Reparatur "light"

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Ohmchen
Neuling
#1 erstellt: 19. Jan 2012, 12:52
Peace Folks!

Ich hab mir vor ein paar Tagen einen Onkyo Integra A-8015 gebraucht gekauft. Der Sound sitzt leider nicht ganz mittig im Panorama.

Potis sind gereinigt. (Kontakt 60 + WL)

Auf dem linken Kanal fehlen immernoch minimal Bass und Höhen. Was ist zu tun? Die Elkos neu, oder den Lautstärke-Poti auswechseln? Oder beides?

Mist, verdammter! Ich mag den Sound von der Kiste - schön direkt und präsent - wenn diese kleine Macke nicht wäre.

Ist mein erster Beitrag, wird wahrscheinlich nicht der letzte...
WinfriedB
Inventar
#2 erstellt: 19. Jan 2012, 20:38
Elkos auswechseln wirds in einem solchen Fall kaum bringen - wenn (Koppel-)Elkos an Kap. verlieren, dann werden die Bässe "dünner". Wenn auch noch die Höhen verschwinden, würd ich eher mal in der Klangregelstufe suchen. Dort gibt es meistens ein Netzwerk aus Kondensatoren, Widerständen und Klangreglerpotis - wenn da mehrere Teile oder Lötstellen gleichzeitig ausfallen, wäre es denkbar, daß sich der Klang derartig verändert.

Es könnte auch an den Klangregelpotis selbst liegen, sie zu reinigen kann sicher nichts schaden.

Ach ja, du schreibst "fehlen minimal". Vermutlich hast du keine Ausrüstung, um den Freq.gang exakter zu messen - ein Frequenzgenerator und ein Röhren- oder FET-Voltmeter (Digitalvoltmeter zeigen bei höherfrequenten Wechselspannungen manchmal Unsinn an) oder gar ein Oszi sehr hilfreich, um festzustellen, wie stark die Freq.gänge beider Kanäle tatsächlich abweichen.
Ohmchen
Neuling
#3 erstellt: 19. Jan 2012, 21:53
Jo! Schönen Dank für die schnelle Antwort!

Die Sache hat sich schon erledigt. Ich den Amp wieder zurückgebracht.
Werde versuchen das gleiche Gerät irgendwo anders aufzutreiben.
Vielleicht erhält der Thread hier dann neuen Vorschub

Die Tage kommt auch noch ein Sansui AU-X33G bei mir rein.

Vielleicht gibts dann auch das kleine Middleclass-Highend-Vergleichshören.

Mmh... appropos ausmessen: Ich verlasse mich bislang noch auf meine Ohren.
Klar: Total subjektiv. Aber durch Jahrelange Mix-Erfahrung weiss ich schon wo
bei welchem Instrument die Formanten sitzen. Paradoxerweise konnte man
bei dem Onkyo recht gut hinhören. Den kann man komfortabel stereoinvers,
mono, Summe links/mono rechts und umgekehrt schalten.
Das war auch unter anderem der Grund mir das Ding zu besorgen - für meine
passiven Monitore...

kannst du mir eine Oszi-Software empfehlen?
Poetry2me
Inventar
#4 erstellt: 20. Jan 2012, 08:41

Mmh... appropos ausmessen: Ich verlasse mich bislang noch auf meine Ohren.


Finde ich nicht falsch. Mit Erfahrung kann man da auch weit kommen.

Ein guter Verstärker in Kombination mit guten Passivmonitor LS ist nach meiner Erfahrung aktiven Monitor LS ebenbürtig, wenn man sich in ähnlicher Preisklasse bewegt.

- Poetry2me
norman0
Inventar
#5 erstellt: 20. Jan 2012, 10:35
Hallo Ohmchen,

herzlich Willkommen im Forum. Bist Du sicher, dass es nicht an den Lautsprechern bzw. deren Aufstellung liegt. Klemme doch den linken mal auf rechts und umgekehrt. Wenn das Problem wandert liegt es am Verstärker, wenn nicht dann an den Boxen.
Ohmchen
Neuling
#6 erstellt: 20. Jan 2012, 16:21
Toll, dass sich hier so viele Inventare zu meinem bescheidenen Thema
melden!

Wie gesagt: wahrscheinlich geht das Ganze noch weiter,
wenn der neue gebraucht-Kram bei mir anlandet.
Ich rechne mit dem schlimmsten.

Also ganz ehrlich: Ich hätte es so machen sollen:

Den Amp nachträglich ein bischen runterhandeln, er war nämlich
kein Schnäppchen (90 Euro) sah aber sehr gut aus, war auch
nicht verraucht. Dann hätte ich hier wirklich mal das social-network
aktivieren können, inclusive technischer Detailberatung.

So bin ich jetzt den einfachen Weg gegangen.

Natürlich habe ich, bevor ich den Thread eröfffnet habe, alles
gegengecheckt, Kopfhörer, zweites Paar Boxen, Seiten vertauscht,
auch die Klangregelung war schon mal gereinigt.
Ist doch selbstverständlich, oder?

Ich stelle hier mal eine naive Frage, weil sie mir gerade immer
öfter durch den Kopf geht:

Warum führt man Monitore aktiv aus?

(Ich selbst habe da in letzter Zeit ein paar Feststellungen gemacht.)
hf500
Moderator
#7 erstellt: 20. Jan 2012, 16:32

Ohmchen schrieb:

Warum führt man Monitore aktiv aus?



Moin,
weil man dann als Entwickler den Signalweg vom Verstaerkereingang bis zu den Lautsprecherchassis unter Kontrolle hat und den Klang der Lautsprecher ziemlich genau definieren kann. Passive Lautsprecher sind immer noch, wenn auch im geringen Ausmass, abhaengig vom Verstaerker und der Verkabelung (falls man wirklich vollkommen ungeeignete Strippen verwendet).
Ausserdem kommt zumindest bei "echten" Aktivlautsprechern die volle Verstaerkerleistung am Lautsprecher an, da jedes Chassis seinen eigenen Endverstaerker hat, der direkt angeschlossen ist. Man kann also mehr Schalldruck aus einer gegebenen Leistung holen. Die elektronische Frequenzweiche liegt vor den Endverstaerkern und kann somit keine Verluste verursachen.
Bei Heim-HiFi konnten sich Aktivlautsprecher nicht durchsetzen, weil man keine imposante Elektronik aufeinanderstapeln muss und keinen dicken Verstaerker zum Angeben braucht. Sind die Aktivlautsprecher empfindlich genug (1V reicht), dann reicht als Zuspieler schon ein ordentlicher MP3-Player...

73
Peter


[Beitrag von hf500 am 20. Jan 2012, 16:36 bearbeitet]
Ohmchen
Neuling
#8 erstellt: 02. Feb 2012, 13:40
Jo, Peter!

Gibt es Vertärker, die sich besonders gut eignen um damit Aktive zu bauen?
Bedeutet das, dass für ein 2-wege System 4 Verstärker arbeiten?
Einer für den Hochpass-Weg und einer für den Lowpass pro Kanal?
Nach einer Frequenzweiche?
Geht das auch andersrum, also 1 Endverstärker, danach Frequenzweiche?

Tschuldigung, die vielen Fragen...
Ohmchen
Neuling
#9 erstellt: 02. Feb 2012, 13:56
Nagut, abgesehen von der aktiv/passiv-Frage, komme hier
wieder zu Kerngeschäft zurück:

Ich bin langsam wirklich Konfus!

Es handelt sich nun schon zum dritten Mal um den gleichen Defekt:

Bei all der schönen 80er-Jahre-Gebrauchtelektronik war bislang einer von
beiden Kanälen gehandicapped, sprich ca. 5dB leiser. Angefangen bei dem
bereits erwähnten ONKYO A-8015, danach flatterte mir ein SANSUI AU-G33X
ins Haus, mit dem gleichen Problem (+ Kontaktproblem in der Klangregelung)
und jetzt zur Abwechslung mal ein CD-Player, ein Blaupunkt CP-2850
(rechte Seite leiser und etwas matter).

Die beiden letzteren befinden sich noch in Haus.

Gibt es eine Rettung?

Hat hier jemand ähnliches erlebt?

Habe ich nur Pech oder ist das eine geheime Ebay-Seller-Verschwörung?

P.S.: Unnötig zu erwähnen, dass ich natürlich sämtliche Ausschluss-
Massnahmen ergriffen habe. Es handelt sich bei der Sache um
Ohmchens unüblche Problemchen auf zwei unterschiedlichen Sound-
systemchen.
Poetry2me
Inventar
#10 erstellt: 02. Feb 2012, 15:04
Aktiv/Passiv Frage

Die Grundprinzipien, warum Aktivlautsprecher im Allgemeinen als das überlegene Konzept gegenüber Passivlautsprechern angesehen werden, hat Peter Dir ja ganz treffend dargelegt.
Deine Vermutung ist richtig: Bei Aktivlautsprechern gibt es mehrere Endstufen pro Lautsprecher, also mindestens vier, manchmal sechs, wo man in der Passivversion nur zwei Endstufen hat.

Was den Erfolg der Aktivtechnologie am HiFi Consumer Markt angeht, würde ich durchaus ernsthafte Gründe sehen, weniger ein Statusdenken ("...keinen dicken Verstaerker zum Angeben..."). Eine HiFi-Kette mit Passiv-Lautsprechern ist ganz einfach preisgünstiger. Wenn man die Faktoren Aufbau im Hörraum, Verkabelung und Wartung mit dazunimmt, dann addieren sich beim Aktivkonzept weitere ungünstige Aufwände. Jeder Lautsprecher braucht dann z.B. einen Netzspannungsanschluss, erzeugt Wärme und hat eine insgesamt deutlich schlechtere MTBF (Mean Time Between Failure) durch die aktive Elektronik. Die Verkabelung ist nicht so leicht auf größere Längen auszulegen. Brummprobleme sind zuverlässig eigentlich nur durch symmetrische Verbindungen (XLR) zu lösen. Solche Anschlüsse sind aber Mangelware im erschwinglichen HiFi-Preissegment etc. etc.

Insgesamt gibt es also eine Reihe von Gründen, warum die Aktivbox im HiFi Markt nicht so erfolgreich ist wie die Passivbox.


Kanalungleichheit bei HiFi-Klassikern

Ich muss sagen, dass ich bisher noch glück gehabt habe und zumindest in den meisten Fällen auch einene Schalter oder Regler dingfest machen konnte, der durch Alterung eine Kanalungleichheit ausgelöst hat. Manchmal hat man das auch bei neuer Elektronik, so z.B. kürzlich erlebt bei einer PC Soundkarte "m-audio Audiophile 2496", wo ein Kanal von Hause aus leiser ist. Wegen SMD Bauweise hatte ich bisher keine Lust da ranzugehen.

Also sicher kommt es bei Klassikern häufiger vor, aber Du hast da sicher etwas Pech gehabt, wenn es zu 100% so war.


- Poetry2me
Ohmchen
Neuling
#11 erstellt: 02. Feb 2012, 16:32
Ja, da mag was dransein.

Vollaktiv heißt also auch - pro Chassis 1x Netzbrummen.
Ist es wirklich so schlimm?

Nochmal zu Kernthema:

Also mit dem Blaupunkt ist es vielleicht doch nicht so arg.
Das Ding hat 2 Paar analoge Ausgänge, einen regelbaren.
Man hat also etwas Auswahl. Ich hab mich eben nochmal
komplett durch die Kette gehört. Am Kopfhörerausgang
ist alles normal. Am Verstärker-Kopfhörerausgang meine
ich auch noch keine nenneswerte Verschiebung zu hören.

Also klar:
Irgendeine dunkle Macht hat also Besitz von einer der Laut-
sprecherleitungen ergriffen.

Gestern lief alles noch rund. Mit einem anderen Player.

Für den Signal/Rauschabstand ist es doch ziemlich kacke,
wenn es zwischen den Kanälen ein Gefälle von 4,5 dB gibt,
oder? Ich meine das trübt doch tatsächlich den Hörkomfort !?

Achtung ich bringe jetzt mal was abwegiges!

Der CD-Player kam ziemlich gefrostet bei mir Zuhause an,
heute Morgen. Da war ziemlich direkt ein Unterschied zu hören,
also zwischen den Kanälen. Ich hab die Kiste dann erstmal
"warmlaufen" lassen. So um Mittag rum hatte das Ding dann
seinen "Betriebspunkt" erreicht. Und das Problemchen war
nicht mehr so deutlich. Warum ist diese Sch.. -Elektronik
bloss so empfindlich?

Appropos Warmlaufen:
Mir hat mal ein Spezialist eine DAC/Player-Combo vorge-
spielt. Der meinte auch todernst, dass das Zeug erst
seinen Betriebspunkt erreichen muss. Wohlgemerkt:
Es handelte sich um reines Digital-Equipment.
Ist das schon Voodoozauber oder bin ich etwa unsensibel?

Wer übrigens schriftliche Höreindrücke der letzten Tage möchte -
ich könnte da mal was schreiben. Abgesehen von den Weh-
wehchen, es gibt auch noch Dinge in dieser Kanalgetrübten
Klangwelt die funtionieren.

Ich hatte ja mal einen Buchtware Vergleich angedroht.
feddbemme
Neuling
#12 erstellt: 03. Aug 2013, 09:34
Hallo, ich bin neu hier und habe ein ähnliches Problem wie Ohmchen, auch mit dem A-8015.

Den Verstärker habe ich vor ein paar Tagen über ebay Kleinanzeigen erworben und die ersten 2 Tage hat alles super funktioniert. Gestern oder vorgestern hat dann eine Box (der rechte Ausgang) angefangen teilweise zu "knistern" (ich wüsste nicht, wie ich das Geräusch anders beschreiben soll.) Dies war zwar ein wenig störend, hielt sich aber noch im Rahmen. (Wobei es das erste mal ist, dass ich keine Computerboxen nutze, insofern bin ich da noch recht unempfindlich was Ton betrifft.) Seit heute ist jedoch die rechte Box ne ganze Ecke leiser geworden. Dies kann ich mit dem Balance-Regler (ungefähr auf die 5) ausgleichen, jedoch wird dabei auf der betroffenen Box der Ton extrem dumpf und das "Knistern" wird so stark, dass man eigentlich nicht mehr zuhören möchte.
Wenn ich die Boxen tausche wandert das Problem zur anderen Box, damit schließe ich die Boxen als Übel schon mal aus. Die Boxen sind übrigens diese hier: http://ifatwww.et.uni-magdeburg.de/~madaus/kbig.html

Gibt es typische Fehlerquellen, die man recht leicht bei so alten Geräten eliminieren kann und die häufig auftreten? Ich habe mich damit noch nicht so stark beschäftigt, würde mich aber bei Gelegenheit da noch ein bischen einlesen.
Außerdem habe ich auch kein Problem damit, den Verstärker aufzuschrauben, ein grundlegendes elektrotechnisches Verständnis ist vorhanden und löten ansich ist ja nicht so schwer, solange es nicht zu friemlig wird, man muss nur wissen, welche Teile man braucht

Viele Grüße, feddbemme
jeanshifi
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 03. Aug 2013, 10:47
Mit meinem A-8250 hatte ich auch die Probleme. Da war es der Balanceregler.
Schau mal nach bei:
http://www.hifi-forum.de/viewthread-220-4391.html

Sorry, kriege es mit dem link nicht hin.

Gruß
Jens
feddbemme
Neuling
#14 erstellt: 03. Aug 2013, 11:06
Danke, dann werde ich das mal versuchen. Ich komme allerdings frühestens Montag dazu, werde aber berichten, sobald ich soweit bin.
feddbemme
Neuling
#15 erstellt: 05. Aug 2013, 20:02
Gut ding will Weile haben.

Nein natürlich nicht, ich hab nur grad keinen Schraubenzieher da, der lang genug ist, um zwischen die Kühlrippen zu passen. Daher wollte ich nochmal einfach so was fragen:
Jeanshifi, du schreibst was mit Kontaktspray. Ist dieses erforderlich, oder tut es da was x-beliebiges andres auch? (Es gibt ja oft haufenweise Spezialöle und sonstwas, wovon nicht unbedingt alles sinnvoll ist, wenn man es nicht oft nutzt.)

Viele Grüße, feddbemme
jeanshifi
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 05. Aug 2013, 20:52

Jeanshifi, du schreibst was mit Kontaktspray. Ist dieses erforderlich, oder tut es da was x-beliebiges andres auch?

Zu diesem Thema gibt es im Forum bereits viele threads....was x-beliebiges tut es auf keinen Fall! - suche einfach mal diesbezüglich im Forum.

Schöne Grüße,
Jens
feddbemme
Neuling
#17 erstellt: 08. Aug 2013, 14:42
So, endlich habe ich es mal geschafft, den Verstärker wirklich zu öffnen.
Das Poti vom Balance-Regler sieht genau so normal aus, wie die beiden links daneben. Stutzig wurde ich aber, als ich das Lautstärke-Poti abgeschraubt habe, um genügend Platz für alles zu haben. Da war irgendwie schon an der Sicherungsmutter weiße Farbe drauf (warum auch immer...). Von innen sah es dann aber wirklich schlecht aus: Poti Lautstärke
Hab leider nur nen Handy-foto aber man kann es ja einigermaßen erkennen.
Das Gehäuse drumrum sieht ähnlich aus. So als ob sich derjenige nicht mal die Mühe gemacht hätte, alles aufzuschrauben, sondern nur den Gehäusedeckel abgenommen hätte und großflächig drumrumgesprüht...
An einer Stelle (etwa in der Mitte des Weges vom Poti) merkt man auch einen spürbaren Widerstand. Vielleicht habe ich ihn vorher einfach nicht gemerkt, weil durch das Rad der zu großer Hebel vorhanden war.

Meine Frage ist jetzt, inwiefern man dieses Poti auch auseinandernehmen kann, da ja praktisch 2 hintereinander sind? Von dem vorderen bekommt man ja dadurch das Gehäuse nicht wirklich ab und beim hinteren kommt man nicht sinnvoll an die Laschen, um diese aufzubiegen.
Einfach Kontaktspray reinzusprühen dürfte ja nur bedingt zielführend sein.

Und noch nen andres Thema dazu: Auf dem Bild sieht man oben eins der 3 Kabel in der Luft enden. Wo gehört das eigentlich hin? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das so gedacht ist. Es ist das mit der roten Markierung.
jeanshifi
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 09. Aug 2013, 05:50
Also ich versuchs mal der Reihe nach....

Der weiße Punkt könnte Sicherungslack für die Sicherungsmutter gewesen sein. Das macht man, dass sich die Sicherungsmutter nicht vom Gewinde löst.....Das ist bei meinen verstärkern auch so!

Der Poti schaut ziehmlich verdreckt und korrodiert aus (die Platine übrigends auch- viel Staub drauf). Den Potti würde ich erst mal ablöten und reinigen. Bei mir half reinigen mit Kontakt 60 und versiegeln mit Kontakt 61. Du kannst auch andere nehmen. Wichtig ist nur, dass zu zuerst einen Kontaktreiniger und danach ein Kontaktspray verwendest. Für die anstehenden Wartungsarbeiten würde ich den Potti ablöten und den dann erstmal richtig "sauber" machen und dann wieder alles dran und ausprobieren ob es wieder geht. Musst dir halt gut merken wo die Kabel dran waren. Über das eine nicht angeschlossene würde ich mir gar keine Gedanken machen. Ist doch kein Anschluss da! (war bestimmt Vorkonfektioniert für andere Pottis).

Schöne Grüße,
Jens
feddbemme
Neuling
#19 erstellt: 10. Aug 2013, 13:04
Sicherungslack kenne ich. Was dort drauf war, war wirklich Farbe. Der Spaß war ja auch nicht auf dem Gewinde sondern von außen auf der Mutter.

Ich habe das Poti jetzt ausgelötet und halb zerlegt, bin aber wieder mal an dem Punkt angekommen, wo ich nicht weiterkomme.
Poti halb zerlegt
Um das Poti komplett auseinanderzunehmen, müsste ich die Scheibe, die ganz oben draufgeklemmt ist, abbekommen. Inwiefern kann man die überhaupt abnehmen? Ich habe da irgendwie Angst was kaputtzumachen...
Bertl100
Inventar
#20 erstellt: 10. Aug 2013, 19:16
Hallo zusammen,

das ist doch so eine Klemmscheibe, die sich mit ihr schräg an der Welle angestellen Zungen an eben dieser Welle einkrallt. Die kann man schon abnehmen.
Am besten mit etwas ganz feinem zwischen die Zungen fahren, und diese leicht von der Welle abheben.

Gruß
Bernhard
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