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W8 1772-Horn

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derwildi
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 05. Okt 2013, 14:53
Vor etwa 5 Jahren stand ich als Schüler mit einem Budget von 600€ im MediaMarkt. Dass man damit keine gigantische Anlage bekommt war klar, und so steckte ich 500€ in einen Yamaha-Stereoreceiver+CD-Player. Die restlichen 100€ wurde in ein Paar Magnat-Regallautsprecher gesteckt. Nun ja der Bass war dröhnend und scheppernd und dominant, die Höhen okai. Eben so wie man es sich als Schüler wünscht.
Während dem Zivildienst in einer Behindertenschreinerei zimmerte ich mir dann "ordentliche" Standboxen, die Dayton AL17. Klanglich waren das Welten und für folgende WG-Partys gut geeignet.

Während dem aktuellen Maschinenbaustudium kam dann der Drang sich durchaus andersweitig auszulasten anstatt mit Festigkeitsberechnungen. Das Thema Lautsprecherbau schwirrte noch immer im Kopf. In Bezug auf ein gigantisches Auftreten und ordentlich Pegel fielen Udo's SB240 in die Auswahl. Aber nach eingen Rundgängen durch lokale Lautsprecherhändler standt fest, es muss etwas geben dass es nicht zu Kaufen gibt, also keine typische Mehrwegebox. So Hornlautsprecher mit dollem Breitbänder, die sollen ganz gut klingen - So stehts im Internet.
Nach ettlichen Überlegungen und ohne Begründung, wieso ich überhaupt neue Lautsprecher brauche, drückte ich endlich auf den Bestellbutton.
Eigentlich wollte ich mir diesmal beim Bau ganz viel Zeit lassen, aber ihr wisst ja wie das ist... Man will sich endlich den Klang um die Ohren hauen.

Kurze Zeit später trafen dann endlich die W8-1772 Lautsprecher ein. Absolut traumhaft anzuschauen und sehr hochwertig verarbeitet. Eine Pappe kostet so viel wie mein altes Lautsprecherpaar - das ist ein Wort.
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Die Überlegungen über das Gehäuse brachten mich letztendlich zu Speaker-Space. Als Student hat man nicht unbedingt eine perfekt ausgestattete Werkstatt, sondern wenn überhaupt etwas Platz im Wohnzimmer. Obwohl ich ein Multiplexfan bin wurde es schwarzes MDF, da der Hornmund nicht lackiert werden sollte.
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Auf dem Foto ist erst eine Seite verklebt, die andere Seite liegt nur lose drauf..
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Die Kante wurde vorne und oben mit einem 45° Oberfräskopf bearbeitet und ich kann nur sagen, das schwarze MDF befand sich in jeder Ritze der Studentenbude. Mir machte das weniger als meiner Freundin . Anschließend folgten 5x Klarlack mit zwischenschliff und die Kante wurde mit Blattmetall verziert. Danach noch weitere 2 Schichten Klarlack.

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Die Hauptfrage war, wo bringe ich die Frequenzweiche unter:
Im Baumarkt lies ich mir zwei Multiplexbretter zusägen und hölte sie von innen mit der Oberfräse aus. So konnte ich von oben die Bauteile anbringen und von unten, unsichtbar, verlöten. Für so einen Aufwand braucht man entsprechende Lautsprecherkabel. Dafür schaute ich mir verschiedene Haar-Flecht-Techniken im Internet an und gab dieses Teilprojekt auf. Die gute Freundin zeigte mir dann, dass es doch möglich ist. Nach ca 10 Stunden flechten und Blasen an den Fingern war es dann verbracht, uff.

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Nach einer Bauzeit von etwa 2 Wochen neben der Uni konnte ich die Kindersärge erstmals anschließen. In Bezug auf die Dayton AL gab es damals nichts, was ich vermisst habe. Aber nun weiß ich, was alles gefehlt hat.
Staubtrockener Klang und absolut glasklare Höhen. Bei Eric Clapton Unplugged wartet man nur darauf dass die Gitarrenseiten zereissen. Zudem kann ich nun bestätigen dass Breitbänder bei Stimmen/Gesang zur Hochform auflaufen. Prinzipbedingt haben Breitbänder eine sehr große Bündelung. Wenn ich auf meiner Couch um 10 Zentimeter falsch sitze, ist eine Box lauter als die andere (trotz leichten auswinkeln der Lautsprecher). Erst fand ich das nervig, aber wenn man Livemusik hört und die Augen schließt kan man sehr exakt erkennen, wo das Klavier, der Gitarrist, der Sänger etc plaziert ist. Und genau dieser Klang sorgt für Gänsehautfeeling.
Als Elektronikfan habe ich dann noch mir doppelseitigem Klebeband 4 LEDs auf den Metallkorb geklebt um die Membran von hinten zu beleuchten. Das mag zwar lautsprecherunwürdig sein, aber wenn man im Dunklen sitzt und nur die Memran sieht, wirkt das magisch :). Alles ist aber so angebracht, dass ich es rückstandslos entfernen kann!.

Und ACDC kann man wirklich in Live-Laufstärke hören, sodass auch noch die Nachbarn etwas davon haben

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P.s. Ich denke fast in Hochglanz-Weiss gefallen mir die Lautsprecher besser, so als Kontrast zum Hornmund. Aber die nächsten Semesterferien nahen bald und das Wohnzimmer muss eh nass gewischt werden..

Probehören darf gerne in Esslingen/Stuttgart durchgeführt werden. Da wartet eine gemütliche Couch und ein kühles Bier.


[Beitrag von derwildi am 06. Okt 2013, 19:11 bearbeitet]
Nobody0699
Stammgast
#2 erstellt: 05. Okt 2013, 15:02
Hallo derwildi!
Schauen gut aus Deine selbstbau-LS
Ich bin in at zhaus sonst hätte ich gerne gebrauch von Deiner netten Einladung gemacht

Ich wünsche Dir alles Gute (sorry fürs Dutzen)

ps: Sind das Tang-Band Produkte?
derwildi
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 05. Okt 2013, 15:12
Hey du

Ja das ist der Tangband W8 1772. Vielleicht hälst du dich ja irgendwann mal zufällig im Raum Baden Württemberg auf. Die dicken Dinger sollen erstmal langfristig in meinem Besitz sein.

Grüße
Nobody0699
Stammgast
#4 erstellt: 06. Okt 2013, 12:27
Hallo derwildi!
seit ich in diesem Forum den Beitrag > Hobby Hifi 6/2013 < kenne, habe ich das erste mal bewusst die Produkte von Tang Band kennengelernt!
Der Beitrag von Blue Planet der ein Gewerblicher Teilnehmer ist,vertreibt jene Produkte > übrigens ein interessanter Thread wo man seine Erfahrungswerte vom LS-Bau per Wort u. Bild mitteilen kann!
Meine High-end "Gewohnheiten" bestehen nicht nur high-endigen Sound zu hören sondern bei mir "hört" auch das Auge mit
vor Jahren hatte ich die Jamo Concert 8 erworben u. in die habe ich mich wahrlich verliebt > klanglich als auch, na ja für mich sind Sie eine Augenweide
Ich wünsche Dir alles Gute


[Beitrag von Nobody0699 am 06. Okt 2013, 12:32 bearbeitet]
captain_carot
Inventar
#5 erstellt: 06. Okt 2013, 20:38
Wirklich schick.

Bis auf die Beleuchtung.

Nix für ungut.

Die W8 oder der W6-1916 würden mich auch sehr reizen.
Lenni_
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 07. Okt 2013, 09:24
Hi,

schwarzes MDF im Wohnraum gefräst, Hut ab, da gehört schon was zu

Sind schick geworden. Ich kann mir auch vorstellen, dass die Beleuchtung der Membran in der Realität weniger kitschig rüberkommt als auf dem Bild.

Der W8 läuft bei mir auch, allerdings als FAST. Ein Wahnsinnsbreitbänder und ungeheuer gutmütig. Ich bin mir sicher, dass du damit eine Menge Freude haben wirst.

Viele Grüße,
Lenni
-mKay
Stammgast
#7 erstellt: 17. Okt 2013, 14:02
Wirklich sehr hübsch geworden. Hält das mit dem Klarlack und dem Blattmetall? Sehr ausgefallene Idee wie ich finde
Auf eine Hörung würde ich, wenn genügend Zeit vorhanden ist, gerne zurückkommen.
Wohne im Kreis Esslingen...
captain_carot
Inventar
#8 erstellt: 17. Okt 2013, 20:44
Mich würde ja interessieren, ob das Teil noch irgendwer im Bereich Aachen, Köln, Niederrhein betreibt. Esslingen ist etwas weit weg, da liegt BPA noch näher.
gundus
Stammgast
#9 erstellt: 19. Okt 2013, 00:48
meine sind in einem tqwt nach bauvorschlag von hifi-selbstbau verbaut-

probehören in 40699 erkrath möglich

IMG_1209

gruß gunter
captain_carot
Inventar
#10 erstellt: 19. Okt 2013, 10:28
Cool. Erkrath ist so weit nicht weg, das sollte sich mal einrichten lassen.
captain_carot
Inventar
#11 erstellt: 10. Nov 2013, 23:45
So,

ich hoffe, die Hornbesitzer stören sich nicht an ein wenig Off Topic zu Gundus TQWT mit dem W8.

Ich hatte jedenfalls vorhin einen sehr netten und interessanten späten Nachmittag und würde gern ein kleines Fazit abgeben. Der Vergleich mit meinen Gradient AX-6 bietet sich da ganz nebenbei auch ein bisschen an. Da die Raumakustik auch ein wenig mitredet ist der Vergleich natürlich nicht ganz einwandfrei.

Womit fangen wir denn an? Die Räumlichkeit. Eigentlich muss man da nicht viel sagen, breitbändertypisch sind bei entsprechenden Aufnahmen alle Musiker regelrecht auf ihrer Position festgetackert, und zwar auch mit sehr guter Tiefe. Gut, das hat man bei anderen Breitbändern auch.

Der Bass, an der Stelle möchte ich mich etwas zurückhalten. Hauptsächlich einfach, weil der Raumeinfluss hier nunmal gewaltig ist. In Gunters Raum fehlt mir hier trotz einer schönen Vergleichsgröße (Lal von HSB) die Erfahrung. Qualitativ leistet der TB hier durchaus gute Arbeit, was an Tiefton da ist ist sauber strukturiert, aber in den Basskeller hinunter etwas wenig. Ich schiebe das mal auf die Hörposition, in meinem Raum und auf meiner Hörposition wäre der Bass wohl reichlich. Im Grundton macht sich dann langsam bemerkbar, dass der Tangband immer wieder Details herausarbeitet, die bei den Axis ein wenig untergehen. Die Axis sind hier nicht schlecht, die Tangband sind einfach ein Stück besser.

Das zieht sich auch durch den Mittelton. Die Stimmwiedergabe ist bei den Axis sehr gut. Die Tangband sind hier aber einfach noch etwas nuancierter. Das gilt aber nicht nur bei Stimmen sondern auch bei Instrumenten. Besonders merkt man es aber in den Breitbändern typischen Problemzonen, der W8 behält in komplexen Passagen besser und länger die Übersicht.

Hochton, der gefällt mir für Breitbänder bei den Axis schon gut. Die Tangband sind hier aber schlicht ausgewogener, anders kann man es fast nicht sagen. Zischlaute klingen hier einfach natürlicher, kleine Details in Aufnahmen kommen einfach besser zur Geltung, ohne dass etwas nervt oder zu viel wäre.

Pegelfestigkeit, ein auf den ersten Blick unfairer Vergleich. Immerhin steht auf der einen Seite ein 6,5" und auf der anderen Seite ein 8". Allerdings spielen auch hier viele Breitbänderproblemzonen eine Rolle.
Was soll ich sagen, der Tangband macht Pegel locker mit, bei denen der Gradient schon angestrengt klingt und auch dessen großer Bruder schon nicht mehr so schön spielt.

Sweetspot, hier ist es genau andersrum leicht unfair. Der 6,5" hat einen gewissen Vorteil, nicht nur auf dem Papier sondern auch in der Praxis. Der Sweetspot vom kleineren Gradient ist etwas größer. War aber auch zu erwarten. Allerdings ist der Sweetspot des Tangband auch nicht so viel kleiner und ich gehe mal davon aus, dass der W6-1916 hier locker mit dem Gradient mithält.

Unter´m Strich lautet das Tagesfazit, die Gradient sind tatsächlich gut, vor allem mit Blick auf den Preis, viele teurere breitbänder sind schlechter. Die Tangband machen aber alles besser. Im Gesamtergebnis sind sie damit ganz sicher jeden Cent wert. Ich würde mal behaupten, das ist der beste Breitbänder, den ich bisher hören durfte und auch besser als manch mythenumrankter, teurerer Breitbänder.

Noch ein Wort zur Lal. Toller Lautsprecher, der bei der Räumlichkeit und der Stimmwiedergabe zwar nicht mit den Tangband mithalten kann, aber seine eigenen Stärken hat. Der Dayton RS270 hat es mir heute wirklich angetan, aber auch der Rest stimmt hier so sehr, dass man sagen muss, es gibt teurere Selbstbaulautsprecher, die ihre Arbeit deutlich schlechter machen.

Ich danke an der Stelle noch mal für einen netten Nachmittag und entschuldige mich dafür, dass mir die Fernbedienung vom Verstärker zwei Mal runtergefallen ist.

Die nächsten BB´s werden wohl Tangband.
vexus79
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 11. Nov 2013, 16:34
Hallo zusammen,

ich kann mich "Captain Carot" nur anschliessen.

Ich habe selbst einige Breitbänder im Einsatz:

AX6
Alpair 10.2
Alpair 7.3
CHR-70.2
W8-1772

Der W8 ist der ausgeglichenste und angenehmste zum Hören. Er verschleiert Details nicht, bringt sie aber auch nicht überspitzt an den Hörer.

Ich habe ihn im Moment in einer KU als FAST mit zwei RS270 in geschlossenen Gehäusen kombiniert.

Bisher ist das wirklich ein sehr vielversprechender Ansatz. Der W8 legt nochmals deutlich zu wenn er den Bass nicht mehr selbst bearbeiten muss. Ich werde weiter berichten, wenn das Gehäuse dann fertig gestellt wurde.

Gruss
Eugen
Nobody0699
Stammgast
#13 erstellt: 11. Nov 2013, 19:38
Hallo High-end Fans!
Hallo @Vexus 79
Ich habe ihn in Moment in einer KU als mit zwei FAST mit zwei RS270 in geschlossenen Gehäusen kombiniert

Fein > gibt es dann auch Bilder zu sehen!? Ich bin echt gespannt wie diese LS aussehen > u. vor allem wie Sie klingen! freue mich auf Deine Berichterstattung
Euch alles Gute
vexus79
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 11. Nov 2013, 21:03
Hi Nobody,

ja die gibt's aber noch ohne fertiges Topteil.

Hier mal ein Foto aus dem Bau:
2BigAndOne

Klingen tun sie so schon Tiptop.

Gruss
Eugen
Nobody0699
Stammgast
#15 erstellt: 12. Nov 2013, 20:57
Hallo Vexus79!
Danke für die prompte Antwort! Sehen richtig "protzig" aus > also mit einer guter Elektronik müsste die "Post abgehn"
Ich bin aus at. sonst hätt ich glatt bei Dir vorbeigschaut > natürlich auf Deine Zusage hin
Nobody0699
Stammgast
#16 erstellt: 12. Nov 2013, 21:22
Hallo nochmals!
nur mal eine Frage an die Kenner der Materie
Da ich die Jamo Concert8 besitze u. nicht weiss wie lange die Chassies noch halten > nun zur Frage
Könnte man anstatt des Seas Exel W17 den W8 1772-Horn einsetzen?
macht so etwas Sinn? u. müsste dann an der Frequenzweiche etwas verändert werden?
Ich persönlich kenne die Klangeigenschaften des W8 1772-Horn nicht! aber wenn man Kenner dieses Chassies "zuhört" vernimmt man nur positives!
Wäre interessant den unterschied eines Seas Exel zum W8 Horn zu hören
Wer weis, vielleicht erfahre ich ja, dass Jmd. in meiner Umgebung einen LS mit dem besagten W8-Horn besitzt !
Euch alles Gute
captain_carot
Inventar
#17 erstellt: 12. Nov 2013, 21:43
D.h. du möchtest im Lautsprecher den Excel rauskicken und den W8 1772 verbauen?

Das wird aus mehreren Gründen nicht "einfach so" gehen. Man könnte den zwar im Prinzip auch als Mitteltöner verbauen, aber dann muss das gesamte Lautsprecherkonzept darauf angepasst sein. Angefangen beim Volumen und aufgehört bei der Frequenzweiche, gerade letzteres geht nicht "einfach so", da muss eine komplett neue Weiche entwickelt werden.

Davon ab ist der W8 schlicht und ergreifend ein hervorragender Breitbänder und sollte auch, ggf. als FAST bassbefreit, Fullrange laufen.

Was man machen kann ist z.B. einen indirekt strahlenden Superhochtöner. Herr der Ringe hat das schon mehrfach gemacht. Such z.B. mal nach Big Needle hier im Forum.
Nobody0699
Stammgast
#18 erstellt: 12. Nov 2013, 23:18
Hallo captain carot!
Uhh, da sieht man wieder mal den Laien!
Ich hab schon mehrmals gehört das dies nicht ganz so einfach ist, wie man sich das vorstelllt; aber das man gleich das ganze System ändern muss?
solange die seas W-17 unbeschädigt sind, werden Sie an Ort u. Stelle bleiben > ich dachte nur im wennfall!
die Fa. seas erzeugt nach wie vor die Chassies > nur einen Hacken hat die ganze Sache schon;
nämlich, genau der W-17 wird nicht mehr gebaut von welcher größe die weggebaut werden weis ich jetzt nicht auswendig . . . . W-15, W16, (W-17 ) W-18, W-19 , W-20 . . . . . .
interessant ist, was genau der W-17 "angestellt" hat das Sie den nicht mehr fertigen? Und sollte der wennfall doch mal eintreffen, was dann??
Euch alles Gute
captain_carot
Inventar
#19 erstellt: 13. Nov 2013, 00:18
Also, es gibt Standardgrößen, entweder in cm oder in Zoll angegeben. W17 ist also ein 17cm oder 6,5". W8 ist ein 8" oder 20cm.

Ab und an hat man da gewisse Abweichungen, Seas baut derzeit den W18.

Dann die Frage, warum ändern Hersteller sowas? Es gibt zwar immer wieder absolute Longseller, aber die wenigsten Chassis werden viel länger als zehn Jahre gebaut. Die Gründe sind vielschichtig.
Es kann sein, dass ein moderner, strömungsoptimierter Korb, verbessertes Magnetsystem, neue, resonanzarme Sicke etc. deutliche Verbesserungen bringen. Also tauscht man das alte Chassis gegen ein grundlegend neu konstruiertes aus.
Es kann sein, dass einfach die Verkäufe zurückgehen und man was frisches im Sortiment braucht.
Es kann ggf. auch einfach mal passieren, dass ein neues Chassis "kostenoptimiert" ist.
Usw.

Bei W17 würde ich mal auf ersteres tippen. Alter gut, neukonstruierter besser.

Sollte dein Chassis sich mal verabschieden, dann könnte man passenden Ersatz suchen und die Weiche anpassen. Es gibt Leute, die sowas machen.
Falls nur die Sicke im Eimer ist kann man reconen (lassen).

Gummisicken halten aber meist ewig. Wenn man das Chassis nicht überlastet passiert beim Tieftöner also meist gar nix.

Kritischer ist da oft der Hochtöner, wenn er Ferrofluid hat.
Nobody0699
Stammgast
#20 erstellt: 13. Nov 2013, 00:42
Danke captain carot!
Wenn man alles in Betracht zieht ist das klar u. logisch! bei vielen anderen Produkten od. Erzeugnissen gehts ja eh viel schneller!

Du schreibst
kritischer ist da oft der Hochtöner, wenn er Ferrofluid hat

da kommt mir ein ganz neuer Ausdruck zu Ohren > bitte nich lachen < fängt da beim Hochtöner eine art Zersetzung an? wahrscheinlich liege ich komplett daneben! werde mich mal beim Duden schlau machen
Alles Gute
captain_carot
Inventar
#21 erstellt: 13. Nov 2013, 01:06
Es kann passieren, dass das Ferrofluid, das eigentlich die Belastbarkeit steigern soll "aushärtet". Weil das Zeug dann fest ist funktioniert der Hochtöner nicht mehr richtig.

Wie lange das Ferrofluid jeweils hält lässt sich schlecht sagen, es gab früher anscheinend auch Fälle, in denen Ferrofluid schon nach wenigen jahren aushärtete, es gibt aber auch Lautsprecher, die nach zehn Jahren und mehr trotz Ferrofluid noch einwandfrei funktionieren.

Und die Hersteller behaupten natürlich, dass Ferrofluid heute haltbarer ist.
Nobody0699
Stammgast
#22 erstellt: 13. Nov 2013, 20:52
Hallo captain carot!
Bin völlig falsch gelegen > danke für Deine schöne Erklärung!
Da ich meine Jamo über willhaben gekauft habe, weis ich natürlich das Alter nicht; aber ich nehme an das Sie schon mehr als 15J alt ist! wenn man bedenkt wann die letzten Concert 8 in Erzeugung gingen > anschliessend wurde dann die Jamo 830D ins rennen geschickt! seit daher sind nun auch schon wieder mehr als 10 J. ins Land gezogen! wenn es nicht noch mehr Jahre sind!
Aber meine geliebten Jamos spielen wie am "ersten" Tag wahrscheinlich war bei dieser "Generation" diese "Krankheit" Ferrofluid noch unbekannt
Alles Gute
captain_carot
Inventar
#23 erstellt: 13. Nov 2013, 21:11
Ferrofluid ist zwar umstritten, aber nicht sinnfrei. Es schützt Hochtöner unter anderem vor dem Hitzetod.

Außerdem gibt es durchaus auch Hochtöner, die trotz Ferrofluid auch nach 20 Jahren einwandfrei funktionieren.

Kann man also nicht so einseitig sehen, wie vieles andere eben auch bei Lautsprechern.

Wenn die Jamos noch einwandfrei laufen kannst du das also wohl entspannt sehen.
Nobody0699
Stammgast
#24 erstellt: 13. Nov 2013, 21:22
Entspannt sehen und entspannt hören! Ich bin in meine Jamos "verliebt" weil Sie meiner Meinung nicht nur gut aussehen, sondern meine Hörgewohnheiten bestens befriedigen! und bei einem Raum von 16m2 reichen sie vollstens aus
Dank Dir nochmals
Bugs-Bunny
Stammgast
#25 erstellt: 13. Nov 2013, 21:54
@derwildi

Schöne LS hast du da geschaffen
Auf dein Angebot zum Probehören würde ich gerne zurückkommen und könnte meine Brezzer mit dem W8-1772 zum Gegenhören gerne mitbringen
derwildi
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 13. Nov 2013, 22:21
Das klingt spannend - aber bitte bitte lass mich kein neues Gehäuse Zimmern müssen

Anbei noch mit neuem Sockel

Und ich bin absolut begeistert vom Breitband-Horn-Sound.

Der Bass drückt einem wie eine breite Front entgegen
Die Mitten stehen wirklich genau zwischen den Lautsprechern und Stimmen klingen Wahnsinnig
Die Höhen sind präzise und Ortbar, wo das Musikinstrument steht

Nachdem ich nun Adele entdeckt habe, saßen ein Freund und ich mit feuchten Augen auf der Couch (wir sind 23). Ich denke das beschreibt den Klang

IMG_9022 Kopie
captain_carot
Inventar
#27 erstellt: 14. Nov 2013, 01:45
Ja, Stimmwiedergabe und Räumlichkeit haben Breitbänder eigentlich drauf. Der Punkt bei beiden TB W8 ist eher, wie gut sie den Rest können.

Hab mich mittlerweile auf jeden Fall darauf festgelegt, dass das nächste BB-Projekt wohl entweder mit einem der beiden W8 Zwillinge oder dem W6-1916 sein wird, wenn das dann endlich mal was von wegen Eigenheim gibt mit Upgrade zum FAST.
derwildi
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 20. Nov 2013, 17:36
Falls noch jemand Probehören will - nun geht das auch mit nem passenden Amp

Nach 2h hören kann ich eine leichte Verbesserung in den Höhen gegenüber dem 350€ Transen-Verstärker wahrnehmen, leider fehlt aber noch an Volumen und Tiefgang. Hoffe das wird noch - ich kenn Einspielen nur von Lautsprechern und da machts echt viel aus, hoffe bei Verstärkern ist das auch so

IMG_9026 Kopie
captain_carot
Inventar
#29 erstellt: 20. Nov 2013, 19:33
Eigentlich nicht, aber man gewöhnt sich dran.

Falls der nicht extrem gesoundet ist, was ich jetzt echt nicht weiß, sollte das bei einer Class A/B Schaltung und Gegentakt sicher nicht weniger Bass sein.

Ernstgemeinte Frage, stehen Lautsprecher und Sitzgelegenheit noch genauso wie vorher? Lautsprecher aus Versehen verpolt?


[Beitrag von captain_carot am 20. Nov 2013, 19:35 bearbeitet]
Hoky
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 23. Nov 2013, 01:49
Hallo
Ich hätte da auch mal eine Frage. Ich hätte großes Interesse so was wie im Beitrag #14 auch auf die Beine zu stellen. Ich frage mich nur warum einen Großen BB verbauen wenn er gar kein Bass machen soll. Langt da nicht auch ein Tangband W4-1879? Also langen wird der sicher, ich frage mich nur machen die großen BB irgendwas besser wie die kleinen, mal vom Schaltdruck abgesehen?
herr_der_ringe
Inventar
#31 erstellt: 23. Nov 2013, 02:11
hallo hoky,
üblicherweise ist bei den grösseren durchmessern der räumliche eindruck "besser".

da ich den w4-1879 als auch den w8-1772 hier spielen habe: der 4" bündelt zu den höhen hin eher mehr als der 8". zudem ist der 4" deutlich wirkungsgradschwächer als der 8".
wenn du also downsizen willst, dann würde ich eher auf den w6-1916 zum aktuellen kurs schielen

oder wenn das geld eine rolle spielt: sonido.hu
captain_carot
Inventar
#32 erstellt: 23. Nov 2013, 02:13
Wenn Pegel wirklich Nebensache ist oder höher getrennt wird haben kleine Breitbänder sogar eine Reihe Vorteile.

Das ist auch der Grund, warum die meisten FAST, also Breitbänder mit Tieftonunterstützung, auf kleine BB´s von 3 bis 5 Zoll setzen.

Die großen haben aber auch einen anderen Charakter.
Hoky
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 23. Nov 2013, 03:36
Hallo
Charakter das ist wohl das Richtige Wort, ich dachte halt an so was wie das die Großen BB`s eventuell irgendwie fetter Klingen.
Mann muss das wohl Tatsächlich im direkten Hörvergleich mal ausmachen.
Ab wann würdet ihr den einen W8-1772 laufen lasen und wie viel Liter sollte das Gehäuse haben?
Eingen guten Eindruck auf dem Papier macht ja auch der W3-1878, der scheint ja nicht mal einen Sperkreis zu brauchen und ist ja auch noch sehr viel günstiger als ein 1772. Obwohl der 1772 optisch ja schon ein ganz anderes Kaliber ist als ein 1878.
derwildi
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 23. Nov 2013, 19:47
So nocheinmal eine Klangbeschreibung an der Röhre nach ausgiebigem Test.

Zualler erst fällt auf, aus matschigen Aufnahmen ist wirklich nichts mehr zu retten. Ohne Klangregelung wirkt vieles wie ein Einheitsbrei. Dies musste ich als erstes Feststellen.

Wird der CD-Player aber mit gutem Material gefüttert, dann geht die Post ab. Die obersten Gitarrenklänge kratzen nicht mehr in den Ohren und die Stimme von Mark Knöpfler ist absolut genau zwischen den Lautsprechern auszumachen und losgelöst, und klingt sowas von "rau" und genial. Bei Eric Clapton meine ich nun noch exakter die Positionen der Musiker wahrnehmen zu können.
Der Bass ist noch so eine kritische Sache - beim alten Verstärker hatte ich den Bass immer leicht reingedreht. Nun ist nur noch Bass da wo er auch auf der Platte vorhanden ist. Bei guten Aufnahmen wandert der Schall dann über die 40kg Lautsprecher und zweifache Entkoppelung in das schwimmend verlegte Laminat und mir wieder die Beine Hoch. Polung ist korrekt und Aufstellung wie vorher. Ich brauche einfach nur gutes Material, dann ist alles fein

Im ganzen, jetzt klingts richtig rund. Im Stereodreieck geht das Klangbild etwas über die Lautsprecher hinaus und Live-Geklatsche macht Gänsehautfeeling. Anders als Vermutet machen jedoch die Lautsprecher etwa 90% vom Klangbild aus.
Obwohl ich in den letzten 3 Monaten viel gesurft habe (Hat man was, will man was anderes ) gibt es keinen Bausatz, den ich gegen die Hörner eintauschen würde. Ich bin zufrieden und die Oberfräse ruht im Karton.

IMG_9036

Ich hoffe ja, der Bausatz findet noch weitere Nachmacher oder es kommt mal jemand auf meine Couch - die ist jetzt übrigens aus Leder und ebenfalls schwarz


[Beitrag von derwildi am 23. Nov 2013, 19:49 bearbeitet]
herr_der_ringe
Inventar
#35 erstellt: 23. Nov 2013, 20:12

Obwohl ich in den letzten 3 Monaten viel gesurft habe ... gibt es keinen Bausatz, den ich gegen die Hörner eintauschen würde.

jepp, der w8-1772 ist ein absolut feines chassis


Ich bin zufrieden und die Oberfräse ruht im Karton.

das dachte ich nach der duetta ebenfalls
vexus79
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 25. Nov 2013, 13:24
Hallo zusammen,

jetzt sind die beiden Fertig.

Hier mal ein Bild:
2BigAnd1

Die W8-1772 werden bei 250 Hz aus dem Rennen genommen.

Warum einen 8" Breitbänder:
Die Dynamik von so einem System im Mittel- und Hochton ist meiner Meinung nach grösser, da mehr Luft bewegt wird. Es hat einen ganz eigenen Charme diese grossen Breitbänder zu hören.
Ausserdem ist der "Sweet Spot" ziemlich klein, wenn man aber drin sitzt, so rastet das Stereobild richtig gehend ein. Wie beim Scharf stellen einer DSLR.

Viel Spass beim Basteln

Gruss aus der Schweiz
Eugen
Hoky
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 27. Nov 2013, 13:51
Hallo Eugen das schaut guuut aus, der 1772 scheint aber dennoch ein ganz schönes Volumen zu brauchen.

250Hz Trennung! Nur mal so als frage weil ich wirklich keine Ahnung habe, macht es noch Sinn wenn der 1772 erst bei 600Hz übernimmt?
woody32
Inventar
#38 erstellt: 27. Nov 2013, 14:40
eher nicht weil du da schon voll im Stimmbereich bist..... hatte ich bei meinen (zwar keine Tangband, aber auch ein FAST, siehe Signatur) auch mal mit ner Trennung von 500Hz versucht - war eher Suboptimal..... und das obwohl lt. Messung die Bassabteilung bis1200Hz linear spielt.... Frequenzgang ist nicht alles

Ich habe übrigens auch eine Trennung bei ca. 230Hz.... mit den AX-08 und werde irgendwann auch mal die Tangbands bei mir probieren.... wenn nur der Preis nicht wäre.


[Beitrag von woody32 am 27. Nov 2013, 14:43 bearbeitet]
captain_carot
Inventar
#39 erstellt: 27. Nov 2013, 15:16
Ja, der Preis ist schon ein wenig höher. Aber ich muss echt sagen, alles was die Axis (bei mir die 6er) gut machen machen die TB´s eben noch besser.
Das kann ich nicht von jedem teureren BB behaupten und irgendwie gibt´s da von den Axis nur noch eine Upgradeoption.
vexus79
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 27. Nov 2013, 21:13
Hallo Hoky,

meine Vorredner haben das schon beantwortet. Je mehr vom selben Chassis übertragen wird desto besser ist das Stereobild.

Vom Volumen her könnten es auch einige Liter weniger sein aber das Chassis ist in einer KU (kontrollierte Undichtigkeit) montiert und ich wollte die Tiefe gleich behalten wie im Bassteil. Die Vorlage dafür kommt von der 2and1 von HSB.

Gruss
Eugen
Hoky
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 28. Nov 2013, 13:27
Hat hier nicht jemand Erfahrungen im Vergleich zwischen den TB W8-1772 und dem Cube Audio F180 Chassi?
herr_der_ringe
Inventar
#42 erstellt: 28. Nov 2013, 15:07
doch: der tangband hat 8", der cube 6"
Flo108
Stammgast
#43 erstellt: 20. Jan 2014, 23:11
Hallo,

erstmal Gratulation zu deinem Projekt, wirklich klasse!!!
Ich denke selber darüber nach, mir den gleichenLautsprecher zu bauen, und wollte fragen, ob dein Angebot noch gilt, ihn sich bei dir anhören zu können.
(Ich komme aus Karlsruhe, die Anfahrt ist also unproblematisch)

Falls das ok ist, würde ich noch meinen Verstärker mitbringen (Naim supernait), wenn das möglich ist.

Meld dich mal bei Gelegenheit.

Viele Grüße, Florian
derwildi
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 20. Jan 2014, 23:55
Gerne Gerne - wehe dein Naim klingt besser als meine Röhre

aktueller Stand:

IMG_9587 Kopie
C-Low
Stammgast
#45 erstellt: 04. Aug 2014, 16:48
Wow!
Echt gelungene LS!

Ich steh noch vor dem Bau und habe vor Multiplex zu nehmen. Aber die schwarze MDF ist feini.
back**
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 15. Dez 2014, 19:20
ich habe auch fertig und kann mich den Klangbeschreibungen nur anschließen. Aber man muss dem Treiber genügend Zeit zum einspielen geben!
derwildi
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 15. Dez 2014, 19:51
Das ist wahr, die brauchen eine Weile.. Dank dem horntypischen Wirkungsgrad müssen die Treiber nicht viel arbeiten, was den Prozess verlängert..

Hast du ein Paar Fotos?
back**
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 15. Dez 2014, 23:03

derwildi (Beitrag #47) schrieb:
Das ist wahr, die brauchen eine Weile.. Dank dem horntypischen Wirkungsgrad müssen die Treiber nicht viel arbeiten, was den Prozess verlängert..

Hast du ein Paar Fotos?



Klar habe ich die, ich bekomme die nur per Androit Tablet nicht hoch geladen. Ich probiere das morgen früh mal vom PC. Es kommt immer die Meldung "ungültige Bilder ausgewählt", oder so ähnlich.


Edit: so, jetzt müsste es funktioniert haben.

k-PC130623k-PC130624k-PC130627


Edit 2:

@Derwildi
Wie hast Du gedämmt? Liegt im Hornmund bei Dir eine Rolle Sonofil? Hast du den oberen Verlauf gedämmt? Ich überlege, die flache Lage Sonofil in der obersten Kammer mal zu entfernen. Dann würde mich noch interessieren mit welcher Abstimmung du hörst? Fresh/Smooth/ohne?? Ich höre im Moment mit "fresh", baue aber in der nächsten Woche mal den anderen Sperrkreis um das mal auszuprobieren. Ohne Sperrkreis gefällt mir das Horn nicht.


[Beitrag von back** am 16. Dez 2014, 12:20 bearbeitet]
derwildi
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 16. Dez 2014, 22:25
Hallo,
ich habe wie empfohlen gedämt, außer im Hornverlauf.
Unbenannt

Ich habe die Weiche "Fresh", kann aber direkt umstecken auf ohne Weiche. Zu etwa 60% höre ich mit Weiche, die anderen ohne. Ich finde es noch recht angenehm, kommt aber eben auf den Musikgeschmack an.

Schicke Dinger hast du da, ich nehme an mit der Pistole lackiert?

Ich hatte gerade zwei aus dem Hifi-Forum auf ein hier. Erst waren sie noch skeptisch, aber bei Percussion waren sie begeistert (bis die Nachbarin kam und meinte es sei zu laut)


[Beitrag von derwildi am 16. Dez 2014, 22:27 bearbeitet]
back**
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 16. Dez 2014, 23:01
Ja, so habe ich auch gedämmt, manchmal mit Rolle im Hornmund, manchmal ohne. Umstecken kann ich auch.
Lackiert ist das mit Schaumstoffrolle, nicht mit Pistole. Die übrigen "Pickel" sieht man auf dem Foto nicht. Da muss ich noch mal mit Politur ran.

Seit ich "Hornhörer" bin mag ich keine MP3´s mehr, das klingt nicht....
HiltiC
Stammgast
#51 erstellt: 25. Dez 2014, 23:15
Ein HOCH auf die Hornhörer

Die Rollenlackierung sieht recht gut aus, kannst du mal noch genauere Bilder machen oder erklären wie du gneua Schritt für Schritt vorgegangen bist. Oder gibt es einen Thread?

Grüße,
hiltic
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