Brauche Hilfe bei Yamaha M60

+A -A
Autor
Beitrag
Tylerdurden22
Neuling
#1 erstellt: 21. Feb 2012, 21:58
Hallo ......
Ich benötige für meine Yamaha Endstufe eine Möglichkeit Bananenstecker zu verwenden.
Leider kann man in der Urversion keine Bananenstecker verwenden was mich ziemlich traurig macht da ich beim Kauf meiner neuen lausprecher zufällig gutes konfektioniertes LSkabel dazu bekommen habe.
Ich konnte mich entsinnen mal in der Bucht gesehen zu haben das jemand etwas anbietet um auch Bananenstecker an der M60/M65/M80/M85 zu benutzen.
Der hat irgendwelche "inlets" gebastelt.
Dieser Anbieter ist leider auf Ibäh nicht mehr tätig ;-(
Deswegen meine Frage ........
Weiss irgendjemand auf diesen Planeten ne Lösung für mein Problem ??
Danke im voraus für hilfreiche Tips.....
Poetry2me
Inventar
#2 erstellt: 22. Feb 2012, 07:42
Hallo Tylerdurden22,

das sieht sehr nach proprietär gefertigten Klemmen aus.

Man kann da fast nur selbst etwas anfertigen. Möglicherweise auf einer Platine oder Plexi-Platte und heute übliche vergoldete Klemmen daraufsetzen. Das Problem wird wie immer sein, dass die Klemmen nicht zu dick sein dürfen, weil sie relativ eng sitzen.

- Poetry2me
PBienlein
Inventar
#3 erstellt: 22. Feb 2012, 08:57
Hallo Tylerdurden22,

das sollte machbar sein. Platz gibt es bei der M-60 nämlich an dieser Stelle reichlich:

Klemmen-2

und

Klemmen-1

Ich könnte mir vorstellen, dass man eine Bananenkupplung in die relativ großen Plastikmuttern bebastelt hat. Werde mir das heute Abend mal an meiner M-60 ansehen.

Willst Du das selber basteln?

Es verändert allerdings den "Originalzustand" der Endstufe. Deshalb wäre meine Empfehlung, vernünftige Adapter zu besorgen oder anzufertigen, die auf der einen Seite in die Schraubklemmen der M-60 befestigt werden und auf der anderen Seite Bananenkupplungen haben.

Gruß
PBienlein
Lennart777
Inventar
#4 erstellt: 23. Feb 2012, 11:25
So etwas kann man machen:

Z3B3k


Hier habe ich das mal an einer Yamaha MX-1000 gemacht.

Grüße
Lennart


[Beitrag von Lennart777 am 23. Feb 2012, 11:26 bearbeitet]
PBienlein
Inventar
#5 erstellt: 23. Feb 2012, 15:32
Hallo Tylerdurden22,

was Lennart777 schreibt ist völlig korrekt, bedeutet aber einen mehr oder weniger aufwändigen Eingriff ins Gerät. Mein Vorschlag sieht etwas anders aus - natürlich auch nicht so professionell, hat aber den Vorteil, dass er vollständig rückbaubar ist. Ich zeige das mal an einem defekten, ausgebauten Terminal aus einer M-60:

Man nehme eine handelsübliche Bananenbuchse (nicht zu dick) und eine Unterlegscheibe für M4:
M-60 - 1

Die zusätzlichen Abstandshalter der Bananenbuchse, sowie die Muttern entfernen wir. Ausserdem schrauben wir die Terminalarretierung vollständig raus:
M-60 - 2

Wenn man sich die Arretierung anschaut, sieht man, dass ein schönes, großes Loch schon da ist:
M-60 - 3

Da hinein stecken wir unsere Bananenbuchse und setzen die Unterlagscheibe unten an. Mutter drauf und gut.
M-60 - 4

Nun gibt es zwei Möglichkeiten, den Kontakt sicher herzustellen.
M-60 - 5

Möglichkeit 1: Man nehme ein paar Zentimeter abisolierte Kupferlitze von einem dickeren Lautsprecherkabel und legt es unten in das Terminal. Danach wird die Arretierung einfach draufgeschraubt und festgezogen.

Oder:

Man bohrt VORSICHTIG ein kleines Loch (5mm Durchmesser) genau im Zentrum des Terminals. Vorsichtig deshalb, weil man nicht zu weit durchbohren darf, denn hinter den Terminals sitzt eine Platine, die nicht beschädigt werden sollte. Diese Variante ist selbstverständlich nicht mehr komplett rückbaubar, es sei denn, man verschließt die Löcher später wieder, was auch machbar sein sollte.

Das Ergebnis sieht so oder so in etwas so aus:
M-60 - 6

Ich denke, das kommt der "Inlay-Lösung" relativ nah und sollte für fast jedermann machbar sein. Diese Prozedur wird an allen Terminals mit entsprechenden farbigen Bananenbuchsen durchgeführt, die man umrüsten will.

Gruß
PBienlein
AnthonyP
Inventar
#6 erstellt: 23. Feb 2012, 16:17
Hallo,

die Lösung von Lennart sieht sehr schön aus, erfüllt mich aber mit Unbehagen.
Ab Werk habe ich noch nie ungeschützte Anschlussterminals gesehen. Ich kenne diese Dinger nur an Lautsprechern und dann oft versenkt.
Da würde ich jeweils noch einen Klarsichtschlauch drüber stülpen.
Ansonsten fein

Mir wäre das Risiko, dass sich etwas löst, etwas hinter dem Gerät drauffällt und ein Kurzschluss entsteht und damit womöglich ein Endstufenschaden, zu groß.
Ich habs lieber isoliert, wie es PBienlein gezeigt hat. Leider lassen sich nicht alle Klemmen so schön auseinander drehen. Die meisten Klemmen haben einen Anschlag.
Um die Geräte original zu lassen, finde ich eine Lösung per Adapter gar nicht schlecht.

Lg
Jo
Poetry2me
Inventar
#7 erstellt: 23. Feb 2012, 19:03
Super, zwei Lösungsansätze, die denke ich beide funktionieren.

Der Ansatz von PBienlein ist sicherer, da stimme ich AnthonyP zu.

Die vergoldeten Schraubklemmen machen wirklich was her, sind aber nacktes Metall.

- Poetry2me
Lennart777
Inventar
#8 erstellt: 24. Feb 2012, 09:02
Das stimmt, die Vollmetallpolklemmen sehen wir auch als Gefahr an, weshalb wir sie schon seit rund 2 Jahren nicht mehr einbauen. Das Foto ist schon älter - war aber eine Yamaha-Endstufe. Mittlerweile verbauen wir nur noch vollisolierte Klemmen mit großem Querloch und Bananenstecker.

g6v3u
53xWK

Das obere Foto ist etwa ein Jahr alt, mittlerweile verbauen wir nur noch die Klemmen vom unteren Foto. Das Querloch kann Kabelquerschnitte bis zu 6qmm aufnehmen.

Übrigens gilt bei uns immer der Grundsatz: alles rückbaubar ohne jede Beschädigung des Gerätes! Dazu schneiden wir eine Acrylplatte passend zurecht und lackieren diese beidseitig mattschwarz. Die Bohrungen werden passgenau angebracht und dann wird die Platte mit den vorhandenen Schraublöchern befestigt. Die Originalklemmen erhält jeder Gerätebesitzer zurück zum Aufbewahren, damit man das Gerät, falls gewünscht, wieder zurückbauen kann.

Grüße
Lennart


[Beitrag von Lennart777 am 24. Feb 2012, 09:03 bearbeitet]
AnthonyP
Inventar
#9 erstellt: 24. Feb 2012, 10:57
Hallo Lennart,

das hättest Du mal direkt dabei schreiben sollen
So stelle ich mir das vor. Sieht prima und sicher aus

LG
Jo
flooo1995
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 14. Okt 2012, 17:38
N'Abend

Hat jemand von euch die Terminals komplett getauscht?
Habe eine gebrauchte M-40 und mir fehlt eine rote Schraube.
Falls jemand noch so eine zu Hause liegen hat bitte bitte melden!

Flooo
Suche:
Das könnte Dich auch interessieren:
Yamaha M60 Protection?
2_XP am 25.04.2008  –  Letzte Antwort am 25.10.2011  –  7 Beiträge
Yamaha R 1000, brauche Hilfe
achim96 am 17.02.2011  –  Letzte Antwort am 18.02.2011  –  8 Beiträge
Yamaha A 560 brauche hilfe
Tzwaehn am 24.11.2010  –  Letzte Antwort am 01.12.2010  –  14 Beiträge
Defekter Yamaha M60 jemand zeit und lust in Ruhrgebiet
-Hoschi- am 30.06.2016  –  Letzte Antwort am 01.07.2016  –  6 Beiträge
Brauche Hilfe !
Pat65 am 15.07.2011  –  Letzte Antwort am 15.07.2011  –  3 Beiträge
brauche hilfe bei reperatur
henningscherz79 am 11.02.2013  –  Letzte Antwort am 14.02.2013  –  4 Beiträge
Brauche Hilfe mit Yamaha ax-530
LeWeL am 30.11.2010  –  Letzte Antwort am 03.12.2010  –  6 Beiträge
Yamaha CDX 1100 defekt, brauche Hilfe
Giusy am 04.03.2012  –  Letzte Antwort am 05.03.2012  –  6 Beiträge
Brauche hilfe
ralphie am 07.09.2019  –  Letzte Antwort am 10.09.2019  –  3 Beiträge
brauche dringend hilfe!
n4tasha am 11.09.2009  –  Letzte Antwort am 11.09.2009  –  3 Beiträge

Anzeige

Produkte in diesem Thread Widget schließen

Aktuelle Aktion

Partner Widget schließen

  • beyerdynamic Logo
  • DALI Logo
  • SAMSUNG Logo
  • TCL Logo

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder872.298 ( Heute: 1 )
  • Neuestes MitgliedPascaliii
  • Gesamtzahl an Themen1.454.108
  • Gesamtzahl an Beiträgen19.668.115

Hersteller in diesem Thread Widget schließen