Russische Meister

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babelizer
Stammgast
#1 erstellt: 01. Apr 2007, 17:52
Hallo zusammen,

ich bräuchte heute mal eure Hilfe. Im klassischen Bereich höre ich hauptsächlich Klavierkonzerte und
Streichersonaten.
Besonders gefallen mir Klavierkonzerte von Rachmaninoff. Ich meine, was mir bei anderen Komponisten etwas fehlt,
ist vielleicht die " melancholische, russische Seele " in den Werken.
Ich weiss, daß klingt vielleicht etwas profan, aber ich weiss nicht, wie ich es besser beschreiben soll.
Was mich vor einigen Tagen sehr stark berührt hat, ist die die Sendung " Berlin - Saigon ". Sie wird
immer Dienstags um 20-15 auf dem ZDF ausgestrahlt. Wunderschöne Landschaftsaufnahmen und traumhafte Musik.
Klar, Rach`s Klavierkonzert Nummer 2 habe ich sofort erkannt, aber da waren noch soviel andere, wunderschöne
melancholische Stücke drinne, über die das ZDF im Abspann den Mantel des Schweigens hülte.
Sie verweisen zwar, marketing-technisch klug, auf eine CD " Die schönsten Urlaubsmelodien ". Beim Nachstöbern auf
der Website des ZDF Onlineportals half mir das aber auch nicht weiter ....keine Nennung der Komponisten oder der Werke.
Any Ideas was ihr mir da so empfehlen könntet? Von Tschaikowsky habe ich übrigens schon das meiste.
Was mich da auch sehr beschäftigt sind die polnischen Komponisten ... ich denke, da gibt es auch sehr brilliante
Meister, aber leider kenne ich mich zu wenig aus....
Euch allen schon mal recht herzlichen Dank für eure Mühe und sorry, wenn ich nicht gleich antworte, bin diese
Woche auf Geschäftsreise .....

Viel Grüße aus Kehl bei Straßburg

Torsten
Reiner_Klang
Stammgast
#2 erstellt: 02. Apr 2007, 08:36
Hallo Torsten,
die russischen Musikempfehlungen nach Deinen Kriterien überlasse ich den Spezialisten des Forums. Von mir nur der Hinweis, daß der größte Teil der Filmmusik zu der (sehr interessanten) Reportage Berlin-Saigon im Studio per Synthesizer / Sampler produziert wurde. Da waren weder große Komponisten noch nennenswert klassische Musiker beteiligt.
Grüße
Martin2
Inventar
#3 erstellt: 02. Apr 2007, 10:03
Lieber Torsten,

es gibt eine ganze Menge interessanter russischer Komponisten der Tschaikovski, Rachmaninovzeit.

Da wäre zunächst das "mächtige Häuflein", eine russische Komponistengruppe der Tschaikovskizeit, die sich wohl irgendwie von Tschaikovski und dessen "westlicher Musik" abgrenzen wollte. Wäre Modest Mussorgski ( Bilder einer Ausstellung, Boris Godunov, Lieder und Tänze des Todes), Rimski Korsakov ( Scheherezade, auch der berüchtigte "Hummelflug), Borodin ( seine schönen drei Sinfonien). Balakirev kenne ich nicht, soll aber auch ganz gut sein. Der Vollständigkeit halber erwähne ich noch Cui, der wohl mehr ein Kleinmeister ist.

Von Kalinikov, einem schon weniger bekannter Namen, ist mir bekannt, daß sich Rachminov wohl um ihn bemüht hatte. Er war lungenkrank, ihm war kein Erfolg beschieden und er starb jung. Seine zwei melodiösen Sinfonien sind recht nett zu hören und auf Naxos erschienen.

Von Glasunov habe ich schon etwas gehört ( Violinkonzert glaube ich), das mir in Maßen gefiel. Konservativer Meister ( "der russische Brahms", Lehrer übrigens von Schostakowitsch). Liadov ist noch interessant, ich habe eine Scheibe "Russian Fireworks" oder so von Naxos. Auch sehr konservativ.

Glieres 3. Sinfonie ist recht schön, Skriabin ist ein ganz großer Name, ich kenne seine Sinfonien und Klaviersonaten. Skriabin ist aber sicher moderner als Rachmaninov. Mjaskovski zum Teil auch, zum Teil aber ist dies durchaus konservative Musik, die Deinen Tschaikovski - Rachmaninov Geschmack vielleicht auch treffen könnte ( z.B. 5., 9.)

Gruß Martin
babelizer
Stammgast
#4 erstellt: 02. Apr 2007, 16:50
So Geschäftsreise wurde verschoben! Euch allen und besonders dir Martin, recht herzlichen Dank für eure Mühe und die sehr detaillierte Antwort.
Ich finde es echt prima, wie einem hier geholfen wird. Jetzt habe ich wenigstens mal etwas in der Hand, wenn ich in mein kleines Plattengeschäft nach Offenburg gehe, welches sich speziell auf klassische Musik spezialisiert hat. Dort kriegt man wirklich fast alles. Den Namen Skriabin habe ich auch schon mal gehört und ich bin schon mal gespannt, wie es mir gefallen wird.
Also nochmals recht herzlichen Dank und ich werde mal berichten, was ich mir denn gekauft habe.
@ Reiner: Kannste mal sehen! Und ich bin da voll drauf reingefallen! Trotzdem aber eine schöne Sendung, gell? Freue mich gerade auf morgen!

Viele Grüße aus Kehl bei Straßburg
Holger_S.
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 02. Apr 2007, 19:03
Hallo Torsten,

schön, dass du dich für russische Musik interessierst, ein ungemein spannender und vielfältiger Themenbereich. Ich habe auch viel russische Musik gesammelt, allerdings tendenziell eher aus dem 20. Jahrhundert, was deinen Vorstellungen wohl nicht so sehr entsprechen dürfte (obschon man viel eher Konservatives findet). Die Tipps von Martin sind schon mal nicht schlecht, würde ich unterschreiben. Ein paar Anmerkungen vielleicht:


Balakirev kenne ich nicht, soll aber auch ganz gut sein.

Die beiden Sinfonien sind billig bei Naxos zu haben, ist wirklich schöne Musik. Für ihre Entstehungszeit freilich rechr rückwärts gewandt. Balakirews Dilemma war ja, dass er seine größeren Werke eigentlich zu spät geschrieben hat, hätte er z.B. seine erste Sinfonie noch in den 1860ern vollendet und nicht erst in den 1890ern, wäre dem Werk sicher einiges mehr an Aufmerksamkeit zu Teil geworden.


Der Vollständigkeit halber erwähne ich noch Cui, der wohl mehr ein Kleinmeister ist.

Cui muss man nicht unbedingt haben, ich muss ehrlich sagen, dass er gegenüber dem Rest des Mächtigen Häufleins schon deutlich abfällt. Zudem klingt vieles von ihm auch kurioserweise nicht besonders "russisch" (oft eher ein wenig nach Salon), Anspruch (als Musikrezensent) und Realität (als Komponist) klafften bei ihm auseinander. In späteren Jahren hat er sich ohnehin vom Mächtigen Häuflein distanziert.


Von Kalinikov, einem schon weniger bekannter Namen, ist mir bekannt, daß sich Rachminov wohl um ihn bemüht hatte. Er war lungenkrank, ihm war kein Erfolg beschieden und er starb jung. Seine zwei melodiösen Sinfonien sind recht nett zu hören und auf Naxos erschienen.

Wenn dir Rachmaninow gefällt, solltest du dir diese Sinfonien anhören. Ist konservativer als Rachmaninow, aber mit viel russischem "Schmelz", sehr volksliedhafte Melodik, farbige Instrumentierung, für mich ist das Musik, die einfach "Spaß" macht.


Von Glasunov habe ich schon etwas gehört ( Violinkonzert glaube ich), das mir in Maßen gefiel. Konservativer Meister ( "der russische Brahms", Lehrer übrigens von Schostakowitsch).

Es gibt sehr viel Glasunow günstig bei Naxos zu haben (freilich nicht immer auf Top-Niveau). Bei den Sinfonien sind schon einige schöne Sachen dabei, die Vierte gefällt mir z.B. sehr gut. Könnte für dich auch sehr lohnenswert sein.


Liadov ist noch interessant, ich habe eine Scheibe "Russian Fireworks" oder so von Naxos. Auch sehr konservativ.

Ljadow hat eher kleinere Stücke und Miniaturen geschrieben, in erster Linie für Klavier, es gibt aber ein paar Orchesterstücke wie die Scherzi "Baba Jaga" und "Kikimora", zudem "Der verzauberte See", nette Petitessen.


Glieres 3. Sinfonie ist recht schön,

Das ist ein ziemlich monumentales Werk von 80 Minuten Dauer, schon ein Ende moderner als Glasunow oder Ljadow. Die drei Glière-Sinfonien sind alle hörenswert, genau wie sein Ballett "Der rote Mohn", 1926 entstanden. Hier würdest du dann sozusagen die Grenze zur sowjetischen Musik überschreiten (das Sujet dieses Balletts ist de facto sowjetische Propaganda, die Musik ist indes ziemlich konservativ, reizvoll die chinesischen Einschläge).


Mjaskovski zum Teil auch, zum Teil aber ist dies durchaus konservative Musik, die Deinen Tschaikovski - Rachmaninov Geschmack vielleicht auch treffen könnte ( z.B. 5., 9.)

Die Harmonik dieser Werke ist schon um einiges herber als die von Rachmaninow und Tschaikowski. Mjaskowski ist ein toller Komponist, keine Frage. Wahrscheinlich würden sich seine frühen Werke (1., 2. Sinfonie) und die späteren für den Einstieg anbieten, wobei die späten nicht so präsent auf dem CD-Markt sind. Die mittlere Phase ist zumindest mit Rachmaninow und Tschaikowski eher schwer vergleichbar (10. Sinfonie z.B. ist ein recht aggressives Werk).

Es gibt noch mehr Komponisten, die dir gefallen könnten, aber für den Einstieg bist du hiermit erst mal ganz gut bedient, denke ich.

Viele Grüße
Holger
Joachim49
Inventar
#6 erstellt: 02. Apr 2007, 19:56
"die melancholische Russische Seele" wird gesucht. Da darf ein Name nicht fehlen. Anton Stepanovitch Arensky (1861 - 1906). Empfehlen môchte ich sein Klaviertrio in d-moll op. 32. Das trifft glaube ich recht gut was gesucht wird. Und da wir doch bei Kammermusik und russicher Seele sind: Tschaikowskys Klaviertrio (a-moll op 50) ist auch nicht schlecht und wie wär's mit seinem m.E. besten Kammermusikwerk: den 'Souvenirs de Florence' (=Streichsextett)?
Das Arensky Trio wurde u.a. vom Beaux Arts Trio eingespielt. Man finder es auch in der Brilliant Box 'Treasures of Russian Chamber Music" (aber da ist nicht alles melancholische Russische Seele: Kammermusikwerke von Arensky (neben dem Trio ein eigensinniges Streichquartett mit 2 Celli), Taneyev, Catoire (auch die Musik klingt eher französisch)und Schostakowitsch.
Freundliche Grüsse
Joachim
Martin2
Inventar
#7 erstellt: 03. Apr 2007, 12:38
Damit hier unter der Fülle von genannten Namen nicht die Übersicht verloren geht:

Modest Mussorgski und Alexander Skrjabin ( im englischen Scriabin) sind unter allen genannten Namen sicher die größten Komponisten. Sie genießen sicher keine geringere Wertschätzung als Tschaikovski und Rachmaninov, die Torsten ja kennt.

Die Sheherezade von Rimki Korsakov ist allerdings auch ein absoluter Klassiker.

Ansonsten sind Borodins und Kalinikovs Sinfonien sicher auch sehr schön zu hören, sie enthalten ausgezeichnetes melodisches Material, ohne daß sie doch in der musikalischen Verarbeitung an Drama und Leidenschaft der späten Tschaikovskisinfonien heranreichten.

Gliere ist ganz gut, aber der letzte Satz der 3. hat für mich Längen. Und natürlich schon wieder moderner ( gilt aber auch für Skrjabin).

Gruß Martin
Martin2
Inventar
#8 erstellt: 03. Apr 2007, 13:34
Lieber Torsten,

hinzugefügt: Falls Du es wirklich noch nicht kennen solltest, kaufe Dir mal eine schöne CD mit den Mussorgskiklassikern: Bilder einer Ausstellung, Nacht auf dem kahlen Berge und Vorspiel aus der Oper "Chovantschina" ( oder so ähnlich, diese russischen Namen ...). Bilder einer Ausstellung ( in der Instrumentation von Ravel, ursprünglich Klavier) ist einer der Klassiker der klassischen Musik überhaupt. Die kennt eigentlich fast jeder, der von klassicher Musik überhaupt mal berührt wurde.

Ansonsten hat Mussorgski natürlich einiges für die Oper komponiert. Mir werden Opern nur leider meistens etwas lang ...


Gruß Martin
WolfgangZ
Inventar
#9 erstellt: 03. Apr 2007, 15:01
Hallo, Torsten!

Wenn Du - wie ich - ein besonderes Faible für Klavierkonzerte hast, gibt es über Rachmaninow und Tschaikowsky hinaus eine große Zahl vielfach sehr attraktiver russischer Literatur der Romantik, auch wenn diese Werke weniger bekannt sind. Schau einfach mal bei jpc nach. Die Einspielungen der Serie mit romantischen Klaverkonzerten bei Hyperion sind teuer, aber von der Qualität her kannst Du nichts falsch machen. Oft gibt es auch billigere CDs bei anderen Firmen, die dennoch überzeugen. Wenn Du nicht sehr kritisch und sehr erfahren bist, kannst Du fast nie etwas falsch machen.

Ein paar Namen möchte ich Dir nennen, in Klammern die Zahl der Klavierkonzerte (ohne Gewähr 8), ich machs mal aus Zeitgründen, ohne nachzusehen ):

Glasunow (2), Litolff (4, sehr bemerkenswert, und bis auf eines der Scherzi, das häufiger zu hören ist, reichlich unbekannt), der Pole Scharwenka (4), Anton Rubinstein, Rimsky-Korssakow (cis-moll), Skrjabin (fis-moll, noch von Chopin geprägt, die späteren Sinfonien und Sonaten gehen dann über eine mystische Tonleiter bis zur Beinahe-Atonalität) u.a.

Wenn Dich auch das 20. Jahrhundert interessiert, wird`s beinahe uferlos. Außerdem kennt sich da Holger S. noch einmal mehr aus...

Besten Gruß, Wolfgang
Martin2
Inventar
#10 erstellt: 03. Apr 2007, 16:03
Lieber Wolfgang,

ich möchte gegen die Werke, die Du da nennst, nichts negatives sagen ( denn ich kenne sie nicht), aber ich höre klassische Musik nun schon seit 30 Jahren und der Name Littolf ist sogar mir unbekannt.

Ich halte nichts davon, hier Spezialistenrepertoire zu empfehlen; Ausgangspunkt war Torstens Anfrage, ob es noch andere bedeutende Komponisten der Tschaikovski/ Rachmaninovzeit gebe, deren Bekanntschaft sich lohnte. Hier bin ich dafür, das bekannteste und in einer Vielzahl von Interpretationen vorliegende Repertoire zu empfehlen, etwa die "Bilder einer Ausstellung", die Sinfonien von Skrjabin, die Sheherezade, oder die Borodinsinfonien.

Gruß Martin
WolfgangZ
Inventar
#11 erstellt: 03. Apr 2007, 16:55
Hallo, Martin!

Ich höre sogar schon seit 35 Jahren Kunstmusik! Den Litolff kenne ich seit einem Jahr etwa, wobei ich dieses eine Scherzo vorher schon gelegentlich gehört hatte.

(Du hast also noch vier Jahre Zeit zum Kennenlernen! )

Das Hören lohnt sich allein deswegen, weil diese Musik eingängig, kompositorisch griffig und durchaus groß angelegt ist. Sie hat vielleicht nicht so etwas wie Personalstil, aber Niveau und ist bequem über neue Einspielungen erreichbar. Außerdem hat der Threaderöffner seine Vorliebe für Klavierkonzerte bekundet.

Was heißt schon "Spezialistenrepertoire"?

Allerdings muss ich auch zugeben, dass manches Genannte, gewiss auch der Litolff, aufgrund der westlichen Prägung nicht allzu sehr "russische Seele" verkörpert. Aber das ist auch bei Skrjabin nicht der Fall, den man unbedingt kennen lernen sollte.

Gruß, Wolfgang

PS: Ich sehe gerade, dass Litoff Franzose ist. Wie kommt jetzt dieser Irrtum zustande?
Frank1970
Stammgast
#12 erstellt: 04. Apr 2007, 07:42

WolfgangZ schrieb:
PS: Ich sehe gerade, dass Litoff Franzose ist. Wie kommt jetzt dieser Irrtum zustande? :L


Muss an der Namensendung "off" liegen!
arnaoutchot
Moderator
#13 erstellt: 04. Apr 2007, 08:46
Im Zusammenhang mit Tchaikovsky/Rachmaninoff ist aus meiner Sicht unbedingt noch Nikolai Medtner (1880-1951) zu nennen, ein enger Freund von Rachmaninoff, was man auch teilweise hört. Sehr schöne Klavierkonzerte und vor allem sehr anspruchsvolle und virtuose Klaviersonaten, aber voll der spätromantischen "russischen Seele" verhaftet. Da gibt es auch eine wundervolle Komplettedition mit dem sagenhaften Marc-André Hamelin. siehe hier:

amazon.de

Aus meiner Sicht gehören die Sonaten zum schönsten, was um die Jahrhundertwende entstanden ist.

Viele Grüße Michael
WolfgangZ
Inventar
#14 erstellt: 04. Apr 2007, 09:44
Ja, danke, Michael, den Medtner habe ich oben vergessen, was daran liegt, dass ich nur irgendwann ein Konzert von ihm vom Rundfunk mitgeschnitten habe. Wäre eine sinnvolle Anschaffung!

Der "Litoff" heißt natürlich "Litolff", aber von mir jetzt kein Wort mehr über diese Peinlichkeit!

Gruß, Wolfgang
Moritz_H.
Stammgast
#15 erstellt: 04. Apr 2007, 11:10

Martin2 schrieb:
Lieber Wolfgang,

. . . und der Name Littolf ist sogar mir unbekannt.

Ich halte nichts davon, hier Spezialistenrepertoire zu empfehlen . . .

Gruß Martin



@ Martin: Man lernt halt nie aus!

Aber von wegen Spezialistenrepertoire: Diese Klavierkonzerte schätze ich sehr. Es muss doch nicht immer nur Rachmaninov oder Tschaikovsky sein . . .
WolfgangZ
Inventar
#16 erstellt: 04. Apr 2007, 11:17
@ Moritz: Jawohl!

PS: Der Artikel wurde auch deshalb geschrieben, um jetzt endlich auf 150 Beiträge zu kommen. Ich verspreche, dass der nächste wieder substanzreicher wird!

Gruß, Wolfgang
Thomas228
Stammgast
#17 erstellt: 04. Apr 2007, 11:42
Szymanowksi als polnischer Komponist ist sicher einen Versuch wert. Rattle hat sich eine Zeitlang mit ihm beschäftigt und schöne Einspielungen vorgelegt. Das Violinkonzert und das Stabat Mater finde ich besonders empfehlenswert.

Thomas
babelizer
Stammgast
#18 erstellt: 04. Apr 2007, 17:03
Danke Danke Danke!!! Ich bin wirklich überwältigt über dieses grandiose Feedback! Ihr seid wirklich alle sehr hilfsbereit, da fehlen mir ja bald die Worte! Ich habe mir alle Antworten in ein Word Dokument kopiert und gehe natürlich allen Tipps nach!
Das Anhören und die Vorfreude darauf lassen mich schon jetzt auf Wolke 7 schweben. Vor allem, weil ich nach Ostern endlich meine zwei neue Standlautsprecher und einen neuen Center geliefert bekomme und nicht mehr über die Tischhupen meiner Surroundanlage hören muss! Sind zwar auch nicht aus der Oberliga, aber doch schon was anderes wie Brüllwürfel Klasse! Ich freue mich echt drauf!
Euch allen schöne Ostern und nochmals recht herzlichen Dank!

Viele Grüße aus Kehl bei Straßburg

Torsten
AH.
Inventar
#19 erstellt: 03. Dez 2018, 18:18
Liebe Leserinnen und Leser,

Pjotr Ilyich Tschaikowski gehört zu den bekanntesten russischen Meistern. Er ist ein Spätromantiker.

Er schrieb sechs Sinfonien, sowie sinfonische Dichtungen und Phantasie-Ouvertüren, hier gespielt vom Tschaikowski-Sinfonieorchester des Moskauer Radios unter Leitung von Vladimir Fedosseyev

https://www.amazon.d...chaikowsky+sinfonien

Hier seine Streichquartette:

https://www.jpc.de/j...-Nr-1-3/hnum/4570969

Sein Klaviertrio könnte sehr berühmt sein, gerade in dieser sehr ausdrucksvollen Aufnahme:

https://www.amazon.d...s=Tschaikowsky+tacet

Alle seine Werke für Violine und Klavier, darunter die sehr schöne "Serenade Melancholique" hier gespielt von Josiane Marfurt und Sasha Rozhdestwensky:

https://www.amazon.d...Tschaikowsky+Marfurt

Sein Klavierzyklus "die Jahreszeiten" war eine Zeitungsbeilage:

https://www.amazon.d...ahreszeiten+koroliov

Berühmt ist er für sein erstes Klavierkonzert, hier gespielt von Ivo Pogorelich:

https://www.amazon.d...erkonzert+pogorelich

liebe Grüße

Andreas


[Beitrag von AH. am 03. Dez 2018, 18:24 bearbeitet]
Hüb'
Moderator
#20 erstellt: 03. Dez 2018, 18:36
Hallo Andreas,

P. I. Tschaikowsky ist ja nun nicht gerade wenig bekannt... Ebensowenig, dass er 6 Sinfonien "+ Manfred" hinterließ und ein romantischer Komponist war.
Kann man auch bspw. bei Wiki nachlesen. Wie viele Eulen willst Du denn noch nach Moskau tragen?

Da gibt es hier im Forum mehrere Themen zu seinem Wirken, mit durchaus spezifischeren Inhalten, deren Fortspinnen sicher eine Diskussion lohnen könnte.

Viele Grüße
Frank
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