. Nach dem Ausschalten gerät dieser Transistor offensichtlich schneller in den nichtleitenden Bereich als die LED-Spannung sinkt. Es ist also alles okay.
3. Zum Lüfter: Beim Lüfter ist Vorsicht geboten, wenn man einen Ersatz einbauen will. Offensichtlich wird er auch bei 230V-Modellen mit 110V-AC betrieben. Er schaltet sich irgendwo zwischen 70-90°C ein. Eine 230V-Type müsste anders angeschlossen werden, um nicht mit halber Kraft zu werkeln.


[Beitrag von CarlM. am 22. Aug 2019, 11:09 bearbeitet]
christian40
Neuling
#24 erstellt: 22. Aug 2019, 12:22
Hallo CarlM ,

ja habe die Pläne mir schon am ersten Tag runtergeladen aber auch nur weil ich wissen wollte wie richtig gebrückt wird von den Lautsprechern. Weil ich da etwas auf dem schlauch stand. Denn ich wußte nicht wie ich das brücken kann, denn Plus mit Plus uftz dachte ich mir kann doch gar net sein. Aber ich bin etwas besseren belehrt worden
So Habe jetzt mal alle 3 unter lasst getestet, bei der einen scheint auch die Thermoschaltung einen zu haben denn kaum ist die Endstufe an und zack lüfter auf Hochtour und laut wie sch….

Also muß ich die lüfter raus machen und neue viel leißere rein setzten hat einer eine Empfehlung???
lg
rummsdikabumms
Stammgast
#25 erstellt: 22. Aug 2019, 13:15

christian40 (Beitrag #24) schrieb:
Habe jetzt mal alle 3 unter lasst getestet, bei der einen scheint auch die Thermoschaltung einen zu haben, denn kaum ist die Endstufe an und zack lüfter auf Hochtour und laut wie sch….


Dahinter kann auch ein latenter Defekt lauern. Der Thermoschalter ist ziemlich robust, d.h. er schaltet sehr wahrscheinlich weil die Kiste auch wirklich zu heiß wird. Die PAs sollten nach all den Jahren vorsorglich vom Fachmann gewartet werden, bevor die großen Rauchwolken aufsteigen

Lüfter gibt's endlos viele Typen. Entscheidend sind
1) Einbaumaße (Lochabstand)
2) Fördermenge und Kennlinie
3) Betriebsspannung (AC oder DC)
4) Eignung für "mehrstufigen" Betrieb, der hier über einen extra Widerstand parallel zum Thermo-Schalter realisiert wurde.
Bei PA's dieser Klasse sind Lüftergeräusche völlig normal, allerdings gibt es inzwischen wesentlich leisere Typen bei gleicher Performance.
Am besten machste mal ein Paar aufschlußreiche Fotos von dem Propellerheinz, wenn's geht auch von seinem Typenschild, und stellst sie hier ein.
christian40
Neuling
#26 erstellt: 23. Aug 2019, 13:38
So bin leider erst jetzt dazu gekommen bilder vom Lüfter zu machen
IMG_20190823_152257
IMG_20190823_152146
IMG_20190823_152340
CarlM.
Inventar
#27 erstellt: 23. Aug 2019, 14:35
Das wäre dann dieses Modell:
https://www.nmbtc.com/parts/4715fs-12t-b50-d00/

Allerdings sollte man in Deutschland eine 50Hz-Version nehmen.
Der Link soll auch nur dazu dienen, die wichtigsten Parameter zu erfahren.

Ansonsten solltest Du den Rat von rummsdikabumms ernst nehmen. Es ist sicherlich logisch, dass wenn bei nur einem der drei Verstärker der Lüfter sofort anspringt, ein Fehler vorliegen muss.

p.s.
Der Lüfter kostet bei mouser oder digikey ca. 12,50 EUR.


[Beitrag von CarlM. am 23. Aug 2019, 14:37 bearbeitet]
christian40
Neuling
#28 erstellt: 23. Aug 2019, 15:00

CarlM. (Beitrag #27) schrieb:
Das wäre dann dieses Modell:
https://www.nmbtc.com/parts/4715fs-12t-b50-d00/

Allerdings sollte man in Deutschland eine 50Hz-Version nehmen.
Der Link soll auch nur dazu dienen, die wichtigsten Parameter zu erfahren.

Ansonsten solltest Du den Rat von rummsdikabumms ernst nehmen. Es ist sicherlich logisch, dass wenn bei nur einem der drei Verstärker der Lüfter sofort anspringt, ein Fehler vorliegen muss.

p.s.
Der Lüfter kostet bei mouser oder digikey ca. 12,50 EUR.

Nee nee die lüfter laufen laufen alle mit dierekt von Anfang, bei der neueren ist es ok damit kann man leben, bei der 2.alten hält sich in grenzen und bei der 3 ist halt das Problem das er normal anläuft und dierekt nach paar sek. auf höchsttempo geht. Egal ob die Endstufe unter last mit halb hochgedrehter lautstärker oder ganz unten.
CarlM.
Inventar
#29 erstellt: 23. Aug 2019, 15:02

christian40 (Beitrag #28) schrieb:
... und bei der 3 ist halt das Problem das er normal anläuft und dierekt nach paar sek. auf höchsttempo geht. Egal ob die Endstufe unter last mit halb hochgedrehter lautstärker oder ganz unten.


... und das soll kein Defekt sein? Ist also normal, wenn die anderen beiden das nicht machen?
eckibear
Inventar
#30 erstellt: 23. Aug 2019, 20:49

die Lüfter laufen alle direkt von Anfang, bei der neueren ist es ok, damit kann man leben, bei der 2. alten hält sich in grenzen und bei der 3. ist halt das Problem, dass er normal anläuft und direkt nach paar Sek. auf Höchsttempo geht. Egal ob die Endstufe unter Last mit halb hochgedrehter Lautstärke oder ganz unten.

Das Verhalten der dritten PA ist mitnichten normal:
Gewollt ist bei allen, dass die Lüfter nach dem Einschalten und im Standby und bei kleiner Last langsam laufen, damit die Kiste wenigstens etwas Luft bekommen. Dieser Modus wird mit einem Serien- bzw. Vorwiderstand erreicht.
Erst wenn es zu warm wird schaltet der Bimetallschalter und überbrückt den Vorwiderstand. Einfach, zuverlässig, wirkungsvoll. Die dritte PA wird offenbar gleich nach dem Einschalten sehr schnell zu heiß, zumindest erkennt der Thermoschalter das so. Das wäre ein erheblicher Fehler, der unbedingt behoben werden muss, um den Rest nicht auch noch abzufackeln.

Wenn die Daten des Lüfters stimmen hat er 45dB Geräuschpegel (wie auch immer gemessen/bewertet, das "Datenblatt" ist ein Witz). Der leiseste Ersatz mit vergleichbarer Kühlleistung hat 40dB. Das wäre kaum ein Unterschied. Evtl. sind aber die alten Lager ausgeschlagen. Sollen zwar Kugellager drin sein, aber nachgefettet wurden die in all den Jahren sicher nie, weswegen sie früher oder später genau so klappern wie ausgelutschte Gleitlagerbuchsen.
Hier ein Paar Typen zur Auswahl, in 115V (würden ohne Umbauten passen) und in 230V Luftikusse
Mechwerkandi
Inventar
#31 erstellt: 24. Aug 2019, 09:28

eckibear (Beitrag #30) schrieb:

Sollen zwar Kugellager drin sein, aber nachgefettet wurden die in all den Jahren sicher nie, weswegen sie früher oder später genau so klappern wie ausgelutschte Gleitlagerbuchsen.

btw:
Die Lager in diesen Lüftern, gleich ob Gleit- oder Wälzlager, haben eine Lebensdauer-Schmierung.
Eine Ergänzung des Schmierstoffes ist nicht vorgesehen und wäre auch wirtschaftlich nicht darstellbar.
Das sind reine Wegwerf-Artikel.
eckibear
Inventar
#32 erstellt: 24. Aug 2019, 11:57
Schon klar. Häufig gehen alte Kugellager wegen verharztem Schmierfett futsch, v.A. wenn in diesem Zustand weitergeorgelt wird. Auch wenn sie 10 Jahre und mehr unbenutzt ("neu") im Regal liegen ist das Fett nur noch irgendeine Pampe. Für versierte Bastler ist Auswaschen und Fetten der Lager bei einigen Konstrukten schon machbar, ggf. auch Erneuern der Lager.
Ein neuer Marken-Lüfter kann je nach Anforderungen schon Einiges kosten.
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