Universum Verstärker defekt

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Xerionius
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 30. Jan 2012, 19:38
Guten Abend

ich habe vor einiger Zeit das uralte Komplettsystem "Hifi 6000" der Marke Universum (Quelle) auf dem Sperrmüll gefunden.
Der Verstärker rauschte beim Einschalten immer 20 sek. stark und beim drehen am Lautstärkeregler auch immer deutlich hörbar.

Nun passiert es auch beim hören auf relativ niedriger Lautstärke 3/10, dass es plötzlich ziemlich laut rauscht.
Leider macht es das etwas lauter hören quasi unmöglich.

Da der Verstärker sehr Bassstark spielt, denke ich, dass es nicht an verminderter Kapazität der Kondensatoren liegt, sondern an einem anderen Defekt.

Weiß jemand, was ich tun kann? Die Kondensatoren sehen auch noch gut aus (nichts ausgelaufen).

P.S.: Wichtig zu erwähnen wäre noch, dass es sehr gut sein kann, dass der Verstärker einige Jahre unbenutzt rumstand.

Ich hoffe, ihr könnt mir helfen.

lG
Xerionius
Verstärker 1Verstärker 2
Verstärker 3Verstärker 4
Verstärker 5Verstärker 5


[Beitrag von Xerionius am 30. Jan 2012, 20:18 bearbeitet]
Poetry2me
Inventar
#2 erstellt: 31. Jan 2012, 01:09
Hallo Xerionius,

wen das ein Rauschen ist, das ohne Bedienung irgendwelcher Schalter oder Regler von ganz alleine auftritt, dann hast Du es wahrscheinlich mit einem Fehler in einem Transistor zu tun. Auch die altern.

Hast Du denn einen Schaltplan dazu und bist Du ein wenig fit in Elektronik?

- Poetry2me
Xerionius
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 31. Jan 2012, 13:50
Das Rauschen tritt immer dann auf, wenn ich den Verstärker einschalte (wie als müsste erst ein Kondensator aufgeladen werden) oder manchmal wenn ich Lautstärke oder Bass höher drehe.
Schaltplan habe ich keinen (woher bekomme ich den?) dafür aber über ein wenig technisches Verständnis.
Leider fehlt mit aber auch jegliches Equipment zum messen, nur einen Multimeter könnte ich noch auftreiben.
Toni_
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 31. Jan 2012, 15:12
Hallo,

ist es der Verstärker ?

http://wegavision.pytalhost.com/Universum6000V/

Mit Schaltplan !




gruß
Toni
Poetry2me
Inventar
#5 erstellt: 31. Jan 2012, 15:18
Lass uns das ganze noch ein wenig eingrenzen. So ein Verstärker besteht aus vielen verschiedenen Schaltungsteilen, durch die das Signal der Reihe nach durch muss.

1. Tritt das Rauschen auch auf, wenn Du keine Quelle an den Verstärker angeschlossen hast?

2. Tritt das Rauschen evtl. nur bei Phono auf?

3. Ist das Rauschen unabhängig von der Einstellung des Lautstärkereglers oder lässt es sich lauter/ leiser regeln?

4. Wirken sich (wie bei Frage 1) die Klangregler und Klangschalter wie Loudness, Mute, Rumpelfilter etc. auf das Rauschen aus?

5.Ist das Rauschen auch auf Kopfhörer zu hören, wenn keine Lautsprecher laufen?

- Poetry2me
Xerionius
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 31. Jan 2012, 15:58
@Toni Ja genau der! Vielen Danke
Das habe ich grade alles zufällig getestet:
Zu 1: Ja
Zu 2: Edit: Uups meinte Nein
Zu 3: Es lässt sich lauter/leiser regeln
Zu 4: Nur das zuschalten der Zusätzlichen Lautsprecher (LS2, nicht angeschlossen) unterbricht das Rauschen ganz kurz beim drücken, alles andere nicht. Auch Balance macht keinen Unterschied.
5 kann ich leider nicht testen, da ich keine Kopfhörer für diesen Ausgang habe. (wenn es wichtig wäre würde ich nach einer Möglichkeit suchen).

Was ich weiterhin noch erwähnen könnte, wäre, dass die Vu-meter-Beleuchtung mitflackert, der Trafo dabei ein kratzen von sich gibt, wie man es von kaputten Trafos von Halogenlampen kennt, und auch von der Platine dabei ein Surren kommt, jedoch kann ich nicht identifizieren, von wo genau (könnte aber vom großen Elko kommen).


[Beitrag von Xerionius am 31. Jan 2012, 16:02 bearbeitet]
audiophilanthrop
Inventar
#7 erstellt: 31. Jan 2012, 18:08

Xerionius schrieb:
Was ich weiterhin noch erwähnen könnte, wäre, dass die Vu-meter-Beleuchtung mitflackert, der Trafo dabei ein kratzen von sich gibt, wie man es von kaputten Trafos von Halogenlampen kennt, und auch von der Platine dabei ein Surren kommt, jedoch kann ich nicht identifizieren, von wo genau (könnte aber vom großen Elko kommen).

Da hat wahrscheinlich der Netzschalter schon bessere Tage gesehen. Manchmal gibt es so Konstruktionen mit nennenswerter Kabellänge zwischen Netzschalter und seinem Entstörkondensator, das führt dann auf Dauer zu Kontaktabbrand durch Funkenüberschlag.

Müßte man sich mal ansehen. Evtl. hast du Glück und der Schalter schaltet nur einpolig, so daß ein Kontaktpaar bis dato unbenutzt ist, dann könnte man umklemmen. Ansonsten müßte man nach einem passenden Schalter suchen und den alten ggf. vorübergehend brücken (das würde ich aber nicht ohne wenigstens ein Multimeter in Angriff nehmen, sonst gibt's womöglich einen großen Knall).

Ansonsten kann das Gerät vermutlich eine Behandlung der üblichen Kontaktwehwehchen vertragen, je nachdem wie wackelig die Schalter und wie kratzig die Potis sind. Die Suchfunktion hilft.


[Beitrag von audiophilanthrop am 31. Jan 2012, 18:10 bearbeitet]
Xerionius
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 31. Jan 2012, 21:44
Da ich im Moment keinen Multimeter zur Hand habe, habe ich einfach mal ein bisschen an den Kabeln am Schalter gewackelt, aber (scheinbar) ohne Effekt. Das Rauschen beim Einschalten bleibt, jedoch konnte ich keines durch hohe Lautstärke Provozieren, auch bei voll aufgedrehtem Bass. Höher als 6/10 habe ich mich aber nicht getraut. Schadet das Rauschen den Lautsprechern? (Meine schönen neuen Boxen ;P)

Das mit dem Umklemmen mache ich, wenn ich den Multimeter aufgetrieben habe. Hier 2 Detaillierte Bilder vom Schalter:
Schalter 1
Schalter 2

Mit mit Kontaktspray behandeln meinst du, alle Kontakte kurz einsprühen, oder?
Poetry2me
Inventar
#9 erstellt: 31. Jan 2012, 22:24
Es scheint schwierig zu sein, einen Schaltplan aufzutreiben. Lannst Du außer der Bezeichnung "UNIVERSUM System 6000" auch noch eine spezifische Modellbezeichnung für den Verstärker finden?


Ansonsten: Es scheint wirklich ein Problem im Schalter oder auf der Primärseite des Trafo zu sein, wodurch eine Art Funkenregen an schlechtem Kontakt entsteht. Dieser Funkenregen erzeugt dann die störende Einstreuung in die Verstärkerschaltung.

Ein Fachmann in der Reparaturwerkstatt würde wahrscheinlich das Gerät im geöffneten Zustand betreiben und an verschiedenen Bauteilen wackeln bzw. diese abklopfen. Dazu würde er z.B. einen Holz- oder Plastikstab verwenden.

Dabei aber ACHTUNG: Im Inneren der Geräte liegt lebensgefährliche Netzspannung offen. Diese Warnung ist Pflicht.
Xerionius
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 31. Jan 2012, 22:57
Toni hat doch freundlicher Weise einen Schaltplan aufgestöbert. Ich werde das mit dem wackeln beim Betrieb einfach mal machen, ich hatte nur Angst etwas kaputtzumachen.
Kontaktspray bin etwas misstrauisch gegenüber, ich habe mal gehört, dass es die Bauteile irgendwie süchtig macht.
Achso, eins habe ich ganz vergessen: das Netzkabel war abschnitten, also habe ich mit einer Lüsterklemme im Gerät ein neues drangemacht, aber daran kann es doch eigentlich nicht liegen?
Poetry2me
Inventar
#11 erstellt: 31. Jan 2012, 23:02

das Netzkabel war abschnitten, also habe ich mit einer Lüsterklemme im Gerät ein neues drangemacht, aber daran kann es doch eigentlich nicht liegen?


Doch, das wäre genau so eine denkbare Störungsquelle. Also vielleicht mal die Verbindung prüfen und Klemmen neu festschrauben.
Xerionius
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 01. Feb 2012, 15:27
Die Lüsterklemme habe ich jetzt gegen eine andere getauscht: kein Unterschied. Als nächstes ist mal das Kabel dran.

Da ich jetzt den Multimeter habe, habe ich mal am Schalter "rumgemessen". Dabei ist mir aufgefallen, dass am Input des Schalters wenn der Verstärker aus ist zwar 228 Volt sind, sobald ich ihn einschalte, die Voltzahl aber so stark schwankt, dass der Multimeter fast nicht mehr mitkommt. (60 - 180Volt)

Als ich einfach mal so die Amperezahl messen wollte, hat es einen Knall mit jede Menge Licht und Funken gegeben und die Sicherung ist rausgesprungen. Ist zum Glück alles noch ganz, nur der Schalter ist ein bisschen verrußt. Wenigstens sind die Lötstellen dort mal erneuert

P.S.
audiophilanthrop schrieb:
das würde ich aber nicht ohne wenigstens ein Multimeter in Angriff nehmen, sonst gibt's womöglich einen großen Knall

versuchstier
Inventar
#13 erstellt: 01. Feb 2012, 15:39

Xerionius schrieb:
Als ich einfach mal so die Amperezahl messen wollte, hat es einen Knall mit jede Menge Licht und Funken gegeben und die Sicherung ist rausgesprungen. Ist zum Glück alles noch ganz, nur der Schalter ist ein bisschen verrußt. Wenigstens sind die Lötstellen dort mal erneuert


Hallo,

wenn man das hier so liest, kann einem ja Angst und Bange werden
Scheinbar kannst Du noch nicht einmal richtig mit einem Multimeter umgehen. Solche "Fachleute" sollten lieber die Finger von den Geräten lassen. Da kann noch einiges mehr bei rauskommen, als nur ein Kurzschluß Lass lieber in einer Fachwerkstatt einen KVA machen, dann klappts auch mit dem Verstärker

Gruß versuchstier
Xerionius
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 01. Feb 2012, 15:55
Dann wüsste ich trotzdem gerne, was ich bitte falsch gemacht haben soll??? Ich nehme mal an, dass ich einfach aus versehen mit einer der messnadeln an einen falschen Pol gekommen.

Falls du mir nicht glaubst, dass ich es richtig gemacht habe: ein Pol von der Lüsterklemme abgeklemmt. Dann eine Messnadel an die Lüsterklemme drangehalten und die andere Nadel an den passenden Pol vom Schalter, dann den Verstärker eingeschaltet.


[Beitrag von Xerionius am 01. Feb 2012, 16:18 bearbeitet]
UniversumFan82
Inventar
#15 erstellt: 01. Feb 2012, 16:30
Ich muss Versuchstier recht geben, lass besser die Finger davon, pack ihn in einen Karton und ich geb Dir meine Adresse, bevor Du Dich umbringst oder das Teil abfackelst.
Normalerweise haben die Universums nach über 30 Jahren verschmutzte Potis und/oder Schalter und der Funkentstörkondensator am Netzschalter (der hier wohl fehlt) hat das Zeitliche gesegnet.
Ansonsten habe ich an den drei Verstärkern dieses Models, die ich besitze noch keinen Defekt außer toter Beleuchtung gehabt.
Das ist sowieso immer das erste, was ich bei Störgeräuschen prüfe, bei gleichmäßigem Dauerbrummen wäre von einem Kondensatordefekt auszugehen.
Gruß,
Manfred
Xerionius
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 01. Feb 2012, 16:36
Im Moment geht er auch wieder (fast) einwandfrei. Wenn ihr meint, lass ich halt die Finger davon. Das mit dem Kabel mach ich jetzt noch, danach wird er wieder Zusammengebaut.
kadioram
Inventar
#17 erstellt: 01. Feb 2012, 18:43

Xerionius schrieb:
Im Moment geht er auch wieder (fast) einwandfrei.


Vll. ist er inzwischen auch nur getrocknet, Sperrmüll = draußen...

Beschränkt dich erst mal auf´s Kontakte reinigen.
Was nehmen dazu ist eher Glaubensfrage, ich nehm Bremsscheibenreiniger (acetonfrei), verdunstet rückstandslos, verdrängt Feuchtigkeit, beseitigt Dreck, Harz und anderes etc. (und ist billig).
Xerionius
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 01. Feb 2012, 19:38
Kabel ist auch ausgetauscht, hat nix gebracht.
@Kadioram Nee der steht schon lange im warmen ;). Außerdem ist er auch nicht feucht geworden.

Und das reinigen hilft schon?
Xerionius
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 08. Feb 2012, 16:38
So, hier melde ich mich nun noch einmal:

Ich glaube das schuldige Bauteil gefunden zu haben, und zwar der Scheibenkondensator mit dem Code C576. Diesen würde ich nun gerne austauschen: Er ist beschriftet mit .02 μF. Das wären doch umgerechnet 20000 pF, wonach es doch der hier sein müsste, oder?

Weiterhin möchte ich noch den kratzenden Poti der Lautstärkeregelung austauschen, habe aber keine Ahnung, welcher der richtige ist.
Das hier ist der Poti:
IMG_20120208_154046IMG_20120208_154056

Ich hoffe, einer von euch schaut noch mal in den Thread, jetzt wo er ein paar tage "unbepostet" lag.


[Beitrag von Xerionius am 08. Feb 2012, 16:44 bearbeitet]
kadioram
Inventar
#20 erstellt: 08. Feb 2012, 16:57

Xerionius schrieb:

Weiterhin möchte ich noch den kratzenden Poti der Lautstärkeregelung austauschen, habe aber keine Ahnung, welcher der richtige ist.
Das hier ist der Poti:
IMG_20120208_154046IMG_20120208_154056


Hi,

dürfte schwierig werden, genau das selbe Poti wiederzubekommen (8-polig???), jedenfalls bräuchtest du ein Stereo-Poti, wenn du Glück hast, stehen die notwendigen Werte (22kOhm o.ä.) drauf.
Da du das ganze aber so oder so auslöten musst, kannst du erst ja mal das "Alte" intensivreinigen, d.h. mit Osscilin, Tunerspray, Bremsscheibenreiniger etc. und es danach über Nacht in Isopropanol einlegen.
Xerionius
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 08. Feb 2012, 17:44
Danke für den Tipp - aber reinigen wollte ich aus zwei Gründen nicht:
1. stört das kratzen im Moment nicht so sehr. Es geht darum, ihn später nicht nochmal zerlegen zu müssen und das reinigen kann ja nicht eine zerstörte Kohlebahn wieder reparieren sondern hilft ja nur kurzzeitig.
2. habe ich Angst, dass ich es irgendwie schaffe ihn komplett zu zerstören und keinen neuen kaufen kann, was ja den Verstärker komplett unbrauchbar machen würde.

Wie groß der widerstand ist steht leider nicht drauf.


[Beitrag von Xerionius am 08. Feb 2012, 17:45 bearbeitet]
cmoss
Inventar
#22 erstellt: 09. Feb 2012, 12:07
Hallo,


Wie groß der widerstand ist steht leider nicht drauf.


Hast ja ein Multimeter, einfach nachmessen ist angesagt. Und dann muß noch geklärt werden, ob log oder lin, meistens ist es log.

Gruß
Claus
Poetry2me
Inventar
#23 erstellt: 09. Feb 2012, 19:32

Xerionius schrieb:
Ich glaube das schuldige Bauteil gefunden zu haben, und zwar der Scheibenkondensator mit dem Code C576. Diesen würde ich nun gerne austauschen: Er ist beschriftet mit .02 μF. Das wären doch umgerechnet 20000 pF, wonach es doch der hier sein müsste, oder?


Auf dem Schaltplan (http://wegavision.pytalhost.com/Universum6000V/14.jpg) kann ich den Kondensator C576 im Gleichrichter finden, auch auf Deinem Bild sitzt er neben den Gleichrichterdioden.

Verstärker 2

Du hast recht. 0.02 steht für 0,02µF == 20nF == 20000pF ~ 22000pF
Es handelt sich um einen Keramikkondensator, der mindestens 100V Spannungsfestigkeit haben sollte, besser mehr.
Deine Auswahl ist also richtig, der Kondensator passt.

Dass der Kondensator das Rauschen verursacht haben soll, kann ich mir zwar vorstellen, aber halte ich für einen seltenen Fehler.
Vielleicht ist er auch zu intensiv mit dem Beinchen der Gleichrichterdiode in Kontakt gewesen?

- Poetry2me
Xerionius
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 10. Feb 2012, 17:37
Egal ob er der Keramikkondensator dafür verantwortlich ist oder nicht muss ich ihn austauschen. Seit ich ihn mit dem Holzstäbchen angetippt habe ist zwar das Rauschen beim einschalten kürzer geworden, aber dafür surrt er jetzt dauerhaft.
5,95€ Versandkosten für ein wenige mm großes Bauteil ist aber echt dreist o.O

Ich habe den Poti beim Messen NICHT von dem Rest der Platine entfernt. (Muss ich das?)
Pol 7 und Pol 8 habe ich zusammengefasst, da sie, wie auf dem Bild erkennbar, an der selben Kohlebahn liegen.
IMG_20120210_162000
Verstärker-Potentiometer


[Beitrag von Xerionius am 10. Feb 2012, 17:54 bearbeitet]
audiophilanthrop
Inventar
#25 erstellt: 15. Feb 2012, 22:08

Xerionius schrieb:
Egal ob er der Keramikkondensator dafür verantwortlich ist oder nicht muss ich ihn austauschen. Seit ich ihn mit dem Holzstäbchen angetippt habe ist zwar das Rauschen beim einschalten kürzer geworden, aber dafür surrt er jetzt dauerhaft.

Der Kondensator? (Wäre bei Keramik ja drin.) Oder der Verstärker?

Hört sich irgendwie nach schlechten Lötstellen in dem Bereich an.

Xerionius schrieb:
Ich habe den Poti beim Messen NICHT von dem Rest der Platine entfernt. (Muss ich das?)

Wäre besser. Man müßte es aber rausrechnen können. Scheint jedenfalls ein 100k zu sein, und der Eingangswiderstand der nächsten Stufe ist entweder zu klein oder man hat so versucht, ein Lin-Poti zu logarithmieren.

Ich würde sagen:
7/8 = Masse
5/6 = Schleifer
3/4 = Eingang
1/2 = Loudness-Abgriff

Da du sowas nicht bekommst, spendier ihm einfach einen Spritzer Oszillin, das ist bewährt. Wenn's dann immer noch kratzt, Schaltplan konsultieren, wo davor oder dahinter Koppelelkos sitzen, die haben ggf. zuviel Leckstrom (als Ersatz taugen je nach Platzangebot Low-Leakage-Elkos, bipolare Elkos oder Folien-Cs).
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