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Alternative zum DT 990 Edition mit weniger spitzen Höhen

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Autor
Beitrag
machiavelli1986
Stammgast
#1 erstellt: 15. Feb 2017, 11:10
Seit ca. einem Jahr besitze ich den DT 990 Edition. Mit dem Kopfhörer bin ich grundsätzlich sehr zufrieden in Bezug auf folgende Aspekte:

- offene Bauweise
- Tragekomfort (deshalb der Edition statt den Pro, weil er auch nach längerer Zeit nicht unangenehm ist)
- Bass (nicht zuwenig/zuviel) und Mitten sind ausgewogen und entsprechen meiner Vorliebe.

Ein Punkt welcher mir nicht gefällt und immer wieder stört sind jedoch die teils zu überspitzten Höhen. Ich benutze den Kopfhörer für Musik zu Hause im Büro (flac, mp3, verschiedenste Stilrichtungen wie HipHop, Jazz, Blues, Funk, House, Rock) und zum Zocken. Aktuell spiele ich häufig Battlefield 1 und da merke ich einfach gerade bei z.B. Gewehrsalven oder Querschlägern, dass es teils für mein Gefühl richtig unangenehm in den Höhen ist, auch wenn ich nicht weiss ich wie hoch aufdrehe.

Der Kopfhörer hängt an einem DAC/AMP Presonus Audiobox iOne, zuvor an einer Creative ZxR. Der Unterschied ist minimal zu Gunsten der Audiobox. EQ oder sonstige Dinge welche auf die Wiedergabe Einfluss hätten sind deaktiviert.

Was stelle ich mir vor:

Kurz und prägnatn --> eigentlich einen DT 990 Edition mit etwas weniger spitzen Höhen.
Der Kopfhörer sollte weiterhin offen sein und einen ähnlichen Tragekomfort bieten.

Preislich würde ich maximal den Preis eines DT 1990 ausgeben, der kostet bei uns ca. umgerechnet 450 Euro. Darf natürlich auch weniger sein. Der DT 990 z.B. bietet ja sehr viel für einen anständigen Preis.

Danke für Eure Vorschläge.
membran
Neuling
#2 erstellt: 15. Feb 2017, 11:25
Bitte nicht falsch verstehen.....
Was hindert eigentlich alle daran mal an den Höhen mit dem EQ zu schrauben ? Vielleicht wäre das schon die Lösung
Pd-XIII
Stammgast
#3 erstellt: 15. Feb 2017, 11:34

machiavelli1986 (Beitrag #1) schrieb:
...EQ oder sonstige Dinge welche auf die Wiedergabe Einfluss hätten sind deaktiviert....

Was stelle ich mir vor:

Kurz und prägnatn --> eigentlich einen DT 990 Edition mit etwas weniger spitzen Höhen.


Nachdem du ja scheinbar Windows nutzt, und der 990 ausschließlich mit dem PC verwendet wird, wäre die einfachste Lösung(für mich auch die schönste), den APO EQ zu installieren. Das ist ein parametrischer EQ für Windows. Mit dem und einem Sinus Generator(zB.: SineGen) kannst du dann den Bereich zwischen 6 und 12 kHz mal "durchsweepen" und entsprechend entzerren. Netter Nebeneffekt ist, dass du auch die Resonazen deiner Gehörgänge ausgleichen kannst.
Das ganze ist übrigens 100% kostenlos und innerhalb einer guten halben Stunde erledigt.
machiavelli1986
Stammgast
#4 erstellt: 15. Feb 2017, 11:34
Weil ich nicht viel davon halte mit irgendwelchen EQs das Klangbild des Kopfhörers pseudomässig zu verändern. Dann brauch ich ja nicht soeinen Kopfhörer sondern kann mir ein Logitech Headset kaufen. Ich suche einen Kopfhörer welcher von Haus aus sich gut anhört. Zudem kommt ein DAC/AMP meist ohne EQ. Und universell einen EQ einzusetzen welcher einfach so mal die Höhen global in Windows für alle Programme runternimmt kann es nicht sein. Beim DT 990 ist es ja nicht prinzipiell ein Problem sobald Höhen abgespielt werden sondern es ist eher ein Peak bei gewissen Höhen, kann das nicht beschreiben. Und genauso wie ich es nicht beschreiben kann (aber wohl die meisten die den Höhrer schon hatten wissen um was es geht), kann ich einen EQ nicht "professionell" einstellen, sodass das Klangbild auch noch wirklich was taugt. Kann auch einfach nicht Sinn und Zweck eines Kopfhörers sein, dass man überall mit nem EQ eingreifen muss. Wenn er nicht passt dann passt er wohl nicht:-) Zudem will ich mir auch noch die Option nehmen den DT jenachdem mal an meinem AVR zu betreiben. Zwar nicht primär aber aus dem Grund wünsche ich mir schon einen KH der von Haus aus durchgehend passt. zudem hab ich auch das Gefühl, dass man es mit einem Sinuston nicht zwingend in den Griff bekommt. Es sind gewissen Lieder, Klangmuster im Spiel die stören. Dies mit einem Sinuston zu erruieren kann ich mir nicht ganz vorstellen.


[Beitrag von machiavelli1986 am 15. Feb 2017, 11:41 bearbeitet]
Pd-XIII
Stammgast
#5 erstellt: 15. Feb 2017, 11:46
Darum ja die Sweeps.

du hörst die unterschiedlichen Frequenzen ab und hörst, in welchem Frequenzbereich die Lautstärke ansteigt. Am höchsten Punkt setzt du dann den EQ so an, dass der Peak linearisiert/entzerrt wird. Das klingt wirklcih komplizierter als es tatsächlich ist und das Ergebnis öffnet Ohren. Ich habe das auch im Dezember erst angefangen und möchte darauf nicht verzichten.
Den Sound "verhunzen" kannst du natürlich machen, mit Sweeps und etwas Konzentration ist das aber eher unwahrscheinlich. Innerhalb 20-30 Minuten erreichst du wohl eher das Gegenteil.

Du kannst allerdings auch gleich auf neues Material setzten einen mittleren 3-Stelligen Betrag auf den Tresen legen und Wochen damit verbringen, DEN Hörer für dich zu finden, an dem du dann aber eventuell etwas anderes auszusetzen hast(bsp. zu wenig Punch). Ist genauso legitim, aber nur als Tipp: Setzt dich mal an einem Abend hin und probiere das mit dem EQ aus. Das Ergebnis ist echt überraschend.
machiavelli1986
Stammgast
#6 erstellt: 15. Feb 2017, 11:58
Werds mal an nem ruhigen Abend versuchen und dem ganzen eine Chance geben. Stell es mir nur schwierig vor, dass man mit reinem "Zuhören" die Lautstärke linearisieren kann, erst recht wenn noch unterschiedliche Frequenzgänge im Spiel sind. Schon Monitore auf die gleiche Lautstärke zu bekommen ist nicht so einfach ohne SPL:-)


[Beitrag von machiavelli1986 am 15. Feb 2017, 11:58 bearbeitet]
Pd-XIII
Stammgast
#7 erstellt: 15. Feb 2017, 12:20
Lies dich einfach mal in ruhe in das Thema ein:
Eingangsthread
Meine Erfarhung mit miniDSP
Ohrkanal-Resonanz

Der riesen Vorteil am "Frequenzgang Hören" ist ja, dass du deine eigene Wahrnehmung mit ins Spiel bringst. Somit kannst du auf einer Ebene entzerren, die niemand sonst bedienen kann. Solltest du beispielsweise eine Hörschwäche oder -stärke bei einer gewissen Frequenz haben, kannst du diese schön ausbügeln.
Außerdem ist das Messen von Bügelkopfhörer teilweise ja auch etwas umstritten, eben weil es stark auf den Individuellen Kopf und dessen Form ankommt.

Ein weiterer Vorteil des EQens ist ja auch, dass du den FG an deine eigene Bevorzugung anpassen kannst. Ich meine sogar, dass man beim APO EQ verschiedene Settings abspeichern kann, somit hättest du die Wahl zwischen bspw. Gaming, Rock, Klassik, Hörbuch, Dubstep usw. umzuschalten.

Ich kann zum APO leider nichts sagen, da ich als Linux User außen vor bin. Ich nutze Kopfhörer aber eh selten am PC, Datum ja auch die Lösung mit dem miniDSP
badera
Inventar
#8 erstellt: 15. Feb 2017, 12:32
Wenn der Klang prinzipiell passt, spricht m.E. nichts gegen einen EQ, denn eine Alternative, bei der lediglich die Höhen nicht ganz so spitz sind, gibt es von anderen Herstellern nicht.
Eventuell ist der offizielle Nachfolger DT1990 der richtige. Zu dem kann ich allerdings nichts sagen, ich habe den noch nicht gehört.
machiavelli1986
Stammgast
#9 erstellt: 15. Feb 2017, 14:15
Beim DT 1990 liest man die unterschiedlichsten Fazit. Von "kein grosser Unterschied hörbar" bis "viel besser" über "immernoch Beyer-Peak in den Höhen". Das ist mir dann doch bisschen zu wage um dafür diese Menge an Kohle in die Hand zu nehmen. Aktuell hat es bei mir leider keinen Händler in der Nähe wo ich den KH Probehören kann und Rückgaberecht gibt es bei uns in der Schweiz leider nicht. Von daher werd ich mich mal mit Pd-XIII Threads schlau machen. Vielen Dank für Eure Unterstützung.
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