Fritzbox als Multiroombasis?

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pelzkartoffel
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 08. Mrz 2017, 00:32
Hallo zusammen,

ich hatte vor geraumer Zeit (1 Jahr) schon mal um Tipps für eine Multiroomlösung gebeten, damals aber noch auf sehr theoretischer Basis. Mittlerweile hab ich etwas konkretere Vorstellungen und hoffe, ihr könnt mir Hard- und/oder Softwaretipps und Hinweise geben, wie ich meine Pläne umsetzen kann. Von einer Selbstbastellösung bin ich abgekommen, da mir schlicht die Zeit fehlt.

Als Basis und NAS plane ich mit meiner Fritzbox 6490, für die AVM ja sein FritzNAS anbietet, meinem Verständnis nach einfach ein Datenspeicher (SSD notwendig?), der an die Fritzbox angestöpselt wird. Hat da jemand Erfahrungswerte?
Was dort drauf ist, soll von allen Lautsprechern in der Wohnung wiedergegeben werden, bei Bedarf synchron oder eben im einen Raum dies, im anderen das. Zudem soll der Fernseher auf die vorhandenen Filme zugreifen können.

Apropos Lautsprecher: Für die beiden Bäder habe ich mit normalen Internetradios geplant, die im Alltagsgebrauch auch gänzlich ohne App einfach über die Bedienknöpfe genutzt werden können. In Küche und Flur genügen Lautsprecher, die bei Bedarf über App einzeln angesteuert oder synchron geschaltet werden können. Gerade hab ich ein Internetradio Medion Life P85111 probehalber geordert, Lautsprecher für Küche und Flur wären bei Medion mit dem Medion Life P61071 auch zu haben. Die nicht als berauschend zu erwartende Klangqualität ist in den Bädern, dem Flur und der Küche zu verschmerzen - hier brauchts für mich nicht zwingend High-End.

Im Arbeitszimmer steht ein Desktop-PC mit großem Bildschirm. Die hier eingesetzten Boxen sollen neben der Vernetzung auch einfach als Boxen für den Rechner dienen können – Aktuell stehen da zwei Bose-Aktivboxen, die vom Klang absolut ausreichen, fragt sich bloß, ob die ohne Starten des Rechners integriert werden können. (Stichwort Chromecast?)

Knackpunkt wird aber voraussichtlich das Wohnzimmer: An der Wand ein Sony-Android-TV, darunter ein alter Phonoschrank aus den 60ern, der ein neues Innenleben bekommen soll: angedacht ist eine HiFi-Anlage mit CD-Laufwerk, die nicht nur aus dem WLAN Musik erhalten, sondern insbesondere CDs auch ins WLAN streamen kann, zudem sollen die Lautsprecher auch generell (gern über Kabel, verschwindet eh im Kanal oder in der Trockenbauwand) an den Fernseher gekoppelt sein, um dessen Tonwiedergabe zu verbessern. Idealerweise möchte ich hier Boxen, Receiver und den CD-Player meiner alten Sony-Anlage nutzen. Wenn das nicht geht halt nur die Boxen. Zudem möchte ich, so dass nicht zu kompliziert ist, auch den Ton des Fernsehers übers WLAN an alle Boxen in der Wohnung schicken können, bspw. um Musikfernsehen überall zu hören.

Ich hab jetzt schon einiges gelesen, hier im Forum und andernorts, und Stichworte, die kleben geblieben sind, waren:
SWYH, Google-Chromecast-Audio, CocktailAudio, Sonos connect/Raumfeld connector, Syncronice ...

Allerdings muss ich zugeben, dass mich die Vielzahl der angegebenen Informationen eher verwirrt, einen Königsweg für mein Vorhaben hab ich noch nicht ergoogelt.
Übrigens: In vielen Ecken meiner Wohnung sind LAN-Dosen, mit denen ich einige Geräte auch direkt mit der Fritzbox verbinden könnte, hab aber ehrlich gesagt keinen Schimmer, ob das von Vorteil ist.

Bitte also um Hilfreiches, auch wenn das bedeutet, mir die eine oder andere Machbarkeitsillusion zu nehmen ;o)
Gruß, Max
Mickey_Mouse
Inventar
#2 erstellt: 08. Mrz 2017, 00:40
aus meiner Sicht ist der eigentliche "Knackpunkt" dieser Spruch:
bei Bedarf synchron oder eben im einen Raum dies, im anderen das

dafür benötigst du halt eine "übergeordnete Kontrollinstanz"!

und da führen 1000 Wege nach Rom: LMS, Sonos, Raumfeld, HEOS, Musiccast usw. usf.

deine Fritzbox stellt nur den Speicher für die Musik zur Verfügung, das ist in einem LAN das kleinste Problem und damit nichtmal der erste Schritt, die "Verwaltung" muss ein anderes Gerät/System übernehmen! Und DA sind wir beim eigentlichen Problem!
pelzkartoffel
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 09. Mrz 2017, 21:33
Hmmm, ok.Und was wäre eine "Kontrollinstanz", die das Einbinden von Geräten verschiedener Hersteller wie der genannten Medions, des Sony Android-TVs und der "Stereoanlage" ermöglicht?
Sonos, Raumfeld etc. erfordern doch eigene Lautsprecher, oder?


[Beitrag von pelzkartoffel am 09. Mrz 2017, 21:36 bearbeitet]
Apollo30
Stammgast
#4 erstellt: 09. Mrz 2017, 22:36
Ja, die Fritzboxen mit eingebauten Medienserver können das. Keine SSD (zu groß), sondern einfach nen kleinen USB-Stick rein. Ich hab so nen fingernagelgroßen USB mit 120 GB drin – das reicht. Einrichtung schaffst du oder findest im Netz. Die 7490 hat zwei USB-Ports, was die 6XXX hat, weiß ich nicht. Je nach Wohnungsgröße und Wanddicken kann es passieren, dass eine einzelne Fritzbox nicht ausreichend stark und weit sendet. Ich hab das bei mir nicht mit mehr Sendeleistung, sondern mit Power-LAN Geräten (also über die Stromleitungen) gelöst.

Das Verbinden per Kabel hat Vorteile: Du hast weniger Strahlung im Zimmer und Belastung der WLAN-Kanäle, was zu instabilen Übertragungen führen könnte. Per Kabel hast du dieses Problem nicht und du entlastest die Verbindungen, welche per WLAN laufen müssen.

Du willst relativ viele Räume/Boxen versorgen, dazu soll der TV ebenfalls irgendwie mit dranhängen. Mein ganz unverbindlicher Tipp: Schau dir das Musiccast System von Yamaha genauer an. Die kleinen Räume kannst damit alle mit Musiccastboxen bestücken, die dann entweder getrennt oder synchron irgendwas spielen können. Fürs Wohnzimmer willst du richtige HiFi-Boxen, was bedeutet, dass du einen AVR benötigst. Nur Yamaha hat derzeit viele und auch preisgünstige AVRs im Angebot, welche mit deren Musiccast-System zusammenspielen (Alternative Denon Heos, dort sind die vernetzungsfähigen AVRs aber erst am Anfang und viel zu teuer). Und für den TV willst du eine HDMI-Verbindung zum AVR, daher scheidet für mich Sonos aus. Was Vernetzung und Synchronität angeht, ist Musiccast noch nicht zu 100% ausgereift – das heißt, es gibt hier im Forum immer noch Nutzer, die hier etwas klagen und immer wieder über deutliche Verbesserungen durch Firmwareupdates berichten – bei mir läuft Musiccast über drei Geräte/Räume absolut synchron und stabil, wenn ich das will.

Von nem Windows-Rechner kannst du z.B. per „Airfoil“ Software in ein Airplay-System (z.B. Musiccast) streamen.

Die Kontrolle der einzelnen Boxen (und auch der AVR mit CD-Player und TV dran ist in diesem Zusammenhang wie eine Box) übernimmt in der Regel eine Handy-App. Von dort (ein oder mehrere Handys) kontrollierst du, was die verschiedenen Boxen spielen. Und im Wohnzimmer kontrolliert dann wieder der AVR den Raum, also spielt den Ton über die größeren Boxen und bekommt ihn z.B. vom CD-Player oder vom TV. Der AVR kann das dann auch in die anderen Räume streamen und kann per App gesteuert werden.

Zu den anderen Konkurrenten zum Musiccast kann ich nichts weiter beitragen.
Mickey_Mouse
Inventar
#5 erstellt: 09. Mrz 2017, 22:49
es ist halt immer eine Frage was man will oder welche Ansprüche man hat...
ich habe weit über 1000 CDs gerippt, das sind irgendwas zwischen 300 und 400GB, da wird es mit einem Stick schon eng.

und mir ist unklar wie man mit der Fritzbox die Musik auf mehreren Geräten synchron abspielen können will?

Beispiel:
hier steht ein Synology NAS mit dem Logitech Music Server (LMS) als App drauf (also Datenhalde und "Gehirn" auf dem NAS).
morgens weckt die Squeezebox im Schlafzimmer mit Musik.
gehe ich ins Bad, dann schaltet die Hausautomatisierung das Licht und die Squeezebox dort ein. Die Squeezeboxen sind auf "link" gestellt, d.h. die im Bad spielt dann automatisch das ab was auch die im Schlafzimmer spielt, auch wenn am Abend vorher da noch gemütlich ein Vollbad genommen hat und etwas völlig anderes gespielt hat.
Selbst die Puffergröße gleichen die beiden gegeneinander ab damit der Ton einigermaßen zeitgleich läuft.
ändere ich die Musik im Bad, wird auch die Box im Schlafzimmer umgestellt.
und wenn jemand in der Küche die Squeezebox dort einschaltet...

von überall kann man mit:
- Harmony Duet Controller
- Handy/Tablet App (gibt viele verschiedene)
- Web-Interface
die Musik auswählen, Boxen ein/ausschalten (wie gesagt, das funktioniert auch über die Hausautomatisierung), Lautstärke für die Boxen getrennt einstellen, Wecker stellen usw.

sowas nenne ich ein Multiroom System und nicht etwas, wo mehrere völlig voneinander isolierte Geräte auf einen Datenpool zugreifen.
quadrophoeniX
Inventar
#6 erstellt: 11. Mrz 2017, 20:07
Ich muss Mickey vollkommen Recht geben, mit Multiroom hat das, was du geplant hast im Grunde wenig zu tun.Auch sagst, du möchtest keine Bastellösung, aber das was du vorhast ist genau Bastellösung par excellence und wird nicht ohne viel rumprobieren funktionieren und dann auch nicht perfekt. Die Fritzbox kann Medien per Smb, also Datenfreigabe oder UPnP/DLNA zur Verfügung stellen, aber du brauchst eine Steuerung dafür mit der du bestimmst, was wo abgespielt wird, und da bleibt bei den von dir vorgeschlagenen Komponenten nur UPnP, diese Steuerung heisst dort Control Point oder CP, dass kann im Spieler selber sein (der dann aber nur sich selber steuert) oder aber eine App wie z.B. Bubble UPnP....zudem müssen alle Abspieler diesen Standard unterstützen. Mehrere Geräte gleichzeitig zu verwalten ist aus solchen Apps schon schwer und umständlich, synchroner Wiedergabe auf unterschiedlichen Geräten gar unmöglich. Mein Tipp, wenn du so etwas vorhast: such dir eb System aus, das dir von der Auswahl der Komponenten an besten zusagt und Bau dieses langsam aus - denn vernünftiges Multiroom ist leider nicht für lau zu haben...willst du “Musikfernsehen“ wie du sagst in der Wohnung verteilen, bleiben in Grunde wohl nur Bluesound, HEOS und Sonos...in bewusst alphabetischer Reihenfolge.


[Beitrag von quadrophoeniX am 11. Mrz 2017, 20:16 bearbeitet]
pelzkartoffel
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 13. Mrz 2017, 22:20
Also, ich hoffe, das kriegt hier keiner in den falschen Hals aber Mann, verdammt, das kann doch nicht sein: 25 Jahre nachdem ich meinen Fernseher an meine Stereoanlage angeschlossen und MTV über dort angeschlossene Boxen auch im Nebenzimmer gehört hab, muss das doch mit dem ganzen WLAN-Gedöhns auch gehen, ohne ein System kaufen zu müssen, wo ich mir den Stereosound von der gleichen Quelle nur über 2 Monolautsprecher für jeweils über 250 Tacken ermöglichen kann.
Wenn der Knackpunkt die Fritzboxnutzung als Mediaserver ist, dann drauf geschissen, dann halt ein anderes "Gehirn". War bloß ne Idee, weil das Ding ja schon dasteht und das laut Hersteller kann. Aber im Bad und in der Küche braucht kein Mensch Boxen im Wert von 400 Euro aufwärts wie bei Multicast oder SONOS/HEOS. Dann bin ich halt kein "Ton-Enthusiast".

Es muss doch ne Lösung geben, die einzelnen, klanglich brauchbaren Teile wie das Medionzeugs aufeinander abzustimmen. Es soll doch bloß
a) bei Bedarf einzeln Musik bringen (z.B. morgens im Bad/Radio oder was von einer irgendwo angeschlossenen Festplatte)
b) bei Bedarf alles das gleiche bringen.
Hätte ich überall Kabel rumliegen ginge das ja auch.
Im Wohnzimmer darfs gern teurer sein, da hängen ja auch gute Passivboxen dran. Die Idee von Apollo30 mit dem streamenden AVR, der per Kabel mit dem Fernseher verbunden ist, klingt gut für mich. Das wäre ja auch nach meinem Technikverständnis die Möglichkeit, auf dem Smart-TV laufendes Youtube oder MTV etc. überall hinzuverteilen oder hab ich da nen Denkfehler?
Und ob das dann "echtes" Multiroom ist, ist mir genauso wurscht. Mein Verständnis von Multiroom war Musik.... in VIELEN RÄUMEN. Die durchs WLAN ggf. entstehenden Zeitversätze bei den einzelnen Endgeräten in der Wohnung müsste ein entsprechend gutes "Gehirn" des Systems doch auch lösen können.
Oder hab ich irgendwo ein grundsätzliches Verständnisproblem, das jeder andere klar erkennt?

P.S.: Ne Bastellösung wär in meiner Welt, mit Raspis, Netzwerkkarten und Lötkolben zu hantieren. Wenn das Nutzen von Endgeräten unterschiedlicher Hersteller, welche einen Standard gemein haben, bereits Basteln ist, bin ich ja vielleicht doch Bastler?


[Beitrag von pelzkartoffel am 13. Mrz 2017, 22:42 bearbeitet]
Mickey_Mouse
Inventar
#8 erstellt: 13. Mrz 2017, 22:42

pelzkartoffel (Beitrag #7) schrieb:
P.S.: Ne Bastellösung wär in meiner Welt, mit Raspis, Netzwerkkarten und Lötkolben zu hantieren. Wenn das Nutzen von Endgeräten unterschiedlicher Hersteller welche einen Standard gemein haben bereits Basteln ist, bin ich ja vielleicht doch Bastler?

genau da liegt der "Knackpunkt"!

von welchem Multi-Room Standard redest du denn hier? Soviel ich weiß gibt es da keinen...

es gibt eben zig Standards und jeder kocht sein eigenes Süppchen. Medion & Co. unterstützen i.d.R. gar keinen Multiroom Standard, maximal irgendwas zum Streamen in EINEM Raum, das ist der Punkt!

der LMS (Logitech Music Server) ist ein Standard und weit verbreitet weil er offen gelegt wurde. Leider hat Logitech selber davon verabschiedet. Abe rauch hier war es so, dass eine Mono Squeezebox irgendwas um die 150€ gekostet hat, günstiger ging das noch nie.

Apple Airplay, Denon HEOS, Yamaha MusicCast, Sonos, Raumfeld usw. usf. alle können das, aber das kostet nunmal...
Bang und Olufsen oder Revox haben auch Multi-Room-Systeme, zumindest bei B&O brauchst du aber gar nicht erst zu gucken wenn du nicht bereit bist einen 5-stelligen Euro Betrag zu investieren.

am Ende muss man sich überlegen, ob man nicht doch mit einem RasPi "basteln" möchte?!? Lötkolben braucht es dafür nicht, nur eine SD beschreiben.
Thomaswww
Stammgast
#9 erstellt: 13. Mrz 2017, 23:11
Hallo pelzkartoffel

Hast du schon den Thread vom Karsten hier im Multiroom Unterforum mit dem Titel "Chromecast Audio als Multiroom-Basis" gesehen?
Eine kostengünstige Lösung ohne Löten auf Chromecast Audio Basis. Schau dir das mal an.

Gruß Thomas
pelzkartoffel
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 14. Mrz 2017, 01:09

Mickey_Mouse (Beitrag #8) schrieb:

genau da liegt der "Knackpunkt"!

von welchem Multi-Room Standard redest du denn hier? Soviel ich weiß gibt es da keinen...

Nein, den eigentlichen Knackpunkt hab ich eine Zeile weiter oben ausgemacht. Meine offenbar irrige Annahme war, dass die Tatsache, dass diverse Gerät sich mit DLNA/UPnP einen Standard teilen, innerhalb dessen eine Kommunikation über Herstellerbarrieren ermöglichen müsste, die synchrones Abspielen erlaubt.
Falsch gedacht, wie mir scheint. Dabei klingt die Beschreibung bei Medion genau danach:

"Verbinde den Lautsprecher mit Deinem Heimnetzwerk – Mit der Push to connect-Funktion (kompatibler Router vorausgesetzt) ist die Einrichtung ganz einfach. Alternativ ist auch eine direkte Verbindung mit einem mobilen Gerät möglich.
Streame Musik (z. B. via Spotify) ganz einfach drahtlos von Smartphones/Tablets, PCs/Notebooks oder NAS-Servern.
Dank DLNA streamst Du Musiktitel von nahezu jeder Quelle.
Mit der kostenfrei verfügbaren MEDION App hast Du Zugriff auf Internetradiosender und steuerst ganz bequem weitere Funktionen mit Deinem Smartphone oder Tablet-PC.
2 x 7 W RMS Stereo-Lautsprecher und ein eingebauter Basslautsprecher mit 1 x 15 W RMS sorgen für einen hervorragenden Klang.
Du kannst den Lautsprecher einzeln oder in Kombination mit weiteren Multiroom-Lautsprechern, sowie mit Multiroom-fähigen MEDION Internetradios (z. B. MD 87295, MD 87566), nutzen.
Sind mehrere Multiroom-Geräte in Ihrem Netzwerk vorhanden, kannst Du mit den verschiedenen Modi die Musik nach Deinen Wünschen wiedergeben. Party Mode: Wiedergabe der Musik gleichzeitig in jedem Raum. Multi-Room: In jedem Raum ein anderer Sound.
Setzt die Wiedergabe beim Einschalten fort, falls sie unterbrochen wurde.
Drahtlose Anbindung durch WLAN-Technologie mit externer Antenne (Standard 802.11 b/g/n), Frequenzbereich: 2,4 GHz und 5 GHz.
Der AUX-Eingang ermöglicht das Anschließen externer Audiogeräte, z. B. einen MP3-Player.
"

Was ich nicht verstehe ist, warum es so unmöglich zu sein scheint, eine entsprechende Steuerung zu entwickeln, die exakt das kann, was ich suche.
Aber wie schon in einem vorherigen Post geschrieben, liegt das womöglich mehr an meiner diesbezüglichen Unbedarftheit.

Danke an Thomaswww für den Hinweis, muss ich mir morgen nochmal in Ruhe angucken.


[Beitrag von pelzkartoffel am 14. Mrz 2017, 08:45 bearbeitet]
PEPITO82
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 14. Mrz 2017, 07:27
Ich probiere jetzt mein Multiroom-Projekt auch mit Chromecasts umzusetzen.
Einen davon bekommt man für knapp unter 26 Euro, z.B. hier

Zwei davon kommen an meinen AV-Receiver - einer für jede Zone.
Plus weitere dann an aktive Lautsprecher, die ich zusätzlich einbinden möchte.
Hier muss ich mir noch was passendes raussuchen - am liebsten ein günstiger Netzwerk-LS, der auch Airplay und Bluetooth hat.
Wichtig ist halt ein Aux-In für den Chromecast, sofern er nicht Chromecast built-in hat.
Einige LS haben auch USB-Buchsen für das Laden von externen Geräten - daran könnte man dann auch ggf. den Chromecast Audio hängen.


[Beitrag von PEPITO82 am 14. Mrz 2017, 07:30 bearbeitet]
Thomaswww
Stammgast
#12 erstellt: 14. Mrz 2017, 16:07

PEPITO82 (Beitrag #11) schrieb:
[...]
Einige LS haben auch USB-Buchsen für das Laden von externen Geräten - daran könnte man dann auch ggf. den Chromecast Audio hängen.


Ja das geht, jedoch gibt es Störgeräusche, wenn man den analogen Ausgang des ChromeCast Audio benutzt. Z.B. bietet die Nubert nuPro Serie einen 5V1A USB Ausgang, der zwar ausreicht den CCA mit Strom zu versorgen, aber genau diese Störgeräusche verursacht. Wenn man den CCA optisch verbindet besteht das Problem nicht.

Will damit nur drauf hinweisen, dass es beim Benutzen des USB Stromausgangs einer Aktivbox in Verbindung mit dem analogen Ausgang des CCA zu Störungen kommen kann.

Gruß
Thomas
PEPITO82
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 14. Mrz 2017, 19:32
Guter Hinweis!

Hab heute meine 2 CCA bekommen.
Einer davon wird vom USB meines Denon AVR 2113 mit Strom versorgt und ist an einem analogen Eingang angeschlossen.
Das läuft ohne Störgeräusche.
KingBuzzo
Stammgast
#14 erstellt: 14. Mrz 2017, 21:00

pelzkartoffel (Beitrag #10) schrieb:

Was ich nicht verstehe ist, warum es so unmöglich zu sein scheint, eine entsprechende Steuerung zu entwickeln, die exakt das kann, was ich suche.
Aber wie schon in einem vorherigen Post geschrieben, liegt das womöglich mehr an meiner diesbezüglichen Unbedarftheit.


Genau diese Steuerung ist nunmal das Kapital von Denon, Yamaha, Sonos, etc.. Die lassen sich Multiroom relativ gut bezahlen. Alles andere sind nunmal Bastellösungen und auch die FritzBox hat damit nix zu tun, die mag zwar für den Internetzugriff der Geräte und die Kommunikation untereinander (wenns kein Mesh wie bei Sonos ist) sorgen, aber das wars auch schon.
quadrophoeniX
Inventar
#15 erstellt: 15. Mrz 2017, 13:40

pelzkartoffel (Beitrag #10) schrieb:
Dabei klingt die Beschreibung bei Medion genau danach:

"
Du kannst den Lautsprecher einzeln oder in Kombination mit weiteren Multiroom-Lautsprechern, sowie mit Multiroom-fähigen MEDION Internetradios (z. B. MD 87295, MD 87566), nutzen.
"


Sie haben (bewusst oder nicht) das entscheidende MEDION etwas in den Hintergrund gestellt - das heisst aber auch: setzt Du ausschließlich auf dieses System (also z.B. wenn Medion einen Adapter zum Anschluss an Deine "große" Stereoanlage hat) geht das sehr wohl. Frage, mit welchem Komfort etc und ob ein Streamen in Echtzeit des Fernsehtons an andere Wiedergabegeräte in der Wohnung möglich ist. Das geht mit Google Cast 4 Audio übrigens auch nicht.

Das sind eben genau die Alleinstellungsmerkmale ausgewiesener (und leider kostspieligerer) Multiroomsysteme - und hier auch nicht bei allen in selben Umfang (bei Raumfeld hast Du zwischen rein/raus z.B. ca 2 Sekunden Verzögerung). Ansonsten würde ich dieses System mit Connector und One S jederzeit Google cast (unterstützt Raumfeld ganz nebenbei aber auch) und den Alternativen von Medion, LIDL/Silvercrest, oder Hama vorziehen. Unter den "Großen" ist es dabei auch noch das günstigste und kann dei Festplatte an Deiner Fritze einbinden wie gewünscht - oder direkt am Connector.

Alternative könnte eventuell auch noch Pure sein, das nicht mehr aktiv gepflegt zu werden scheint, dafür kriegt man die Komponenten teilweise recht günstig als Restbestand. Finger Weg würde ich jedenfalls von Harman Kardon Omni lassen, die nach bald 3 Jahren auf dem markt immer noch keine lokalen Quellen (Deine Fritzenplatte) unterstützen, selbiges scheint für Dyon Area zu gelten.

Ist aber synchrone TV Wiedergabe ohne Verzögerung ein unabdingbares Muss, wirst Du um eine größere Investition wohl nicht herumkommen. Da das dann wohl eine Ausbau in mehreren Stufen sein wird ist es umso ratsamer auf einen etablierten Anbieter zu setzen, der sein Produkt auch in ein paar Jahren noch pflegt.


[Beitrag von quadrophoeniX am 15. Mrz 2017, 13:41 bearbeitet]
pelzkartoffel
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 16. Mrz 2017, 23:50
Die UNDOK-App sieht für mich aus wie das, was ich suche. Lässt das Einbinden von Produkten verschiedener Hersteller zu, unter anderem die (siehe da) Medions, wird aber auch von wertigen Herstellern wie Audioblock. Deren CVR-100+ MKII sieht verdammt gut aus und macht den Mehrpreis durch das offene System imho absolut wett. Hat damit jemand Erfahrungen?
quadrophoeniX
Inventar
#17 erstellt: 17. Mrz 2017, 01:14
Die meisten UNDOK Nutzer dürftest Du hier im Silvercrest by Lidl Thread finden - da sind zwar einige, anfanfgs Begeisterte wieder abgesprungen und wo anders glücklich geworden, aber generell klingt es so, als ob es das System tut - Probieren geht über Studieren, wie man so schon sagt - ich würde mir so ein Lidl Kistchen holen und schauen, ob das das ist, was Du Dir vorstellst, das finanzielle Risiko ist nicht groß und zur Not gibt es das Fernabnahmegesetz.

Allerdings - wie bei den meisten Systemen, kein verzögerungsfreier Fernsehton - aber ich frag mich eh, wo der große Reiz an "Ton zum Bild ohne Bild" liegen soll
Master_J
Moderator
#18 erstellt: 17. Mrz 2017, 10:06

quadrophoeniX (Beitrag #17) schrieb:
aber ich frag mich eh, wo der große Reiz an "Ton zum Bild ohne Bild" liegen soll

Bei Live-Übertragungen ein Bier holen gehen können, ohne gleich alles zu verpassen.
Oder bei nicht-überspulbarer Werbung rechtzeitig vom Klo runterkommen.


Gruss
Jochen
pelzkartoffel
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 17. Mrz 2017, 17:20

quadrophoeniX (Beitrag #17) schrieb:
aber ich frag mich eh, wo der große Reiz an "Ton zum Bild ohne Bild" liegen soll ;)


Kann ich dir sagen: wenn ne Musiksendung läuft, wo Zeugs kommt, was ich noch nicht hab. Mach ich gerne mal, der Sound über den Fernseher allein ist eher meeh und wenn ich youtube übern androidtv laufen lass müsste es auch gehen
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