KHV für Audeze LCD XC

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shadow60
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 06. Mrz 2016, 10:50
Hallo zusammen,

ich betreibe meine Neuerwerbung Audeze LCD XC an einem Fostex HP-P1. Hat jemand Erfahrungen mit anderen KHV, die den Klang noch einmal deutlich verbessern?

Gruß
Wolfgang
shadow60
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 06. Mrz 2016, 10:52
Ich vergaß:

Zuspieler ist in jedem Fall ein iPad oder ein iPod!
petitrouge
Inventar
#3 erstellt: 06. Mrz 2016, 10:58

shadow60 (Beitrag #1) schrieb:
Hat jemand Erfahrungen mit anderen KHV, die den Klang noch einmal deutlich verbessern?



Wenn ein KHV den Klang verschlimmbessert ist dieser Defekt!

Du kannst mehr Klirr haben bei einigen Röhrenamps, die machen aufgrund des Klirrs einen anderen Klang.
Ansonsten kannst Du noch gravierende Widerstände am Ausgang des KHV dranhängen die verbiegen Dir dann den Bassanteil.

Wenn Du nach mehr Power suchst, dann nimm einen Mjolnir2 den kannst Du dann mit oder ohne Röhren betreiben und er ist in der
Lage entweder Dein Trommelfell zu zersieben oder die Membran des KH's der dranhängt.

In diesem Sinne

Grüsse Jens
#Yoda#
Stammgast
#4 erstellt: 06. Mrz 2016, 11:32
Glückwunsch zu Deinen Kopfhörern!
Der Chord MOJO ist wohl derzeit das Beste, was es an mobilen DAC/KHVs gibt hier. Der kann bestimmt noch ein wenig mehr aus den LCD-XC herausholen.

Alternativ gibt es für das Geld auch DAPs mit mehr Speicher für gute Musik die mit dem XC hervorragend harmonieren und die von Haus aus besser klingen als irgendwelche i-Devices. Ich höre meinen XC mit symmetrischen (balanced) Kabeln z. B. an einem PonoPlayer. (Die Kombi gibt es auf der nächsten HighEnd im Mai bestimmt wieder am Audeze Stand zum Probehören)
shadow60
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 06. Mrz 2016, 11:35
Hallo Jens,

ich wollte nicht meine neuen KH oder noch schlimmer, mein Gehör zerschießen, sondern einen besseren Klang im Vergleich zu meinem KHV mit integriertem DAC erzielen!

Gruß
Wolfgang
shadow60
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 06. Mrz 2016, 11:40
Hallo Yoda,

vielen Dank! Was sind das für Kabel, die Du erwähnt hast! In der Box befinden sich zwei Kabel, mit Klinke und XLR. Die meintest Du vermutlich nicht, oder?

Gruß
Wolfgang
shadow60
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 06. Mrz 2016, 11:44
Noch eine Ergänzung: es muss nicht mobil sein. Ich nutze de KH nur zu Hause!
#Yoda#
Stammgast
#8 erstellt: 06. Mrz 2016, 12:03
Nein, denn die beiliegenden Balanced Kabel haben einen XLR Anschluß und der ist bei mobilen Geräten schwerlich unterzubringen
Ich habe mir Balanced Kabel mit 2 x 3,5mm Klinke für den Pono von CustomCans aus UK für € 100 besorgt. Es geht natürlich auch wesentlich teurer, muss aber nicht sein.

Eine kurze Beschreibung von balanced (symmetrischer) Kopfhörerbetrieb findest Du hier
Es gibt auch noch mehr dazu, einfach mal googeln.

Der klangliche Unterschied zum einfachen Betrieb über Standardkabel ist durchaus wahrnehmbar, vorausgesetzt die Signalquelle bietet auch einen vollsymmetrischen Anschluß.
petitrouge
Inventar
#9 erstellt: 06. Mrz 2016, 12:53
Das ist gelinde gesagt Quatsch, das es Unterschiede zwischen Balanced und Standard gibt.
Es sei denn man verbaut irgendwelche Widerstände darinnen.

...und bevor jetzt kommt wieso, ich habe den Bryston via Balanced am Gugnir gehabt.
Verglichen mit dem UERM und wenn der nichts zu Tage fördert, dann ist da auch nichts.
Weiterhin müsste es um aber Perfekt zu sein der Hörer dann auch Balanced angeschlossen und verkabelt sein.
Jetzt kommst Du.

Sorry, aber das ist nunmahl nicht es sei denn man legt selber Hand an und baut die Kopfhörer um.


shadow60 (Beitrag #5) schrieb:
Hallo Jens,

ich wollte nicht meine neuen KH oder noch schlimmer, mein Gehör zerschießen, sondern einen besseren Klang im Vergleich zu meinem KHV mit integriertem DAC erzielen!

Gruß
Wolfgang


So Wolfgang nun zu dem was ich vorher schon erwähnte.
Es gibt keine Klangverbesserung mit einem KHV. Da wo es Unterschiede gibt sind diese im DAC mit den
unterschiedlichen Filtern a la ifi: Bit-Perfect Processing/Minimum Phase/Standard
Oder dessen unterschiedlicher Aufbau......doch diese Unterschiede sind derart gering das man sie imho vernachlässigen kann.
Dann lieber einen tollen Hörer oder gute Musik kufen gehen.

Da wo Dein Fostex dran leidet ist der Wert der Ausgangsimpedanz....wenn Du Deinen LCD dranhast dürfte nichts hörbar sein (bin mir aber nicht sicher), warum fragst Du dann ....bitteschön: NwAvGuy
Sehr gute Seite zum besseren verstehen.

Markus Kraus (Bad Robot) hatte den Fostex mal via RMAA vermessen.......die Klangverbiegung die dieser bei den Messungen hatte waren schon heftig.
Leider hat Markus seine Seite gelöscht sonst könnet ich die Bilder diesbezüglich nachliefern.

Wichtig ist eine Ausgangsimpedanz von 0-1 ohm am Klinkenausgang des KHV.

In diesem Sinne



Grüsse Jens
bartzky
Inventar
#10 erstellt: 06. Mrz 2016, 13:32
Nochmal zur Ergänzung bzgl. der Ausgangsimpedanz:
Dem Audeze ist eine hohe Impedanz relativ egal, da er als Magnetostat einerseits einen perfekt linearen eigenen Impedanzverlauf hat und damit vollkommen unempfindlich gegen Klangverbiegungen ist. Andererseits, da die Masse der dünnen Treiber dermaßen gering ist, dass diese allein durch den Luftwiderstand dermaßen gedämpft sind, dass eine elektrische Dämpfung durch die Quelle keinen nennenswerten Einfluss hat.
Heißt zusammenfassend, dass der XC ziemlich unkritisch ist und eigentlich nur ein bisschen Pegel braucht. Wenn der Fostex kein Kernschrott ist, lässt sich da nicht viel machen. Außer du gehst auf den Vorschlag von "petitrouge" ein und schaust dich in Richtung Röhrenverstärker oder andere sog. nicht transparente Geräte um. Objektiv besser wird das nicht, subjektiv ist das wiederum eine ganz andere Geschichte.

Balanced macht aber einer gewissen Kabellänge von etlichen Metern Sinn, oder wenn man mit extremen Einstreuungen zu kämpfen hat. Ich denke nicht, dass du im Umspannwerk wohnst oder?
#Yoda#
Stammgast
#11 erstellt: 06. Mrz 2016, 13:50

petitrouge (Beitrag #9) schrieb:
Das ist gelinde gesagt Quatsch, das es Unterschiede zwischen Balanced und Standard gibt.
Es sei denn man verbaut irgendwelche Widerstände darinnen.

...und bevor jetzt kommt wieso, ich habe den Bryston via Balanced am Gugnir gehabt.
Verglichen mit dem UERM und wenn der nichts zu Tage fördert, dann ist da auch nichts.


Bevor Du behauptest, alles sei Quatsch, vielleicht vorher mal schlau machen und nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
Du hängst einen Verstärker balanced an einen DAC und irgendeinen IEM, vermutlich unsymmetrisch an den üblicherweise wenig hochwertigen internen Kopfhörerausgang des Verstärkers. Korrekt?
Ich habe von der symmetrischen Anbindung eines Kopfhörers an einen vollsymmetrischen Kopfhörer-Verstärker gesprochen. Ist nunmal nicht das selbe!


petitrouge (Beitrag #9) schrieb:
Weiterhin müsste es um aber Perfekt zu sein der Hörer dann auch Balanced angeschlossen und verkabelt sein.
Sorry, aber das ist nunmahl nicht es sei denn man legt selber Hand an und baut die Kopfhörer um.


Das zeugt jetzt von kompletter Ahnungslosigkeit. Inzwischen gibt es glücklicherweise Kopfhörer mit austauschbaren Kabeln und die Audeze Modelle gehören dazu. Standardkabel raus und beiliegendes balanced Kabel mit XLR-Anschluß (oder eines mit anderen Anschlüssen) angestöpselt, fertig.

Mach dich mal schlau und häng einen guten Kopfhörer, für den beide Kabelvarianten verfügbar sind, an den Klinkenausgang und anschließend mit entsprechendem Kabel an den symmetrischen Ausgang eines KHVs, der beide Anschlussmöglichkeiten zulässt. Wenn Du dann ausser etwas mehr Lautstärke immer noch keine klanglichen Unterschiede wahrnimmst, wäre das ein zumindest ein ernstzunehmender Beitrag.
imLaserBann
Stammgast
#12 erstellt: 06. Mrz 2016, 13:53
Obwohl das alles Quatsch ist, kann es imho nicht schaden, da ein paar eigene Höreindrücke zu sammeln, auch wenn man Gefahr läuft, sich selbst was vor zu machen. Aber besonders deutliche Klangverbesserungen sind da nicht zu erwarten.
Hochpreisige KHV, die einen Anschluss via apple lightning bieten, fällt mir gerade keiner ein außer dem Oppo HA-1, der auch einen symmetrisch 4-Pol-Xlr Kopfhörerausgang bietet.
Es ist natürlich auch die Frage, wie wenig Geld eine Rolle spielt und man bereit ist für evtl. rein subjektive Klangveränderungen viel Geld auszugeben. Eine Lösung aus Wandler/Streamer plus KHV z.B. von Auralic oder so, kostet dann halt schnell ca. 3k€. 'Dafür kriegt man schon viel Musik gekauft.
imLaserBann
Stammgast
#13 erstellt: 06. Mrz 2016, 14:04

Ich habe von der symmetrischen Anbindung eines Kopfhörers an einen vollsymmetrischen Kopfhörer-Verstärker gesprochen. Ist nunmal nicht das selbe!


Unabhängig von subjektiven Klangeindrücken glaube ich, hier liegt ein Missverständnis im Hinblick auf die Bedeutung von "symmetrisch" vor. Bin mir bezüglich Ultrasone nicht ganz sicher, aber soweit ich weiß, gibt es keine Kopfhörer, die echt symmetrisch betrieben werden.
#Yoda#
Stammgast
#14 erstellt: 06. Mrz 2016, 14:17
Ich will das Thema symmetrisch oder nicht auch nicht überbewerten. Wichtiger ist die Qualität des KHVs und des Kopfhörers, wenn das nicht stimmt, hilft auch ein symmetrischer Anschluß nix.

Da die i-Pods und -Pads gemeinhin als mobile Geräte genutzt werden, sind die entsprechend spezialisierten KHV meist auch mobil. Welche stationären DAC/Amps das iPod/-Pad Signal digital abgreifen können ist mir leider auch nicht bekannt, aber ich denke, ein Lightning auf USB Kabel könnte hier helfen. Mein iPod Classic ist ins Auto verbannt und das iPad nutze ich nicht als Musikspeicher.
Der von mir erwähnte MOJO kann es klanglich locker mit vielen günstigen stationären DAC/KHVs aufnehmen (auch ohne symmetrischen KH Ausgang )
kopflastig
Inventar
#15 erstellt: 06. Mrz 2016, 14:30
Zum Thema symmetrische Kopfhörerverstärker verlinke ich immer wieder gerne auf einen Beitrag von Fried Reim hier im Forum.
petitrouge
Inventar
#16 erstellt: 06. Mrz 2016, 15:04

#Yoda# (Beitrag #11) schrieb:


Mach dich mal schlau und häng einen guten Kopfhörer, für den beide Kabelvarianten verfügbar sind, an den Klinkenausgang und anschließend mit entsprechendem Kabel an den symmetrischen Ausgang eines KHVs, der beide Anschlussmöglichkeiten zulässt. Wenn Du dann ausser etwas mehr Lautstärke immer noch keine klanglichen Unterschiede wahrnimmst, wäre das ein zumindest ein ernstzunehmender Beitrag. :prost


Habe ich, siehe Inventar und nebenbei lies den Bericht vom Fried.



Grüsse Jens
shadow60
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 06. Mrz 2016, 16:48
Hallo zusammen,

nun melde ich mich auch mal wieder zu Wort!

Ich habe an anderer Stelle im Forum nach dem Streamingdienst Quobuz gefragt. Dort kann man auch gekaufte Hi-Res Aufnahmen streamen lassen. Dies würde ich gerne mit dem iPad machen und daher sollte der DAC/KHV Apple Lightning auf USB unterstützen. Da ich den KH hauptsächlich abends im Bett höre (daher auch geschlossen), ist Mobilität kein Thema mehr.
Häufig finden sich auf den Seiten der Hersteller leider nur rudimentäre Angaben. USB ist dann z.B. möglich, aber ob auch mit iDevices, man weiß es nicht!

Auch Geld spielt eine Rolle sowie Größe des Gerätes (der Platz neben dem Bett ist begrenzt). Viel mehr als 1000 € sollte das ganze nicht kosten.

Gruß
Wolfgang
#Yoda#
Stammgast
#18 erstellt: 06. Mrz 2016, 18:23
Qobuz empfiehlt auf seiner Homepage den iFi iDSD Nano hier, sicherlich auch keine schlechte Wahl
Dann kommt es nur noch auf die Qualität der des Ausgangsmaterials an, da kann man sich bei Qobuz nicht immer sicher sein, ob das geliefert wird, was draufsteht (an Bit- und Auflösungsrate), aber das ist ein anderes Thema
shadow60
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 06. Mrz 2016, 19:26
Hallo Yoda,

stimmt, gehört nicht hierher. Aber vielleicht magst Du im entsprechenden Thread dazu etwas sagen:
http://www.hifi-foru...um_id=257&thread=267

220 € für ein Jahr Streamingdienst plus Beträge für Hi-Res sind ja nicht gerade wenig. Da sollte die Qualität schon stimmen.

Gruß
Wolfgang
#Yoda#
Stammgast
#20 erstellt: 06. Mrz 2016, 19:42
Bezog sich nicht direkt auf den Streaming Service von Qobuz, sondern den "HighRes-Leichen" im Download Bereich, aber ich vermute mal, das die Files die gleichen sind, die auch gestreamt werden. Dazu habe ich mich bereits in anderen Threads schon geäußert und will in diesem Forum zum Thema HighRes generell nicht mehr viel schreiben, warum kannst Du dir vielleicht denken.
econsumer666
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 13. Feb 2017, 00:50
Hat jemand eventuell Erfahrung mit LCD-XC symmetrisch an dem Oppo-HA1? Suche grad nach einer all-in-one Lösung für einen symmetrischen Magentostaten und außer die Oppo-Kiste gibt es eigentlich kaum eine alternative, die noch symmetrischen Betrieb bietet.
imLaserBann
Stammgast
#22 erstellt: 13. Feb 2017, 08:59
Aus dem Stegreif:
Pioneer U-05 DAC
Violectric V281
Moon Neo 430
Audio-gd versch. Modelle
die neuen SPL-Phonitore bieten das, glaube ich, teilweise auch
bei Shiit, weiß ich es nicht
#Yoda#
Stammgast
#23 erstellt: 13. Feb 2017, 10:17

econsumer666 (Beitrag #21) schrieb:
Suche grad nach einer all-in-one Lösung für einen symmetrischen Magentostaten und außer die Oppo-Kiste gibt es eigentlich kaum eine alternative, die noch symmetrischen Betrieb bietet.


neben den DAC/KHVs die @im LaserBann schon aufgeführt hat, ist der Schiit Jotunheim eine sehr preisgünstige Option.
Weitere Kandidaten:
- Sennheiser HDVD 800
- Musical Fidelity MX-HPA
- Questyle CMA600I
- Ayre CODEX

Ich selbst verwende mit meinem LCD-XC und Cardas Clear Balanced KH-Kabel den Ayre CODEX. Eine sehr empfehlenswerte Kombination.
econsumer666
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 13. Feb 2017, 11:28
Danke für die interessanten Empfehlungen! Wieder was dazu gelernt, ich war davon ausgegangen, dass unter symmetrischen Antrieb immer XLR gemeint ist, dem ist anscheinend nicht so. Hab natürlich vergessen zu erwähnen, dass ich gern unter 1000 EUR bleiben würde. Da kommt jetzt eigentlich nur ein Audio GD NFB 28 in Frage, der n Sabre-Chip hat und da bin ich mir etwas unsicher, ob es nicht steril klingt. Außerdem schreibt Kingwa, dass wenn man nicht symmetrisch betreiben möchte, soll man NFB 29 nehmen, das verwirrt mich jetzt ein wenig, ist also der nicht symmetrische Ausgang bei NFB 28 schlechter, als bei NFB 29. Scheint also doch keine all-in-one Lösung für alle Fälle zu sein.

Ein gebrauchter Questyle Audio CMA600i klingt auch sehr spannend, danke für die Empfehlung.
master030
Inventar
#25 erstellt: 13. Feb 2017, 12:44
Ich hab einen Audio-GD NFB-28 mit einem LCD-2 der per XLR angeschlossen ist.

Was willst du wissen?
#Yoda#
Stammgast
#26 erstellt: 13. Feb 2017, 12:46
Für DAPs mit synchronem KH Ausgang gibt es schon länger diverse andere Formate als XLR weil dafür einfach der Platz fehlt.
Ich habe Charlie Hansen von Ayre mal gefragt, warum Ayre bei seinen beiden stationären DACs auch die 2x3,5mm Klinke wie beim PonoPlayer verwendet und nicht XLR als symmetrischen KH Anschluss, für den viele teure KH das Kabel oft beigepackt haben. Die Antwort war einleuchtend: die Kontaktoberfläche der TSR Klinke ist größer, Klinkenstecker für den Anschluß von Kopfhörern besser geeignet, man kann unsymmetrisch zwei Kopfhörer anschließen und die meisten seiner Kunden würden sowieso nicht die mitgelieferten Kabel verwenden.

Für den Klang eines DAC/KHVs ist der verbaute DAC-Chip nur ein kleines (relativ billiges) Element und nicht nur Sabre produziert erstklassige DAC Chips. Viel wichtiger für den Klang eines DACs/KHVs sind ein gut designter diskreter Schaltungsaufbau drumherum und die Qualität der digitalen Filter. Genau da liegen die Schwachstellen bei vielen DACs oder DAPs aus China mit einem oft "sterilen" bzw. "digitalen" Klang. Eine rühmliche Ausnahme ist hier Auralic.
Der CODEX hat übrigens auch einen SABRE ES9018 verbaut und klingt alles andere als "steril".

Übrigens der Preis des Schiit Jotunheim liegt bei € 549,--. Über dessen Qualitäten gibt es bei Head-Fi.org einen umfangreichen Thread.
Prinzipiell empfehle ich aber immer, sich HiFi Bausteine nach Möglichkeit vor dem Kauf erst mal mit dem eigenen Equipment auszuprobieren. Eigenes Hörempfinden und Empfehlungen Dritter, egal ob professionell oder in Foren, sind oft unterschiedlich.

Schiit und, soweit ich das sehe, auch Audio-GD gibt es aber nicht über den Handel zu kaufen sondern nur direkt, bzw. beim Distributor und beide liefern aus den Niederlanden. Es wäre interessant zu wissen, wie es sich hier mit dem gesetzlichen Rückgaberecht für Online Käufe verhält. Auf den Homepages von Schiit oder Magna HiFi habe ich keine Hinweise darauf gefunden. Da es sich prinzipiell um EU-Recht handelt, sollte es aber möglich sein. Warum also nicht ein oder mehrere Geräte bestellen, das beste behalten und den Rest zurückschicken.


[Beitrag von #Yoda# am 13. Feb 2017, 13:09 bearbeitet]
econsumer666
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 13. Feb 2017, 13:10

master030 (Beitrag #25) schrieb:
Ich hab einen Audio-GD NFB-28 mit einem LCD-2 der per XLR angeschlossen ist.

Was willst du wissen?


Natürlich als erstes, ob du zufrieden bist und das Ding empfehlen kannst Aber davon gehe jetzt aus.
Und welche Klangeinbüße es gibt, wenn man beim NFB-28 den einfachen Klinkenstecker nimmt (also nicht symmetrisch). Kingwa schreibt irgendwas, dass es dann nicht so toll klingt und für diesen Fall NFB-29 die bessere Wahl wäre, was mich sehr verwirrt. Ich verstehe nicht ganz, welche Gründe das haben kann und ob das jetzt ernstzunehmende Einbüße sind. Oder ist das generell bei solchen Geräten immer der Fall dass der nicht-symmetrische Betrieb immer schlechter ist als beim Gerät, welches keinen symmetrischen Antrieb bietet.
econsumer666
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 13. Feb 2017, 13:12
Bzgl. Schiit Jotunheim habe ich den Thread bei head-fi untersucht und mein letzter Infostand ist: Verstärker super und DAC schrott.
econsumer666
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 13. Feb 2017, 13:49

#Yoda# (Beitrag #26) schrieb:

Für den Klang eines DAC/KHVs ist der verbaute DAC-Chip nur ein kleines (relativ billiges) Element und nicht nur Sabre produziert erstklassige DAC Chips. Viel wichtiger für den Klang eines DACs/KHVs sind ein gut designter diskreter Schaltungsaufbau drumherum und die Qualität der digitalen Filter. Genau da liegen die Schwachstellen bei vielen DACs oder DAPs aus China mit einem oft "sterilen" bzw. "digitalen" Klang. Eine rühmliche Ausnahme ist hier Auralic.
Der CODEX hat übrigens auch einen SABRE ES9018 verbaut und klingt alles andere als "steril".


Im Prinzip ist das auch mein Wissensstand, ich hab dennoch 3 Sabre Geräte unter den Fingern zu Hause gehabt und fand alle 3 absolut steril und enttäuschend: Burson Conductor, Audioquest Red und Audiolab mdac.
econsumer666
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 13. Feb 2017, 14:06
Les grad über Questyle Audio CMA600i, sehr sympatisches Auftreten, es hat sogar eine Fernbedienung....scheiße ich glaub ich bin pleite
econsumer666
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 13. Feb 2017, 15:04
Wow, wusste gar nicht, das Pioneer so was wie Pioneer U-05 überhaupt baut.
Was würdet ihr nun wählen:

Pioneer U-05 700 EUR
Questyle CMA 600i 1300 EUR
Audio GD NFB 28 950 EUR
master030
Inventar
#32 erstellt: 13. Feb 2017, 15:32
Questyle CMA 600i
econsumer666
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 13. Feb 2017, 15:36
Hätte ich auch gesagt, also anscheinend ist der Pioneer gar nicht gut für Magnetostaten. Gibt n Haufen gebrauchter CMA600i mit sehr attraktivem Preis drüben, wenn nicht diese Zollabgaben etc. wären. Mist. Muss mal warten, bis ein gebrauchtes Gerät irgendwo in der EU auftaucht. Mich überzeugt der CMA600i vom Auftreten und Herangehensweise her am meisten im Moment.
econsumer666
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 17. Feb 2017, 22:46
Der Audio GD NFB-28 und andere Modelle sind nun auch in silber zu haben: http://www.audio-gd.com/Products-EN.htm Gefällt mir!
master030
Inventar
#35 erstellt: 18. Feb 2017, 09:07
Sehr geil
econsumer666
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 18. Feb 2017, 11:07

master030 (Beitrag #35) schrieb:
Sehr geil :hail


So nach reichlichem Lesen kommen für mich für den symmetrischen Betrieb eines Magnetostaten mit XLR-Stecker nun Questyle CMA 600i oder NFB-28. Alles andere hat entweder komische Stecker oder ist viel teurer.

Warum würdest du nun Questyle CMA 600i dem NFB-28 vorziehen?
master030
Inventar
#37 erstellt: 18. Feb 2017, 12:53
Weil der Questyle auch in Deutschland verkauft wird, somit hast du einen Ansprechpartner und Garantie. Bei Audio-GD musst du erst das Gerät nach China schicken und das alleine dauert schon lange.

Obwohl der NFB-28 an sich ein sehr solides Gerät ist und genug Leistung für jeden Hörer hat.


[Beitrag von master030 am 18. Feb 2017, 12:56 bearbeitet]
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