Ariston Amp Maxim

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svenson777
Stammgast
#1 erstellt: 11. Jun 2012, 11:40
Hallo

Benötige Hilfe für meinen kleinen Amp Ariston

Es ist der Linke Kanal aufgefallen vermute das die ic`s hin sind.

Muss aber gleich sagen bin kein experte!

Ariston Maxim

Ariston

Bin Dankbar für jede Hilfe und Reparaturangebote

Gruss Sven
PBienlein
Inventar
#2 erstellt: 11. Jun 2012, 12:21
Hallo Sven,

es könnte sehr gut sein, dass sich der TDA1553Q verabschiedet hat. In ihm stecken beide Endstufen (L und R). Ersatz bekommst Du beispielsweise hier: http://www.ebay.de/i...&hash=item27c60d4415

Der ebenfalls abgebildete L7818 und sein negativer Kumpel L7918 sind die Stabis für die Endstufenspannungsversorgung. Da solltest Du mal prüfen, ob an den Ausgängen jeweils +18 (L78xx), bzw. -18 Volt (L79xx) anliegen. Der Ausgang ist immer der rechte Pin, wenn man von vorne draufschaut. Stimmt das soweit, sind diese ICs in Ordnung und Du mußt vermutlich nur den TDA tauschen.

Gruß
PBienlein
svenson777
Stammgast
#3 erstellt: 11. Jun 2012, 16:18
Bekommt das mein Radio&Fernsehtechniker um die Ecke hin ?
weil ich muss gestehen lasse lieber die Finger davon soll ja danach funktionieren
PBienlein
Inventar
#4 erstellt: 11. Jun 2012, 16:46
Hallo Sven,

ja, das sollte auch der Radio und TV-Schrauber um die Ecke machen können. Ob er es will, steht auf einem anderen Blatt. Heutzutage werden ja gerne nur noch Einsteckmodule getauscht, sofern überhaupt noch repariert wird.

Gruß
PBienlein
svenson777
Stammgast
#5 erstellt: 11. Jun 2012, 16:49
Der Muss bin sein Vermieter
svenson777
Stammgast
#6 erstellt: 26. Jul 2012, 14:36
So er geht wieder
Und nix Radio und Fernseher Technik selbst gelötet und
es hat geklappt.
Und es sind zwei 7818 drin.
Nur der einschalt plopp der nervt.
Gibts da Abhilfe?
Vielleicht einen Schalter zwischen die LS kabel bauen ?


Gruss Sven
PBienlein
Inventar
#7 erstellt: 26. Jul 2012, 14:52
Hallo Sven,

zunächst mal Glückwunsch zur gelungenen Reparatur. Das Einschaltploppen kann man beispielsweise hiermit http://www.luedeke-e...tereo-12V-B1112.html unterdrücken. Nebenbei wird der Verstärker danach auch noch gegen DC und Überlast geschützt.

Gruß
PBienlein


[Beitrag von PBienlein am 26. Jul 2012, 14:53 bearbeitet]
svenson777
Stammgast
#8 erstellt: 26. Jul 2012, 15:29
Danke
Aber das sieht im Verhältnis zum vorherigen,
weitaus komplizierter aus.
Wo wird es denn zwischen gebaut ?
Um die HT mach ich mir keine sorgen ist eher der tieftöner
aber der sollte es ja vertragen?!
Stört einfach nur, und zucke immer zusammen wenn ich ihn einschalte.
Aber dafür bin ich da immer hellwach
PBienlein
Inventar
#9 erstellt: 27. Jul 2012, 06:00
Hallo Sven,

in der Beschreibung des verlinkten Artikels steht geschrieben, wie und wo er eingebaut wird. In der Regel ist das zwischen Endstufenausgängen und Lautsprecheranschlussbuchsen. Mit etwas Glück findest Du sogar eine 12V Spannungsversorgung im Gerät, an die du die Schutzschaltung anklemmen kannst. Wenn nicht, brauchst du noch einen LM7812, der die 18 Volt auf 12 Volt Spannungsversorung für diesen Baustein herunterregelt. Das sollte aber alles kein Problem sein.


Um die HT mach ich mir keine sorgen


Falsch! Die Hochtöner sind gefährdet; die Basschassis können mehr vertragen.

Gruß
PBienlein
svenson777
Stammgast
#10 erstellt: 27. Jul 2012, 06:39
Hallo

Ist aber eher ein tiefer plopp.

Das hört sich gut an, ist nur wenig platz im Gehäuse
Um die 12v mach ich mir gerade gedanken woher ich mir die nehme ?
Was aus und einlöten trau ich mir zu, aber die frage wäre wie idiotensicher ist das mit der schutzschaltung,
weil wie gesagt Böhmische Dörfer für mich.
12V netzteil extern wäre noch ne option .

Gruss Sven
PBienlein
Inventar
#11 erstellt: 27. Jul 2012, 06:56
Sollte es keine 12V-Spannungsquelle im Gerät geben, wäre das einfachste, den LM7812 hier anzuschließen (18V Ausgang):

LM7818

Der 12V-Stabi sollte aber besser auf einem Kühlkörper oder wenigstens einer metallenen Oberfläche montiert werden, damit er nicht zu heiß wird.

Gruß
PBienlein
svenson777
Stammgast
#12 erstellt: 27. Jul 2012, 07:09
ok
da habe ich noch was rumliegen von einen alten cd player.
reich das wenn ich drei kleine Bahnen von einer leiterplatine dazwischen löte um die die 12v abzuleiten ?
Die Masse lege ich zur anderen am Gehäuse.
Gestern hat es ganz schön gekribbelt wo ich den Stecker gezogen habe, und an die Kontakte gekommen bin

Gruss Sven
svenson777
Stammgast
#13 erstellt: 27. Jul 2012, 07:29
Habe auch was gefunden das ist ja fast das gleiche wenn ich nicht irre ?
http://www.audiocreativ.com/DE/pd1202526028.htm?categoryId=6
PBienlein
Inventar
#14 erstellt: 27. Jul 2012, 07:49
Richtig. Das ist im wesentlichen das Gleiche, allerdings etwas überdimensioniert.

So würde ich den Stabi anschließen:

LM7818

Gruß
PBienlein
svenson777
Stammgast
#15 erstellt: 27. Jul 2012, 08:13
Also schön.
Dann werde ich nochmal ins kalte Wasser springen und mir die Schutzschaltung leisten.
Am Kühlkörper hat es ja noch Platz.
Nur bin ich nicht ganz schlüssig wo ich dann vom Stabi den Strom weghole und die Platine anbringe!
PBienlein
Inventar
#16 erstellt: 27. Jul 2012, 08:18
Den Ausgang des Stabis habe ich ja beschriftet (12V). Da wird der Pluspohl für die Platine angeschlossen. Die Masse holst Du dir entweder vom Mittelpin der kleinen Platine oder vom Minuspohl des Siebelkos.

Den Platz für die Schutzschaltungsplatine mußt Du schon selber finden. Ich benutze Abstandshalter aus Kunststoff, um Platinen zu befestigen.

Gruß
PBienlein
hf500
Moderator
#17 erstellt: 27. Jul 2012, 15:50
Moin,
ob das mit der "Schutzschaltung" wirklich not tut?

Ein tiefes "Blubb" deutet auf kondensatorgekoppelte Lautsprecher hin. Was man hoert, ist der Ladestromstoss des Koppelkondensators. Ein technisch bedingter Schoenheitsfehler, mehr nicht.

Einen DC-Schutz braucht man bei diesen Verstaerkern nicht, Koppelkondensatoren schlagen selten durch. Daher haben diese Schaltungen auch nicht das sonst fast immer verwendete Lautsprecherrelais.

73
Peter
Keksstein
Inventar
#18 erstellt: 27. Jul 2012, 17:22
Hallo,

Die Stabis brauchen für den sicheren Betrieb mindestens einen Kondensator am Ausgang, besser ist es wenn er auch einen am Eingang bekommt. Es kann sonst passieren das sich das ganze Aufschwingt, habe ich noch nie erlebt weil ich immer beide Kondensatoren verbaut habe.


Nur der einschalt plopp der nervt.
Gibts da Abhilfe?
Vielleicht einen Schalter zwischen die LS kabel bauen ?


war das auch schon vor dem IC Tausch so?



Der ebenfalls abgebildete L7818 und sein negativer Kumpel L7918 sind die Stabis für die Endstufenspannungsversorgung. Da solltest Du mal prüfen, ob an den Ausgängen jeweils +18 (L78xx), bzw. -18 Volt (L79xx) anliegen.


Ist das wirklich so?
Dann aber für die Treiber vor den eigentlichen Endstufentransistoren oder?


Gruß

Jan


[Beitrag von Keksstein am 27. Jul 2012, 17:23 bearbeitet]
svenson777
Stammgast
#19 erstellt: 27. Jul 2012, 18:19
Ja das war davor auch schon.
Und man merkt es deutlich wenn man den Stecker
Zieht und anfasst das die Kondensatoren noch geladen waren das kribbelt ganz doll.

Gruss Sven
Poetry2me
Inventar
#20 erstellt: 27. Jul 2012, 18:55
Wie istes denn mit der eingebauten Schutzschaltung des TDA1553Q? Ist das entsprechende Beinchen des ChipAmp, Pin 12, mit einem 4,7µF Kondensator verbunden? Angeblich würde dadurch auch eine halbe bis ganze Sekunde lang das Einschalten verzögert und dadurch ein Plopp unterdrückt.

Ariston Maxim TDA1553Q application

TDA1553Q datasheet

- Poetry2me
hf500
Moderator
#21 erstellt: 27. Jul 2012, 20:21

svenson777 schrieb:
Ja das war davor auch schon.
Und man merkt es deutlich wenn man den Stecker
Zieht und anfasst das die Kondensatoren noch geladen waren das kribbelt ganz doll.
Gruss Sven


Moin,
welchen Stecker?
Der Netzstecker darf nicht kribbeln, wenn es Stoerschutzkondensatoren im Netzeingang gibt, muss es auch einen Widerstand geben, der diese Kondensatoren in kurzer Zeit entlaetd.

73
Peter


[Beitrag von hf500 am 27. Jul 2012, 20:21 bearbeitet]
hf500
Moderator
#22 erstellt: 27. Jul 2012, 20:26

PBienlein schrieb:


LM7818



Moin,
ich wuerde sagen, der "Anti-Plopp-Kondensator ist drin (der kleine Elko rechts vor dem Endstufen-IC.
Am Ende gibt es noch eine Klangstellerstufe oder so, die auch einschwingen will.
Durch die Brueckenendstufen hat sich der Auskoppelelko erledigt.

73
Peter
svenson777
Stammgast
#23 erstellt: 27. Jul 2012, 20:47
Der Schuko Stecker für die Steckdose, der kribbelt
wenn man ihn aus der steckdose zieht.
hf500
Moderator
#24 erstellt: 27. Jul 2012, 20:57
Moin,
dann hat der Hersteller den Entladewiderstand vergessen. An sich ein Fehler, der nicht durch die Endkontrolle gelangen darf. Die in den Stoerschutzkondensatoren gespeicherte Energie bringt zwar keinen um, es kann aber zu unabsehbaren Schreckreaktionen fuehren. Daher ist der Widerstand Pflicht, wenn die Kondensatoren das Anschlusskabel bei ausgeschaltetem Geraet unter Spannung halten koennen.

73
Peter
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